Beschreibung

In ihrem kurzen Leben hat Aglaja Veteranyi zahlreiche Notizbucher und Makulaturblätter mit Texten gefullt. Sie hat ihre Wörter und Sätze fortlaufend durchgestrichen, um- und neu geschrieben und von einem Text in den andern wandern lassen. So umfasst ihr Nachlass trotz der zwei postum veröffentlichten Bucher "Das Regal der letzten Atemzuge" und "Vom geräumten Meer" noch eine beträchtliche Anzahl unveröffentlichter Texte. Die Nachlass-Erschliessung im Schweizerischen Literaturarchiv wurde 2016 abgeschlossen. Das erlaubte es Jens Nielsen, Ursina Greuel und Daniel Rothenbuhler ab Anfang 2017, zwei Bände mit bisher unveröffentlichten oder nur in Zeitschriften zugänglichen Texten Aglaja Veteranyis zur Veröffentlichung vorzubereiten. Der erste der zwei Bände, "Wörter statt Möbel", enthält Kurz- und Kurzestgeschichten, Gedichte, Spruche und Tipps, Minidramen und den grossen Monolog Mamaia. Diese Texte hat die Autorin auch fur Buhnenauftritte geschrieben, die sie allein oder gemeinsam mit ihrem Lebens- und Schaffensgefährten Jens Nielsen bestritt. Allen gemeinsam ist die der Autorin eigentumliche Mischung von surrealer Groteske, tieftraurigem Sarkasmus und abgrundiger Komik.

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