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Das beliebte Bildbearbeitungsprogramm Schritt für Schritt erklärt Von einem der erfahrensten und didaktisch besten Autoren Vom Import der Kamerabilder bis hin zu gekonnter Fotoretusche In diesem Buch zeigt Ihnen der Autor Winfried Seimert ausführlich, wie Sie mit Affinity Photo arbeiten und eigene Fotos bearbeiten können. Dabei geht er Schritt für Schritt vor und erklärt alles anhand von leicht nachvollziehbaren Beispielen. Sie lernen u.a., wie Sie Ihre Bilder freistellen, retuschieren oder mit speziellem Looks versehen können. So können Sie mit Affinity Photo Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
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Seitenzahl: 238
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Winfried Seimert
Affinity Photo
Praxiswissen für Einsteiger
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar.
ISBN 978-3-95845-741-6 1. Auflage 2018
E-Mail: [email protected] Telefon: +49 7953 / 7189 - 079 Telefax: +49 7953 / 7189 - 082
© 2018 mitp Verlags GmbH & Co. KG
www.mitp.de
Dieses Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Lektorat: Sabine Janatschek Sprachkorrektorat: Petra Kleinwegen Covergestaltung: Christian Kalkert, www.kalkert.de Electronic Publishing: Petra Kleinwegen Bildnachweis Cover: iStock.com/nicolas_
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Impressum
Kapitel 1: Sollte man kennen: Basiswissen Affinity Photo
1.1 Einleitung
Gibt es Beispieldateien?
Betriebssystem?
Systemanforderungen
Up to date?
Testversion
1.2 Erste Schritte mit Affinity Photo
Starten und Beenden
Benutzeroberfläche
Hilfe in Notlagen
1.3 Tastenkombinationen
Kapitel 2: Sieh an: Arbeiten mit Bilddateien
2.1 Bereitstellen
Vorhandene Bilder verwenden
Anlegen neuer Bilddateien
2.2 Exportieren
2.3 Schließen
2.4 Druckausgabe
Kapitel 3: Durchblick: Arbeiten mit Bildern
3.1 Arbeitshilfen
Wiederholtes Öffnen
Ansichtsgröße
Lineale
Hilfslinien
Raster
Protokoll
Snapshots
3.2 Korrekturen
Bildränder anpassen
Bilder ausrichten
Bildgröße anpassen
3.3 Rund um die Farbe
Darstellung der Farben
Druckfarben
Farbmodelle
Farbformat und Konvertierung
Farbauswahl
Kapitel 4: Auswählen: Freistellen und Separieren
4.1 Auswahlbereiche erstellen
Einfache Auswahlformen
Kombinationen
Komplexe Auswahlen
Bereiche auswählen (lassen)
4.2 Auswahlbereiche sichern
4.3 Auswahlbereiche verbessern
Vergrößern/Verkleinern
Randschärfe
Glätten
Auswahl verfeinern
Umrandung
4.4 Auswahlbereiche bearbeiten
Löschen von Auswahlbereichen
Verschieben von Auswahlbereichen
Füllen von Auswahlbereichen
Interaktiv Auswahlbereiche transformieren
Kapitel 5: Mehr Durchblick: Einsatz von Ebenen
5.1 Elementares Arbeiten mit Ebenen
Ebenen anlegen
Elementare Arbeiten mit Ebenen
Arbeiten mit Auswahlbereichen
Bilder auf Ebenen platzieren
Collage, Teil 1
5.2 Zeichenobjektebenen
Grundlegende Vorgehensweise
Form-Ebenen
Pfad-Ebenen
5.3 Textebenen
Textobjekte
Texteingabe
Text verformen
Textgestaltung
Ebeneneffekte
Collage, Teil 2
Stile
5.4 Füllungsebenen
Arbeiten mit Füllungsebenen
Collage, Teil 3
Objekte umfärben
5.5 Maskierungsebenen
Maskierungsebene erstellen
Transparenter Verlauf
Freistellungen
5.6 Anpassungsebenen
5.7 Live-Filterebenen
Kapitel 6: Optimal: Bilder im rechten Licht
6.1 Schnelle Optimierung
Analyse von Bildern
Kanalangaben
Automatische Optimierung
6.2 Manuelle Optimierung
Checkliste
Einstellungsebenen
Ausgewählte Optionen
(Korrektur-)Filter
Unschärfefilter
Scharfzeichnungsfilter
Kapitel 7: Kaum zu glauben: Bilder verändern
7.1 Spezialeffekte / Filter
Elementares
Unschärfe
Scharfzeichnen
Verzerren
Rauschen
Finden
Färben
Spezialfilter
Live-Filterebenen
Ebenenmasken
7.2 Fotomontagen
7.3 Retuschen
7.4 Smart Repair
Schnellreparaturdienst
Restaurieren
Rote Augen
7.5 Schönheitsreparaturen
7.6 Panorama
Kapitel 8: Der richtige Dreh: Einstellungen
8.1 Persona(lien)
Liquify Persona
Develop Persona
Tone Mapping Persona
Export Persona
8.2 Stapel
8.3 Makros
8.4 Stapelverarbeitung
8.5 Einstellungen
Allgemein
Farbprofile
Performance
Werkzeuge
Tastenkürzel
Sie sind allgegenwärtig und ständig dabei: moderne Digitalkameras. Sie gibt es in allen Größen und sind in vielen Mobiltelefonen eingebaut. So gut diese Kameras heutzutage sind, sind jedoch nicht alle Fotos, die man damit macht, so wie man sie haben möchte. Da keimt dann rasch der Wunsch auf, das ein oder andere zu ändern. Lange Zeit gab es für viele nur ein Programm dafür: Photoshop von Adobe. Doch der Platzhirsch hat eine Alternative bekommen: Affinity Photo der Firma Serif. Mit diesem Programm haben Sie ein umfassendes Hilfsmittel zur Hand, das nahezu alle Ihre Bedürfnisse befriedigen dürfte.
Affinity Photo ist der zweite Teil eines Pakets für Grafik- und Bildbearbeitung und Publishing. Nachdem im Oktober 2014 zunächst das vektorbasierte Grafik- und Zeichenprogramm Affinity Designer erschien, das an Adobes Illustrator angepasst ist, wurde im Juli 2015 Affinity Photo für die Computer-Produktlinie von Apple veröffentlicht, 2016 kamen die Versionen für Windows hinzu. Für 2018 ist ein weiteres Programm mit dem Namen Affinity Publisher angekündigt, dass ein Derivat für Adobes InDesign werden soll.
Abb. 1.1: Affinity Photo ist eines von Dreien (Quelle Serif-Homepage)
Die Bildbearbeitung des englischen Herstellers Serif möchte dem professionellen Anwender eine Alternative zu Adobe Photoshop in die Hand geben.
Und in der Tat, das Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo, welches in diesem Buch behandelt wird, hat sich schnell zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zum Platzhirschen Photoshop entwickelt. Was viele besonders freut: Der Hersteller Serif verlangt keine monatlichen Abo-Zahlungen, sondern lediglich einmalig um die fünfzig Euro pro Programm. Dabei verfügt Affinity Photo über einen ähnlichen Funktionsumfang wie der Klassiker der Bildbearbeitung und steht ihm in Vielem nicht nach. Man merkt schnell, dass das Hauptziel der Entwickler ein weitgehend nicht-destruktiver Workflow war, in dem sowohl Korrektur- als auch Effektfilter, Pinsel-Operationen und Verformungen jederzeit rückgängig gemacht werden können. Darüber hinaus lag der zweite Schwerpunkt auf Arbeitskomfort und Geschwindigkeit, also möglichst Echtzeit-Berechnung der Vorschau und Arbeit am Vollbild. Wenn Sie schon einmal mit Photoshop gearbeitet haben, werden Sie sehen, dass sich Affinity Photo sehr viele Grundfunktionen mit dem Klassiker teilt. Beide Programme unterstützen die Farbräume RGB, CMYK und Lab. Sie öffnen Standarddateitypen wie PSD und interpretieren eingebettete ICC-Farbprofile. Und natürlich unterstützt Affinity Photo wie Photoshop nicht-destruktive Einstellungs- und Effektebenen.
Abb. 1.2: Der Platzhirsch Photoshop CC
Mit den umfangreichen Werkzeugen können Sie eine breite Palette an Arbeiten vornehmen. Der Schwerpunkt dieses Buches wurde auf grundlegende Arbeitsweisen gelegt, die im Alltag wohl am häufigsten eingesetzt werden. Die Möglichkeiten des Programms sind jedoch gewaltig und dementsprechend galt es, eine praxisbezogene Auswahl zu treffen. Das Buch, das Sie gerade in Ihren Händen halten, ist nicht für passionierte Bildbearbeitungsprofis geschrieben und kann nicht alle Fragen zu Affinity Photo beantworten. Vielmehr möchte es Ihnen so viel grundlegendes, strukturelles Wissen an die Hand geben, dass sich viele Probleme erschließen lassen.
Um Ihnen die Vorteile des Programms zu demonstrieren und die Arbeitsweise der Bildbearbeitung näher zu bringen, ist dieses Buch zudem größtenteils wie ein Seminar aufgebaut. Dabei werden die meisten praxisrelevanten Programmfunktionen – und das sind gewiss nicht wenige – erläutert. Deshalb kann man dieses Buch von vorne bis hinten durchlesen oder – und das wurde beim Schreiben berücksichtigt – nur kapitelweise. Dabei werden Sie zunächst mit dem Handwerkzeug, der grundlegenden Arbeitsweise und den Funktionen des Programms vertraut gemacht. Es hilft Ihnen nach meiner langjährigen Erfahrung als Trainer und Dozent nicht so viel, wenn Sie nur die Schritte eines Workshops nacharbeiten. Gerade wenn Sie sich ein wenig Hintergrundwissen, gemischt mit einigen Praxisanteilen, verschafft haben, werden Sie vieles besser verstehen. Dementsprechend unterliegen die einzelnen Kapitel zwar einer chronologischen Reihenfolge, sind aber jeweils in sich abgeschlossen.
Was dieses Buch allerdings nicht kann, ist, eine umfassende Erläuterung zu allen Optionen des Programms zu geben, da der zur Verfügung stehende Platz begrenzt ist. Ich habe deshalb versucht, eine Auswahl meiner Erfahrungen nach häufigsten praxisrelevanten Arbeiten und Problemen darzustellen. Auch werden Werkzeuge (etwa Rahmentext oder Knotenwerkzeug), die eigentlich eher beim Schwesterprogramm Affinity Designer angesiedelt sind, kürzer behandelt. Das führt natürlich dazu, dass der ein oder andere Aspekt vielleicht kürzer ausfällt, als Sie sich das beim Durcharbeiten vielleicht wünschen. Im Allgemeinen sollten Sie aber nach dem Durchlesen über ein fundiertes Wissen verfügen, das Sie zu weiteren Schritten bemächtigt.
Dem Buch wurde keine CD beigelegt und damit wurde auch ein bisschen auf Bequemlichkeit verzichtet. Aus vielen Schulungen weiß ich, dass der überwiegende Teil der Teilnehmer – wie sie mir zum Schluss oft bestätigen – am meisten lernt, wenn sie etwas selbstständig anfertigen »müssen«. Eine fertige Beispieldatei, in der Sie lediglich nachschauen, wie etwas gemacht wurde, ist etwas anderes, als wenn Sie etwas von Grund auf selbst erstellen bzw. bearbeiten. Doch woher dann die Bilder nehmen, wenn man nicht selbst über ein ähnliches Motiv verfügt? Der sicherste Weg ist gewiss das eigene Fotografieren und vielleicht verfügen Sie über eine Reihe an eigenen Bildern. Aber nicht immer hat man das richtige Motiv für eine Übung parat. Relativ kostengünstiges und gutes Bildmaterial erhalten Sie über so genannte Microstockagenturen wie Fotolia, Shutterstock, istock, Dreamstime, 123rf oder Photocase. Nachdem Sie sich dort registriert haben, können Sie sogenannte Credits einkaufen und damit die gefundenen Bilder bezahlen. Völlig kostenfreie Bilder erhalten Sie u.a. bei pixabay, pexels oder stockata. Adressen und weitere Quellen finden Sie gewiss nach Eingabe von Suchbegriffen in Ihrer Suchmaschine.
Das Softwareunternehmen Serif entwickelte das Programm zunächst für die Computer-Produktlinie von Apple. Ende 2016 kam dann die Version für Windows hinzu und seitdem werden sowohl unter Windows wie macOS die gleichen Funktionen angeboten. Aktuell erschien Ende 2017 für alle Betriebssysteme die Version 1.6, die hauptsächlich einige Korrekturen unter der Haube brachte.
Abb. 1.3: Affinity Photo auf einem Mac
Hinweis
Es gibt noch eine Version für das iPad, die sich ein wenig vom Aufbau von den beiden anderen Plattformen unterscheidet. Diese Version wird in diesem Buch nicht behandelt.
Das Buch wurde mit der Windows-Version auf einem Windows-10-Rechner erstellt und dementsprechend finden Sie Abbildungen von einem Windows-PC-System. Sollten Sie mit einem Macintosh arbeiten, so unterscheiden sich die gezeigten Abbildungen im Wesentlichen durch das Apple-typische Aussehen. Die Menüs befinden sich in der Mac-Menüleiste und die Fenster zeigen sich in der Mac-typischen Darstellung. Bei der Bedienung müssen Sie als Apple-Anwender lediglich darauf achten, statt der nicht existierenden (Strg)-Taste die (Apfel)-Taste (und nicht die (Ctrl)-Taste) und für die (Alt) im Regelfall die (Wahl)-Taste zu verwenden.
Abb. 1.4: … und auf einem Windows-10-PC
Um mit Affinity Photo arbeiten zu können, genügt erfreulicherweise ein Rechner mit normaler Arbeitsleistung.
Serif selbst schlägt für ein Microsoft-Windows-System folgende Konfiguration vor: Windows-PC mit Windows 10, 8 oder 7 mit Maus oder äquivalentem Eingabegerät. Zu DirectX 10 kompatible Grafikkarte oder höher. Beim Arbeitsspeicher reichen 2 GB RAM aus, wobei 4 GB RAM empfohlen werden. Bei der Festplatte sollten 670 MB verfügbar sein und es gilt zu bedenken, dass während der Installation zusätzlicher Speicherplatz benötigt wird. Beim Display ist eine Größe von 1280 x 768 oder höher empfehlenswert.
Verwenden Sie OS X/macOS, dann gelten folgende Abweichungen: Intel 64-Bit Core 2 Duo oder besser (aus 2007), als OS X sollte Mac OS X 10.7.5, 10.8, 10.9, 10.10 oder 10.11 Lion, Mountain Lion, Mavericks, Yosemite und El Capitan vorhanden sein, bei macOS mindestens 10.12 Sierra. Für das Programm selber werden 1,07 GB verfügbare Festplattenkapazität benötigt, wobei auch hier während der Installation zusätzlicher Speicherplatz erforderlich ist.
Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann es mit der Installation losgehen. Diese ist rasch erledigt und gleicht im Wesentlichen der Installation anderer Programme. Die Installation von Affinity Photo ist absolut problemlos und einfach zu erledigen. Sie werden durch die einzelnen Schritte geführt und müssen im Regelfall nur auf die Schaltfläche Weiter klicken.
Abb. 1.5: Schritt für Schritt durch die Installation
Im Prinzip müssen Sie nur Ihre (Bestell-)E-Mail-Adresse und den Produktschlüssel eingeben und schon kann es losgehen. Ein Onlinekonto oder eine entsprechende Anmeldung ist nicht nötig.
An Affinity Photo wird ständig gearbeitet und ab und an gibt es eine neue Version. Windows-Nutzer werden automatisch durch ein Hinweisfenster zu einem Update aufgefordert, wenn sie ihre App das nächste Mal öffnen.
Abb. 1.6: Es gibt was Neues!
Besitzer beider Versionen können das Update natürlich gratis herunterladen, Mac-Freunde finden die aktuellste Version im Store.
Abb. 1.7: Die neueste Version immer im Store
Laden Sie sich die neueste Version herunter und halten Sie für das Updaten schon mal Ihre Bestell-E-Mail-Adresse und Ihren Produktschlüssel parat.
Oh, Sie haben Affinity Photo noch nicht auf Ihrem Rechner? Dann könnten Sie trotzdem bald loslegen und sich das Programm in Ruhe anschauen, wenn Sie sich nämlich von der Serif-Homepage (https://affinity.serif.com/de/photo/) die kostenlose Testversion herunterladen und installieren.
Dann könnte es jetzt losgehen!
Abb. 1.8: Die Testversion von Affinity Photo herunterladen
Sie verfügen über das Programm und möchten gleich loslegen? Prima! Dann sollten Sie sich zunächst mit dem grundlegenden Aufbau und der Arbeitsweise vertraut machen und das Programm ein bisschen näher kennen lernen.
Das Starten und Beenden unterscheidet sich je nach verwendetem Betriebssystem ein wenig.
Verfügen Sie über Windows 10, dann wurde bei der Installation eine entsprechende Kachel im Start-Bildschirm angelegt.
Abb. 1.9: Einfach auf die Kachel klicken
Arbeiten Sie mit einem Mac, schauen Sie, ob sich das Programmsymbol im Dock befindet. Falls nicht, dann finden Sie es in der Auflistung der Programme im Finder und können es einfach dorthin ziehen.
In beiden Fällen genügt dann ein Klick auf die Kachel bzw. das Icon und schon kann es losgehen.
Der Startvorgang beginnt. Es wird ein Informationsfenster eingeblendet, das Sie darüber informiert, dass jetzt verschiedene Dienste, Bedienfelder und Zusatzmodule geladen werden. Dieser Vorgang dauert beim ersten Mal etwas länger, da hierbei die entsprechenden Einstellungen des Programms vorgenommen werden.
Abb. 1.10: Gleich geht es los!
Beenden können Sie das Programm wie gewohnt über die Schließen-Schaltfläche am rechten Rand (bzw. beim Mac auf der linken Seite) der Titelleiste, durch Aufruf der Menüfolge Datei / Beenden oder schneller mit (Alt) + (F4) (bzw. beim Mac mit (Cmd) + (Q)).
Nach einer Weile erscheint die Affinity Photo-typische Benutzeroberfläche, der so genannte Arbeitsbildschirm. Auf diesem befinden sich alle wichtigen Elemente, die Ihnen in Zukunft immer wieder begegnen werden. Haben Sie bereits einmal mit Adobes Photoshop gearbeitet, wird Ihnen die Benutzeroberfläche von Affinity Photo als vertraut, aber anders vorkommen.
Abb. 1.11: Der Arbeitsbildschirm von Affinity Photo
Standardmäßig verwendet Affinity Photo wegen des Kontrastes eine sehr dunkle Programmoberfläche. Wenn Sie mögen, können Sie diese auf Ihre Bedürfnisse aber anpassen.
Ist Ihnen diese Darstellungsform der Benutzeroberfläche unangenehm, dann können Sie das im Dialogfenster Einstellungen wie folgt ändern: Rufen Sie zuerst über die Menüfolge Bearbeiten / Einstellungen das gleichnamige Dialogfenster auf den Schirm.
Tipp
Rasch kommen Sie in dieses zentrale Einstellungsfenster mit der vom Mac her bekannten Tastenkombination (Strg) + (,).
Abb. 1.12: Das zentrale Dialogfenster Einstellungen
Klicken Sie hier auf die Schaltfläche Oberfläche.
Im folgenden gleichnamigen Dialogfenster können Sie über drei Schieberegler die gewünschten Änderungen vornehmen.
Abb. 1.13: Passen Sie die Benutzeroberfläche Ihren Wünschen an.
Hinweis
Mit dem kurz vor Drucklegung erschienenen Update auf die Version 1.6 wurde an dieser Stelle noch die Möglichkeit geschaffen die gesamte Oberfläche entweder auf klassisches Schwarz (Dunkel) oder jetzt softes Grau (Hell) einzustellen.
Über den ersten Regler Graustufe des Hintergrunds legen Sie die Farbe des Hintergrundes fest.
Der zweite Regler spielt eigentlich mehr beim Schwesterprogramm Affinity Designer eine Rolle, da er die Farbe des so genannten ArtBoards festlegt. Hierbei handelt es sich um eine zusätzliche Strukturierungsansicht von Affinity, die Anwendung findet, wenn Sie mehr als ein »Dokument« innerhalb einer Datei verwenden.
Mit dem Regler Gamma können Sie den Kontrast, also die Differenz zwischen der Wiedergabe der weißen und schwarzen Elemente der Arbeitsoberfläche regeln. Das Ziehen nach links bewirkt ein Abdunkeln der Oberfläche, ein Ziehen nach links bewirkt das Gegenteil.
Der Regler QuickInfo-Verzögerung beeinflusst das Anzeigeverhalten der kleinen Erklärungsanzeigen (den QuickInfos), die man beim Verweilen auf einer Schaltfläche oder eines Objektes angezeigt bekommt.
Abb. 1.14: Gerade am Anfang hilfreich: die QuickInfos
Befindet sich der Regler ganz links, erscheinen diese sofort. Je länger Sie Affinity Photo verwenden, desto mehr werden diese Erklärungen vielleicht stören, so dass Sie durch Ziehen nach rechts das Ansprechverhalten verzögern bzw. ganz ausschalten (wenn der Regler ganz rechts steht).
Mittig auf dem Bildschirm befindet sich das Fenster Willkommen.
Möchten Sie dieses beim weiteren Arbeiten entbehren, dann deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Dieses Panel beim Start anzeigen. Möchten Sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder betrachten, dann rufen Sie es einfach über die Menüfolge Hilfe / Willkommen auf.
Neben allgemeinen Informationen, die fortlaufend eingeblendet werden, können Sie sich über die Schaltflächen auf der rechten Seite auf Beispieldateien (View Samples) oder Tutorials (View Tutorials) des Herstellers Serif zugreifen. Weitere Informationen können Sie über die sich darunter befindlichen Schaltflächen aus den einschlägigen sozialen Netzen holen.
Über die beiden Schaltflächen am rechten unteren Rand können Sie schließlich diese Fenster direkt schließen oder es durch das Anlegen eines neuen Dokuments schließen lassen.
Anschließend sollten Sie den Bildschirm einmal genauer betrachten:
Neben den üblichen Bestandteilen eines Fensters fallen Ihnen sicherlich sofort ein paar nicht alltägliche Elemente auf, die Ihnen im Laufe Ihrer Arbeit mit Affinity Photo noch öfters begegnen werden. Deshalb sollten Sie sich zunächst mit Ihrer Arbeitsumgebung vertraut machen.
Die Menüleiste ermöglicht – wie bei allen anderen Programmen auch – den Zugriff auf alle Optionen, die Ihnen dieses Programm bietet.
Abb. 1.15: Die Menüleiste
Sie enthält die Pulldown-Optionen und alle Befehle des Programms.
Direkt darunter befindet sich die Symbolleiste.
Abb. 1.16: Die Symbolleiste von Affinity Photo
Diese kann auf vielfältige Art und Weise angepasst werden und sieht deshalb gegebenenfalls anders aus. Gerade wenn man neu in dem Programm ist oder an einem fremden Rechner arbeitet, kann das deshalb ein wenig verwirrend sein. Deshalb sollten Sie sich zunächst einmal die entsprechenden Konfigurationsmöglichkeiten ansehen. Diese erhalten Sie durch Aufruf des Menüpunktes Ansicht / Symbolleiste anpassen.
In dem erscheinenden Schaltfläche Symbolleiste anpassen können Sie sich nun über das Listenfeld Anzeigen am unteren linken Rand die entsprechenden erläuternden Bezeichnungen (Icon und Text) anzeigen lassen.
Tipp
Rasch gelangen Sie an den Aufruf des Dialogfensters und der Optionen für die Bezeichnungen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle klicken und auf die entsprechenden Kontextmenüeinträge zugreifen.
Auch wenn diese Darstellungsweise am Anfang etwas mehr Platz beansprucht, werden Sie gewiss rasch mit den Begrifflichkeiten vertraut werden und effizienter zu Werke gehen.
Abb. 1.17: Die Symbolleiste anpassen
Möchten Sie weitere Schaltflächen hinzufügen, dann ziehen Sie diese einfach mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Stelle.
Abb. 1.18: Die Symbolleiste nach eigenen Vorstellungen anpassen
Weniger oder nicht mehr benötigte Schaltflächen können Sie entfernen, indem Sie diese einfach mit gedrückter Maustaste aus der Symbolleiste ziehen.
Nach Abschluss Ihrer Arbeiten schließen Sie das Dialogfenster durch einen Klick auf die Schließen-Schaltfläche oder durch die allgemein übliche Betätigung von (Esc).
Wie Sie nach Einblenden der Erläuterungen gesehen haben, befinden sich auf der Symbolleiste eine Reihe von Gruppen.
Eine Besonderheit von Affinity Photo sind die fünf Schaltflächen der ersten Gruppe Personas, mit denen Sie auf die entsprechenden Arbeitsbereiche wechseln können. Diese haben folgende Bewandtnis:
Photo Persona: Das ist der wahrscheinlich wichtigste Arbeitsbereich mit dem Sie fast die gesamte Bildbearbeitung abdecken und vermutlich die meiste Zeit verbringen.Liquify Persona: In diesem Arbeitsbereich können Sie Bilder oder Bildausschnitte frei verformen und künstlerisch tätig werden.Develop Persona: Dieser Arbeitsbereich, der verschiedene Funktionen zum Entwickeln enthält, wird automatisch aktiviert, sobald Sie ein Bild im RAW-Format öffnen.Tone Mapping Persona: Dieser Arbeitsbereich kommt zum Einsatz, wenn es darum geht, die Tonwerte eines Fotos anzupassen.Export Persona: In diesem Arbeitsbereich findet man verschiedene Optionen für den Export des fertigen Bildes.Die nächste Gruppe Optimierung enthält die Schaltflächen für eine rasche automatische Korrektur von Fotos.
Die Schaltflächen der Gruppe Auswahl und QuickMaske betreffen die Auswahlbereiche und Masken.
Mit den Schaltflächen der Gruppe Magnetische Ausrichtung können Sie auf die präzise Ausrichtung der Objekte Einfluss nehmen.
Über die Gruppe Assistenten-Einstellungen können Sie durch Anklicken der gleichnamigen Schaltfläche im folgenden Dialogfenster festlegen, welche automatischen Arbeitsschritte bei bestimmten Funktionen durchgeführt werden.
Die Schaltflächen der Gruppe Reihenfolge kommen beim Arbeiten mit Ebenen zum Einsatz.
Möchten Sie Objekte zueinander anordnen, dann werden Sie die Schaltflächen der Gruppe Anordnen verwenden.
Und schließlich nehmen Sie mit den Schaltflächen der Gruppe Gezieltes Platzieren Einfluss darauf, wo neu erstellte Objekte eingefügt werden.
Die Informationen der Kontextleiste erscheinen in Abhängigkeit des gewählten Objekts oder Werkzeuges. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie ein Foto geöffnet oder eine neue Datei angelegt haben und das Ansichtswerkzeug aktiviert ist.
Abb. 1.19: Die Kontextleiste bei einem geöffneten Foto
Neben der Bild- und Dateigröße können Sie an dieser Stelle auch das Farbmodell und etwaige Farbprofile ablesen. Zudem werden auch das verwendete Kameramodell und die Skalierung des (im Moment noch nicht angezeigten) Lineals angezeigt.
Auf der linken Seite finden Sie die Werkzeugleiste, die alle Werkzeuge enthält, die Sie zur Bildbearbeitung benötigen.
Hinweis
Verzweifeln Sie nicht angesichts der Menge der Werkzeuge oder der Gesamtmöglichkeiten des Programms. In diesem Buch lernen Sie die wichtigsten und deren Arbeitsweise kennen. Alles andere erschließt sich im Laufe der Zeit.
Je nachdem, welche Aktion Sie durchführen möchten, müssen Sie vorher das benötigte Werkzeug in dieser Palette auswählen. Einige Werkzeuge dienen zum Auswählen, Bearbeiten und Anzeigen von Fotos, während andere zum Malen und Zeichnen oder zur Texteingabe vorgesehen sind. Dabei ist den verschiedenen Werkzeugen jeweils ein Symbol zugeordnet.
Im Verlauf dieses Buches werden Sie eine Reihe von Schaltflächen und deren Bedeutung kennen lernen. Damit Sie den Überblick behalten, hat Ihnen Affinity Photo eine kleine Hilfe, die Sie schon kennen gelernt haben, zur Seite gestellt. Schieben Sie den Mauszeiger über eine der Schaltflächen und warten Sie zwei Sekunden. An dieser Stelle erscheint dann ein kleines Hinweisfenster (die so genannte QuickInfo), dem Sie die Bezeichnung des Werkzeugs und seine Bedeutung entnehmen können.
Abb. 1.20: Nutzen Sie die hilfreichen Werkzeug-Tipps.
Wie Sie noch sehen werden, ist das wichtigste Werkzeug das Werkzeug Verschieben. Dieses muss immer aktiviert werden, wenn Sie Text- oder Grafikobjekte markieren, also auswählen möchten. Insgesamt dient es zur Durchführung allgemeiner Gestaltungsaufgaben wie dem Bewegen oder der Größenänderung von Objekten.
Die Werkzeuge selbst aktivieren Sie durch einfachen Mausklick. Ein ausgewähltes Werkzeug erkennen Sie daran, dass es eingedrückt dargestellt wird.
Sicherlich sind Ihnen auch schon die kleinen Dreiecke am rechten unteren Rand einiger Hilfsmittelsymbole aufgefallen. Wenn Sie ein solches Symbol anklicken, öffnet sich ein sogenanntes Flyout-Menü, das weitere Hilfsmittel enthält, die aus Platzmangel nicht angezeigt werden können.
Abb. 1.21: Ein geöffnetes Flyout-Menü
Haben Sie ein Hilfsmittel aus einem Flyout ausgewählt, dann wird dieses im weiteren Ablauf als erstes Symbol angezeigt. Gerade am Anfang kann es etwas verwirren, wo jetzt dieses oder jenes Hilfsmittel »abgeblieben« ist. Zudem werden Sie einige dieser Hilfsmittel im Verlauf des Buches einsetzen und so ist es durchaus hilfreich, wenn Sie sich einmal mit den einzelnen Hilfsmitteln und deren Einordnung beschäftigen.
Die Werkzeugleiste von Affinity Photo bietet Ihnen im Arbeitsbereich Photo Persona folgende Optionen:
Tab. 1.1: Werkzeugleistev Photo Persona
Die Darstellung und der Inhalt der Werkzeugleiste können je nach Verwendungszweck personalisiert werden und somit abweichen.
Die Werkzeugleiste können Sie frei über die Arbeitsoberfläche bewegen. Dazu müssen Sie lediglich einen Doppelklick auf eine freie Stelle der Leiste tätigen oder die Menüfolge Ansicht / Werkzeuge docken aufrufen.
Abb. 1.22: Frei schwebende Werkzeugleiste
Über die Titelleiste können Sie diese nun mit gedrückter Maustaste bewegen.
In diesem Zustand werden Ihnen am unteren Rand der Leiste noch weitere Schaltflächen eingeblendet. Mit den beiden großen Schaltflächen können Sie zum einen die Vordergrund- und zum anderen die Hintergrundfarbe einstellen. Ein Klick auf den kleinen Kreis entfernt die ausgewählte Farbe, während ein Klick auf den Doppelpfeil zum Austausch der beiden Farben führt.
Tipp
Die Leiste können Sie durch einen erneuten Doppelklick oder durch Anwahl der Menüfolge Ansicht / Werkzeuge wieder an die ursprüngliche Stelle bewegen.
Wie auch die Symbolleiste kann die Werkzeugleiste ebenfalls an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. In diesem Fall rufen Sie die Menüfolge Ansicht / Werkzeuge anpassen auf.
Sie erhalten eine Übersicht über die einzelnen Werkzeuge und können diese nun durch einfaches Ziehen an die gewünschte Stelle platzieren oder auf die gleiche Art und Weise entfernen.
Abb. 1.23: Diese Werkzeuge können Sie verwenden.
Interessant ist, dass Sie die Anzahl der Spalten über das Listenfeld Spaltenanzahl am unteren Rand einstellen können.
Abb. 1.24: Die Anzahl der Spalten der Werkzeugleiste anpassen
Gerade wenn Sie einen kleineren Monitor Ihr Eigen nennen oder es von Adobe Photoshop her gewöhnt sind, werden Sie es zu schätzen wissen, die Werkzeuge in zwei Reihen anzeigen zu lassen.
Haben Sie des Guten zu viel getan und möchten die ursprüngliche Darstellungsform wiederhaben, dann hilft Ihnen ein Klick auf die Schaltfläche Zurücksetzen weiter. Dadurch werden die Standardvorgaben – mit Ausnahme der Spaltenanzahl – wiederhergestellt.
Auf der rechten Seite finden Sie den Studio-Bereich, der eine Reihe so genannte Panels enthält. In diesen kleinen Fenstern, die eine mehr oder minder große Anzahl von Symbolen und Einstellmöglichkeiten aufweisen, sind Funktionen zu der jeweiligen Thematik zusammengefasst, deren Befehle per Mausklick ausgeführt werden können. Einige Anwendungen lassen sich sogar nur über diese Fenster verwirklichen. Wenn Sie einem Objekt bestimmte Eigenschaften zuweisen möchten, können Sie das im Regelfall über die Kontextleiste tun. Allerdings bieten die Panels oftmals mehr Optionen und sie sind im Gegensatz zu den einfachen Dialogfenstern auch dann noch sichtbar, wenn Sie bestimmte Einstellungen vorgenommen haben.
Abb. 1.25: Die Panels am rechten Rand
Zugriff auf alle verfügbaren Panel erhalten Sie durch Aufruf der Menüfolge Ansicht / Studio. Dort finden Sie bereits angezeigte Panels mit einem Haken versehen.
Die Breite des Studiobereichs können Sie über die Maus anpassen. Bewegen Sie dazu den Mauszeiger auf den Rand und ziehen die Maus, sobald sie die Form eines Doppelpfeils annimmt, in die gewünschte Richtung.
Abb. 1.26: Die Breite des Studios anpassen
Die einzelnen Panels können Sie frei bewegen. Dazu klicken Sie auf die Registerkarte mit der jeweiligen Bezeichnung und ziehen das Panel bei gedrückter linker Maustaste an die neue Position. Wenn Sie die Maus loslassen, ist das Panel freigestellt und kann an jede beliebige Stelle verschoben werden.
Abb. 1.27: Ein verschobenes Panel
Da die Panels oftmals einigen Platz einnehmen, kann man sie rasch ein- und wieder ausblenden. Führen Sie dazu einen Doppelklick auf die Registerkarte des Panels aus.
Abb. 1.28: Das durch Doppelklick eingeblendete Panel
Tipp
Ganz rasch können Sie übrigens alle Bedienfelder (nebst der Symbolleiste und der Werkzeugleiste) ausblenden, wenn Sie die (Tab)-Taste drücken. Ein erneuter Druck blendet sie wieder ein. Das Studio selber können Sie über die Tastenkombination (Strg) + (Umschalt) + (H) ein- und wieder ausblenden oder Sie wählen die Menüfolge Ansicht / Studio / Studio ausblenden.
Häufig von Ihnen bevorzugte Panels lassen sich problemlos gruppieren und ermöglichen so ein rasches Zugreifen auf die häufig benötigten Optionen. Dazu müssen Sie lediglich auf die Registerkarte des Panels, welches Sie hinzufügen wollen, klicken und es mit gedrückter linker Maustaste neben die Registerkarte des anderen Panels ziehen. Wenn Sie die Maus an dieser Stelle loslassen, wird die Registerkarte sofort in das andere Panel aufgenommen.
Abb. 1.29: Zwei gruppierte Panels
Panels können Sie zudem auch an einigen Stellen des Bildschirms andocken. Wenn Sie so eine Stelle erreicht haben, wird Ihnen ein bläulich transparenter Rahmen angezeigt, der die zukünftige Position demonstriert.
Abb. 1.30: Panels können beispielsweise auch am Rand andockt werden.
Das Aussehen nebst weiteren Einstellungen können Sie über das Panelmenü beeinflussen. Sie erreichen es durch Anklicken des Panelmenüs (die Schaltfläche mit den vier waagrechten Strichen) vor dem Schließen-Feld am rechten Rand des Panelmenüs.
Abb. 1.31: Zugriff auf Einstellungen über das Panelmenü
In diesen Menüs finden Sie Optionen, die das Aussehen des Panels betreffen.
Sollten Sie einmal des Guten zu viel getan haben und hätten gerne die ursprüngliche Lage wiederhergestellt, so ist das kein Problem. Rufen Sie die Menüreihenfolge Ansicht / Studio auf und wählen Sie den Menüeintrag Studio zurücksetzen. Und schon befinden sich alle Panels an der Position und in der Reihenfolge, in der sie sich nach der Installation befanden.
In dieser Standarddarstellung werden Ihnen folgende Panels angezeigt:
Histogramm: Mit diesem Panel nimmt man eine neutrale Beurteilung der Bildqualität, konkret der im Bild vorkommenden Tonwerte vor.Farbe: An dieser Stelle findet die Auswahl von Vordergrund- und Hintergrundfarbe nebst Einstellung deren Deckkraft statt.Farbfelder: Farben lassen sich über dieses Panel direkt auswählen.Pinsel: Über dieses Panel können Sie verschiedene Pinselformen, -spitzen und -größen auswählen.Anpassung: Dieses Panel enthält eine Reihe von Funktionen für die nicht-destruktive Anpassung der Tonwerte und ermöglicht so den Erhalt des Bildinhalts.Ebenen: In diesem Panel werden die Ebenen, also die einzelnen Bearbeitungsschichten eines Fotos verwaltet.Effekte: Die Einstellungen dieses Panels ermöglichen eine vielfältige Gestaltung eines Bildes, indem man beispielsweise einen Schlagschatten oder einen Leuchtrand hinzufügt oder eine 3D-Gestaltung vornimmt.Stile: Durch Stile lassen sich Objekte aufregend und einfach gestalten.Stock: Über dieses Panel können Sie auf Vorschauen der Bildagentur Shutterstock zugreifen, indem Sie ein Schlagwort in das Eingabefeld geben.Navigator: Dieses Panel ermöglicht den raschen Überblick über ein Bild, das schnelle Anspringen bestimmter Stellen im Vorschaubild und die Ansichtssteuerung über einen Schieberegler.Transformieren: Die entsprechenden Optionen zum Verschieben, Skalieren, Rotieren, Neigen oder Anpassen von Höhe und Breite finden Sie in diesem Panel.Protokoll: Dieses Panel ermöglicht die Rücknahme vorgenommener Arbeitsschritte.Kanäle: Die Farbkanäle des Bildes nebst eventueller Masken werden an dieser Stelle aufgelistet und können bearbeitet oder ausgeblendet werden.