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Gedichtband Deutsch und einige in spanischer Sprache (mit deutscher Übersetzung) Reflektionen über den Sinn des Lebens und die gegenwärtige Zeit Eindrücke über Reisen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten (Frankreich, Spanien, Italien, Polen, und Südamerika) Politische Texte, Naturgedichte, Liebesgedichte, Engelgedichte und Haikus
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Seitenzahl: 43
Veröffentlichungsjahr: 2016
Für Ermutigung, Unterstützung und hilfreiche Kritik
von Hans Bernhard Schiff
von Prof. Dr. Gerhard Sauder
von Dr. Dieter Josef Schmidt
von Romano Morando
und insbesondere
von Prof. Dr. Bernd Lindemann
und Susanne Rupp
meinen herzlichen Dank
Hannah Lang
Für Hannah Lang
Ich habe mir sagen lassen: Weltgewissen
und Weltgewissheit seien zweierlei,
das Eine Sache des Herzens, das Andere der Vernunft.
Dennoch habe ich beides immer wieder
miteinander verwechselt, als seien sie ein und dasselbe.
Das aber ist mein Irrtum, mein Leben.
Ich habe beides immer wieder miteinander verwechselt,
als seien sie dennoch ein und dasselbe.
Das eben ist mein Irrtum, mein Leben.
... das alles ist nicht der Rede wert,
nur des Schweigens,
dass heute der Tag anfing,
als hätte er sich hierher auf die Erde
nur verirrt; dass ich Zeuge war,
wie die Sonne aufging, der Mond verblasste,
sichelförmig, wie immer
in leichten Nebel gehüllt –
so auch die Erde. Das alles wehrt sich
gegen das Wort. Gib dem Schweigen eine Chance,
sagt die Erde zu mir:
Wir wollen den Himmel nicht berühren,
wollen diesen Tag nicht zum Gerede machen,
such die Wolken nicht, die Linie des Waldes
gegen den helleren Himmel.
Sich mit der rechten Schulter
an das Schweigen lehnen, mit der linken
an irgendein Wort, einen Herzschlag.
Das alles hab ich schon immer,
hab ich noch nie so wie heute erlebt:
Dass die Schöpfung beginnt
und in mir zur Ruhe kommt an diesem Morgen,
an diesem Tag. Das alles ist nicht
der Rede wert, nur des Schweigens.
Hans Bernhard Schiff
Wunder Leben
In meinem Auge
Nach Pindar
Von schöner Harmonie
Immer noch
/
Todavia
Vorfrühling im Hochwald
Willst du uns das Leben kostbar machen
Vom Abreißkalender
Gib mir dein Wort
Die Meinung des Andersdenkenden
Wachsen bis zum letzten Tag
Taizé
Ich möchte tanzen wie David
Mein Zauberwort
Lichtsammler
Das Wasser plätschert
Höher hebt sich der Himmel
Für Yves Bonnefoy
Lehre der Amaryllis
La ultima rosa
/
Die letzte Rose
Kaddesh
Für Dich
Die Kathedrale von Chartres
Engel Lichtweiser
Im steinigen Bach
Das Schweigen
Die Stille und das Schweigen
/
La callada y el silencio
Die Nachtfrosttränen
Am Straßenrand glüht
Erinnerungen an einen Paradiestag
Beneidenswert
/
Envidiable
An meinen Engel
Courage
Ein Leben lang
Wasserseidenband
Akeleien drehen
Selbst im Dämmerschein
Der Engel der Zeit
Im Dauerregen
Wunder erleben
Einen Sommer lang
Ich habe geschlafen wie ein Stein
Im Übergang
In den Labyrinthen der Erinnerung
Mitten im Überfluss der Sprache
Kein Laut, kein Wort
Gebrauch der Wörter
Mit Vorbedacht
Blätter am Nussbaum
/
Hojas del nogal
Primer desencanto
/
Erste Abkühlung
Reifnächte
Erinnerung an Romano
Hat meine Hand sich verformt
Sternenlöcher
Tage ohne Windhauch
/
Tage voll Windhauch
Ich lebe in der Einsamkeit
/
Vivo en la soledad
Ich schließe alle Fenster
/
Cierro todas las ventanas
Ich laufe Erinnerungen
Vögel
Wörter
Ich habe den Krieg erlebt
Unsichere „Er“ Innerungen
Am Saum des Mondes hängen
Innehalten
Wortspiele
Ein kleiner Hügel
An Kathedralen
Parkbäume
Für die Linde
Freudenstadt im Morgengrauen
Der Himmel geht durch den Brunnen
El otro, der Andere
Allein mit meinem Zauberwort
Die Wartende
Das Hohelied ist verschenkt
Der Reif
An deine Grabadresse
Abend in C
.
Vier Löwen tragen
Wunder Erde – Wunde Erde
Der Feigenbaum
Meditation
Lange Frage
Lied der Fürsten dieser Welt
In den Wind geschrieben
Der Mond hat seinen Glanz verloren
Nur eine Frostnacht
Fünf Jahre nach Tschernobyl
Der Regen hat seine Unschuld verloren
Katanga
Schuldlos, gnadenlos, bedenkenlos
Der Marinetti-Freund
Die Zeit läuft
Die alten Männer
Fortschrittliche KNA
Mauthausen
Der Schatten des Eisbären
Einkaufsbummel in S
.
Wälder sterben aus
Noch biegen Bögen sich
Ponte alla Badia
/
Noche de luna
In allen Räumen
11. September
Botschaft
Ob noch einer ist
Mondgelichter
Das Grün hängt tief
Der Präsident
Baumgeschichte
Am frühen Morgen
Aus den Nachrichten
Auf einer entwicklungspolitischen Tagung in S
.
Aus den Papierkörben
Der Bruder meines Freundes
Nach dem Regen II
Der Mega-Mensch
Mein Schatten fällt auf
Weiße Wolkenrosse
Wunschtraum: Appell
Die Kritiker
Der klare Schatten
Kurzer Blick auf den Stammbaum
So zu sagen
Velatorio Totenwacht
Was ist der Mensch
Hannah Lang – Über sich
Gedichte in alphabetischer Reihenfolge
In meinem Auge
Wird der Tropfen lichtfunkelnd
Zur Sonne im Tau
Nach Pindar
Ein Baum
bestrahlt von der Sonne
Fülle des Lebens
Ein Baum
gehüllt in Nebel
voller Fragen
Ein Baum
gebeutelt vom Sturm
auf- und widerständig
Ein Baum
gereinigt vom Regen
gestärkte Frische
Ein Baum
bewegt vom Wind
tänzelnde Freude
Ein Baum
