Best of Erotic - Lisa Cohen - E-Book

Best of Erotic E-Book

Lisa Cohen

4,5

Beschreibung

Heiß und hemmungslos - "Best of Erotic" bietet Ihnen anregendes Lesevergnügen vom Feinsten! Unsere 69 erotischen Storys lassen keine Wünsche offen - und wenn sie noch so tabulos sind! "Mit einem harten Stoß verschwand er in meiner Mitte. Sein Umfang füllte mich vollkommen aus und schickte prickelnde Stromwellen bis in jede meiner Nervenzellen. Hemmungslos gab ich mich ihm hin und genossen den erregenden Rhythmus. Mit einem lasziven Ruck bog ich ihm mein Becken entgegen" … "Er bewegt die Finger immer schneller, tiefer. Bleibt mit der anderen Hand genau auf dem Mittelpunkt. Treibt mich. Ich stehe mit baumelndem Kopf. Hochgeschobenem Rock. Bin gar nicht mehr bei Sinnen. Fühle nur noch. Ihn …"

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Best of

Unsere 69 besten Kurzgeschichten

Das Titelbild steht in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches.

© Copyright Carl Stephenson Verlag, Schäferweg 14, 24941 Flensburg Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Medien E-Mail: [email protected] Internet: www.stephenson.de

eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck Besuchen Sie uns auf www.stephenson.deEin großes erotisches Verlagsprogramm erwartet Sie dort.

ISBN 978-3-7986-0323-3 0190179 0000

Heißes Shopping

Angie Bee

Was genau in letzter Zeit mit ihr los war, konnte Ines nicht sagen: Sie war dauerscharf! Egal, wo sie sich aufhielt: Sie hätte am laufenden Band Kerle vernaschen können. Und dieser Zustand dauerte mindestens schon zwei Monate an. Es gab nur einige Minuten am Tag, in denen sie nicht das lustvolle Ziehen und Kribbeln in der Lendengegend verspürte. Sie konnte sich so wenig beherrschen, dass sie mehrmals täglich im Büro den winzig kleinen, abschließbaren Vorratsraum aufsuchte, um sich selbst zu befriedigen. Sobald sie an Sex dachte – was sehr häufig vorkam –, begann sie unruhig auf ihrem Stuhl hin- und herzurutschen, bis es ihr eine kurze Arbeitspause erlaubte, in dem kleinen Raum zu verschwinden und lustvoll zu masturbieren. Es ging immer schnell, sie war sehr geübt. Oder lag es am sehr heißen Sommer?

Nein.

Was Ines, seit Längerem Single, brauchte, war ihr längst klar: einen richtig wilden Kerl, mit dem sie sich intensiv durch die Betten wälzen konnte. Einen, der gut ausgestattet war und ihre nimmersatte Gier nach körperlicher Liebe stillen konnte. Doch wo fand sich ein solcher Kerl?

Ines beschloss, ab jetzt die Augen offen zu halten und ein passendes Subjekt aufzureißen. Im Büro sah es leider nicht besonders gut aus. Die meisten Kollegen kannte sie schon länger und da stand niemand zur Auswahl, den sie sich als Lover hätte vorstellen können. Ein Zeitungsinserat aufzugeben oder auf eine Anzeige zu reagieren war auch nicht nach ihrem Geschmack. Sie wollte es spontan – und ihre Chance sollte bald kommen …

Die folgende Mittagspause wollte Ines nutzen, um sich bei einem kleinen Einkaufsbummel etwas abzulenken und sich mal wieder ein neues Kleid zu gönnen. Es dauerte gar nicht lange, da hatte sie ein passendes gefunden: wenig Stoff, kurz und eng anliegend.

„Also, Sie können das wirklich ganz vorzüglich tragen“, säuselte die Verkäuferin, als Ines in dem sehr knappen Minikleid aus der Umkleidekabine trat.

Der Spiegel präsentierte ihr eine attraktive Endzwanzigerin mit halblangen, blonden Haaren, deren Beine unter dem kurzen Rock bis zum Mond zu gehen schienen. Die junge Frau beschloss das neu erworbene Stück gleich anzulassen. Vielleicht die passende Kleidung, um einen geeigneten Bettgenossen zu „erlegen“? Warum sollte sie es nicht einfach mal ausprobieren? Sie hatte schließlich nichts zu verlieren.

Ihr nächster Weg führte Ines in den Supermarkt. Vor dem Obst- und Gemüsestand ereilte sie eine enorme Lust. Was hier so alles an einsatzfähigem Material herumlag! Bananen in den unterschiedlichsten Größen, Salatgurken – da wurden Erinnerungen wach …

Ines spürte wieder einmal das vertraute Kribbeln im Unterleib, diesmal so heftig, dass sie dem dringend Abhilfe schaffen wollte. Nur wo?

Das Geschäft war fast leer. Zwei ältere Damen tummelten sich in sicherer Entfernung und ein Mann schien sich zwischen den verschiedenen Salatköpfen nicht entscheiden zu können. Ein Mann – hey! Ines wagte einen zweiten Blick. Der war ja gar nicht so übel: groß, stattlich, dunkelhaarig, genau im richtigen Alter. Er trug ein eng anliegendes, schwarzes T-Shirt, das eine gut gebaute, muskulöse Brust vermuten ließ, und dazu eine helle Leinenhose. Ob sich darin das verbarg, was sie sich erhoffte?

Immer wieder schaute Ines zu dem Fremden hinüber, bis er ihre Blicke auffing und interessiert zurückschaute. Ines verspürte eine leichte Gänsehaut zwischen ihren Schulterblättern. Der Typ gefiel ihr ziemlich gut! Sie hatte Lust ihn zu provozieren …

Langsam und ohne ihren Blick von ihm abzuwenden näherte sie sich den Bananen. Mit einer geschickten Handbewegung pflückte sie eine. Der Mann kam näher. Ines schaute sich noch einmal kurz um – es war niemand in der Nähe, dem ihr kleines Anmachspiel aufzufallen schien. Langsam schälte sie die Banane und steckte sie in den Mund. Gebannt starrte der Fremde sie an und stand bald nur noch zwei Meter entfernt vor ihr, getrennt durch einen weiteren Obststand. Ines saugte leicht an der Banane. Sie war schon so scharf, dass sie spürte, wie es in ihrem Slip heiß und feucht wurde. Behutsam, so, als handle es sich um etwas anderes als ein Stück Obst, ließ sie diese aus ihrem Mund heraus- und wieder hineingleiten. Oh ja, sie konnte sich fast vorstellen, das beste Stück dieses Mannes zwischen ihren Lippen zu spüren …

Ines’ Schoß begann auf das Kräftigste zu prickeln. Warum sollte sie sich länger beherrschen? Sie wollte aufs Ganze gehen und nicht nur diese Banane, sondern auch diesen Typen vernaschen!

Der Laden war immer noch menschenleer – passend für ihr Vorhaben. Während sie mit der einen Hand weiter die Banane in ihrem Mund bewegte, legte sie die andere Hand auf ihren Busen und knetete ihn. Nun stand dem Typen der Mund speerangelweit offen. Das passierte ihm sicher auch nicht alle Tage! Ines massierte weiter leicht ihren Busen, streichelte mit der Hand über ihren Körper und zog ihren winzigen Minirock ein Stückchen hoch. Wie gut, dass sie das neue Teil gleich anbehalten hatte! Ihr inzwischen sehr feuchter Slip wurde sichtbar.

Wie von einem Magneten angezogen, kam der Mann nun näher und näher, bis er nur noch wenige Zentimeter von Ines entfernt war. Fasziniert beobachtete er, wie der Mittelfinger ihrer einen Hand durch den Slip an ihrer Scheide rieb. Dabei starrte sie dem Fremden direkt auf den Schritt und öffnete leicht ihren Mund. Die Banane fiel zu Boden. Durch den dünnen Leinenstoff seiner Hose konnte sie eine beachtliche Beule ausmachen. Leise seufzte Ines, während ihr Finger weiter über ihren Slip tanzte. Das hatte sie in letzter Zeit ja oft getan, doch nie war sie dabei von einem so ausgesucht anziehenden Exemplar von Mann beobachtet worden. Der Fremde warf schnell einen Blick über seine Schulter – noch immer niemand in Sicht, der sich hätte belästigt fühlen können – und strich nun mit einer Hand seinerseits sanft über seinen Schoß. Dabei klebten seine Augen an Ines’ Finger, der sie weiter wohltuend massierte. Ein leises Keuchen kam über seine Lippen. Ines konnte sich vor Lust kaum zurückhalten. Diese Situation törnte sie unglaublich an und sie genoss es, einem Mann dabei zuzusehen, wie er sich selbst streichelte. Die Möglichkeit, jederzeit erwischt zu werden, heizte die Atmosphäre zusätzlich auf.

Plötzlich griff der Mann mit beiden Händen zu und zog Ines an sich ran. Durch ihr dünnes Höschen spürte sie die Hitze, die von seinem Glied ausging. Sie bewegte sich vorsichtig hin und her und massierte mit ihrer Scham seinen Penis, was ihrem Gegenüber ein erneutes Stöhnen entlockte. Auch Ines stöhnte inzwischen, rieb sie doch ihren Kitzler an der richtigen Stelle, genau am Glied des Fremden …

Während Ines sich weiter diesem Genuss hingab, griff der Mann hinter sie und pflückte eine weitere Banane aus der Obstkiste.

Was hatte er vor? Sie beobachtete ihn gespannt, willig, alles mitzumachen und sich ganz diesem attraktiven Kerl hinzugeben. Mit einer raschen Bewegung landete die Banane in Ines’ Slip. Überrascht stieß sie einen kleinen spitzen Schrei aus, als der Typ die Banane kurz an ihren Po drückte und dann damit in ihrer Vulva verschwand. Der kühle, gebogene Gegenstand in ihrem heißem Inneren brachte Ines fast um den Verstand. Mit weit aufgerissenen Augen und geöffnetem Mund musterte sie den Mann, der die Banane so derart geschickt handhabte, dass er bei jeder Bewegung gleichzeitig ihre Klitoris berührte.

Oh, wie hatte sie so etwas gebraucht!

Ines bekam weiche Knie. Dieses superscharfe Intermezzo würde sie nicht mehr allzu lange aushalten. Dass ein völlig unbekannter Mann so ein erotisches Spiel mit ihr trieb, machte sie doppelt an. Als sich auf einmal mehrere Kunden näherten, stoppte der Mann seine Bewegungen, entfernte flink die Banane und zog mit einem Ruck ihren Mini wieder an den richtigen Platz. Noch immer leise nach Luft schnappend bemerkte Ines, wie er sich mit seinen Lippen ihrem Ohr näherte und flüsterte: „Nicht weit von hier gibt es einen Raum, da sind wir völlig ungestört …“ Wie praktisch, also nicht nur in unserem „Büro“, dachte sie, noch völlig aufgewühlt von seinem superheißen Obsteinsatz. Der Kerl nahm sie bei der Hand. Nur zu bereitwillig ließ Ines sich mitziehen.

Am Ende des Ganges befand sich eine Stahltür mit der Aufschrift „Nur für Personal“. Offensichtlich kannte der Mann sich aus. Er öffnete, lotste Ines hinein und zog sie durch einen dunklen Gang mit sich. Die Tür fiel mit einem lauten Knall wieder ins Schloss. Eine Holztür, die nach links abging, war nur angelehnt. Der Mann schob Ines durch die Tür. Durch ein schmales Fenster fiel etwas Licht in das kleine Zimmer, so dass sie einen quadratischen Tisch und ein paar Stühle ausfindig machen konnte. Der Fremde warf die Tür hinter sich zu und zog Ines an sich. Ihr fiel auf, wie gut er roch, eine Mischung aus leicht herbem After Shave und purer Sexlust!

„Du wildes Biest, jetzt werde ich dir mal zeigen, mit wem du dich eingelassen hast.“

Geschickt enfernte er ihr Oberteil und entblößte ihren Busen, der ihm aufreizend entgegensprang. Er starrte auf ihre zwei wohlgeformten Brüste.

„Wunderschön“, gab er heiser von sich, beugte sich vor und massierte mit seinen Lippen abwechselnd ihre beiden hart gewordenen Brustwarzen.

Ines legte ihren Kopf in den Nacken und stöhnte laut. Ihr Partner saugte und leckte, dass Ines sofort wieder weiche Knie bekam. Sie zog sich einen Stuhl heran und ließ sich darauf nieder, ohne dass der Fremde seine Liebkosungen unterbrechen musste. Er ging vor ihr in die Hocke, wanderte mit seinen Lippen an ihrem Körper herunter und sie spreizte ihre Beine. Bald glitt seine Zunge fordernd über ihre Vulva. Ines’ Stöhnen wurde lauter und gipfelte in einem Schrei, als der Mann mit seiner Zunge ihren Slip zur Seite schob und in sie eindrang. Sie keuchte und wand sich voller Wollust hin und her. Doch so schnell wollte Ines nicht kommen. Sie schob den Kopf des Mannes zur Seite und deutete ihm an sich aufzurichten. Schnell öffnete sie die Knöpfe seiner Hose, die sofort zu Boden fiel. Durch seine weißen Boxershorts schimmerte ein Penis von beachtlicher Größe. Ines griff in die Shorts: Was sie spürte, war ganz nach ihrem Geschmack. Sachte glitt ihre Hand an seinem Schaft auf und nieder und brachte ihn zum Hecheln. Auch Ines’ Atem ging sehr schnell. Nach so einem gut gebauten Ständer hatte sie sich lange gesehnt – bald war es so weit: Sie würde ihn in ihrer gierigen Mitte spüren …

Noch immer auf dem Stuhl sitzend, packte Ines mit beiden Händen nach dem Po des Mannes und zog ihn so dicht zu sich heran, dass sie ihn mit dem Mund verwöhnen konnte. Sanft legte sie ihre heißen Lippen über seine Eichel und leckte an seinem Schaft. Er fühlte sich gut an! Stöhnend suchte der Mann an ihren Schultern Halt. Steif und groß spürte Ines den Penis in ihrem Mund. Sie schob die Shorts nach unten und berührte gekonnt die Hoden des Mannes. Das war anscheinend genau nach seinem Geschmack. Sein Stöhnen wurde lauter. Ines legte nach und wurde schneller, ihr Partner keuchte und japste.

„Du glaubst, so kommst du mir davon? Pass mal auf, du Luder.“ Mit diesen Worten zog er Ines vom Stuhl hoch, drehte sie zur Wand und beugte sie nach vorn. Sie wackelte mit ihrem Po und der Fremde kniete hinter ihr nieder, küsste ihre Kehrseite und verschwand erneut mit seinem Mund zwischen ihren Schenkeln. Dort sorgte er dafür, dass Ines immer lauter und schneller stöhnte, bis sie glaubte gleich umzukippen. Ihr Partner richtete sich auf. Er glitt in ihren superfeuchten Schritt und Ines blieb erst einmal die Luft weg: In ihr fühlte er sich noch größer an, als sie gedacht hatte! Sie ließ ihre intimsten Muskeln spielen, die sich verführerisch um seinen Phallus schlossen.

„Oh Mann, das … ist … sauscharf“, presste er schnaufend hervor.

Er stieß immer wieder zu und hielt sich dabei an ihren Hüften fest. In Ines entlud sich die ganze angestaute Geilheit der letzten Wochen. Mit lauten „Ja, ja“Schreien und schneller, als ihr lieb war, wurde sie von einem unglaublichen Orgasmus überrollt. Sofort zog der Mann sich aus ihrem Inneren zurück. Ines musste sich keuchend an der Wand abstützen. Sie seufzte zufrieden. Der Mann grinste sie an und fragte: „Na, hab ich dir zu viel versprochen?“

Noch immer zeigte sein mächtiges Glied in voller Größe in Ines’ Richtung. Sie brauchte gar nicht lange zu warten, da spürte sie bereits eine zweite Lustwelle heranrollen …

„Du kennst dich hier doch aus, oder?“ Ines warf ihrem Lover einen schmachtenden Blick zu. „Wie stabil ist denn dieser Tisch?“

„Keine Ahnung.“ Der Mann zog die Schultern hoch. „Aber wir können ihn gern einmal testen“, schlug er vor und griff nach ihr.

Bereitwillig nahm sie darauf Platz. Sie war noch genauso scharf auf den attraktiven Unbekannten wie vor ihrem Orgasmus. Der Tisch knackte einmal kurz, hielt sie aber aus.

„Also, ich kann mich problemlos draufsetzen. Aber mit dir zusammen – ich weiß nicht …“ Sie kicherte.

„Dann machen wir es anders“, antwortete der Fremde heiser und zog Ines so an sich heran, dass sie nur noch mit ihrem Po auf der Tischkante saß und mit ihren Füßen den Boden berührte.

Der Fremde kniete nieder. Mit flotten Zungenbewegungen widmete er sich ihrem Kitzler, ließ seine Spitze mal langsam, mal schnell darüber tanzen und drang mit einem Finger in sie ein. Bald war Ines wieder auf 180. Solange es ging, ließ sie sich von dem Kerl verwöhnen. Dann schob sie ihn rasch von sich weg. Sie wollte nicht noch einmal zu früh und ohne ihn kommen. Behende griff sie nach seinem Penis und schob ihn in ihr glühendes Inneres. Als sei sie leicht wie eine Feder, hob der Fremde sie hoch und drückte seine Hüfte gegen ihre. Ines brach der Schweiß aus und auch dem Fremden standen bald einige Perlen auf der Stirn. Er presste sie an sich. Erst bewegte er sich nur langsam, doch schon bald wurde er von einer heftigen, animalischen Geilheit gepackt. Mit wilden und heftigen Stößen klatschten ihre nassen Leiber gegeneinander, begleitet von ihren gemeinsamen, immer lauter werdenden Stimmen. Es dauerte nicht lange, bis sie beide laut schreiend kamen …

Zufrieden seufzend sank Ines in die Arme des fremden Mannes.

„Ich muss gar nicht unbedingt viel über dich wissen, aber eines interessiert mich doch: Warum kennst du dich in diesem Laden so gut aus? Es stand schließlich ‘Personal’ an der Tür. Und du bist da einfach durchmarschiert. Du bist gar kein normaler Kunde, oder?“

„Ach, du meinst den ‘geheimen’ Raum? Tja, also, ich bin hier der Geschäftsführer und habe gerade Urlaub. Ich wollte nur mal nach dem Rechten sehen und da bist du mir über den Weg gelaufen.“

Ines schluckte. Ausgerechnet der Geschäftsführer!

„Und selbst wenn Sie nichts von mir wissen wollen: Die zwei Bananen, die Sie da eben ‘verbraucht’ haben, die muss ich Ihnen natürlich berechnen“, sagte er lachend und küsste Ines. „Ansonsten müsste ich Sie wegen Ladendiebstahls festnehmen.“

„Darf ich in Naturalien zahlen?“, fragte Ines und küsste ihn lange und intensiv zurück.

Hemmungslos

Dave Vandenberg

Atemlos zog Gregor die Abteiltür zu und warf sich in den Sitz am Fenster.

„Puuhhh, das war knapp, mein Schatz!“ Das gerötete Gesicht seiner Frau Sandra verzog sich zu einem erleichterten Lächeln.

„Ja, es wäre einfach zu blöd gewesen, wenn wir den Zug verpasst hätten …“

Sie sah immer besonders hübsch aus, wenn ihre Wangen erhitzt waren und ihre Augen unternehmungslustig blitzten. Er liebte sie sehr. Die Reise nach Wien hatte er ihr zum siebten Hochzeitstag geschenkt. Da sie so lange Strecken nicht gerne mit dem Auto fuhr, hatten sie sich für den Zug in die österreichische Metropole entschieden. Eine Woche wollten sie unterwegs sein und beide freuten sich wie kleine Kinder darauf, endlich mal wieder so richtig viel Zeit füreinander zu haben. Die Entscheidung, mit der Bahn zu fahren, war gut gewesen, dachte Gregor. So hatten sie Urlaub und Zeit füreinander von Anfang an.

Nachdem sie das Gepäck verstaut und es sich gemütlich gemacht hatten, holte Sandra zwei kleine Flaschen Sekt aus der Tasche. Sie genossen den noch kühlen Tropfen und ließen ihre Blicke durch die vorbeirauschende Landschaft schweifen. Zum Glück schienen sie das Abteil für sich alleine zu haben. Auf weitere Reisende hatten sie beide keine Lust. Schon bald verspürte Gregor eine bleierne Müdigkeit. Das rhythmische Geräusch des fahrenden Zuges versetzte ihn in eine wohltuende Gleichmut. Der Alkohol tat sein Übriges dazu. Zufrieden schlief er ein.

Als er erwachte, fühlte er sich auf Anhieb frisch und ausgeruht. Seine Frau schien ebenfalls eingeschlafen zu sein. Sie lag mehr in ihrem Sitz, als dass sie saß, und sah bezaubernd aus. Noch immer faszinierte ihn ihr ebenmäßiges Gesicht mit der kleinen Nase und dem vollen Mund, den er am liebsten geküsst hätte. Während er sie aufmerksam studierte, bemerkte er plötzlich eine Veränderung in ihrem Gesicht. Es zuckte leicht und nahm wieder eine lebendige Röte an. Sie fing an unruhig hin- und herzurutschen, dabei schob sich ihr Rock etwas hoch.

Was hatte sie denn? Ging es ihr gut? Sie würde doch wohl nicht krank werden? Besorgt wollte er schon aufspringen, als ihre rechte Hand zu der weit geschnittenen Bluse fuhr, den obersten Knopf öffnete und sich auf die gleichmäßig hebende Brust legte. Er wartete irritiert ab, was weiter geschehen würde. Sie schien einen erotischen Traum zu haben. Ihre Mundwinkel zuckten, sie fuhr sich mit der Zunge über die vollen Lippen und grätschte ihre Beine, so weit es ging in dem engen Rock. Gregor beobachtete seine Frau erregt. Schon öfter hatte sie sich vor seinen Augen befriedigt, was ihn jedes Mal fast wahnsinnig gemacht hatte. Es war ein Teil ihrer Liebesspiele, die dazu beigetragen hatten, dass ihnen die Lust aufeinander nie ausgegangen war. Er schob sich tief in seinen Sitz, um ihr unter den Rock gucken zu können.

Ihre Hand war in den winzigen Slip geglitten und massierte dort zärtlich ihren Unterleib. Sandra ging es offensichtlich gut – sehr gut!

Er stand auf, um die Vorhänge vor dem Abteilfenster zuzuziehen, und hoffte, dass der Schaffner nicht plötzlich hereinkommen würde. Sein Glied wuchs stetig bei dem Anblick seiner sich streichelnden Frau. Ihre Augenlider flackerten.

Ob sie ihn beobachtete und gar nicht schlief? Gespannt wartete er ab. Ihre Bluse öffnete sich wie von Geisterhand Knopf um Knopf und legte den Blick auf ihre zwei herrlichen Brüste frei. Sie trug mal wieder keinen BH, was ihn sehr erregte. Mit beiden Händen umfasste sie nun diese wunderbaren festen, kleinen Brüste, um sie zärtlich zu massieren. Ein Stöhnen entglitt ihr. Sein Glied würde irgendwann die Hose sprengen, wenn sie so weitermachte. Ehe er wusste, was da geschah, hatte sie blitzschnell unter ihren Rock gegriffen und zog und zerrte sich den Slip herunter. Am liebsten hätte er ihr geholfen, aber er wusste, dass sie sich gern alleine auszog. Nun war der Blick frei für ihn auf ihre anzügliche Weiblichkeit.

Sandra massierte sich heftiger. Schon nach kurzer Zeit konnte er erste Tropfen lustvoller Feuchtigkeit an ihren Fingern glitzern sehen. Was für ein wunderbar erregender Urlaubsbeginn!

Da saß er in einem Zugabteil und vor ihm seine Frau, die sich vor seinen Augen befriedigte. Sie zog hier eine scharfe Show ab und hatte ein offensichtliches Bedürfnis, ihn als Zuschauer dabei zu haben.

Unwillkürlich presste er die Hand auf seinen Schritt, der sich mächtig gewölbt hatte. Was sollte er tun, weiter zusehen oder sie anfassen? Doch sie zu berühren traute er sich nicht – noch nicht. Sandra würde ihm schon signalisieren, wenn sie wollte, dass er mitspielte. So blieb er Voyeur, was erregend genug war. Sie streichelte sich noch intensiver und ihr Stöhnen wurde lauter. Nichts war gekünstelt oder verstellt. Sandra empfand echte Lust, das wusste er. Seine Frau brauchte dringend Befriedigung.

In letzter Zeit hatten sie zu wenig Zeit für ausdauernde Sexspiele gehabt. Aber das sollte sich in diesem Urlaub wieder ändern, hatte er sich vorgenommen.

Gregor lehnte sich abwartend zurück und genoss das Schauspiel. Sie kam immer mehr in Fahrt, warf sich hin und her auf ihrem Sitz, rutschte tiefer hinein, schob ihr Becken vor und seufzte sinnlich.

„Nun komm schon!“, murmelte er, wie um sie anzuspornen. Er fieberte ihrem Höhepunkt entgegen, gleichzeitig unruhig auf den Gang hörend, ob auch niemand hereinkommen würde. Seine Frau schien entweder alles um sich herum vergessen zu haben oder sie war heute besonders cool. Ihr ganzer Körper verkrampfte sich nun, sie schlug die Augen auf und blickte ihn wollüstig ab. Sie wollte ihn anschauen, wenn sie kam. Er war völlig gefangen in seiner Beobachtung und wartete gebannt auf ihren sich anbahnenden Höhepunkt. So heftig der war, so kurz war er auch. Danach richtete sie sich abrupt auf, fuhr sich durch die Haare, knöpfte ihre Bluse wieder zu, strich den Rock glatt, verstaute den Slip in der Tasche und zog ihre Lippen ohne Spiegel nach.

Keinen Moment zu früh. Die Tür ging auf, der Schaffner kam herein und fragte nach den Fahrkarten. Sandra hatte sich, wie immer in solchen Situationen, perfekt ihm Griff. Gregor hingegen stammelte herum, hochrot im Gesicht, und brauchte viel zu viel Zeit, sich zu sammeln. Während er kopflos nach den Fahrkarten suchte, räusperte sich der Beamte unwirsch. Endlich fand er die Tickets in den Tiefen seiner Jacketttasche. Zum Glück ging der Kontrolleur schnell wieder, allerdings nicht ohne ihn äußerst misstrauisch beäugt zu haben. Dabei war er doch nun wirklich völlig unschuldig.

Als sich die Abteiltür hinter dem Bahnbeamten wieder geschlossen hatte, sah Sandra ihn aufmerksam an. Lüstern öffnete sie ihren Mund und leckte sich über die vollen Lippen. Dann erhob sie sich lasziv und stellte sich vor ihn.

Das Herz rutschte ihm nun doch in die Hose. Gregor kannte seine Frau gut. Er wusste, wozu sie fähig war – sie war in solchen Dingen immer viel mutiger als er –, aber ob sie das tun würde, ihn hier in diesem Zugabteil verführen, wo jeden Moment jemand hereinkommen konnte?

Sandra vergewisserte sich kurz, ob die Tür auch richtig verschlossen war, und zog die Vorhänge sorgfältig wieder ganz zu. Trotzdem – spätestens beim nächsten Halt würde ein neuer Fahrgast in ihr Abteil kommen können. Er saß da, gleichzeitig wahnsinnig erregt und wahnsinnig angespannt. Unfähig sich zu bewegen oder irgendetwas zu sagen. Aber wozu auch? Seine Frau bestimmte ja, was hier geschehen würde. Es gab keinen Zweifel darüber, dass sie mit ihm schlafen wollte. Wie – auch das würde sie bestimmen.

Sie stand direkt vor ihm und hob ihren Rock hoch. Sie hatte sich anscheinend vor der Reise noch sorgfältig rasiert, was ihrer Scham einen besonders vulgären Ausdruck verlieh. Ab und zu stutzte sie ihr dichtes Haar zwischen den Beinen und beide empfanden diese Blöße immer als besonders prickelnd und schamlos. Er konnte alles sehen, keine störenden Haare versperrten die Sicht auf diese erregende Stelle, hinter der das Paradies auf ihn wartete.

Er hatte in Sekundenschnelle wieder einen harten Penis, der so gegen seinen Reißverschluss drückte, dass es fast wehtat.

„Willst du mich nicht etwas anfassen?“, ihre Stimme klang rau und sehr verlockend.

Natürlich wollte er. Und dann war es ihm auf einmal egal, ob jemand hereinkommen würde. Er wollte diese Knospe pflücken, die ihm da zum Verzehr wie auf einem Tablett angeboten wurde. Gregor streckte die Hand aus und streichelte zaghaft ihren Schritt. Erregt spürte er, wie verlockend feucht sie schon war. Was für ein Genuss! Sie schien so erregt zu sein, dass er sie ohne Schwierigkeiten sofort hätte nehmen können. Leider hinderte ihn die Hose daran. Dass er hier unter den gegebenen Umständen nicht lange fummeln wollte, war logisch. Er war heiß und sie auch und die Zeit und die damit verbundene Ungewissheit, ob jemand hereinkommen würde, saß ihnen im Nacken – ihm zumindest!

Mit der einen Hand brachte er sie zum Stöhnen, mit der anderen öffnete er seinen Reißverschluss. Sie half ihm, breitbeinig vor ihm stehend, die Hose ein Stück weit herunterzuziehen. Gerade so weit, dass er sein bestes Stück agieren lassen konnte! Sein Glied schnellte heraus. Als er endlich genug Bewegungsfreiheit hatte, zog er sie auf sich. Ihr Rock rutschte nun ganz hoch und sie konnte die Schenkel weit genug spreizen, um auf ihm Platz zu nehmen. Ihre nackte Weiblichkeit berührte sein Glied und er hatte das Gefühl, nie eine lüsternere Berührung erlebt zu haben.

Sie schob ihr Becken so geschickt vor und zurück, bis sein Penis wie von allein in sie eintauchte. Aufstöhnend lehnte seine Frau sich etwas zurück. Mit der einen Hand umfasste sie abwechselnd ihre Brüste, mit der anderen hielt sie sich an ihm fest. So kraftvoll es ihm in seiner Position möglich war, stieß er zu. Kraftvoll und fordernd. Was für ein Sexspiel!

Sie brauchten beide nicht lange, um sich zu entladen. Zu erregt waren sie, zu heftig die Begierde auf den anderen, zu prickelnd die Situation. Sie kam noch vor ihm zum Höhepunkt. Wie schon beim ersten Mal: kurz, aber heftig. Ihr ganzer Körper schüttelte sich. Er drückte sie fast brutal auf sein Glied, um dieses zu animieren, sich zu entladen. Nach Luft schnappend, fühlte er überschäumenden Lebenssaft aus sich herausschießen und streckte sich befriedigt.

Auch diesmal erholte Sandra sich abrupt von ihren Freuden, erhob sich rasch, ordnete ihre Kleider, nahm ihre Tasche und verschwand ohne ein weiteres Wort. Er riss die Hose wieder hoch, wischte sich den Schweiß von der Stirn und versuchte sich zu beruhigen. Er konnte es gar nicht glauben, was er da gerade getan hatte. Wenn sein Glied nicht so gepocht hätte …

Die Tür zum Abteil wurde mit einem Ruck aufgerissen. Er fuhr hoch. Seine Frau kam lächelnd herein. Sie sah wunderbar entspannt aus.

„Na, mein Lieber – alles wieder im Griff?“ Sie beugte sich zu ihm herunter und streichelte ihm über seine Wangen. „Du siehst etwas erschöpft aus …“

Er zog sie auf seinen Schoß. „Du Luder – du machst mich fertig, aber ich werde mich revanchieren.“

Spöttisch blickte sie auf ihn herab. „Na, das hört sich ja vielversprechend an.“

Gregor nickte überzeugt. „Heute Abend wirst du erschöpft aussehen. Darauf kannst du dich verlassen …“

Scharfer Feierabend

Phoebe Milano

„Schönen Feierabend, Carmen!“

„Gleichfalls!“

Carmen verließ den Friseursalon, indem sie die Tür schroff zufallen ließ: „Blöde Ziege!“

Gestresst von den Kunden des heutigen Tages und ihrer blöden Kollegin, die gerade noch so falsch einen schönen Feierabend gewünscht hatte, ging sie zur Bushaltestelle, um einen entspannten Abend mit ihrem Verlobten Bastian zu verbringen. Bastian war Polizist und hatte heute Frühdienst. Von daher hoffte sie, dass er schon das Essen vorbereitet hatte und sie anschließend noch ein wenig vor dem Fernseher relaxen könnte. Denn nach Kochen war ihr heute definitiv nicht mehr.

„Auch das noch!“ Als Carmen gerade um die Ecke bog, stand ihr Bus bereits mit geschlossenen Türen an der Haltestelle. Sie verdrehte die Augen und setzte zum Sprint an. Auf der Hälfte der Strecke sah der Fahrer sie im Seitenspiegel und öffnete für sie noch einmal die Türen, bevor er losfuhr. Leicht aus der Puste sprang Carmen in den Bus.

Plump ließ sie sich in der vorletzten Reihe auf den linken Sitz fallen. Ihr Stammsitz. Der Ausblick auf das trübe Herbstwetter durch das Fenster gefiel ihr nicht. Also schloss sie die Augen. Eine knappe halbe Stunde später erreichte sie ihr Ziel und machte sich zu Fuß weiter auf den Weg zur Wohnung. Der Fünfminutenmarsch war unangenehm. Denn es war leicht windig und hatte angefangen zu nieseln.

„Natürlich! Wie soll es auch anders sein? Nur noch unter die Dusche und dann ab ins Bett!“, murmelte sie vor sich hin. Hätte sie gewusst, dass der Abend schon anders für sie geplant war, wäre sie wohl nicht so grummelig nach Hause gestapft.

„Du bist zwar gestresst und siehst auch so aus, aber dafür kann Basti nichts. Also reiß dich zusammen und versuch zu lächeln“, sagte sie leise, während sie das Wohnzimmer betrat, und lauter: „Bin daheim, Honey!“

Im Wohnzimmer war Bastian jedoch nicht. Dafür aber ein festlich gedeckter Tisch. Mit Kerzen, einem kleinen Blumenstrauß. Sogar das Besteck lag akkurat neben den Tellern, und wie es duftete … Eindeutig! Es war ihr Lieblingsessen: Pasta mit Sahnesoße à la Bastian.

„Babe, du bist ja schon da. Setz dich, bin gleich bei dir“, rief Bastian aus der Küche.

Während Carmen überlegte, ob sie den Jahrestag versäumt hatte, setzte sie sich an den Tisch. Der Topf mit der Soße stand schon da. Sie konnte es sich nicht verkneifen, die Soße schon einmal mit den Fingern zu kosten. Mmh!

In dem Moment, als sie den Finger ein zweites Mal in den Topf steckte, betrat Bastian mit den Nudeln den Raum.

„Erwischt! Sollst du denn vor dem Essen naschen?“

Ein wenig beschämt antwortete sie: „Du weißt doch, es gibt zwei Dinge, denen ich nicht widerstehen kann. Das ist zum einen die Soße und zum anderen der Soßenchef!“

„Füll uns doch schon mal auf. Ich mache es uns noch ein bisschen stimmungsvoller.“ Er ging zur Stereoanlage und legte die neue Soul CD ein. Dazu musste er sich etwas nach unten beugen.

Carmen beobachtete ihn und genoss den Anblick seines knackigen Hinterns in der engen, hellblauen Jeans. Bastian drehte sich um und sah das Glitzern in den Augen seiner Liebsten und das Lächeln auf ihren sinnlichen Lippen.

Künstlich entsetzt rief er: „Du hast mir doch nicht etwa auf den Hintern gestarrt?“

„Aber natürlich! Und ich habe jeden Moment genossen“, entgegnete sie.

Er setzte sich Carmen gegenüber und schaute ihr dabei zu, wie sie das Essen auffüllte.

„Bin ich froh endlich zu Hause zu sein! Ich hatte heute einen äußerst beschissenen Tag.“ Sie gab ihm seinen Teller zurück und wünschte „Guten Appetit!“

„Dito“, entgegnete er. „Ich weiß von deinem anstrengenden Tag.“ Unter dem Tisch suchte er mit seinen Füßen nach den ihren.

„Woher weißt du das denn?“

„Ich hatte angerufen und wollte eigentlich fragen, ob wir heute ins Kino wollen.“

Er massierte mit seinen Zehen ihre Füße.

„Davon weiß ich ja gar nichts. Wann hast du denn angerufen?“

„So gegen viertel nach drei. Sabine meinte nur, dass du keine Zeit hättest, weil Nicole krank ist und du einen Teil ihrer Kunden übernommen hast. Da dachte ich mir schon, dass du zum Feierabend geschafft sein würdest und dass dir ein ruhiger Abend mit mir alleine lieber wäre.“

„Allerdings! Leckeres Essen, schöne Musik, einen lieben Mann … Was brauche ich mehr?“

„Na ja, heute soll es dir jedenfalls an nichts mehr mangeln. Dafür sorge ich!“

Nachdem Teller und Töpfe leer waren, stand Carmen auf, ging zu Bastian rüber und kniete sich vor ihm hin. Sie schaute ihn mit klaren Hintergedanken an und strich an seinen Knien hoch Richtung Hosenschlitz.

„Sag mal, gibt es auch noch Nachtisch?“

Bastian sprang auf.

„Sei nicht so ungeduldig! Räum lieber schon den Tisch ab, dann sehen wir weiter“, mit diesen Worten verschwand er aus dem Wohnzimmer.

Verdutzt tat Carmen, wie ihr aufgetragen wurde. Sie stellte in der Küche alles zusammen und wollte gerade mit dem Abwasch anfangen, da griffen ihr von hinten ein paar freche Hände an die Hüften. Diese Hände strichen ihr massierend über Po, Unterschenkel und Bauch, wo sie auch begannen die Bluse zu öffnen. Sie drehte das Wasser ab und ließ die Teller stehen, um alles erwartungsvoll über sich ergehen zu lassen. Die Hände, die sie gut kannte, streichelten ihr weiches Dekolleté. Bastian nahm ihre Hände von der Spüle, streifte ihr die Bluse ab und drehte sie um.

Zu ihrer Überraschung stellte sie fest, dass Bastian bereits nackt und deutlich erkennbar erregt war. Er schaute sie liebevoll an und küsste sie so leidenschaftlich, als ob es das erste Mal wäre. Er öffnete ihren BH und ließ ihn zu Boden gleiten, er drehte ihren Kopf ein wenig zur Seite, damit er ihr den Hals küssen konnte. Es gab bei Carmen eine Stelle am Hals, wenn er die mit der Zunge ein wenig massierte oder daran saugte, brachte sie das fast um den Verstand. Er machte beides, um sie mal wieder in seinen Armen dahinschmelzen zu sehen. Sie genoss die Gänsehaut, die sich dadurch über ihren Körper schlich, und wollte ihm dieses Gefühl zurückgeben.

Leise stöhnend ließ Carmen ihre Fingernägel über seinen Rücken streifen, bis sie an seinem knackigen Hintern angekommen waren, wo sie herzhaft mit beiden Händen zupackte. Bei den Schultern angefangen küsste sie sich nun über Brust und Bauch nach unten zu seinem besten Stück. Ihre Hände wanderten nach vorne, wo ihre eine Hand seinen Penis umfasste und die andere Hand sanft anfing seine Hoden zu kneten. Sie öffnete ihren Mund und umspielte das Prachtstück voller Leidenschaft. Ihre warme Zunge streichelte seine weiche Eichel, während ihre Hand zärtlich und doch fest vor und zurück massierte. Als sie sanft zu saugen anfing, stöhnte Bastian. Es klang fast wie ein Schnurren. Sie nahm ihn, so tief es ging, in sich auf und erhöhte das Tempo für kurze Zeit, um dann wieder langsam und genussvoll von vorne zu beginnen.

Nicht nur Bastian genoss diese intensiven Liebkosungen. Carmen konnte nicht verstehen, wie viele Frauen behaupten konnten, den Mann oral zu verwöhnen wäre erniedrigend und würde der Partnerin gar keine Freude bringen. Sie erregte das Gefühl, wie er durch ihre Zunge noch größer und härter wurde, so sehr, dass sie dabei fast maßlos feucht wurde.

Bastian war frisch rasiert und das nicht nur im Gesicht. Dadurch fühlte sich alles so samtig weich an und es ließ sich auch viel wonniger damit spielen. Sie leckte seinen Penis über die volle Länge und schaute dabei hoch zu Bastian, der sich vor Erregung nicht mehr zu halten wusste und sich deshalb am Spülschrank abstützte.

„Baby, ich liebe dich! Das fühlt sich so gut an!“

Er wollte ihr gerne noch mehr sagen, doch er konnte keine klaren Gedanken fassen. Ihm wurden die Knie weich, da es ein sehr stimulierendes und kitzliges Gefühl gleichzeitig war. Ihr Mund widmete sich wieder seinem prallen Lustzentrum. Ihre Finger arbeiteten sich über seinen Bauch zu seiner Brust, wo sie mit seinen Brustwarzen spielten, während ihre Lippen immer noch intensiv an seinem Prachtstück saugten. Sie streichelte an seinen Hüften wieder runter, um sich erneut in seinen prallen Hintern zu krallen. Carmen steigerte sich so weit in die Sache hinein, dass sie ihn am liebsten bis zum Schluss weiter bearbeitet hätte, um seinen Erguss zu schmecken. Die Liebestropfen bereiteten ihr einen süßen Vorgeschmack darauf. Doch Bastian hielt es nicht mehr länger aus. Er wollte sie schließlich voll und ganz verwöhnen. Er zog sie sanft, aber bestimmt an ihren Haaren nach oben. Carmen wischte sich sinnlich über den Mund.

Er schob ihr den Rock hoch und setzte sie ohne große Mühe auf die Spüle. Dabei lagen Carmens Hände auf seinen Oberarmen. Sie spürte, wie sich seine Muskeln dabei anspannten. Carmen vergötterte seinen Körper und genoss beim Sex jeden harten Muskel. Wie er gehofft hatte, trug sie wieder einmal nichts weiter unter ihren Rock als ihre heiße Weiblichkeit.

„Du sollst doch heute Abend verwöhnt werden, mein Schatz“, sagte er und blickte ihr fest in ihre braunen Augen, während er anfing mit seinen Fingern ihren Kitzler zu streicheln. Für ihn war es ein zusätzlicher Anreiz, als er bemerkte, wie feucht seine Freundin schon war. Er nutzte das natürliche Gleitmittel, um seine Finger gezielt über ihre Kirsche gleiten zu lassen.

Er schaute ihr direkt ins Gesicht, doch Carmen konnte, nachdem er mit den Fingern in sie eingedrungen war, seinen Blick nicht länger erwidern. Sie schloss die Augen und gab sich vollkommen hin. Sie lehnte sich zurück und streckte Bastian ihre wohlgeformten Brüste entgegen. Diese Einladung ließ Bastian sich nicht entgehen. Seine Zunge umspielte ihre rosige Knospe zuerst leicht. Doch er wollte sie mit Haut und Haaren. Mit einer Hand massierte er weiter in ihrem Schritt, mit der anderen knetete er jetzt verlangend ihre Brust.

Carmen begann vor Erregung zu zittern und ließ ihrer Lust auch durch lautes Stöhnen und kleine Schreie freien Lauf.

„So ungehemmt und entspannt war sie schon lange nicht mehr“, dachte sich Bastian.

„Was denkst du? Können wir das noch steigern?“, fragte er sie.

„Ich denke, dass dir schon der richtige Gedanke im Kopf rumschwirrt“, keuchte sie als Antwort.

Während sie das sagte, begab Bastian sich schon in die Knie, stellte ihren rechten Fuß auf seine Schulter und begann ihre Oberschenkel zu liebkosen. Als seine Küsse immer weiter in die Mitte wanderten, schlug Carmens Herz Rekorde. Er leckte ihr leicht über ihren Lustknopf und Carmen hielt die Luft an. Es war ein unglaubliches Gefühl, das noch nicht enden sollte. Er spreizte ihre Schamlippen und ließ seine Zunge rhythmisch auf und ab streichen. Dabei verstärkte er auch den Druck mit der Zunge. Carmen fing an Sterne zu sehen und wusste, dass ihr Orgasmus nun nicht mehr fern war. Bastian spürte das natürlich auch und musste sich selbst zurückhalten, um nicht einfach über sie herzufallen. Er ließ seine Finger wieder zum Einsatz kommen und schaute sich dabei seine schöne Verlobte ganz genau an. Doch nicht lange, denn er wollte ihr natürlich diesen Orgasmus gönnen. Er führte zwei Finger ein und ließ seine Zunge schnell und mit festem Druck spielen. Carmen nahm nichts mehr aus der Umgebung war, im Moment waren es diese Gefühle, die sie voll einnahmen. Bastian umschloss mit seinen Lippen ihre Klitoris und saugte dran. Ihr Stöhnen wurde nun lauter. Als er mit einem Finger ihren After massierte, explodierte Carmen förmlich. Sie zuckte und der Fuß auf Bastians Schulter zitterte so stark, dass er ihn festhalten musste, damit sie nicht abrutschte.

Nachdem Carmen sich wieder etwas gefasst hatte, war es für Bastian nicht länger möglich, sich weiter zurückzuhalten. Er drang fast grob in sie ein und stieß seine Erregung tief in sie. Beide waren erleichtert und angespannt zu gleich.

„Ich will dich voll und ganz spüren!“

Er drückte ihre Oberschenkel weit auseinander und blickte nach unten. Ihre Schamlippen waren rosig, alles in dem Bereich glitzerte vor Feuchtigkeit. Er genoss den Anblick der Vereinigung. Quälend langsam bewegte er sich nun in ihr.

Vor und zurück.

Tief rein und wieder ganz raus.

Carmen kribbelte es am ganzen Körper. Sie stützte sich mit einer Hand ab und lehnte sich mit Hingabe zurück und präsentierte ihre runden Brüste, die sie diesmal selbst anfing zu streicheln. Bastian widmete sich knetend der anderen Brust.

Carmen nahm seine Hand und führte sie zu ihrem Mund. Ihre Zunge leckte einmal über seinen Zeigefinger, bevor sie sich ihn in den Mund steckte, um daran zu saugen. Sie wusste nicht genau, warum, aber Bastian fuhr darauf voll ab und sie selbst törnte es an, wie Bastian darauf reagierte. Ihr Hand bewegte sich nach unten und streichelte sich auch dort selbst. Da sie aber noch sehr empfindlich von dem intensiven Orgasmus war, gingen ihre Finger zu Bastians Luststab über und umschlossen ihn fest mit Mittelfinger und Daumen.

Bastian war nun auch fast so weit seine Erregung zu entladen.

„Wenn ich jetzt nicht gleich das Tempo erhöhe, dann platze ich!“, sagte er.

„Lass dich ruhig gehen, Liebling. Ich will es auch!“

Noch bevor Carmen den Satz zu Ende gesprochen hatte, wurden seine Bewegungen schlagartig wilder, so dass Carmen wieder beide Hände zum Festhalten brauchte. Erregt, wie beide waren, ließ der Höhepunkt so nicht lange auf sich warten. Ihre Brustwarzen verhärteten sich und sie krallte sich fest an den Spültisch. Sie hielt sich zwar zurück, doch auch diesmal kamen wieder kleine Schreie über ihre Lippen.

Dass Carmen wieder einen Höhepunkt hatte und sich dabei so ungezügelt gab, löste bei Bastian einen so heftigen Orgasmus aus, dass seine Beine stark zitterten. Seine Hände packten fest an ihre Oberschenkel. Carmen spürte dieses leicht schmerzhaft, aber es passte so alles zusammen.

Danach waren beide außer Stande sich zu bewegen. Sie keuchten. Einen Moment später, noch immer außer Atem, beugte Carmen sich wieder nach vorne und umarmte ihren Schatz. Sie streichelte seinen Rücken und küsste seine Lippen.

„Das war mal ein Nachtisch, der nicht dick macht. Ich liebe dich, Honey!“

„Würdest du die Pille nicht nehmen, könnte dieser Nachtisch sehr wohl dick machen.“

„Blödmann!“

„Ich liebe dich auch, Baby!“

Er zog ihre Söckchen aus, hob sie von der Spüle und streifte ihr den Rock ab. Fragend schaute sie ihn an: „Und was wird das jetzt? Ist es dazu nicht etwas zu spät?“

„Glaubst du wirklich, damit ist der Abend für dich zu Ende?“

Er nahm sie an die Hand und führte sie ins Badezimmer. Auch dort war alles schön mit Kerzen dekoriert. Wasser war schon eingelassen, Rosenblätter schwammen zwischen dem Schaum und zwei Gläser Sekt standen bereit …

La Decadence

Seymour C. Tempest

Die grazilen Bewegungen ihres jungen Körpers waren filmreif. Völlig in ihre eigene Choreographie versunken, überließ sich Johanna den stimulierenden Rhythmen der Musik und räkelte sich nackt auf ihrem Bett. Sie genoss es, sich daheim vollständig zu entkleiden, eine anregende CD in die Anlage zu schieben und den Regler enthemmt aufzudrehen. Manchmal ließ sie einfach alles stehen und liegen, vergaß die Welt um sich herum und begann zu tanzen. In solchen Augenblicken musste sie sich regelrecht dazu ermahnen, die Vorhänge vor die Fenster zu ziehen.

Am liebsten stellte sie sich dann vor, wie es sein würde, alle Fenster weit zu öffnen. Wie sich draußen eine johlende Menge Schaulustiger versammelte, die ihr obszöne Dinge zurief und sie weiter anheizte. Dann würde sie auf den Balkon hinaustreten und ihre Schenkel weit vor gierigen Augenpaaren auseinanderspreizen. Aber das war lediglich eine animierende Phantasie – nicht mehr.

Auch heute wehten die dunklen Samtvorhänge vor den Fenstern bis auf den Boden und Johanna hatte sich die Atmosphäre geschaffen, die sie liebte. Sie drehte sich auf den Rücken, streckte die Beine senkrecht in die Höhe, ließ sie sich mit Schwung gegenseitig umschlingen, wirbelte aus der Bewegung wieder auf den Bauch herum und warf ungestüm den Kopf in den Nacken. Die dunkelblonden Haare prasselten wie feiner Nieselregen auf die empfindsame Haut des Rückens.

Während sie weitere erotisierende, schlängelnde und beinahe schon akrobatisch zu nennende Bewegungen vollführte, beobachtete sie sich selbst im großen Spiegel, der gegenüber angebracht war: Der Anblick der wippenden Brüste, der erzitternden Pobacken und der dunklen Andeutung des Bauchnabels ihrer gespiegelten Zwillingsschwester verursachte ihr erregende Schauer.

Auf allen vieren näherte sie sich mit pantherhafter Geschmeidigkeit der glänzenden Beobachterin. Sie presste den Busen zwischen beide Hände und rieb ihre Brustwarzen gegen die ihres verlockenden Spiegelbildes. Dann näherte sich ihr Gesicht der Spiegeloberfläche, dunkelgrüne Augen suchten ihren Blick und Johanna hörte ihre samtweiche Stimme hauchen: „Na, Süße? Schon mal eine Frau geküsst?“

Und obwohl es nur ihr eigenes Spiegelbild war, deren Zunge und Lippen sie berührte, empfand Johanna trotzdem den Hauch des Verruchten und Verbotenen bei dem, was sie tat.

„Mein kleines verdorbenes Luder bist du“, raunte sie, leckte die Zunge ihrer „Schwester“, fuhr sich mit einer Hand dabei durchs Haar, während die andere neckend über ihr Kinn den Hals hinunterglitt, über die verlangenden Knospen ihrer Brüste strich und dann mit spitzen Fingern in gerader Linie bis zum Bauchnabel floss.

Johanna hatte bislang vor dem Spiegel gekniet, ließ sich jetzt aber mit berückender Eleganz zurücksinken, so dass ihr Intimstes zwischen den Schenkeln den Boden küsste. Sie löste sich von der schillernden Fläche und bog den Rücken ein wenig nach hinten durch. So konnte sie besser sehen, welch schmutzige Geheimnisse ihr Körper dem Spiegel anvertraute.

Die linke Hand umschmeichelte gekonnt die kleine Höhle ihres Bauchnabels. Mochte der Himmel wissen, weshalb, aber diese Empfindung – obwohl nicht unmittelbar sexuell – steigerte dennoch ihre Erregung.

Ihr Blick wanderte forschend an ihrem eigenen Körper hinab. Liebkoste mit begehrlichen Blicken den Ansatz ihrer Schambehaarung, wanderte über die verführerischen Lippen ihres unteren Mundes, zwischen denen es feucht glitzerte – aber ihr Blick verharrte nur kurz und wanderte weiter … Dort, verborgen in dem schattenhaften Spalt, konnte sie es spüren. Die Lust, die sich kribbelnd auszubreiten und nach Erfüllung zu verlangen schien. Johanna hatte niemals zuvor dieses eigenartige Verlangen gespürt, diese glühende Wollust, sich etwas in diese Öffnung ihres Leibes hineinzu…

Ihr Exfreund, erinnerte Johanna sich, hatte sich danach gesehnt, sie auf diese Weise zu nehmen. Aber sie hatte sich strikt geweigert. Allein die Vorstellung, sein erigiertes bestes Stück würde sich dort hineinbohren – sie fand den Gedanken damals abscheulich. Einmal hatte er seinen Mittelfinger befeuchtet und mit aller Vorsicht ihre enge Hinterpforte massiert und war mit zärtlich kreisenden Bewegungen immer ein Stückchen tiefer eingedrungen – bis Johanna damals empört aufgeschrien und dem unanständigen Treiben einen Riegel vorgeschoben hatte. Aber heute … heute war alles anders.

Wie von selbst, ohne ihr bewusstes Dazutun, geriet Bewegung in ihren Körper und sie positionierte sich so, dass sie ihren wohlgeformten Hintern im Spiegel betrachten konnte.

Zum Anbeißen sieht dieser Popo aus, schlich sich ein Gedanke hinter ihre Stirn. Wie schade, dass ich nicht hinter mir selbst knien und mich mit Zunge und Lippen dort verwöhnen kann.

Noch während sie diese Gedanken formulierte, ertappte sie sich dabei, wie sie die Fingerkuppen ihres Zeige- und Mittelfingers in den Mund nahm und mit warmem Speichel benetzte.

Sie lehnte sich weiter vor, reckte dem Spiegel ihr aufregendes Hinterteil entgegen und begann sich mit den angefeuchteten Fingern zu streicheln – dort, genau an jener „schmutzigen“, „verbotenen“ Stelle ihres Körpers. Die Empfindungen, die sich von ihrem Anus ausgehend lustvoll über sie verbreiteten, waren von ganz anderer Art als jene, die sie schon kannte. Sie waren auf eine prickelnde Weise intimer und viel erregender als alles, was sie bis dahin erfahren hatte. In diesem Moment wünschte sie sich den erigierten Penis ihres Exfreundes zurück. Nur den – der Rest konnte ihr mehr oder weniger gestohlen bleiben. Alles, was sie in diesem Augenblick wollte, war ein liebestoller Kerl, der sie mit heftigen Stößen in die Geheimnisse der analen Liebeskunst einweihte!

Johannas Atem ging flacher und kam in immer rascheren Zügen.

Neugierde, aufpeitschende Gier und das verlockende Gefühl, das die Finger an dieser empfindlichen Stelle hervorriefen, ließen sie mutiger werden. Ein sexhungriger Mann war jetzt zwar nicht zur Stelle – aber deswegen hatte sie keineswegs die Absicht zu warten, bis vielleicht einer wie aus dem Nichts vor ihr erschien.

Sie schloss die Augen, versuchte ihre Muskeln zu entspannen und drängte kurzerhand die Spitze ihres eigenen Mittelfingers in die sich weitende Öffnung hinein!

Halb verrückt vor lustvollem Verlangen spie Johannas Gehirn urplötzlich ein wildes Szenario erregender Gedanken aus, kaum dass ihr Finger mit heftigen Stößen ihren eigenen Po verwöhnte!

Sie besaß eine geheime Kollektion an erotischen Toys, von denen sie weder ihrem Exfreund noch sonst jemandem etwas verraten hatte. Was sonst sollte das Aufregende, das Brisante und Wollüstige an einem Geheimnis sein, wenn man es aller Welt mitteilte?

Johanna bereitete es eine diebische Freude, sich von Zeit zu Zeit zwei Geisha-Kugeln zu gönnen, ihren Stringtanga darüberzuziehen und dann in ein Kaufhaus zu gehen, durch die Läden zu bummeln, die Schaufenster zu betrachten oder sich in ein Café zu setzen. Jeder Schritt verursachte ihr dann geheime Schauer und lüsterne Wonnen, die dadurch noch verstärkt wurden, dass überall Menschen um sie herum waren, die nichts von ihrem schmutzigen Mysterium ahnten.

Manchmal nahm sie die Lustkugeln auch mit zum Joggen in den Stadtpark, sogar in die Werbeagentur, in der sie arbeitete. Es war bislang das Allergrößte für sie gewesen, in der Straßenbahn zu sitzen und sich selbst mit Hilfe der in ihr rumorenden Kugeln nur durch Kontraktionen ihrer Beckenbodenmuskulatur bis zum Orgasmus zu bringen.

An wärmeren Tagen, wenn sie nur ein dünnes T-Shirt trug, verzichtete sie auch gerne auf den BH, was ihr ermöglichte mit verstohlen agierenden Fingern gleichzeitig ihre Nippel zu streicheln, während die Lustkugeln in ihrem Body tanzten – was sie schon mehrmals mit Erfolg zum Höhepunkt gebracht hatte.

Um sich jetzt zu erheben, zog sie langsam und genießerisch den Mittelfinger aus ihrem neu entdeckten Liebeszentrum. Mit ein, zwei Schritten war sie an die Schrankwand herangetreten, ließ den Schlüssel herumfahren und blickte mit unstet hin und her fliegenden Augen auf ihre stolze Sammlung von Massage-Ölen, Vibratoren, Geisha-Kugeln, Liebesperlen und verschiedenen Utensilien der besonderen Art: dünne Nadeln, halb abgebrannte Kerzen und Wäscheklammern, mit denen sie die prachtvollen Knospen ihrer Brüste, ihre Pobacken oder Schamlippen reizte, wenn ihr der Sinn nach deftigeren Dingen stand.

Ohne lange zu zögern griff sie sich einen Vibrator und warf ihn aufs Bett hinüber. Dann schnappte sie sich ein Fläschchen Massage-Öl und die violetten Liebesperlen, die an einem dunklen Faden aufgereiht waren.

Sie wollte jetzt nicht mehr länger warten. Rasch hatte sie sich den After eingeölt und sog tief den parfumgeschwängerten Duft des Öls ein. Dann benetzte sie sich auch die Brustwarzen und verwöhnte sich stöhnend eine Weile auf diese Art. Ein Blick in den Spiegel offenbarte ihr die ölig schimmernde Haut ihres schönen Körpers, die dunklen Nippel ihrer Brüste, die sich stolz von den schneeweißen Hügelkuppen darunter abhoben. Sie spreizte die Beine und steigerte ihre Erregung durch den sexwilligen Anblick ihrer Schamlippen und der erwartungsvollen runden Öffnung darunter.

Mit hundertfach erprobtem Griff nahm sie die Liebesperlenkette zwischen die Finger und rieb sie mit der duftenden, glitschigen Lotion ein. Sie atmete schneller, schluckte und rieb ihre Klitoris, als sie gedanklich bereits vorwegnahm, was sie als Nächstes vorhatte. Dann endlich setzte sie es in die Tat um!

Es ging leichter, als sie erwartet hatte. Eine Perle nach der anderen drängte sich mühelos in ihren Anus und rief ein wahres Feuerwerk sexuell-erotischer Empfindungen in ihr hervor! Schauer der Lust überliefen sie.

„Uuh …“, entwich ein leidenschaftlicher Laut ihren Lippen. „Uuh … ist das ein geiles Gefühl …“

Schon hatte sie sich zwei, drei … bald vier der Liebesperlen gegönnt – es war ein wahnsinniges, erregendes und zutiefst irritierendes Gefühl. Sie fühlte sich mit einem Mal so unendlich ausgefüllt … So, als wäre endlich etwas, was sie schon so unendlich lange vermisst hatte, zu ihr zurückgekehrt. Etwas, das sie ganz und gar erfüllte – so dass sie glaubte, nicht noch viel mehr ertragen zu können. Der Atem floss ihr jetzt wie ein außer Rand und Band geratener Tidenhub in und aus dem Mund.

„Aah …“, keuchte sie, als die fünfte Perle zwischen den knackigen Pobacken verschwand. „Ah, jaaa …“

Sie setzte ihren Bauch in wellenförmige Bewegungen wie eine orientalische Bauchtänzerin und zog dabei ihren Schließmuskel immer wieder zusammen. Es war bizarr – mehr als das: Es war unsagbar berauschend! Die Lust schlug wie eine alles überschwemmende Woge über ihr zusammen! Hätte sie das vorher jemals geahnt – sie hätte sich von ihrem Exfreund ausschließlich anal lieben lassen!

Eine Hand tastete nach dem Vibrator, einer lebensechten Nachbildung eines erigierten Phallus – fleischfarben, stufenverstellbarer Vibrationsregler.

Sie nahm die Eichel in den Mund, lutschte und saugte an ihr, als wäre sie lebendig, voller zuckender Nervenstränge, die dem Glied das Blut in die Schwellkörper trieben.

In ihrer Phantasie wurde der Vibrator zu einem echten Glied. Sie saugte, lutschte, knabberte und rieb an ihm, als könne sie es kaum noch erwarten, die süße Milch zu trinken, die jeden Augenblick in ekstatischen Schüben aus ihm hervorquellen würde. Die Liebesperlen, in ihrem Bauch aneinandergereiht, überrannten jede Nervenfaser, jeden Muskelstrang ihres Körpers mit unvergleichlichen Lustschüben! Ihre freie Hand zog sanft an der dunklen Schnur, die aus ihrem Popo ragte, und versetzte die Liebesperlen in heftige Bewegungen, was ihr den Schweiß aus den Poren trieb.

Das war endlos pervers, was sie hier tat! Das war anrüchiger als alles, was sie bisher in ihrem Leben erfahren hatte! Und dies erfüllte sie mit nie gekannter Freude!

Endlich erweckte sie den Kunststoff-Penis in ihrer Hand durch eine knappe Drehung am Regler zu summendem Leben und führte ihn ein. Ihr Leib schien in Flammen aufzugehen!

Johanna war sich sicher: Jeden Augenblick würde sie vor der Himmelstür stehen. Das war mehr, als eine Frau ertragen konnte! Der sich wild aufbäumende Dildo in ihr massierte nicht nur ihre Vulva, sondern rieb auch ausgelassen über die versammelten Liebesperlen, die sich nur wenige Millimeter dahinter befanden!

Mit heftigen Stößen ließ Johanna den Kunstpenis immer wieder zwischen ihre Schenkel fahren. Sie zog mit der anderen Hand immer wieder an dem verräterischen Bändchen, das aus ihrem Anus lugte, und vermehrte von Sekunde zu Sekunde ihren wollüstigen Fiebertaumel!

Sie blickte in den Spiegel, sah sich selbst beim Masturbieren zu – die wilde Musik, die aus der Anlage drang, schien lauter und lauter zu werden, peitschte sie schließlich mit ihren stampfenden, unermüdlichen Rhythmen immer weiter voran.

Ihr praller Hintern sah wirklich aus wie die Rückansicht einer Vollblut-Stute, stellte ein Teil ihres Gehirns belustigt fest – und der Vibrator lief zur Höchstform auf!

„Aaah …“, stöhnte Johanna jetzt lauter und ausgelassener. Zum Teufel mit den Nachbarn, sollten die doch denken, was sie wollten! Alles, woran Johanna jetzt noch denken konnte, vibrierte, zappelte und schrie lüstern zwischen ihren Schamlippen und Gesäßbacken auf!

Sie spürte den Höhepunkt nahen. Jeden Moment würde es so weit sein. Nicht aufhören jetzt. Die Lust vergrößern. Du musst die Spannung halten. Mach weiter, weiter … ja, hör nicht auf!

Johanna krallte sich vor Lust und Pein zitternd in das Bettlaken, stieß einen unterdrückten Lustschrei aus. Mit einer Hand bewegte sie sanft den Vibrator.

Johannas lustverzerrtes Gesicht leuchtete ebenso rot wie ihr Hinterpförtchen. Sie war schweißgebadet. Hielt die Augen fest zusammengepresst. – „JAA!“

Sie fühlte sich schmutzig, dreckig, widerlich – und der Orgasmus rollte mit urgewaltigem Donner heran!

Ganz plötzlich entlud sich die angestaute Erregung, so dass sie sich aufschreiend und wimmernd aufs Bett warf!

Ihre Muskeln zuckten konvulsivisch, unterstanden nicht mehr ihrem Willen, glänzende Supernovae zerbarsten vor ihren Augen, sie bekam keine Luft mehr, schien mit fürchterlicher Gewalt unter Wasser gedrückt zu werden – und kam! Kam! Und kam wieder!

„AAAAH! JAAAA! JAAAA! JAAAA!“, schrie sie sich die Lust aus der Seele, krallte sich mit beiden Händen in die Laken und Tränen kullerten ihr über die Wangen.

Johanna blieb an diesem Abend noch lange so – nackt, ausgestreckt, nass und klebrig vor Öl und Liebessäften, mit völlig zerzaustem Haar und geröteter, geschwollener Haut – auf ihrem Bett liegen.

Irgendwann schlief sie ein, bis sie weit nach Mitternacht wieder erwachte … augenblicklich den Vibrator nahm, ihn auf die höchste Stufe einstellte und sich erneut damit verwöhnte – diesmal anal!

Eine aufregende Wette

Nicol Ann

Corinna ging grübelnd die Straße zu ihrer Wohnung herunter. Es war eine warme, sternenklare Sommernacht. Doch das bemerkte sie heute gar nicht. Sie war gerade auf einer Betriebsfeier gewesen und hatte ihre zarten Hände nicht von der süßen Bowle lassen können. Später setzte sich ihr Arbeitskollege Frank mit an den Tisch und die beiden alberten eine Weile herum. Sie hatten sich kennengelernt, als Corinna den Job bei der Bank bekam und Frank fortan den Bürotisch mit ihr teilen sollte. Sie verstanden sich von Anfang an prima und verbrachten viele lustige Mittagspausen miteinander. Auch heute hatten sie viel Spaß gehabt, doch dann kam die Wette, die Corinna zu ihrer größten Überraschung verlor …

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