Verlag: FISCHER E-Books Kategorie: Gesellschafts- und Liebesromane Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2014

Arbeit macht Arbeit, darum heißt sie ja so ... E-Book

Ralf Husmann  

4.5 (54)

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E-Book-Beschreibung Arbeit macht Arbeit, darum heißt sie ja so ... - Ralf Husmann

Manche leben, um zu arbeiten, bei anderen ist es umgekehrt – aber alle brauchen sie dieses Buch: Die lebende Büro-Legende Bernd Stromberg stellt die Arbeitswelt vom Kopf auf den Hintern!Moses hat die zehn Gebote und der DFB-Pokal seine eigenen Gesetze. Nur in der Arbeitswelt kann jeder machen, wie er lustig ist? Nein! Der beste Chef Deutschlands hat sich in seiner knappen Freizeit hingesetzt und die wichtigsten Regeln für den Job aufgeschrieben, z.B.: »Immer langfristig denken! Anfangs ruhig kleine Brötchen backen. Wer gleich mit dem großen Brot anfängt, macht sich schnell unbeliebt. Ich nenne das die Prince-Charles-Taktik. Ruhig mal dreißig, vierzig Jahre abwarten, bis die Chefin abdankt oder stirbt. Muss man sich natürlich leisten können …«Über fünfzig Jahre geballte Arbeitserfahrung, seitenweise neue Binsen, frische Weisheiten und nützliche Tipps für den Umgang mit Chefs, Kollegen und anderem Gesocks: ein tolles Geschenk für alle, die irgendwann mal mit Arbeit zu tun haben!

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E-Book-Leseprobe Arbeit macht Arbeit, darum heißt sie ja so ... - Ralf Husmann

Ralf Husmann

Arbeit macht Arbeit, darum heißt sie ja so ...

Stromberg - Die goldenen Job-Regeln. Das ultimative Büro-Buch!

FISCHER E-Books

Inhalt

Das BüroDas BüroZur Einführung: Büro – was soll das?Arbeit macht Arbeit – darum heißt sie ja so.Büro ist kein Aidstest. »Positiv« ist hier etwas Gutes!Meine Firma ist meine Firma. Der Pole kann sich seine Heimat auch nicht aussuchen.Sich für eine Firma zu entscheiden ist so wie sich für eine Frau zu entscheiden: Man macht es oft aus den falschen Gründen.Respekt ist der Grundstein, auf den eine Firma gebaut ist. Aber ein Grundstein ist natürlich bloß ein Symbol …Die Kantine ist der beste Beweis, dass das Elend viele Facetten haben kann.Überraschungen sind die Kirschen auf dem drögen Sandkuchen des Bürolebens.Wenn Deutschland so viele Berge hätte wie Vorschriften, wär das ganze Land voll Alpen.Wer viel sitzt, muss viel laufen.Weiterbildung ist das Salz in der Suppe deiner Arbeit. Zu viel Salz, und du kannst die Suppe ins Klo kippen.Bernd Strombergs Todesliste»Lügen haben kurze Beine« ist eine Lüge.Das Internet ist für jemanden, der arbeiten will, wie der Geruch von gebratenem Speck für jemanden, der fasten will. Es macht es unmöglich …Wenn jemand in einer Besprechung die Wahrheit sagt, ist es so, als ob jemand bei einer Beerdigung rülpst.Das Gegenteil von reden ist nicht zuhören, sondern warten, bis man selbst wieder zu Wort kommt …Hauptsache, man lässt sich durch Fakten nicht ins Bockshorn jagen.»Bullshit« ist Englisch für »Firlefanz« …Strategisch denken! Mittelfristig planen! Und von zwölf bis Mittag ist nicht mittelfristig.Büro verlangt ein gewisses Outfit. Soldaten kämpfen auch nicht im Schlafanzug.Das wichtigste Teil bei der Arbeitskleidung ist die Kappe.Aufrichtigkeit im Büro ist wie eine Horde Pinguine am Nordpol.Fair kommt weiter. Ja sicher. Der Klügere gibt ja auch nach.Nur in der Wüste ist Platz für alle …Perfektion anstreben ist wie Einhörner züchten – man kann’s versuchen, aber man weiß ja schon vorher, wie die Chancen stehen.Schönheit trifft man im Büro so selten wie Steuerehrlichkeit in Griechenland.Bei Mängelvertuschung von Frauen lernen: das Wonderbra-Prinzip.No go ist kein Staat in Afrika.Lass vier und fünfe gerade sein – das bringt dir Lob von allen ein.Business ist kein Kreuzworträtsel. Nur da gibt’s auf alles immer eine einzige richtige Antwort …Nennen Sie Vetternwirtschaft nicht Vetternwirtschaft, sondern Nächstenliebe!Büro ist evolutionsfreier Raum: Hier setzt sich nicht der Stärkere durch, sondern der mit den besseren Beziehungen …Der Kunde ist nicht der Feind, nur der Gegner. Der eigentliche Feind sind die Kollegen …Kollegen sind wie Fremde, die man kennt.Mitarbeiter sollten so sein wie Konservendosen: Von draußen sollte erkennbar sein, was drinnen los ist …Duzen ist wie vögeln: Wenn du es einmal gemacht hast, können Sie nicht mehr so tun, als wärt ihr Fremde …Mitbestimmung ist so sinnvoll wie Marmelade, die nach Wurst schmeckt.Arbeit und Privates muss man auseinanderhalten wie Dieter Bohlen und Thomas Anders. Es gibt nämlich nur Krach, wenn die zusammenkommen …Freiheit macht merkwürdig: Angestellte, Hunde und kleine Kinder brauchen klare Ansagen.Man darf Leuten nicht auf den Schleim gehen, die sich nur bei einem einschleimen wollen.Blut ist dicker als Geld.Frauen haben einen entscheidenden Nachteil: Sie können jederzeit schwanger werden.Behinderte sind wie Minen. Man kann sie nur sehr, sehr vorsichtig treten.Betriebsräte sind wie Schwimmwesten in der Badewanne.Ausländer im Team – heikel, aber unvermeidlich.Es gibt Leute, die von vorne herein im Büro ein Handicap haben: Akademiker.Randgruppen müssen integriert werden: am besten mit Humor.Wenn eine Pizza nur noch aus Rand besteht, dann wird’s Zeit, auf Nudeln umzusteigen.Humor ist vielleicht nicht die stärkste Waffe gegen Rassismus im Büro, aber die lustigste.Was wir früher Humor nannten, heißt heute Mobbing.Spaß am Arbeitsplatz muss entweder ein gewisses Niveau haben oder richtig lustig sein!Im Büro ist der Grat zwischen »lustig« und »lächerlich« oft schmaler als eine Mickey-Mouse-Krawatte.Büro ist Sandkasten mit anderen Mitteln.Tiere im Büro? Ja, gerne, aber nur in der Kantine. Als Schnitzel.Jeder hat das Zeug zu allem.Jeder Mitarbeiter ist kostbar, wertvoll oder halbwegs einzigartig.Angestellte sind eben wie Schneeflocken, jede ist anders.Wir sind bei der Arbeit und nicht auf Kuba. Hier hat jeder Reisefreiheit. Wem es nicht passt, der kann gehen …Mitarbeiter, die gehen, sind wie Tierarten, die aussterben: Die meisten werden nicht vermisst.Ein Recht auf Privatsphäre im Büro ist wie Eishockey in Uganda: lächerlich.Wer backen kann, wird nicht gefeuert.Man muss es den Leuten schwermachen – um ihnen zu helfen.Gute Frage: Wie sieht der Arbeitsalltag des Angestellten aus?Nächste Frage: Wie sieht der Arbeitsalltag des Chefs aus?Arme Socke mit zwei F? – Unser Cheff, unser Cheff.Wie trifft der Angestellte eine Entscheidung?Wie trifft der Chef eine Entscheidung?Büroleben ist wie das Leben der heutigen Indianer: Alles halb so wild …Der Weg ist eben nicht das Ziel. Nur das Ziel ist das Ziel.Ehrgeiz im Büro ist der erste Weg in Depression und Alkoholismus.Oder wollen Sie doch lieber Chef sein?Der Weg in die ChefetageMit der Tür ins Schloss fallen ist besser, als mit dem Kopf durch die Wand wollen.Wer immer heult, ist nicht automatisch der Leitwolf.Es ist immer Luft nach oben, aber diese Luft ist dünn. Und kalt.Bescheidenheit bringt dich nicht weit.Ein Teamplayer gewinnt kein Wimbledon-Finale!Die Motten richten sich immer nach dem Licht, nicht umgekehrt.Bei Pornos und im Büro braucht ein Mann eine gewisse Härte.Mit Seifenblasen kannst du kein Tennis spielen.Autorität ist wie Asbest.Einfühlungsvermögen ist wie Eierlikör: Ein Mann weiß, dass es das gibt, aber er weiß auch, dass ihm das nicht schmeckt …Du musst den ganzen Hirsch erschießen, auch wenn du nur das Geweih haben willst.Wer immer erreichbar ist, ist ein Handy …Ehrlichkeit ist fürs Büro wie die Gurke für die Roulade. Es geht auch ohne, aber mit ist besser.Ehrlich währt mal überhaupt nicht …Pflegen Sie Ihre Macken! Das macht menschlich, und menschlich kommt bei Leuten immer gut an.Fehler haben die anderen – der Chef hat Alleinstellungsmerkmale!Der gute Draht zum Chef kann schnell zur Lunte werden.Ein gutes Schaufenster verkauft auch alten Ramsch.Image geht über Substanz!Immer Hand, Ohr und Auge am Puls der Jugend haben!Mit dem Fortschritt Schritt halten.Tabus immer offen ansprechen – außer die, über die man nicht redet.Vorbilder sind keine Abziehbilder.Der Chefposten ist wie der Eiffelturm: Man will unbedingt mal da hin, aber wenn man dann da ist, ist es enttäuschend …Erfahrung schlägt Wissen, Theorie schlägt Praxis, Kaffeeküche schlägt Chefbüro.Positiv bleiben!Bernd Strombergs FührungskräftequizSo! Jetzt sind Sie Chef …Neue Besen kehren gut – kann aber sein, dass Sie gar nicht als Besen eingestellt wurden …Woraus besteht der Chef?Männer und Frauen im Büro sind wie Tage und Nächte.Die Grenze zwischen Humor und sexueller Belästigung ist so fließend wie die zwischen einem Dekolleté und den richtigen Brüsten …Weihnachten ist im Büro das Fest der schnellen Liebe.Flach ist gut. Für Bildschirme und Hierarchien. Nicht für Frauen.Ein Büro ist eine Dating-Agentur mit Kopierer, eine Partnerbörse mit Akten.Ein Single im Büro ist wie ein Hungriger beim Metzger. Nur Fleisch in der Auslage …Mit der Ex im Büro zu sitzen ist wie sich das Schlafzimmer mit der eigenen Mutter zu teilen.Frauen in Führungspositionen? Ja, kann man machen, aber empfehlen würd’ ich es nicht …Es macht keinen Sinn, die Wand in den Nagel zu schlagen.Burn-out und Brückentage sind die Grundpfeiler einer guten Jahresplanung.Tapetenwechsel bringt nichts, wenn überall Raufaser hängt.Der Kopf ist rund, damit man global denken kann.Stumpf ist Trumpf. Wer sich zurückhält, kommt nach vorne.Für Arbeit gilt dasselbe wie für Bier: Nur so viel wie nötig, nicht so viel wie möglich.Der Chinese schläft nicht, er döst nur.Karriere ist kein Fußballspiel. Im Fußball bringen dich Niederlagen nicht weiter.Niederlagen sind keine Weiterbildung.Erfolg ist immer relativ.Kündigen ist wie Selbstmord: Du kannst immer wieder damit drohen, aber du kannst es nur ein Mal ernsthaft durchziehen.Warum kommt man immer wieder ins Büro? Warum kommen die Blätter immer wieder an die Bäume?Schlusswort

Das Büro

… ist der natürliche Lebensraum für den modernen Menschen. Körperlich arbeiten macht ja keiner mehr. Das ist, ähnlich wie heiraten oder selber schlachten, eher eine nostalgische Geschichte. Und trotzdem wissen viele nicht genau, wie sie sich im Büro zurechtfinden sollen. Ganz wie junge Löwen, die im Zoo groß werden, und dann ausgewildert in der Savanne ratlos vor der Antilope stehen und darauf warten, dass der Pfleger sie in mundgerechte Häppchen zerteilt. Viele Angestellte sind heute wie diese jungen Löwen. Degenerierte, verwöhnte Tiere mit iPhones, facebooks und Tätowationen am Arm, aber ohne die geringste Ahnung, wie sie in der Wildnis überleben sollen. Das können die Löwen in diesem Buch lernen.

Dieses Buch ist eine Art Bibel. Nein, es ist besser als die Bibel. Denn die Bibel wurde von normalen Leuten geschrieben, im Auftrag von dem ganz oben. Dieses Buch aber wurde von dem ganz oben persönlich geschrieben. Von mir. Ich weiß, wie der Hase läuft. Und der Löwe und die Antilope. Und anders als in der Bibel stehen hier nicht solche abstrakten Sachen wie »Du sollst nicht töten« und »Liebe deinen Nächsten«, wo am Ende ja doch keiner weiß, was er damit anfangen soll. Hier wimmelt es von praktischen Tipps und Tricks: Es ist eine detaillierte Anleitung, wie man das Leben zwischen Schreibtisch und Kantine meistert. Ein Erste-Hilfe-Kurs für die Widrigkeiten mit »Kollegen«, »Vorgesetzten« und Fußvolk.

Die Herausgeber hielten es für eine gute Sache, dass zwischendrin auch noch »Leute« wie Ernie, Ulf und andere ihren Senf aufs Blatt husten. Das können Sie getrost überblättern. Aber, wie sagt ein altes Sprichwort? Diamanten strahlen am hellsten, wenn sie neben Matsche liegen. So könnte jedenfalls ein altes Sprichwort sagen, und insofern lesen Sie ruhig alles. Sie werden schon wissen, wer am Ende recht hat.

 

In diesem Sinne!

Bernd Stromberg, im Herbst 2013

Zur Einführung:

Büro – was soll das?

Der Begriff Büro stammt vom altfranzösischen »Bure«, was grober Wollstoff heißt, mit dem wurden damals in Frankreich die Schreibtische bespannt. Das hab ich recherchiert, im Internet, deswegen wird es wohl nicht stimmen, oder aber doch, das weiß man ja eben nicht mehr. Wenn es stimmt, dann gehen wir heute also jeden Tag in etwas, was die Franzosen erfunden haben. Und von da kommt ja meist nix Gutes. (Die Franzosen rosten alle durch. Ich hatte in jungen Jahren einen Citroën. Kann ich nicht empfehlen.)

Man hat im Büro schnell das Gefühl, dass man sich nicht gerade nützlich macht. Am Ende des Tages hat man meist nichts geschafft. Jeder Klempner kann sagen: »Heute hab ich drei Scheißhausrohre saubergemacht.« (Offiziell, und dann wird natürlich noch schwarz ordentlich was nebenbei verdient. Aber selbst das kann man im Büro nicht. Wie soll man hier schwarzarbeiten?)

Der Büromensch hat am Ende des Tages vielleicht 20 Mails geschrieben, von denen zehn im Müll landen und acht im Spam. Aber wenn Sie zwei linke Hände haben oder Abitur, wird’s mit der Klempnerei schon schwierig. Dann werden Sie heute gnadenlos ins Büro abgeschoben. Je eher Sie das akzeptieren, desto besser.

Berthold ›Ernie‹ Heisterkamp (Sachbearbeiter): Mein Leben hat mir nichts vorzuwerfen. Ich sitze abends oft alleine und tau mir Kohlrouladen auf oder sonst was und denke, ach, prima, heute ist auch schon wieder rum. Hauptsache gesund.

Ulf Steinke (Sachbearbeiter):