Beast Quest 1 - Ferno, Herr des Feuers - Adam Blade - E-Book

Beast Quest 1 - Ferno, Herr des Feuers E-Book

Adam Blade

4,9

Beschreibung

Felder verbrennen und Flüsse trocknen aus, denn Ferno, der Drache, speit Feuer über das Land. Tom muss ihn besiegen, um Schlimmeres zu verhindern. Doch er hat nur sein Schwert und seinen Schild, um ihn zu besiegen. Actionreiche Fantasy, spannende Missionen und gefährliche Biester! Die erfolgreiche Kinderbuch-Reihe mit zahlreichen Illustrationen ist besonders für Jungs ab 8 Jahren geeignet.

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Seitenzahl: 52

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Willkommen im Königreich Avantia!

Ich bin Zauberer Aduro und lebe am Hofe König Hugos.

Die Zeiten sind schwer, in denen Du zu uns kommst. Warum … ich will es Dir erklären:

In den alten Schriften steht geschrieben, dass unser friedliches Königreich eines Tages bedroht und angegriffen wird.

Jetzt ist diese Zeit gekommen.

Der böse Magier Malvel zwang durch einen Zauber sechs mächtige, uralte Biester unter seine Herrschaft. Feuerdrache, Seeungeheuer, Bergriese, Pferdemann, Schneemonster und Flammenvogel verwüsten nun in wilder Raserei das Land, das sie einstmals beschützten.

Avantia ist in großer Gefahr!

Die alten Schriften sagen aber auch voraus, dass uns ein ungewöhnlicher Held zu Hilfe eilen wird. Es heißt, dass ein Junge die Aufgabe übernehmen wird, die Biester von Malvels Fluch zu befreien und das Königreich zu retten.

Wer dieser Junge sein wird, wissen wir nicht, aber seine Zeit ist gekommen …

Wir beten darum, dass dieser junge Held ein tapferes Herz haben wird und den Mut besitzt, sich der gefährlichen Mission zu stellen.

Nun warte mit uns und hoffe.

Avantia grüßt Dich,

Aduro

Das Ende vom Anfang

Kaldor der Tapfere stand am Fuße des Berges. Die bronzene Rüstung des Ritters schimmerte im blassen Licht der Morgensonne.

„Der Drache ist ganz in der Nähe. Das fühle ich.“ Kaldor zeigte mit seinem Schwert auf die Nebelschwaden, die den Berggipfel einhüllten. „Um des Königreichs willen! Er muss aufgehalten werden!“

„Viel Glück, mein Herr“, sagte Edward, der Knappe des Ritters.

Kaldor legte seine Hand, die von einem eisernen Handschuh geschützt war, auf Edwards Schulter. Beiden war klar, dass sie sich vielleicht nie wiedersehen würden.

Der Ritter drehte sich um und begann den dunklen Felshang zu erklimmen. Seine Füße schlitterten über den glatten Stein und er rutschte aus. Schnell richtete sich Kaldor wieder auf. Verbissen kletterte er höher und höher hinauf. Dann verschwand er im Nebel.

Nur eine gespenstische Stille blieb zurück. Edward fröstelte.

Plötzlich bebte der Berg.

Edward spürte die Erschütterung unter seinen Füßen und bis hoch in seine Beine. Ein neues Beben warf ihn um und er schlug mit dem Kinn auf dem harten Boden auf. Im Mund schmeckte er etwas Metallisches. Blut!

Was war bloß geschehen?

„Kaldor!“, schrie Edward und rappelte sich hoch, während unter ihm die Felsen schwankten. „Kommt zurück!“

Aber seine Stimme verlor sich im lauten Mahlen und Knirschen des Berges, der gewaltig bebte. Würde er gleich darunter begraben werden?

Panik ergriff Edward. Sein Herz schlug aufgeregt, als er sah, dass sich über ihm zwei Felsblöcke auseinanderschoben. Ihre rasiermesserscharfen Kanten glänzten im Sonnenlicht. Edward zuckte zusammen, als die Felsen sich drohend über ihm aufrichteten.

Auf einmal lichtete sich der Nebel und der Knappe entdeckte Kaldor, der sich eng an den Berg klammerte. Dann bäumte sich etwas hinter Kaldor auf. Edward erkannte ein glitzerndes Auge und dicke, ledrige Schuppen. Es war der zackenbewehrte Kopf eines riesigen Drachen.

Mit einem Mal war ihm alles klar. Sein Herr hatte recht gehabt. Das bösartige Biest war tatsächlich in der Nähe. Und dies war kein Berg … es war der Drache selbst. Deutlich sah Edward nun die Flanken des Drachen, die sich beim Ein- und Ausatmen heftig bewegten. Aus seinen Nasenlöchern trat Rauch. Kaldor hielt sich am Rücken des Ungeheuers fest.

„Kaldor! Kommt zurück!“, rief Edward noch einmal. Aber ein schreckliches Gebrüll übertönte seine Worte.

Als Edward zum Boden sah, überkam ihn Furcht. Er stand mit einem Fuß auf dem Schwanz des Drachen. Und jene vorragenden Felsblöcke waren die mächtigen Schwingen des Biests. Edward wollte losrennen, aber seine Beine schienen aus Blei zu sein.

Der Drache entfaltete seine Flügel noch weiter, um zu einem todbringenden Flug anzusetzen.

„Er hebt gleich ab!“, schrie Edward. „Beeilt Euch, Kaldor!“

„Geh zurück!“ Kaldors Worte drangen nur schwach zu seinem Knappen vor. „Lauf in die Hauptstadt. Warne König Hugo! Lauf!“

Bevor er sich bewegen konnte, holte der Drache mit seinem Schwanz aus und schleuderte Edward durch die Luft. Hart landete der Knappe auf dem Boden und rang zitternd nach Atem. Das mächtige Biest erhob sich in den Himmel. Kaldors Schreie hallten in Edwards Ohren.

Mühsam stand er auf und rannte seinem Herrn hinterher, aber der Drache war schon längst hoch oben in der Luft. Er stieß ein Gebrüll aus, das wie Donnergrollen klang, und ein orangefarbener Feuerstrahl schoss aus seinem Maul. Als er davonflog, fiel einer von Kaldors Eisenhandschuhen direkt neben Edward auf die Erde. Der Handschuh war angekohlt und rauchte ein bisschen. Zwischen den Fingern steckte ein silberner Schlüssel.

Kaldors Rufe waren ein letztes Mal zu hören. Dann war es still.

Der Ritter war verschwunden.

Aber das Biest war noch immer frei.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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