Zwölf Meilen - James Skipp Borlase - E-Book

Zwölf Meilen E-Book

James Skipp Borlase

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Beschreibung

Glühende Hitze. In der Luft liegt ein Knistern. Blätter rollen sich welkend ein. Weihnachten im australischen Busch. Es soll ein glücklicher Tag werden für einen jungen Mann, der das Fest bei Braut und Schwiegervater verbringen will. Doch mit einem Mal steht ein versoffener alter Wanderarbeiter vor der Tür und möchte mitfeiern. Als der Schwiegervater ihn fortschickt, stößt der Fremde eine rätselhafte Drohung aus: »Ich werde gegen den Wind reisen ...«

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Veröffentlichungsjahr: 2022

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James Skipp Borlase

 

Zwölf Meilen

 

 

Aus dem Australischen übersetzt von

Shawnee Lawrence

 

 

 

1. Auflage 2022

Balladine Publishing Ltd & Co. KG, Köln

Copyright © 2022 Balladine Publishing

Alle Rechte vorbehalten

Umschlaggestaltung: Balladine

ISBN 978-3-945035-56-6

www.balladinepublishing.com

Inhalt

Zwölf Meilen

Über den Autor

Glossar

Originaltitel

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James Skipp Bor­lase – Zwölf Mei­len

Ich glau­be, ich wäre nicht ver­sucht ge­we­sen, den letz­ten Weih­nachts­tag mit dem al­ten Matthew Fal­lon, dem deut­schen Win­zer, zu ver­brin­gen, wenn da nicht zu der Ver­lo­ckung durch ei­ne ver­spro­che­ne ge­bra­te­ne Gans ei­ne wei­te­re Ver­füh­rung in Ge­stalt sei­ner sü­ßen Toch­ter Gret­chen hin­zu­ge­kom­men wäre. Zu­fäl­li­ger­wei­se wur­de sie ge­nau an die­sem Tag acht­zehn Jah­re alt und ich hoff­te, sie noch vor Ab­lauf des Jah­res 1884 hei­ra­ten zu kön­nen.

Gott sei Dank ist sie nun mei­ne Frau. Aber ob­wohl ich eben da­bei bin, ei­ne Ge­schich­te über un­se­re kur­ze Ver­lo­bungs­zeit zu schrei­ben, wür­de ich um nichts in der Welt zu­las­sen, dass Gret­chen die­se Zei­len liest. Auf kei­nen Fall soll durch die Schre­cken, über die ich be­rich­ten wer­de, die furcht­ba­re Er­in­ne­rung an die Ge­scheh­nis­se, die ihr da­mals bei­na­he den Ver­stand ge­raubt ha­ben, ge­weckt und zur er­neu­ten Ge­fahr für ihr see­li­sches Gleich­ge­wicht wer­den.

Stell Dir al­so vor, wie ich an ei­nem glü­hend hei­ßen Weih­nachts­tag mein klei­nes Schin­del­haus ver­las­se, auf des­sen Ve­ran­da das Ther­mo­me­ter in ei­ner schat­ti­gen Ecke neun­und­zwan­zig Grad an­zeigt. Be­klei­det bin ich le­dig­lich mit ei­nem far­bi­gen Hemd – ein sau­be­rer Kra­gen und ei­ne Kra­wat­te ge­hö­ren selbst­ver­ständ­lich da­zu – so­wie mit ei­ner Ho­se und ei­nem breit­krem­pi­gen, fla­chen Palm­blatt­hut, den ich ei­ne Wo­che zu­vor für ein paar Gui­neas in Wo­don­ga ge­kauft ha­be.

Stell Dir wei­ter vor, wie ich ein Pferd be­stei­ge, für das ich bei der­sel­ben Ge­le­gen­heit ge­ra­de ein­mal ei­ne hal­be Kro­ne be­zahlt ha­be, ob­wohl es auf je­der Mes­se oder auf ei­nem Markt in Eng­land meh­re­re Pfund ein­ge­bracht hät­te, wäre es an­stän­dig zu­ge­rit­ten und ge­strie­gelt ge­we­sen.