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Dieses Werk vermittelt kompakt und systematisch das aktuelle Facharztwissen des Ophthalmologen und ist ideal für die begleitende Lektüre in der Weiterbildung und zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung. - Aktuelles Facharztwissen aus der Ophthalmologie - komprimiert und praxisbezogen - Beschreibung aller Krankheitsbilder nach den diagnostischen Hauptgruppen - Systematische Darstellung der aktuellen Therapiemöglichkeiten - Ideal zum schnellen Nachschlagen in der Weiterbildungszeit - Optimale Prüfungsvorbereitung durch effizientes Rekapitulieren des gesamten Wissenskanons
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Seitenzahl: 1058
Veröffentlichungsjahr: 2015
Augenheilkunde essentials
Herausgegeben von:
Gerhard K. Lang, Gabriele E. Lang
Mit Beiträgen von
Bianca Apitzsch, Karl-Heinz Emmerich, Carl Erb, Joachim Esser, Rudolf F. Guthoff, Jürgen Kampmeier, Steffi Knappe, Gerhard K. Lang, Gabriele E. Lang, Stefan J. Lang, Achim Langenbucher, Wolfgang E. Lieb, Hans-Werner Meyer-Rüsenberg, Magdalena Pfriem, Uwe Pleyer, Michael P. Schittkowski, Torsten Schlote, Berthold Seitz, Nóra Szentmáry, Felix Tonagel, Helmut Wilhelm
426 Abbildungen
Die Lehrinhalte im Rahmen der Ausbildung zum Facharzt für Augenheilkunde sind umfassend. In der heutigen Weiterbildungslandschaft kann in Deutschland nach 5 Jahren Ausbildung im Rahmen eines Facharztgesprächs, welches von den Landesärztekammern organisiert und durchgeführt wird, und in dem die Inhalte der Weiterbildungsordnung abgefragt werden, der Facharzt für Augenheilkunde erlangt werden.
Darüber hinaus kann mit dem Examen des European Boards of Ophthalmology (EBO-Examen) der Europäische Facharzttitel (Fellow of the European Board of Ophthalmology) erworben werden.
Mit dem vorliegendem „Intensivkurs“ zur Weiterbildung (Essentials Augenheilkunde) wollen wir eine Hilfestellung für die Weiterbildungszeit in der Augenheilkunde bieten. Dieses Buch ermöglicht in der täglichen Routine den schnellen Zugriff auf allgemein anerkannte Diagnostik- und Therapiestandards sowie auf aktuelle Klassifikationen von Erkrankungen des Faches Augenheilkunde. Außerdem kann der/die Weiterbildungsassistent/in in der Vorbereitungsphase auf die Facharztprüfung Kenntnisse rekapitulieren und mögliche Wissenslücken schließen.
Dieses Buch möchte Sie in die Lage versetzen, die Augenheilkunde zu verstehen und so selbstständig Entscheidungen zu treffen und nicht nur Fakten auswendig zu lernen.
Es will eine fundierte Wissensquelle und eine didaktische Basis für ein schnelllebiges Fach im besten Sinne sein.
Bei der Gestaltung des Buches wurde darauf geachtet, dass das derzeit anerkannte Wissen im Fach Augenheilkunde in didaktisch klarer und einprägsamer Form wiedergegeben ist. Eine einheitliche Gliederung mit schnell fassbaren, stichwortartigen Informationen, die einen bewältigbaren Zugang zur Fülle des Stoffes schafft und den Lerneffekt begünstigt, wurde angestrebt, jedoch wurde auch darauf Wert gelegt, den Autoren der einzelnen Kapitel die Freiheit zu lassen, ihre Kapitel so darzustellen, wie sie es für den Leser am besten halten.
Die Kapitel wurden von Autoren und Arbeitsgruppen gestaltet, die sich national und international einer hohen Expertise und Anerkennung in den jeweiligen Schwerpunkten erfreuen. Auf diese Weise konnte sichergestellt werden, dass sowohl anerkanntes evidenzbasiertes Fachwissen als auch die Erfahrung bei der Umsetzung dieser Wissensinhalte in der klinischen Routine einbezogen wurden.
Allen Autoren, die sich intensiv mit der Erarbeitung ihrer Lehrinhalte befasst haben, sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.
Für die Bereitschaft und das Risiko bei einer Erstauflage als Autor teilzunehmen, gebührt jedem Einzelnen unsere Anerkennung.
Den Leserinnen und Lesern wünschen wir viel Erfolg, aber auch Freude bei der Examensvorbereitung.
Ulm, Frühjahr 2015
Gerhard und Gabriele Lang
Vorwort
1 Optik und Refraktion(1)
1.1 Optischer Apparat des Auges
1.1.1 Elemente und Grundfunktion aus optischer Sicht
1.1.2 Dimensionen der Elemente
1.1.3 Lichtperzeption und Signalvorverarbeitung
1.1.4 Lichtempfindlichkeit V (λ)
1.1.5 Optische Eigenschaften der Elemente (Transmission, Dispersion)
1.2 Fehlsichtigkeiten, Refraktion und Sehschärfe
1.2.1 Fehlsichtigkeiten des Auges
1.2.2 Vergenz
1.2.3 Refraktionsbestimmung (Sphäre, Zylinder, Achse)
1.2.4 Refraktionskorrektur
1.2.5 Kontaktlinsen
1.2.6 Komponentendarstellung des Astigmatismus
1.2.7 Sehschärfe/Visus
1.2.8 Abbildungsmaßstab
1.2.9 Anisometropie, Aniseikonie
1.2.10 Feldwinkel mit Brillenkorrektur
1.2.11 Akkommodation und Akkommodationstheorien
1.2.12 Presbyopie (Alterssichtigkeit)
1.2.13 Vergrößernde Sehhilfen
1.3 Achsen des Auges
1.4 Stiles-Crawford-Effekt
1.5 Sphärische, asphärische und astigmatische Flächen
1.6 Augenmodelle
1.6.1 Paraxiale Modelle (z.B. Gullstrand)
1.6.2 Verallgemeinerte asphärische und dispersive Modelle (z.B. Liou-Brennan)
1.7 Abbildungsfehler, Wellenfrontaberrationen
1.7.1 Darstellung mit Polynomen (z.B. Zernike, Seidel)
1.7.2 Umrechnung Zernike/Refraktionsfehler
1.8 Optische Implantate
1.8.1 Berechnung von Intraokularlinsen für die Kataraktoperation
1.8.2 Berechnung von phaken und pseudophaken Intraokularlinsen
1.9 Augenschutz und regulative Bestrahlungsgrenzwerte
1.9.1 Inkohärente Strahlung, thermische und fotochemische Schädigungen
1.9.2 Kohärente Strahlung, Laserquellen
1.10 Literatur
2 Tränenwegserkankungen
2.1 Allgemeine Vorbemerkungen
2.2 Entwicklungsgeschichte
2.2.1 Anatomie der ableitenden Tränenwege
2.2.2 Entwicklungsanomalien der ableitenden Tränenwege
2.2.3 Atresien der ableitenden Tränenwege
2.2.4 Anomalien der Kanalisation
2.3 Untersuchungsmethoden
2.3.1 Nasaler Farbstofftest
2.3.2 West-Probe
2.3.3 Spülung der ableitenden Tränenwege
2.3.4 Apparative Diagnostik
2.4 Kongenitale Tränenwegstenose
2.4.1 Diagnostik und Untersuchung
2.4.2 DNCS (Dacryocystitis neonatorum chronica simplex)
2.4.3 Akute Dakryozystitis
2.4.4 Andere chirurgische Verfahren bei Tränenwegstenosen
2.4.5 Entfernung der Tränenwegsintubation
2.4.6 Tränensackdivertikel
2.4.7 Tränensackfisteln
2.5 Tränenwegstenosen im Erwachsenenalter
2.5.1 Entzündungen
2.5.2 Tumoren der ableitenden Tränenwege
2.5.3 Funktionelle Tränenwegstenosen
2.5.4 Mechanische Tränenwegstenosen
2.5.5 Dakryozystorhinostomie
2.5.6 Konjunktivorhinostomie
3 Liderkrankungen/okuloplastische Chirurgie
3.1 Übersicht über die funktionelle Lidanatomie
3.1.1 Embryologie
3.1.2 Haut/sensible Versorgung
3.1.3 Arterielle Blutversorgung
3.1.4 Motorik
3.1.5 2-Lamellen-Konzept
3.1.6 Fettkompartimente der Lider
3.2 Physiologie der Lider
3.3 Klinische Untersuchung der Lider
3.3.1 Global
3.3.2 Oberlid
3.3.3 Unterlid
3.3.4 Assoziierte Augenmotilität/-stellung
3.4 Lidfehlbildungen
3.4.1 Ablepharie, Mikroblepharon
3.4.2 Ankyloblepharon
3.4.3 Lidkolobom
3.4.4 Epiblepharon
3.4.5 Epikanthus
3.5 Erkrankungen der Wimpern
3.5.1 Trichiasis
3.5.2 Polytrichosis/Distichiasis
3.6 Lidfehlstellungen
3.6.1 Dermatochalasis
3.6.2 Blepharochalasis
3.6.3 Ptosis
3.6.4 Lidretraktion
3.6.5 Ektropium
3.6.6 Entropium
3.6.7 Fazialisparese
3.6.8 Floppy-Eyelid-Syndrom
3.7 Lidverletzungen
3.8 Lidfunktionsstörungen
3.8.1 Essenzieller Blepharospasmus
3.8.2 Faltenbehandlung – Botulinumtoxininjektion aus kosmetischer Indikation
3.8.3 Grundzüge zu Fillern im Lidbereich
3.8.4 Lidmyokymie
3.9 Lidtumoren
3.9.1 Entzündlich bedingte Lidtumoren
3.9.2 Benigne Lidtumoren
3.9.3 Maligne Lidtumoren
3.9.4 Grundzüge der Lidtumorchirurgie
3.10 Lidentzündungen
3.10.1 Erregerbedingte Liderkrankungen
3.11 Exogene Liderkrankungen
3.11.1 Lichtdermatosen
3.11.2 Dermatitis durch Röntgenstrahlen
3.11.3 Pruritus als unspezifisches Symptom
3.12 Literatur
4 Orbita
4.1 Grundsätzliche Überlegungen
4.1.1 Häufigkeit von neoplastischen und entzündlichen Orbitaerkrankungen
4.1.2 Diagnostisches Vorgehen und Untersuchungsmethoden
4.2 Trauma
4.3 Vaskuläre Erkrankungen
4.3.1 Von Gefäßen ausgehende Neu- und Fehlbildungen
4.3.2 Erkrankungen mit venösen Abflussstörungen und/oder arteriovenösen Kurzschlüssen
4.4 Tumoren
4.4.1 Gliome
4.4.2 Neurinome/Neurofibrome
4.4.3 Meningeome
4.4.4 Metastasen
4.4.5 Keimzell-/Missbildungstumoren, komplexe Fehlbildungen
4.4.6 Sarkome
4.4.7 Fortgeleitete Prozesse
4.4.8 Raumforderungen der Tränendrüsenregion
4.5 Lymphoproliferative und leukämische Erkrankungen
4.6 Entzündliche Erkrankungen
4.6.1 Erregerbedingte Orbitaprozesse
4.6.2 Idiopathische/unspezifische Entzündungen (Pseudotumor orbitae)
4.6.3 Granulomatöse Veränderungen
4.7 Endokrine Orbitopathie
4.8 Literatur
5 Bindehaut (Konjunktiva)
5.1 Anatomie
5.2 Pathologische Befunde
5.2.1 Chemosis
5.2.2 Follikel
5.2.3 Granulom
5.2.4 Hyperämie, Injektion
5.2.5 Hyposphagma
5.2.6 Keratinisierung
5.2.7 Membranen
5.2.8 Papillen
5.2.9 Pseudomembranen
5.2.10 Symblepharon
5.2.11 Ulzera
5.2.12 Vernarbung
5.3 Degenerative Bindehautveränderungen
5.3.1 Pinguekulum
5.3.2 Pterygium
5.4 Entzündliche Veränderungen (Konjunktivitis)
5.4.1 Bakterielle Konjunktivitis
5.4.2 Virale Konjunktivitis
5.4.3 Konjunktivitis durch Chlamydien
5.4.4 Ophthalmia neonatorum
5.4.5 Okuloglanduläre Syndrome (Parinaud)
5.4.6 Allergische Konjunktivitis
5.5 Bindehauterkrankungen verschiedener Genese
5.5.1 Obere limbale Keratokonjunktivitis Theodore
5.5.2 Konjunktivitis lignosa
5.5.3 Konjunktivitis bei Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse
5.5.4 Okuläres Pemphigoid und Pseudopemphigoid
5.6 Bindehauttumoren
5.6.1 Plattenepithelpapillom
5.6.2 Konjunktivale intraepitheliale Neoplasie (CIN)
5.6.3 Plattenepithelkarzinom
5.6.4 Primär erworbene Melanose
5.6.5 Bindehautnävus
5.6.6 Malignes Melanom
5.6.7 Malignes Lymphom
5.7 Bindehautablagerungen und Verfärbungen
5.7.1 Hyposphagma
5.7.2 Ikterus
5.7.3 Kalkinfarkte
5.7.4 Medikamentös induzierte Verfärbungen
5.7.5 Xerosis conjunctivae
5.8 Literatur
6 Hornhaut(2)
6.1 Hornhaut (Kornea)
6.1.1 Grundkenntnisse
6.1.2 Untersuchungsmethoden
6.1.3 Fehlbildungen
6.1.4 Infektiöse Keratitis
6.1.5 Nicht infektiöse Keratitis, Keratopathien
6.1.6 Hornhautablagerungen und Degeneration
6.1.7 Operationen an der Hornhaut
6.2 Literatur
7 Lederhaut (Sklera)(3)
7.1 Grundkenntnisse
7.1.1 Bedeutung
7.1.2 Morphologie
7.1.3 Blutversorgung und Innervation
7.2 Untersuchungsmethoden
7.3 Farbveränderungen
7.4 Staphylome und Ektasien
7.5 Verletzungen
7.6 Entzündungen
7.6.1 Episkleritis
7.6.2 Skleritis
8 Linse
8.1 Grundkenntnisse
8.1.1 Embryologie
8.1.2 Anatomie und Physiologie
8.1.3 Altersveränderungen
8.2 Untersuchungsmethoden
8.2.1 Linsentrübungen
8.2.2 Graduation und Klassifikation
8.3 Erworbene Katarakt
8.3.1 Altersabhängige Katarakt (Cataracta senilis)
8.3.2 Katarakt bei systemischen Erkrankungen
8.3.3 Katarakt bei anderen Augenerkrankungen (Cataracta complicata)
8.3.4 Traumatische Katarakt (Cataracta traumatica)
8.4 Therapie der altersabhängigen Katarakt
8.4.1 Präoperative Überlegungen
8.4.2 Intraokularlinsen
8.4.3 Anästhesie
8.4.4 Kataraktoperation
8.4.5 Operative Komplikationen
8.4.6 Postoperative Komplikationen
8.5 Kongenitale Katarakt (Cataracta congenita)
8.5.1 Stoffwechselerkrankungen
8.5.2 Intrauterine Infektionen der Mutter, vergesellschaftet mit der Entwicklung einer bilateralen Katarakt
8.5.3 Chromosomenanomalien
8.5.4 Skelettsyndrome
8.5.5 Therapie
8.6 Anomalien der Linsenform
8.6.1 Lenticonus anterior
8.6.2 Lenticonus posterior
8.6.3 Lentiglobus
8.6.4 Mikrosphärophakie
8.6.5 Mikrophakie
8.6.6 Kolobom
8.7 Lageveränderungen der Linse (Subluxatio und Luxatio lentis)
8.8 Literatur
9 Refraktive Chirurgie
9.1 Epidemiologie
9.2 Historische Entwicklung
9.3 Methoden
9.3.1 Oberflächenverfahren
9.3.2 Stromale Verfahren
9.3.3 Intraokulare Verfahren
9.3.4 Bioptik
9.4 Generelle Kontraindikationen fotorefraktiver Eingriffe
9.5 Komplikationen nach PRK/LASEK bzw. LASIK
9.5.1 Intraoperative Komplikationen
9.5.2 Postoperative Komplikationen
9.6 Aberrometrie („Wellenfrontkorrektur“)
9.7 Presbyopiekorrektur
9.8 Orthokeratologie
10 Netzhaut (Retina)
10.1 Netzhaut
10.2 Untersuchungsmethoden
10.2.1 Ophthalmoskopie
10.2.2 Gefäßerkrankungen
10.2.3 Degenerative Erkrankungen
10.2.4 Dystrophische Erkrankungen
10.2.5 Netzhautveränderungen bei Allgemeinerkrankungen
10.2.6 Entzündliche Erkrankungen
10.2.7 Akute makuläre Neuroretinopathie (AMNR)
10.2.8 Paraneoplastische Retinopathien
10.2.9 Tumoren der Netzhaut
10.2.10 Traumatische und exogene Retinopathien
10.3 Literatur
11 Glaskörper
11.1 Anatomie
11.2 Persistierender hyperplastischer primärer Glaskörper (PHPV)
11.3 Glaskörperabhebung
11.4 Proliferative Vitreoretinopathie (PVR)
11.5 Hereditäre Vitreoretinopathien
11.6 Vitreomakuläre und vitreopapilläre Traktion
11.7 Glaskörpertrübungen
11.7.1 Mouches Volantes
11.7.2 Asteroide Hyalose (Synchisis nivea, Benson-Krankheit)
11.7.3 Synchisis scintillans
11.7.4 Amyloidose
11.8 Literatur
12 Gefäßhaut (Uvea), Uveitis
12.1 Begriffsbestimmung
12.2 Anatomie
12.2.1 Iris
12.2.2 Ziliarkörper – Corpus ciliare
12.2.3 Aderhaut – Choroidea
12.3 Entzündungen der Uvea – Einleitung
12.3.1 Epidemiologie und sozioökonomische Bedeutung
12.3.2 Definition und Klassifikation intraokularer Entzündungen
12.3.3 Symptomatik
12.3.4 Diagnostisches Vorgehen
12.3.5 Grundzüge der Therapie
12.4 Spezifische Krankheitsbilder der Uveitis
12.4.1 Anteriore Uveitis
12.4.2 Intermediäre Uveitis
12.4.3 Uveitis posterior
12.4.4 Panuveitis
12.5 Missbildungen und Dystrophien der Uvea
12.5.1 Aniridie
12.5.2 Irishypoplasie
12.5.3 Iridokorneale Syndrome
12.5.4 Albinismus
12.5.5 Aderhautkolobome und Iriskolobome
12.6 Benigne und maligne Veränderungen der Uvea
12.6.1 Iriszyste
12.6.2 Irisnävus
12.6.3 Irismelanom
12.6.4 Juveniles Xanthogranulom
12.6.5 Aderhautnävus
12.6.6 Choroidales Hämangiom
12.6.7 Choroidales Osteom
12.6.8 Aderhautmelanom
12.6.9 Aderhautmetastase
12.7 Trauma der Uvea
12.7.1 Aderhautruptur
12.8 Literatur
13 Tumoren
13.1 Einleitung
13.2 Tumoren der Augenlider
13.2.1 Benigne Tumoren
13.2.2 Maligne Lidtumoren
13.3 Tumoren der Bindehaut
13.4 Zystische und solide Tumoren der Iris
13.4.1 Benigne Tumoren
13.4.2 Maligne Tumoren
13.5 Tumoren der Aderhaut
13.5.1 Benigne Tumoren
13.5.2 Maligne Tumoren
13.6 Tumoren der Netzhaut, des retinalen Pigmentepithels und der Papille
13.6.1 Benigne Tumoren
13.6.2 Maligne Tumoren
13.7 Tumoren der Orbita
13.7.1 Pädiatrische Orbitatumoren
13.7.2 Vaskuläre Orbitatumoren
13.7.3 Tumoren der Tränendrüse
13.7.4 Neurale Orbitatumoren
13.7.5 Lymphome der okulären Adnexe
13.8 Literatur
14 Strabologie(4)
14.1 Anatomie und Physiologie
14.1.1 Arten von Augenbewegungen
14.2 Kongenitaler Strabismus
14.2.1 Begleitschielen (Strabismus concomitans), Heterotropie (manifestes Schielen)
14.2.2 Heterophorie
14.3 Erworbene Augenbewegungsstörungen
14.4 Nystagmus
14.5 Literatur
15 Neuroophthalmologie
15.1 Neuroophthalmologische Anamnese und Untersuchung
15.1.1 Anamnese
15.1.2 Untersuchungsmethoden
15.2 Pupille
15.2.1 Grundlagen
15.2.2 Untersuchung der Pupillenafferenz
15.2.3 Pupillenvergleichstest (Swinging-Flaschlight-Test) und afferente Störungen
15.2.4 Efferente Störungen
15.3 Sehnervenerkrankungen
15.3.1 Grundlagen
15.3.2 Sehnervenentzündung
15.3.3 Anteriore ischämische Optikusneuropathie (AION)
15.3.4 Posteriore ischämische Optikusneuropathie (PION)
15.3.5 Traumatische Optikusneuropathie
15.3.6 Radiogene Optikusneuropathie
15.3.7 Mitochondriale Optikusneuropathien
15.3.8 Drusenpapille
15.4 Stauungspapille
15.4.1 Grundlagen
15.4.2 Chronische Stauungspapille
15.5 Tumoren im Bereich der vorderen Sehbahn und des Chiasmas
15.5.1 Hypophysentumoren
15.5.2 Meningeome
15.5.3 Optikusgliom
15.5.4 Maligne Tumoren
15.6 Erkrankungen der postchiasmalen Sehbahn und Sehrinde
15.7 Visuelle Halluzinationen
15.7.1 Migräneaura
15.7.2 Halluzinationen im Zusammenhang mit einem Schlaganfall oder als transitorisch ischämische Attacke (TIA)
15.7.3 Okzipitallappenepilepsie
15.7.4 Charles-Bonnet-Syndrom
15.7.5 Halluzinationen im Zusammenhang mit Drogen und Medikamenten
15.7.6 Palinopsie
15.8 Höhere Sehstörungen
15.8.1 Hemineglekt
15.8.2 Simultanagnosie
15.8.3 Prosopagnosie
15.8.4 Visuelle Objektagnosie
15.8.5 Alexie ohne Agrafie
15.9 Kopfschmerzen
15.9.1 Migräne
15.9.2 Spannungskopfschmerz
15.9.3 Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch
15.9.4 Trigeminoautonome Kopfschmerzen
15.9.5 Trigeminusneuralgie
15.10 Sehverschlechterung ohne organische Ursache
15.11 Literatur
16 Glaukom(6)
16.1 Allgemeine Vorbemerkung
16.2 Grundkenntnisse
16.2.1 Physiologie und Pathophysiologie der Kammerwasserzirkulation
16.3 Untersuchungsmethoden
16.3.1 Schräge Beleuchtung der Vorderkammer
16.3.2 Spaltlampenuntersuchung
16.3.3 Gonioskopie
16.3.4 Messung des intraokularen Druckes (IOD)
16.3.5 Ophthalmoskopie der Papille
16.3.6 Gesichtsfelduntersuchung
16.3.7 Untersuchung der retinalen Nervenfaserschicht (RNFS)
16.3.8 Primär chronisches Offenwinkelglaukom (POWG)
16.3.9 Primäres akutes Winkelblockglaukom
16.4 Sekundäre Glaukome
16.4.1 Sekundäre Offenwinkelglaukome
16.4.2 Sekundäre Winkelblockglaukome
16.5 Kongenitale und infantile Glaukome
16.6 Literatur
17 Abkürzungen
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum
Achim Langenbucher
Der optische Apparat des Auges besteht aus einer Reihe optischer Komponenten, die im Zusammenspiel die Abbildung eines Objektes auf die Netzhaut realisieren. In ▶ Abb. 1.1 ist der schematische Aufbau des Auges im Querschnitt dargestellt. Im Folgenden sollen die optischen Komponenten in ihrer Funktion kurz erläutert werden:
Abb. 1.1 Querschnitt durch das Auge.
(Aus: Schünke M, Schulte E, Schumacher U. Prometheus. LernAtlas der Anatomie. Kopf, Hals und Neuroanatomie. Illustrationen von M. Voll und K. Wesker. 2. Aufl. Stuttgart: Thieme; 2009.)
Der Tränenfilm bildet eine Meniskuslinse vor der Hornhaut, die eine sehr gleichmäßige Oberflächenstruktur aufweist und im physiologischen Normalfall eine gute Abbildungsqualität sicherstellt. Aufgrund der Oberflächenspannung an der Grenzfläche zu Luft werden kleinste Unregelmäßigkeiten der Hornhautoberfläche ausgeglichen.
Merke
Pathologien des Tränenfilms beeinträchtigen die Abbildungsqualität deutlich.
Die Hornhaut ist eine der Tränenlinse nachgeschaltete Meniskuslinse, die das Fenster des Auges darstellt. Zusammen mit der Tränenlinse trägt die Hornhaut mit rund 43 dpt etwa ⅔ zur Brechung bei. Aufgrund des hohen Brechungsindexübergangs von Luft zum Tränenfilm bzw. zur Hornhaut wirken sich selbst kleinste Unregelmäßigkeiten erheblich auf die Abbildungseigenschaften des Auges aus.
Die beiden Augenkammern des Auges (Vorderkammer und Hinterkammer) beschreiben den mit Kammerwasser gefüllten Bereich zwischen der Hornhautrückfläche und der Linsenvorderfläche. Optisch lassen sich diese beiden Bereiche durch Meniskuslinsen beschreiben. Die Iris als pigmentiertes Diaphragma, welches die Hinterkammer von der Vorderkammer trennt, stellt die Blende des Auges dar. Diese Blende ist zum einen für die Adaptation an die Umgebungshelligkeit (Helligkeitsdynamik), aber auch für die Schärfentiefe der Abbildung verantwortlich.
Die natürliche Augenlinse wird optisch durch eine Bikonvexlinse repräsentiert. Anders als die übrigen Elemente kann sie nicht durch einen homogenen Brechungsindex beschrieben werden. Ihr Brechungsindex variiert ortsabhängig und nimmt von den äußeren Strukturen zum Zentrum hin (von der Linsenrinde bis zum Linsenkern) zu (sog. Gradientenindexlinse). Die Augenlinse verändert bei der Einstellung des Auges auf Objekte in der Nähe (Akkommodation) ihre Geometrie und Position im Auge und kann damit den Brechwert des Auges verändern. Sie trägt mit rund 19 dpt zu etwa ⅓ zur Brechung des gesamten Auges bei.
Der Glaskörper als volumenmäßig größter Anteil des Auges besteht aus einer gallertartigen Substanz, die den Zwischenraum zwischen der Augenlinse und der Netzhaut auffüllt. Optisch wird dieser Bereich des Auges als konkav-konvexe Meniskuslinse beschrieben.
Die Netzhaut stellt die fotosensitive Schicht des Auges dar und transformiert Lichtsignale in elektrische Potenziale bzw. neuronale Signale. An der Fovea, der Stelle des schärfsten Sehens, sind die Fotorezeptoren am dichtesten angeordnet, somit wird hier die höchste Ortsauflösung erreicht. Am Sehnervenkopf treten die Nerven gebündelt aus dem Auge aus, an dieser Stelle ist die Netzhaut nicht lichtempfindlich, da keine Fotorezeptoren vorhanden sind (blinder Fleck).
Die mittlere Augenlänge beträgt 24,0 mm (20,0–29,5 mm). Der paraxiale Brechwert der Hornhaut liegt bei 43,42 dpt, das gesamte Auge hat etwa einen Brechwert von 59,63 dpt (54,0–65,0 dpt). Die Masse des Auges beträgt etwa 7 g. Ein Überblick über die Abmessungen der verschiedenen Elemente ist in ▶ Tab. 1.1 gegeben.
Tab. 1.1
Mittlere Abmessungen und Brechungsindizes der optischen Elemente im menschlichen Auge.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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