24 zauberhafte Wintergeschichten - Monika Lorenz - E-Book

24 zauberhafte Wintergeschichten E-Book

Monika Lorenz

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Beschreibung

24 zauberhafte Wintergeschichten: Eine Wanderung zu den Rentieren, eine Fahrt mit Schlittenhunden, Leo trifft den fliegenden Nikolaus, im Sessellift einen Stromausfall erleben, zauberhafte Waldweihnacht, weiße Hochzeitsüberraschung, Sylvester in einer Berghütte, ein ganz besonderer Tannenbaum,, dieses und anderes erzählen die 24 zauberhaften Wintergeschichten

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Seitenzahl: 121

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Inhaltsverzeichnis

1 Finnischer Winter Unterm Vogelbeerbaum

2 Ein besonderer Nachmittag

3 Nach dem Abendessen

4 Abenteuer auf dem Eis

5 Unterwegs mit Schlittenhunden

6 Leo und der fliegende Nikolaus

7 Nikolaus und Krampusse in Salzburg

8 Kekszusammenkunft

9 Unheimliche Nacht

10 Filzmoos im Winter

11 Neumond über den Highlands

12 Wir holen den Tannenbaum

13 Hexen-Sabbat

14 Brice Canyon

15 Micha träumt – Papierdrachens Reise

16 Überraschung am Hochzeitstag

17 Bei den Rentieren

18 Waldweihnacht

19 Stromausfall

20 Ein besonderer Weihnachtsabend

21 Weihnachten der Dinge

22 Nach Weihnachten

23 Sylvester in der Hütte im Harz

24 Winterzauber Der Dunkle König – Weg zum Stern

1

FINNISCHER WINTER UNTERM VOGELBEERBAUM

Dicke Schneepolster liegen auf dem Dach des Hauses und spitze Eiszapfen hängen überall von der Dachrinne. Früher war es eine Schule und auf dem Hof spielten die Kinder in der Pause rund um den Vogelbeerbaum. Nun ist Stille eingekehrt. Der Wald rings herum ist tief verschneit, der große See in der Nähe mit einer dicken Eisschicht überzogen. Dann ist da noch das kleine Dorf am Ende des Sees und ein paar verstreute Gehöfte in der näheren und weiteren Umgebung. Sonst nur große Ruhe.

Ein Kleinbus fährt auf dem festgefahrenen Schnee der Straße und hält vor der alten Schule, die inzwischen von drei klugen und mutigen Frauen zu einer Pension umgewandelt worden ist. Zuerst springen drei Hunde heraus, dann steigen die Menschen aus. Das sind wir, einige Blinde und Seheingeschränkte. Wir wollen hier ein paar Tage richtigen Winter erleben. So einen Winter wie es ihn bei uns gar nicht mehr gibt. Die Eindrücke schon beim Umsteigen auf dem großen Flughafen waren erstaunlich. Riesige Metallarme sprühten die Flugzeuge ein, damit sich beim Weiterflug kein Eis auf den Tragflächen bilden konnte. Mit einer kleineren Maschine flogen wir zu unserem Zielflughafen weiter. Von dort aus fuhr uns ein Kleinbus durch die Nacht. Auf den vom fahlen Mondlicht beschienenen Straßen lag überall Schnee und die stille Weite der Landschaft mit den riesigen weißen Flächen der großen Seen erfüllte uns mit ruhigem Staunen. Endlich kam der Abzweig von der Straße und das Haus mit seinen warm leuchtenden Fenstern hieß uns in der Waldeinsamkeit willkommen. Durch tiefen Schnee gingen wir hinein in den warmen Hausflur. Dort zogen wir als erstes unsere dicken Stiefel aus und bekamen von unserer Gastgeberin handgemachte Filzhausschuhe. Wärme und Behaglichkeit empfingen uns in diesem Haus. Nun sind wir richtig angekommen im HAUS AM VOGELBEERBAUM:

In den wenigen hellen Stunden der letzten Tage wurde von einigen von uns vor dem Haus aus festgestampften Schneeblöcken ein Iglu selbst gebaut. Warm angezogen mit dickem Schlafsack und Rentierfellen als Unterlage, hatten ein paar Mutige die Nacht darin verbracht. Am Morgen, durchgefroren, freuten sie sich sehr über eine heiße Dusche und einen aufwärmenden heißen Tee. Eine Nacht im Iglu der Kälte zu trotzen, war ein Abenteuer. Zuhause werden sie dann stolz erzählen können, wie die Eskimos in großer Kälte die Nacht verbracht zu haben.

In der kurzen, hellen Mittagszeit waren wir gestern auf der riesigen Eisfläche des Haussees mit unseren Schneeschuhen unterwegs, bis es früh am Nachmittag wieder dunkelte und uns der beißende Wind zurück ins gemütlich warme Haus trieb. Jeden Nachmittag erwartete uns eine vorgeheizte, herrlich heiße Sauna. Durchgefroren vom Tag in großer Kälte, freuten wir uns in die Hitze zu kommen. Das Abkühlen direkt im Schnee draußen vor der Tür war ein großer Spaß. Manchmal rieselten kalte Schneeflocken vom Himmel und zerplatzen auf unserer heißen Haut. Ein unbeschreibliches Gefühl. In den nächsten Tagen sind wir mit Paula und ihren Hunden verabredet. Die Schlittenhunde werden uns über den See ziehen. Dabei werden wir dick und warm angezogen in den Schlitten sitzen und uns über das Eis ziehen lassen. Doch das ist eine andere Geschichte.

2

EIN BESONDERER NACHMITTAG

Drei Uhr nachmittags ist es und draußen dunkelt es schon. Der Wintertag in Karelien im Nordosten Finnlands ist kurz und sehr kalt. Bei minus 26 Grad bleiben wir heute in unserem warmen Haus. Unsere Gastgeberin hat zum Zimtschnecken-Backen eingeladen. Ein herrlicher Duft nach Butter, Hefe, Zimt, Kardamom und anderen winterlichen Gewürzen zieht schon durch das Haus. Wir stehen im heimelig warmen Wohnraum um den großen Esstisch herum. Jeder ist gespannt, wer wohl den Teig ansetzen darf. Tina, die vergangene Nacht im selbstgebauten Schnee-Iglu verbracht hatte, wird ausgewählt und bekommt die unterschiedlich großen Messcups in die Hand gedrückt. Sie fühlt, wo das richtige Maß für Mehl, Zucker und die anderen Zutaten ist. Ganz flink füllt sie nach einem finnischen Rezept die verschiedenen Cups und leert sie in die bereitstehende Schüssel. Ordentlich durchgeknetet muss der Teig noch eine Weile aufgehen, dann wird er mit einem besonderen finnischen Rollholz ausgerollt. Inzwischen ist die Butter-Zucker-Zimt-Karda-mom-Mischung fertig und Tina streicht sie auf den Teig. Aufgerollt, in Röllchen geschnitten, auf das Blech gesetzt wird er dann im heißen Ofen zu goldbraunen Zimtschnecken gebacken. Der Duft von Frischgebackenem lockt auch die anderen herbei. Nun wird noch schnell das super-leckere finnische Knäckebrot zubereitet. Später zum Abendessen wird dann knuspriges Brot auf dem Tisch stehen. Anke mit ihren schmalen Fingern kann am besten den weichen Teig auf dem Blech verstreichen. Sie macht daraus ein dünnes, mit vielen Kernen bestreutes, sehr leckeres Knäckebrot. Im Wohnzimmer spielt Pit zur Unterhaltung unser diesjähriges Lieblingsstück auf dem Klavier und Tim klimpert auf der Gitarre ein paar Akkorde dazu. Andere summen und singen mit. Kann ein Nachmittag schöner sein?

Bei Sonnenuntergang beschließen Pit und Hanna mit uns noch einen Spaziergang in den nahen Wald zu machen. Durch den nicht gespurten dicken Schnee stapfen wir hintereinander den Waldweg entlang. An einer Lichtung halten die beiden an und laden uns ein zu dem finnischen Volks-Wintersport. Es ist das lustige „Gummistiefel-Weit-werfen“. Davon hatten wir noch nie gehört und gespannt schauen wir zu, wie Hanna aus ihrem Rucksack ein Paar nicht mehr ganz neue Gummistiefel herauszieht. Pit kämpft sich derweil durch den tiefen Schnee auf der Lichtung. Er hat sich bereiterklärt, den „Kampfrichter“ zu spielen. Hanna erklärt uns wie das Spiel geht. Wer vorn am Busch steht, bekommt den Gummistiefel in die Hand und versucht auf eigene Art den Stiefel so weit wie möglich auf die Lichtung zu werfen. Das ist ja einfach, denken wohl die meisten. Doch weit gefehlt! Der Stiefel fliegt seine eigene Bahn und man muss sich einen Trick ausdenken, damit er in die richtige Richtung und möglichst weit fliegt. Ein großer Spaß beginnt. Manche werfen ein paar Meter, andere schon mal bis zur Mitte der Lichtung. Sie bekommen Applaus. Doch einer gelingt der „größte“ Wurf, bei ihr fällt der Gummistiefel bei jedem Wurf gerade mal vor ihre Füße. Ganz enttäuscht und schon fast den Tränen nahe, weiß sie nicht, woran das liegt. Doch sie bekommt für diesen Spaß die meisten Lacher und das ist ansteckend, erst lächelt sie etwas gequält, doch dann kommt ihr Lachen voll aus dem Herzen. Pit, der „Kampfrichter“, ist ziemlich geschafft, denn er musste jeden noch so weit oder in die am Rand stehenden Büsche geworfenen Gummistiefel durch den tiefen Schnee zurückholen. Sportlich, sportlich, so braucht er an diesem Abend kein Fitnesstraining mehr.

3

NACH DEM ABENDESSEN

Für heute Abend ist eine große Überraschung angekündigt. Was mag es wohl sein? Das lustige Gummistiefel-Weitwerfen, ein beliebter Sport der Finnen, hatten wir bereits gestern. Heute ist so ein geheimnisvolles Rennen und Rascheln im Haus. Wir sollen uns dick und warm anziehen. Doch nochmal in die eiskalte Nacht hinaus? Mich friert es jetzt schon. Gespannt wie am Weihnachtsabend hocken wir auf Sofas, Stühlen, Fußboden und wo ein warmes Plätzchen frei ist. Ta da …… Nun ist es soweit. Die Tür zur Veranda geht auf. Dick eingemummelt erscheinen Hanna und Pit. Doch, was ist das? Auf der Veranda ist ein Kamin und in ihm brennt ein hell-loderndes Feuer. Die Hitze ist schon zu spüren. Wir werden eingeladen, uns Plätze zu suchen. Nein, an der Außenmauer werde ich nicht sitzen, da wird mir der Rücken abfrieren. Ganz nah am Feuer wäre schön, da könnte man die Wärme direkt spüren. Doch es wird bestimmt mit der Zeit mächtig heiß, vor allem in den dicken warmen Sachen. Ich suche mir schnell einen Platz an der Innenmauer, etwas entfernt vom Kaminfeuer. Ich habe Glück, dort kann ich lange Zeit sitzen bleiben. Eine weitere Überraschung wartet auf uns. Auf dem Tisch ist noch eine Feuerstelle. Ein Kochtopf steht darauf. Es durftet verführerisch nach heißem, gewürztem Wein. Gibt es Glühwein heute Abend? Nein, es kommt noch viel besser. Eine Feuerzangenbowle ist angerichtet!!! Auf den Topf kommt ein Gitter mit einem Zuckerhut darauf. In einer Kelle duftet es schon nach starkem Rum. Als er angezündet wird, schnellt eine blau-rot leuchtende Flamme empor. Der brennende Rum wird über den Zucker gegossen, der Zucker schmilzt langsam und tropft schmatzend und zischend in den heißen Rotwein. Was sind das nur für wunderbare Gerüche? Es fällt schwer, alle diese besonderen Düfte zu identifizieren. Wir versuchen so viel wie möglich herauszufinden. Nachdem der Zucker-Rum in den Rotwein getropft ist, gibt es jetzt die erste Runde heiße, starke Feuerzangenbowle. Vorsicht, nicht den Mund verbrennen! Es schmeckt himmlisch! Und wie lustig es auf einmal wird. Hanna fängt an, die karelische Volkssaga zu singen. Gebannt hören wir ihrem finnischen Gesang zu. Nach und nach stimmen wir noch andere Winterlieder an. Die leisen Gitarrentöne dazu klingen stimmungsvoll in die Nacht hinaus. Entfernt singt ein Hund den Mond an. Oder ist es ein karelischer Wolf, allein in dieser Winternachteinsamkeit? Ist es nicht wunderbar, in einer eiskalten Nacht draußen am Feuer zu sitzen, heißen Wein zu trinken, stimmungsvolle Lieder zu singen und einfach das Leben zu genießen? Was braucht es mehr?

Niko, unser finnischer Koch, zieht uns mit nach draußen, unter den leise fallenden Schnee und hinein in die dicken Schneewehen. Wir halten unsere Gesichter in das Schneegeriesel. Es ist ein Gefühl wie Pailletten, die auf unserer warmen Haut zerplatzen. Traumhaft schön. Doch nun ist es allen zu kalt geworden. Ade, prasselndes Kaminfeuer und süße Feuerzangenbowle. Eine wunderbare Idee kommt nun von Niko.

„So macht man in Finnland den Abschluss einer Feier“, sagt er. Alle zusammen gehen wir jetzt in die schon lange angeheizte Sauna. Einmalig, nach der Kälte draußen in die mollige Hitze zu kommen. Lange sitzen wir noch auf den Holzbrettern, die heute Nacht für uns die Welt bedeuten, erzählen, lachen und freuen uns an einem wunderbaren eiskalten Winterabend in Karelien im Nordosten Finnlands.

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ABENTEUER AUF DEM EIS

Schon einige Tage waren wir auf unserer Winterreise in Finnland. Wir, das sind eine Gruppe Blinde und Sehbehinderte. Mit Langlaufskiern liefen wir weite Touren auf den großen vereisten Seen und in tiefverschneiten finnischen Wäldern. Schneeschuhe trugen uns durch die wunderbare weiße Landschaft. Die eisige Kälte konnte uns nichts anhaben, waren wir doch in viele warme Schichten gehüllt und die Haut unserer Gesichter dick mit Vaseline eingecremt. Das sah zwar aus wie ein Schmalzbrot, aber es half unglaublich gut gegen die Kälte. So konnte sie nicht in unsere Haut beißen. Ohne die Creme hätten wir es draußen keine fünf Minuten ausgehalten.

Für heute war wieder eine Tour mit Skiern auf einem großen See, etwas entfernt geplant. Der Bus fuhr uns zu einem Hotel mit einem schönen Hallenbad, mollig warm, mit Blick in die verschneite Landschaft. Es lud uns richtig ein, dort zu bleiben und den Tag zur Entspannung zu nutzen. Doch, nein, wir wollten hinaus in die Kälte, auf den See, schließlich hatten wir Abenteuer gebucht und keinen Wellnessurlaub. Schon eine Weile waren wir über den ersten See gespurt, hatten einige kleine Inselchen im Tiefschnee überquert. Gar nicht so einfach, denn wir mussten uns mit den langen Skiern durch niedriges Buschwerk zwängen. Mal führte ein nichtgespurter Weg schräg einen Hang hinauf, mal beschwerlich wieder hinunter über das hügelige Eiland zum Ufer des Sees zurück.

Inzwischen waren wir auf dem zweiten, sehr viel größeren See unterwegs. Diese Weite vor uns zu sehen, war atemberaubend. Unser kleines Grüppchen ganz allein auf einer riesigen weißen Fläche unterwegs, wie klein gegen diese grandiose Natur. Schritt vor Schritt bahnten wir uns eine Spur. Die Führhunde liebten es ebenso wie wir, durch den weichen, weißen Schnee zu laufen. Einer, ein Schäferhund, bahnte sich immer seinen eigenen Weg neben der Langlaufspur. Bis zum Bauch waren seine Pfoten im Schnee verschwunden. Das war bestimmt ziemlich anstrengend. Doch er war erst vier Jahre alt und noch voller Kraft und Schwung. Er hatte eben seinen eigenen Willen und war nicht zu bewegen, hinter uns in der Spur zu laufen. Hin und wieder wälzte er sich fröhlich im weichen Schnee. Man sah ihm an, wie sehr es ihm gefiel. Fast sah es aus, als lächelte er. Ein älterer, bereits neun Jahre alter heller Labrador war da ein wenig gewitzter. Am Beginn einer Tour stand er neben der Spur, schaute zu und wartete ab, wie sich die Menschen mit ihren Skiern in die Spur einfädelten, dann trabte er hinter seinem Herrchen mitten hinein in die Spur und lief in der für ihn natürlich viel bequemeren, da bereits heruntergetretenen Linie weiter mit. Nicht gerade zur Freude der nachfolgenden Skifahrer, die eher ein Problem mit dem vor ihnen laufenden Hund hatten. Der dritte, mittelalte Labrador hatte eine andere Angewohnheit. Er fühlte sich wohl als „Anführer“, er lief immer am Anfang der Reihe und ließ sich diesen Platz auch nicht nehmen. Schließlich war er das „Alphatier“ und das wusste er genau. So war die Reihenbzw. Rangfolge geklärt. So liefen wir durch den Schnee. Mitten auf dem See machten wir eine Pause. Jeder packte aus seinem Rucksack aus, was er sich morgens mitgenommen hatte. Es gab finnisches Knäckebrot und heißen Johannisbeersaft aus der Thermosflasche. Andere hatten sich heißen süßen Tee mitgebracht. Was jeder sonst noch so im Rucksack fand, wurde miteinander geteilt. Manche Schokolade, finnisch mit Lakritz und Salz, oder ganz normal süß, wurde noch in einer Seitentasche gefunden. So gestärkt setzten wir unsere Skitour fort.

An manchen Tagen gab es auch eine längere Mittagsrast. Wenn wir auf einem kleinen Inselchen eine Feuerstelle fanden. Das war etwas Besonderes. Einige gefällte Baumstämme oder dicke Holzklötze lagen im Kreis um einen Metallstab, der in der Mitte aus dem Schnee ragte. An dem war ein viereckiges Rost, höhenverstellbar, angebracht. Neben dieser Feuerstelle gab es meistens ein schräges Holzdach, unter dem trockene Holzscheite gestapelt lagen. Mit diesem Holz machten die Guides unter dem Rost ein Feuer an. Ganz gewitzt waren die Anzünder, denn in Finnland lässt man Wachsreste in einzelne Waben von Eierkartons tröpfeln. Diese kleinen Teile kann man bequem im