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Beschreibung

Lesen, sehen, tapen! Synergien nutzen - mit einem überzeugenden Therapieansatz, der Akupunktur, Triggerpunkte und Taping miteinander verbindet. Dieses Werk stellt Ihnen die Praxis des Aku-Tapings gut nachvollziehbar und ausführlich illustriert dar. Basis sind die Grundsätze der Chinesischen Medizin: beim Tapen werden die Akupunkturpunkte zusätzlich zu den gestörten Muskel- und Gelenkfunktionen berücksichtigt. Auch die Triggerpunkte der schmerzhaften Muskulatur sind bebildert und beschrieben. Übersichtlich gestaltete Doppelseiten zeigen im Hauptteil zu jedem Muskel - das Tape, - die Triggerpunkte und - wichtige Akupunkturpunkte. Eine leicht umsetzbare Regulationstherapie!

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Veröffentlichungsjahr: 2013

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Hans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

Aku-Taping

Akupunkturpunkte, viszerale und myofasziale Triggerpunkte

194 Abbildungen

Unter Mitarbeit von

H. Michael Koch Ansgar Römer

Autor

Dr. med. Hans-Ulrich Hecker

Facharzt für Allgemeinmedizin

Zusatzbezeichnungen Akupunktur, Naturheilverfahren, Homöopathie, Ärztliches Qualitätsmanagement

Lehrbeauftragter für Naturheilverfahren und Akupunktur am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein – Campus Kiel

Wissenschaftlicher Leiter der Ausbildung für Naturheilverfahren und Akupunktur an der Akademie für ärztliche Fortbildung der Landesärztekammer Schleswig-Holstein

niedergelassen in Gemeinschaftspraxis für Akupunktur und Naturheilverfahren in Kiel

Dr. med. Kay Liebchen

niedergelassener Orthopäde/Rheumatologe mit den Schwerpunkten Spezielle Schmerztherapie, Akupunktur, Osteopathie und Aku-Taping

davor langjährige Tätigkeit als Oberarzt der Schmerzklinik Damp und einer orthopädischen Abteilung der Reha-Klinik Damp

Medizinischer Gutachter für Gerichte, Berufsgenossenschaften und Versicherungen

Mitgründer und Fachlehrer der Akademie für Osteopathie und Naturheilverfahren

Dozent für Akupunktur bei der Fortbildungsakademie der Landesärztekammer Schleswig-Holstein mit dem besonderen Schwerpunkt: Verknüpfung von Akupunktur mit Manueller Therapie und Osteopathie, Triggerpunkttherapie und Aku-Taping

Herausgeber/Autor/Mitautor mehrerer Fachbücher und Fachartikel

Vorwort

2003 haben die Herausgeber diese eigenständige Behandlungsmethode vorgestellt; seither hat das Aku-Taping eine weite Verbreitung und auch internationale Beachtung gefunden. Das erfolgreiche als Patienten-Ratgeber herausgegebene Buch Aku-Taping – sanft gegen den Schmerz (Hecker u. Liebchen 2010) wurde ins Englische übersetzt und wird in englischsprachigen Ländern mit Erfolg vertrieben. Das Aku-Taping hat auch erfolglich Einzug in die tägliche ärztliche Behandlungswelt gefunden. Weiterbildungskurse in Aku-Taping werden von verschiedenen Ärztekammern, Universitäten und Fachgesellschaften angeboten und tragen so zur weiteren Verbreitung dieser sanften Behandlungsmethode bei.

Nach vielen Weiterbildungskursen und wichtigen Anregungen durch Kursteilnehmer wurde der Ruf nach einem Therapeutenbuch immer lauter: Die Herausgeber hoffen, dass das nun vorliegende Werk als Summe des bislang angehäuften Wissens dazu beitragen wird, den Informationshunger der an Aku-Taping interessierten Leser zu stillen. Anregungen und Ergänzungen werden gern entgegengenommen, da wir an der Weiterentwicklung dieser jungen Behandlungsmethode weiterhin sehr interessiert sind. Eines sei bereits an dieser Stelle gesagt: Aku-Taping stellt nicht den Anspruch, alles und jeden mit dieser Methode behandeln zu können; es handelt sich – wie die im Buch des Weiteren angeführten Behandlungsmethoden, Akupunktur, TCM, Triggerpunkttherapie und Osteopathie/Manuelle Therapie – grundsätzlich um eine Regulationstherapie bei funktionell bedingten Gesundheitsstörungen! Gerade die Synergien das Tapings mit den genannten Verfahren sind die Basis und bedingen den Erfolg der Methode.

Ein neues Buch ist auch Anlass dafür, unseren Dank all denen auszusprechen, die direkt oder indirekt an diesem Buch mitgewirkt haben: Wir danken unseren Mitautoren Dr. Koch und Dr. Römer für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz beim Erarbeiten von Fallbeispielen, die ein solches Buch mit zusätzlicher Praxisnähe bereichern. Frau Monika Grübener vom Haug-Verlag und der Redakteurin Frau Dr. Jennifer Nehls sei ebenfalls für die professionelle Umsetzung gedankt. Last but not least danke ich, Hans-Ulrich Hecker, meiner langjährigen „Sekretärin“ Frau Gilleberg für ihren stets zuverlässigen Einsatz, nicht nur beim Schreiben dieses Buches und ich, Kay Liebchen, meiner langjährigen Sekretärin Frau Monika Lebiocki für das unermüdliche Schreiben von nicht alltäglichem medizinischen Fachvokabular.

Heikendorf, Borgwedel, im November 2011

Dr. med. Hans-Ulrich Hecker, Dr. med. Kay Liebchen

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Teil 1 Grundlagen

1 Aku-TapingHans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

1.1 Was ist Aku-Taping?

1.1.1 Wirkrichtungen des Aku-Tapings

1.2 Einsatz des Aku-Tapings

1.2.1 Indikationen

1.2.2 Kontraindikationen

1.3 Praxis des Aku-Tapings

1.3.1 Material und Materialeigenschaften

1.3.2 Taping-Formen

1.3.3 Anlegen des Tapes

1.4 Leitbahn-Tapes

1.4.1 Hauptindikationen für die Leitbahn-Tapes

2 Muskel-Tapes und myofasziale TriggerpunkteHans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

2.1 Grundlagen

2.1.1 Epidemiologie

2.1.2 Muskelphysiologie

2.1.3 Pathophysiologie myofaszialer Schmerzen

2.1.4 Chronifizierungsmodell bei myofaszialem Schmerzsyndrom

2.1.5 Grundlegende therapeutische Überlegungen

2.1.6 Spezielle Triggerpunktuntersuchung

2.2 Vorbemerkungen zu Muskel-Tapes

2.3 Muskel-Tapes und Triggerpunkte

2.3.1 M. temporalis

2.3.2 M. masseter

2.3.3 M. pterygoideus lateralis

2.3.4 M. rectus capitis, M. obliquus capitis

2.3.5 M. splenius capitis

2.3.6 Mm. scaleni anterior, medius et posterior

2.3.7 M. trapezius

2.3.8 M. levator scapulae

2.3.9 M. sternocleidomastoideus

2.3.10 M. subclavius

2.3.11 M. pectoralis major

2.3.12 M. pectoralis minor

2.3.13 M. rhomboideus minor et major

2.3.14 M. supraspinatus

2.3.15 M. infraspinatus

2.3.16 M. subscapularis

2.3.17 M. biceps brachii

2.3.18 M. triceps brachii

2.3.19 M. supinator

2.3.20 M. extensor carpi radialis longus

2.3.21 M. extensor digitorum communis

2.3.22 M. flexor digitorum superficialis

2.3.23 M. pronator teres

2.3.24 M. extensor pollicis brevis

2.3.25 M. rectus abdominis

2.3.26 M. obliquus externus abdominis

2.3.27 M. iliacus/M. psoas major

2.3.28 M. quadratus lumborum

2.3.29 M. glutaeus maximus

2.3.30 M. glutaeus medius

2.3.31 M. glutaeus minimus

2.3.32 M. piriformis

2.3.33 M. quadriceps femoris

2.3.34 Hamstrings (M. biceps femoris, M. semimembranosus, M. semitendinosus)

2.3.35 M. gracilis

2.3.36 M. tensor fasciae latae

2.3.37 M. gastrocnemius

2.3.38 M. tibialis anterior

3 Übersetzung westlicher Diagnosen in chinesische SyndromeHans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

3.1 Allgemeines Erschöpfungssyndrom

3.2 Atemwegserkrankungen

3.2.1 Asthma bronchiale

3.2.2 Infektanfälligkeit

3.2.3 Sinusitis

3.3 Chronische Schmerzsyndrome

3.3.1 Kopfschmerzen

3.3.2 HWS-Syndrom

3.3.3 LWS-Syndrom

3.3.4 Rheumatische Gelenkbeschwerden

3.4 Geistige und emotionale Störungen

3.4.1 Schlafstörungen

3.4.2 Depression

3.5 HNO-Erkrankungen

3.5.1 Schwindel

3.5.2 Tinnitus

3.6 Herz-Kreislauf-Erkrankungen

3.6.1 Hypertonie

3.6.2 Hypotonie

3.6.3 Palpitationen/Herzrhythmusstörungen

3.7 Magen-Darm-Erkrankungen

3.7.1 Colon irritabile

3.7.2 Gastritis

3.7.3 Obstipation

3.7.4 Lebensmittelunverträglichkeiten

3.8 Urogenitale Erkrankungen

3.8.1 Harnwegsinfekt/Reizblase

3.8.2 Impotenz

3.8.3 Prostatitis

3.9 Gynäkologische Erkrankungen

3.9.1 Amenorrhö

3.9.2 Dysmenorrhö

3.9.3 Prämenstruelles Syndrom

3.9.4 Infertilität – unerfüllter Kinderwunsch

3.9.5 Klimakterische Beschwerden

3.10 Hauterkrankungen

3.11 Neurologische und psychosomatische Erkrankungen

3.11.1 Psychosomatisches Syndrom

3.11.2 Polyneuropathie

3.11.3 Morbus Parkinson

4 Fallbeispiele

4.1 Baker-ZysteH. Michael Koch

4.2 Zervikothorakales und iliosakrales SchmerzsyndromH. Michael Koch

4.3 Rhizarthrose und TendinovaginitisH. Michael Koch

4.4 ISG-Blockade mit Affektion der Mm. piriformis und vastus lateralisH. Michael Koch

4.5 Sinusitis und Otitis mediaH. Michael Koch

4.6 Pseudoradikuläre LumboischialgieHans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

4.7 Frontaler KopfschmerzHans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

4.8 Chronische Epicondylopathia humeri radialisHans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

4.9 SchultergelenksbeschwerdenHans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

4.10 Shin-Splint-SyndromHans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

5 Schwangerschaft – Geburtshilfe – NachsorgeAnsgar Römer

5.1 Kontraindikationen, Komplikationen und Anwendungsvoraussetzungen.

5.2 Indikationen

5.2.1 Schwangerschaftsübelkeit (Hyperemesis gravidarum)

5.2.2 Sodbrennen

5.2.3 Erbrechen

5.2.4 Karpaltunnelsyndrom

5.2.5 Schwangerschaftsbedingte Kopfschmerzen

5.2.6 Schwangerschaftsbedingte Ödeme

5.2.7 Schwangerschaftsbedingte Wadenkrämpfe

5.2.8 Schwangerschaftsbedingte Schlafstörungen

5.2.9 Psychisch ausgleichende Gesamtregulation

5.2.10 Schwangerschaftsbedingte Rückenschmerzen, Ischialgie

5.2.11 Obstipation in Schwangerschaft und Wochenbett

5.2.12 Blasenentleerungsstörung

5.2.13 Beckenendlage

5.2.14 Geburtsvorbereitung

5.2.15 Protrahierter Geburtsverlauf (funktionelle Ursache)

5.2.16 Funktionsstörungen der Brust (Milchstau, Schmerz, Mastitis)

5.2.17 Nachgeburtliche Behandlungen

5.2.18 Postpartale Rückbildungsstörung und verstärkte Nachwehen

5.2.19 Symphysenlockerungsschmerz

5.2.20 Striae gravidarum

5.3 Anwendungstipps des Aku-Taping für Hebammen beim Neugeborenen

5.4 Fallbeispiele aus der Geburtshilfe

5.4.1 Karpaltunnelsyndrom

5.4.2 Hyperemesis gravidarum

5.4.3 Symphysenschmerz

5.4.4 Schwangerschaftsbedingte Rückenschmerzen, Ischialgie

5.4.5 Schwangerschaftsbedingte Rückenschmerzen, Ischialgie

5.4.6 Schwangerschaftsbedingte Hypertonie und Gestose

5.4.7 Fazit aus den Verlaufsbeschreibungen der Aku-Taping-Anwendung bei pathologischen Zuständen

Anhang

6 Literaturverzeichnis

7 Abbildungsnachweis

8 Bezugsquellen/Fortbildungsmöglichkeiten

9 Autoren

10 Sachverzeichnis

Teil 1 Grundlagen

1 Aku-Taping

2 Muskel-Tapes und myofasziale Triggerpunkte

3 Übersetzung westlicher Diagnosen in chinesische Syndrome

4 Fallbeispiele

5 Schwangerschaft – Geburtshilfe – Nachsorge

1 Aku-Taping

Hans-Ulrich Hecker, Kay Liebchen

Aku-Taping ist eine Therapiemethode, die Akupunktur und Taping miteinander verbindet. Das Anwendungsgebiet reicht dabei über das Tapen des Bewegungsapparats hinaus und schließt unter Berücksichtigung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Chinesischen Medizin das Tapen von Akupunkturpunkten und Leitbahnen mit ein. Zusätzlich zu den Eigenschaften und Wirkmechanismen des Tapings werden die Indikationen und Kontraindikation der Therapie besprochen. Es wird ein umfassender Überblick über das Material, die Taping-Formen sowie den Verlauf der verschiedenen Leitbahn-Tapes dargestellt.

1.1 Was ist Aku-Taping?

Aku-Taping ist eine Weiterentwicklung des sogenannten kinesiologischen Tapings, das 1973 vom japanischen Arzt und Chirotherapeuten Kenzo Kase zur Schmerzlinderung und Verletzungsprophylaxe im Leistungssport entwickelt wurde. Abweichend von herkömmlichen, starren Tapemethoden klebte Kase ein elastisches Tape über die Muskulatur. Die Dehnbarkeit der Tapes war dabei die wesentliche Neuerung. Sie bewirkt, dass die physiologische Bewegung auch angrenzender Gelenke gefördert anstatt gehemmt wird. Das kinesiologische Taping wird im Wesentlichen bei Störungen im Bereich des Bewegungsapparats angewandt. Die Tapes werden direkt im Bereich schmerzender Muskeln, Bänder und Gelenke aufgeklebt.

Aku-Taping hingegen erweitert das Anwendungsspektrum des Tapings weit über den Bewegungsapparat hinaus. Grundlegend hierfür ist eine vorausgehende Untersuchung nach den Regeln der Chinesischen Medizin und Akupunktur sowie den Erkenntnissen der Manuellen Medizin und Osteopathie. Ausgehend von dieser Diagnostik werden z. T. auch Tapes auf Körperareale geklebt, die vom Patienten selbst nicht als gestört empfunden werden, jedoch in ihrer Funktion beeinträchtigt sind. Somit kann von einer eigenständigen Methode gesprochen werden. Therapeutisch kann das Aku-Taping bei allen Indikationen eingesetzt werden, bei denen auch eine Akupunkturbehandlung aussichtsreich erscheint.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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