Koch dich nach Griechenland - Tanja Dusy - E-Book
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Koch dich nach Griechenland E-Book

Tanja Dusy

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Beschreibung

Jamas!

Sonne,MeerundLebenslust: Das ist Griechenland – und seine mediterrane Wohlfühl-Küche. Von Mezze-Klassikern wie Zaziki und mariniertem Oktopus über neu-interpretierte Traditionsgerichte wie Veggie-Moussaka oder Bifteki-Burger bis hin zu süßen Verführungen wie Feta-Mousse mit Feigen oder griechischem Joughurt-Eis mit Walnüssen – 30 Rezepte laden zu einem modern-mediterranen Genusserlebnis ein. Unsere Empfehlung: Mit einem Glas Ouzo in der Hand kocht und schlemmt es sich gleich noch besser!

In diesem Buch erwarten Sie:

  • 30 Rezepte zum Feiern und Genießen
  • Große Vielfalt–sowohlFleisch und Fisch als auch vegetarische Gerichte
  • Wissenswertes zu den wichtigsten Zutaten der griechischen Küche
  • Authentische griechische Küche zum kleinen Preis und im praktisch handlichen Format!

Wie bei den meisten Mittelmeerküchen stehen auch hier neben Fisch und Meeresfrüchten vor allem frisches Gemüse und Kräuter im Fokus – sowie die unverwechselbare griechische Gastfreundschaft! Verwandeln Sie Ihre Küche in eine griechische Taverna und laden Sie Familie und Freund*innen zu einem Festmahl ein – die passenden Rezepte finden Sie hier garantiert! Na dann: Kali orexi – guten Appetit!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 53

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Inhalt

Jamas! griechisch kochen und gemeinsam genießen

Griechische Küche

Griechisch Kochen griechisch essen

rezepte

Auberginenschnittchen

Gefüllte Paprika

Gigantes Bohnen in Tomatensauce

Marinierter Oktopus

Rote-Bete-Feta-Creme

Auberginenmus

Zaziki

Zucchinikrapfen mit Zitronendip

Kräuter-Käse-Ecken

Bifteki-Burger

Käse-Oliven-Törtchen

Spinatpastete

All-in-one- Greek-Salad

Bohnensalat mit Oliven

Bunter Linsensalat

Ouzo-Garnelen aus dem Ofen

Überbackener Kräuterfisch

Frittierte Tintenfische mit Zitronendip

Hackwürstchen in Tomatensauce

Hähnchen-Souvlaki

Gegrillte Lammkoteletts

Lamm-Stifado

Gefülltes Gemüse

Veggie-Moussaka

Mangoldgemüse mit Halloumi

Gemüse-Auflauf mit Kartoffeln und Feta

Baklava-French-Toast

Griechisches Joghurteis

Feta-Mousse mit Sirupfeigen

Jamas! griechisch kochen und gemeinsam genießen

Vor gut 30 Jahren reiste ich zum ersten Mal nach Griechenland: mit Rucksack, Wanderschuhen und ausgesprochen wenig Geld in der Tasche. Kein Problem, wie sich herausstellte, denn egal wohin ich kam, man begrüßte mich stets offen und freundlich und reichte mir immer ein Glas Wasser, etwas Brot oder ein paar frisch geerntete Feigen – die ersten übrigens, die ich in meinem Leben probieren durfte.

Das Essen in den Tavernen war einfach, preiswert und meist nicht sonderlich spannend. Es war sehr fleischlastig mit viel Gyros und Souvlaki. Dazu gab es ölgetränkte Pommes und den obligatorischen griechischen Salat. In vielen abgelegenen Orten wurden in den kleinen Kneipen sogar nur Getränke und keine Speisen angeboten. Aber irgendwer packte einen immer am Ärmel, zog einen nach Hause oder zu einer der „Geheim-Tavernen“, wo ohne äußere Kennzeichnung gekocht wurde. Das Essen dort war ebenfalls einfach gehalten, aber trotzdem meist richtig großartig: unglaublich aromatisch, mit schlichten, aber besten, landestypischen Zutaten und mit viel Gemüse und Kräutern, die den Eigengeschmack der einzelnen Zutaten unterstrichen, aber nie verdeckten.

So lernte ich Küche, Land und Leute lieben und erkunde Griechenland seit Jahren regelmäßig aufs Neue. Vieles hat sich seit meiner ersten Begegnung verändert: Die Küche hat sich verjüngt, ist frischer und kreativer geworden; junge städtische Köche experimentieren und kombinieren neu und auch auf dem Land steht nicht mehr nur der Grillteller auf der Karte. Und zum Glück trifft man trotz anhaltender Touristenströme bis heute immer wieder auf die typische Filoxenía, die griechische Gastfreundschaft, in der der „Fremde“ immer auch „Gast“ ist, worauf bereits die doppelte Wortbedeutung von Xenos hindeutet. Man wird noch öfters einfach eingeladen, ein Ouzo geht fast immer aufs Haus und nach ein paar davon, wird man zum gemeinsamen Essen, Feiern und Tanzen aufgefordert.

Diesen Geist, die Gastfreundschaft, die Freude an gutem, ehrlichem Essen, am gemeinsamen Feiern und Trinken liebe ich an Griechenland und versuche dies immer wieder in meine Küche einzubringen und mit Freunden zu teilen. Diese Rezepte möchte ich teilen und alle einladen, mitzukochen und mitzufeiern.

Darum Jamas und Opa! Zum Wohl und „Los geht’s“ an den Herd. Kali orexi – guten Appetit!

Griechische Küche

Eine Bauernküche

Tatsächlich fällt die Küche Griechenlands im Vergleich zum Feinschmeckerland Frankreich eher schlicht aus und ist viel mehr eine „Bauernküche“, ohne besonders verfeinerte Zubereitungsweisen, vielfältige Kombinationen oder unendlichen Zutatenliste. Sie setzt viel mehr und in erster Linie auf die Produkte, die das Land schon seit Jahrhunderten zu bieten hat: Fisch und Meeresfrüchte, die es an den breiten Küsten des Festlandes und der Inseln in Hülle und Fülle gibt, Milch und Fleisch von Schafen und Ziegen, die selbst in unwegsamen Gebirgsregionen noch ihr Futter finden, und nicht zuletzt jene Kräuter, die dort wild reichlich gedeihen und griechischen Gerichten ihr spezielles Aroma verleihen. Im trockenen, sehr warmen Klima werden auf den meist kargen Böden schon seit Jahrhunderten Getreide und Gemüse kultiviert, ebenso wie Wein und Oliven, die zur Grundlage griechischer Küchenkultur gehören.

Einflüsse und Wandel

Etwas Brot, Wein, Oliven, Schafs- und Ziegenkäse stellte die typische Alltagskost griechischer Bauern dar, ebenso wie einfache Eintöpfe und Schmorgerichte. Etwas Verfeinerung erhielt die griechische Küche bereits in der Antike. Durch den regen Handel mit fremden Ländern kamen verschiedene exotische Gewürze wie Zimt, Pfeffer und Safran ins Land. Durch die Nähe und den Einfluss von Byzanz, und nicht zuletzt durch die fast 400 Jahre andauernde türkische Besatzung, vermischten sich viele Einflüsse der kleinasiatischen Küchenkultur mit der griechischen. Daher findet man die honiggetränkte Baklava, aber auch Pasteten auf Filoteigbasis oder erfrischend Joghurtdips in Griechenland, wie sie in der Türkei und vielen anderen Ländern des Nahen Ostens gegessen werden. Erst in der Neuzeit und eines zunehmenden Wohlstands wurde auch das Fleisch für breitere Massen erschwinglich, die sich nun Souvlaki nicht mehr nur an den Festtagen leisten konnten und wollten.

Essen wie die Götter in Griechenland

Griechisch essen bedeutet für mich neben bestimmten landestypischen Aromen und den klassischen Speisen noch etwas mehr. Leider kann ich mich auch mit dem tollsten Gericht nicht zurück in die Taverne am Meer mit der lauen Brise unter griechisch blauem Himmel zaubern. Trotzdem schmeckt mir das Essen immer etwas besser oder etwas „griechischer“, wenn ich es in Gesellschaft genieße. Die „Sonnigkeit“ der Menschen, das Sanfte, Freundliche im Umgang und Gespräch miteinander, die Gastfreundschaft, die ich in Griechenland so oft genossen habe, möchte ich an meine Tafel holen und mit vielen teilen. Auch Sie möchte ich dazu einladen. „Griechisch kochen und gemeinsam genießen“ lautet daher das Motto dieses Buches. Probieren Sie es aus, laden Sie Ihre Familie und Freunde ein und genießen Sie das Essen, das Feiern und das Leben. In diesem Sinne: Jamas!

Griechisch Kochen griechisch essen

In Griechenland braucht man zum Kochen nicht viel, dafür wünscht man sich zum Essen möglichst viele Freunde um sich — so scheint der eigentliche Zweck der Mahlzeit oft das gemeinsame Feiern zu sein.

Die Grundlagen

Wer griechisch kochen möchte, muss im Prinzip zunächst keine größeren Hürden überwinden, denn die griechische Küche ist eine eher schlichte, mit einfachen Zutaten, die dann aber umso besser zur Wirkung kommen können. Aufgrund dessen lohnt es sich, auf eine gute Qualität zu achten: (Bio-)Fleisch und sonnengereiftes Gemüse und Obst, das, falls möglich, sogar saisonal passend auf dem Bauernmarkt gekauft wurde. Wie in den meisten Mittelmeerküchen stehen neben Fisch und Meeresfrüchten vor allem frisches Gemüse und Kräuter im Fokus. Tomaten, Auberginen, Paprika und Zucchini sind als typisches Sommergemüse allgegenwärtig, aber auch „winterliche“ Sorten wie Kürbis oder Rote Bete sind in der griechischen Küche weitverbreitet. Dazu gehören intensiv-würzige Kräuter wie Oregano und Thymian in fast jedes Gericht. Oft werden sie noch wild gepflückt, ebenso wie bei uns das weniger bekannte blättrige Wildgemüse. Oft leicht bitter im Geschmack, werden unterschiedliche Kräutersorten als Chórta