Xaver der Pirat - Tanja Baader - E-Book

Xaver der Pirat E-Book

Tanja Baader

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Beschreibung

Dieses Buch ist ein muss für jedes Kind im Grundschulalter. Die Protagonisten haben Lernschwierigkeiten und stoßen auf ein lang gehütetes Geheimnis. Natürlich wenden sie die Tipps direkt an und erfahren ein völlig neues Lerngefühl. Ein spannendes Piratenabenteuer welches den jungen Lesern und Eltern erprobte Übungen aus der Kinesiologie an die Hand gibt, um das Leben und Lernen einfacher zu meistern. Es geht um das Verständnis von Augen / Hand Koordination und das Verknüpfen der beiden Gehirnhälften. Eine "Erste Hilfe Maßnahme" für stressige Situationen wird beschrieben sowie die Grundlagen für eine positive Lebenseinstellung. Kommen Sie mit auf eine spannende Reise in ein neues Lebensgefühl!

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Seitenzahl: 43

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek:

Die deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Autorin: Tanja Baader

Illustration: Christina Stroh

Verlag und Druck: tredition GmbH,

Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN 978-3-347-13901-5

ISBN 978-3-347-18485-5 (e-Book)

Vorwort

Dieses Buch richtet sich an Kinder, die endlich Freude am Lernen bekommen möchten. Die spüren, dass es andere Wege gibt um ans Ziel zu gelangen.

Mit dieser Geschichte möchte ich Mut machen und Alternativen zeigen.

Bitte denken Sie immer daran:

In Ihrem Kind schlummern ungeahnte Potenziale. Die gilt es auf liebevolle Art hervorzubringen. Wir sind einmalig und individuell. Schenken Sie Ihren Kindern Vertrauen, Zuversicht und positive Bestärkung, statt Fehler aufzuzeigen. Es sind ebenfalls Lernerfahrungen und enorm wichtig für die Entwicklung.

Mit den Übungen aus der Kinesiologie in diesem Buch bekommen sie Lust auf Lernen und mehr Freude am Leben.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim lesen und ausprobieren der Übungen.

Tanja Baader

Inhaltsverzeichnis

Das Wrack

Die Schatztruhe

Der Traum

Xaver der Pirat

Ein kleines Wunder

Die Leseratte

Mutiger

Unser Gehirn

Tischtennisturnier

Das Wrack

„Hallo, ist da jemand?“, Adrian steckt neugierig seinen wuscheligen Kopf in den Bug eines verlassenen Schiffs.

Sein Herz klopft bis zum Hals.

Er möchte einfach nur allein sein. Seine Freunde und die Familie gehen ihm im Moment so richtig auf die Nerven.

Immer wollen die etwas von ihm und er bekommt das alles nicht so hin wie er möchte.

Beim Lesen tanzen die Buchstaben vor seinen Augen und wenn es laut ist brummt sein Kopf so mächtig, dass einfach nichts mehr geht.

Seine Freunde meckern ihn an, wenn er die Bälle daneben haut.

Da kommt ihm dieses verlassene Schiff am See gerade recht.

Vorsichtig klettert er tiefer in den Schiffsbauch. Etwas mulmig ist ihm schon dabei, aber seine Neugier ist viel größer als die Angst.

Er schaut sich gespannt um.

Ein kleiner Lichtstrahl fällt durch das Bullauge.

Es riecht muffig und ein bisschen nach Fisch. Er rümpft die Nase.

Auf der einen Seite ist eine kleine Kajüte in der die Piraten wohl früher übernachtet hatten.

Auf der anderen Seite entdeckt Adrian einen weiteren Raum.

„Es scheint die Küche zu sein, Kombüse heißt das.“, murmelt Adrian vor sich hin und schleicht weiter, um noch mehr zu entdecken.

Die Spinnweben an den Töpfen und Gläsern lassen ihn vermuten, dass dort schon länger niemand mehr gekocht hat.

Er zieht weiter und entdeckt eine Klappe im Boden. Wie aufregend!

Und schon hebt er mit seiner ganzen Kraft den Deckel an.

Darunter befindet sich eine kleine Leiter, die in den tiefsten Teil des Schiffs führt.

Es stinkt noch viel mehr als oben.

Adrian nimmt seinen ganzen Mut zusammen und klettert hinein.

Unten ist es stockfinster.

Das ist nun doch zu viel für ihn.

Er klettert mit klopfendem Herzen schnell wieder nach oben und schließt den Deckel. Das Einzige, was er gesehen hat, war eine große Kiste.

„Ob da ein Schatz drinnen liegt?“, überlegt er für sich. Er schaut auf seine Uhr und bekommt einen riesigen Schreck.

„So spät?“, ruft er und springt ans Ufer, setzt sich auf sein Fahrrad und düst im Affentempo nach Hause. Seine Mama wird sauer sein….

Während er kräftig in die Pedale tritt, schmiedet er für den morgigen Tag weitere Pläne und überlegt was er mitnehmen muss, damit er besser im Dunkeln sehen kann. Irgendetwas fasziniert ihn an dem alten Boot. Ob da echte Piraten an Bord waren?

„Adrian! Da bist du ja endlich!“, reißt ihn seine Mutter aus den Gedanken. „Ich habe mir solche Sorgen gemacht! Sind denn deine Hausaufgaben fertig und warum bist du so dreckig? Wasch dich und dann komm bitte, ich habe das Essen schon fertig und Vokabeln müssen wir auch noch lernen!“

Boh, Mama redet wieder ohne Punkt und Komma, immer in Eile und schnell, schnell. Das nervt.

Adrian kommt frisch gewaschen an den Esstisch. Das Essen duftet lecker, aber irgendwie hat er gar keinen Hunger.

Dass er noch lernen soll und die 5 in Mathe hat er auch noch nicht gebeichtet. Schon wieder fangen die Bauchweh an.

„Nun nimm doch.“, ermuntert ihn Papa. „Das sind doch deine Lieblingsnudeln!“ „Nein danke, ich habe Bauchweh“, sagt Adrian müde.

„Wo warst du denn?“, möchte Mama wissen. Eigentlich will Adrian das gar nicht erzählen, denn es würde eh nur Ärger geben.

„Ich war am Fluss und habe am Ufer gespielt, deswegen bin ich auch so schmutzig.“, flunkert er.

Naja, so ganz falsch ist das ja nicht, aber Mama regt sich immer so auf. Was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß. Und er grinst ein wenig vor sich hin, denn in seinen Gedanken ist er schon wieder bei dem Schiff.

Er bekommt gar nicht mit, wie Mama ihn bittet seine Vokabeln rauszuholen.

„Wo der Junge mit seinen Gedanken immer ist?“, murmelt Mama vor sich hin.

Doch Papa weiß zu gut, wie es Adrian geht, mit dem kann man wenigstens ein bisschen träumen und Späße machen. Der ist cool. Vielleicht erzähle ich Papa doch von dem Schiff. Der weiß auch immer so viel. Oder schaut im Internet nach.