3,49 €
Es gibt viele Vorgänge zwischen Himmel und Erde, die das logische Denkvermögen der Menschen überfordern. In diesem Spannungsfeld treffen sich zwei Menschen die solchen Zeichen, ohne voneinander zu wissen, begegnen. Langsam finden und begreifen Sie, was Ihnen die Zeichen sagen wollen. Handeln entgegen allem logischen Denkens ist gefragt, bevor die Chance vorbei ist. Dieses Buch ist ein Roman, welcher frei erfunden wurde. Mögliche Ähnlichkeiten von Personen oder Handlungen sind unbeabsichtigt und rein zufällig.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 137
Veröffentlichungsjahr: 2021
Es gibt viele Vorgänge zwischen Himmel und Erde, die das logische Denkvermögen der Menschen überfordern. In diesem Spannungsfeld treffen sich zwei Menschen die solchen Zeichen, ohne voneinander zu wissen, begegnen. Langsam finden und begreifen Sie, was Ihnen die Zeichen sagen wollen. Handeln entgegen allem logischen Denkens ist gefragt, bevor die Chance vorbei ist.
Dieses Buch ist ein Roman, welcher frei erfunden wurde. Mögliche Ähnlichkeiten von Personen oder Handlungen sind unbeabsichtigt und rein zufällig.
Mark Mullin wurde 1965 in der Schweiz geboren. Er wuchs als einziges Kind in einer Kleinfamilie auf. Sehr spät begann er mit dem Schreiben. Er lebt heute in einer kleinen Stadt im Osten der Schweiz.
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Seya dreissig Jahre alt und in Drammen auf einem Bauernhof aufgewachsen. Zusammen mit Ihrer Schwester Lina. Ihren Eltern Vater Pal und Mutter Ester. Sie betrieben einen Hof, auf dem es eine vielfältige Tierwelt gab. Angefangen bei den Kühen über Pferde zu Gänsen und Hühner inklusive einigen Hofkatzen und zwei Hunden. Sie und ihre Schwester hatten eine glückliche und sorgenfreie Kindheit. In einer Landschaft, die ihnen alles vor die Füsse legte. Warme teilweise sogar heisse Sommertage mit Sonnenschein und Winter mit viel Schnee, rasanten Schlittenfahrten und Punsch. Ihre Grosseltern, die Eltern von Pal, kamen öfters vorbei um die Kinder zu hüten oder auf dem Hof mitzuhelfen, wenn es im Sommer haufenweise Arbeit gab und nebenbei zwei kleine Mädchen zu versorgen waren. Ihre Schwester absolvierte eine Ausbildung zur Kauffrau in einer nahegelegenen Papierfabrik. Sie lernte in einem Jugendlager Ihren jetzigen Mann Lars kennen, ebenfalls ein Bauer wie Ihre Eltern. Er stammte aus dem nördlich gelegenen Tromsø.
Seya selbst studierte Informatik in Oslo und arbeitete direkt nach dem Studium bei einem grossen Konzern in der IT-Abteilung. Der Arbeitsplatz von Seya ist ausserhalb von Oslo gelegen. Genauer gesagt in Fornebu nahe neben dem Wohnort Ihrer Grosseltern. Die erste Zeit lebte Sie bei ihnen, bis Grossmutter starb und Grossvater das Haus nicht mehr bewohnen wollte. Er zog in die Altersresidenz, die nicht weit entfernt von Seyas Anwesen ist. Immer in der Hoffnung, dass Sie bald einen Mann an Land ziehen würde wie Ihre Schwester Lina in Tromsø, und das Haus ebenfalls mit Enkelkindern gefüllt bekäme. Doch Fehlanzeige, vor lauter Strebsamkeit und Arbeit fand, Seya keine Zeit einen Ehemann zu suchen. Ehrlich gesagt traute sie sich nicht so recht. Sie war eine eher scheue Natur und es war ihr manchmal unangenehm, auf Menschen loszugehen und irgendein inhaltloses Gespräch vom Stapel zu ziehen. Beruflich gelang es ihr aufgrund Ihrer Leistung schnell in der Konzernstruktur eine Stufe um die Andere zu erklimmen. Sie brachte es bis zum Chefsessel in der Informatik Abteilung, auf dem Sie heute sitzt. Selbstbewusster in der Wahrnehmung von aussen aber innerlich immer noch zurückhaltend, reserviert und schon zögerlich. Ihre Position bringt es mit sich, dass ihre Agenda Sie zeitweise von einem Termin zum Nächsten hetzt. Entgegen Ihrem Naturell ist Sie eine gern gesehene und gebuchte Rednerin, wenn es sich um Themen der IT-Sicherheit dreht. Dies ist mitunter ein Grund für Ihre Reisetätigkeit. Daher ist Sie des Öftern im Ausland anzutreffen und viel auf Reisen.
Seya wohnt auf der Halbinsel Snarøya in einem schmucken Häuschen. Das Gebäude steht ein bisschen abseits der Zufahrtstrasse nur ein Steinwurf von dem Oslofjord weg. Zwischen Ihrem Garten und dem Fjord trennt Sie eine kleine Treppe, die zu dem Bootssteg führt, der dem Wasser entlang angelegt ist. Mit dem Haus hat Sie ebenfalls einen Bootsplatz erhalten und da jeder Norweger ein Schiff besitzt, gehört ein Anlegeplatz zu ihrem Grundstück dazu. Momentan ist ihrer an einen Verwandten vermietet, da Sie sich aus Booten nichts macht und den Platz daher entbehren kann. Die Fassade ihres Hauses ist mit der bekannten und berühmten karminroten Farbe gehalten und die Fensterrahmen sind weiss gestrichen. Drumherum ist ein Garten mit Rasen und Blumenrabatten angelegt. Die Gartenarbeit ist nicht Ihre erste Wahl bei den Lieblingsbeschäftigungen. Sie ist nicht einem grünen Daumen auf die Welt gekommen trotz Ihrer ländlichen Herkunft. Diese Arbeit überlässt Sie daher einem Bekannten, der eine Gärtnerei besitzt und Ihr das Anwesen pflegt. Zur offenen Seite des Hauses hin ist dem Rasen vorgelagert eine Holzveranda. Auf dieser lässt sich im Sommer bequem eine Gesellschaft bewirten. Sie geniesst auf der Veranda die Sonne, welche den ganzen Tag Ihr Haus bescheint. Im Sommer liebt sie es, jeweils draussen zu frühstücken und dabei der Morgensonne zu frönen. Das dreistöckige Gebäude verfügt über einen Keller mit Waschküche, Kellerabteil und einem Hobbyraum. Daneben gibt es einen Raum voller Technik mit Heizung, elektrischer Anlage und Wasserverteilung. Im Erdgeschoss ist eine offene Küche zum Essbereich hin und ein Wohnzimmer mit grosser Sitzgruppe und Fernsehen. Eine Holztreppe führt in den ersten Stock, in welchem sich ein Bad, ein geräumiges Schlafzimmer mit einem Ankleideraum befindet. Daneben liegt ein weiteres Zimmer das, als Gästezimmer genutzt wird. In einem anderen Raum auf der Etage hat sich Seya ein kleines Atelier eingerichtet. Sofern Sie Zeit findet, widmet Sie sich, nicht erfolgreich aber engagiert, dem malen von Aquarellen. Unter dem Dach liegt der Dachstock, der mit einer Auszugstreppe die in der Decke eingelassen ist, betreten werden kann. Hier bewahrt sie Ihren Weihnachtsschmuck und Ihre Winter- oder Sommergarderobe auf je nach Jahreszeit.
Das ganze Haus mit der Umgebung ist ein kleiner Traum. Das Einzige, was der dreissigjährigen Seya fehlt, ist die Familie, die dieses mit Leben erfüllen würde. Die beiden Katzen, die mit Ihr zusammen das Haus bewohnen, liegen meist nur faul herum und faulenzen. Ausser sie sind draussen und bringen Ihr jeweils voller Stolz Ihre Jagdbeute aus dem nahen Wald oder aus den umliegenden Gärten mit. Das ist dann die Herausforderung des Tages für Seya, die toten Mäuse, die auf der Veranda liegen, zu entsorgen.
Greg wurde eine Familie hineingeboren die zu den First Nation, den Ureinwohnern in Kanada zählt. Vancouver Island respektive Gabriola Island ist ein vorgelagertes Eiland im Straight of Georgia zwischen dem Festland und Vancouver Island. Ursprünglich wurde die Insel von dem Stamm der Küsten Salish bewohnt zu den die Sippe von Greg gehört. Er mit seinen dunklen Augen und der hellbraunen Hautfarbe ist die Abstammung der First Nation anzusehen, wie allen seinen Familien Mitgliedern. Seine Schwester Melia, welche etwas älter ist, hat dieselben Merkmale wie Greg. Die drei Kinder von Ihr die zwei Jungs Clark und Silas wie die kleine Maddie haben diese Besonderheiten, obwohl der Vater der Will ein weisser Inselbewohner ist. Die Geschwister Greg und Melia sind Stolz auf Ihre Herkunft und durch ihre Eltern wurden Sie bestärkt, die Traditionen und Bräuche, Ihres Stammes hochzuhalten und nicht zu vergessen. Der Grossvater von Greg und Melia, welcher eine Art Medizinmann im bei den Salish war, legte er einen hohen Wert auf das Weitergeben der Kultur seines Stammes. Aus dieser Zeit, als er Kind war, nahm er eines bewusst mit, den Glauben daran, dass zwischen der Erde und dem Himmel Sachen vorgehen, die den Verstand des Menschen übersteigen. Das nicht Nachvollziehbare wird erst fassbar, wenn man es erkennt. Doch dann ist es meist zu spät.
Auf der kleinen Farm im nördlichen Teil der Insel aufgewachsen, war Greg einer, der immer die Nähe zur Natur gesucht hat. War er nicht in der Schule, so war entweder beim Fischen oder später auf der Jagd. Es wurde oft nötig, zusammen mit seiner Schwester auf der Farm zu helfen. Denn sein Vater verdiente das Familien Einkommen mit Holzarbeiten in den Wäldern und war oft wochenlang von zu Hause weg. Nebenbei betrieben Sie eine kleine Hühnerzucht, welche mehrheitlich die Sache der Mutter war. Si verkaufte die Eier an die Haushalte und Restaurants auf der Insel.
Ein Leben ohne Gabriola Island oder ein Gabriola Island ohne Greg wäre für beide Seiten undenkbar. Jeder kennt den hilfsbereiten und humorvollen Menschen sowie er über die meisten Bewohner der Insel weiss, wo sie hingehören. Da es in Gabriola kaum eine Möglichkeit zu einer Ausbildung gab, entschloss sich Greg, nach dem College ein Informatikstudium in Vancouver zu absolvieren. Nachdem er das Studium erfolgreich absolviert hatte, wurde an der Universität eine Assistenz Stelle in der Fachrichtung Informatik vergeben. Greg bekam den Job und somit konnte er weitere zwei Jahre seiner Passion der EDV nachgehen. Nach seiner Zeit in Vancouver trampte er auf Reisen rund um den Globus, bis er eine Arbeitsstelle als Informatiker fand in einem grossen Softwarehaus. Mit der Zeit wurden ihm die sicherheitsrelevanten Abteilungen der Software anvertraut und heute ist er der jüngste Seniorpartner der Unternehmung. In den spezifischen Themen Sicherheit ist er ein gefragter Fachmann auf der ganzen Welt. Einen Teil seines Jobs beinhaltet die Teilnahme an Kongressen ob als Redner, Besucher oder Berater für wichtige Kunden.
Greg ist ein gross gewachsener Mann, der mit seinem Aussehen in der Menge sofort auffällt. Die Frauenwelt lag ihm zu Füssen, doch das macht ihn nervös, er bekam jeweils nasse Hände und zog sich in Anwesenheit von Frauen zurück. Ein anderer hätte diese Situation zu seinen Gunsten genutzt, um zu einigen Abenteuern zu kommen. Er verzichtete auf solche Eskapaden. Das Einzige, was ihm fehlt, ist eine eigene Familie, die Leben in sein Haus einhauchen würde. Doch leider ist, abgesehen von einigen gescheiterten Versuchen, keine Lösung in Sicht. Sein Haus liegt unmittelbar an der felsigen Küste im nördlichen Teil der Insel. Von seiner Veranda aus sieht er an einem klaren sonnigen Tag die Skyline von Vancouver und er liebt es, jeweils den Fähren zwischen der Insel und dem Festland zuzuschauen. Die Nähe zur Natur, der Jagd und sein kulturelles Erbe lehrten ihn Demut, Achtung und tiefe Dankbarkeit, dass er an diesem Ort leben kann. Sein einstöckiger Bungalow war in einem hellen Grau gestrichen und stand teilweise auf Holzpfählen und der andere Teil auf festem Boden. Neben dem Anwesen steht ein Schuppen, in dem er seine Angel und Jagdutensilien aufbewahrte. Ebenfalls darin untergebracht war eine kleine Werkstatt. Die erlaubte es ihm gewisse Reparaturen für sich selbst oder andere auszuführen. Das Haus hatte er mit der Unterstützung unzähliger Freunde aufgebaut. Das Land gehörte den First Nation und er kaufte es den Angehörigen ab. Allerdings mit der Auflage verbunden, dass das Grundstück nur von ihm bewohnt wird. Ist dies eines Tages nicht mehr der Fall, fällt es zusammen mit dem Gebäude der Organisation der Ureinwohner zu. Sein bester Freund Kewi, den er schon seit seiner frühesten Jugend kennt, hatte ihn beim Bau unterstützt. Teilweise bis tief in die Nacht waren die beiden dabei, das Haus fertig zu stellen. Das Resultat liess sich sehen. Doch all das stillte seine heimliche Sehnsucht nach einer intakten Familie nicht, wie er es erlebt hatte. Er stellte sich immer wieder vor, wie er die Frau erkennt, die mit ihm seine eigene Sippe gründen wird, wenn Sie ihm gegenüber stünde. Er hatte keine Antwort auf diese Frage.
Wie jedes Jahr fand der Multi nationale Kongress über IT-Sicherheit in der Schweiz statt. Dazu waren nur die Besten der Besten geladen und entsprechend war die Bedeutung dieses Anlasses in der Szene. Ein weiteres High light an dem Treffen war der Kongressort. Direkt am See gelegen, mitten im Herzen der Schweiz mit dem Blick auf die Alpen. Dieser Ausblick alleine, war schon die Reise wert. Geschweige dann von dem Kongresshaus selbst welches ein architektonisches Meisterstück war. Geplant als Konzerthaus besitzt es einen Orchesterraum mit einer der besten, wenn nicht der exklusivsten Akustik für klassische Konzerte. Jedes Jahr fand im Rahmenprogramm des Anlasses eine Vorführung in diesem Konzertsaal für die Teilnehmer statt.
Greg freute sich auf die Einladung an den Kongress, die er schon zum vierten Mal erhalten hatte. Das Besondere an seiner Teilnahme war, dass er diesmal vor dem Publikum als Referent sprechen durfte, zu einem von ihm ausgesuchten Thema. Manch einer hätte Lampenfieber bekommen vor einer solch hochkarätigen Gesellschaft zu referieren. Die Thematik war sein tägliches Brot und über die Bilder die an die Wand projiziert werden zu erläutern, macht ihm keine Sorgen.
Am Tag der Abreise, als er seinen Koffer gepackt hatte, zog er einen seiner Anzüge an. Er hasste die Dinger, aber der Klientel verlangte es und somit fand er sich damit ab und studierte nicht lange darüber nach. Er fuhr frühzeitig los, nachdem der sich bei Melia, den beiden Jungs und Maddie verabschiedet hatte. Auf dem Airport in Vancouver angekommen genehmigte er sich einen Drink in der Lounge, bevor er zum Gate lief und eincheckte. Vom Flug bekam er nichts mit, da er es sich angewöhnt hatte, bei langen Reisen zu schlafen. Was im meist gelang. Nach der Ankunft in der Schweiz wurde er mit einer Limousine direkt an den Kongressort gefahren. Während der Fahrt ins Hotel erinnerte er sich an den Traum, den er im Flugzeug hatte. Es handelte sich um den von seinem Grossvater beschriebenen Adler, der über einem Waldstück kreiste und etwas suchte und der Rabe, der auf einem Baum sass und kreischte, als ob er auf einen Gegenstand oder Person zeigte. Im Hotel angekommen, dämmerte es und nieselte leicht. Er liess sich am Empfang die Schlüsselkarte geben und begab sich auf das Zimmer, um sich für den Willkommensdrink und das anschliessende Dinner zu erfrischen. Das Hotel war ausschliesslich für die Kongressteilnehmer reserviert.
Seya hat für den Kongress eine Einladung erhalten. Sie wurde ebenfalls, als Rednerin geladen um vor versammeltem Publikum Ihre Ausführungen zum Besten zu geben. Dies entsprach nicht ihrem Naturell und war nicht in Ihrem Sinne. Sie ist nicht unbedingt „Rampenlicht“ tauglich und bewegt sich lieber im Hintergrund. Im Hotel angekommen begab Sie sich ebenfalls auf das Zimmer und zog sich um für den Willkommensdrink im Foyer des luxuriösen Hauses. Sie zog den hellgrauen Hosenanzug an, spritzte sich einige Spritzer Parfum an den Hals und die Handgelenke und fertig war sie. Im Foyer waren schon etliche Teilnehmer versammelt und Sie bahnte sich den Weg zur Bar durch die Menschenmenge. An der Theke wartete Sie auf Ihre Bestellung und beobachtete im hinteren Teil der Bar eine Gruppe von vier oder fünf Teilnehmern, die auf Ihr alljährliches Wiedersehen anstiessen. Es war eine heitere Runde und ihr fiel der grosse Mann mit dem hellbraunen Teint und den schwarzen Haaren auf. Er hatte etwas Natürliches und Urbanes an sich, was in von dem Rest der Gruppe unterschied.
Die Teilnehmer begaben sich zum Dinner in den grossen Saal. Die heitere Herrenrunde besetzte im hinteren Teil des Raumes einen Tisch, an dem alle Platz fanden. Greg suchte sich seinen Weg zu seinen Kollegen, dabei sah er eine Frau in einem hellgrauen Hosenanzug mit einem Tischnachbarn sprechen. Sie war mit dem Kopf abgewandt, dass Sie ihn nicht sah. Er erkannte nur, dass die Frau eine Natürlichkeit und Eleganz ausstrahlte.
Das Referat von Greg, das kurz nach der Eröffnung des Kongresses stattfand, schlug ein wie eine Bombe. Die Teilnehmer applaudierten und er war während des ganzen Anlasses ein gesuchter Mann für Podiumsdiskussionen oder den Small Talk in den Pausen. Jeder wollte etwas von ihm und er war gefordert. Das Referat von Seya, das im Verlaufe des Nachmittages gehalten wurde, überzeugte durch Professionalität, Wissen und einer perfekten Präsentation. Der Applaus war Seya fast peinlich und Sie wäre liebend gerne durch die Hintertüre abgehauen. Doch Sie liess sich nichts anmerken und lief mit stoischer Gelassenheit vom Rednerpult zurück an Ihren Platz.
