Arja Aulikki Toivonen -  - E-Book

Arja Aulikki Toivonen E-Book

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Beschreibung

Die Welt der Künstlerin Arja Aulikki Toivonen vermittelt die Mythologie der Urbevölkerung in den Andenländern und deren verschiedenen exotischen Gebieten an der Küste und im Urwald in Lateinamerika. Ihr Anliegen war und ist, Kultur und Traditionen vor dem Verlust zu bewahren und über ihre Kunst festzuhalten. Die Ergebnisse sind zahlreiche Werke, in phantastisch-naivem Stil gemalte Tempera- und Ölbilder. Besonders heben sich darin - in ihrer ganz eigenen Ausdrucksform - die Augen hervor, die für Arja Aulikki Toivonen "die Spiegel der Seelen" sind, "durch die man die Profundität der Gefühle sehen kann". Arjas Kunst ist nicht nur reine Symbolik, sondern tatsächlich nötige Vermittlungen, Hommage an die Natur und die Andenbevölkerung von Lateinamerika. Sie leistet durch ihre Kunst einen sublimen und abstrakten Beitrag, der nicht mit Worten erklärt werden kann, aber essenziell für die Menschheit ist.

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EPUB

Seitenzahl: 42

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhalt

Vorwort

ARJA Das Finnenmädchen

ARJA, SUOMALAINEN TYTTÖ

ARJA LA CHICA FINLANDESA

ARJA THE FINN GIRL

Biografie (stand 2014)

Einzelaustellungen

Guppenaustellungen

Curriculum Vitae (2014)

Educación Artística

Asociaciones profesionales

Trabajos

Exposiciones Individuales 2013

Exposiciones Colectivas

Curriculum Vitae (2014)

Yhteystiedot

Taideopinnot

Yksityisnäyttelyt

Yhteisnäyttelyt

Jäsenyydet

Auszüge von Arbeiten an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

als Schülerin von Joseph Beuys 1969–1974

Erste Werke

Familienporträts

Aktuelle Werke

Erste Medienberichte in Europa

Zeittafel

Bildernachweis

Vorwort

Die KUNST-Welt von ARJA vermittelt die Mythologie der Urbevölkerung in den Andenländern und deren verschiedenen exotischen Gebieten an der Küste und im Urwald in Lateinamerika.

Ihr Anliegen, durch ihre autochthononische Darstellungen in ihren Bildern, war und ist, diese Kultur, Traditionen zu schützen, zu respektieren, vor dem Verlust zu bewahren und zurückzugewinnen.

Arja Aulikki Toivonen versucht Leben und Sterben, Arbeiten und Feiern der indigenen Bevölkerung der Andenstaaten Lateinamerikas, der exotischen Küsten- und Urwaldgebieten verwachsenden Kultur und ihrer Religiosität und Ahnenkulte, durch ihr profundes Wissen und Verbundenheit, in ihren Bilder festzuhalten.

Die Ergebnisse sind zahlreiche Werke, in phantastischnaivem Stil gemalte Tempera- und Ölbilder. Die allgemein und immer wiederkehrende Auffälligkeit in ihrer ganz eigenen Ausdrucksform der Augen in ihren Bildern, die „die Spiegel der Seelen widerspiegeln, durch die man die Profundität der Gefühle sehen kann“.

Arjas Kunst ist nicht nur reine Symbolik, sondern sind tatsächlich nötige Vermittlungen, Hommage an die Natur und die Andenbevölkerung von Lateinamerika.

Sie leistet durch ihre Kunst einen sublimen und abstrakten Beitrag, der nicht mit Worten erklärt werden kann, aber essentiell für die Menschheit ist.

Eptingen, im Juni 2017

Erika Plattner

ARJA. Das Finnenmädchen

Es ist April. Der Frühling unter der noch schweren, dicken und kalten Schneeschicht erwacht und will an die Oberfläche.

Genau zu diesem Neubeginn wird Arja inmitten der Wälder Finnlands geboren. Die kleine Arja ist das letzte Kind von sieben Geschwister.

Ihre Kindheit verbrachte sie auf dem riesengrossen Bauernhof in Mittelfinnland mit ihren Eltern und Geschwister.

Nach der Grundschule in ihrem Dorf, trotz schwierigen finanziellen Verhältnissen, konnte Arja für ein Jahr die Freie Kunstschule in Helsinki, Hauptstadt von Finnland, besuchen.

Bereits nach diesem Jahr erhielt sie ein Stipendium für die Mal- und Zeichenschule König in München, Deutschland.

Weitere drei Jahre durfte sie an der Akademie für bildende Künste in München studieren. Danach kamen die richtunggebenden, aufweckenden Lehr- und Studienjahre an der staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf, Deutschland.

Die folgenden fünf Jahre verbrachte sie als Kunststudentin mit ihrem bedeutungsschweren Lehrer Joseph Beuys.

Unumstrittener wichtigster Künstler des 20. Jahrhunderts, mit seinen Installationen, Plastiken, Objekten und Zeichnungen. Mit seinen oft spirituellen Naturlehren, war er wohl die frühe, prägenste Persönlichkeit für Arjas eigenes Erwachen, ihr Interesse für autochtone Kulturen, Shamanismus, die der Lehrer Beuys seinen Schülern pragnant durch seine eigene, tiefgreifenden Erfahrungen in Asien vermitteln konnte. Nach Beenden dieser Studienjahre in Deutschland, brach Arja bereits als junge Künstlerin zu ihrer ersten Reise nach Südamerika auf.

Dort wollte sie ihre eigenen Erfahrungen leben.

Sie wollte die authentischen alten Kulturen der Andenvölker in Südamerika erforschen und sie malen.

Nach einer langen, sehr langen Reise von Norden nach Süden und wieder zurück in diesem grossen Kontinent, fand sie die Orte wo sie arbeiten wollte. Otavalo – Peguche in der Provinz Imbabura im Norden von Ecuador; im Heiligen Tal in Peru; in Bolivien mit den Tarabuco-Hochlandindianer und den Aymaras am Ufer des Titicacasees und in Kolumbien mit den Guambiano-Indianer im Cauca-Tal lebend.

Sie begann ihre Arbeit unter extrem schwierigen Umständen: Wetterverhältnisse, Feuchtigkeit, starke und heftige Regenzeiten, heisse Trockenzeiten. So lebte sie zusammen in der harten Realität von Wahrheit, Lügen, Wirklichkeit, Grausamkeit und Leiden, dieser verschiedenen Gruppierungen von Ureinwohner, den Nachkommen der Inkas. Die mehr als 500 Jahre die spanische Eroberung überdauerten mit ihren ureigenen Glauben, Riten und Kulten.

Ihr Ziel und Interesse waren eine allgemeine Rückkehr zu den Wurzeln der Inkavölker in Lateinamerika und deren alten Künste durch ihre Darstellungen zu unterstützen und vor dem kompletten Vergessen zu schützen.

Sie half und lernte die täglichen Verpflichtungen, Arbeiten dieser Menschen und somit lernte sie deren Welt immer näher und tiefer kennen. Ihre Intuitionen, Inspirationen und Imaginationen, die dann auch ein meditatives inneres Leben von Aria in den folgenden Jahren erzeugen sollen, eigene spirituelle Höhen.

Die Integration war nicht einfach. Nicht damals und auch nicht heute. Ihre ersten Projekte waren kleine Arbeitsgemeinschaften in einem improvisierten Malatelier für Kinder.

Sie reiste viel. Von Kolumbien nach Peru und Bolivien und wieder zurück zu ihrem Ausgangspunkt den sie nun definitiv gefunden hatte: Peguche-Otavalo in Ecuador.

Sie reiste mit ihrem Rucksack, vollbepackt mit ihren Farben und Pinseln – von einem Land zum Anderen.

So lernte sie viele Freunde kennen. In den Dörfern, wo sie bald wie ein liebes Familienmitglied aufgenommen wurde.

In den Städten hatte sie Freunde, die halfen ihre Werke bekannt zu machen in Museen und in Ausstellungen.

In den folgenden Jahren beginnen sich nun ihre Inspirationen, Imaginationen und Intuitionen zu vertiefen.