Wokefield Park - Sheila Esch - E-Book

Wokefield Park E-Book

Sheila Esch

0,0

Beschreibung

Eine Urlaubsreise führt Stina und Daniel nach England in ein Manor House aus dem 17. Jahrhundert. Bei englischem Wetter und englischem Essen versuchen sie eine Versöhnung. Wird sie gelingen? Und was, wenn nicht?

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 14

Veröffentlichungsjahr: 2012

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Sheila Esch

Wokefield Park

Kurzkrimi: Die Blüten des Bösen

 

 

 

Dieses eBook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Wokefield Park

Impressum

Wokefield Park

Rundum spielten sie Golf. Schon morgens begann der Betrieb in dieser urenglischen gesellschaftlichen Disziplin. Die Leute standen hier und da im fernen Grün, weiße, beinlange, dünne Stangen in den Händen, still und meist ohne jede Regung. Bei Engländern wie bei Golfern schien es sich um geduldige Menschen zu handeln.

Stina verstand nicht, was Daniel sich dabei gedacht hatte, sie im Urlaub in ein Hotel auszuführen, in welchem Golf gespielt wurde. Aber noch während sie aus dem Fenster hinaus auf viel Grün und ein paar weit verstreute Menschen starrte, nahm sie den Gedanken zurück. Er hatte sich Mühe gegeben, ihr eine Reise nach England geschenkt, wo sie nie zuvor gewesen war, er hatte sich sogar noch daran erinnert, wie gerne sie alte Gemäuer hatte…

Das Hotel befand sich jedoch nicht im alten Manor House aus dem siebzehnten Jahrhundert. Es stand schlicht daneben. Unglücklicherweise handelte es sich bei dem zum Hotelbetrieb genutzten Gebäude nicht einmal um irgendein altes Dienstbotenhaus oder einen umgebauten Stall, was ihr auch zugesagt hätte, sondern um einen beliebigen Bau mit großzügigen Zimmern, funktionierender Heizung und neuen Fenstern.

Bestimmt hätte es eine Möglichkeit gegeben, schon vorab darauf zu kommen. Daniel hätte sich im Reisebüro genauer erkundigen müssen, oder vor Ort, er sprach doch englisch, jedermann sprach englisch, und sie hatten Telefon. Irgendwer hätte ihm das mit dem Neubau schon verraten… Stina bemühte sich, nicht zu übertreiben, er hatte sich doch nur vertan. Sich bemüht und vertan.

„Frühstück?“