Beast Quest (Band 60) - Calva, das Knochenbiest - Adam Blade - E-Book

Beast Quest (Band 60) - Calva, das Knochenbiest E-Book

Adam Blade

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7,99 €

Beschreibung

+ Bücher, die Kinder gerne lesen wollen + Beliebte Themen: Action und Monster + Mit vielen Illustrationen + Bereits über 1.000.000 verkaufte Bücher der Beast Quest-Reihe + Ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis + Große Schrift + Kurze Kapitel +   Avantia ist in Gefahr! Der böse Magier Malvel hat sechs edle Ritter von den Toten erweckt und mit einem Fluch belegt. Tom und Elenna stehen vor ihrer schwersten Mission!   Die Mission nähert sich dem Ende, doch zuvor muss Tom seinen schwersten Kampf bestreiten. Denn der Goldene Ritter ist in den Palast eingedrungen – König Hugo schwebt in Gefahr! Als sich Tom dem Knochenbiest Calva stellt, taucht auch noch Malvel auf … Die gesamte Mission droht zu scheitern.   Actionreiche Fantasy, spannende Missionen und gefährliche Biester! Die erfolgreiche Kinderbuchreihe mit zahlreichen Illustrationen ist besonders für Jungs ab 8 Jahren geeignet.    Der Titel ist bei Antolin gelistet.

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Seitenzahl: 57

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Inhalt

Goldene Gefahr

Der entführte König

Chaos im Palast

Rache! Versprochen!

Abgebrochene Mission

Hinterhalt im Maisfeld

Calvas Reißzahn

Das Schicksal der Unschuldigen

Tod eines Kriegers

Das Schwert des Geists

Der neue Meister der Biester

Mit besonderem Dank an Troon HarrisonFür Marek Ewing

So, so … Du willst Tom also weiterhin auf seinen Missionen begleiten.

Kehre lieber um. Im Untergrund von Avantia lauert das Böse und wartet nur darauf, sich zu erheben und das Königreich im Kampf zu erobern. Sechs Biester mit den Herzen von Kriegern aus vergangenen Zeiten gehorchen dem dunklen Magier Malvel. Ich fürchte, er ist am Höhepunkt seiner Macht angekommen.

Krieg erwartet uns alle.

Ich bitte dich erneut: Schließe das Buch und kehre um. Das Böse erwacht. Finsternis naht.

Dein Freund,Zauberer Aduro

Goldene Gefahr

Daltec warf einen Apfel in die Luft. „Schaut zu!“, sagte er fröhlich zu König Hugo, der neben ihm ging. Daltec murmelte einen Zauberspruch, fuhr mit der Hand beschwörend über den Apfel und – TSCHILP! – verwandelte er sich in einen Sperling. Der kleine Vogel flatterte in den Obstgarten davon.

„Er sollte sich eigentlich in einen Adler verwandeln“, grummelte Daltec.

„Das macht nichts“, meinte König Hugo. „Erzähl mir lieber von dem Kampf mit dem Biest aus dem eisigen Norden. Hast du in Aduros Kristallkugel irgendetwas erkennen können?“

Daltec, der jüngste Lehrling des guten Zauberers Aduro, strich sich mit der Hand durch die lockigen Haare. „Mein König“, sagte er und verbeugte sich. „Heute Morgen habe ich noch nicht in die Zauberkugel gesehen.“

„Zu beschäftigt mit deinen Studien, hm?“, fragte König Hugo.

Daltec wurde rot im Gesicht. „Ich war … ich war …“

„In der Küche Pastete naschen“, beendete König Hugo den Satz. „Sei wachsamer, Daltec. Meines Wissens war unser schönes Königreich Avantia noch nie in solcher Gefahr. Wenn der böse Magier Malvel hierher zurückkehrt, könnten wir alles verlieren. Alles. Verstehst du?“

Sie spazierten durch den königlichen Garten und der Blick des Königs schweifte über die Bäume, an denen rote, orange und gelbe Früchte hingen. Die Kuppeln und Türme des Palastes erhoben sich um sie herum. Dahinter lag Avantia. Das Land wurde von sechs guten Biestern bewacht, doch nur wenige Menschen wussten von ihnen. Normalerweise genügte ihre Wache, um das Königreich zu schützen. Doch Malvel hatte sechs ehemals gute Ritter von den Toten auferstehen lassen und sie in bösartige, gefährliche Biester verzaubert.

König Hugo schritt weiter. „Ich hoffe, Taladon der Flinke ist in Sicherheit. Er soll Tom helfen, Avantia zu beschützen, und ich zähle auf ihn.“

„Möglicherweise schickt Aduro bald eine Nachricht von ihrem Sieg“, meinte Daltec. „Ich eile schnell zur Kristallkugel und sehe nach. Vielleicht sind unsere Helden nach dem gewonnenen Kampf gegen Tecton, den gepanzerten Giganten, bereits auf dem Heimweg.“

„Unterschätze Malvel nicht“, warnte König Hugo. „Er hat sechs gute Ritter in böse Biester verwandelt. Wer weiß, wozu er noch fähig ist? Geh jetzt und finde etwas über den Kampf im eisigen Norden heraus.“

„Wird sofort erledigt“, sagte der Zauberlehrling. Er schloss die Augen und drehte sich murmelnd dreimal um sich selbst. Als er die Augen wieder öffnete, befand er sich allerdings nicht in Aduros Kammer, so wie er es geplant hatte. Stattdessen klemmte er in den Zweigen eines Apfelbaums, etwa zehn Schritte von dort entfernt, wo er eben noch gestanden hatte.

„Diesen Spruch muss ich noch etwas mehr üben“, sagte er verlegen.

Der König wedelte mit der Hand. „Los jetzt, lauf!“

Daltec kletterte vom Baum und rannte los.

König Hugo spazierte weiter durch den Obstgarten. Große Sorge lastete auf ihm. Er ging mit gesenktem Kopf und gerunzelter Stirn durch den Garten. „Warum hat uns noch keine Nachricht aus dem Norden erreicht? Alles könnte bereits verloren sein“, murmelte er.

Im Augenwinkel bemerkte er eine Bewegung. War es ein Pfau? Oder ein Reh? Nein, ein Lichtstrahl fiel auf einen glänzenden Gegenstand. Eine goldene Rüstung! König Hugos Augen leuchteten auf.

„Taladon!“, rief König Hugo erfreut. „Bringst du Neuigkeiten von eurem Sieg?“

Der Ritter schob das Visier seines Helms hoch. König Hugo wankte plötzlich. Hatte der Kampf im Norden das Gesicht des Meisters der Biester so sehr verändert? Wo war Taladons goldschimmernder Bart? Dieser Ritter hatte ein glatt rasiertes Gesicht. Er grinste hinterhältig und entblößte dabei eine Zahnlücke. Vor dem König stand nicht Taladon der Flinke.

König Hugos Hand zuckte zu der Stelle, wo gewöhnlich sein Schwertgürtel war, doch heute trug er ihn nicht.

„Halt!“, rief der König. „Wer bist du?“

Der Goldene Ritter trat näher.

„Greif mich nicht an, denn ich bin unbewaffnet“, erklärte König Hugo. „Ich werde mit dir einen fairen Kampf austragen. Doch vor dem Duell müssen wir beide bewaffnet sein, respektiere diesen Wunsch.“

Der Ritter antwortete nicht. Licht schimmerte auf seiner Rüstung. Bewegte sie sich? König Hugo riss vor Panik die Augen auf. Etwas stimmte nicht. Die Rüstung des Ritters bewegte sich tatsächlich. Sie verwandelte sich in goldfarbenen Stein. Flammen züngelten um den Hals des Ritters und formten eine lodernde Mähne. König Hugo riss den Arm hoch, um die Hitze abzuwehren. Die Augen des Ritters glühten wie tiefe Krater. Eine skelettartige Schnauze befand sich nun an der Stelle des Gesichts. Aus den Kieferknochen wuchsen gebogene Zähne wie die eines Säbelzahntigers.

Das Biest duckte sich zum Sprung.

„Zurück! Ich bin König Hugo von Avan…“

Die Worte des Königs endeten in einem Schrei aus Angst und Schmerz.

Der entführte König

Der Boden unter Toms Füßen bebte. Alles um ihn herum drehte sich: die Palasttürme, der blaue Himmel, die Hühner. Hühner? Tom taumelte und fand dann sein Gleichgewicht wieder. Er sah sich suchend um. Wohin hatte Aduros Magie ihn gezaubert? „In den Hof von König Hugos Palast“, stellte er erleichtert fest. Der Zauberer hatte sie von Avantias Eisebene, wo sie gegen Tecton gekämpft hatten, zurück in die Hauptstadt gebracht.

„Ich war noch nie so froh, den Palast zu sehen“, sagte Elenna etwas außer Atem, die gerade neben ihm erschienen war. Sie schob sich das Haar aus der Stirn. „Silver!“, rief sie, als ihr Wolf plötzlich auftauchte und die Hühner erneut laut gackernd aufstoben. Storm, Toms Hengst, landete auf dem Kopfsteinpflaster, das unter seinen Hufeisen dröhnte.

„Da wären wir, zurück in Sicherheit“, sagte Aduro, als auch er im Hof erschien.

„Keine Angst!“, rief Tom den Höflingen zu, die mit erschrockenen Aufschreien zurückgewichen waren. Beruhigt kamen sie wieder näher, begierig darauf, Neuigkeiten zu erfahren.

„Welche Nachrichten bringt ihr aus dem hohen Norden?“, fragte ein Mann.

„Warum trägst du …?“, begann ein anderer Mann und starrte Tom an. „Ist das nicht Taladons Goldene Rüstung?“

Tom erstarrte. Vor Kummer fühlte er sich wie gelähmt.

„Wo ist der Meister der Biester?“, wollte ein weiterer Mann wissen.

Tom brachte noch immer kein Wort heraus.

„Taladon ist nicht mehr unter uns“, sagte Elenna. „Er ist … Er starb durch die Hand des Weißen Ritters.“ Tränen rannen über ihre Wangen.

Die Höflinge stöhnten bestürzt auf.