Bist du ein Naturensohn? -  - E-Book
SONDERANGEBOT

Bist du ein Naturensohn? E-Book

0,0
11,99 €
Niedrigster Preis in 30 Tagen: 11,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Der ultimative Outdoor-Guide mit erprobten Praxistipps und Bauanleitungen für alle Naturfreunde, Mikroabenteurer, Fans der Naturensöhne und solche, die es werden wollen.

Draußen zuhause heißt das Motto von Andreas Schulze und Gerrit Rösel aka „die Naturensöhne“. Auf ihrem beliebten YouTube-Kanal zeigen die zwei Freunde in regelmäßigen Videos, was du so alles im Wald und in der Natur machen kannst. Wie sich ihre Leidenschaft nennt? Bushcrafting, ein Outdoor-Trend, in dem es darum geht, sich mit einfachen Mitteln möglichst gut in der Wildnis zu organisieren.

Lust auf Feuer machen, Übernachten unter freiem Himmel oder Hütten bauen zwischen Busch und Borke? Dann ist das Outdoor-Handbuch der Berliner genau dein Ding.

  • Vorbereitung ist die halbe Miete: Alles Wissenswerte rund um gute Ausrüstung und welche Apps draußen wirklich hilfreich sind. Plus: Die wichtigsten Infos darüber, was im Wald erlaubt ist und was nicht.
  • Die Challenge beginnt: Praxiserfahrungen und Touren rund um das Abenteuer Natur – von „Kurz an die frische Luft“ hin zu ersten Tages-Challengesund gut geplanten Übernachtungsabenteuern. Das Extra für Bushcraft-Profis: Anleitungen fürlangfristige Projekte wie Grubenhaus, Hochbeet, Sauna, Kochstelle, Floß & Co.
  • Survival-Tricks und Outdoor-Hacks: Wie orientiere ich mich im Funkloch? Wie versorge ich Wunden? Was tue ich, wenn mein Feuer größer wird als gedacht? Wie verhalte ich mich bei unbequemem Besuch von Waschbär, Wildschwein & Co.?
  • Mehr als ein gewöhnlicher Outdoor-Guide: neben 150 Hacks und Tricks erfährst du die größten Fehlschläge von Andy und Gerrit und was du daraus lernen kannst.

Vom Waldbader zum Naturensohn

Vor etwa drei Jahren haben die beiden Städter sich ihren Traum erfüllt und ein Stück Wald gekauft, in dem sie sich so richtig austoben können. Inzwischen stehen dort eine Sauna, eine Profikochstelle, ein Grubenhaus und diverse Hochbeete. Auf ihrem Youtube-Kanal Naturensöhne lassen sie ihre Fans an ihren Outdoor-Challenges teilhaben.

Mit ihrem Buch teilen sie nun ihre Erfahrungen und geben ihr neu gewonnenes Survival- und Bushcraft-Wissen weiter und zeigen neben den besten Hacks und Tricks auch die Bauanleitungen zu ihren größeren Projekten - damit auch du vom soften Waldbader zum echten Naturensohn werden kannst (oder von der Waldbaderin zur Naturentochter, hier soll niemand ausgeschlossen werden!).


Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 225

Veröffentlichungsjahr: 2022

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Alle in diesem Ebook veröffentlichten Aussagen und Ratschläge wurden von den Autoren und vom Verlag sorgfältig erwogen und geprüft. Eine Garantie kann jedoch nicht übernommen werden, ebenso ist die Haftung der Autoren bzw. des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.

Für die Inhalte der in dieser Publikation enthaltenen Links auf die Webseiten Dritter übernehmen wir keine Haftung, da wir uns diese nicht zu eigen machen, sondern lediglich auf deren Stand zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung verweisen.

Wir haben uns bemüht, alle Rechteinhaber ausfindig zu machen, verlagsüblich zu nennen und zu honorieren. Sollte uns dies im Einzelfall aufgrund der schlechten Quellenlage leider nicht möglich gewesen sein, werden wir begründete Ansprüche selbstverständlich erfüllen.

Bei der Verwendung im Unterricht ist auf dieses Ebook hinzuweisen.

echtEMF ist eine Marke der Edition Michael Fischer

2. Auflage

Originalausgabe

© 2022 Edition Michael Fischer GmbH, Donnersbergstraße 7, 86859 Igling

Covergestaltung: Silvia Keller, unter Verwendung eines Motivs von Philipp Messinger, MessingerDesign GbR

Redaktion: Natalie Tenberg

Bildnachweis: ©Philipp Messinger, MessingerDesign GbR/S. 4; ©Pia von Miller/S. 50, 85, 126-130, 151; Shutterstock ©Dn Br/S. 110; Shutterstock ©GoShiva/S. 174; Shutterstock ©L.Rey/Umschlag, S. 11-13, 31, 67, 111-113, 192, 193, 202, 203, 206

Layout/Satz: Silvia Keller

Herstellung: Amelie Schmiedel

ISBN 978-3-7459-0993-7

www.emf-verlag.de

Über die Autoren

Die Naturensöhne, das sind Andreas Schulze und Gerrit Rösel aus Berlin. Seit ihrer Kindheit bauen die Freunde Baumhäuser und Hütten, ziehen durch die Gegend und sind immer auf der Suche nach einer Outdoor-­Challenge. Weil ihnen ihre Abenteuer in der Natur so viel Spaß machen, teilen sie ihre Erlebnisse auf YouTube. Unter ihrem Label Naturensöhne stellen sie regelmäßig Videos ins Netz und lassen ihre immer größer werdende Fangemeinde an Feuerstellenbau, Grubenausheben & Co. teilhaben.

Für unsere Familien.

Für Andys Vater, der viel zu früh gestorben ist.

Für Gerrits Verlobte Sarah, die ihre Nächte im leeren Bett, den Lagerfeuergeruch in der Wohnung und den Dreck im Flur ignoriert und uns stets unterstützt und bestärkt.

Für unsere großartige Community, ohne die es dieses Projekt gar nicht gäbe.

Inhalt

Vorwort oder bevor es losgeht ...

Ausrüstung & Co.

WELCHER NATURENSOHN BIN ICH? – EIN KLEINER TEST ZUM EINSTIEG

WAS NEHME ICH MIT? WAS BLEIBT ZU HAUSE? VON CAMPINGKOCHERN, RUCK­SÄCKEN UND MEHR

DEIN BESTES STÜCK – DAS MESSER

WAS SONST NOCH WICHTIG IST

IHR UND DIE ELEMENTE – MACHT EUCH WETTERFEST

Ab nachDraußen!

MIKROABENTEUER – EIN TAG IM WALD. MEIN KUMPEL, MEIN BIWAK UND ICH – 9 HACKS FÜR EINEN DAYTRIP

NIGHT AND DAY – ÜBERNACHTEN IM WALD

SURVIVAL PRO – IMMER WIEDER IN DEN WALD

GEFAHREN UND ÄRGERNISSE

VOR DER TOUR IST NACH DER TOUR

OB SURVIVOR ODER WALDBADER – IHR HABT NUN DAS ZEUG ZUM NATURENSOHN ODER ZUR NATURENTOCHTER

Extra time: Unsere Outtakes – Was du aus unseren Fehlern lernen kannst

Vorwort oder bevor es losgeht ...

Wenn ihr wissen wollt, wie ihr euch in einen richtigen Naturensohn verwandelt, dann bleibt dabei! Das mit dabeibleiben, diesen Spruch kennt ihr ganz sicher von unseren Videos, und ihr habt uns bestimmt schon bei allen möglichen Dingen zugesehen, vielleicht auch etwas kommentiert oder seid regelmäßig bei unseren Livestreams online. Dafür sind wir unendlich dankbar! Nur durch unsere Zuschauer sind wir selbst zu den Naturensöhnen geworden und dabeigeblieben. Damit ihr unser geballtes Wissen einmal offline parat habt, wenn gerade kein Empfang herrscht oder weil ihr das Gefühl habt, ihr müsstet mal wieder ein paar Zeilen lesen, haben wir in diesem Handbuch alles zusammengetragen. Ihr wisst ja, wie beharrlich wir an unserem Camp herum­werkeln, hier schrauben, dort verbessern, sägen, feilen, einreißen, neu aufbauen. Im Nachhinein müssen wir sagen, das ist eine prima Vorbereitung für ein Buchprojekt. Einige Tipps hier kommen direkt aus der prall gefüllten Schatzkammer unseres YouTube-Kanals, beispielsweise wie ihr euer Tarp aufspannt oder einen Lehmofen baut, andere haben wir ganz neu für euch zusammengetragen und aufgeschrieben.

In Teil 1 geht es vor allem um eure Ausrüstung, was ihr als Grundstock braucht, wenn ihr euch Bushcrafting als neues Hobby zulegt.

In Teil 2 geht es richtig raus in die Natur, zum Wandern, Bauen und Schnitzen und auch ein wenig ans Kochen. Außerdem bekommt ihr von uns buchstäblich Hilfe: Wir sagen euch, was ihr tun könnt, wenn ihr euch verletzt oder verlauft. Wir hoffen, ihr habt genauso viel Freude an unseren Geschichten wie an den Videos.

Was die Ausrüstung anbelangt: Das sind alles nur Tipps von uns, keine Werbung, keine Partnerschaft, sondern Dinge, von denen wir glauben, sie könnten euch nutzen. Wenn ihr andere Marken oder Tools bevorzugt, prima. Jeder sollte finden, was ihm behagt und passt. Denn ist das nicht die Essenz des Bushcraftens, Dinge passend zu machen? So, genug der Vorrede. Jetzt hauen wir rein. Seid ihr bereit?

... dann bleibt dabei!

TEIL 1

Ausrüstung & Co.

WELCHER NATURENSOHN BIN ICH? – EIN KLEINER TEST ZUM EINSTIEG

Die Menschen sind unterschiedlich, und das gilt auch für die Art und Weise, wie Menschen die Natur entdecken. Der eine wandert mit Begeisterung, legt sich aber am Abend am liebsten in die eigene Koje mit warmen Oberbett. Der andere schläft gerne unter freiem Himmel, kann aber Bushcrafting an sich wenig abgewinnen. Wer unseren Kanal kennt, der weiß, dass wir für euch alle da sind! Damit ihr aber überhaupt lernt, euch selbst einzuschätzen, haben wir einen kleinen Test für euch vorbereitet, den wir euch nach ein paar einleitenden Worten präsentieren.

Immer schon Schlingel gewesen

Ob ihr es glaubt oder nicht, wir sind beide nicht unter freiem Himmel zur Welt gekommen und immer dort geblieben, sondern als ganz normale Jungs im Berliner Süden aufgewachsen. Wo man den Fernsehturm höchstens noch erahnen kann und es sich manchmal anfühlt wie in jeder anderen Stadt auch, haben wir uns in der Grundschule kennengelernt. Eigentlich war Gerrit mit Andys Nachbarn befreundet. Andy konnte kaum aus dem Fenster schauen, da war Gerrit schon nebenan. Als wir elf oder zwölf waren, kündigten wir uns nie groß an, sondern klingelten einfach an der Tür. So machten das damals alle. Meistens haben wir dann zu dritt gespielt, am Computer oder auf dem Abenteuerspielplatz. An einem schönen Tag war der Nachbar einmal nicht da, und deswegen hat Gerrit eben bei Andy geklingelt. Es gibt da diese spezielle Ikea-Werbung, in der mit dem Slogan „Ein Klingeln kann die Welt verändern“ für Glühlampen geworben wird. Ein Mann klingelt beim anderen, und fortan sind die beiden beste Freunde. Das ist superkitschig, aber genau so war es bei uns. Gerrit fragte nicht nach einer Glühlampe, sondern Andy, ob er Zeit hätte, seitdem sind wir einfach immer zusammen und haben alles gemeinsam unternommen. Für den Nachbarn war das natürlich Pech, weil wir plötzlich ohne ihn das unschlagbare Duo waren. Was wir seitdem außer Schule den ganzen Tag gemacht haben? Ihr könnt jeden fragen, unsere Eltern, die Schwestern, die Nachbarn und unsere Lehrer: Es waren eigentlich genauso Sachen wie das, was wir heute auf dem Naturensöhne-Channel zeigen: Dinge einfach ausprobieren und dabei kindliche Freude empfinden.

Statt eines Grubenhauses war unser erstes großes Projekt eine stinknormale Bretterbude, die wir während der Sommerferien bei Andy im Garten gezimmert haben. Seine Familie war gerade umgezogen, und auf der Baustelle für das Haus gab es jede Menge Europaletten, die von diversen Lieferungen übrig geblieben waren. Niemand hatte mehr Verwendung für sie, was für ein Glück für uns. Massen an Baumaterial für umme! Also haben wir angefangen, herumzuwerkeln. Wir sammelten Nägel auf den Baustellen in der Gegend, bekamen von Andys Vater einen Hammer und eine Fuchsschwanz-Säge, und irgendwann stand da eine richtige Bude mit Dach. Die war dicht, man konnte darin stehen, für uns war das der Kracher. Andys Nachbarin war so beeindruckt, dass sie uns von da an eine stete Dosis Toffifee verabreichte. Wie wir so sind, und da haben wir uns auch nicht großartig verändert, hatten wir mit dem Projekt natürlich nicht genug. Also haben wir das Dach kurz entschlossen wieder heruntergerissen und zum Leidwesen von Andys Eltern noch mehr Baumüll aus der Nachbarschaft gesammelt. Wie die Irren haben wir geackert, und ein paar Tage später standen wir in unserem ersten Obergeschoss, auf unserem Balkon. Das war ein geiles Gefühl. Unsere Eltern waren selbstverständlich auch froh, dass wir so fleißig waren und keinen Quatsch anstellten, wie einander ein Auge mit Pfeil und Bogen auszuschießen.

Vielleicht merkt ihr unserem Kanal an, dass wir jahrelange Erfahrung darin haben, miteinander Dinge auf die Beine zu stellen, und gut Hand in Hand arbeiten. Grämt euch aber nicht, wenn ihr nicht wie wir schon seit Jahren bushcraftet oder gerade erst Freunde gefunden habt, die sich auch für das Thema interessieren. Auf unserem Kanal könnt ihr euch viele konkrete Tipps und Ideen abschauen, hoffen wir, und das Buch sollte euch eine praktische Unterstützung sein, weil wir uns in den Videos meist so auf das Machen konzentrieren, dass so was wie eine richtige Anleitung selten folgt. Diese Lücke soll das Buch für euch schließen und darüber hinaus noch mehr nützliche Infos für euch bereithalten. Wir meinen, dass ihr mit Hilfe dieses Handbuchs ein paar Anschaffungen tätigen und auf eure ersten Touren aufbrechen könnt – und auch wieder heil zurückkehrt.

Wir finden, ihr solltet dazu unbedingt wissen, was für ein Typ Naturkind ihr seid. Seid ihr bereit? Dann los! Beantwortet einfach spontan die nächsten Fragen.

Der ultimative Welcher-Typ-bin-ich-Test

Frage 1: Deine Freunde sagen, ihr könntet mal in den Wald gehen und dort übernachten. Was machst du?

a) Eine komplette Liste aufstellen, was alles schiefgehen könnte. b) „Super“ sagen, den alten Schlafsack vom Vater in den Rucksack stopfen und Bier und Snacks besorgen. Wo und wie du schlafen wirst, ist dir gar nicht so wichtig, Hauptsache du siehst die Sterne funkeln, hörst die Blätter rauschen und riechst den frischen Waldboden. c) Den sowieso für diese Fälle gepackten Rucksack schultern. Außerdem fallen dir sofort 20 bis 30 DIY-Projekte ein, die du immer schon im Wald ausprobieren wolltest. d) Wieso in den Wald gehen? Ich lebe doch schon dort!

Frage 2: Du siehst einen großen Ast am Boden liegen, hast Zeit und ein Schnitzmesser. Was tust du?

a) Ich würde gerne ein paar YouTube-Videos schauen, was ich damit machen könnte, habe aber hier im Wald keinen Empfang und gehe deswegen einfach weiter.b) Mir einen Platz suchen und überlegen, was ich schnitzen könnte. Aber vor allem suche ich einen Platz, an dem ich die Chance habe, ein Tier zu beobachten oder die Aussicht zu genießen.c) Geil, mit so einem Ast habe ich neulich einen großen Löffel geschnitzt. Wenn ich jetzt noch einen mache, habe ich das perfekte Salatbesteck. Also erst mal die Matte am Boden ausbreiten und hinsetzen.d) Den Ast nehme ich mit, denn meine Hütte, in der ich im Wald das ganze Jahr über lebe, muss ausgebessert werden.

Frage 3: Du stehst mit einer guten Fee beim Outdoor-Ausrüster und darfst dir etwas zum Mitnehmen aussuchen. Was tust du?

a) Ich nehme aus allen Kategorien die teuerste Sache und lege das alles bei mir in den Keller. Vielleicht frage ich meine Eltern, ob ich noch etwas bei ihnen unterbringen kann. Aber gerade sehe ich, dass es dort hinten an der Kasse Duftkerzen gibt, alle meine Probleme sind gelöst, denn ich kann einfach nicht ohne Bergamotte-Geruch leben.b) Ich hätte da eine Liste von Dingen, die ich gebrauchen könnte. Vor allem brauche ich ein gutes Fernglas und ein Buch zum Fährtenlesen. c) Eigentlich brauche ich nichts mehr, aber vielleicht ersetze ich meinen alten Schlafsack durch einen neuen und gönne mir eine neue Hängematte. Ein biologisch abbaubares Duschgel wäre auch fein und ein neuer Schleifstein für meine Messer.d) Was ist ein Outdoor-Ausrüster? Was ich brauche, finde ich alles in der Natur.

Frage 4: Du stehst im Wald, es wird langsam dunkel, und du findest den Weg zurück zur S-Bahn oder zum Auto nicht.

a) Panik. Es ist kalt und unheimlich, außerdem wollte ich heute Abend unbedingt noch staubsaugen, meine Fingernägel schneiden, diese Duftkerzen vom Outdoor-Ausrüster anzünden und „The Revenant“ schauen. Würde bitte jemand sofort einen Rettungshubschrauber rufen? Aber schnell!b) Oh ja, ich denke jetzt scharf nach. Sobald die Nacht anbricht, schaue ich in den Sternenhimmel. Wo ist Norden? Ah dort, so geht es weiter. c) Nicht schlimm. Ich habe alles dabei, was ich für ein ordentliches Biwak brauche, außerdem noch ein paar Nüsschen und einen warmen Tee in der Thermoskanne.d) Ich habe kein Auto. Wenn ich irgendwohin will, begleitet mich mein Esel.

Frage 5: Ihr wandert seit ein paar Stunden, habt etwas getrunken und gegessen, inzwischen drückt nicht nur die Blase. Und nun?

a) Ich halte an. Kein Problem. Ich kann sowieso nur zu Hause auf der Toilette beim Duft meiner Duftkerze loslassen.b) Wo ist der nächste Busch, ich verschwinde kurz mit einer Packung Taschentücher. c) Wo ist der nächste Busch? Wie gut, dass ich dieses Handdesinfektionszeug und Klopapier eingepackt habe. Cool wäre, ich könnte hier im Wald gleich einen Latrinengraben ausheben. Das müsste doch irgendwie gehen.d) Über die Freude des Stuhlgangs im Wald habe ich 1997 mal einen bebilderten Vortrag an der VHS Duisburg gehalten.

Auflösung: Das ist dein Typ!

Du hast hauptsächlich mit a) geantwortet? Herzlichen Glückwunsch, du bist der Waldtyp Picknicker. Eine Anfängerin oder ein Anfänger, die oder der ordentlich von diesem Buch profitieren kann. Wir freuen uns, dir auf den nächsten Seiten viele gute Tipps für den Einstieg geben zu können. Für kurze Wanderungen, für ein paar schöne Stunden in der Natur. Wer weiß, vielleicht wird ja noch etwas aus dir und deiner Beziehung zur Natur. Mach dir auf keinen Fall Stress, dieses und jenes erreichen zu wollen, sondern schau einfach, was dir besser gefällt, das reine Bushcrafting, das Trekken oder gar das Leben als spartanischer Survivor. Und zünde sofort deine Duftkerzen an, beim Duft von Bergamotte liest es sich gleich viel angenehmer.

Du hast vor allem mit b) geantwortet? Dann bist du ganz sicher schon ein regelmäßiger Tagestourist zwischen Flora und Fauna. Zwar noch mit geringer Erfahrung im Waldschlafen und Schnitzen, aber mit viel gutem Willen. Dabei geht es dir in der Wildnis nicht so sehr um den Lagerbau und Holzarbeiten, sondern vor allem um das Naturerlebnis. Das ist völlig in Ordnung. Dennoch sehen wir es als unsere Aufgabe an, dich auf das nächste Level zu bringen, sodass du bald ohne große Hilfe eine richtige Tour durch die Natur planen kannst, in der du ordentlich Meter sammelst und deine Umwelt beobachten lernst. Wir empfehlen dir vor allem das Ultraleichtwandern, also das Wandern mit so wenig beziehungsweise so leichtem Gepäck wie möglich. Vielleicht kommst du nicht mit einem frisch gezimmerten Gewürzregal aus dem Wald heraus, aber du hast Strecke gemacht, viel gesehen und diese Eindrücke auf dich wirken lassen.

Bist du vor allem bei Antwort c) gelandet, dann bist du schon ein halber Naturensohn. Du liebst die Natur, vor allem das, was du, wenn du unterwegs bist, gestalten kannst. Hier ein Biwak, da eine Feuerstelle, das ist deine Welt, und dein Ausflug ist nicht komplett, wenn du nicht einmal auf dein Werk schaust und denkst, das habe alles ich geschaffen. Du brauchst nicht mehr viel zum echten Bushcrafter. Dieses Buch dient dir hauptsächlich zur Inspiration. Wir hoffen, dich trotzdem überraschen zu können.

Ein echter Survival-Profi bist du, wenn du dich vor allem in Antwort d) wiederfindest. Wir tippen, dass du unseren Kanal gar nicht kennst und dieses Buch im Wald gefunden hast. Könnte das stimmen? Lies es trotzdem, möchten wir dir sagen. Es hat sich viel verändert, seitdem du die Zivilisation verlassen hast, und vielleicht können wir auch dir noch etwas Brauchbares mitgeben. Außerdem möchten wir dir sagen, dass dir der Weg an den Induktionsherd der Gesellschaft noch immer offensteht.

Nun, da ihr alle wisst, wo ihr einzuordnen wärt, möchten wir loslegen.

Ein paar grundsätzliche Gedanken

Wir haben euch jetzt gewaltig schwitzen lassen und euch auf Herz und Nieren getestet, das vermittelt vielleicht den Eindruck, als wären wir brutal durchstrukturiert und psychologisch geschult.So ist es aber nicht. Meistens sind wir spontan und überlegen uns erst im Camp, was wir als Nächstes tun könnten. Das klappt meistens ganz gut. Ihr habt ja gesehen, welche Dimensionen das Camp bei uns inzwischen angenommen hat, was wir dort alles hingestellt haben: eine Kochstelle, eine Art Outdoor-Doppelstockbett, eine Erdsauna, Hochbeete, eine Art Bar oder Küche und das Grubenhaus. Vielleicht kommt euch an dieser Stelle das Blockhaus in den Sinn, das wir seit Jahr und Tag planen. Nein, wir haben es nicht vergessen, es dauert und dauert einfach so lang, bis wir die Baugenehmigung erteilt bekommen. Es macht uns genauso viel Freude wie eh und je, euch an unseren Aktionen teilhaben zu lassen. Was ihr uns hoffentlich anmerkt. Das alles ist meist ohne große Vorplanung entstanden. Klar mussten wir für bestimmte Projekte dieses und jenes Holz bestellen, und uns auch ein paar Gedanken machen, wie wir welchen Ast zurechtsägen. Aber wir haben uns nie einen bestimmten Weg zum Ziel gesucht, an den wir uns sklavisch halten mussten.

Was wir damit sagen möchten: Setzt euch nicht unter Druck, der eine oder andere Typ Bushcrafter zu sein! Versucht, die Natur zu genießen und das alles spielerisch zu sehen. Wenn wir eine Rückmeldung immer wieder bekommen, dann, dass wir einer Menge Leute gezeigt haben, wie viel Spaß es machen kann, seinen Hintern aus dem Gaming-Sessel zu hieven und vor die Tür zu gehen. Nicht, dass wir nicht gerne zocken. Im Gegenteil. Aber es ist uns ein großes Anliegen, euch zu vermitteln, wie abwechslungsreich und erfüllend das Leben werden kann, wenn man in die Natur geht. Dass ihr euch es da draußen nicht unnötig schwer machen müsst, indem ihr friert oder hungert oder stinkt. Wir stehen für Freude, Offenheit und Miteinander, fürs Ausprobieren, ohne zu wissen, ob es gut geht. Also, geht raus, und atmet durch, baut, lacht, und wenn ihr in keine Schublade passt, dann sei es so.

WAS NEHME ICH MIT? WAS BLEIBT ZU HAUSE? VON CAMPINGKOCHERN, RUCK­SÄCKEN UND MEHR

Wenn es raus in den Wald gehen soll, also nicht in unser Camp, sondern so richtig in ein uns unbekanntes Gebiet, dann stellen wir uns heute, genau wie ihr, die Ausrüstungsfrage. Bei unserem ersten Trip in den Wald lief das noch ganz anders ab. Wir waren 14 und spielten mit großer Leidenschaft Airsoft. Für die, die es nicht kennen sollten, erklären wir es kurz: Airsoft ist ein taktisches Spiel, bei dem man in Teams durch die Gegend läuft und den Gegner mit kleinen Plastikkugeln beschießt. Das gibt keine riesigen Schmierereien wie beim Paint Ball, macht aber trotzdem irre Spaß. Ganz legal ist es wohl nicht, Airsoft im Wald zu spielen, aber wir hoffen einfach, die Sache ist inzwischen verjährt. Von all den Dingen, die wir euch hier erzählen, ist das eine der wenigen, die ihr nicht nachmachen dürft, okay?

Weil wir noch jung waren, erzählte Andy seiner Mutter, er würde bei Gerrit übernachten, und Gerrit dachte sich irgendeinen anderen Quatsch aus, der eine Nacht im Wald rechtfertigte. Wie gut, dass es damals noch keinen Whatsapp-Gruppenchat für unsere Eltern gab. In dieser Phase unserer Jugend achteten wir weniger auf Sicherheit, sondern vor allem auf unser Outfit. Wir wollten komplett gleich aussehen, und wenn ihr uns vor Augen habt, wisst ihr, dass die Chancen dafür schlecht stehen. Also zogen wir uns komplett gleich an, dunkler Pulli, dunkle Hose, damit wenigstens die Klamotten „Team, Team, Team“ riefen. Wir sahen aus wie Pat und Patachon, und genauso zogen wir in den Wald. Pubertät eben. Glücklicherweise gibt es von dem Abend kein Foto mehr, wir müssten sehr viel Geld zahlen, um es verschwinden zu lassen. Outfit war also Trumpf, aber worauf verschwendeten wir keinen müden Gedanken? Richtig! An die Ausrüstung. Uns war gar nicht bewusst, dass es da Unterschiede geben könnte. Wie falsch wir lagen, im wahrsten Sinne des Wortes!

Nachdem wir ewig durch den Wald gepirscht waren, aßen wir Ravioli aus der Dose und legten uns ohne Isomatte in ein Zelt, das wir beim Discounter geschossen hatten. Unsere Kissen lagen zu Hause in unseren Betten, und der Schlafsack von einem von uns war das Werbegeschenk einer Massenbrauerei, deren Bier genauso plörrig schmeckt, wie der Sack dünn war. Wir hätten uns genauso gut mit Klopapier zudecken können, das wäre vielleicht noch gemütlicher gewesen. Die Nacht zog sich, die Bodenkälte kroch in unsere Knochen, und als endlich der Morgen anbrach, schworen wir uns: Nie wieder draußen schlafen! Obwohl wir jung und fit waren, schmerzte jedes Gelenk, wir zitterten und waren an der Nasenspitze komischerweise trotzdem von Mücken zerstochen. Kurzum: Wir waren durch. Aber so richtig. Doch wie sagen die Briten so schön? You live, you learn! Die erste Lektion darin, wie man es nicht machen soll, hatten wir also schon als Teenager gelernt auf einer Tour, die genauso hart war wie der gar nicht so weiche Waldboden.

Trotzdem lagen noch karge Jahre vor uns. Wir waren halbstark, das Budget voll schwach, und beim Ausflug in den supersortierten Outdoor-Laden in Berlin bekamen wir angesichts der Preise Schnappatmung. Wir konnten wir uns maximal eine ersehnte Sache leisten, nicht zwei oder drei und erst recht kein volles Equipment. So dauerte es Jahre, bis wir die perfekte Erstausrüstung zusammenhatten.

Wenn ihr also mit kleinen Schritten anfangen wollt, aber auch wenn ihr euch sofort alles besorgen möchtet und könnt, teilen wir unsere Erkenntnisse mit euch, damit ihr nicht in der Fehlkauffalle landet. Nach mehr als 15 Jahren wissen wir genau, welches Gear top ist und welches floppt. Wir sagen euch erst, was ihr unbedingt und auf jeden Fall braucht, und dann, was ihr für eure verschiedenen Abenteuer einpacken solltest.

Die grossen Vier

Wir sprechen wie viele andere Outdoor-Experten gerne von den großen Vier, den unabkömmlichen Basics, die jeder braucht, der mehr als ein paar Stunden draußen ist. Das sind der Rucksack, die Isomatte, der Schlafsack und die Unterkunft wie Zelt oder Tarp.

Rucksack

Alles beginnt und endet mit eurem Rucksack. Damit fängt auch das Elend an, denn ihr packt das Ding in eurem kuscheligen Zuhause ein und aus und testet ihn, indem ihr einmal den Flur in Filzpantoffeln hoch- und runterstromert. Doch wisst ihr, wie viele Stunden mit diesem Ding auf dem Rücken zusammenkommen? Wie viele Höhenmeter? Wie hohe Temperatur­unterschiede werden durchgemacht? Wie viele heiße Tränen der Freude und der Verzweiflung perlen an seiner wasserabweisenden Oberfläche ab? Ewig viele. Deswegen lohnt sich hier die Anschaffung eines anständigen Modells, das zu eurem Körper passt. Wir nehmen gerne solche Rucksäcke, an die man viele Pouches, also extra Taschenfächer, anbringen kann und an die wir auch noch Werkzeuge wie eine kleine Klappsäge oder eine Axt hängen können. Selbstverständlich könnt ihr für eine kleine Tagestour Freunde anpumpen (sofern die nicht selbst dabei sind), das ist eine prima Gelegenheit, verschiedene Taschen­typen auszuprobieren. Aber wir versprechen euch, dass der Kauf eines guten Rucksacks einen Höllenunterschied machen wird, sobald ihr ihn auch nur ein paar Stunden herumtragt.

Denkt gar nicht erst daran, den alten Turnbeutel aus Leinen oder den Lederrucksack aus den 1970ern im Keller zu suchen. So schön diese Taschen auch aussehen mögen, sind sie entweder zu wasserdurchlässig oder zu schwer, mitunter auch beides. In den letzten Jahren hat sich hier in der Entwicklung viel getan. Ein moderner Rucksack ist verstellbar, wasserfest, leicht und hat verschiedene Fächer sowohl innen als auch außen. Das, unsere Freunde, ist die Grundvoraussetzung für jeden Ausflug, ob ein Tagesauflug oder eine mehrtägige Ultraleichtwanderung. Lasst bloß die Finger von allem anderen Marschgepäck!

Damit ihr wisst, welche Rucksäcke wir gerne selbst schultern, haben wir eine kleine Liste für euch zusammengestellt. Rucksäcke gibt es in allen möglichen Größen, wir arbeiten uns hier von klein nach groß durch. Grundsätzlich lässt sich ein guter Rucksack an die Größe des Trägers anpassen und vorne verschließen, damit das Gewicht sich fein verteilt. Er sollte außerdem irgendein Bändsel oder Schlaufen haben, damit ihr Isomatte und Schlafsack hier einrollen könnt. Wir finden es auch immer klasse, wenn die Dinge langlebig sind und nicht nach zwei Jahren auf dem Müll landen.

Der Starter

Unseren Geschmack trifft der 5.11 Rush 12. Er war der erste Rucksack, den wir für Airsoft-Spiele benutzt haben, und obwohl ihm in der Grundversion ein paar Dinge fehlen, die wir schätzen, wie eine gemütliche Rückenpolsterung oder eine Regenhülle, halten wir ihn immer noch für einen guten Anfangsrucksack.

Fact-check

€ Ab etwa 105 Euro

+ Volumen: 22 Liter

- Keine Regenhülle in der Basisversion

Wir sagen: Mit MOLLE-Schlaufen, an die wir lauter Pouches hängen können, und dem top organisierten Vorderfach sind wir mehr als happy.

Der Tagestour-Begleiter

Der Tasmanian Tiger Mission Pack MKII ist ideal für die Tagestouren eines Bushcrafters.

Fact-check

€ Rund 195 Euro

+ Volumen: 37 Liter

+ Reißverschlusstaschen für Kleinkram in den Hüftgurten

Außerdem kommen hier die oben gelobten Pouches ins Spiel. Wie? Die eine Seite dieses Gepäcks ist mit MOLLE-Schlaufen versehen, an die ihr alle möglichen Pouches kleben könnt. Der Rücken bleibt bei diesem Modell schön durchlüftet, das ist vor allem gut, wenn man nicht alleine wandert und am Abend nicht ganz so streng riechen möchte.

Fürs Ultraleichtwandern

Von der Firma Exped werdet ihr noch häufiger lesen, hier kommt sie mit ihrem Exped Lightning 45 um die Ecke.

Fact-check

€ Ca. 200 Euro

+ Kompakt trotz 45 Liter Volumen

+ Wiegt gerade mal ein Kilogramm

Extra: Statt mit Schlaufen wurde dieser Rucksack mit Bändern ausgestattet, was Gewicht spart. Ihm wurde aber trotzdem ein angenehmes Tragesystem verpasst. Auch hier finden wir wieder unsere beliebten Reißverschlusstaschen in den Hüftgurten.

Für eine ordentliche Tour

Der größte Rucksack, den wir besitzen, ist der Tasmanian Tiger Range Pack MKII. Falls ihr diesen Rucksack, der leer etwa dreieinhalb Kilo wiegt, richtig schön vollladet, hat er auf jeden Fall ein Tragesystem, das euch jeden Übermut verzeiht. Zudem gibt es ein Schlafsackfach und, ihr ahnt es schon, lauter MOLLE-Schlaufen. Ein Deckelfach macht das Leben schön einfach. Welchen besseren Ort könntet ihr euch für ein Notfallset vorstellen?

Fact-check

€ Etwa 450 Euro

+ Top-Tragesystem

+ Volumen: praktische 90 Liter

Isomatte

„Wozu brauche ich eine Isomatte?“, werdet ihr euch vielleicht fragen, wenn ihr erst mit Tagestouren beginnt oder nur gemütlich ein bisschen bushcraften wollt. Falls ihr an einem wirklich heißen Tag unterwegs seid, und das auch nur zwischen zwölf und 15 Uhr, braucht ihr vielleicht tatsächlich keine Isomatte. Aber für alle anderen Tage gilt: Um weich, trocken und warm zu sitzen, nehmt euch etwas mit, das ihr unter euren Hintern schieben könnt!

Wollt ihr euch gemütlich zum Picknick hinsetzen, etwas schnitzen, Instagram checken oder gar ein Nickerchen halten, werdet ihr uns so dankbar dafür sein, euch eine Matte ans Herz gelegt zu haben. Isomatten sind meistens leicht und lassen sich prima an der Außenseite des Rucksacks befestigen. Je nach Modell schiebt ihr sie gerollt oder geklappt zwischen die Bänder. Entscheidet ihr euch für ein aufblasbares Modell, könnt ihr den Beutel mit der Unterlage auch von außen an die Tasche hängen. So bleibt im Gepäck selbst Platz für andere Dinge.

Bei aufblasbaren Modellen ist ein kleines Flickset ein Muss, denn im tiefen Wald gibt es keinen Express-Lieferdienst, der euch mit so etwas aushelfen könnte.

Worauf ihr achten könnt, das ist der R-Wert. Das Wort kommt euch bekannt vor? Damit ist hier aber keine Ansteckungsrate gemeint, sondern wie die Temperatur in der Matte weitergeleitet wird. Kleine Faustregel: Je höher der R-Wert, desto komfortabler/wärmer schlaft ihr, weil die Matte besser isoliert. Die dickste ist nicht unbedingt die mit dem höchsten R-Wert, also achtet darauf.