Verlag: Gräfe u. Unzer Kategorie: Lebensstil Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

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E-Book-Beschreibung Backen -

Es ist noch kein (Bäcker-)Meister vom Himmel gefallen. Das vielleicht nicht, aber mit diesem eBook können Sie im Handumdrehen einer werden: 80 Rezepte zu allem, was das Kuchenliebhaberherz begehrt: Von saftigen Kirschkuchen, Erdbeerkuchen oder Rhabarberwähen für den Sommer über heißgeliebte Klassiker wie Apfelkuchen, Sachertorte oder Gugelhupf bis hin zu aufwändigen Sahnetorten und exotischen Kreationen wie zum Beispiel Rosen-Litschi-Torte oder Kaffee-Sambucca-Torte. Und auch kleinere Backkreationen sind dabei, denn was wäre ein Backbuch ohne Muffins, Cupcakes, Cake-Pops und Macarons? Dazu gesellen sich noch Rezepte für jede Jahreszeit, von Mini-Pannettone zu Weihnachten bis hin zu getränkten Zitronenmuffins für den Sommer. Ein eBook für Backmeister und alle, die es noch werden wollen, für alle Fans klassischer Kuchenrezepte und für die Experimentierfreudigen. Vor allem aber ein eBook für alle, die zu einem Stück Kuchen noch nie nein sagen konnten.

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E-Book-Leseprobe Backen -

Inhaltsverzeichnis

Kuchen mit & ohne Obst

Wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen ...

Heidelbeerkuchen

Zitronenkuchen

Gugelhupf

Apfelkuchen

Rhabarberwähe

Erdbeerkuchen

Winzerkuchen

Birnenkuchen mit Vanillecreme

Pfirsichtarte

Aprikosen-Mandel-Kuchen

Italienischer Mandelkuchen

Haselnuss-Kaffee-Kuchen

Marmorkuchen

Aprikosen-Käsekuchen

Birnen-Käsekuchen

Ricotta-Pinienkern-Crostata

Quarkbuchteln

Aprikosenstrudel

Tarte au chocolat

Cherry Cake

Tolle Torten

Tortenbacken – Schritt für Schritt

Grundrezepte

Beeren-Minze-Torte

Limetten-Kokos-Torte

Rosen-Litschi-Torte

Walnuss-Erdbeer-Torte

Gewürzbirnen-Torte

Fruchtige Haselnusstorte

Rhabarber-Aperol-Torte

Heidelbeerherz

Rübli-Torte de Luxe

Frankfurter Kranz

Schwarzwälder Kirschtorte

Kaffee-Sambuca-Torte

Tiramisu-Torte

Käsesahnetorte

Sachertorte

Schokosahnetorte

Französische Walnusstorte

Kleines & Feines

Die kleine Muffin-Trickkiste

Ganz basic: Rührteig für Muffins

Brioche-Rosinen-Muffins

Preiselbeer-Birnen-Muffins

Kirsch-Crumble-Muffins

Weiße Schoko-Muffins

Mohn-Muffins

Orangen-Muffins

Mini-Panettone

Birnen-Gewürz-Muffins

Bellini-Muffins

Piña-Colada-Muffins

Cupcakes basic: Der Rührteig

Tolle Toppings für Cupcakes

Getränkte Zitronen-­Cupcakes

Apfel-Cupcakes mit Lavendelsahne

Crema-Catalana-Cupcakes

Schokopudding-Cupcakes

Limoncello-Cupcakes

Pistazien-Cupcakes mit Mascarpone

Cranberry-Cashew-Cupcakes

Schoko-Kokos-Cupcakes

Getrüffelte Cupcakes

Grundrezept: Cake-Pops

Nützliches Cake-Pop-Wissen

Tiramisu-Pops

Schneebälle

Eistüten

Kirsch-Pops

Fleißige Bienchen

Das Handwerkszeug fürs Mini-Gebäck

Zuckerguss, Sirup, Cremes

Macarons mit Rosencreme

Mille Macarons

Banana-Macarons

Erdbeer-Tarteletts

Nuss-Schoko-Törtchen

Swimmingpool-Törtchen

Blut­orangen­-Tarteletts

Cappuccino-Schiffchen

Mango-Schiffchen

Mini-Banoffees

Petits Fours

Sie sind nicht nur perfekt geeignet, um spontanen Besuch zu bewirten, sondern schmecken auch zum Nachmittags­kaffee oder zum Picknick – die köstlichen Kuchen in diesem Kapitel bieten für jeden etwas!

Wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen ...

Mehl und Grundvorrat Ob es immer genau sieben Zutaten sind, die einen guten Kuchen ausmachen, sei dahingestellt. Die folgenden sollten Sie fürs Backen jedenfalls im Vorrat haben: Mehl, Zucker, Salz, Backpulver und evtl. Trocken­hefe, im Kühlschrank Butter, Milch und Eier.

Für feine Kuchen eignet sich am besten helles Weizenmehl der Type 405 oder 550. Typenzahlen sind das Maß für den Gehalt an Mineralstoffen und hängen mit dem Gehalt an Kornrandschichten im Mehl zusammen: Je höher die Typenzahl, desto dunkler und mineralstoffreicher das Mehl. Weizenmehl gibt es von Type 405 bis 1050. Vollkornmehle tragen grundsätzlich keine Typenzahl. Wenn Sie gern mit Vollkornmehl backen, nehmen Sie unbedingt sehr fein gemahlenes, sonst wird der Teig grob und brüchig. Bei Vollkornrührteigen und Hefeteigen erhöhen Sie die im Rezept angegebenen Flüssigkeitsmenge um 1–4 EL, da die Schalenanteile stärker quellen. Übrigens kann man auch sehr gut mit Dinkel backen. Er ist eng mit dem Weizen verwandt – das Mehl kann daher einfach 1:1 ersetzt werden.

Nüsse,Kerne, Samen Ganze Nüsse und Mandeln halten länger als zerkleinerte oder gemahlene. Doch bewahren Sie keine zu großen Mengen der fettreichen Köstlichkeiten im Vorrat auf, weil auch diese bei längerer Lagerung ranzig werden.

Haselnüsse bekommen ein herrliches Aroma, wenn Sie sie auf ein Backblech legen und bei 200° im Ofen 8–10 Min. rösten. Anschließend geben Sie die Nüsse auf ein Küchentuch, lassen Sie sie etwas abkühlen und reiben Sie dann die braunen Häutchen mithilfe des Tuches ganz einfach ab.

Wenn Sie geschälte Mandeln benötigen, übergießen Sie die von der papierartigen hellbraunen Haut fest umschlossenen Kerne mit kochendem Wasser und lassen Sie sie kurz stehen. Dann kalt abschrecken und die Kerne aus den Häutchen drücken.

Auch Walnüsse sind zum Backen bestens geeignet und das ganze Jahr erhältlich – überwiegend aus Kali­fornien. Herrlich herbnussig schmecken die Samen der Pinie, der in den Mittelmeerländern heimischen Kiefernart. Das volle Aroma von Mohn erschließt sich erst durch Mahlen und Aufkochen. Wenn Sie die winzigen blauen Samen selbst mahlen möchten, verwenden Sie z. B. eine elektrische Kaffeemühle.

Das gibt Süße Zum Backen am besten geeignet ist der neutrale »weiße« Zucker, dessen feine Zuckerkristalle schnell aufgelöst sind. Brauner Zucker oder Rohrzucker bringt ein karamellartiges Eigenaroma mit. Auch alternative Süßungsmittel wie Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft mit ihrem jeweiligen charakteristischen Eigengeschmack sind gut zum Backen geeignet. In Hefe- und Rührteigen können Sie die Zuckerarten ein­fach austauschen, für zarten Mürbeteig ist allerdings Kristallzucker vorzuziehen. Für Cremes wird häufig Puderzucker verwendet, da er sich im Nu mit den übrigen Creme­zutaten verbindet.

DieTeigTypen Allen Kuchen ist der leckere Duft eigen, der schon beim Backen aus dem Ofen dringt, und der unvergleichliche Geschmack von Selbst­gebackenem. Doch jeder Teig ist anders und mag’s anders: Neulinge in der Backstube beginnen am besten mit den einfachen Rührkuchen. Hierfür sollten die Zutaten (Butter, Eier) zimmerwarm sein, damit sie sich gut miteinander verbinden. Aus demselben Grund müssen sie auch ausdauernd gerührt werden. Benutzen Sie daher am besten eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät.

Der knusprig-zarte Mürbeteig braucht im Gegensatz zum Rührkuchen kühlschrankkalte Butter, die, in kleine Flöckchen geschnitten, rasch unter die übrigen Zutaten geknetet wird. Gönnen Sie dem Teig daraufhin noch ca. 30 Min. Ruhe im Kühlschrank, dann lässt er sich ganz einfach ausrollen, ohne zu reißen oder zu kleben.

Hefeteige brauchen einfach nur Zeit und Wärme, dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Schützen Sie den Teig beim Aufgehen gut vor Zugluft, indem Sie die Schüssel mit einem Stofftuch abdecken. Danach kann der Teig nach Belieben geknetet, geformt oder auch gleich gebacken werden.

Vor dem Backen, während des Backens Bei den meisten Kuchen genügt es, die Backform mit weicher Butter oder Margarine gründlich ein­zufetten. Speiseöl geht auch, haftet aber nicht so gut an den Wänden. Bei sehr zuckerhaltigen (und damit besonders klebrigen) Teigen legen Sie die Backform mit Backpapier aus und fetten Sie den Rand mithilfe eines Backpinsels gut ein. Gerippte Formen wie Gugelhupf- oder Kranzformen fetten Sie relativ großzügig ein und streuen sie zusätzlich mit Mehl oder Semmelbröseln aus (überschüssiges Mehl oder Brösel müssen dann durch Klopfen auf die Form und Umdrehen entfernt werden). Dann kommt auch der empfindlichste Kuchen sicher aus der Form heraus. Manche Ku­chen sollten kurz vor Ende der Backzeit mit Backpapier oder Alufolie abgedeckt werden, da sie sonst an der Oberseite zu schnell bräunen. Während des Backens einfach zwischendurch mal in den Back­ofen schauen, so kann nichts schiefgehen!

Heidelbeerkuchen

Echte Sommerferienseligkeit: mit Eimer und Kamm »in die Blaubeeren gehen« – und danach ofenfrischen Kuchen genießen.

Für den Teig:

250 g weiche Butter

225 g Zucker

4 Eier (M)

250 g Mehl

2 gestrichene TL Backpulver

1 Prise Salz

1 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone

Für den Belag:

200 g Butter

200 g Mehl

100 g geschälte, gemahleneMandeln

150 g Zucker

1 Prise Salz

1 kg frischeHeidelbeeren

Außerdem:

Butter für das Backblech

Puderzucker zum Bestäuben

Für 1 Backblech (ca. 20 Stücke) 

45 Min. Zubereitung | 35 Min. Backen

1 Für den Rührteig Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts sehr schaumig schlagen. Ein Ei nach dem anderen gründlich unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und zusammen mit der Zitronenschale unter­arbeiten. Das Backblech einfetten und den Teig darauf verstreichen.2 Für den Belag die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel mit Mehl, Mandeln, Zucker und Salz mischen und mit den Händen zu Streuseln verkrümeln.3 Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vor­heizen. Die Heidelbeeren verlesen, in einem Sieb abbrausen und vorsichtig trocken tupfen. Auf dem Teig verteilen und mit den Streuseln bedecken.4 Den Kuchen im Ofen (Mitte) ca. 35 Min. goldgelb backen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Austauschtipp

Dieser Kuchen ist ein wunderbarer Begleiter durchs Gartenjahr: Sie können den Rührteig nämlich im Lauf der Monate mit allen Früchten belegen, die gerade Saison haben: Rhabarber oder Sauerkirschen, Brom­beeren oder Zwetschgen – sie alle machen sich fein unter den Butterstreuseln.

Zitronenkuchen

Echt, schlicht und gut: Dieser beliebte Klassiker ist schnell gemacht, wenn mal überraschend Gäste kommen – und sie werden begeistert sein!

Für den Rührteig:

2 große Bio-Zitronen

225 g weiche Butter

200 g Zucker

1 Päckchen Bourbon-­Vanillezucker

4 Eier (M)

250 g Mehl (Type 405)

125 g Speisestärke

2 TL Backpulver

Für den Guss:

200 g Puderzucker

Außerdem:

Butter und Mehl für die Form

Für 1 Kastenform von 30 cm (ca. 20 Stücke)

30 Min. Zubereitung | 1 Std. Backen

1 Die Zitronen heiß abspülen, trocken reiben, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Die Form einfetten und mit Mehl ausstreuen.2 Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührgeräts sehr schaumig schlagen. Ein Ei nach dem anderen gründlich unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und zusammen mit der Zitronenschale und 6 EL Zitronensaft unter die Masse rühren.3 Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Im Ofen (unten) 55–60 Min. backen. Herausnehmen und den Kuchen in der Form ca. 10 Min. abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.4 Für den Guss Puderzucker und 4 EL Zitronensaft glatt rühren. Auf dem Kuchen verstreichen und fest werden lassen.

Variante:Orangenkuchen

Für einen Orangenkuchen die Zitronen durch 2 Bio-Orangen ersetzen. Beide Orangen heiß abspülen, trocken reiben und die Schale fein abreiben. Eine Orange auspressen, die zweite Orange bis ins Fruchtfleisch schälen, sodass auch die Haut entfernt wird, und in Scheiben schneiden. Den Rührteig mit 6 EL Orangensaft und -schale zubereiten. Nach Belieben zusätzlich 2 EL Orangenlikör unterrühren. Die Orangenscheiben auf dem Kuchenteig verteilen, mit 1 EL Zucker bestreuen und den Kuchen backen wie oben beschrieben. Den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Gugelhupf

Der Gugelhupf, ursprünglich aus Hefeteig, hat viele Verwandlungen erlebt. Hier kommt er als Rührteiggebäck. Ganz einfach – und so lecker.

Für den Rührteig:

250 g weiche Butter

150 g Zucker

1 Prise Salz

1 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange

5 Eier (M)

200 g Marzipanrohmasse

1 EL Rum (nach Belieben)

200 g Mehl (Type 405)

2 TL Backpulver

100 g Zartbitterschokolade (mind. 45 % Kakaoanteil)

100 g Rosinen

Außerdem:

Butter und 2 EL Mandelblättchen für die Form

Puderzucker zum Bestäuben

Für 1 Gugelhupfform (ca. 16 Stücke)

40 Min. Zubereitung | 50 Min. Backen

1 Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Die Form gründlich einfetten und mit den Mandel­blättchen ausstreuen.2 Für den Rührteig Butter, 100 g Zucker, Salz und Orangenschale mit den Quirlen des Handrührgeräts sehr schaumig rühren. Die Eier trennen. Das Marzipan in kleine Würfel schneiden und mit Eigelben und Rum (falls verwendet) unterrühren. Die Eiweiße mit dem übrigen Zucker steif schlagen und auf die Eigelbcreme geben.3 Mehl und Backpulver mischen und auf den Eischnee sieben. Die Schokolade gleichmäßig hacken. Schokoladenstückchen und Rosinen zum Teig geben und alles locker untermischen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen.4 Den Kuchen im Ofen (unten) ca. 50 Min. backen. Herausnehmen, in der Form ca. 15 Min. abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen. Den abgekühlten Gugelhupf mit Puderzucker bestäuben.

Austauschtipps

Als echter Verwandlungskünstler lässt sich dieser saftige Kuchen immer wieder neu erfinden und an die persönlichen Vorlieben anpassen. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit grob gehackten Walnüssen anstelle der Rosinen und weißer statt dunkler Schokolade? Sehr fein schmecken auch Trockenfrüchte wie Cranberrys, getrocknete Sauerkirschen oder klein gewürfelte Aprikosen im Teig.

Apfelkuchen

Einen idealen Kontrast zur süßen Marzipancreme bilden säuerliche, aromatische Äpfel, die mürbe, aber nicht mehlig sind, wie Boskop, Elstar oder Cox Orange. Oder fragen Sie den Obstbauern auf dem Wochenmarkt!

Für den Mürbeteig:

250 g Mehl (Type 405)

60 g Zucker

1 Prise Salz

1 Ei (M)

125 g kalte Butter

Für den Belag:

100 g Marzipanrohmasse

125 g weiche Butter

75 g Zucker

3 Eier (M)

1 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone

50 g Mehl

5–6 mürbe Äpfel (ca. 900 g)

Außerdem:

Butter für die Form

Mehl zum Verarbeiten

25 g Butter zum Bestreichen

Für 1 Springform von 26 cm ∅ (12 Stücke) 40 Min. Zubereitung | 30 Min. Kühlen | 45 Min. Backen

1 Für den Mürbeteig das Mehl auf die Arbeits­fläche häufen, in die Mitte eine Mulde drücken. Zucker, Salz und Ei hineingeben, die Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Alle Zutaten vom Rand aus rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln, etwas flach drücken und 30 Min. kalt stellen.2 Für den Belag das Marzipan klein schneiden. Die Butter mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen, Marzipan und Zucker dazugeben und rühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Jetzt ein Ei nach dem anderen gründlich unterrühren, die Zitronenschale dazugeben und mit dem Mehl kurz unterarbeiten.3 Die Springform einfetten. Den Mürbeteig auf wenig Mehl etwas größer als die Form ausrollen und in die Form legen, dabei einen Rand hoch­ziehen. Den Teigboden kalt stellen. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen.4 Die Äpfel schälen, halbieren, die Kerngehäuse herausschneiden und die Hälften an der runden Seite fächerförmig einschneiden.5 Die Marzipancreme auf dem Mürbeteig verstreichen und mit den Apfelhälften belegen. Die Butter zerlassen und die Äpfel damit bestreichen. Den Kuchen im Ofen (unten) ca. 45 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und auf einem Kuchen­gitter abkühlen lassen.

Rhabarberwähe

Wer hat sie erfunden? Die Schweizer! Sie bezeichnen Blechkuchen mit Guss als Wähen. Verfeinert mit Zitrone und Vanille schmeckt diese rundum gut.

Für den Hefeteig:

300 g Mehl

150 ml Milch

½ WürfelHefe (ca. 20 g)

75 g Zucker

75 g weiche Butter

1 Prise Salz

3 EL Semmelbrösel

Für den Belag:

750 gRhabarber

1 Vanilleschote

3 Eier (M) | 2 Eigelb (M)

400 gSchmand

1 EL Speisestärke

125 g Zucker

1 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone

Außerdem:

Fett für die Form

Mehl zum Arbeiten

Für 1 Spring- oder Tarteform von 30 cm ∅ (12 Stücke) 

45 Min. Zubereitung | 1 Std. Ruhen | 35 Min. Backen

1 Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Etwas Milch lauwarm erwärmen. Die Hefe in die Mulde bröckeln, mit der lauwarmen Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand verrühren. Den Vorteig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Min. gehen lassen.2 Übrige Milch, restlichen Zucker, Butter und Salz zum Vorteig geben. Alles erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig kneten, bis er Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. Den Teig abgedeckt ca. 45 Min. an einem warmen Ort bis zur doppelten Größe gehen lassen.3 Inzwischen für den Belag den Rhabarber putzen, waschen, schälen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen. Das Vanillemark mit den Eiern, Ei­gelben, Schmand, Speisestärke, Zucker und Zitronenschale verrühren.4 Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Die Form einfetten. Den Teig kräftig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in der Größe der Form ausrollen. In die Form geben, dabei einen kleinen Rand hochziehen.5 Den Teigboden mit Semmelbröseln bestreuen. Die Rhabarberstücke darauf verteilen, den Guss darübergeben. Im Ofen (unten) 30–35 Min. backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tipp: Hefeteig

Hefeteig mag es gern leicht warm. Normalerweise genügt Zimmertemperatur, damit der Teig geht. Wenn das nicht ausreicht, die Teigschüssel ca. 5 Min. auf den Heiz­körper oder bei maximal 50° in den Ofen stellen. Damit der Teig keinen »Zug« bekommt und zusammenfällt, die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken.

Erdbeerkuchen

Die erste heimische Erdbeere sehnen wir heute so sehr herbei wie früher die erste Kugel Eis – die oft nach Erdbeer schmeckte. Feiern wir die Erdbeerzeit!

Für die Biskuitmasse:

2 Eier (M)

100 g Zucker

1 Prise Salz

60 g Mehl (Type 405)

40 g Speisestärke

Für den Belag:

500 g aromatischeErdbeeren

150 gSahne

Für den Guss:

500 ml roter Fruchtsaft (z. B. Kirsche, ersatzweise Apfelsaft)

3–4 gestrichene EL Zucker

2 Päckchen klarer Tortenguss

Außerdem:

Butter für die Form

Für 1 Obstkuchenform von 26 cm ∅ (12 Stücke) 45 Min. Zubereitung | 20 Min. Backen

1 Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vor­heizen. Den Boden der Obstkuchenform (ersatzweise eine Springform von 26 cm ∅ verwenden) gründlich einfetten.2 Für die Biskuitmasse die Eier trennen. Die ­Eigelbe mit Zucker und 2 EL heißem Wasser mit den Quirlen des Handrührgeräts sehr schaumig schlagen. Die Eiweiße mit Salz steif schlagen und auf die Eigelbcreme geben. Mehl und Speisestärke mischen und daraufsieben. Mit einem Schnee­besen locker unterheben.3 Die Masse in die Form füllen und im Ofen (Mitte) ca. 20 Min. goldgelb backen. Den Biskuit­boden herausnehmen und in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.4 Für den Belag die Erdbeeren abspülen, trocken tupfen und putzen. Die Sahne steif schlagen. Den Tortenboden aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte legen, mit der Sahne bestreichen und mit den Erdbeeren belegen.5 Für den Guss Saft, Zucker und Tortenguss­pulver in einem kleinen Topf verrühren. Unter Rühren aufkochen und kurz abkühlen lassen. Mit einem Esslöffel zügig von der Mitte aus auf den Erdbeeren verteilen. Den Guss ca. 30 Min. fest werden lassen.

Winzerkuchen

Eine tolle Kuchenidee für den Herbst, wenn die Vorfreude auf den neuen Wein schon den Gaumen kitzelt.

1 Bio-Orange

1 Bio-Zitrone

50 g weiche Butter

2 Eier (L)

130 g Zucker

1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker

4 EL Olivenöl

3 EL Milch

3 EL trockenerWeißwein (ersatzweise Milch)

200 g Mehl

½ TL Backpulver

1 Prise Salz