Zu Hause in Dir - Silvie Hunsinger - E-Book

Zu Hause in Dir E-Book

Silvie Hunsinger

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Beschreibung

Dieses Buch schenkt Dir Weisheitsperlen in Form von Geschichten, die das Leben schrieb. Beim Lesen der einzelnen Geschichten entdeckst Du sinnvolle Lösungsansätze, die Dir helfen, den Herausforderungen des Lebens mit Liebe und Freude zu begegnen, statt Dich kränken zu lassen. Alle Tipps wurden in der Praxis schon tausendfach erprobt und erfolgreich umgesetzt. Wenn es Dir gelingt, zu dem Menschen zu werden, der Du immer sein wolltest, kannst Du Dich und unsere Welt heilen und kommst zu Hause in Dir an.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 168

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Silvie Hunsinger

Zu Hause in Dir

Schenke Deinem Leben Flügel

Hinweis:

Dieses Buch dient der Information über Methoden zur Selbsthilfe. Die Anwendung der im Buch beschriebenen Methoden geschieht auf eigene Verantwortung. Autor und Verlag beabsichtigen nicht, Diagnosen oder Therapieempfehlungen zu geben. Die im Buch beschriebenen Methoden und Übungen sind nicht als Ersatz für professionelle therapeutische, psychologische und medizinische Behandlung zu verstehen. Autor und Verlag übernehmen keine Haftung.

Copyright: © 2019: Silvie Hunsinger

Titelbild: © wenani (depositphotos.com)

Verlag und Druck:

tredition GmbH

Halenreie 40-44

22359 Hamburg

978-3-7497-2708-7 (Paperback)

978-3-7497-2709-4 (Hardcover)

978-3-7497-2710-0 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Wann beginnst Du Dein Leben zu leben? Du bist die wichtigste Person, also beginne jetzt!

Liebe Leserin,

Lieber Leser,

schön, dass Du hier bist. Ich möchte Dir mit meinem Buch nahe sein, eine Verbindung von meinem Herzen zu Deinem Herzen herstellen und Dir gerne Impulse schenken, damit Dein Leben Flügel erhält. Ich weiß, dass versprechen viele Bücher, doch meine Fragen und Übungen wurden schon tausendfach in meiner Praxis und bei meinen Seminaren erprobt – sie funktionieren. Tausende Menschen haben bereits von diesem Wissen profitiert und es hat ihnen geholfen, ihre Probleme zu lösen und auf einen Erfolgskurs zu gelangen.

Wenn dieses Buch Dich inspiriert, leichter durch Dein Leben zu gehen, oder Dir vielleicht sogar Flügel schenkt, dann hüpft mein Herz vor Freude. Wenn Du magst, dann schreib mir, wenn Du fliegst.

In Liebe und tiefer Verbundenheit

Deine Silvie

Inhalt

Prolog

Einleitung

Wunder geschehen

Nimm alles ganz persönlich, wenn es dir guttut

Aloha

Innenschau

Willst du recht haben oder glücklich sein?

Dankbarkeit

Abschied: Du darfst schwach und hilflos sein

Schenke dich selbst – nicht nur Weihnachten

Der kleine innere Saboteur

Stille

Weihnachten unter Giraffen

Was deinem Herzen dient

Innig verschmolzen

Trauer und Ohnmacht versus Licht und Liebe

Dein persönliches Museum

Angst vor Zurückweisung

Enersieräuber

Veränderungen

Ziele

Freude

Verletzlichkeit macht stark

Hingabe an das Leben

Vertrauen

Loslassen

Verzeihen macht glücklich

Angst ade

Bewusstseinsentwicklung und Schwingungserhöhung durch Lichtrebellen 181

Frieden

Danke / Aloha Mahalo

Quellenverzeichnis:

Über die Autorin

Prolog

Wenn Du Dich wunderst, warum ich das vertrauliche Du verwende, so möchte ich Dir sagen, dass ich mir wünsche, dass ich Dich tief in Deinem Herzen erreiche. Die Themen, die ich hier erwähne, bewegen viele Menschen und sie kommen in unser aller Leben vor. Kein Mensch kommt ohne ein Päckchen auf dem Rücken zur Welt. Wir alle tragen karmische Lasten plus das Paket, das wir mit unserem Geistführer gemeinsam für dieses Leben geschnürt haben. Schließlich wollen wir ja in diesem Erdenleben viele Erfahrungen machen, nicht wahr?

Manchmal sieht es so aus, als gäbe es Menschen, denen einfach alles in den Schoß fällt, doch glaube mir, auch sie mussten ihren Teil dazu beitragen.

Ich möchte Dich mit meinem Buch auf eine Reise zu Dir selbst einladen. Ich möchte Dich zum Fühlen, Spüren und Forschen ermuntern. Entdecke das wunderbare Abenteuer, Du selbst sein zu dürfen.

Bevor wir anfangen, möchte ich Deinen Wohlstand einer näheren Betrachtung unterziehen. Wohlstand bedeutet für mich, dass alles zum Besten steht.

Meines Erachtens steht unser Leben auf vier tragenden Säulen. Die erste heißt Gesundheit, die zweite Partnerschaft, die dritte Familie und Freundschaften und die vierte Säule heißt Zeit für mich.

Wie sieht es bei Dir aus, hast Du vier tragende Säulen?

Wenn unser Leben stabil auf diesen vier Beinen steht, haben wir schon ein hohes Maß an Wohlstand und Fülle. Viele verbinden Wohlstand mit Geld, doch Geld ist nicht alles. Es gibt viele Dinge in einem wohl bestehenden Leben, die wir mit Geld nicht bezahlen können. Wir können uns Liebe, Zärtlichkeit, Freundschaft und Gesundheit nicht wirklich kaufen.

Alles, was wir wahrnehmen, besteht aus Energie. Es ist ganz egal, welche Form oder welches Material wir vor uns haben, letztendlich ist alles reine Energie. Ich könnte jetzt sogar sagen, es ist reine Schöpferenergie, doch da kräuseln sich vielleicht bei einigen die Fußnägel. Warten wir mal ab, was das Buch noch für Erkenntnisse auf Lager hat. Vielleicht rollen sich die Fußnägel wieder zurück, weil ein tiefes Verstehen, eine Bewusstseinsveränderung stattfindet.

Die Naturwissenschaft weiß schon seit vielen, vielen Jahren, dass alles aus Energie besteht. Wenn aber alles Energie ist, dann sind auch unsere Gedanken, Gefühle, unser Körper und das liebe Geld nur Energie, richtig?

Bist Du noch bei mir?

Jetzt gibt es eine weitere Wahrheit: Energie geht nicht verloren, doch sie kann sich verändern, wir können sie beeinflussen.

Wenn wir das jetzt auf unser Leben umsetzen, so heißt das im Klartext, dass wir durch die bloße Kraft unserer Gedanken unser Leben, unsere Persönlichkeit und unsere Lebensumstände verändern können. Es geht sogar noch weiter, denn wenn Du Dich veränderst, verändert sich auch automatisch Dein Umfeld.

Denk mal an ein Mobile: Wenn Du ein Teilchen daran veränderst, dann kommt das ganze Ding ins Wanken und verändert sich.

Wenn Du also Deinen Gedanken eine bestimmte Richtung gibst und dranbleibst, dann wird unweigerlich auch das, was Du denkst, in Dein Leben kommen. Die Natur zeigt uns das ganz konkret: Du erntest das, was Du aussäst.

Die wunderbare Guiletta Subina hat in ihrem Buch Life Chat so grandios geschrieben: Wenn Du Mangos ernten willst, darfst Du keine Disteln aussäen.

Jeder Deiner Gedanken ist also ein Samenkorn, eine Aktion, die eine Reaktion in Deinem Umfeld auslöst und Einfluss auf Deine Lebensumstände hat. Daher ist es wichtig, dass wir Gutes von uns selbst denken, dass unsere Selbstgespräche wohlwollend sind und dass wir Gedankenhygiene betreiben, indem wir achtsamer mit uns selbst werden.

Ich möchte Dich bitten, Aussagen wie Ich bin das schwarze Schaf der Familie oder Ich habe immer nur Pech oder Ich bin vom Unglück verfolgt oder Immer bekomme ich die Schicksalsschläge ab etc. zukünftig zu lassen und anzuerkennen, dass alle Deine Probleme aus Deinem falschen Denken resultieren. Ja, es ist wirklich so, auch wenn Du das nicht wahrhaben möchtest und vielleicht sogar denkst, jetzt kommt wieder so ein esoterischer Bullshit. Du hast es in der Hand bzw. in Deinem Kopf. Du entscheidest, welche Gedanken Du denkst, Du entscheidest, welche Filme Du Dir anschaust und Du entscheidest, welche Nachrichten Du liest oder hörst. Alles beeinflusst Dein Denken. Du selbst hast den Schlüssel für Deinen Erfolg, für Dein Glück im Leben in der Hand.

Warte bitte nicht, bis jemand kommt und Dir die Hand reicht oder Dich aus dem Trauertal herauszieht, denn Warten bedeutet nur, dass Du die Verantwortung für Dein Tun abgeben möchtest.

Nimm selbst das Zepter in die Hand und verstehe, dass Du in jeder Sekunde Deines Lebens eine Ursache setzt, die als Freude oder Leid, Gesundheit oder Krankheit, Erfolg oder Misserfolg in Erscheinung tritt. Meist tun wir das absolut unbewusst, da wir die meiste Zeit unseres Lebens auf Autopilot laufen. Wir handeln die meiste Zeit unbewusst nach erlernten Programmen und lassen uns von unserem limbischen System bestimmen. Dort nämlich sitzen alle unsere Muster und Prägungen, die uns zu Reaktionen veranlassen, über die wir nicht mehr nachdenken müssen – wir tun es einfach.

Viele Menschen haben sogenannte Teufelchen in sich, Muster oder Gefühle, die sich verselbstständigen und sie immer wieder an den Ort des Geschehens zurückbringen. Das können Dauertraurigkeit, Melancholie oder auch Depressionen sein, es kann aber auch ganz einfach sein, dass man sich nicht so recht freuen kann oder sich nicht traut, sein Herz zu öffnen. Die Menschen denken dann: Ich bin vom Pech verfolgt. Umgangssprachlich nennen wir das dann Schicksal. – Könnten wir unser Schicksal mit einem anderen Bewusstsein verändern?

Die gute Nachricht ist: Ja, das können wir.

Es ist für mich spannend zu sehen, dass alle indigenen Völker an Dämonen glauben, nur wir hier im Westen suchen Erklärungen, warum wir so sind, wie wir sind. Wir verbannen Ahnen, Geister, Energiefelder und Implantate in das Reich der Fantasie oder Esoterik. Doch warum glauben und leben andere Völker mit diesem Wissen und wir Westler weigern uns, daran zu glauben?

Wir versuchen, alles mit der Genetik und der Epigenetik zu erklären. Doch geht das? Können wir uns den Wahrheiten von Indianern, Schamanen, Kahunas und Sangomas stellen oder haben wir Angst vor all dem, was uns ein verändertes Bewusstsein offenbart? Sollen wir daran glauben, dass Dinge, die nicht erlöst wurden, zurückkommen? Oder können wir es einfach als Aberglaube abtun und so weitermachen wie bisher?

Warum ist es so wichtig das Bewusstsein, also das Denken und Handeln zu verändern?

Weil wir damit Muster, die in unserer Aura vorhanden sind, die in unsere Zellen einprogrammiert wurden, auflösen können und verstehen, warum Dinge geschehen. Wir beginnen Verantwortung für unser Sein zu übernehmen und verändern somit unser Leben.

Ich beschreibe Dir hier zwei Beispiele, dann wird es deutlicher (die Namen wurden natürlich geändert).

Erstes Fallbeispiel:

Petra kam zu mir in die Praxis und weinte. Ihre Tochter wollte die Ausbildung abbrechen und als Aushilfe arbeiten. Sie würde den ganzen Lernstoff nicht schaffen und habe extreme Prüfungsangst. Ihre Tochter trank immer öfter. Petra wollte, dass ich ihre Tochter behandle. Ich bot ihr jedoch an, mit ihr selbst zu arbeiten. Falls es dann noch nötig wäre, würde ich danach mit ihrer Tochter weitermachen.

Petra hatte keine Ausbildung abgeschlossen, da sie die gleichen Versagensängste in sich trug wie ihre Mutter und wie deren Mutter. Durch die Erzählungen von Petra erkannten wir, dass es ein Muster in der weiblichen Linie gab: Die Frauen hatten extreme Versagensangst, wussten es aber nicht. Unbewusst suchten sie Wege, um sich nicht der Situation stellen zu müssen. So wurde Petra schon mit 17 schwanger und musste die Schule abbrechen. Als wir ihren Stammbaum zurückverfolgten, sahen wir, dass auch die anderen Frauen die Schwangerschaft wählten, um nicht dieses alte Gefühl ertragen zu müssen.

Ich ging mit Petra auf eine innere Reise. Wir lösten in ihr das Muster des Versagens auf und zogen eine Verbindung zu ihren Ahnen. Wir lösten die alten Schmerzen, die Schuld- und Versagensgefühle und mit diesem neuen Wissen, dem veränderten bewussten Sein, ging Petra nach Hause. Sie fühlte sich leichter, lebendiger und freudiger.

Zur Sicherheit wollte sie noch einen Kontrolltermin, damit sie nicht in alte Muster zurückfiel. Als ich sie vier Wochen später wiedersah, saß eine komplett veränderte Person vor mir. Petra war selbstbewusst, offen und glücklich. Voller Freude berichtete sie mir, dass ihre Tochter nicht mehr trinken würde, Nachhilfe bekäme und die Ausbildung beenden wolle.

Durch das Auflösen des Musters bei Petra und ihren Ahnen, konnte die Tochter heilen.

Zweites Fallbeispiel:

Marie kam zu mir, weil sie ein Kind verloren hatte. Sie kam über den Verlust fast nicht hinweg und hatte das tiefe Schuldgefühl, sie hätte irgendetwas falsch gemacht, obwohl ihr Arzt, die Hebamme und alle Menschen um sie herum sagten, sie hätte alles richtig gemacht. Doch ihr Schuldgefühl saß sehr tief und sie kam aus ihrer Trauer nicht heraus.

Ich fragte sie, ob sie bereit sei, Ahnenforschung zu betreiben. Sie stimmte zu. Sie befragte ihre Mutter und ihre Oma und wir erfuhren, dass sie alle Kinder verloren hatten. So lösten wir mit und durch Marie alle Muster auf und die tiefen Schuldgefühle, die von Generation zu Generation unbewusst mitgegeben wurden, konnten endlich geheilt und erlöst werden.

Heute hat Marie einen gesunden Jungen und bald kommt ein Mädchen.

Die beiden Beispiele zeigen uns, dass wir alte Themen, die unsere Familie betreffen, oftmals im Jetzt auflösen können. Doch wir dürfen auch unsere eigenen Begrenzungen auflösen, alles was uns davon abhält, wirklich und wahrhaftig zu leben.

Ich wünsche Dir, dass Du mit diesen Anregungen Dein Leben neu gestalten wirst, Dich selbst in den Mittelpunkt des Geschehens stellen kannst und ein ganz anderes Bewusstsein darüber erlangst, wer Du bist und was und wie Du von Herzen leben möchtest. Wir alleine sind die Schöpfer unseres Seins, wir können keinen anderen Menschen dafür verantwortlich machen, so sehr wir es auch manchmal gerne täten.

Wir alleine legen uns alle Grenzen auf und wir alleine können auch alle diese Grenzen überwinden.

Es erfordert Deine Bereitschaft, Dein Ja zum Leben, dann kann die Reise beginnen.

Einleitung

Ich wurde in sehr jungen Jahren von meinem geistigen Begleiter (vor Jahren hätte ich hier vom Schicksal geschrieben) an die Hand genommen und auf den Weg gelenkt, den ich heute gehe. Wie bei vielen anderen Menschen auch, war es eine lebensbedrohliche Krankheit, die ich mithilfe von irdischen und göttlichen Wesen überstand. Ich lernte, das Leben und die göttliche Führung zu akzeptieren und dadurch anzuerkennen, was ist.

Mein wichtigster Schritt zur Heilung auf allen Ebenen war und ist Vertrauen. Wenn wir anfangen, uns selbst wieder zu vertrauen und unserer inneren Stimme zu folgen, die unser allerbester Freund ist und uns durch Impulse lenkt, können wir ganz sanft und sachte heilen. Durch unsere innere Heilung wird der Blick frei und wir können die Wahrheit erkennen und damit anerkennen, was ist. Wir kommen bei uns selbst an und können mit einem Mal die Schönheit und Fülle, die in uns und um uns herum ist, erfahren.

Oft werde ich nach dem Wie gefragt: Wie komme ich dahin? Meines Erachtens ist das Wie gar nicht die Frage, sondern es zählt Deine Bereitschaft, es zu wollen. Und genau darum geht es in diesem Buch: Es geht darum, Dich durch Fragen und Tipps anzuregen, nach innen zu gehen und bei Dir wahrzunehmen, was schon alles an Wunderbarem da ist. Dann kannst Du in dem Dir angemessenen Tempo auf der Straße der Entwicklung und Wahrheitssuche weitergehen.

Von meinem Wesen her wollte ich mich nie so wirklich festlegen, wollte nicht in eine bestimmte Form gebracht werden und auch nicht den Familienriten entsprechen, denn die Sehnsucht, fremde Kulturen kennenzulernen, war viel zu tief in mir verankert. Mein Vater war ein Philatelist und als ich klein war, erzählte er oft von Königinnen und Königen aus fernen Reichen. Ich war jedes Mal begeistert und malte mir aus, wie es wohl wäre, in all diese fremden Länder und Kontinente reisen zu können.

Mit 17 begann ich zu reisen und gab meiner Sehnsucht nach. Später erfuhr ich durch Rückführungen, dass ich sehr mit den indianischen Ritualen vertraut war, ich war im alten Ägypten, bei den Mayas und auch mit Jesus unterwegs. Ich war in diesem Leben bei vielen verschiedenen Lehrern und Meistern, doch jeder Lehrer, den ich traf, erzählte etwas anderes und ich wurde immer verwirrter und suchte weiter. Ich war noch nicht in der Lage, meine Wahrheit zu erkennen und das große Ganze zu sehen.

In Indien bei Sai Baba lernte ich, dass das Leben aus vielen Formen, Farben und Facetten besteht und alles zueinander gehört, auch wenn es uns manchmal schwerfällt, das zu verstehen. Ich entdeckte die verschiedenen Kulturen, die verschiedenen Glaubensrichtungen, ihre Einstellungen zu Armut und Reichtum und ihre alten Heilkünste.

In der Stille des Ashrams Prashanti Nilayam (Ort des höchsten Friedens) konnte ich die Verbindung mit allem erfahren. Ich lernte, dass die verschiedenen Traditionen und Richtungen sowie die dazugehörigen Übungen sich gegenseitig bereichern können. Ich musste mich nicht für eine Richtung entscheiden, ich konnte offen für alles Neue bleiben. Diese neuen Gedanken halfen mir sehr und brachten mir Erleichterung.

Durch verschiedene Meditationspraktiken, das Studieren der alten Religionen, insbesondere die Bücher von Sri Aurobindo und Daniel Meurois sowie die Lehren von Eckart Tolle, Neville Goddard und Dr. Joseph Murphy, viele Reisen und Begegnungen mit spirituellen Lehrern konnte ich die Lehren der Aufgestiegenen Meister sowie das Wirken und die Lehre von meinem Freund Jesus Christus erfahren. Erst durch die Würdigung und die Heiligkeit, die ich in meinem Garten und in den Wäldern, in Mutter Natur fand, konnte ich die alles umfassende Essenz des Seins in ihrer Ganzheit erkennen und damit auch einen wesentlichen Teil von mir. Als Kind wurde ich auf einem Bauernhof groß und so standen die Zyklen der Natur stets im Vordergrund meines Lebens, dies ist mir bis heute vertraut geblieben.

Im Frühjahr sprießen die neuen Ideen und somit kommt alles in Fluss, im Sommer ist die hohe Zeit des Jahres, die Ideen werden umgesetzt, im Herbst darf ich die Ernte einfahren und im Winter, im Sterben, werde ich neu geboren. In der Stille des Ashrams offenbarte sich mir das große Geheimnis. Von daher ist es sehr bereichernd, sich verschiedenen Richtungen zu öffnen, zu reisen und trotzdem dem, was uns tief im Herzen liegt, die Treue und Liebe zu halten. Ich konnte durchatmen, die Suche und das ewige Grübeln hatten ein Ende und ich konnte mich ganz einfach für das Sein entscheiden.

Das hört sich hochtrabend und schwer an, doch es war mehr als simpel. Ich entschied mich, die Dinge in meinem Leben zu beobachten und einfach alles anzunehmen, was mir begegnete.

Denk jetzt bitte nicht, dass ich in einem lila Hemdchen mit Räucherstäbchen und Om-singend durch die Gegend rannte, nein, ich war äußerlich wie immer, doch innerlich hatte ich mehr Ruhe. Ich wusste plötzlich, dass ich gut bin, so wie ich bin, da ich ein Kind Gottes bin. Gott hat mich 1965 als einen Impuls von sich, als einen Funken, der Erfahrungen sammeln soll, in die Welt hinausgesandt. Warum sollte er mit dem Werk, das er erschaffen hatte, nicht zufrieden sein? Ich wusste, dass alles, was geschieht, einen Sinn hat und ich es nur beobachten muss. Und ich verstand, dass ich, wenn ich meine Gedanken, mein bewusstes Sein ändere, damit auch meine Welt ändere. Es war kein Ausnahmezustand in mir, ich ging ganz normal meiner Arbeit in der Praxis nach, aß, wonach mir war, und verbrachte viel Zeit in der Natur und in der Meditation.

Wenn ich Meditation schreibe, meine ich damit übrigens kein stundenlanges unbequemes Sitzen, nein, ich kann auch sehr gut meditieren, indem ich durch den Wald gehe, meinen Garten von Unkraut befreie oder die Rosen schneide.

Im Ashram lernte ich, dass alle Menschen gleich sind, ja, dass wir auf einer spirituellen Ebene eins sind. Wir brauchen keine Einweihungen für teures Geld, wir brauchen auch keine Menschen, die uns dogmatisch sagen, was wir tun sollen. Wenn wir davon ausgehen, dass wir alle göttlichen Ursprungs sind, warum sollte Gott einen Menschen dann höher oder besser gestellt haben, sodass er uns einweihen darf?

Weißt Du, was ich meine? Wenn Dich jemand in ein Ritual oder in eine Heilweise einweiht, dann ist dies ein Vorgang größten Respekts, der mit Liebe und viel Verantwortung zu tun hat, alle anderen sogenannten Einweihungen sind mir persönlich sehr suspekt.

Ist es nicht so, dass wir, wenn wir Verantwortung für unser Leben und unser Sein übernehmen, geführt werden? Bestimmen wir nicht selbst, wohin die Reise geht? Oder glaubst Du, wenn Mr. Right Dich einweiht, dass Du über Nacht über besondere Kräfte verfügst? Glaubst Du Deinem Partner einfach, wenn er oder sie sagt: Mach das so oder so, oder hinterfragst Du das und suchst in Dir drin, ob Du vielleicht selbst eine für Dich optimale Lösung hast?

Worauf ich hinaus möchte, ist die Tatsache, dass wir gerne unsere eigene Verantwortung wie einen alten Mantel an die Garderobe der anderen hängen, die ja wissen wie es geht. Doch wissen die das tatsächlich? Und wenn die anderen alles wissen, woher haben sie denn ihr Wissen? Glaubst Du, dass Dir dieser Zugang zu diesem Wissen gewährt wird?

Ich glaube, dass es wichtig ist, sich weiterzuentwickeln, Ausbildungen zu besuchen und das Gelernte zu hinterfragen. Nicht jeder, der Menschen ausbildet, besitzt Weisheit, Güte und den Wunsch, einen voranzubringen. Daher lausche nach innen; übernimm die volle Verantwortung für Dich und Dein Leben.

Meine Impulse für das, was gerade dran ist, kommen von meiner inneren Stimme und es ist meine Aufgabe, ihnen zu folgen und dabei nicht das große Ganze, mein Ziel, meine Lebensphilosophie aus den Augen zu verlieren. Ich empfinde es als puren Luxus, die freie Wahl zu haben, sodass ich in der Fülle des Seins immer wählen kann, was sich gerade für mich richtig anfühlt, um bestimmte Dinge zu erfahren, zu lieben oder loszulassen. Das geht auch mal schief, manchmal werde ich richtig wütend, weil ich nicht verstehe, warum Dinge geschehen, wie sie geschehen. Doch dann hilft mir die Stille, um wieder bei mir anzukommen.

Daher werde ich auch nicht müde, in meinen Einzelsitzungen oder Seminaren immer wieder auf das Fühlen