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Warum soll der Weihnachtsmann sterben, was hat der Lindengarten in Wismar mit der Schwedenzeit zu tun? Das und vieles mehr erfährt der Leser in diesem Buch.
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Seitenzahl: 125
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Uta Kropp, geboren in Wismar, lebt und arbeitet in ihrer Geburtsstadt. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Die Ostsee und den Norden liebt sie sehr. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und dem Hund der Familie unternimmt sie gerne Spaziergänge am Strand. Für die staatlich geprüfte Betriebswirtin zählen neben dem Schreiben von Romanen auch Schwimmen, Fahrrad fahren und Wandern zu ihren Hobbys. Im Jahr 2019 ist sie mit ihrem Ehemann 240 km von Porto (Portugal) nach Santiago de Compostela (Spanien) gepilgert, was sehr nachhaltige Eindrücke hinterlassen hat.
Das Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.
Dänischer Philosoph Sören Kierkegaard
Kunstraub
Die Wächter der Nacht
Die Tote in der Kanzel
Alte Sünden
Der falsche Weihnachtsmann
Schatzsucher
Buchvorstellungen
Nina freut sich sehr auf die kommende Ausstellung. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis sie endlich den Termin in der Gerichtslaube des Wismarer Rathauses bekommen hat. In den letzten Wochen hat sie fleißig an ihren Exponaten gearbeitet. Schließlich möchte sie den Besuchern neue Stücke präsentieren können.
Nina steht in ihrer Werkstatt und schaut sich kritisch die Pastellzeichnungen an. Doch, sie ist mit ihrer Arbeit zufrieden. Die Skulpturen aus Holz, die Nina mit extravaganten Metallteilen ergänzt hat, stehen auf kleinen Podesten. Sie schleicht wie eine Katze um die Teile herum und betrachtet auch diese kritisch aus jedem Winkel. Hier und da bearbeitet sie das Metall mit einer kleinen Zange nochmal, ist dann aber doch mit allem zufrieden.
Sie schaut nervös auf die Uhr. Den Termin bei ihrem Versicherungsmakler möchte sie nicht versäumen. Er hat ihr empfohlen, die Exponate für die Ausstellung gesondert versichern zu lassen. Für den hoffentlich unwahrscheinlichen Fall das es zu einem Diebstahl kommt, kann ihr so wenigstens der Wert der Gegenstände ersetzt werden. Von jedem Teil, das sie ausstellen möchte, hat Nina Fotos gemacht. Diese hat sie in eine kleine Mappe mit Klarsichtfolien gesteckt und packt die Bildermappe jetzt in ihren Rucksack. Sie nimmt ihre Jacke von der Garderobe und zieht sich warm an.
Vor der Haustür empfängt sie typisches Novemberwetter. Wind, dunkle Wolken und beißende Kälte.
Mist, denkt Nina. Ich habe meine Mütze vergessen. Sie will nicht zurückgehen, die Kapuze muss reichen. Von ihrer Wohnung in der Bohrstraße geht Nina die Krämerstraße hoch, einmal quer über den Marktplatz und steht ein paar Minuten später vor dem Büro von ihrem Versicherungsmakler in der Großschmiedestraße.
Sie öffnet die Tür und die angenehme Wärme des Raumes tut ihr gut. Sven Fröhlich sitzt an seinem Schreibtisch und lächelt ihr freundlich entgegen. Sein Mitarbeiter ist heute auch im Büro und telefoniert, als Nina das Büro betritt.
„Hallo Frau Schiewer, sie sind ja überpünktlich. Nehmen sie platz, ich bin gleich bei ihnen.“
Er zeigt auf den Tisch und die Stühle vor seinem Schreibtisch. Nina zieht ihre Jacke aus, hängt sie über die Stuhllehne und setzt sich. Herr Fröhlich tippt noch schnell etwas am Computer zu Ende und widmet sich dann Nina. Mit ein paar Papieren in der Hand setzt er sich ihr gegenüber an den Tisch.
„Ich habe da schon etwas vorbereitet. Haben sie die Bilder mit?“
Nina nickt und holt die kleine Mappe aus ihrem Rucksack.
„Hier, bitte.“ Sie reicht ihm die Mappe über den Tisch. Während er sich jedes einzelne Bild genau anschaut, sieht sich Nina in seinem Büro um. Seinen Mitarbeiter, der heute anwesend ist, hat Nina bisher nicht so oft gesehen. Ist auch besser so, denkt sie sich. Irgendwie macht er auf Nina keinen sympathischen Eindruck.
„Sehr schöne Stücke, ich bin beeindruckt“, und er pfeift anerkennend.
Nina lächelt bescheiden, freut sich aber doch sehr über seine lobenden Worte. Er fragt Nina nach den Verkaufspreisen für ihre Artikel und rechnet die Versicherungssumme aus. Nach ein paar Minuten ist er fertig und schlägt Nina eine Versicherungssumme vor, die sie glatt umhaut.
„Ist das nicht etwas hoch gegriffen? So viel sind meine Sachen doch bestimmt nicht Wert“, erwidert sie verlegen.
„Doch, ich denke schon. Der Wert besteht ja nicht nur aus dem von ihnen eingesetzten Material. Bedenken sie auch, wie lange sie an den Exponaten gearbeitet haben und was für ein ideeller Wert ebenfalls vorhanden ist. Wenn ich die Versicherungssumme niedriger ansetze, macht sich das im Betrag, der zu zahlen ist, so gut wie nicht bemerkbar. Also keine Sorge, die Rechnung bringt sie nicht um.“
Er lächelt Nina aufmunternd an. Sie überlegt kurz und nickt dann zustimmend.
„Okay, ich denke, sie haben recht. Dann machen wir es so.“
Herr Fröhlich füllt die Versicherungspolice aus, beide unterschreiben und Nina ist froh, diesen Papierkram hinter sich gebracht zu haben.
Während Nina und Herr Fröhlich alles geregelt haben, hat sein Mitarbeiter, Detlef Voß, die beiden nur still beobachtet. Nina verabschiedet sich von Herrn Fröhlich.
„Vielen Dank für ihre Hilfe. Wenn ich noch Fragen haben sollte, dann melde ich mich bei ihnen.“
„Keine Ursache, habe ich doch gerne gemacht. Ich wünsche ihnen ganz viel Spaß bei der Ausstellung, gute Verkäufe und jede Menge Besucher. Ich werde auch einmal vorbeischauen.“
„Danke, ich freue mich auch schon sehr darauf“, dann verlässt Nina das Büro von Sven Fröhlich.
Die letzte Woche vor Beginn der Ausstellung hat Nina in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen viel Organisatorisches machen müssen. Sie haben Flyer erstellt und verteilt, die örtliche Presse wurde informiert damit die Artikel in den Zeitungen auch pünktlich erscheinen. Für die Eröffnung der Ausstellung haben sie eine kleine Vernissage geplant. Nina hat eine Liste erstellt mit den Gästen, die sie für diesen Abend gerne einladen möchte. Es wird einen Sektempfang und einen kleinen Imbiss geben.
Je näher der Termin rückt, desto aufgeregter wird Nina. Sie greift zu ihrem Handy und wählt die Nummer ihrer Freundin Sybille.
„Hallo Bille, ich bin ja so schrecklich aufgeregt. Ist meine Einladung schon da und du wirst doch kommen, oder?“
Sybille lacht. „Ja natürlich komme ich. Ich werde doch nicht die Ausstellungseröffnung meiner besten Freundin verpassen. Und deine Einladung war schon vor einer Woche hier.“
Nina ist erleichtert. Sie schwatzen noch über dies und das, über ihre Garderobe für diesen Abend und ob sie vorher wohl noch zum Friseur gehen müssen.
Mit Sybille ist Nina schon viele Jahre befreundet und es scheint nichts zu geben, was die beiden je auseinanderbringen könnte.
Zwei Tage vor Ausstellungseröffnung hat Nina die Zeichnungen und Skulpturen zum Rathaus gebracht. Der Hausmeister hat ihr beim Ausladen des Fahrzeuges geholfen und auch bei der Gestaltung und des Anbringens in der Gerichtslaube. Alleine hätte Nina das auch nicht geschafft. Viel Arbeit haben auch die Lampen gemacht, mit denen die Bilder und Skulpturen ausgeleuchtet werden, damit sie optimal zur Geltung kommen.
Nina schaut sich im Raum um und ist zufrieden mit der Anordnung. Sie atmet tief durch, betrachtet jedes einzelne Exemplar und spürt ein inneres Glücksgefühl.
Der Beginn der Vernissage ist für siebzehn Uhr geplant. Nina ist natürlich viel zu früh dort. Die Tür zur Gerichtslaube ist bereits geöffnet, sodass sie schon hineingehen kann. Ihren Mantel hängt sie an den Garderobenständer und macht alle Lampen an, sodass ihre Exponate in wunderschönem Licht erstrahlen.
„Hey, du kleiner Star“, hört sie hinter sich die Stimme von ihrer Freundin Sybille. Nina dreht sich um und sie strahlen sich an. Beide drücken sich zur Begrüßung und Sybille schaut sich im Raum um.
„Das ist alles so schön. Ich freue mich ganz doll für dich, Nina, und drücke dir die Daumen, dass alles klappt.“
Nina ist furchtbar aufgeregt, aber die Anwesenheit ihrer Freundin tut ihr gut.
Nach und nach füllt sich die Gerichtslaube mit den Gästen, die Nina eingeladen hat. Auch die Vertreter der Presse sind schon erschienen. Die verantwortliche Mitarbeiterin des Rathauses eröffnet mit ein paar kurzen Sätzen die Vernissage und übergibt dann das Wort an Nina. Trotz der inneren Anspannung und Aufregung gelingt es ihr, die vorbereitete Rede locker zu halten, und nach den ersten Sätzen ist ihre Aufregung verschwunden. Sie plaudert locker über ihre Arbeit als Künstlerin und über ihr Leben. Als sie fertig ist, applaudieren die Gäste und sie prosten sich mit einem Glas Sekt zu.
Plötzlich steht Sybille neben ihr und flüster: „Du warst super, deine Rede war klasse.“
Nina strahlt sie an. „Danke.“
Ein paar gestellte Fotos für die Presse muss Nina über sich ergehen lassen, aber ansonsten ist es ein wunderschöner Abend. Sie hat die Gelegenheit, sich mit allen Gästen unterhalten zu können und zwei von ihnen, haben sich tatsächlich gleich einige Ausstellungsstücke von ihr reservieren lassen. Das ist natürlich ihr größter Erfolg an diesem Abend.
Nach knapp vier Stunden sind die letzten Gäste verschwunden und Nina macht alle Lampen aus, räumt das schmutzige Geschirr auf den Servicewagen, den man ihr bereitgestellt hat. Gemeinsam mit dem Pförtner, Herrn Vierling, kontrolliert sie, ob alles im Raum in Ordnung ist und dann verschließt er die Tür. Sie verabschiedet sich von ihm und tritt vor das Rathaus auf die Treppe. Hier bleibt sie ein paar Sekunden stehen und schaut auf die hell erleuchtete Wasserkunst und den, jetzt menschenleeren, Marktplatz.
Die Ausstellung ist ab heute für drei Wochen in der Gerichtslaube zu sehen. Sie ist überglücklich für diesen gelungenen Abend. Ohne Hast und Eile geht Nina rechts am Rathaus vorbei, biegt in die Krämerstraße ein und ist ein paar Minuten später in ihrer Wohnung in der Bohrstraße. Hier fällt sie todmüde ins Bett und schläft sofort ein.
Nina blinzelt mit den Augen, streckt sich im Bett und lässt den gestrigen Abend Revue passieren. Alles hat nach ihren Vorstellungen geklappt. Was will sie mehr. Draußen wird es langsam hell und Nina steht auf. Noch im Schlafanzug geht sie in die Küche und freut sich auf einen Kaffee, als ihr Handy klingelt. Nanu, wer will denn so früh etwas von mir, wundert sich Nina. Sie nimmt den Anruf entgegen und während sie dem Anrufer zu hört, fällt sie förmlich auf einen ihren Küchenstühle.
„Hallo, guten Morgen, entschuldigen sie die frühe Störung. Hier ist Johann Vierling, ich bin hier im Rathaus der Pförtner. Wir haben gestern Abend gemeinsam die Gerichtslaube verlassen. Heute Morgen musste ich feststellen, dass dort jemand eingebrochen hat. Die Polizei ist bereits vor Ort und hat mich gebeten, sie zu informieren, damit sie gleich herkommen können.“
Nina kommt sich vor wie in einem schlechten Traum. Das kann doch nicht sein, was sie da eben gehört hat. Eingebrochen, in der Gerichtslaube? Urplötzlich hat sie ein schlechtes Gefühl in der Magengegend und kämpft gegen die aufkommenden Tränen an. Der Appetit auf den Kaffee ist ihr vergangen. Wie in Trance geht sie ins Badezimmer und macht sich fertig. Im Schlafzimmer zieht sie eine Jeans an und streift sich einen Wollpulli über. Das schlechte Gefühl im Magen ist weg, dafür herrscht ein Vakuum in ihrem Kopf.
Ein paar Minuten später betritt sie das Rathaus und sieht den Pförtner, Herrn Vierling, im Gespräch mit einem Mann. Als die beiden sie sehen, kommt der fremde Mann auf sie zu und stellt sich vor.
„Guten Tag, mein Name ist Bernd Wehberg, ich bin von der Kriminalpolizei und ermittle in diesem Einbruch.“
Nina schluckt. „Guten Morgen, ich bin Nina Schiewer.“ Mit leerem Blick starrt sie den Kripobeamten an.
„Herr Vierling hat sie ja bereits informiert. Es tut mir sehr leid, was da passiert ist. Ich muss sie trotzdem bitten, sich alles anzusehen, damit sie mir sagen können, ob etwas fehlt und was.“
Tapfer folgt sie ihm den langen Flur entlang zur Gerichtslaube. Noch vor ein paar Stunden hat sie hier gut gelaunt mit ihren Gästen gestanden und einen schönen Abend gehabt. Und jetzt das.
Als er die Tür zur Gerichtslaube öffnet, bricht eine Welt in Nina zusammen. Der Traum von ihrer Ausstellung ist geplatzt wie eine Seifenblase.
Im Raum herrscht blankes Chaos. Einige Bilder liegen am Boden, anderen hängen schief an der Wand. Kaum eine von ihren Skulpturen steht noch auf ihrem Podest. Sie steht da wie vom Donner getroffen. Die Stimme von Bernd Wehberg reißt sie aus ihren schrecklichen Gedanken.
„Die Leute von der Spurensicherung sind mit ihrer Arbeit fertig. Wir können jetzt den Raum betreten. Dann sehen sie sich bitte alles genau an und wir nehmen auf, was fehlt.“
Nina schüttelt mit dem Kopf. „Wer macht denn nur so etwas. Die Zeichnungen haben doch niemandem etwas getan.“
Nina versucht, das Chaos zu begreifen. Langsam und bedächtig geht sie durch den Raum und bei dem Anblick ihrer, zum größten Teil zerstörten, Exponate, laufen ihr nun doch Tränen über das Gesicht. Der Anblick schmerzt. Vor einem leeren Sockel bleibt sie stehen und ihr stockt der Atem. Sie zeigt auf die leere Stelle.
„Hier, hier stand eine Holzskulptur verziert mit Metall. Die ist weg.“
Bernd Wehberg schaut sie ernst an. „Haben sie ein Bild von dem Teil, das sie mir zur Verfügung stellen können.“
Nina nickt. „Natürlich. Ich habe vorher alle Ausstellungsstücke dokumentiert. Das wollte mein Versicherungsmakler für die Police so haben.“
Sie geht zu dem kleinen Tisch neben der Tür und greift nach dem Album, in dem sie die Fotos hat. Nachdenklich blättert sie die Klarsichtfolien durch, bis sie das Foto hat, auf dem die fehlende Skulptur abgebildet ist.
„Hier, dieses Teil fehlt.“
Herr Wehberg nimmt das Album, schaut auf das Bild und dann zu Nina.
„Wenn ich sie richtig verstanden habe, sind die Bilder für ihre Versicherung gemacht worden. Das heißt, sämtliche Exponate hier sind versichert?“ Er sieht sie fragend an.
Nina runzelt die Stirn. Sie muss unwillkürlich an die Worte von ihrem Versicherungsmakler Sven Fröhlich denken.
- ... für den hoffentlich Unwahrscheinlichen Fall, dass etwas gestohlen wird. -
An Bernd Wehberg gewandt erwidert sie nur: „Ja, auf Empfehlung meines Versicherungsmaklers.“
Nina schaut sich weiter schweigend im Raum um. An der Skulptur, die fehlt, hat sie besonders viele Tage und Stunden gearbeitet. Sie ist traurig und erschüttert, kann aber langsam ihre Gedanken wieder ordnen.
Die Erinnerung an den gestrigen Abend lässt sie ins Grübeln kommen. In ihrem Inneren läuft es jetzt wie ein Film ab. Sie sieht sich mit dem Pförtner, Johann Vierling, in der Tür stehen. Beide schauen sich in dem Raum um, ob alles in Ordnung ist und er verschließt die Tür. Mit wachem Blick und fester Stimme spricht sie jetzt den Kripobeamten an.
„Darf ich sie etwas Fragen.“
Er nickt. „Ja, natürlich.“
„Da sind zwei Dinge, die ich nicht verstehe. Wie ist der Einbrecher hier hereingekommen. Die Tür hat Herr Vierling gestern in meinem Beisein verschlossen und vorne am Eingang sitzt die ganze Nacht Personal. Da kann niemand unbeobachtet das Gebäude betreten. Und die andere Sache“, Nina macht eine kurze Pause und zeigt auf das Chaos hier in der Gerichtslaube, bevor sie weiterspricht. „Das hier, wenn jemand nur etwas stehlen will, warum richtet derjenige dann noch so einen Schaden an. Das verstehe ich nicht.“
Bernd Wehberg räuspert sich. „Vermutlich ist bzw. sind der oder die Täter durch ein Fenster in den Raum eingedrungen, da die Tür heute Morgen noch immer verschlossen und auch nicht beschädigt war.“
Nina schaut sich die Fenster der Gerichtslaube an, kann aber kein beschädigtes oder offenstehendes Fenster sehen.
„Die sehen für mich alle heil aus“, und sieht ihn dabei an.
„Unsere Leute von der Spurensicherung haben auch die Fenster unter die Lupe genommen. Wir müssen abwarten, was die Auswertung ergibt. Bezüglich des Wirrwarrs hier gebe ich ihnen recht. Das macht keinen Sinn. Es sei denn“, er beendet den Satz nicht. Nina wird hellhörig.
