Arbeitsmarkt -  - E-Book

Arbeitsmarkt E-Book

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Beschreibung

Die Folgen der Globalisierung und des demographischen Wandels sind auf dem Arbeitsmarkt zu spüren: Angst vor Arbeitslosigkeit und wachsende Ungleichheit bewegen die Menschen. Wie verändern sich die Strukturen der Arbeitsnachfrage? Welche Chancen haben ältere Beschäftigte? Wer gewinnt, wer verliert? Und wie steht es um das Modell der Soziale Marktwirtschaft? Der vorliegende E-Book-Reader ergänzt die Schwerpunktausgabe "Arbeitsmarkt" unseres Magazins change im Dezember 2013. Die Beiträge analysieren Entwicklungen am deutschen Arbeitsmarkt, vergleichen sie mit anderen OECD-Ländern, stellen Lösungsansätze und Best Practices vor. Zudem werfen sie einen Blick hinter die Kulissen von Personalabteilungen und beschreiben Trends zum Thema "Führung". Bei den Texten handelt es sich um Auszüge aus Büchern des Verlags Bertelsmann Stiftung.

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Seitenzahl: 370

Veröffentlichungsjahr: 2013

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change | reader

Arbeitsmarkt

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbiografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Reihe change | readerBand ArbeitsmarktE-Book zum Magazin change Ausgabe 4/2013

© 2013 E-Book-AusgabeVerlag Bertelsmann Stiftung, GüterslohVerantwortlich: Christiane RaffelUmschlaggestaltung: Bertelsmann StiftungUmschlagabbildung: Fotolia/stillkostISBN 978-3-86793-560-9 (PDF)ISBN 978-3-86793-561-6 (EPUB)

www.bertelsmann-stiftung.de/verlagwww.bertelsmann-stiftung.de/ebookswww.change-magazin.de

Inhalt

Vorwort

Älter werden – aktiv bleiben (Leseprobe)

Die Arbeitsmarktsituation Älterer in Deutschland – Entwicklung und Status quo

Die alternde Erwerbsbevölkerung und Beschäftigungsstrategien im OECD-Raum – Die Herausforderungen der Zukunft

Länger leben, arbeiten und sich engagieren (Leseprobe)

Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer – Ein Ländervergleich

Arbeitsmarktpolitik für Ältere: Handlungsbedarf – Instrumente – Perspektiven

Wer gewinnt, wer verliert? (Leseprobe)

Vorwort

Offenheit als Erfolgsfaktor

Veränderte Strukturen der Arbeitsnachfrage

Die Akte Personal (Leseprobe)

Anders arbeiten

Literatur

Führung – Überblick über Ansätze, Entwicklungen, Trends (Leseprobe)

Leadership heute

Zukunftsmodell Soziale Marktwirtschaft (Leseprobe)

Vorwort

Die Soziale Marktwirtschaft im internationalen Vergleich: Großbritannien, Deutschland, Schweden

Vorwort

Die Folgen der Globalisierung und des demographischen Wandels sind auf dem Arbeitsmarkt zu spüren: Angst vor Arbeitslosigkeit und wachsende Ungleichheit bewegen die Menschen. Wie verändern sich die Strukturen der Arbeitsnachfrage? Welche Chancen haben ältere Beschäftigte? Wer gewinnt, wer verliert? Und wie steht es um das Modell der Soziale Marktwirtschaft?

Der vorliegende E-Book-Reader ergänzt die Schwerpunktausgabe »Arbeitsmarkt« unseres Magazins change im Dezember 2013. Die Beiträge analysieren Entwicklungen am deutschen Arbeitsmarkt, vergleichen sie mit anderen OECD-Ländern, stellen Lösungsansätze und Best Practices vor. Zudem werfen sie einen Blick hinter die Kulissen von Personalabteilungen und beschreiben Trends zum Thema „Führung“. Bei den Texten handelt es sich um Auszüge aus Büchern des Verlags Bertelsmann Stiftung. Weitere Informationen zu unseren Verlagsprodukten finden Sie unter: www.bertelsmann-stiftung.de/verlag.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Christian RickertsLeiter Corporate CommunicationsBertelsmann Stiftung

Älter werden – aktiv bleiben (Leseprobe)

Auszug aus:

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Älter werden – aktiv bleiben

Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft

Carl Bertelsmann-Preis 2006

Gütersloh 2006

ISBN 978-3-89204-906-7 (Print)

ISBN 978-3-86793-185-4 (PDF)

ISBN 978-3-86793-186-1 (EPUB)

© Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

Die Arbeitsmarktsituation Älterer in Deutschland – Entwicklung und Status quo

Eric Thode

Ältere Arbeitnehmer leiden in Deutschland besonders stark unter der anhaltenden Beschäftigungsmisere. Sie nehmen in weit geringerem Ausmaß als andere Altersgruppen am Erwerbsleben teil und sind dennoch überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen. Auch unter den Langzeitarbeitslosen und prekär Beschäftigten sind Ältere übermäßig vertreten, während sie an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen nur selten teilhaben.

Der Handlungsbedarf, Personen jenseits der 50 wieder Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu bieten, ist bereits heute groß. Noch dringlicher wird er allerdings, wenn man die bereits im Gang befindlichen demographischen Veränderungen in Betracht zieht. Die steigende Lebenserwartung und eine historisch niedrige Geburtenrate bei geringer Zuwanderung lassen die Bevölkerung schrumpfen und altern.

Vor diesem Hintergrund werden die älteren Jahrgänge zahlenmäßig zunehmen, sodass ihre Integration in den Arbeitsmarkt forciert werden muss, um die Arbeitslosigkeit nicht noch weiter ansteigen zu lassen. Darüber hinaus ist es ohnehin erforderlich, das gesamte Erwerbspersonenpotenzial so weit wie möglich auszuschöpfen, um die negativen Folgen des Bevölkerungsrückgangs auf das Wirtschaftswachstum und die soziale Sicherheit zu kompensieren Bomsdorf 2005; Bundesbank 2004; Fuchs, Schnur und Zika 2005).

Dieser Beitrag zeichnet zunächst die Entwicklung zentraler Arbeitsmarktgrößen für ältere Arbeitnehmer nach. Darauf aufbauend wird untersucht, welche Entwicklungen zur ungünstigen Beschäftigungssituation beigetragen haben und mit welchen Mitteln die Politik versucht, entgegenzusteuern. Ein kurzes Fazit samt Ausblick bildet den Abschluss.

Eckdaten der Arbeitsmarktentwicklung für ältere Arbeitnehmer

Die Erwerbsbeteiligung gibt Auskunft darüber, in welchem Umfang ältere Arbeitnehmer überhaupt noch auf dem Arbeitsmarkt aktiv sind, denn sie erfasst diejenigen Personen, die entweder einer Beschäftigung nachgehen oder aktiv einen Arbeitsplatz suchen. Die Erwerbsbeteiligung kann somit näherungsweise als Arbeitsangebot interpretiert werden. Um mögliche Verzerrungen durch nationale Statistiken zu vermeiden, wird im Folgenden auf international vergleichbare Daten der OECD zurückgegriffen, die auf Befragungen beruhen und vor allem in der Gruppe der Älteren zu aussagekräftigeren Ergebnissen kommen.

Die Erwerbsbeteiligungen von Personen zwischen 55 und 64 Jahren divergieren im internationalen Vergleich stark. Den Spitzenplatz nimmt Schweden ein, wo mit 73,1 Prozent noch nahezu drei Viertel aller Personen in dieser Altersgruppe einer Beschäftigung nachgehen oder auf Arbeitssuche sind. In Neuseeland liegt die Erwerbsquote bei 71 Prozent. Daran schließt sich eine Ländergruppe mit Erwerbsquoten von etwa zwei Dritteln an. Zu ihr gehören Norwegen, die Schweiz, Japan, Dänemark und die USA. Zu einer Gruppe, in der immerhin noch mehr als die Hälfte aller Älteren auf dem Arbeitsmarkt aktiv ist, gehört neben Großbritannien, Kanada, Finnland, Australien, Portugal und Irland auch Deutschland mit einer Erwerbsquote von 52,1 Prozent. Damit liegt die Bundesrepublik im hinteren Mittelfeld. Eine geringere Erwerbsbeteiligung findet sich in den Beneluxstaaten, Frankreich, Österreich und den meisten südeuropäischen Ländern. Beim Schlusslicht Italien ist kaum mehr jeder Dritte auf dem Arbeitsmarkt aktiv.

Abbildung 1: Erwerbs- und Beschäftigungsquoten der 55- bis 64-Jährigen (2005)

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Beschäftigungsquote. Sie misst den Anteil der Beschäftigten zwischen 55 und 64 Jahren, die einen Arbeitsplatz haben, an der Gesamtbevölkerung in dieser Altersgruppe. Spitzenreiter ist hier Neuseeland, wo sieben von zehn Älteren einer Beschäftigung nachgehen. Es folgen Schweden und Norwegen, doch auch die Schweiz, Japan und die USA können noch Beschäftigungsquoten von mehr als 60 Prozent aufweisen. Am anderen Ende des Länderspektrums liegen mit Belgien, Österreich und Italien drei Länder, in denen nicht einmal mehr jeder Dritte beschäftigt ist.

Deutschland befindet sich auch bei diesem Indikator mit einem Wert von 45,5 Prozent im hinteren Mittelfeld. Auffällig ist insgesamt, dass sowohl bei der Erwerbsbeteiligung als auch bei der Beschäftigungsquote anglophone und skandinavische Länder vorne liegen, während die meisten kontinental- und südeuropäischen Länder nur hintere Plätze belegen. Demnach können sowohl stark marktlich orientierte Länder als auch Staaten mit umfassender sozialer Sicherung Erfolge bei der Arbeitsmarktteilhabe älterer Arbeitskräfte aufweisen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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