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Beschreibung

Ergotherapieprüfung bestehen - schnell, sicher, kompetent!

Die Reihe Ergotherapie Prüfungswissen ist exakt auf die Bedürfnisse der ergotherapeutischen Ausbildung ausgerichtet. Sie gibt Sicherheit bei der Auswahl des Lernstoffs und reduziert den Aufwand für die Prüfungsvorbereitung.

Optimal lernen:
- Inhalte beruhen auf Originalprüfungsfragen von 70% der Ergotherapieschulen
- Mit Bezug zur ergotherapeutischen Praxis
- Leitfaden für die Unterrichtsplanung für Dozenten
- Ideal auch als Nachschlagewerk für Berufsanfänger

Zuverlässige Informationen einer in der Ergotherapie bestens bekannten Herausgeberin.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 1005

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Allgemeine und Spezielle Krankheitslehre

Karin Götsch

Uwe Litwiakow, Gabriele Nisius, Barbara Porten, Susann Trompeter

4., unveränderte Auflage

300 Abbildungen

Vorwort

Das hier vorgelegte Kompendium setzt die Reihe Prüfungswissen für Ergotherapeuten fort. Es baut auf das bereits vorliegende Kompendium Anatomie und Physiologie auf und fasst prüfungsrelevante Grundlagen der Allgemeinen und Speziellen Krankheitslehre in komprimierter Form zusammen.

Die Entscheidung darüber, welches Wissen als prüfungsrelevantes Standardwissen gelten sollte, ist im Fall der Speziellen Krankheitslehre noch schwieriger als in den Grundlagenfächern Anatomie und Physiologie. Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Ergotherapeuten gibt insbesondere für die Fächer der Speziellen Krankheitslehre keinerlei Inhalte vor, sondern lediglich die Fachbereiche an, zu denen Unterrichtsinhalte zu vermitteln sind. Somit bleibt es jeder Schule überlassen, auszuwählen welche der umfassenden Inhalte der jeweiligen Fachbereiche für Ergotherapeuten wesentlich sind bzw. mit welcher Tiefe oder mit welchen Schwerpunkten sie im Unterricht vermittelt werden sollen. Erschwerend kommt hinzu, dass den einzelnen Fachbereichen, wie z. B. Neurologie, Innere Medizin, Psychosomatik oder Psychiatrie keine Stundenzahlen zugeordnet wurden, die zu unterrichten sind. Vielmehr findet sich lediglich eine Vorgabe von 280 Unterrichtstunden für den gesamten Fächerkomplex der „Speziellen Krankheitslehre“. Wie diese 280 Stunden auf die verschiedenen Fächer verteilt werden, bleibt somit, soweit dies nicht durch Länderverordnungen geregelt ist, ebenfalls Entscheidung der Schulleitungen.

Bei der Gestaltung dieses Buches ergab sich noch eine weitere Problemstellung dadurch, dass sich Unterrichtsinhalte in einigen Fachbereichen überschneiden. Zum Beispiele Inhalte aus Geriatrie und Innerer Medizin oder Neurologie und Pädiatrie oder Psychosomatik und Psychiatrie u. s. w. Autoren und Herausgeber haben deshalb in enger Abstimmung miteinander, zum Teil auf der Basis von Unterrichtserfahrung, zum Teil aus pragmatischen Gründen Zuordnungen und Abgrenzungen vereinbart.

Bei der inhaltlichen Konzeption dieses Kompendiums insbesondere bei der Frage welche Inhalte in dieses Kompendium aufgenommen werden sollen schien es, auf der Grundlage der oben geschilderten Problemlage nicht sinnvoll, sich nur auf die Vorstellungen der beteiligten Autoren und der Herausgeberin zu stützen, weil dies möglicherweise eine zu einseitige Sichtweise dargestellt hätten. Vielmehr war es uns wesentlich, ein repräsentatives Bild darüber zu erhalten, welche Inhalte an deutschen Ergotherapieschulen häufig in Prüfungen abgefragt werden. Dadurch könnten unserer Meinung nach mehrere wichtige Faktoren Berücksichtigung finden:

Durch die in Prüfungen gestellten Fragen könnte man Rückschlüsse darauf ziehen, welche Unterrichtsinhalte von vielen Experten als relevant erachtet werden. Auf diese Weise würde die Entscheidung für die Auswahl der Inhalte erleichtert.

Inhalte könnte man so verfassen, dass eine gegebene Realität berücksichtigt wird. Damit wären Vorstellungen einer großen Zahl von Unterrichtenden einbezogen, so dass sich möglichst viele Lehrende mit den Inhalten des Kompendiums identifizieren könnten.

Lernende möglichst vieler Schulen könnten sich an den Inhalten dieses Kompendiums orientieren und sich auf ihre Prüfungen vorbereiten.

Aus diesem Grund wurden alle Ergotherapieschule in Deutschland angeschrieben mit der Bitte, uns für die relevanten Fächer ihre Prüfungsfragen der letzten zwei Jahre zur Verfügung zu stellen. Zu unserer Freude bekamen wir auf unsere Anfrage hin eine große Rückmeldung und Unterstützung. Etwa 70% der angeschriebenen Schulen haben uns ihre Fragen zur Verfügung gestellt. Lediglich aus dem Bundesland Bayern konnten wir leider keine Ergebnisse erhalten, wegen Bedenken gegen die Offenbarung von Prüfungsfragen.

Die in diesem Kompendium zusammengefassten Inhalte beruhen somit auf der Analyse und Bewertung der uns vorliegenden Fragenkataloge von 70% der Ergotherapieschulen in Deutschland und den unterrichtsbezogenen Erfahrungen der beteiligten Autoren. Alle Autoren, die an diesem Buch mitgewirkt haben sind ärztliche Dozenten, die über langjährige Unterrichtserfahrung an Ergotherapieschulen verfügen.

Wir gehen davon aus, dass wir durch die von uns gewählte Vorgehensweisen die Unterrichtsrealität einer großen Anzahl von Ergotherapieschulen berücksichtigen konnten. Gleichzeitig kann damit dieses Kompendium ein Leitfaden für Schulen darstellen, ihren Unterricht entlang der vorliegenden Inhalte zu konzipieren.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich und herzlich bei allen Schulen bedanken, die uns unterstützt haben.

Zum Schluss möchte ich mich an dieser Stelle, gemeinsam mit meinen Autoren, für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Thieme-Verlags bedanken. Frau Heidrun Becker hat mit ihrem Engagement die Entstehung dieses Buches initiiert und uns bei grundlegenden, strukturellen Planungen des Buches richtungsweisend unterstützt. Frau Claudia Franke hat uns als Redakteurin und sachverständige Ärztin, mit wertvollen inhaltlichen und redaktionellen Anregungen zur Seite gestanden und Frau Daniela Ottinger, als Mitarbeiterin des Projektmanagements hat hervorragende Koordinationsarbeit geleistet und uns mit großer Freundlichkeit stets über den Fortgang des Projekts informiert.

Zum Aufbau und Gebrauch des Kompendiums

Es soll an dieser Stelle betont werden, dass dieses Kompendium nicht den Anspruch hat ein Lehrbuch zu sein. Es soll vielmehr dem Leser, insbesondere aber den Lernenden Informationen liefern über die wichtigsten Fakten zu einer Thematik, soll Strukturen bereitstellen, um den Lernenden Wissen in komprimierter Form zugänglich zu machen.

Lernen erleichtern Das systematische Lernen unterstützt das Buch durch verschiedene Aufarbeitungen des Inhalts:

Stichwörter: In der rechten Randspalte ist der Inhalt des Haupttextes stichwortartig zusammengefasst. Die Stichworte dienen der Selbstkontrolle: indem man den Haupttext abdeckt, kann man prüfen, ob man den Stoff ausreichend beherrscht.

Merksätze: In den Texten der einzelnen Kapitel werden besonders bedeutsame Inhalte zu Merksätzen zusammengefasst, diese sollen das Lernen strukturieren und erleichtern.

Praxishinweise: Mitunter finden sich im Text auch „Hinweise für die Praxis“, sie sollen theoretische Aussagen durch praktische Beispiele untermauern. Dadurch werden diese anschaulicher und sind leichter zu merken.

Prüfungsfragen: Am Ende aller Kapitel innerhalb der jeweiligen Fachbereiche wurden beispielhaft Prüfungsfragen formuliert. Lernende können in Ihrer Prüfungsvorbereitung versuchen, diese Prüfungsfragen schriftlich zu beantworten. Sie bekommen so, neben der Möglichkeit zur Überprüfung welches Wissen präsent ist, auch eine Einschätzung darüber, wie viel Zeit Sie gegebenenfalls für die Niederschrift eines Textes benötigen.

Allgemeine Krankheitslehre als Basis Das einführende Kapitel dieses Kompendiums stellt die Allgemeine Krankheitslehre dar. Es soll die Voraussetzung schaffen für das grundlegende Verständnis über die Krankheitsursachenund -symptome und allgemeinen Verläufe von Krankheiten sowie einen Überblick geben über grundlegende diagnostische und therapeutische Mittel der Medizin.

Es werden hier Begriffe, grundlegende Diagnoseverfahren und pathophysiologische Phänomene erklärt, die in den Fächern der Speziellen Krankheitslehre Bedeutung haben. Dort werden sie nur noch erwähnt, es wird jedoch inhaltlich nicht mehr näher darauf eingegangen.

Es ist deshalb sinnvoll, dass Fach „Allgemeine Krankheitslehre“ nicht nur unter dem Gesichtspunkt eines einzelnen Lernfaches (für die Prüfung) zu betrachten.

Es ist wichtig, sich zunächst das Wissen der Allgemeinen Krankheitslehre anzueignen, um sich dann der Speziellen Krankheitslehre zuzuwenden.

Inhaltsstruktur der Speziellen Krankheitslehren Bei den Fachbereichen der Speziellen Krankheitslehre wurde versucht, soweit wie möglich einer gleichen Inhaltsstruktur zu folgen:

Einführung: Die Bedeutung des Faches für die Ergotherapie kurz skizziert.

Abgrenzung des Faches zu anderen Fachgebieten, da zwischen den Fachgebieten häufig inhaltliche Überschneidungen gegeben sind. Auf solche Überschneidungen wird auch im laufenden Text hingewiesen. Der Leser sollte auf diese Verweise zurückgreifen, um sich ggf. Zusammenhänge oder Hintergründe zugänglicher zu machen.

Hauptteil: Hier werden in der Regel zunächst grundlegende Begriffe geklärt, wie zum Beispiel Krankheitssymptome, die bei verschiedenen Krankheitsbildern gleichermaßen vorkommen können. Weiterhin werden ggf. spezifische diagnostische Verfahren vorgestellt, theoretische Aspekte erörtert, die zum Verständnis des Krankheitsverstehens beitragen oder Phänomene entlang Entwicklungsverläufen diskutiert.

Beschreibung des Krankheitsgeschehens einschließlich der Äthiologie, der Diagnostik, der klinischen Zeichen und der Therapie.

Ausnahmen Onkologie und Geriatrie: Es wird lediglich die allgemeine Onkologie dargestellt. Die Geriatrie setzt insbesondere Kenntnisse aus den Fachbereichen der Inneren Medizin, aber auch der Neurologie und ggf. der Psychiatrie voraus. Im Kapitel zur Geriatrie wurde deshalb vorrangig nur noch auf die Spezifität von Erkrankungen im Alter eingegangen.

Zur Prüfung

Im Gegensatz zur Anatomie und Physiologie werden die Fächer der Allgemeinen und Speziellen Krankheitslehre in schriftlicher Form abgeprüft. Dabei stehen für Fächer der in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung benannten Fächergruppe 1 insgesamt 3 Zeitstunden zur Verfügung.

Für Lernende: Prüfungsvorbereitung Sicherlich existiert eine große Zahl von Lernstrategien. Diese hier näher beleuchten zu wollen, würde den Rahmen sprengen. Trotzdem sollten einige grundsätzliche Regeln bei der Prüfungsvorbereitung bedacht werden:

Feste Lernzeiten einplanen. Möglichst zur gleichen Tageszeit, mit einer begrenzten Dauer und bei ausreichenden Pausen lernen. Dies führt zu einer Lernstruktur, vergleichbar eines Stundenplanes, die eine „innere“ Bereitschaft zum Lernen fördert. Dabei sind lernphysiologisch die Vormittagsstunden besser geeignet als die Nachmittagsstunden. Im Anschluss sollten Sie etwas Ruhe haben, da durch viele neue Eindrücke und hektische Aktivitäten das Behalten erschwert wird.

Lernzeit einteilen. Es macht wenig Sinn „stundenlang“ zu lernen, weil dadurch die Konzentrationsfähigkeit sinkt. Werden hingegen Lerninhalte zeitlich aufgeteilt und durch Pausen unterbrochen, bleibt die Konzentration länger erhalten. Sinnvoll sind intensive Lernzeiten von 30–40 min, mit anschließend 10–15 min Pause.

Tägliche Lernzeit begrenzen. In der Zeit kurz vor der Prüfung sicherlich schwerer umzusetzen als Wochen davor. Trotzdem, nach einer täglichen Lernzeit von 4 bis 5 Stunden muss sich unser Gehirn mit etwas anderem beschäftigen, sonst leidet die Konzentration und Motivation.

Lerninhalte abwechseln. Ähnliche oder gleichartige Lerninhalte stören und überlagern sich. Deshalb Kapitel oder Fächer, die sich deutlich unterscheiden, parallel oder abwechselnd lernen.

Lerngruppen bilden. Gemeinsam lernen erhöht die Möglichkeit, eigene „Lücken“ oder nicht richtig Verstandenes deutlich zu machen und komplizierte Zusammenhänge leichter zu verstehen; eine Lerngruppe von 3 bis 4 Personen bleibt überschaubar und kann die Motivation und den Lernspaß fördern. Machen Sie Trockenübungen, indem Sie sich gegenseitig Fragen schriftlich beantworten.

Inneren Dialog mit dem Lernstoff führen. Stellen Sie sich eigene Fragen zum Text und schreiben Sie die Antworten auf, versuchen Sie Assoziationen, Erfahrungen und Emotionen mit dem Inhalt zu verbinden, so wird er besser behalten.

Arbeiten Sie mit dem Stoff. Sie können Grafiken, Mind-Maps oder Übersichten erstellen, die Sie sich an einem gut sichtbaren Platz in der Wohnung aufhängen z. B. an der Badezimmertür oder dem Kühlschrank für Inhalte oder Begriffe, die Ihnen besonders schwer fallen.

Nutzen Sie alle Sinneskanäle. Sie können den Stoff auch auf Kassette, MP3-Player o. ä. aufnehmen und ihn sich dann unterwegs anhören; Sie können Bewegungen mit dem Sprechen verbinden oder innere Bilder aktivieren. Alles das hilft dem Gedächtnis.

Die Thematik kontinuierlich aufarbeiten, nicht erst kurz vor Prüfungen lernen. Eine bewährte Methode besteht im „Schwanger gehen“, d. h. zu versuchen bereits Gelerntes in einen Gesamtzusammenhang zu stellen und Querverbindungen herzustellen.

Angenehme Lernatmosphäre schaffen. Stress, schlechte Laune und Ablenkung blockieren das Speichern des Gelernten. Stellen Sie deshalb eine Umgebung sicher, die Ihnen das entspannte Lernen ermöglicht. Belohnen Sie jede Lernphase und sehen Sie sie als Erfolgserlebnis an. Finden Sie heraus, was Ihnen hilft zu entspannen und planen Sie auch dafür Zeit ein (nach Zervos-Kopp. Ergotherapie Prüfungswissen. Anatomie, Biologie und Physiologie. Stuttgart: Thieme 2006)

Für Lehrende: Prüfungen konzipieren Bei der Konzeption der Klausur müssen einige Bedingungen bedacht werden:

Anzahl und Umfang der Fragestellungen müssen von den Lehrenden so konzipiert werden, dass diese innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit auch beantwortet werden können. Die Antizipation des zeitlichen Aufwandes in der Prüfung ist oft nicht leicht. Obwohl der Aufwand groß erscheint, raten wir Dozenten, die noch wenig Erfahrung mit schriftlichen Prüfungen haben, die erwarteten Antworten in der Planungsphase der Klausuren selbst handschriftlich niederzuschreiben und die benötigte Zeit zu erfassen.

Art der Fragestellung. Soweit schriftliche Prüfungen nicht in Form von Multiple Choice Verfahren durchgeführt werden, bringen sie oft eine gewisse Unsicherheit mit sich, wie ausführlich auf bestimmte Fragen zu antworten ist. Vielleicht will z. B. der Dozent nur Stichworte abfragen, der Prüfling denkt aber, dass eine ausführliche Beschreibung gefordert sei. Diesem Problem kann begegnet werden, wenn zwischen Dozenten und Lernenden ein Code zur Fragestellung vereinbart wird. Ein Beispiel einer solchen Codierung soll hier kurz dargestellt werden.

Anspruchsniveau. Bei schriftlichen Prüfungen werden in der Regel Fragen auf verschiedenen Anspruchsniveaus formuliert. Das Anspruchsniveau beschreibt gleichzeitig den Schwierigkeitsgrad oder den Leistungsanspruch von bzw. an Fragestellungen. Klausuren sollten zum einen so konstruiert sein, dass ein guter Mix von Fragen auf verschiedenem Anspruchsniveau enthalten ist, zum anderen sollte die Bewertung dem Schwierigkeitsgrad der Fragestellung angemessen entsprechen. Anders ausgedrückt sollten schwierigere Fragen höher „bepunktet“ werden als leichtere Fragen.

In Anlehnung an die Klassifikation von Bloom (1972) kann man das Anspruchsniveau in folgende Hierarchien unterteilen.

In der oben aufgeführten Codierung spiegelt sich die hier beschriebene Hierarchie wieder.

Tab. 0.1 

Verschiedene Arten der Fragestellung und ihre Bedeutungen

Code

Bedeutung

Nennen Sie

Es ist lediglich eine Aufzählung von Fakten (Worten) gemeint.

Definieren Sie

Kurze, verdichtete Zusammenfassung der Bedeutung eines Begriffs oder Gegenstands unter Bestimmung charakteristischer Inhalte (meist bereits vorgegeben).

Skizzieren Sie

Eine Skizzierung gibt einen groben Überblick. Es ist nur eine stichwortartige Darlegung von Zusammenhängen gefragt.

Vergleichen Sie

Darlegung bzw. Gegenüberstellung von Vor und Nachteilen oder Unterschiede von Phänomenen, auch denkbar in Tabellenform.

Beschreiben/erläutern Sie

Ein Text, der Zusammenhänge und Beziehungen näher bzw. ausführlicher darlegt.

Erklären/begründen Sie

Sinnzusammenhänge in einem Text nachvollziehbar darstellen oder eine Meinung auf der Grundlage von Fakten belegen.

Tab. 0.1 

Anspruchsniveau von Prüfungsfragen

Verständnisebene

Erklärung

Ebene (einfache) Wissens/Kenntnisse

Das Wissen und Erinnern von gelernten Fakten, Begriffen und Regeln. Es muss kein Verständnis vorliegen und es müssen keine Beziehungen oder Zusammenhänge gesehen werden.

Ebene des Verstehens

Lernende können mit eigenen Worten eine Zusammenfassungen des Gelernten wiedergeben, sie müssen aber keine Beziehungen herstellen, Zusammenhänge erklären oder Sachverhalte begründen.

Ebene der Anwendung

Die Antwort erfordert Verständnis für Zusammenhänge und den Transfer auf die Praxis anhand von eigenständig formulierten Beispielen.

Ebene der Analyse

Bei der Beantwortung der Frage wird von den Lernenden verlangt, einzelne Elemente eines Sachverhalts zu identifizieren und ggf. eine Hierarchie zwischen ihnen herzustellen oder bestehende Beziehungen zu erkennen.

Ebene der Synthese

Lernende sollen vorhandene Elemente zu einem neuen Ganzen zusammenfügen. Zuvor identifizierte Wissenselemente müssen unter bestimmten Gesichtspunkten geordnet und kombiniert werden

Ebene der Bewertung

Beurteilung von Phänomenen auf der Grundlage von theoretischen Konzepten oder einer eigenen Begründung anhand von logisch nachvollziehbarer Argumentation.

Wir hoffen, dass das vorliegende Kompendium für die Vorbereitung zur schriftlichen Prüfung eine gute Hilfe darstellt und das Buch allen Lesern einen strukturierten Überblick bietet, um auch als „schnelles Nachschlagewerk“ genutzt werden zu können.

Karin Götsch, Frankfurt a. M., im August 2007

Bloom B. Taxonomie von Lernzielen im kognitiven Bereich. Weinheim: Beltz; 1972.

Vita

Karin Götsch ist Ergotherapeutin und Diplom-Medizinpädagogin und leitet seit 30 Jahren die Schule für Ergotherapie in Frankfurt am Main. Durch ihre berufliche Tätigkeit hat sie sich in vielfältiger Weise mit Curriculumsentwicklungen und Fragen zur Durchführung von staatlichen Prüfungen befasst. Seit einigen Jahren ist sie vom Regierungspräsidium als stellvertretende Prüfungsvorsitzende bei staatlichen Prüfungen für Ergotherapeuten in Hessen bestellt.

Abkürzungsverzeichnis

AAT

Aachener-Aphasie-Test

ACE-Hemmer

Angiotensin-converting-Enzym-Hemmer

AC-Gelenk

Akromioklavikulargelenk

ACh

Acetylcholin

ACR

American College of Rheumatology

AD

Antidepressiva

ADL

Activities of Daily Living

AEF

Alkoholembryofetopathie

AEP

akustisch evozierte Potenziale

AG

Arbeitgeber

AGW

Arbeitsplatzgrenzwerte

AHV

Armhalteversuch

ALS

amyotrophische Lateralsklerose

AN

Arbeitnehmer

ANA

antinukleäre Antikörper

AO

Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen

ARVCM

arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie

ASD

Vorhofseptumdefekt

ASIA

American Spinal Injury Association

ASR

Achillessehnenreflex

ASS

Acetylsalicylsäure

AT

autogenes Training

ATNR

asymmetrisch-tonischer Nackenreflex

AZ

Allgemeinzustand

BCRS

Brief Cognitive Rating Scale

BG

Berufsgenossenschaft

BHV

Beinhalteversuch

BNS-Anfall

Blitz-Nick-Salaam-Anfall

BSG

Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit

BSR

Bizepssehnenreflex

BWK

Brustwirbelkörper

BWS

Brustwirbelsäule

BZ

Blutzucker

CCT

kraniale Computertomographie

CIDP

chronische inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie

CK

Kreatinkinase

CMV

Zytomegalievirus

CO2

Kohlendioxid

CPAP

continuous positive airway pressure

CRP

C-reaktives Protein

CT

Computertomographie

CTS

Karpaltunnelsyndrom

DAHTH

Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie dB Dezibel

DCM

dilatative Kardiomyopathie

DD

Differenzialdiagnose

DHS

dynamische Hüftschraube

DMD

Duchenne-Muskeldystrophie

DMGP

Deutschsprachige Gesellschaft für Paraplegie

DNCG

Dinatrium-Cromoglycinsäure

EBV

Ebstein-Barr-Virus

EEG

Elektroenzephalographie

EKT

Elektrokrampftherapie

EMG

Elektromyographie

ENG

Elektroneurographie

EP

evozierte Potenziale

FG

Frühgeborenes

FSME

Frühsommer-Meningoenzephalitis

GAS

general adaptation syndrome

GBS

Guillain-Barré-Syndrom

GDS

Geriatrische Depressionsskala

GFR

glomeruläre Filtrationsrate

GKS

Glasgow-Koma-Skala

Gy

Gray (Einheit der Energiedosis bei Strahlentherapie)

HbF

fetales Hämoglobin

HCM

hypertrophe Kardiomyopathie

HF

Herzfrequenz

Hib

Haemophilus influenzae B

HKS

hyperkinetisches Syndrom

HLA

humanes Leukozyten-Antigen

HMSN

hereditäre motorische und sensorische Neuropathien

HP

Helicobacter pylori

HSV

Herpes-simplex-Virus

HTX

Herztransplantation

HVL

Hypophysenvorderlappen

HWK

Halswirbelkörper

HWS

Halswirbelsäule

Hz

Hertz

i. v.

intravenös

ICP

infantile Zerebralparesen

Ig

Immunglobulin

IRDS

Infant respiratory distress syndrome

ISTA

Aortenisthmusstenose

kcal

Kilokalorien

KHK

koronare Herzkrankheit

KM

Kardiomyopathie

Ko

Komplikation

Lig.

Ligamentum

Ligg.

Ligamenta

Lj.

Lebensjahr

Lm.

Lebensmonat (auch: LM)

LWK

Lendenwirbelkörper

LWS

Lendenwirbelsäule

M.

1. Morbus

2. Musculus

MAK

maximale Arbeitsplatzkonzentration

MER

Muskeleigenreflexe

MHC

(Major-) Histokompatibilitätskomplex

Mm.

Musculi

MMSE

Mini Mental State Examination

MNS

malignes neuroleptisches Syndrom

MRT

Magnetresonanztomographie (syn. Kernspintomographie)

MS

Multiple Sklerose

N.

Nervus

Ncl.

Nucleus

NEC

nekrotisierende Enterokolitis

NG

Neugeborenes

NKCM

Nicht klassifizierbare Kardiomyopathie

NLG

Nervenleitgeschwindigkeit

Nn.

Nervi

NNR

Nebennierenrinde

NSAR

nichtsteroidale Antirheumatika

NW

Nebenwirkungen

O2

Sauerstoff

OGTT

oraler Glucosetoleranztest

p. c.

post conceptionem

p. m.

post menstruationem

p. p.

post partum (nach der Geburt)

PAN

Panarteriitis nodosa

pAVK

periphere arterielle Verschlusskrankheit

PDA

persistierender Ductus arteriosus (Botalli)

PEEP

positive endexspiratory pressure

PET

Positronenemissionstomographie

PFC

persistierende fetale (Herz-) Zirkulation

PHS

Periarthropathia humeroscapularis

PKU

Phenylketonurie

PMR

progressive Muskelrelaxation (nach Jacobsen)

PNS

peripheres Nervensystem

PROMM

Proximale myotonische Myopathie

PSR

Patellarsehnenreflex

PST

Pulmonalstenose

PT

Psychotherapie

PTBS

posttraumatische Belastungsstörung

PTCA

perkutane koronare Angioplastie

RA

rheumatoide Arthritis

RCM

restriktive Kardiomyopathie

RF

Rheumafaktor

RR

Riva-Rocci-Methode zur Blutdruckmessung, daher allgemeine Abkürzung für Blutdruck

s. c.

subkutan

SAB

Subarachnoidalblutung

SAE

subkortikale arteriosklerotische Enzephalopathie

SHT

Schädelhirntrauma

SIRS

Systemic Inflammatory Response Syndrome (= Sepsis)

SKT

Syndrom-Kurz-Test

SLE

systemischer Lupus erythematodes

SMA

(progressive) spinale Muskelatrophie

SPECT

Single-Photon-Emissionscomputertomographie

SRD

sympathische Reflexdystrophie

SS

Schwangerschaft

SSEP

somatosensibel evozierte Potenziale

SSM

Schwangerschaftsmonat

SSPE

subakute sklerosierende Panenzephalitis

SSW

Schwangerschaftswoche

STIKO

Ständige Impfkommissiondes Robert-Koch-Instituts

STNR

symmetrisch-tonischer Nackenreflex

Sv

Sievert (Einheit für Äquivalenzdosis von Strahlen)

syn.

Synonym

TEP

Totalendoprothese

TGA

Transposition der großen Arterien

TPR

Tibialis-posterior-Reflex

TRK

technische Richtkonzentration

TSR

Trizepssehnenreflex

USG

unteres Sprunggelenk

UVV

Unfallverhütungsvorschriften

V. a.

Verdacht auf

VEP

visuell evozierte Potenziale

VSD

Ventrikelseptumdefekt

WHO

World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation)

Z. n.

Zustand nach

ZNS

zentrales Nervensystem

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Vorwort

Zum Aufbau und Gebrauch des Kompendiums

Zur Prüfung

Vita

Abkürzungsverzeichnis

1 Allgemeine Krankheitslehre

1.1 Grundbegriffe

1.1.1 Gesundheit und Krankheit

1.1.2 Individuelle und soziale Bezüge

1.1.3 Epidemiologie

1.1.4 Prävention

1.1.5 Rehabilitation

1.1.6 Ätiologie

1.1.7 Pathogenese

1.1.8 Krankheitsverläufe

1.2 Diagnostik

1.2.1 Anamnese

1.2.2 Befunderhebung

1.3 Therapeutische Mittel

1.3.1 Konservative Verfahren

1.3.2 Operative Therapie

1.3.3 Psychotherapeutische Verfahren

1.4 Schädigungen auf zellulärer Ebene

1.4.1 Anpassungsprozesse

1.4.2 Zellschädigung

1.5 Abwehr – Immunologie

1.5.1 Unspezifische Immunabwehr

1.5.2 Spezifische Immunabwehr

1.5.3 Störungen des Immunsystems

1.6 Abwehr – Infektionen

1.6.1 Ablauf einer Infektionskrankheit

1.6.2 Verbreitung von Infektionskrankheiten

1.6.3 Krankheitserreger

1.7 Entzündungen

1.7.1 Lokale Entzündungsreaktion

1.7.2 Allgemeine Entzündungsreaktion

1.7.3 Systemische Entzündungsreaktion

1.8 Störungen des Kreislaufs und des Wasserhaushalts

1.8.1 Grundlegende Begriffe

1.8.2 Schock

1.9 Störungen der Bewusstseinsfunktionen

1.9.1 Schwindel und Benommenheit

1.9.2 Synkope

1.9.3 Vigilanzstörungen

1.10 Störungen der Vererbung und Entwicklung

1.10.1 Chromosomenaberrationen

1.10.2 Angeborene Entwicklungsstörungen

2 Pädiatrie

2.1 Einführung in das Fachgebiet

2.1.1 Bedeutung für die Ergotherapie

2.1.2 Auswahl der beschriebenen Krankheitsbilder

2.1.3 Die Fachdisziplin Pädiatrie

2.2 Grundlagen zur Schwangerschaft, intrauterinen Entwicklung und Vorsorge

2.2.1 Schwangerschaft und Risikofaktoren

2.2.2 Intrauterine Entwicklung

2.2.3 Störungen der intrauterinen Entwicklung

2.2.4 Vorsorgeuntersuchungen

2.3 Extrauterine Entwicklung

2.3.1 Neugeborenen- und Säuglingsperiode

2.3.2 Kleinkind- bis Schulkindalter

2.3.3 Pubertät und Adoleszenz

2.3.4 Beurteilung von Körper wach stum und Entwicklung

2.4 Genetische Erkrankungen und kongenitale Fehlbildungen

2.4.1 Genetische Erkrankungen

2.4.2 Kongenitale Fehlbildungen

2.5 Neonatologie

2.5.1 Grundbegriffe

2.5.2 Das Neugeborene

2.5.3 Anpassungsstörungen des Neugeborenen

2.5.4 Pulmonale Erkrankungen des Neugeborenen

2.5.5 Infektionskrankheiten des Neugeborenen

2.5.6 Toxische Erkrankungen des Neugeborenen

2.5.7 Geburtstraumen

2.5.8 Das Frühgeborene

2.5.9 Erkrankungen des Frühgeborenen

2.5.10 Das Mangelgeborene

2.5.11 Das übertragene Neugeborene

2.6 Zerebrale Entwicklungsstörungen bei Früh- und Neugeborenen

2.6.1 Fehlbildungen des ZNS

2.6.2 Entzündliche Erkrankungen des ZNS

2.6.3 Traumatische Schäden des ZNS und zerebrale Blutungen

2.6.4 Infantile Zerebralparesen (ICP)

2.6.5 Kindliche Epilepsien

2.6.6 Neuromuskuläre Erkrankungen im Kindesalter

2.7 Infektionskrankheiten im Kindesalter

2.7.1 Virale Infektionskrankheiten mit Exanthem

2.7.2 Virale Infektionskrankheiten ohne Exanthem

2.7.3 Bakterielle Infektionskrankheiten

2.7.4 Impfungen

2.8 Allgemeine Pädiatrie

2.8.1 Erkrankungen des Atemtraktes

2.8.2 Erkrankungen des Stoffwechsels

3 Neurologie

3.1 Einführung in das Fachgebiet

3.1.1 Bedeutung für die Ergotherapie

3.1.2 Gegenstand und Abgrenzung zu anderen Fachgebieten

3.1.3 Auswahl der Themen

3.2 Klinisch-neurologische Untersuchung

3.2.1 Inspektion

3.2.2 Untersuchung von Meningismuszeichen

3.2.3 Orientierende Untersuchung der Hirnnerven

3.2.4 Untersuchung der Motorik

3.2.5 Untersuchung der Reflexe

3.2.6 Untersuchung der Koordination

3.2.7 Schwindel und Nystagmus

3.2.8 Untersuchung der Sensibilität

3.2.9 Untersuchung vegetativer Symptome

3.2.10 Leitsymptome neurologisch-funktioneller Systeme

3.2.11 Neuropsychologische Untersuchungen

3.2.12 Psychische Untersuchung

3.3 Zerebrale Raumforderungen

3.3.1 Hirndrucksteigerung

3.3.2 Hirntumore

3.3.3 Hirnödem

3.3.4 Intrakranielle Hämatome

3.3.5 Hydrozephalus

3.4 Erkrankungen des zentralen Nervensystems

3.4.1 Entzündliche Prozesse des ZNS

3.4.2 Multiple Sklerose (MS)

3.4.3 Gefäßbedingte Erkrankungen des Gehirns

3.4.4 Degenerative Erkrankungen des ZNS

3.4.5 Zerebrale Anfallsleiden

3.4.6 Traumatische Schädigungen des Gehirns und Rückenmarks

3.5 Erkrankungen des peripheren Nervensystems

3.5.1 Nervenwurzelsyndrome (radikuläre Syndrome)

3.5.2 Plexusläsionen

3.5.3 Läsionen einzelner peripherer Nerven

3.5.4 Polyneuropathien

3.5.5 Hirnnervenerkrankungen

3.6 Muskuläre Erkrankungen (Myopathien)

3.6.1 Progressive Muskeldystrophien

3.6.2 Myotonien

3.6.3 Myositiden

3.6.4 Myasthenie

4 Innere Medizin, Onkologie, Geriatrie

4.1 Einführung in das Fachgebiet

4.1.1 Bedeutung des Faches für die Ergotherapie

4.1.2 Gegenstand und Abgrenzung zu anderen Fachbereichen

4.1.3 Auswahl der Themen

4.2 Herz-Kreislauf-Erkrankungen

4.2.1 Koronare Herzerkrankung (KHK)

4.2.2 Herzinsuffizienz

4.2.3 Herzrhythmusstörungen

4.2.4 Entzündungen des Herzens

4.2.5 Kardiomyopathien

4.2.6 Herzklappenfehler

4.2.7 Arterielle Hypertonie

4.3 Gefäßerkrankungen

4.3.1 Arteriosklerose

4.3.2 Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

4.3.3 Venöse Gefäßkrankheiten

4.4 Erkrankungen des Lymphgefäßsystems

4.4.1 Lymphangitis

4.4.2 Lymphödem

4.5 Bluterkrankungen

4.5.1 Anämie

4.5.2 Thrombozytopenie

4.6 Atemwegserkrankungen

4.6.1 Chronische Bronchitis

4.6.2 Lungenemphysem

4.6.3 Asthma bronchiale

4.6.4 Pneumonie

4.6.5 Lungenembolie

4.7 Magen-Darm-Erkrankungen

4.7.1 Gastritis

4.7.2 Ulkuserkrankung

4.7.3 Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

4.8 Lebererkrankungen

4.8.1 Ikterus (Gelbsucht)

4.8.2 Virushepatitis

4.8.3 Leberzirrhose

4.9 Nieren- und Harnwegserkrankungen

4.9.1 Harnwegsinfektionen

4.9.2 Niereninsuffizienz

4.10 Endokrinologische Erkrankungen

4.10.1 Hyperthyreose

4.10.2 Hypothyreose

4.10.3 Erkrankungen der Nebenniere

4.11 Stoffwechselerkrankungen

4.11.1 Diabetes mellitus

4.11.2 Fettstoffwechselstörungen

4.11.3 Hyperurikämie und Gicht

4.12 Allgemeine Onkologie

4.12.1 Theorie der Entstehung von Malignomen

4.12.2 Tumorentwicklung

4.12.3 Metastasierung

4.12.4 Tumorklassifikation

4.12.5 Tumorkomplikationen

4.12.6 Therapeutische Maßnahmen bei Tumorerkrankungen

4.12.7 Prognose von Tumorerkrankungen

4.13 Geriatrie

4.13.1 Körperliche Veränderung im Alter

4.13.2 Multimorbitität

4.13.3 Häufige Erkrankungen im Alter

4.13.4 Geriatrische Diagnostik

5 Traumatologie, Orthopädie und Rheumatologie

5.1 Einführung in das Fachgebiet

5.1.1 Bedeutung für die Ergotherapie

5.1.2 Gegenstand und Abgrenzung

5.1.3 Auswahl der Themen

5.2 Wundlehre

5.2.1 Mechanische Wunden

5.2.2 Thermische Wunden

5.2.3 Chemische Wunden

5.2.4 Wundheilung und ihre Störungen

5.3 Weichteil- und Muskelverletzungen

5.3.1 Muskelverletzungen

5.3.2 Sehnenverletzungen

5.3.3 Nervenverletzungen

5.4 Allgemeine Frakturenlehre

5.4.1 Ursachen von Frakturen

5.4.2 Formen von Frakturen

5.4.3 Offene und geschlossene Frakturen

5.4.4 Diagnostik der Frakturen

5.4.5 Frakturheilung

5.4.6 Komplikationen der Frakturheilung

5.5 Gelenkverletzungen

5.6 Wirbelsäulenverletzungen

5.6.1 Verletzungen der Halswirbelsäule (HWS)

5.6.2 Brust- und Lendenwirbelsäulenverletzungen

5.6.3 Querschnittssyndrom

5.7 Thoraxverletzungen

5.8 Verletzungen der oberen Extremität

5.8.1 Verletzungen der Schulter

5.8.2 Verletzungen des Arms

5.8.3 Verletzungen der Hand

5.8.4 Sehnenverletzungen der Hand

5.9 Amputationen

5.9.1 Amputationsverletzungen

5.9.2 Chirurgische Amputation

5.9.3 Wichtige Kriterien der Nachversorgung

5.10 Verletzungen der unteren Extremität

5.10.1 Beckenfrakturen

5.10.2 Azetabulumfrakturen

5.10.3 Schenkelhalsfrakturen

5.10.4 Oberschenkelschaftfrakturen

5.10.5 Distale Femurfrakturen

5.11 Orthopädie

5.11.1 Einführung in das Fachgebiet

5.11.2 Erkrankungen im Kindesalter

5.11.3 Orthopädische Erkrankungen des mittleren Erwachsenenaltes

5.11.4 Orthopädische Erkrankungen des Alters

5.12 Entzündlich-rheumatische Systemerkrankungen

5.12.1 Rheumatoide Arthritis (RA)

5.12.2 Spondylarthritiden

5.12.3 Weichteilrheuma (Kollagenosen)

5.12.4 Vaskulitiden

6 Psychiatrie

6.1 Einführung in das Fachgebiet

6.1.1 Bedeutung des Faches für die Ergotherapie

6.1.2 Auswahl der beschriebenen Krankheitsbilder

6.1.3 Gegenstand und Abgrenzung zu anderen Fachgebieten

6.1.4 Besonderheiten im Umgang mit psychisch Kranken

6.2 Grundlegendes zur Diagnostik in der Psychiatrie

6.2.1 Anamneseerhebung

6.2.2 Der psychische Befund

6.3 Systematik psychischer Erkrankungen – Klassifikationen

6.3.1 Das Triadische System

6.3.2 ICD-10

6.3.3 DSM-IV

6.4 Grundlegendes zur Therapie psychischer Erkrankungen

6.4.1 Psychopharmakotherapie

6.4.2 Schlafentzugstherapie

6.4.3 Lichttherapie

6.4.4 Elektrokrampftherapie (EKT)

6.4.5 Soziotherapie

6.5 Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis

6.6 Affektive Störungen

6.7 Schizoaffektive Psychose

6.8 Suizidalität

6.9 Neurotische Störungen

6.9.1 Angststörungen

6.9.2 Zwangsstörungen (Zwangsneurose, anankastische Störung)

6.10 Belastungs- und reaktive Störungen

6.10.1 Akute Belastungsreaktion

6.10.2 Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

6.10.3 Anpassungsstörungen

6.11 Persönlichkeitsstörungen

6.11.1 Symptomatik und klinische Subtypen

6.12 Suchterkrankungen/Abhängigkeitserkrankungen

6.12.1 Alkoholismus/Alkoholabhängigkeit

6.12.2 Drogenabhängigkeit

6.12.3 Medikamentenabhängigkeit

6.13 Hirnorganisch bedingte psychische Störungen

6.13.1 Einteilung

6.13.2 Delir

6.13.3 Dämmerzustand

6.13.4 Durchgangssyndrom

6.13.5 Demenzen

7 Kinder- und Jugendpsychiatrie

7.1 Einführung in das Fachgebiet

7.1.1 Bedeutung des Faches für die Ergotherapie

7.1.2 Gegenstand und Abgrenzung zu anderen Fachgebieten

7.1.3 Auswahl der Inhalte

7.1.4 Allgemeine Charakteristik psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen

7.2 Intelligenzminderung – Oligophrenien – Demenzen

7.2.1 Definition und Klassifikation

7.2.2 Klassifikation nach der Intelligenz

7.3 Hirnorganische Störungen

7.3.1 Hirnorganische Persönlichkeitsstörung

7.3.2 Postenzephalitisches Syndrom

7.4 Umschriebene Entwicklungsstörungen

7.4.1 Umschriebene Lese- und Rechtschreibstörung

7.4.2 Rechenstörungen (Dyskalkulie)

7.5 Tiefgreifende Entwicklungsstörungen – autistische Syndrome

7.5.1 Frühkindlicher Autismus – Kanner-Syndrom

7.5.2 Autistische Persönlichkeitsstörung – Asperger-Syndrom

7.5.3 Rett-Syndrom

7.6 Nichtautistische Störungen des Kommunikationsverhaltens

7.6.1 Mutismus

7.6.2 Reaktive Bindungsstörung – Deprivation

7.7 Störung der Nahrungsaufnahme und der Ausscheidungsfunktionen in der frühen Kindheit

7.7.1 Ess- und Appetitstörungen

7.7.2 Pica

7.7.3 Rumination

7.7.4 Enuresis

7.7.5 Enkopresis

7.8 Hyperkinetische Störungen

7.9 Tics und motorische Stereotypien

7.10 Selbstverletzung und Suizidalität

7.10.1 Selbstverletzung

7.10.2 Suizidalität

7.11 Störungen des Sozialverhaltens (Dissozialität)

7.12 Besonderheiten schizophrener Störungen bei Kindern und Jugendlichen

7.12.1 Hebephrene Psychose/Hebephrenie

7.13 Besonderheiten affektiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen

7.14 Angstsyndrome und emotionale Störungen bei Kindern und Jugendlichen

7.14.1 Schulphobie (Trennungsangst)

7.15 Besonderheiten der Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

7.16 Besonderheiten reaktiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen

7.16.1 Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

7.16.2 Anpassungsstörungen

7.17 Besonderheiten der Alkohol- und Drogenabhängigkeit im Kindes- und Jugendalter

7.18 Körperliche Misshandlung und Vernachlässigung

7.19 Sexueller Missbrauch und sexuelle Misshandlung

8 Psychosomatik

8.1 Einführung

8.1.1 Bedeutung des Faches für die Ergotherapie

8.1.2 Gegenstand und Abgrenzung zu anderen Fachgebieten

8.1.3 Allgemeines zur Ätiologie psychosomatischer Störungen

8.1.4 Epidemiologie

8.2 Theorien und Modelle

8.2.1 Charakterologisch orientierte Richtungen

8.2.2 Psychoanalytische Modelle

8.2.3 Stressmodelle

8.2.4 Das lerntheoretische Modell

8.3 Diagnostik in der Psychosomatischen Medizin

8.4 Therapieformen in der Psychosomatik

8.4.1 Psychotherapie

8.4.2 Systemische Familientherapie

8.4.3 Verhaltenstherapeutische Konzepte

8.4.4 Körperbezogene Therapien

8.5 Somatoforme Störungen

8.5.1 Konversionsstörung

8.5.2 Dissoziative Störung

8.6 Somatisierungsstörungen

8.6.1 Anhaltende somatoforme Schmerzstörung

8.7 Psychosomatik der Atmungsorgane

8.7.1 Asthma bronchiale

8.8 Psychosomatik von Herz- und Kreislauferkrankungen

8.8.1 Herzneurose/Herzphobie

8.8.2 Koronare Herzkrankheit (KHK)

8.8.3 Essenzielle Hypertonie

8.9 Psychosomatik des Gastrointestinaltraktes

8.9.1 Allgemeines zum Ess- und Schluckakt

8.9.2 Ulkuskrankheit

8.10 Essstörungen

8.10.1 Anorexia nervosa

8.10.2 Bulimia nervosa

9 Arbeitsmedizin

9.1 Grundlagen

9.1.1 Definition der Arbeitsmedizin

9.1.2 Ziele der Arbeitsmedizin

9.1.3 Strukturen, in denen die Arbeitsmedizin ausgeübt wird

9.1.4 Aufgaben und Ausübungsformen der Arbeitsmedizin

9.1.5 Einige wichtige Definitionen

9.2 Arbeitsplatz und Arbeitsstruktur

9.2.1 Gestaltung von Arbeitsplätzen

9.2.2 Arbeitssicherheit

9.2.3 Arbeitstättenverordnung

9.2.4 Arbeitszeitverordnung

9.2.5 Arbeitsstoffverordnung

9.3 Arbeitsphysiologie

9.4 Ergonomie

9.5 Betriebshygiene

9.5.1 Ausstattung von Arbeitsräumen und Arbeitsplatz

9.5.2 Weitere Arbeitsräume

9.6 Unfallverhütung

9.6.1 Definitionen

9.6.2 Spektrum und Häufigkeit von Arbeitsunfällen

9.6.3 Wegeunfall

9.6.4 Durchgangsarztverfahren

9.7 Berufskrankheiten

10 Bildquellennachweis

Anschriften

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