Als Papa den Mond abschoss - Regula Venske - E-Book

Als Papa den Mond abschoss E-Book

Regula Venske

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Beschreibung

Zum Vor- und Selberlesen: Das Kinderbuch von Kultautorin Regula VenskeAls Papa den Mond abschoss“ jetzt als eBook bei jumpbooks. Oh je, das ging daneben! Zwar schießt der Papa von Lena und Paul die höchste Silvesterrakete aller Zeiten in den Himmel – doch die trifft ausgerechnet den Mond. Und der bricht auch gleich noch in Stücke! Während die Erwachsenen ratlos sind, wissen die Geschwister sofort: Jetzt muss schnell gehandelt werden! Mit Unterstützung von Hundedame Rosina brechen die Kinder auf, um die Mondsplitter wieder einzusammeln … Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Als Papa den Mond abschoss“ von Regula Venske. Wer liest, hat mehr vom Leben: jumpbooks – der eBook-Verlag für junge Leser.

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Seitenzahl: 30

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Über dieses Buch:

Oh je, das ging daneben! Zwar schießt der Papa von Lena und Paul die höchste Silvesterrakete aller Zeiten in den Himmel – doch die trifft ausgerechnet den Mond. Und der bricht auch gleich noch in Stücke! Während die Erwachsenen ratlos sind, wissen die Geschwister sofort: Jetzt muss schnell gehandelt werden! Mit Unterstützung von Hundedame Rosina brechen die Kinder auf, um die Mondsplitter wieder einzusammeln…

Über die Autorin:

Regula Venske wurde 1955 in Minden geboren und wuchs in Münster auf. 1987 promovierte sie zum Doktor der Philosophie. Im selben Jahr erhielt sie den Oldenburger Jugendbuchpreis. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Kriminalromane, für die sie u. a. mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde. Regula Venske ist Mitglied im Autorenverband deutschsprachiger Kriminalschriftsteller SYNDIKAT (www.das-syndikat.com) und im PEN, dessen Generalsekretärin sie seit 2013 ist (www.pen-deutschland.de). Regula Venske lebt in ihrer Wahlheimatstadt Hamburg.

Die Website der Autorin: www.regulavenske.de

Bei jumpbooks erscheint von der Autorin:Lale und der goldene BriefEin Haus aus ReisenDer geklaute Heilige

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eBook-Neuausgabe April 2016

Copyright © der Originalausgabe 2009 Tulipan Verlag, Berlin

Copyright © der Neuausgabe 2015 dotbooks GmbH, München

Copyright © 2016 jumpbooks Verlag. jumpbooks ist ein Imprint der dotbooks GmbH, München.

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Tanja Winkler, Weichs

eBook-Herstellung: Open Publishing GmbH

ISBN 978-3-96053-097-8

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Als Papa den Mond abschoss

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Seit dem zweiten Weihnachtstag schneite es. Und das Schönste war, dass der Schnee nicht sofort wieder schmolz oder zu schwarzem Matsch am Straßenrand wurde. Der Schnee blieb liegen. Nun war Silvester da, und die ganze Welt sah aus wie verzaubert. Und wer weiß? Vielleicht war sie das wirklich?

Am Nachmittag bauten wir einen Schneemann. Weil wir keine Möhre hatten, formte ich ihm eine Nase aus Schnee. Leider brach sie ab. Deshalb tauften wir den Schneemann auf den Namen Michael Jackson. Papa ließ schon mal den ersten Sektkorken knallen und goss Mama und sich ein Gläschen ein. Den Korken spendierte er für Michael Jackson als Nase.

Ich heiße Lena. Entschuldigung, dass ich mich nicht gleich vorgestellt habe. Ich bin acht Jahre alt, im Februar werde ich neun. Mein Bruder Paul ist zehn. Das kleine Dappelchen ist erst zweieinhalb.

Vor dem Abendessen gingen Paul und ich wieder raus, um ein paar Knallfrösche platzen zu lassen. Mama schimpfte mit Paul, weil er versucht hatte, auch große Böller rauszuschmuggeln. Aber die sind zu gefährlich. Paul zündete die Knallfrösche an, und ich schaute zu.

Aber dann wollte ich auch mal, und wir stritten uns.

Es war schon dunkel geworden. Am Himmel, knapp über den verschneiten Dächern, schwebte ein großer oranger Mond. Er sah auch wie verzaubert aus.

Es war schön, von außen durch das Fenster ins Weihnachtszimmer zu schauen. Ich sah den geschmückten Baum und Mamas Bücherregal. Ich sah den Kamin und den Esstisch, unter dem sich Rosina versteckte. Rosina ist unser Hund, eine weiße Labradordame. Sie hat Angst vor der Feuerwerksknallerei. Ich sah das Klavier mit den bunten Weihnachtskarten darauf. Ich dachte, in so einem Zimmer dürften nur friedliche und freundliche Menschen wohnen. Und ich nahm mir vor, mich im neuen Jahr nie mehr zu zanken.