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Das Standardwerk der Mikrobiologie – aktuell, umfassend und komplett überarbeitet
Hier erfährst du alles, was du im Biologiestudium über Mikrobiologie wissen musst:
- Mikroorganismen im Überblick
- allgemeiner Zellstoffwechsel mit Biosynthesen und Abbau organischer Verbindungen
- besondere Stoffwechselleistungen, z.B. Methanbildung
- Genetik und Molekularbiologie
- Ökologie, Symbiose, Antagonismus
- Systematik der Mikroorganismen, vernetzt mit dem Stoffwechselkapitel
- Biogeochemie und marine Mikrobiologie
- Einführung in die medizinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten
- neuer Teil zu Coronaviren
- Biotechnologie inkl. Informationen zu Fermentationstechnik und Lebensmittelbiologie
- Anhang mit den wichtigsten thermodynamischen Grundlagen des Stoffwechsels
- Vokabularium zur etymologischen Herkunft von Fachausdrücken
Großes Format, übersichtliches Layout, bewährtes didaktisches Konzept:
- viele Bilder und Grafiken, komplett farbig
- klar formulierter Haupttext
- spannend und verständlich geschrieben
- verschiedenfarbige Boxen mit vertiefendem Wissen und Methoden
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Seitenzahl: 2119
Veröffentlichungsjahr: 2021
Georg Fuchs
Marc Bramkamp, Bernhard Schink, Erwin Schneider, Gottfried Unden, Börries Kemper, Petra Dersch, Thomas Eitinger, Georg Fuchs, Johann Heider, Erika Kothe, Susanne Modrow, Jörg Overmann, Christian Rüter
* Autoren aus Vorauflage
Begründet von Hans G. Schlegel
11., vollständig überarbeitete Auflage
905 Abbildungen
Seit der letzten, vollständig überarbeiteten und erweiterten Auflage sind 7 Jahre vergangen. Wir haben deshalb das Lehrbuch erneut gründlich überarbeitet. Eine maßvolle Erweiterung des Umfangs ist begründet durch eine ausführlichere, bessere Didaktik und durch viele inhaltliche Neuerungen. Eine Betonung erfuhren die medizinisch wichtigen Aspekte der allgemeinen Mikrobiologie, besonders die Kapitel über Viren und über Medizinische Mikrobiologie. Öfter als sonst werden wir danach gefragt: „Sag mal, du bist doch Mikrobiologe, …“. Deshalb verdiente dieser Aspekt mehr Aufmerksamkeit.
Gerade in Zeiten der Coronakrise hat selbständiges Lernen anhand eines Lehrbuchs wieder an Bedeutung gewonnen. Durch die großartigen Möglichkeiten des Internets kann man zwar jedes erdenkliche Detail erfahren und sich weiterklicken. Aber „…dann hat er die Teile in seiner Hand, fehlt, leider, nur das geistige Band.“ Dieses geistige Band gehört zum gründlichen wissenschaftlichen Rüstzeug, und es zu knüpfen ist mehr denn je Aufgabe eines Lehrbuches.
Zwei Autoren sind aus dem Team ausgeschieden, Erwin Schneider und Börries Kemper. Ihnen gilt unser großer Dank, denn auf ihrer Arbeit konnten Andere aufbauen. Das Kapitel 4 (Viren) hat Frau Susanne Modrow übernommen. Kapitel 5 (Prokaryontische Zellbiologie) vertritt Marc Bramkamp. Das Kapitel 19 (Mikroorganismen als Symbionten und Antagonisten) ging in die Hände von Petra Dersch und Christian Rüter. Die Kapitel 2, 10, 12 und 13 hat Georg Fuchs bearbeitet.
Wir danken herzlich Kolleginnen und Kollegen für wichtige Anregungen, Korrekturen und Bildmaterial: Hans-Jürgen Kutzner (Darmstadt), Hans-Dieter Klenk (Marburg), Christiane Dahl (Bonn), Gerhard Wanner (München), Andreas Kappler (Tübingen).
Unser besonderer Dank gilt den Verlagsmitarbeitern, allen voran unserer bewährten Lektorin, Frau Dr. Karin Hauser, und Frau Marianne Mauch. Es war wieder eine Freude, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Wir schließen mit dem Rat eines persischen Dichters: „Sucht nicht, denn Ihr sucht vergeblich, nach einem Menschenbruder ohne Fehler“, und fügen hinzu: „... nach einem Lehrbuch ohne Fehler“. Wir sind für Hinweise auf Fehler und Lücken, für alle Vorschläge und Verbesserungen sehr dankbar. Leider bekommen wir so gut wie keine Rückmeldungen, und so erfreuen wir uns an einem der wenigen Kommentare eines Lesers zur letzten Auflage: „Noch besser!“ Das sei unser Motto.
Sommer 2021
Die Autoren
Die Mikrobiologie behandelt vorwiegend die großen Gruppen der Pilze, Bakterien und Viren, die an Mannigfaltigkeit und physiologischen Phänomenen den Objekten der traditionellen Fächer Botanik und Zoologie nicht nachstehen. Zur Lösung der Grundprobleme der allgemeinen Biologie hat das Studium der Mikroorganismen in den letzten Jahren hervorragende Beiträge geleistet. Die leichte Handlichkeit, das rasche Wachstum, das hohe Anpassungsvermögen und andere Eigenschaften haben die Mikroorganismen zu den bevorzugten Objekten der Biochemie und Genetik werden lassen.
Den Studierenden der Mikrobiologie stehen die hervorragenden, im Literaturverzeichnis genannten Lehrbücher „Stanier et al., General Microbiology“, „Thimann, Das Leben der Bakterien“, und „Davis et al., Microbiology“, sowie zahlreiche andere Lehr- und Handbücher zur Verfügung. Es fehlte jedoch eine knapp gefasste Darstellung, die nicht nur dem Mikrobiologen eine Übersicht, sondern auch dem Studierenden der Botanik, Zoologie, Pharmazie, Landwirtschaft, Medizin, Chemie und Physik die nötigen Grundkenntnisse in der Allgemeinen Mikrobiologie zu vermitteln vermag. Das vorliegende Buch soll den Anforderungen dieses weiten Leserkreises Rechnung tragen. Es soll einen allgemeinen Überblick und spezielle Kenntnisse vermitteln und Anregungen geben. Das Buch setzt gewisse Kenntnisse in der Biologie voraus, die beispielsweise in den in der gleichen Reihe herausgegebenen kurzen Lehrbüchern der Botanik und der Zoologie vermittelt werden. Das Buch regt auch dazu an, Grenzgebiete, in erster Linie Allgemeine Biochemie, eingehend zu studieren. Neben einem Skelett der chemischen Grundreaktionen des Stoffwechsels werden hier nur die für Mikroorganismen typischen Stoffwechselreaktionen hinreichend ausführlich dargelegt.
Zugunsten einer möglichst eingehenden Darstellung grundlegender Zusammenhänge und unter Hintansetzung einer mehr beschreibenden Mitteilung konzentriert sich der vorliegende Text auf die Physiologie der Bakterien. Durch das Verständnis molekularer Zusammenhänge ist die Biologie einfacher und leichter überschaubar geworden. Die mannigfaltigen Lebensäußerungen und Stoffwechselleistungen lassen sich auf gemeinsame Ursachen und eine begrenzte Zahl von Elementarstrukturen und -prozessen sowie von Bau- und Stoffwechselplänen zurückführen, deren Kenntnis wiederum auch für den deskriptiven Bereich wertvolle heuristische Prinzipien abzuleiten gestattet. So trägt das Eindringen in die Tiefe für das Verständnis der Breite reiche Frucht.
Dank: Für die vielfältige Unterstützung, Kritik und Beratung, die ich von meinen Mitarbeitern D. Claus, U. Eberhardt, G. Gottschalk und N. Pfennig erfahren habe, sei an dieser Stelle besonders gedankt. Einen wesentlichen Anteil an der Arbeit hat Fräulein Dr. K. Schmidt. Ohne ihre Mithilfe bei dem Entwurf der Zeichnungen, bei der Durcharbeitung des Manuskripts und vielen redaktionellen Arbeiten wäre der rechtzeitige Abschluss des Manuskripts nicht möglich gewesen. Herrn L. Schnellbächer danke ich für die sorgfältige und verständnisvolle Ausführung der Zeichnungen. Frau M. Welskop sei für das Schreiben des Manuskripts und die Abfassung des Sachverzeichnisses gedankt.
Dank gebührt auch allen Kollegen, die mir unveröffentlichte fotografische Abbildungen überlassen oder Hochglanzabzüge bereits veröffentlichter Abbildungen zur Verfügung gestellt haben. Die großzügige Genehmigung der Wiedergabe dieser Abbildungen durch die Verlagshäuser wird dankbar gewürdigt.
Besondere Anerkennung verdient der Georg Thieme Verlag, der es unternommen hat, für die biologischen Wissenschaften eine Reihe außerordentlich preiswerter, gut ausgestatteter einführender Lehrbücher herauszubringen.
H.-G. Schlegel
Göttingen, im November 1968
Titelei
Vorwort zur 11. Auflage
Vorwort zur 1. Auflage
1 Die Mikroorganismen – eine kurze Einführung
1.1 Überblick
1.2 Was sind Mikroorganismen?
1.3 Die Anfänge der Mikrobiologie
1.4 Die alten drei Reiche: Tiere, Pflanzen und Protisten
1.4.1 Tiere
1.4.2 Pflanzen
1.4.3 Protisten
1.5 Von den zwei Reichen der Prokaryonten und Eukaryonten zu drei neuen Domänen
1.5.1 Die zwei Reiche: Prokaryonten und Eukaryonten
1.5.2 Die drei neuen Domänen: Archaea, Bacteria und Eukarya
1.6 Phylogenetischer Stammbaum und Evolution der Organismen
1.7 Allgemeine Eigenschaften der Mikroorganismen
1.7.1 Das erfolgreiche Prinzip Kleinheit und große Zahl
1.7.2 Größeneinheit Mikrometer, die Elle des Mikrobiologen
1.7.3 Großes Oberfläche/Volumen-Verhältnis und seine Folgen
1.7.4 Stoffwechselvielfalt und individuelle Anpassungsfähigkeit
1.7.5 Rasche genetische Anpassung
1.7.6 Verbreitung und Überdauerungsvermögen
1.7.7 Mikroorganismen als Modellobjekte der Forschung
1.8 Rolle der Mikroorganismen für unseren Planeten Erde
1.8.1 Kreislauf des Kohlenstoffs
1.8.2 Kreislauf des Stickstoffs
1.8.3 Kreislauf des Phosphors
1.8.4 Kreislauf des Schwefels
1.8.5 Mikroorganismen und ihre Fressfeinde
1.9 Mikroorganismen als Symbionten
1.10 Mikroorganismen im Dienste des Menschen
1.10.1 Klassische mikrobielle Verfahren
1.10.2 Neue mikrobielle Verfahren
1.10.3 Mikroorganismen und Gentechnologie
1.10.4 Mikroorganismen in Umweltprozessen
1.10.5 Monopolstellung der Mikroorganismen
1.11 Mikroorganismen als Gesundmacher – der Mensch als besiedelter Raum
1.12 Mikroorganismen als Krankheitserreger
2 Die Prokaryonta und die prokaryontische Zelle
2.1 Überblick
2.2 Prokaryonten versus Eukaryonten
2.2.1 Struktur des Genoms
2.2.2 Struktur der Zelle
2.3 Archaea versus Bacteria
2.4 Die Prokaryontenzelle – Zellform, Größe und chemische Zusammensetzung
2.4.1 Morphologische Merkmale
2.4.2 Stoffliche Zusammensetzung
2.4.3 Speicherstoffe
2.4.4 Ausgewählte Beispiele prokaryontischer Organismen aus dem „natürlichen“ System
2.4.5 Bacteria
2.4.6 Archaea
3 Pilze
3.1 Überblick
3.2 Ernährungsweise
3.3 Phylogenie
3.3.1 Basidiomyceten
3.3.2 Ascomyceten
3.3.3 Die Verwandtschaftsgruppe der Zygomyceten
3.3.4 Die Chytridien
3.4 Die pilzliche Zelle
3.4.1 Aufbau der pilzlichen Zelle
3.4.2 Pilzwachstum
3.4.3 Vermehrung und Ausbreitung
3.4.4 Umweltsignale und Signaltransduktion
3.5 Asexuelle Vermehrung
3.5.1 Mitose und Zellzyklus
3.5.2 Asexuelle Vermehrungsformen bei Ascomyceten
3.5.3 Asexuelle Vermehrungsformen bei anderen Pilzen
3.6 Sexuelle Vermehrung
3.6.1 Homothallie und Heterothallie
3.6.2 Sexuelle Entwicklung bei Basidiomyceten
3.6.3 Sexuelle Entwicklung bei Ascomyceten
3.6.4 Sexuelle Entwicklung der Zygomyceten
3.7 Ökologie und wirtschaftliche Bedeutung der Pilze
3.7.1 Schimmelpilze und Mykotoxine
3.7.2 Holzabbau
3.7.3 Pilze in der Bioremediation
3.8 Interaktionen mit Pflanzen
3.8.1 Infektionen durch phytopathogene Pilze
3.8.2 Pflanzliche Abwehrmechanismen
3.8.3 Mykorrhiza
3.8.4 Flechten
3.8.5 Endophytische Pilze
3.9 Tier- und humanpathogene Pilze
3.9.1 Mykosen des Menschen
3.9.2 Insektenpathogene Pilze
3.10 Pilzgenetik und Molekularbiologie der Pilze
3.10.1 Ascusanalyse
3.10.2 Meiose
3.10.3 Molekulargenetik mit eukaryontischen Systemen
3.10.4 Genomanalysen
3.10.5 Funktionelle Genanalyse
3.11 Pilze in Biotechnologie und Produktion
3.11.1 Produktion von Antibiotika und Vitaminen
3.11.2 Weitere biotechnologisch hergestellte Produkte
3.11.3 Speisepilze und Pilzgifte
3.12 Pilzähnliche Algen und Protisten
3.12.1 Oomyceten: pflanzen- und tierpathogene Vertreter
3.12.2 Kohlhernie-Erreger
3.12.3 Eumycetozoa: cAMP als Lockstoff
4 Viren
4.1 Überblick
4.2 Vorkommen, Entdeckung und Vielfalt
4.3 Der technische Umgang mit Viren
4.4 Aufbau der Viren
4.4.1 Viren und Bakteriophagen
4.4.2 Archaeenviren, Virusoide (Satellitenviren), Viroide, Mimiviren und Virophagen
4.4.3 Prionen
4.5 Klassifizierung der Viren
4.6 Vermehrungszyklus
4.6.1 Vermehrung von Phagen
4.6.2 Vermehrung von Viren
4.7 Mechanismen der Verbreitung und Übertragung von Viren und Phagen
4.8 Auswirkungen der Virusvermehrung auf die Wirtszellen
4.8.1 Zellschädigung und Zelltod
4.8.2 Zellschädigungen durch latente und persistierende Virusinfektionen
4.8.3 Auswirkung der Virusinfektion auf das Genom der Wirtszellen
4.8.4 Zellimmortalisierung und Tumorbildung als Folgen einer Virusinfektion
4.9 Chemotherapie von Virusinfektionen
4.9.1 Hemmstoffe viraler Enzyme
4.9.2 Antivirale immunstimulatorische Chemotherapeutika
4.9.3 Resistenzentwicklung als Problem beim Einsatz antiviraler Chemotherapeutika
4.10 Prävention von Infektionen durch Impfstoffe
4.10.1 Wirkungsweise von Lebendimpfstoffen
4.10.2 Wirkungsweise von Totimpfstoffen
4.10.3 Peptidimpfstoffe
4.10.4 DNA- und RNA-Impfstoffe
4.11 Die Methoden der Reverse Genetics bei der Impfstoffentwicklung
4.12 Markerimpfstoffe
4.13 Komplexität der Viren und ihrer Bekämpfung
4.13.1 Influenzaviren
4.13.2 Coronaviren
4.14 Viren und ihre Evolution, Vielfalt und Bedeutung für den Naturhaushalt und die Wirtschaft
5 Prokaryontische Zellbiologie
5.1 Überblick
5.2 Abbildung von Mikroorganismen
5.2.1 Lichtmikroskopie
5.2.2 Elektronenmikroskopie
5.3 Chromosom und Plasmide
5.4 Ribosomen
5.5 Zellwand
5.5.1 Zellwand der Bacteria
5.5.2 Zellwand der Archaea
5.6 Kapseln und Schleime
5.7 Zellmembranen
5.7.1 Cytoplasmamembran der Bacteria
5.7.2 Cytoplasmamembran der Archaea
5.7.3 Die äußere Membran gramnegativer Bakterien
5.8 Das prokaryontische Cytoskelett
5.8.1 Das tubulinähnliche FtsZ-Protein und die Zellteilung
5.8.2 Das aktinähnliche MreB-Protein und die Zellform
5.8.3 Das intermediärfilamentähnliche Crescentin-Protein
5.9 Organellähnliche Kompartimente
5.9.1 Von einer Lipidmembran umschlossene Kompartimente
5.9.2 Proteinumhüllte Kompartimente
5.10 Speicherstoffe
5.10.1 Polysaccharide
5.10.2 Fettartige Substanzen
5.10.3 Polyphosphate
5.10.4 Schwefel
5.10.5 Cyanophycin
5.10.6 Andere Zelleinschlüsse
5.11 Zellanhänge
5.11.1 Flagellen und Chemotaxis
5.11.2 Fimbrien und Pili
5.11.3 Cellulosomen
5.12 Spezielle Zelldifferenzierung
5.12.1 Endosporen und andere Dauerformen
5.12.2 Heterocysten
5.13 Prokaryontische und eukaryontische Zellen im Vergleich
5.14 Angriffsorte und Wirkungsweise wichtiger Antibiotika
6 Prokaryontische Genetik und Molekularbiologie
6.1 Einführung
6.2 Organisation prokaryontischer DNA
6.2.1 Struktur der DNA
6.2.2 Gene und Operons
6.2.3 Chromosomen
6.2.4 Plasmide
6.3 Weitergabe genetischer Information: Replikation genomischer DNA
6.3.1 DNA-Polymerasen
6.3.2 Reaktionen an der Replikationsgabel
6.3.3 Segregation von Chromosomen und Plasmiden
6.4 Mutationen und DNA-Reparatur
6.4.1 Arten von Mutationen
6.4.2 Entstehung von Mutationen
6.4.3 DNA-Reparatur
6.4.4 Beseitigung oxidativer Schäden
6.5 Genetische Rekombination
6.5.1 Homologe Rekombination
6.5.2 Nichthomologe Rekombination
6.6 Mobile genetische Elemente
6.6.1 Insertions-(IS-)Elemente
6.6.2 Transposons
6.6.3 ICEs
6.7 Mechanismen der Genübertragung
6.7.1 Transformation
6.7.2 Konjugation
6.7.3 Transduktion
6.8 Schutzmechanismen gegenüber Fremd-DNA
6.8.1 Restriktions-Modifikations-Systeme (R/M-Systeme)
6.8.2 Immunsystem in Bacteria und Archaea
6.9 Expression genetischer Information: Transkription und Translation
6.9.1 Transkription
6.9.2 Translation
6.10 DNA-Klonierung
6.10.1 Plasmide als Vektoren für kleine DNA-Fragmente
6.10.2 Vektoren für große DNA-Abschnitte
6.11 DNA-Sequenzierung und Genomsequenzen
6.11.1 Genomsequenzierung
6.11.2 Genomgrößen und Genomorganisation
6.11.3 Interpretation von Genomsequenzen – Funktionelle Genomik
6.11.4 Genomvergleiche
6.12 Postgenomik, Metagenomik und synthetische Biologie
7 Wachstum und Ernährung der Mikroorganismen
7.1 Überblick
7.2 Chemische Zusammensetzung der Zelle und Nahrungsbedarf
7.2.1 Elementare Nährstoffansprüche
7.2.2 Ergänzungsstoffe
7.3 Ernährungstypen und Lebensstrategien
7.3.1 Energiequellen
7.3.2 Elektronendonatoren und Kohlenstoffquellen
7.4 Substrate für Mikroorganismen
7.4.1 Kohlenstoffquellen
7.4.2 Schwefel und Stickstoff
7.4.3 Phosphor
7.4.4 Sauerstoff
7.5 Anpassung an unterschiedliche Umweltbedingungen
7.5.1 Temperatur
7.5.2 Wasserstoffionenkonzentration
7.5.3 Wassergehalt und osmotischer Wert
7.6 Zusammensetzung von Nährmedien und Kultivierungstechniken
7.6.1 Nährböden
7.6.2 Kultivierungstechniken
7.7 Selektive Kulturmethoden
7.7.1 Anreicherungskultur
7.7.2 Reinkultur
7.7.3 Mischkultur
7.8 Wachstum und Zellteilung
7.8.1 Methoden zur Bestimmung der Zellzahl und der Bakterienmasse
7.8.2 Kinetik des Wachstums
7.9 Physiologie des Wachstums
7.9.1 Bakterienwachstum in statischer Kultur
7.9.2 Parameter der Wachstumskurve
7.9.3 Lineares Wachstum
7.9.4 Bakterienwachstum in kontinuierlicher Kultur
7.9.5 Unterschiede zwischen statischer und kontinuierlicher Kultur
7.10 Hemmung des Wachstums und Abtötung
7.10.1 Schädigung der Zellgrenzschichten
7.10.2 Hemmung des Stoffwechsels
7.10.3 Einfluss von Antibiotika
7.10.4 Absterben und Abtötung von Mikroorganismen
7.11 Sterilisation und Desinfektion
7.11.1 Feuchte Hitze
7.11.2 Trockene Hitze
7.11.3 Filtration
7.11.4 Bestrahlung
7.11.5 Chemische Mittel
7.12 Konservierungsverfahren
7.12.1 Physikalische Konservierungsverfahren
7.12.2 Chemische Konservierungsverfahren
7.13 Kulturerhaltung
7.13.1 Dauerkulturen
7.13.2 Lebendkulturen
7.14 Mikrobiologische Diagnostik
7.14.1 Klassische Techniken
7.14.2 Molekularbiologische Techniken
8 Zentrale Stoffwechselwege
8.1 Überblick
8.2 Grundmechanismen des Stoffwechsels und der Energieumwandlung
8.2.1 Funktion der Enzyme
8.2.2 Dehydrogenierung und Pyridinnukleotide
8.3 Allgemeines Prinzip des Stoffwechsels
8.4 Umwandlung von Energie
8.4.1 ATP und andere energiereiche Verbindungen
8.4.2 Regeneration von ATP
8.5 Wege des Hexoseabbaus
8.5.1 Glykolyse
8.5.2 Pentosephosphatweg und oxidativer Pentosephosphatzyklus
8.5.3 KDPG-(2-Keto-3-desoxy-6-phosphogluconat-)Weg
8.5.4 Wege des Zuckerstoffwechsels in Archaea
8.5.5 Energiebilanzen und Verbreitung der Zuckerabbauwege
8.6 Oxidation von Pyruvat
8.7 Citratzyklus und alternative Wege
8.8 Elektronentransport-Phosphorylierung der Atmungskette
8.8.1 Energetische Grundlagen und das Prinzip der Atmungskette
8.8.2 Komponenten der Atmungskette
8.8.3 Atmungskette bei der Atmung mit Sauerstoff
8.8.4 Elektronentransport-Phosphorylierung
8.8.5 Rückläufiger Elektronentransport
8.8.6 Elektronentransportprozesse bei anaeroben Bakterien
8.9 Eigenschaften und Funktionen von Sauerstoff
8.9.1 Regulation durch Sauerstoff
8.9.2 Toxische Wirkung des Sauerstoffs und Entgiftungsreaktionen
8.9.3 Sauerstoff als Cosubstrat
8.9.4 Sauerstoff und Biolumineszenz
8.10 Verbindung zwischen Energiestoffwechsel und Biosynthese
8.10.1 Bereitstellung des Kohlenstoffs für die Biosynthese
8.10.2 Gluconeogenese, Hilfszyklen und Sonderwege
8.10.3 Regulation von Enzymaktivität und Genexpression
9 Biosynthesen
9.1 Überblick
9.2 Organisation der „Zellfabrik“
9.3 Syntheseleistung der Zelle
9.4 Metabolite und ihre Konzentrationen in der Zelle
9.5 Makromoleküle und ihre Bausteine
9.6 Assimilation der Elemente N, S, P und der Spurenelemente
9.6.1 Stickstoff
9.6.2 Schwefel
9.6.3 Phosphor
9.6.4 Spurenelemente
9.7 Bereitstellung von C1-Einheiten, Energie, Reduktions- und Oxidationsmitteln
9.7.1 C1-Einheiten
9.7.2 Energie
9.7.3 Reduktions- und Oxidationsmittel
9.8 Synthese von Zellmaterial aus CO2
9.8.1 Calvin-Benson-Zyklus
9.8.2 Alternative Wege der CO2-Fixierung
9.8.3 Ökologische, ökonomische und evolutionäre Aspekte
9.9 Synthese von Zellmaterial aus Formaldehyd
9.9.1 Hexulosephosphatzyklus
9.9.2 Serinweg
9.9.3 Dihydroxyacetonzyklus
9.9.4 Anaerober Weg
9.10 Biosynthesen der Bausteine
9.10.1 Aminosäuren
9.10.2 Zucker
9.10.3 Nukleotide und Desoxynukleotide
9.10.4 Lipide
9.10.5 Speicherstoffe
9.11 Synthese von Sekundärmetaboliten
9.11.1 Funktion von Sekundärmetaboliten
9.11.2 Beispiele für Sekundärmetabolite
9.12 Synthesen von komplexen Zellstrukturen
9.12.1 Synthese von Zellwandkomponenten an der Membran
9.12.2 Zusammenbau komplexer Strukturen
10 Transport durch die Cytoplasmamembran
10.1 Überblick
10.2 Grundlagen des Transports
10.2.1 Passiver Transport durch Diffusion
10.2.2 Passiver Transport durch Kanalproteine
10.2.3 Aktiver Transport durch Carrier
10.3 Transportmechanismen und Transportsysteme
10.3.1 Primäre Transportsysteme
10.3.2 Sekundäre Transportsysteme
10.3.3 Gruppentranslokation
10.3.4 Zusammenwirken von Exoenzymen und Transport
10.4 Weitere Aspekte der Transportsysteme
10.4.1 Beteiligung von Transportsystemen an der Gen- und Proteinregulation
10.4.2 Transportsysteme als chemotaktische Rezeptoren
10.4.3 Transportsysteme als Mediatoren der Differenzierung
10.5 Resistenz durch proteinvermittelten Export
10.6 Translokationssysteme für den Proteinexport
10.6.1 Sec-Translokationssystem
10.6.2 Tat-Translokationssystem
10.6.3 Spezielle Sekretionssysteme
10.7 Aufnahme von DNA
11 Abbau organischer Verbindungen
11.1 Überblick
11.2 Aerobe und anaerobe Mineralisierung
11.2.1 Aerobe Mineralisierung
11.2.2 Anaerobe Mineralisierung
11.3 Gemeinsame Aspekte des Polymerabbaus
11.4 Abbau von Polysacchariden
11.4.1 Cellulose
11.4.2 Hemicellulosen
11.4.3 Pectine
11.4.4 Andere Polysaccharide
11.4.5 Chitin und Murein
11.4.6 Stärke
11.4.7 Fructane
11.5 Abbau von Lignin
11.6 Abbau von Proteinen, Nukleinsäuren und Lipiden
11.6.1 Proteine
11.6.2 Nukleinsäuren
11.6.3 Lipide
11.7 Abbau niedermolekularer Substanzen
11.7.1 Zucker
11.7.2 Aminosäuren
11.7.3 Aromatische Verbindungen
11.7.4 Kohlenwasserstoffe
11.7.5 Fettsäuren
11.7.6 Purine, Pyrimidine und andere heterozyklische Verbindungen
11.8 Abbau und Cometabolismus von Xenobiotika
11.9 Unvollständige Oxidationen
12 Oxidation anorganischer Verbindungen: chemolithotrophe Lebensweise
12.1 Überblick
12.2 Habitate und Lebensweise von chemolithotrophen Bakterien
12.2.1 Art und Herkunft der Substrate
12.2.2 Habitate
12.2.3 Lebensweise
12.2.4 Kultivierung
12.2.5 Stoffwechseltypen und ihre Nischen
12.2.6 Symbiosen
12.3 Prinzipien der Lithotrophie
12.3.1 Stoffwechselprinzip
12.3.2 Rückläufiger Elektronentransport
12.4 Reduzierte Stickstoffverbindungen als Elektronendonatoren
12.4.1 Ammonium und Nitrit oxidierende Nitrifikanten
12.4.2 Biochemie der Ammoniumoxidation
12.4.3 Biochemie der Nitritoxidation
12.4.4 Ökologische und praktische Bedeutung der Nitrifikation
12.5 Reduzierte Schwefelverbindungen als Elektronendonatoren
12.5.1 Biochemie der Sulfid- und Schwefeloxidation
12.5.2 Schwefelwasserstoff oxidierende Symbionten
12.6 Reduzierte Metallionen als Elektronendonatoren
12.6.1 Biochemie der Oxidation von Metallionen
12.6.2 Erzlaugung
12.7 Wasserstoff als Elektronendonator
12.7.1 Biochemische Grundlagen
12.7.2 Aerobe Wasserstoff oxidierende Bakterien
12.8 Kohlenmonoxid als Elektronendonator
13 Mikrobielle Gärungen
13.1 Überblick
13.2 Prinzipien der Gärung
13.2.1 Habitate von gärenden Mikroorganismen
13.2.2 Das Prinzip: Regeneration der Redox-Carrier ohne Sauerstoff
13.2.3 Gärungstypen
13.2.4 Energiekonservierung durch Substrat-Phosphorylierung
13.3 Milchsäuregärung
13.3.1 Milchsäurebakterien
13.3.2 Homofermentative Milchsäuregärung
13.3.3 Heterofermentative Milchsäuregärung
13.3.4 Bifidobacterium-Gärung
13.3.5 Praktische Bedeutung der Milchsäurebakterien
13.3.6 Medizinische Bedeutung von Milchsäurebakterien
13.4 Ethanolgärung
13.4.1 Biochemie der Ethanolbildung
13.4.2 Praktische Bedeutung der alkoholischen Gärung
13.5 Elektronentransport-Phosphorylierung und revertierter Elektronentransport
13.6 Elektronenbifurkation und Wasserstoffbildung
13.6.1 Das Prinzip der Elektronenbifurkation
13.6.2 Energiekonservierung durch Ferredoxingetriebene Protonen- bzw. Na+-Pumpen
13.6.3 Wasserstoff als Gärungsprodukt
13.7 Gemischte Säuregärung
13.7.1 Biochemie der gemischten Säuregärung
13.7.2 Bedeutung der gemischten Säuregärung für Trinkwasser- und Labordiagnostik
13.8 Buttersäure- und Lösungsmittelgärung
13.8.1 Buttersäuregärende Clostridien
13.8.2 Biochemische Grundlagen der Buttersäuregärung
13.8.3 Lösungsmittelgärung (Aceton-Butanolgärung)
13.9 Propionsäuregärung
13.9.1 Propionibacterium
13.9.2 Biochemische Grundlagen der Propionsäuregärung
13.10 Vergärung von Aminosäuren und anderen Verbindungen
13.10.1 Stickland-Gärung
13.10.2 Vergärung von Glutamat
13.11 Sekundäre Gärungen und Homoacetatgärung
13.11.1 Sekundäre Gärungen
13.12 Homoacetatgärung
14 Anaerobe Atmung
14.1 Überblick
14.2 Energetisches Prinzip
14.3 Nitrat, Nitrit, N2O als Elektronenakzeptoren
14.3.1 Denitrifikation
14.3.2 Nitratammonifikation
14.3.3 Anammoxreaktion
14.4 Fumarat als Elektronenakzeptor
14.5 Oxidierte Metallionen als Elektronenakzeptoren
14.6 Sulfat als Elektronenakzeptor
14.6.1 Biochemie der Sulfatreduktion
14.6.2 Energetik der Sulfatatmung
14.6.3 Unterschiede zwischen assimilatorischer und dissimilatorischer Sulfatreduktion
14.6.4 Rolle der sulfatreduzierenden Mikroorganismen im Naturhaushalt
14.7 Schwefel als Elektronenakzeptor
14.7.1 Polysulfidatmung in Wolinella succinogenes
14.7.2 Syntrophe Assoziation von Desulfuromonas acetoxidans mit Grünen Schwefelbakterien
14.8 Methanogenese: CO2 als Elektronenakzeptor
14.8.1 Methanogene Archaea
14.8.2 Methanbildung aus H2 und CO2
14.8.3 Methanbildung aus Acetat
14.9 Acetogenese: CO2 als Elektronenakzeptor
14.9.1 Biochemie der Acetogenese
14.10 Reduktion weiterer Elektronenakzeptoren
14.10.1 Sulfoxide und Aminoxide
14.10.2 Anorganische Oxyanionen
14.10.3 Chlororganische Verbindungen
15 Phototrophe Lebensweise
15.1 Überblick
15.2 Bedeutung und Prinzipien der Photosynthese
15.2.1 Licht als Energiequelle und phototrophes Wachstum
15.2.2 Prinzipien der Photosynthese
15.3 Photosynthetische Pigmente und Thylakoide
15.3.1 Chlorophylle und Bakteriochlorophylle
15.3.2 Akzessorische Pigmente
15.3.3 Thylakoide
15.4 Antennenkomplexe
15.4.1 LH I und LH II
15.4.2 Chlorosomen
15.4.3 Phycobilisomen
15.5 Oxygene phototrophe Bakterien (Cyanobakterien)
15.5.1 Vorkommen und Rolle von Cyanobakterien
15.5.2 Stoffwechsel und Zellstruktur
15.5.3 Morphologische Gruppen
15.5.4 Zelldifferenzierungen
15.6 Anoxygene phototrophe Bakterien
15.6.1 Vorkommen und Rolle von anoxygenen phototrophen Bakterien
15.6.2 Purpurbakterien und Grüne Nicht-Schwefelbakterien (Photosysteme vom Typ II)
15.6.3 Grüne Schwefelbakterien und Heliobakterien (Photosysteme vom Typ I)
15.6.4 Aerobe anoxygene phototrophe Bakterien (Photosysteme vom Typ II oder Bakteriorhodopsin)
15.7 Energiekonservierung bei oxygener Photosynthese
15.7.1 Die photosynthetische Redoxkette im Überblick
15.7.2 Photosystem II (Chinon-Typ) und Wasserspaltung
15.7.3 Elektronentransportkette
15.7.4 Photosystem I (FeS-Typ) und NADPH-Bildung
15.7.5 Zyklische Photophosphorylierung
15.7.6 Bilanz, Quantenbedarf und Wirkungsgrad der Lichtreaktion
15.8 Energiekonservierung bei anoxygener Photosynthese
15.8.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den anoxygenen Photosystemen
15.8.2 Photosysteme vom Typ II (Chinon-Typ) und vom Typ I (FeS-Typ)
15.9 Bakteriorhodopsin- und proteorhodopsinabhängige Photosynthese
16 Regulation des Stoffwechsels und des Zellaufbaus von Bakterien
16.1 Überblick
16.2 Aufrechterhaltung des Zellmilieus und Antwort auf Änderungen
16.3 Mechanismen zur Anpassung und Änderung des Zellaufbaus
16.3.1 Veränderung der DNA-Struktur
16.3.2 Kontrolle der Transkription und Translation
16.3.3 Regulation der Transkription durch DNA-bindende Proteine
16.3.4 Alternative σ-Faktoren
16.3.5 Funktionskontrolle durch Synthese und Proteolyse
16.3.6 Kontrolle der Translation: regulatorische RNA, Attenuation und RNA-bindende Proteine
16.3.7 Posttranslationale Regulation
16.4 Reizaufnahme und Reizverarbeitung
16.4.1 Membranständige und cytoplasmatische Sensoren
16.4.2 Regulons, Stimulons und Netzwerke
16.4.3 Aufbau und Funktion von Zweikomponentensystemen
16.4.4 Intrazelluläre Signalmoleküle
16.5 Regulation von Katabolismus und Energiestoffwechsel
16.5.1 Übergeordnete Regulation des Kohlenstoffkatabolismus
16.5.2 Regulation des Stoffwechsels durch Elektronenakzeptoren
16.6 Regulation der Stickstoffassimilierung
16.7 Stringente Kontrolle und generelle Stressantwort
16.7.1 Stringente Kontrolle und Kopplung von Anabolismus und Katabolismus
16.7.2 Generelle Stressantwort und Regulation der stationären Phase in E. coli
16.7.3 Toxin-Antitoxin-Systeme und bakterielle Persistenz
16.8 Spezifische Stressreaktionen
16.8.1 Oxidativer Stress
16.8.2 Hitze- und Kälteschockreaktion
16.8.3 Hüllstress und Reizerkennung durch ECF-σ-Faktoren
16.8.4 Osmoregulation
16.9 Interzelluläre Kommunikation und Zelldichteregulation (Quorum Sensing)
16.10 Chemotaxis
16.11 Differenzierung bei Bakterien
16.11.1 Endosporenbildung bei B. subtilis
16.11.2 Lebenszyklus von Caulobacter crescentus
16.11.3 Fruchtkörperbildende Myxobakterien
17 Mikrobielle Vielfalt, Evolution und Systematik
17.1 Überblick
17.2 Diversität
17.2.1 Diversitätsbegriff und Definition
17.2.2 Quantifizierung und Umfang mikrobieller Diversität
17.2.3 Relevanz der mikrobiellen Diversitätsforschung
17.3 Systematik der Prokaryonten
17.3.1 Bestandteile der Systematik: Charakterisierung, Taxonomie und Phylogenie
17.3.2 Methoden der Charakterisierung und Systematik bei Prokaryonten
17.3.3 Artkonzept und Artbeschreibung bei Prokaryonten
17.4 Evolutionäre Grundlagen der prokaryontischen Vielfalt
17.4.1 Mechanismen prokaryontischer Evolution und Relevanz für die Systematik
17.4.2 Populationsgenetische Evolutionsmodelle
17.5 Archaea – extremophile lebende Fossilien?
17.5.1 Crenarchaeota
17.5.2 Euryarchaeota
17.5.3 Thermoplasmatota
17.5.4 Halobacterota
17.5.5 Thaumarchaeota
17.5.6 Weitere Phyla der Archaea
17.6 Bacteria
17.6.1 Aquificae
17.6.2 Thermotogae
17.6.3 Caldiserica
17.6.4 Coprothermobacterota
17.6.5 Dictyoglomi
17.6.6 Deinococcus-Thermus
17.6.7 Chloroflexi
17.6.8 Armatimonadetes
17.6.9 Abditibacteriota
17.6.10 Firmicutes: grampositiv mit niedrigem GC-Gehalt
17.6.11 Actinobacteria: grampositiv mit hohem GC-Gehalt
17.6.12 Fusobacteria und Synergistetes
17.6.13 Cyanobacteria – oxygen photosynthetisch, hoch divers und weit verbreitet
17.6.14 Nitrospirae
17.6.15 Acidobacteria
17.6.16 Spirochaetes
17.6.17 Chrysiogenetes und Deferribacteres
17.6.18 Planctomycetes, Verrucomicrobia, Chlamydiae und Elusimicrobia
17.6.19 Gemmatimonadetes
17.6.20 Chlorobi
17.6.21 Bacteroidetes
17.6.22 Proteobacteria
17.6.23 Die „Candidate Phyla Radiation“ (CPR)
18 Die Rolle von Mikroorganismen im Stoffkreislauf und in der Natur
18.1 Überblick
18.2 Ökosystem, Standort und ökologische Nische
18.2.1 Ökosystem
18.2.2 Standort
18.2.3 Ökologische Nische
18.2.4 Bewohner eines Ökosystems
18.3 Limitierung von Substraten und Energiequellen
18.3.1 Logistisches Wachstum
18.3.2 Begrenzung der Substratverfügbarkeit
18.4 Fließsysteme, Substrataffinität und Schwellenwerte
18.5 Hunger, Stress, Abweidung und Populationskontrolle durch Phagen
18.5.1 Hunger
18.5.2 Stress
18.5.3 Abweidung
18.5.4 Phagen
18.6 Transport von Substraten und Produkten
18.6.1 Diffusionskontrollierte Lebensräume und Gradientenorganismen
18.7 Methoden zur Analyse mikrobieller Populationen und ihrer Aktivitäten in der Natur
18.7.1 Färbetechniken und Mikroautoradiografie
18.7.2 Chemische Methoden
18.7.3 Kultivierungsmethoden
18.7.4 Molekularbiologische Methoden
18.7.5 Analyse von Organismengemeinschaften
18.8 Oberflächenanheftung, Biofilme und interzelluläre Kommunikation
18.8.1 Oberflächenanheftung
18.8.2 Funktionelle Differenzierung im Biofilm
18.9 Kooperation zwischen Mikroorganismen
18.9.1 Die anaerobe Fütterungskette
18.9.2 Andere Typen von Symbiosen
18.10 Seen und Ozeane
18.10.1 Süßgewässer
18.10.2 Ozean
18.11 Boden und tiefer Untergrund
18.11.1 Boden als Standort für Mikroorganismen
18.11.2 Bodenbestandteile
18.11.3 Mikroorganismen im Boden
18.11.4 Stickstoffhaushalt
18.11.5 Methankreislauf
18.11.6 Schichtung des Bodens
18.11.7 Tiefer Untergrund
18.12 Extreme Standorte und ihre Bewohner
18.12.1 Heiße Standorte und thermophile Organismen
18.12.2 Kalte Standorte, psychrophile Organismen und Kältekonservierung
18.12.3 Saure und basische Standorte und daran angepasste Organismen
18.12.4 Salzreiche Standorte und halophile Organismen
18.13 Geomikrobiologie, Mikroorganismen als Gestalter unserer Erde
18.13.1 Eisenablagerung
18.13.2 Ablagerung von Calciumcarbonat
18.13.3 Schwefelablagerung und andere Lagerstätten
18.13.4 Eliminierung von toxischen Metallen und Metalloiden
18.14 Tierische Verdauungssysteme
18.14.1 Ernährungs- und Verdauungstypen
18.14.2 Verdauungsapparat der Wiederkäuer
18.14.3 Verdauungsapparat des Pferdes
18.14.4 Verdauungsapparat von holzfressenden Termiten
19 Mikroorganismen als Symbionten und Antagonisten
19.1 Symbiosen
19.1.1 Symbiose von stickstofffixierenden Bakterien mit Pflanzen
19.1.2 Lebensgemeinschaften von Mikroorganismen mit Tieren
19.2 Körperflora des Menschen
19.2.1 Haut
19.2.2 Mundhöhle
19.2.3 Verdauungstrakt
19.2.4 Atemwege
19.2.5 Urogenitalbereich
19.3 Infektionskrankheiten und Epidemiologie
19.3.1 Grundbegriffe und Prinzipien der Epidemiologie
19.3.2 Überwachung und medizinische Diagnostik
19.3.3 Kontrollmaßnahmen und Prävention
19.4 Mikroorganismen als Auslöser von Krankheiten
19.4.1 Infektion, Pathogenität und Virulenz
19.4.2 Reservoire und Übertragungswege
19.4.3 Krankheitsverlauf
19.5 Mikrobielle Pathogenität: Wirkmechanismen tier- und humanpathogener Bakterien
19.5.1 Adhäsion der Bakterien
19.5.2 Invasion der Bakterien
19.5.3 Vermehrung und Ausbreitung der Bakterien
19.5.4 Überwindung von Abwehrmechanismen des Wirtes
19.6 Ausgewählte bakterielle Krankheitserreger bei Mensch und Tier
19.6.1 Erkrankungen der Atemwege
19.6.2 Erkrankungen des Verdauungstraktes
19.6.3 Erkrankungen des Urogenitaltrakts
19.6.4 Erkrankungen des Zentralnervensystems
19.6.5 Systemische Infektionen
19.6.6 Nosokomiale Infektionen
19.7 Virale Krankheitserreger und Prionen
19.8 Pflanzenpathogene Bakterien
19.8.1 Ausgewählte pflanzenpathogene Bakterien
20 Mikroorganismen im Dienste des Menschen: Biotechnologie
20.1 Überblick
20.2 Die Bakterienzelle als Produzent
20.3 Technische Abläufe in der klassischen Biotechnologie
20.4 Essigsäure
20.4.1 Unvollständige Oxidationen
20.4.2 Stoffwechselleistungen von Essigsäurebakterien
20.4.3 Biochemie der Essigsäurebildung
20.5 Produktion organischer Säuren durch Pilze und Bakterien
20.5.1 Physiologie und Biotechnologie
20.5.2 Biochemie der Säurebildung durch Pilze
20.5.3 Produktion organischer Säuren durch Bakterien
20.6 Aminosäuren
20.7 Stoffumwandlungen
20.8 Antibiotika
20.8.1 Antibiotikabildende Mikroorganismen
20.8.2 Nachweis der Synthese von Antibiotika
20.8.3 Therapeutisch wichtige Antibiotika
20.8.4 Mykotoxine
20.9 Vitamine
20.10 Exopolysaccharide und Tenside
20.11 Enzyme
20.12 Polyhydroxyalkanoate
20.13 Gentechnische Verfahren
20.13.1 Klassische Verfahren versus Gentechnik
20.13.2 Überblick über Prozesse
20.13.3 Produktionsstämme
20.13.4 Vektoren
20.13.5 Exoenzyme
20.13.6 Einschlusskörper
20.14 Produktion von Biomasse
20.15 Umwelttechnologie
20.15.1 Abwasserreinigung
20.15.2 Kompostierung
20.15.3 Trinkwasserbehandlung
20.15.4 Abluftreinigung
20.15.5 Bodensanierung
20.16 Metalllaugung und Renaturierung im Tagebau
20.17 Energieversorgung
20.18 Biosensoren
20.19 Mikrobiologische Prozesskontrolle
20.20 Mikrobielle Schädlingsbekämpfung
21 Anhang
21.1 Thermodynamische Grundlagen des Stoffwechsels
21.1.1 Berechnung von freien Reaktionsenergien
21.1.2 Kopplung von ATP-Synthese an den Energiestoffwechsel
21.1.3 Abschätzung der möglichen ATP-Ausbeute im Energiestoffwechsel
21.1.4 Berechnung der freien Reaktionsenergie ΔG0 aus den Bildungsenergien der Reaktanden
21.1.5 Redoxreaktionen und Redoxpotenzial (Nernst-Gleichung)
21.2 Vocabularium
21.2.1 A
21.2.2 B
21.2.3 C
21.2.4 D
21.2.5 E
21.2.6 F
21.2.7 G
21.2.8 H
21.2.9 I
21.2.10 K
21.2.11 L
21.2.12 M
21.2.13 N
21.2.14 O
21.2.15 P
21.2.16 Q
21.2.17 R
21.2.18 S
21.2.19 T
21.2.20 U
21.2.21 V
21.2.22 X
21.2.23 Z
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
