WIR ERZÄHLEN - Christine Reichmann - E-Book

WIR ERZÄHLEN E-Book

Christine Reichmann

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Beschreibung

16 erlebte Geschichten über Tiere von 13 Autoren. Zum Lesen und Vorlesen. Mal spannend, mal aufwühlend, mal lustig und immer kurzweilig. Unter anderem von den Autorinnen und Autoren Bärbel Ackerschott, Daniel Cazard, Sonja Dawid, Robert Langer, Silvia Orlando Akagi, Saskia Poschadel, Christine Reichmann, Melanie Schaumann, Angelika Schmelzer und Jörg Wolke. Der Erlös dieses Buches geht an die Initiative mensch-hund-und.de und kommt zu 100 % dem Tierschutz zugute.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 112

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Christine Reichmann & Robert Langer

WIR ERZÄHLEN

© 2017 Christine Reichmann

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

ISBN

Paperback:

978-3-7439-6661-1

e-Book:

978-3-7439-6662-8

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Herausgeberin

Christine Reichmann

Organisation

Christine ReichmannRobert Langer

Einbandentwurf

tredition GmbH, HamburgChristine ReichmannRobert Langer

Übersetzung

Christine Reichmann Daniel Cazard

Lektorat

Christine ReichmannRobert Langer

 

TIERE HABEN UNS SOVIEL ZU SAGEN.

HÖREN WIR ZU ...

INHALT

VORWORT.

WIR.

AUTORINNEN & AUTOREN.

KAJUN.

LUCKY.

FRIEDA.

SUITE.

TYR.

VERTRAUEN.

ZOO. Englisch.

ZOO. Deutsch.

LIEBE.

KRÜMEL & PIA.

ERNTEZEIT.

TÄTZCHEN.

GERETTET.

PASTURE SHARKS.

WEIDE-HAIE.

COOPER.

TRÄNEN.

CLYDE.

AUSKLANG.

VORWORT

Es ist Marc Bekoff, Professor für Ökologie und Verhaltensbiologie an der University of Colorado, der uns mit seinen Büchern „Vom Mitgefühl der Tiere“, „Tugend und Leidenschaft im Tierreich“ und „Gefühlsleben der Tiere“ zu diesem Buch inspiriert hat. Schon als Kind fragte sich Marc Bekoff „Wie fühlt es sich an, ein Fuchs zu sein?“ Jahrzehnte später als Professor stellte er die These auf, dass die erlebten Anekdoten von Menschen mit ihren Tieren in die Wissenschaft einfließen sollten.

Recht hat er. Wir müssen nicht zwingend Verhaltensbiologen oder Tierpsychologen sein, um die richtigen Schlüsse aus dem Erlebten mit unseren Tieren zu ziehen. Unser gesunder Menschenverstand, Neugierde, Empathie und die Bereitschaft, Neues zu lernen, sind wichtige Voraussetzungen, um die Botschaften unserer Tiere zu verstehen.

Wir haben schon lange die Idee in uns getragen, mit Menschen, die besondere Anekdoten mit ihren Tieren erlebt haben, ein Buch zu schreiben, um diese Botschaften zu multiplizieren.

Im Laufe des Jahres 2016 legten wir los. Wir führten die ersten Gespräche mit Menschen, von denen wir glaubten, dass sie uns etwas von ihren Tieren und den Erlebnissen mit ihren Tieren mitzuteilen haben. Über 30 potenzielle Autorinnen und Autoren wurden von uns angesprochen. Am Ende hatten 11 Menschen, die mit Tieren zusammenleben, den Mut, Erlebtes niederzuschreiben und damit ein wichtiger Teil dieses Buches zu werden.

Als Anfang 2017 die ersten Anekdoten bei uns eintrafen, zeigte sich schnell, dass wir eine außergewöhnliche Wahl an Autoren getroffen hatten. Ihre Geschichten sind spannend, traurig, humorvoll, überraschend und immer vielsagend. Dabei sind die Autorinnen und Autoren so unterschiedlich wie ihre Geschichten. Sie stehen am Anfang oder in der Mitte ihres Lebens und arbeiten in den unterschiedlichsten Berufen. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie schauen und fühlen bei ihren Tieren genau hin.

Wir danken allen Autorinnen und Autoren für ihr Vertrauen und die schöne Zusammenarbeit. Erlebtes zu beschreiben braucht eben auch – neben aller Kreativität – eine gehörige Portion Mut und großen Fleiß.

Unserer Freundin Claudia gebührt ein besonderer Dank, weil sie auch dieses Buch wertschätzend und tatkräftig unterstützt hat.

Christine Reichmann & Robert Langer im Oktober 2017

WIR …

… sind die Initiative „Mensch Hund und“, die über Themen rund um Menschenrechte, Naturrechte, Tierrechte und insbesondere rund um Hunde informiert. Dabei haben wir das „und“ im Namen unserer Initiative ganz bewusst gewählt. Denn hinter diesem „und“ verbergen sich noch viele weitere Themen, die uns genauso wichtig sind.

Wir sind mit unserem Infostand unterwegs, recherchieren und schreiben für unseren Blog und unsere Bücher, entwickeln neue Projekte und setzen diese um. Bei der Umsetzung dieser Projekte arbeiten wir immer wieder mit fantastischen Tierschützern der verschiedensten Tierschutzvereine und -gruppen zusammen.

Einen Großteil unserer Zeit widmen wir der Arbeit mit kleinen und großen Hundegruppen. Zudem beraten wir auf Wunsch Menschen, die mit Hunden zusammenleben. Dabei hat unsere Arbeit immer ein wissenschaftlich belastbares und nachvollziehbares Fundament.

Christine Reichmann: Ich bin im Rheinland geboren. Als Politikwissenschaftlerin arbeite ich als Journalistin, Texterin und Autorin unter anderem für Rundfunk, Tageszeitungen, Agenturen und Unternehmen. Meine Hündinnen Emmy und Juli brachten mich dazu, in die Welt der Caniden einzutauchen. Hier liegen mir die Themen Jagd- und Tierschutzhunde, große Hundegruppen, die Bedeutung des Hundes in unserer Gesellschaft sowie das vegane Leben am Herzen.

Robert Langer: Ich bin ebenfalls im Rheinland geboren. Viele Jahre arbeitete ich als Fußballtrainer und Übungsleiter. Schon immer zog mich das klare Wesen von Tieren – insbesondere von Hunden und Wölfen – an. So war es für mich nur logisch, dass ich mit den Jahren Schritt für Schritt den Sport verließ und mich Tieren zuwendete. Als Hundetrainer und Tierrechtler unterstütze ich Tierheime, Tierschutzorganisationen und Tierschutzinitiativen. Meine Schwerpunkte sind große Hundegruppen, Menschen mit Jagd- und/oder Tierschutzhunden, Igel in Not, Pelztierfarmen und das vegane Leben.

PUBLIKATIONEN

Dezember 2016

In der Print-Ausgabe der TAZ vom 31. Dezember 2016 kommentierten wir ein Interview des Philosophen und Ethikprofessors Konrad Ott zum Thema „Festessen und Tierrechte“, das er der TAZ am 23. Dezember 2016 gab.

April 2016

Stimmen zu unserem Buch „Mensch Hund &“, das Ende April 2016 im Verlag Tredition erschienen ist.

„Verstehe meinen Hund nun besser“Kundenrezension auf Amazon, 1. Juni 2016

„Ein toller Ratgeber, jetzt verstehe ich meinen Hund besser und konnte bereits viele hilfreiche Tipps umsetzen. Ein schön geschriebener Ratgeber, der sehr empfehlenswert ist. Man merkt, dass die Autoren echte Tierfreunde sind!“

„Must have für Hundehalter“Kundenrezension auf Thalia, 9. Mai 2016

„Ein liebevoll geschriebenes Buch mit viel Humor. Gibt gute Tipps selbst für Hunde erfahrene Menschen, zum immer wieder Nachschlagen. Sehr empfehlenswert!“

Juni 2011

Frohe Botschaften findest du überall

„Schau ganz genau hin und hör gut zu. Denn dann wirst auch du sie entdecken, die frohen Botschaften. Sie sind überall zu finden und machen jeden Tag noch ein bisschen schöner. Und wenn du diese positiven Botschaften an deine Freunde und an deine Familie weitergibst, verschönerst du auch schnell ihren Tag. […] Und wenn du auf deine ganz eigene Weise alles, was du gut findest, an andere weitergibst, können wir gemeinsam jeden Tag unsere Welt ein kleines bisschen besser machen.“

Dieser Text wurde von den Herausgebern Shary Reeves, Jan Hofer und Dieter Kronzucker in ihrem Buch https://www.buch7.de/store/product_details/1012302101 „500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern“ veröffentlicht.

Dezember 2009

Unsere Geschichte „Lucky Luke“ – oder die frohe Botschaft aus dem Wilden Westen“ erschien im Buch „Wenn rote Nasen reisen …“, herausgegeben von Carina Mathes. Mit diesem Buch wird die Stiftung HUMOR HILFT HEILEN unterstützt.

DIE AUTORINNEN UND AUTOREN …

… dieses Buches sind nicht alle professionelle Texterinnen oder Texter. Es sind Autorinnen und Autoren dabei, die beruflich regelmäßig Texte schreiben und/oder in freier Rede vor Menschengruppen stehen. Aber eben auch Autorinnen und Autoren, die in Berufen ihre Frau oder ihren Mann stehen. In Berufen, in denen das Schreiben von Anekdoten nicht zur alltäglichen Herausforderung gehört. Das macht das hier vorliegende Buch umso charmanter.

Unsere Autorinnen und Autoren, die hier zumeist ihr Erstlingswerk veröffentlichen, haben mit viel Herzblut und Mut – aber auch an der ein oder anderen Stelle mit Selbstzweifeln – das Gefühl der erlebten Situation mit Tieren in ihren Texten so wunderschön erlebbar gemacht.

Gerne hätten wir alle Autorinnen und Autoren ausführlich vorgestellt, aber nicht alle wollten einen zu tiefen Blick in ihr Leben zulassen. Dafür haben wir großes Verständnis und respektieren diesen Wunsch.

Eine der Debütantinnen ist die 23 Jahre junge Frau Saskia Poschadel mit ihrer Anekdote über ihren Hund Cooper. Sie ist Notarfachangestellte und lässt mit ihrem Text keinen Zweifel daran, dass Tiere Familienmitglieder sind und dass Familie sich in schweren Stunden empathisch stützen kann.

Die Kauffrau Sonja Dawid ist eine weitere Debütantin. Als „Mehrhundehalterin“, wie sie sich selber beschreibt, gibt sie Hunden aus verschiedensten Ländern ein gutes und liebevolles Zuhause. Ihre Anekdote „Gerettet“ beschreibt so wunderschön, wie das Übernehmen von Verantwortung Tieren und Menschen helfen kann. Auch den Menschen, die schon jede Hoffnung verloren hatten.

Wir freuen uns sehr, dass wir Melanie Schaumann für unser Buchprojekt gewinnen konnten. Sie ist als Lehrerin und Biologin einer der schreibenden Profis. Ihr in ihrer Anekdote beschriebener Galgo Kajun ist seit vielen Jahren der beste Freund von unserem Pointer Lupo. Und Kajun ist genau so, wie sie erzählt: herzallerliebst, aber auch immer für einen Schabernack zu haben.

Frieda ist die Protagonistin der Premieren-Anekdote, die die Floristin Angelika Schmelzer erlebt und für Sie geschrieben hat.

Schon in unserem ersten Buch „Mensch Hund und“ hat Silvia Orlando Akagi höchst interessant die Tierkommunikation erklärt. Umso mehr freuen wir uns, dass sie auch an diesem Buch ihren Anteil hat. Als schreibende Tiertherapeutin gehört auch sie zu den Profis.

Die Sozialarbeiterin Bärbel Ackerschott ist eine herrliche Gesprächspartnerin, die nicht nur zuhören kann, sondern auch etwas mitzuteilen hat. Hier zeigt sie als Debütantin, dass sie darüber hinaus auch höchst unterhaltsam, empathisch und kurzweilig beschreiben kann.

Literarisch wird es beim Englisch schreibenden Autor Daniel Cazard. Bei der Übersetzung seiner Texte und in den damit verbundenen Gesprächen mit ihm wurde zunehmend deutlich, dass dieses Buch beides braucht, die Texte in englischer und deutscher Fassung. So stellen wir sicher, dass von seiner Wortfeinheit und seiner poetisch klingenden Klarheit nichts verloren geht. Daniel Cazard bezeichnet sich und alle Menschen zu Recht als Verwandte aller Tiere. Seine beiden Geschichten sind ein Höhepunkt dieses Buches.

Christine Reichmann & Robert Langer

KAJUN.

Es war ein Freitagmorgen. Ich hatte erst spät Schule und so nutzte ich die freie Zeit, um mit meinem Hund Kajun, einem Galgo-Rüden, einen Spaziergang am Rhein zu machen. Kajun war damals sechs Jahre alt. Wir hatten ihn mit fünf Monaten aus einer Tötungsstation in Spanien befreit. Wirklich ein traumhaftes Tier, aber seine Not, eventuell nicht genug Futter zu bekommen, ist als Trauma aus dieser Zeit geblieben. Dabei kennen seine Geschicklichkeit und sein Erfindungsreichtum kaum Grenzen und bringen mich gelegentlich an den Rand der Verzweiflung. Schubladen, Türen, Backöfen, ja sogar Taschen mit Reißverschlüssen stellen für ihn keine Hindernisse dar und so habe ich gelernt, alles Fressbare stets kajununzugänglich aufzubewahren.

Zurück zu jenem Freitagmorgen. Als ich mit Kajun an diesem Morgen vom Spaziergang zurückkam, frühstückte ich, packte meine Schultasche und verließ das Haus. Als ich durchs Treppenhaus lief, registrierte ich das kleine Paket auf der Treppe, für welches sich auch schon Kajun bei der Rückkehr vom Spaziergang interessiert hatte. Ich freute mich, dass meine neuen Turnschuhe schon angekommen waren. Da ich jedoch in Eile war, hatte ich keine Zeit, das Paket zu inspizieren, das musste warten.

Ich fuhr zur Schule. Kaum im Lehrerzimmer angekommen, stürmte Frau Hasenkamp, unsere Sekretärin, leicht gestresst ins Lehrerzimmer und meinte, meine Nachbarin hätte angerufen. Ich solle mal dringend bei ihr anrufen, irgendetwas sei mit meinem Hund nicht in Ordnung. Mehr an Informationen hatte Frau Hasenkamp wohl nicht bekommen. Leicht panisch kramte ich nach meinem Handy und rief meine Nachbarin an, die 70 Jahre an der Zahl, mit ihrem Gatten ein Stockwerk unter mir wohnte. Jedoch ohne Erfolg, niemand ging ans Telefon.

Jetzt begann das Gedankenkarussell. Was konnte passiert sein? Vielleicht war Kajun die Treppe von meiner Schlafempore heruntergefallen, hatte sich etwas gebrochen und lag nun wimmernd, bei meinem Sensibelchen wohl eher schreiend, in meiner Wohnung. Vielleicht hatte ich aber auch auf der Arbeitsplatte etwas zu Essen liegen gelassen, er hat es sich klauen wollen und hat sich dabei an einem Messer, was ich nicht weggeräumt hatte, verletzt. Ich hatte die abstrusesten Ideen. Ein Gedanke, und der schien mir tatsächlich am wahrscheinlichsten, war, dass er sich bei unserem heutigen Spaziergang vergiftet haben könnte, da er, wie so häufig, seinen Job als städtischer Staubsauger sehr ernst genommen hatte.

Jetzt fiel mir wieder ein, dass ich eigentlich schon längst Unterricht hatte. Ich hetzte in Richtung Klassenraum der 8c und versuchte, währenddessen nochmal meine Nachbarin zu erreichen. Ohne Erfolg. Na toll, dachte ich, dann soll sie doch bitte auch erreichbar sein, wenn sie schon um Rückruf bittet. Plötzlich ging es mir durch den Kopf, dass sie eventuell nicht zu Hause war, weil sie sich bereits mit meinem Hund auf den Weg zum Tierarzt begeben hatte. Nein, das konnte nicht sein, ich hatte zwar die Tür nicht abgeschlossen, das tat ich in unserem kleinen Haus mit zwei Wohnparteien nie, aber auch für das bloße Öffnen der Tür hätte sie einen Schlüssel benötigt, den sie jedoch nicht hatte.

Jetzt hatte sich mein Gedankenkarussell so weit hochgeschraubt, dass mir klar wurde, dass ich auf keinen Fall unterrichten konnte, ich musste wissen was los war. Ich drehte auf dem Absatz um, ging zur Schulleitung und bat unter Nennung des wahren Grundes um eine Freistellung für die nächsten zwei Stunden. Sie wurde mir zwar gewährt, aber an dem Gesicht meines Schulleiters konnte ich erkennen, dass er meine Sorge für übertrieben hielt. Er war wohl kein Hundemensch. Komischer Typ! Zuhause angekommen, rannte ich die Treppen hinauf und blieb verdutzt vor meiner Wohnungstür stehen. Meine Tür war mit einem relativ stabilen Seil am Treppengeländer befestigt. In der Wohnung schien es jedoch ruhig zu sein. Hierbei war ich mir jedoch nicht sicher, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war.

Ziemlich nervös schloss ich meine Tür auf, konnte sie aber natürlich durch das gespannte Seil zum Geländer nicht öffnen. Da ich nicht immer – wahrscheinlich wie die meisten Menschen – mit einer Schere ausgerüstet bin, versuchte ich, das Seil mit meinen Zähnen durchzubeißen, was mir nach gefühlten zehn Minuten dann auch gelang. Ich stürzte in die Wohnung und suchte nach Kajun und … fand ihn schlafend auf der Couch. Wie immer, wenn er sehr müde war, stand er nicht auf, um mich zu begrüßen, aber sein Schwänzchen ging aufgeregt hin und her. Ich traute dem Frieden jedoch noch nicht, ging zu ihm, um mich zu vergewissern, dass es ihm gut ging. Es ging ihm gut, wie ich noch erfahren sollte sogar sehr gut.