Zeiden, im Januar - Ursula Ackrill - E-Book

Zeiden, im Januar E-Book

Ursula Ackrill

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Beschreibung

21. Januar 1941. Es ist Winter in Siebenbürgen. Lange schon hat die Kälte, aus dem Westen kommend, das Sachsenland erreicht. Leontine Philippi, graue Strähnen im Haar, schreibt hellsichtig an der Stadtchronik von Zeiden. Das Manuskript aber hält sie unter Verschluss. Ihr Ziehkind Maria, eine junge Rumänin, kauft und verkauft Gegenstände, die ihre Besitzer gegen Fluchtgeld tauschen, und scheint nichts zu begreifen. Mit Franz Herfurth, ihrem Vertrauten aus Kindertagen, spricht Leontine seit Monaten kein Wort. Er ist jetzt Schularzt in Zeiden, untersucht SS- Rekruten, die vom Reich gefordert werden, und hat Gründe, den >Idioten< des Ortes mit Argwohn zu verfolgen. Leontine jedoch lässt sich den Mund nicht verbieten, auch wenn sie bis zum Schluss, noch in höchster Gefahr, über mancherlei schweigt. Über Jahrhunderte hatten sich die Rumäniendeutschen eine eigene Welt geschaffen, ihre Sprache und Kultur quasi eingemauert in einem Landstrich, der mal zu Österreich- Ungarn, mal zu Rumänien gehörte. Als Hitler sie »heim ins Reich« holte und es eine existentielle Entscheidung zu treffen galt, brach auch in Siebenbürgen die alte Sehnsucht nach Heimat und Zugehörigkeit wieder auf. Ursula Ackrill erzählt davon, wie Menschen aus Opportunismus und Feigheit schuldig werden. In einer genauen Sprache, die seltsam altmodisch und zugleich nagelneu klingt, begleitet die Autorin uns unerschrocken auf fremdes Terrain.

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Seitenzahl: 374

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Ursula Ackrill

Zeiden, im Januar

Roman

Verlag Klaus Wagenbach    Berlin

E-Book-Ausgabe 2015© 2015 Verlag Klaus Wagenbach, Emser Straße 40/41, 10719 Berlin

Alle Rechte vorbehalten.Jede Vervielfältigung und Verwertung der Texte, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlags urheberrechtswidrig und strafbar. Dies gilt insbesondere für das Herstellen und Verbreiten von Kopien auf Papier, Datenträgern oder im Internet sowie Übersetzungen.

ISBN: 978 3 8031 4177 4Auch in gedruckter Form erhältlich: 978 3 8031 3268 0.

Un-vergessene Geschichten

Lucía Puenzo Wakolda Roman

Gepeinigt von einem beängstigenden Perfektionswahn und auf der Flucht durch Argentinien bietet sich einem deutschen Arzt die Möglichkeit, seine alptraumhaften Ideen zu verwirklichen.

Aus dem argentinischen Spanisch von Rike Bolte

WAT 715. 208 Seiten. Auch als E-Book erhältlich

Javier Sebastián Der Radfahrer von Tschernobyl Roman

Javier Sebastián setzt den namenlosen Opfern und verleugneten Helden von Tschernobyl ein literarisches Denkmal – so spannend wie ein Abenteuerroman und mindestens ebenso informativ wie das beste Sachbuch zum Thema.

Aus dem Spanischen von Anja Lutter

WAT 711. 224 Seiten. Auch als E-Book erhältlich

Daniel Alarcón Lost City Radio Roman

Eine Frau, deren Stimme einem verwüsteten Land die Hoffnung zurückgibt, ein Kind ohne Eltern und die Geschichte einer entzweiten Liebe »Lost City Radio« ist das großartige, universelle Porträt eines Landes zwischen Repression und Bürgerkrieg.

Aus dem Amerikanischen von Friederike Meltendorf

Quartbuch. Gebunden mit Schutzumschlag. 320 Seiten. Auch als E-Book erhältlich

Ricardo Menéndez Salmón Medusa Roman

Ein eindringlicher Roman darüber, wie der Maler, Fotograf und Filmemacher Prohaska die Grausamkeit des 20. Jahrhunderts zu bannen versucht.

Aus dem Spanischen von Carsten Regling

Quartbuch. Gebunden mit Schutzumschlag. 144 Seiten. Auch als E-Book erhältlich

Deutschsprachige Literatur

Milena Michiko Flašar Ich nannte ihn Krawatte Roman

Ist es Zufall oder eine Entscheidung? Auf einer Parkbank begegnen sich zwei Menschen. Der eine alt, der andere jung, zwei aus dem Rahmen Gefallene. Nach und nach erzählen sie einander ihr Leben und setzen behutsam wieder einen Fuß auf die Erde.

Quartbuch. 144 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag. Auch als E-Book erhältlich

Eva Roman Siebenbrunn Roman

Welf ist weg. Und zwar endgültig. Jeanne bleibt zurück, allein im kalten Gutshaus und hilft sich jeden Tag von neuem selbst auf die Füße. Ein nachdenklicher Roman über Abschiede, Erinnerungen und den mutigen Trotz des Weiterlebens.

Quartbuch. Klappenbroschur. 128 Seiten. Auch als E-Book erhältlich

George Tabori Autodafé und Exodus Roman

Nach Autodafé, dem ersten Teil der Lebenserinnerungen (2002), erscheint aus dem Nachlass der zweite Teil mit Taboris abenteuerlichen Kriegsirrfahrten durch Europa und den Nahen Osten.

Zum Teil aus dem Amerikanischen von Ursula Grützmacher-Tabori

Quartbuch. Gebunden mit Schildchen und Prägung. 160 Seiten

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Verlag Klaus Wagenbach Emser Straße 40/41 10719 Berlinwww.wagenbach.de

Siebenbürgen im Winter 1941. Der Krieg rückt den Menschen in Zeiden auf den Leib und spaltet den Ort. Allein Leontine spürt die Gefahr seit langem – und warnt. Sie versucht weiter, ihre große Liebe zu vergessen und bricht mit dem ältesten Freund; doch ob sie sich retten wird? Es dunkelt sehr früh, und in der Hauptstadt fallen Schüsse.

21. Januar 1941. Es ist Winter in Siebenbürgen. Lange schon hat die Kälte, aus dem Westen kommend, das Sachsenland erreicht. Leontine Philippi, graue Strähnen im Haar, schreibt hellsichtig an der Stadtchronik von Zeiden. Das Manuskript aber hält sie unter Verschluss. Ihr Ziehkind Maria, eine junge Rumänin, kauft und verkauft Gegenstände, die ihre Besitzer gegen Fluchtgeld tauschen, und scheint nichts zu begreifen. Mit Franz Herfurth, ihrem Vertrauten aus Kindertagen, spricht Leontine seit Monaten kein Wort. Er ist jetzt Schularzt in Zeiden, untersucht SS-Rekruten, die vom Reich gefordert werden, und hat Gründe, den ›Idioten‹ des Ortes mit Argwohn zu verfolgen. Leontine jedoch lässt sich den Mund nicht verbieten, auch wenn sie bis zum Schluss, noch in höchster Gefahr, über mancherlei schweigt.

Über Jahrhunderte hatten sich die Rumäniendeutschen eine eigene Welt geschaffen, in einem Landstrich, der mal zu Österreich-Ungarn, mal zu Rumänien gehörte. Als der Nationalsozialismus sich ausbreitete und es eine existentielle Entscheidung zu treffen galt, brach auch in Siebenbürgen die Sehnsucht nach Heimat und Zugehörigkeit wieder auf. Ein dringliches Buch über ein verschwiegenes Thema, über Feigheit und Schuld.

IV.

Nachher

»Leontinetante, erzähl.« Das hat sie nicht erwartet. Neunzehnjährige Halunken, in Decken gewickelt, hin- und herschaukelnd im Güterzugwaggon, gen Westen. Frisch aus Siebenbürgen für Deutschland. Vor Tagesanbruch. War man noch in Siebenbürgen oder schon in Ungarn? Sie sollen in Wien fürs Militär ausgebildet werden. Eine SS-Division, wenn nicht sogar die Leibstandarte. Aber Wien und Deutschland – alleseins.

»Was wollt ihr hören?« fragt Leontine und gähnt.

»Eine Geschichte, dann komplette Stille, wir sagen kein Wort.«

Fast glaubt sie ihnen. Den Bengeln, die sich vor ihrer Konfirmation noch um sie geschart hatten und zuhörten, bis man sie vor die Tür setzen musste.

Eine Geschichte.

»Fein. Es war einmal eine Bauerntochter, die wurde von zwei Burschen hofiert. Einer war reicher, der andere ärmer, aber sie gefielen ihr beide gut. Der Ärmere vielleicht ein bisschen besser. Nein, der Ärmere entschieden besser. Ihre Eltern wollten davon freilich nichts wissen. Sie empfingen den Freimann des reichen Hofführers, einigten sich mit Handschlag und Brautvertrinken und stellten ihre Tochter vor vollendete Tatsachen. Ihre Ehe fiel ruhig aus und schien haltbar zu sein. Sie konnte sich vorstellen, viele Jahre weiter so zu verbringen. Die Arbeit im Haus und auf dem Feld lastete sie aus, und ihr Mann war’s zufrieden. Da verschluckte sie sich einmal beim Abendessen an einer Speckschwarte. Ihr Mann war im Wirtshaus, wo er meistens seine Abende verbrachte, nüchtern im Gespräch mit seinen Kameraden, und entdeckte sie erst später. Vom Tod beim Abendbrot geholt.

Sie hatte ihr Milchglas umgeworfen und sich offenbar ziemlich gewehrt, aber vergeblich. Sie war mausetot. Die Gemeinde weinte um die junge Frau, ihr Unglück rührte sie und setzte allen zu. Ihr Mann spendierte ein stattliches Begräbnis und war freigiebig beim Leichenschmaus. Zwei fahrende Studenten waren auch geladen. Sie warfen rasche Blicke um sich und rechneten sich aus, dass der Witwer, obgleich er seiner Gattin keinen Schmuck in den Sarg gelegt hatte wie ein protziger Ungar, ihr die Goldzähne doch nicht gezogen hatte, denn so etwas spricht sich rum. Im Mondlicht fanden sie ihr Grab im Leichengarten, buddelten sich zum Sarg durch und hoben sie heraus. Einer stieß ihr ein Knie in den Rücken, damit der Kopf zurückfallen konnte, der andere sollte ihren Kiefer aufstemmen. Auf einmal fährt die Leiche zusammen, hustet kräftig und spuckt etwas Widerwärtiges aus ihrem Rachen.

Die junge Frau wusste zuerst nicht, wo sie war. Sie hörte den Boden beben, und Steinchen flitzten in ihr Grab vom Gerenne in ihrer Nähe. Es entfernte sich. Sie war ganz benommen, saß auf einem Haufen feiner Erde, sauber in ihrem besten Kleid, und fror bitterlich. Als ihre Augen sich an die Dunkelheit gewöhnten, sah sie Grabsteine um sich, und seltsamerweise fürchtete sie sich nicht. Es war ein Unfall. Sie hatten sie tot geglaubt. Sie machte sich auf, immer schneller, die Straße runter in Richtung Marktplatz, wo das Haus ihres Mannes stand. Sie klopfte ans Tor, dann an die Fensterläden, sie hing einarmig am Fenstersims und polterte los. Der Mann kam nicht. Schließlich hörte sie ihn durchs Tor flehen: Geh zurück, meine Frau, geh zurück zur ewigen Ruhe. Sie stampfte mit ihrem Fuß ungeduldig, wendete sich weg und stakste in Richtung Elternhaus los. Sie zitterte und bebte am ganzen Leib und lief so schnell sie konnte. Aber auch das Elternhaus blieb ihr verschlossen. Sie schlug ihre Hände rot und blau am Tor, ratterte mit beiden Fäusten auf die Regenrinne und die Fenster, nur um schließlich die Bitten ihrer Mutter durchs Tor zu vernehmen: Geh zurück, unsere Tochter, die Engel vermissen dich im Himmel. Ei, ei, ei, sagte die junge Frau nun, das ist die Höhe. Lasst mich rein! Und stampfte mit beiden Füßen auf den Gehsteig. Und schüttelte ihren Kopf ungläubig.

Da kam es ihr in den Sinn, auch beim Haus ihres ehemaligen Verlobten anzuklopfen. Als er ihre Stimme draußen hörte, sprang er auf in großer Hast, sie zu sehen. Er sperrte auf. Ein Blick genügte, er öffnete Tür und Tor und eilte, keine Zeit zu verlieren. Er konnte nicht schnell genug Licht machen, Feuer anzünden im Zimmer. Es qualmte noch, als ihm seine bettwarme Decke einfiel, die wickelte er um die Frau. Er wärmte ein Süppchen auf und brachte es zu ihrem Sessel und wunderte sich laut über was sie ausgestanden hatte. Er rieb ihre Füße warm und tröstete sie. Das Haus tat dann das Seine. Es gab ihnen Zuflucht, Schutz, Gewissheit gegen die Schrecken der Nacht. Es sollte ihr Zuhause bleiben bis ans Ende ihres Lebens – pst!« Leontine hebt einen Finger hoch. »Wir halten.«

Augenblicklich werfen sich alle auf den Boden des Waggons.

Hinter den Weizensäcken, die den Waggon rundum auspolstern, hört man Schritte auf Schotter heranknirschen. Ping-ping der Hammer an die Puffer. Stimmen reden Rumänisch.

»Warum müssen sie die Waggons immer versiegeln, das ist grob von diesen Deutschen. Wenn sie ihr Kriegszubehör einrollen, das ist ja verständlich, aber wenn sie unsere Landwirtschaft ins Reich importieren!«

»Wir sind nicht alles Diebe in Rumänien!«

»Warum stören wir uns dann an ihrer Sicherheit ...« Sie lachen.

Als der Zug weiterfährt, bleiben einige der Jungen liegen und schnarchen bald vor sich hin. Stunden sind vergangen, seit sie die Grenze bei Grosswardein hätten passieren sollen. Der Zug fährt kurze Strecken, dann hält er wieder. Man ist fassungslos. Keine Ruhepause bis Ungarn, leider, die Jungs, sagte der Leutnant. Gab die ganze Zeit vor, die Leontine nicht zu sehen.

»Jetzt wo sie schläft, will ich schnell in die Ecke pinkeln«, sagt Misch, während er Säcke umstapelt.

»So«, er reibt sich die Hände an den Hosenbeinen ab, »kann mir jetzt jemand erklären, was die Geschichte zu bedeuten hat?«

»Sie hatte immer Geschichten mit Revenanten drauf.«

»Aber warum diese? Ist es Zufall, wenn wir gerade ins Mutterland Germania einkehren?«

»Mutterland! Wo uns jeder fragt, wo wir herkommen.«

»Aus welchem stinkigen Höllenloch wir hervorgekrochen sind.«

»Ich denk jedes Mal: Das kann doch nicht wahr sein! Jeder Reichsdeutsche geriert sich zum Zollbeamten.«

»Angeblich schulden wir jedem eine Deklaration.«

»Vielleicht sollten wir auch so etwas wie einen Davidsstern tragen.«

»Ein Lindenblatt am Rücken« murmelt Leontine halbwach. Sie hebt ihren Kopf. »Redet nur weiter, es stört mich nicht.«

I.

Bahnhof KronstadtDienstag, 21. Januar 1941, 6.45 Uhr

Es ist noch zu früh, um etwas Sehenswertes am Bahnhof in Kronstadt zu erspähen. Der Zug von Bukarest nach Zeiden, wo Maria später aussteigen wird, hält hier lange. Das Mädchen befreit fröstelnd eine Hand aus ihrem Schultertuch und wischt einen blanken Kreis auf die Fensterscheibe. Hinter geschlossenen Rollläden geht ein Licht an im Café am Bahnsteig. Leontine sagt, sie selbst habe einmal Caragiale, den Dramatiker der Rumänen, dort gesehen, wie er in der Sonne saß bei einem Kapuziner. Er habe sie angeblinzelt, oder das Licht war ihm zu grell, sie jedenfalls ging wie auf Engelschwingen vorbei, als wäre sie schwerelos in seiner Nähe. Damals muss Leontine noch in Kronstadt gelebt haben, eine junge Frau im langen engen Rock und wadenlangem Rockmantel, ohne Kragen, wie eine Chinesin, blass auch, durchsichtiges dünnes Gesicht wie Pergament vorm Licht. Das ist Secession, sagt Leontine zu diesem Foto, aber Maria weiß noch nicht, was Secession bedeutet.

Auf Leontines Hof gedeihen Blumen, die die Leute in Zeiden nicht kennen. Sie bestellt sie aus Wien und Berlin und pflanzt sie selbst ein, mit wenigen raschen Bewegungen, als hätte sie Eile. So rührt sie auch ihre Kochtöpfe. Zigarette im Mundwinkel, rechte Hüfte gereckt, darauf stützen sich der Ellbogen und darüber die Zeitung im Gleichgewicht.

Leontine schläft noch zu dieser Stunde. Manchmal wacht sie erst auf, wenn Maria durch das Gassentor hereinkommt und es zuschnappt. Als Leontine den Hof in der Zeidner Langgasse erstand, eine Kronstädterin, die den Preis um eine Kleinigkeit herunterhandelte, geradezu so, als ginge es ihr nur darum, nicht anzugeben, war die Gemeinde noch tief betroffen vom Fortbleiben ihres Wunderknaben Albert. Eine genaue Musterung Leontines unterblieb. Sie machte auch keine Geschichten. Sie spielte im Streichorchester und ging jeden Sonntag in die Kirche. Ein kluger Schachzug für eine alleinstehende Frau, nach dem Kriegsanbruch ihr Kapital in ein Haus im sommerfrischen Zeiden anzulegen und ihr Elternhaus am Rossmarkt in Kronstadt zu vermieten. Alles sah dann auf die ehrbaren Eltern von Albert, die ihren Haushalt auflösten, Grund, Vieh und alles bäuerliche Zubehör verkauften. Es jammerte die Gemeinde. Ein kleiner Trost war, dass Fräulein Leontine Philippi alle Einrichtungen und Möbel, alles was zum Wohnen dazugehört, pauschal aufkaufte, und es der Gemeinde erspart blieb, über das Hemd des Heilands Lose zu ziehen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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