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Ich möchte euch hier ein Buch präsentieren, dass einmal zeigt, wie Autoren an den Verleger herantreten und vor allem, mit was für Fragen sie auch an sein Wissen appellieren. Es ist heiter dargestellt mit den Gedankengängen eines Verlegers. So manches Mal wünscht man sich, live dabei gewesen zu sein, nur um an jenem Punkt mitgelacht zu haben.
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Seitenzahl: 26
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Mirco von Maydell
Autor fragt Verleger
Anekdoten am Rande - Band I
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Kategorie I :Die Bewerbung des Autors beim Verlag:
Kurze Fragen an den Verlag:
Der Autor fragt und der Verleger antwortet: Dazu Kommentare vom Verleger
Epilog
Impressum neobooks
Der Autor fragt den Verleger
Anekdoten am Rande I
Autor : Mirco von Maydell
Lektorin : Ilona Schmidt
Danksagung
an Michelle-Janine Brendel, fürs Zuhören
Dieses Buch widme ich all jenen Autoren, Dank derer ich dieses Werk verfassen konnte. Es geht hier um Fragen, die Autoren einem Verleger stellen. Manche Fragen sind gängig, andere wiederum nicht. Und wieder andere sind so ausgefallen, dass man als Verleger am Bildschirm glaubt, es liegt eine Datenpanne auf dem Monitor vor. Die folgenden Fragen sind anonym gehalten.
Der Job als Verleger beinhaltet, dass man seinen Autoren Rede und Antwort stehen muss. Darüber hinaus werden in dem solzialen Netzwerk Facebook, auch immer wieder mal Fragen, von potentiellen Interessenten, im weiteren Verlauf Autoren genannt, an ihn gestellt. Um ein paar dieser Anekdoten zu zeigen, sind hier mehrere dieser Fragen aufgeführt, aber auch Gesprächsverläufe dargestellt. Dazu sind die Gedanken des Verlegers zu den jeweiligen Fragen in Klammern gesetzt. Denn es kommt vor, dass dieser so manches Mal sprachlos ist, bezüglich der Art der Frage, die an ihn heran getragen wird.
Manuskript per Email eingereicht: a) Kein Name dran (In der Vita steht auch kein Name) b) Email Adresse ist irgendein komischer Disneyname (Goofy sonstwiewas)
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Ich gehe spazieren, da spricht mich jemand Fremdes an und sagt: „Du hast doch diesen Verlag da.“ Ich: „JA?“ „Dann hier, nimm.“, und gibt mir einen USB Stick und geht weiter. (Da hab ich blöd geschaut)
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Manuskript kommt per Email:a) Die Datei hat mehr als 100 MB. (Oh Gott, was zur Hölle ist das denn?!) Grund: Exposé und Leseprobe sind normal. Seine Kurzvita ist ein Video vom Autor im Garten, in dem er erzählt, dass er ja den nächsten Harry Potter geschrieben hat. Dabei kann man zusehen, wie er selbstzufrieden in der Sonne liegt.
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Kam eine Email in einem Format, das ich nicht öffnen kann. Habe dreimal nachgeschaut aber kannte das Format gar nicht. Ich konnte sie nicht öffnen.
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Email mit Bewerbung: Nach dem Öffnen ist mein Rechner prompt abgestürzt. (Cool. Liebe ich.) Ich musste erst mal alle 80 Fenster wieder öffnen. (Ätzend.) Den Virenscanner die Datei checken lassen. Die Datei checken lassen. Fetter Virus dran geheftet. (Klasse.)
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Einmal habe ich eine Bewerbung bekommen und wusste danach, dank der sehr ausführlichen Kurzvita, was die Eltern beruflich machen, wann die Schwester ihren ersten Freund hatte, welches Auto der Autor fährt, wo er im Urlaub war und wann. Es stand sogar dabei, dass er gerne duscht.
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Im Exposé wird ne Sex Geschichte beschrieben, die Leseprobe ließt sich wie ein Horror-Roman, in der Kurzvita wird ein Knastaufenthalt erklärt. Ab Ende 2016 ist der Autor verfügbar.
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