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ALLES ALLEN ist ein Kunst am Bau Projekt, das die Frage nach dem Eigentum um die Frage der Ressourcen, des Erhaltens und Wiedergebrauchs erweitert. Im Zuge des Neubaus und Umzugs der Gustav-Heinemann Oberschule in Berlin-Marienfelde (2022-2025) arbeitete das ALLES-ALLEN-Team gemeinsam mit den Schüler*innen an der Frage, was Klimagerechtigkeit bedeutet, welche Rolle der eigene Ressourcenverbrauch im Alltag spielt, was sich wie verwerten oder weiterbenutzen ließe, welche Fotos, Zeichnungen und Geschichten sich recyclen lassen. In enger Kollaboration der Mitkunstzentrale und dem Haus der Materialisierung – einem Produktionsort für klimaschonende Ressourcennutzung in Berlin – wurden gebrauchte Tischler-, Hartfaser- und Alu-Platten gesammelt und so aufbereitet, dass sie mit Fräsungen, Sieb- und Digitaldrucken weiterbearbeitet werden konnten. Aus diesen Materialien, Bildern und Geschichten entstanden zwei Bilderfriese, die das Foyer der neuen Schule rahmen. Das Buch erzählt entlang der Bildtafeln und Fotografien nicht nur die kollaborative Entstehung der Friese, sondern stellt auch Fragen nach den Möglichkeiten des Re-Use von Ressourcen und der Verantwortung der Künstler*innen im Rahmen von öffentlichen Projekten. ALLES ALLEN verbindet die Frage nach persönlichem Besitz, die damit verbundenen gesellschaftlichen Verpflichtungen mit der nach Ressourcengerechtigkeit.
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Seitenzahl: 149
Veröffentlichungsjahr: 2025
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ALLES ALLEN
Erik Göngrich, Aurelia Markwalder, Martina della Valle
mit Schüler*innen und Lehrer*innen der Gustav-Heinemann-Oberschule Berlin-Marienfelde 2022 bis 2025
ALLES ALLEN ist ein Kunst-am-Bau-Projekt über Erhalt, Wiedergebrauch und Besitz von Ressourcen. Im Prozess des Neubaus und Umzugs der Gustav-Heinemann-Ober-schule in Berlin-Marienfelde arbeitete das ALLES-ALLEN-Team gemeinsam mit den Schüler*innen an der Frage, was Klimage-rechtigkeit bedeutet, welche Rolle der eigene Ressourcenverbrauch im Alltag spielt, was sich verwerten oder weiterbenutzen ließ und welche Fotos, Zeichnungen und Geschichten sie dabei recyceln konnten. In enger Kollabo-ration mit der Mitkunstzentrale und dem Haus der Materialisierung – einem Produk-tionsort für klimaschonende Ressourcennut-zung in Berlin – wurden gebrauchte Platten unterschiedlicher Herkunft gesammelt und so aufbereitet, dass sie für zwei Bilderfriese im Foyer der Schule weiterbearbeitet werden konnten. ALLES ALLEN erzählt nicht nur die partizipative und kollaborative Entste-hung der Friese, sondern stellt auch die grundsätzliche Frage nach den Möglichkei-ten der Wiederverwendung von Ressourcen und der Verantwortung von Künstler*innen im Rahmen von öffentlichen Projekten.
Diese Publikation besteht aus zwei Teilen: einem Buch und einem E-Book, die sich in ihrer Darstellungs- und Erzählweise ergänzen.
Dies ist ein interaktives E-Book.
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Zusatzmaterial: eins mehrere
Werkstatt- und Archivwagen, Neubau Gustav-Heinemann-Oberschule, 2025
Partizipationsfries, 1. Obergeschoss, Kollaborationsfries, Erdgeschoss, 2025
Hängung der Tafeln, Neubau Gustav-Heinemann-Oberschule, 2025
Hängung der Tafeln, Neubau Gustav-Heinemann-Oberschule, 2025
Einweihungsfeier, Neubau Gustav-Heinemann-Oberschule, 26.3.2025
Werkstatt- und Archivwagen, Neubau Gustav-Heinemann-Oberschule, 2024
Inhalt
Erik Göngrich, Aurelia Markwalder, Martina della Valle und Schüler*innen der
Gustav-Heinemann-Oberschule
Kollaborations- und Partizipationsfries10
Erik Göngrich
ALLES ALLEN Ein transformativer Prozess 153
AALLES ALLEN ist/beschreibt/arbeitet …154
BTransformation einer Schule155
CKunst am Bau. Re-use, re-cycle Der Wettbewerbsentwurf157
DPartizipation und KollaborationDie Umsetzung160
EFragen und Ideen aus den Workshops 164
FAlle Elemente des Projekts 166
Vera Hofmann
Commoning Art
Jenseits von Werk und Wert171
Erik Göngrich
10 + 1 Regeln zum kollaborativen und partizipativen Arbeiten177
Thomas von Steinaecker
Neue Zeiten182
Biografien192
Impressum194
Kollaborationsfries
Dieser Fries wurde von Erik Göngrich in Kollaboration mit Martina della Valleund Aurelia Markwalder hergestellt. Die 94 × 94 cm großen Tafeln des Frieses be-stehen aus recycelten, lackierten Tischler-, Hartfaser- und Alu-Dibond-Platten, auf die mittels Siebdruck, Digitaldruck und Fräsung Zeichnungen, Fotografien und Farbfelder aufgebracht wurden.
Der Kollaborationsfries entstand in der Mitkunstzentrale im Haus der Materialisie-rung. Gebrauchte Materialien wurden über einen dreijährigen Zeitraum (2022 – 2024) gesammelt und in der Mitkunstzentrale für das Kunstwerk aufbereitet und wiederver-wendet. Die 87 Friestafeln wurden im Erd-geschoss der Forumshalle in einer Reihe über den Türen und der Wandverkleidung aufge-hängt.
Partizipationsfries
Der Fries wurde mit Schüler*innen der Gustav-Heinemann-Schule entwickelt und hergestellt. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Künstler Erik Göngrich, der Grafi-kerin Aurelia Markwalder, der Fotografin Martina della Valle und dem Kunstlehrer Manuel Höhne.
Die Arbeit besteht aus 55 unterschiedlich gestalteten Tafeln und ist das Ergebnis eines partizipativen Prozesses mit 21 Beteiligten in einer einjährigen Kunst-AG: In mehreren Workshops wurden mit den Schüler*innen Piktogramme und Zeichnungen entwickelt, deren Ausgangsbasis verschiedene ressour-cenrelevante Diskussionen bildeten; eine neue Schrift namens GUSTAV wurde ge-meinsam gestaltet, um in Textfragmenten Wünsche und Gedanken der Schüler*innen festzuhalten.
All diese partizipativ entwickelten Begriffe, Piktogramme, Zeichnungen und Motive wurden in 78 × 78 cm große, farbig lackierte Hartfaserplatten gefräst, um sie danach im 1. Obergeschoss der Forumshalle in einer Reihe auf Augenhöhe aufzuhängen. Auf den Fotos halten die Schüler*innen die von ihnen gestalteten Tafeln.
Kollaborations- und Partizipationsfries
„Historische“ Gustav-Heinemann-OberschuleDie „historische“ Schule am Tirschenreuther Ring in Berlin-Marienfelde, erbaut 1974, wurde 1988 wegen Asbestbelastung abgerissen. 37 Jahre lang von dort ausgelagert, zog die Oberschule erst 2025 zurück an den ursprüngli-chen Ort. Nur die Turnhalle – auf dieser Tafel im Bildhintergrund hin-ter dem coolen Mathelehrer auf dem Fahrrad – ist immer die gleiche geblieben und wird bis heute von der Schule genutzt.
Fotografie Schularchiv, Michael Raddatz, 70er-Jahre, lackierte Tischlerplatte mit rückseitigem Rahmen, Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
„Historische“ Gustav-Heinemann-OberschuleDie „historische“ Schule am Tirschenreuther Ring in Berlin-Marienfelde, erbaut 1974, wurde 1988 wegen Asbestbelastung abgerissen. 37 Jahre lang von dort ausgelagert, zog die Oberschule erst 2025 zurück an den ursprüngli-chen Ort. Nur die Turnhalle – auf dieser Tafel im Bildhintergrund hin-ter dem coolen Mathelehrer auf dem Fahrrad – ist immer die gleiche geblieben und wird bis heute von der Schule genutzt.
Fotografie Schularchiv, Michael Raddatz, 70er-Jahre, lackierte Tischlerplatte mit rückseitigem Rahmen, Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
„Historische“ Gustav-Heinemann-OberschuleDie „historische“ Schule am Tirschenreuther Ring in Berlin-Marienfelde, erbaut 1974, wurde 1988 wegen Asbestbelastung abgerissen. 37 Jahre lang von dort ausgelagert, zog die Oberschule erst 2025 zurück an den ursprüngli-chen Ort. Nur die Turnhalle – auf dieser Tafel im Bildhintergrund hin-ter dem coolen Mathelehrer auf dem Fahrrad – ist immer die gleiche geblieben und wird bis heute von der Schule genutzt.
Fotografie Schularchiv, Michael Raddatz, 70er-Jahre, lackierte Tischlerplatte mit rückseitigem Rahmen, Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
„Historische“ Gustav-Heinemann-OberschuleDie „historische“ Schule am Tirschenreuther Ring in Berlin-Marienfelde, erbaut 1974, wurde 1988 wegen Asbestbelastung abgerissen. 37 Jahre lang von dort ausgelagert, zog die Oberschule erst 2025 zurück an den ursprüngli-chen Ort. Nur die Turnhalle – auf dieser Tafel im Bildhintergrund hin-ter dem coolen Mathelehrer auf dem Fahrrad – ist immer die gleiche geblieben und wird bis heute von der Schule genutzt.
Fotografie Schularchiv, Michael Raddatz, 70er-Jahre, lackierte Tischlerplatte mit rückseitigem Rahmen, Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
Die historischen Schwarz-Weiß-Fotografien sind alle aus dem Schularchiv und wurden uns von der Schule und durch Margret Wagener – die Fotografin der Schule – zur Verfügung gestellt
Komposition,Piktogramm, Kim und Sherin
Komposition,Piktogramm, Kim und Sherin
„Übergangs“-Gustav-Heinemann-OberschuleDiese Schule, ebenfalls in Berlin-Marienfelde, war temporär gedacht, bis an der Stelle der abgerissenen „historischen“ Schule ein Neubau errichtet würde. Die „Übergangs“- Schule konnte mit Beginn des Schul-jahrs 1990/1991 auf ihrem neuen Campus in der Waldsassener Straße 62 bezogen werden. Sie bestand aus sechs Fertigteilhäusern in einer weitläufigen Grünanlage mit japa-nischem Garten; lediglich 500 Meter von der „historischen“ Schule ent-fernt wurde sie innerhalb von zehn Monaten in Holzbauweise errichtet. Als Übergangsstandort geplant, befindet sie sich dort im Jahr 2025 immer noch.
Lackierte Tischlerplatte mit rückseitigem Rah-men, Fotografie und Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
„Übergangs“-Gustav-Heinemann-OberschuleDiese Schule, ebenfalls in Berlin-Marienfelde, war temporär gedacht, bis an der Stelle der abgerissenen „historischen“ Schule ein Neubau errichtet würde. Die „Übergangs“- Schule konnte mit Beginn des Schul-jahrs 1990/1991 auf ihrem neuen Campus in der Waldsassener Straße 62 bezogen werden. Sie bestand aus sechs Fertigteilhäusern in einer weitläufigen Grünanlage mit japa-nischem Garten; lediglich 500 Meter von der „historischen“ Schule ent-fernt wurde sie innerhalb von zehn Monaten in Holzbauweise errichtet. Als Übergangsstandort geplant, befindet sie sich dort im Jahr 2025 immer noch.
Lackierte Tischlerplatte mit rückseitigem Rah-men, Fotografie und Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
„Übergangs“-Gustav-Heinemann-OberschuleDiese Schule, ebenfalls in Berlin-Marienfelde, war temporär gedacht, bis an der Stelle der abgerissenen „historischen“ Schule ein Neubau errichtet würde. Die „Übergangs“- Schule konnte mit Beginn des Schul-jahrs 1990/1991 auf ihrem neuen Campus in der Waldsassener Straße 62 bezogen werden. Sie bestand aus sechs Fertigteilhäusern in einer weitläufigen Grünanlage mit japa-nischem Garten; lediglich 500 Meter von der „historischen“ Schule ent-fernt wurde sie innerhalb von zehn Monaten in Holzbauweise errichtet. Als Übergangsstandort geplant, befindet sie sich dort im Jahr 2025 immer noch.
Lackierte Tischlerplatte mit rückseitigem Rah-men, Fotografie und Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
Luftbild „Übergangsschule“ in der Waldsassener Straße 62
Milch Beton Circa 14 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs entfallen auf die Betonherstellung – circa 14 Prozent der weltweiten Treibhausgase wer-den durch die Landwirtschaft produ-ziert. Und wie viel entsteht wohl beim Bau einer neuen Schule? Für Fragen dieser Art wollten wir im Projekt Alles allenein Bewusst-sein schaffen.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Text-Zeich-nung, Siebdruck, Erik Göngrich, 2022
Flora Fauna Funga 01 Pflanzen – Tiere – Pilze: Letztere werden oft vergessen, dabei sind sie die wahren Giganten. Ohne sie wäre kein Leben auf unserem Planeten entstanden oder möglich. Welcher Pilz wärst du gern? Für welches Myzel würdest du gern kämpfen? Die im Bezug auf Pflanzen und Tiere selbstverständlichen Fragen wurden in Diskussionen auch auf Pilze übertragen.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Zeichnung und Siebdruck, Erik Göngrich, 2024
Brandenburger Tor,Piktogramm, hergestellt von Tim, gehalten von Erik
Alles allen,Typografie, gehalten von Fatimah, Aya und Sidra
Alles allen, mobiler Werkstatt- und Archivwagen
Für die beiden Wagen und alle Fries-Tafeln wurden gebrauchte Materia-lien benutzt. Dies ist eine wichtige künstlerische Produktionsvoraus-setzung: solche Materialien gemein-sam zu sammeln und weiterzuver-arbeiten.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Fotografie und Digitaldruck, Erik Göngrich, 2023
Alles allen, mobiler Werkstatt- und Archivwagen
Für die beiden Wagen und alle Fries-Tafeln wurden gebrauchte Materia-lien benutzt. Dies ist eine wichtige künstlerische Produktionsvoraus-setzung: solche Materialien gemein-sam zu sammeln und weiterzuver-arbeiten.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Fotografie und Digitaldruck, Erik Göngrich, 2023
Alles allen, mobiler Werkstatt- und Archivwagen
Für die beiden Wagen und alle Fries-tafeln wurden gebrauchte Materia-lien benutzt. Dies ist eine wichtige künstlerische Produktionsvoraus-setzung: solche Materialien gemein-sam zu sammeln und weiterzuver-arbeiten.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Fotografie und Digitaldruck, Erik Göngrich, 2023
Aquarell, Wettbewerbsabgabe 1. Phase, Erik Göngrich, 2022
LichtgrünMüssen Kunstwerke jemals abge-schlossen sein? Anders gefragt: Inwiefern sind Kunst-am-Bau-Werke weiterhin veränderbar? Könnte dies eine Farbtafel sein, auf die noch gefräst werden kann?
Farbe RAL6027, Pantone 571U, lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Farbe, aufgerollt, Erik Göngrich, 2023
LichtgrünMüssen Kunstwerke jemals abge-schlossen sein? Anders gefragt: Inwiefern sind Kunst-am-Bau-Werke weiterhin veränderbar? Könnte dies eine Farbtafel sein, auf die noch gefräst werden kann?
Farbe RAL6027, Pantone 571U, lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Farbe, aufgerollt, Erik Göngrich, 2023
LichtgrünMüssen Kunstwerke jemals abge-schlossen sein? Anders gefragt: Inwiefern sind Kunst-am-Bau-Werke weiterhin veränderbar? Könnte dies eine Farbtafel sein, auf die noch gefräst werden kann?
Farbe RAL6027, Pantone 571U, lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Farbe, aufgerollt, Erik Göngrich, 2023
Kopie von „Las Meninas“ von Diego Velázquez, im Foyer der „Übergangsschule“
Was hättest du aus dem alten Schulgebäude mitgenommen? Etwa diese Schultafel? – „Was möchtest du aus dem alten Schul-gebäude ins neue mitnehmen?“, lautete unsere Ausgangsfrage nach dem Wettbewerbsgewinn im März 2022, da die „Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule während unserer Arbeit an Alles Allenabgerissen werden sollte. Die Gebäude wurden dann aber von der Schule so lange weiter genutzt, bis deren Neubau fertiggestellt war. Unser Ziel war es ursprünglich, Materialien des Abrisses weiterzu-verwenden, da dieser nicht statt-fand, war das nicht möglich. So wurde aus dem „Was möchtest …?“ ein „Was hättest …?“. Selbst nach dem Umzug wurde nicht abgerissen, sondern nun wird der Bau für eine weitere Schule als Übergangslösung genutzt, bis diese ihren Neubau bekommt.
Typografie GUSTAV,entwickelt von Aurelia Markwalder und Schüler*innen der GHO, Original-Schultafel mit mathematischem Quadrat-Gitternetz, Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
Was hättest du aus dem alten Schulgebäude mitgenommen? Etwa diese Schultafel? – „Was möchtest du aus dem alten Schul-gebäude ins neue mitnehmen?“, lautete unsere Ausgangsfrage nach dem Wettbewerbsgewinn im März 2022, da die „Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule während unserer Arbeit an Alles Allenabgerissen werden sollte. Die Gebäude wurden dann aber von der Schule so lange weiter genutzt, bis deren Neubau fertiggestellt war. Unser Ziel war es ursprünglich, Materialien des Abrisses weiterzu-verwenden, da dieser nicht statt-fand, war das nicht möglich. So wurde aus dem „Was möchtest …?“ ein „Was hättest …?“. Selbst nach dem Umzug wurde nicht abgerissen, sondern nun wird der Bau für eine weitere Schule als Übergangslösung genutzt, bis diese ihren Neubau bekommt.
Typografie GUSTAV,entwickelt von Aurelia Markwalder und Schüler*innen der GHO, Original-Schultafel mit mathematischem Quadrat-Gitternetz, Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
Was hättest du aus dem alten Schulgebäude mitgenommen? Etwa diese Schultafel? – „Was möchtest du aus dem alten Schul-gebäude ins neue mitnehmen?“, lautete unsere Ausgangsfrage nach dem Wettbewerbsgewinn im März 2022, da die „Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule während unserer Arbeit an Alles Allenabgerissen werden sollte. Die Gebäude wurden dann aber von der Schule so lange weiter genutzt, bis deren Neubau fertiggestellt war. Unser Ziel war es ursprünglich, Materialien des Abrisses weiterzu-verwenden, da dieser nicht statt-fand, war das nicht möglich. So wurde aus dem „Was möchtest …?“ ein „Was hättest …?“. Selbst nach dem Umzug wurde nicht abgerissen, sondern nun wird der Bau für eine weitere Schule als Übergangslösung genutzt, bis diese ihren Neubau bekommt.
Typografie GUSTAV,entwickelt von Aurelia Markwalder und Schüler*innen der GHO, Original-Schultafel mit mathematischem Quadrat-Gitternetz, Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
Auf dem Blatt mit den neun Quadraten stellte jeweils eine Schülerin in drei Minuten in einem Quadrat eine Antwort-Zeichnung her und gab es dann an den nächsten Schüler weiter, der in dem nächsten Quadrat eine weitere Zeichnung anfertigte
Amour, Typografie, Sherin
Amour, Typografie, Sherin
Amour, Typografie, Sherin
Amour, Typografie, Sherin
Amour, Typografie, Sherin
Amour, Typografie, Sherin
Workshop für die Entwicklung der Schrift GUSTAV von Aurelia Markwalder
Pflanzen,Piktogramm, Victoria
Pflanzen,Piktogramm, Victoria
Pflanzen,Piktogramm, Victoria
Pflanzen,Piktogramm, Victoria
Cyanotypie Workshop mit Martina della Valle: Wir sammelten Dinge aus dem privaten Kon-text der Schüler*innen und im Umfeld der Schule. Diese benutzten wir um Fotogramme unter Zuhilfenahme lichtempfindlicher Papiere oder Tücher herzustellten. Diese Cya-notypien (auch „Blaudruck“ genannt – ein fotografisches Abdruckverfahren) wurden für die Schülerinnen in dem Moment interessant als sie anfingen ihre Schmink-Utensilien auf den lichtempfindlichen Tüchern mit Objekten aus der Schule kombinierten und dadurch „abzulichten“
Pflanzen,Piktogramm, Victoria
Cyanotypie Workshop mit Martina della Valle: Wir sammelten Dinge aus dem privaten Kon-text der Schüler*innen und im Umfeld der Schule. Diese benutzten wir um Fotogramme unter Zuhilfenahme lichtempfindlicher Papiere oder Tücher herzustellten. Diese Cya-notypien (auch „Blaudruck“ genannt – ein fotografisches Abdruckverfahren) wurden für die Schülerinnen in dem Moment interessant als sie anfingen ihre Schmink-Utensilien auf den lichtempfindlichen Tüchern mit Objekten aus der Schule kombinierten und dadurch „abzulichten“
Pflanzen,Piktogramm, Victoria
Cyanotypie Workshop mit Martina della Valle: Wir sammelten Dinge aus dem privaten Kon-text der Schüler*innen und im Umfeld der Schule. Diese benutzten wir um Fotogramme unter Zuhilfenahme lichtempfindlicher Papiere oder Tücher herzustellten. Diese Cya-notypien (auch „Blaudruck“ genannt – ein fotografisches Abdruckverfahren) wurden für die Schülerinnen in dem Moment interessant als sie anfingen ihre Schmink-Utensilien auf den lichtempfindlichen Tüchern mit Objekten aus der Schule kombinierten und dadurch „abzulichten“
Pflanzen,Piktogramm, Victoria
Cyanotypie Workshop mit Martina della Valle: Wir sammelten Dinge aus dem privaten Kon-text der Schüler*innen und im Umfeld der Schule. Diese benutzten wir um Fotogramme unter Zuhilfenahme lichtempfindlicher Papiere oder Tücher herzustellten. Diese Cya-notypien (auch „Blaudruck“ genannt – ein fotografisches Abdruckverfahren) wurden für die Schülerinnen in dem Moment interessant als sie anfingen ihre Schmink-Utensilien auf den lichtempfindlichen Tüchern mit Objekten aus der Schule kombinierten und dadurch „abzulichten“
Vorbereitung des zu belichtenden Stoffs
Cyanotypie-Workshop mit Martina della Valle: Wir sammelten Dinge aus dem privaten Kontext der Schüler*innen und im Umfeld der Schule. Diese benutzten wir, um unter Zuhilfenahme lichtempfind-licher Papiere oder Tücher Fotogramme herzustellen.
Der Cyanotypie-Workshop wie auch auch die verschiedenen Zeichnen-Workshops führten zu Ergebnissen, die die Grundlage für eine Weiterentwicklung der einzelnen Tafeln bildeten. Sie wurden nicht direktals 1:1-Abbild für den Fries benutzt
„Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule in der Waldsassener Straße Auf die Frage, was Schüler*innen gern mit in den Neubau genommen hätten, kam oft als Antwort: die Schuluhr, den Freiraum und das ver-wilderte Grün mit dem japanischen Garten in der Mitte der Schulanlage.
Aluminiumplatte, geschliffen, Fotografie und Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
„Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule in der Waldsassener Straße Auf die Frage, was Schüler*innen gern mit in den Neubau genommen hätten, kam oft als Antwort: die Schuluhr, den Freiraum und das ver-wilderte Grün mit dem japanischen Garten in der Mitte der Schulanlage.
Aluminiumplatte, geschliffen, Fotografie und Siebdruck, Erik Göngrich, 2023
Flur-Pflanzen im Haus CDiese Pflanzen blieben bis zum Schluss in der „Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Fotografie und Digitaldruck, Erik Göngrich, 2022
Flur-Pflanzen im Haus CDiese Pflanzen blieben bis zum Schluss in der „Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Fotografie und Digitaldruck, Erik Göngrich, 2022
Flur-Pflanzen im Haus CDiese Pflanzen blieben bis zum Schluss in der „Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Fotografie und Digitaldruck, Erik Göngrich, 2022
Flur-Pflanzen im Haus CDiese Pflanzen blieben bis zum Schluss in der „Übergangs“-Gustav-Heinemann-Oberschule.
Lackierte Alu-Dibond-Verbundplatte, Fotografie und Digitaldruck, Erik Göngrich, 2022
Aquarien werden in der Gustav-Heinemann-Oberschule als Lehr- und Anschauungsmate-rial genutzt. Auch die Fische zogen von der „Übergangsschule“ in den Neubau mit um
26-teiliges Formenset für PiktogrammeAurelia Markwalder stellte für den Pikto-gramm-Workshop ein 26-teiliges Set aus geometrischen Formen zur Verfügung. Zunächst sammelten wir mit den Schüler*in-nen Begriffe, die ihnen wichtig sind. Sie bildeten dann den
