Bittersweet Lies 1 - Mel Hope - E-Book

Bittersweet Lies 1 E-Book

Mel Hope

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Beschreibung

Jede Lüge wirft einen dunklen Schatten auf deine Seele ... BROOKE Wenn er glaubt, dass er mich mit seiner herablassenden Art verletzen kann, dann haben wir uns weiter voneinander entfernt, als ich erwartet habe. BLAKE Sie kann noch so oft abstreiten, dass sie mich will, aber am Ende wird sie mir gehören. Ein weiteres Mal werde ich sie nicht davonkommen lassen ... LIAM Brooke hat etwas Besonderes an sich, das mich reizt - ich weiß nur noch nicht, was. Eindeutige Szenen. Deutliche Sprache. ›Bittersweet Lies‹ ist der erste Teil der ›Bittersweet‹-Reihe.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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BITTERSWEET LIES 

MEL HOPE›BITTERSWEET‹-REIHE 1

 

ÜBER DIE AUTORIN

 

Autorin von Romanzen und Liebesgeschichten, die eine Schwäche für Bad Boys hat. Kann sich nicht kurzfassen und neigt dazu, vor Ungeduld mit den Füßen zu wippen.

Mit meinem Debüt ›Secret Dreams – Gefährliche Leidenschaft‹, das Mitte 2016 das Licht der Buchwelt erblickt hat, habe ich mir einen meiner größten Träume erfüllt.

Du teilst meine Vorliebe für Bad Boys, raue Sexszenen und Happy Ends?

Du bevorzugst einen direkten Schreibstil mit deutlicher Sprache?

Du hast kein Problem mit Protagonisten, die fluchen und sich auch mal danebenbenehmen?

Dann heiße ich dich in meiner Welt willkommen!

 

Viel Spaß wünscht dir

Deine Mel

BITTERSWEET LIES

von Mel Hope

Erstausgabe Oktober 2017

Copyright © Mel Hope

 

Alle Rechte vorbehalten!

Handlung und handelnde Personen sind frei erfunden, jede Ähnlichkeit zu lebenden Personen und Organisationen ist unbeabsichtigt und rein zufällig. Markennamen sowie Warenzeichen, die in diesem Buch verwendet werden, sind Eigentum ihrer rechtmäßigen Eigentümer.

 

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Autors. Dies schließt die Verwendung oder Vervielfältigung durch elektronische, digitale und fotografische Methoden sowie die digitale Speicherung und Verbreitung ausschließlich mit ein.

 

Cover ©Sabrina Dahlenburg/Art for your book

Lektorat © R. R.

Korrektorat ©A. H.

Satz und eBook ©Mel Hope

 

Impressum:

Melanie Suffner

Hans-Böckler-Str. 41

87600 Kaufbeuren

[email protected]

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KURZBESCHREIBUNG

 

Jede Lüge wirft einen dunklen Schatten auf deine Seele ...

 

BROOKE

Wenn er glaubt, dass er mich mit seiner herablassenden Art verletzen kann, dann haben wir uns weiter voneinander entfernt, als ich erwartet habe.

 

BLAKE

Sie kann noch so oft abstreiten, dass sie mich will, aber am Ende wird sie mir gehören.

Ein weiteres Mal werde ich sie nicht davonkommen lassen …

 

LIAM

Brooke hat etwas Besonderes an sich, das mich reizt – ich weiß nur noch nicht, was.

 

VORWORT

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

meine Protagonisten drücken sich deutlich aus, sie fluchen und werden auch die ein oder andere irrationale Entscheidung treffen. Aber soll ich dir mal was sagen?

Sie dürfen das.

Du fragst dich, warum das so ist?

Weil ich sie erfunden habe. Und seien wir doch mal ehrlich: Niemand ist perfekt.

Sollte schon dieses Vorwort nicht deinem Geschmack entsprechen, wäre jetzt der richtige Moment, das Buch zur Seite zu legen.

Solltest du auf Bad Boys, raue Sexszenen und komplizierte Beziehungen stehen, wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen!

 

Deine Mel

 

Inhaltsverzeichnis 

PROLOG

BROOKE 2 Wochen zuvor

BROOKE

BLAKE

BROOKE

BROOKE

BROOKE

BROOKE

BROOKE

BROOKE

BROOKE

BROOKE

BROOKE

BLAKE

BROOKE

BROOKE

BLAKE

BROOKE

BROOKE

BLAKE

BROOKE

BROOKE

BLAKE

BROOKE

BLAKE

DANKSAGUNG

 

PROLOG

 

 

Unschlüssig, was ich tun soll, stehe ich wie angewurzelt vor seiner verdammten Zimmertür. Ich lasse den Blick immer wieder zwischen dem dunklen Holz und dem Buch, das ich krampfhaft in meinen Händen halte, hin und her schweifen.

»Das ist so typisch für dich«, zische ich leise und möchte am liebsten genervt die Augen verdrehen, unterdrücke den Drang allerdings.

Meine Mutter wäre stolz auf mich. Sie ist nämlich der Meinung, dass sich eine so unflätige Geste für eine wohlerzogene Dame nicht gehört.

Jahrelang habe ich mich ihrem Willen und ihren völlig überzogenen Ansichten gebeugt. Damals war ich noch so naiv zu glauben, dass ich mir damit ihren Respekt verdiene. Heute weiß ich, dass ich nie gut genug war, nie gut genug sein werde. Zumindest nicht in ihren Augen.

Ohne einen weiteren Gedanken an meine Mutter oder diese Situation zu verschwenden, klopfe ich an.

Nichts.

Keine Regung. Dabei hätte ich schwören können, dass er da ist.

Was nun? Später wiederkommen? Erneut klopfen? Ins Zimmer stürmen? Oder das Buch einfach vor seine Tür legen?

Ich muss zugeben, dass sich Letzteres in meinen Ohren wahnsinnig verlockend anhört, aber das würde bedeuten, dass ich zu feige bin, ihm persönlich gegenüberzutreten. Was ich natürlich nicht bin.

Nein. Damit liefere ich ihm nur weiteren Zündstoff und die Genugtuung gönne ich ihm unter gar keinen Umständen. Also setze ich erneut zu einem Klopfen an, dieses Mal energischer, ja fast schon aggressiv.

Nichts.

Ich habe mit einem selbstgefälligen Kommentar gerechnet, aber gar nichts?

Himmel, wieso höre ich mich so enttäuscht an?

Man könnte meinen, ich würde mich nach seiner arroganten Art sehnen, dabei bin ich ganz bestimmt nicht masochistisch veranlagt.

In einem letzten, völlig bescheuerten Versuch lehne ich mich vorsichtig gegen seine Tür und presse mein Ohr dagegen. Kaum zu glauben, wie tief ich gesunken bin ...

Verdammt. Wenn mich jemand in dieser unmissverständlichen Pose erwischt, bin ich erledigt. DAS kann ich nicht erklären. Zumindest nicht, ohne wie eine durchgeknallte Stalkerin zu wirken. Also mache ich das Beste draus ... und lausche.

Bilde ich mir das nur ein oder sind da tatsächlich satte Beats, die an mein Ohr dringen?

Ich höre angestrengter hin, halte sogar den verfluchten Atem an und komme zu dem Ergebnis, dass mit meinem Gehör alles in bester Ordnung ist.

Mr White hat also keinen Bock auf mich?

Na ja, was habe ich auch erwartet? Dass wir Freunde werden?

Nein, so naiv bin ich nicht.

Dabei hatte ich gestern Nacht – zum ersten Mal, seitdem ich hier bin – das Gefühl, dass wir uns wirklich nähergekommen sind.

Scheiß drauf!

»Sorry, wenn ich einfach so reinplatze, ich wollte dir nur dein Bu-«, setze ich an, während ich die Tür schwungvoll öffne. Bei der Szene, die sich mir bietet, bleibt mir der Rest allerdings im Hals stecken.

Heilige ...

Nackte Haut. Viel nackte Haut.

Wie gebannt starre ich auf den gebräunten leicht verschwitzten Rücken vor mir und die komplexen Motive, die in schwarzer Tinte darauf abgebildet sind. Den Mittelpunkt stellt eine wunderschöne Sonne dar, die von spitzen Zähnen umgeben ist.

Unfreiwillig, aber neugierig streift mein Blick immer weiter nach unten und bleibt an der ebenfalls nackten und sehr wohlgeformten Kehrseite hängen, die ...

»Fuck!«, schlüpft mir der Fluch über die Lippen, als ich endlich realisiere, in wessen Zimmer ich mich gerade befinde und was sich da vor meinen Augen abspielt.

Die Seifenblase aus Faszination, in der ich mich bis vor wenigen Sekunden noch befunden habe, zerplatzt so unerwartet wie sie gekommen ist und lässt mich nach Sauerstoff japsend zurück.

Die satten Beats, die aus den Boxen dröhnen, brechen über mich herein und rauben mir zusammen mit der schummrigen Beleuchtung jegliche Orientierung.

Wie konnte ich die Musik nur überhören?

Ich fühle mich wie berauscht. Berauscht von der testosterongeschwängerten Luft und dem Geruch nach Sex.

Das hemmungslose, eindeutig weibliche Stöhnen, das immer lauter zu werden scheint, lenkt meine Aufmerksamkeit zurück auf die Szene vor mir.

Die schwarzhaarige Frau kniet in deutlicher Pose auf dem Bett, den runden Arsch erwartungsvoll in die Höhe gereckt, dazu bereit, sich den aggressiven Stößen entgegenzustemmen.

Ich möchte wegsehen, möchte den Blick abwenden und aus dem Zimmer stürmen. Aber ich kann es nicht. Stattdessen starre ich weiterhin zum Bett und komme mir dabei wie eine perverse Voyeurin vor, die etwas Verbotenes beobachtet. Etwas verboten Heißes.

Und dann fällt mein Blick wieder auf ihn und die Zeit scheint stillzustehen.

Die leicht zerzausten dunklen Haare wecken in mir den Drang, meine Hände darin zu vergraben und diese unglaublich glänzenden und weichen Strähnen durch meine Finger rinnen zu lassen.

Den Kopf hat er vor Ekstase in den Nacken gelegt, während seine Hände die zierliche Taille vor ihm fest umschlossen halten, um sie seinen harten, fordernden Stößen entgegenzutreiben.

Ich schlucke.

Einfach alles an ihm ist unsagbar sexy.

Eine dunkle Aura umgibt ihn, er strahlt Macht und Dominanz aus; eine berauschende Kombination, der sich kein weibliches Wesen entziehen kann. Nicht einmal ich.

Mein Atem, der inzwischen an ein Keuchen erinnert, passt sich dem Takt seiner Stöße an. Mir ist heiß. So unendlich heiß.

Es wäre so leicht, mir einfach die Klamotten vom Leib zu reißen, rüber zum Bett zu schlendern und seine Berührungen für mich zu beanspruchen.

Seine erfahrenen Hände, die über meine nackte Haut streichen und kleine unsichtbare Muster hinterlassen, die nur ich sehen kann.

Seine Zähne, die mich necken und um den Verstand bringen, wenn er meinen Körper als seinen Besitz zeichnet.

Sein Mund – sein unglaublich schöner Mund –, der mich einfach nur anlächelt. Mich, und nicht irgendeine andere Frau.

Was zur Hölle denke ich denn da?

Während er seinen Spaß hat, stehe ich wie eine Bescheuerte in seinem Zimmer herum und beobachte ihn bei seinen Sexspielchen.

Das Buch! Ich bin wegen dem verdammten Buch hier und nicht, um sein Ego auch noch zu pushen. Ehrlich, ich könnte mir für mein dämliches Verhalten selbst in den Arsch treten!

Bevor ich auffliege, lege ich besagtes Buch so vorsichtig wie möglich auf die Kommode neben mir. Dass meine Flucht nicht wie gedacht ein Kinderspiel werden wird, sondern in einer mittleren Katastrophe endet, hätte ich mir eigentlich denken können.

Das Höllenbuch – wegen dem bescheuerten Buch befinde ich mich doch erst in dieser peinlichen Situation – bleibt nicht, wie erwartet, auf der Kommode liegen. Nein, es landet – Höllenbuch! – mit voller Wucht auf dem Fußboden.

Wie das möglich ist? Das würde ich auch gerne wissen.

Ich riskiere einen letzten zaghaften Blick in Richtung Bett, in der Hoffnung, dass das – mittlerweile sehr penetrante – weibliche Gestöhne meinen kleinen Ausrutscher übertönt hat. Als ich jedoch auf ein dunkelblaues durchdringendes Augenpaar treffe, das mich unverhohlen anstarrt, bleibt mein Herz für den Bruchteil einer Sekunde stehen.

Mein Mund wird in dem Moment, als sein intensiver Blick auf meinen trifft, umgehend staubtrocken, weshalb ich mir zaghaft mit der Zungenspitze über die spröden Lippen lecke.

Ich bilde mir ein, dass seine Augen eine Spur dunkler geworden sind. Doch einen Wimpernschlag später verzieht sich sein betörender Mund bereits wieder zu diesem unwiderstehlichen Lächeln, das meinen Puls sofort in die Höhe schnellen lässt.

Er weiß, dass ich zugesehen habe. Und er weiß auch, dass es mir gefallen hat. Und dennoch rührt sich mein Körper keinen Millimeter von der Stelle.

Den intensiven blauen Blick, dem ich mich – egal, wie sehr ich dagegen anzukämpfen versuche – einfach nicht entziehen kann, weiterhin nur auf mich gerichtet, erreicht er wenige Sekunden später seinen Höhepunkt.

Dass er mich und nicht sie ansieht, obwohl er gerade in ihr steckt, erregt und widert mich gleichermaßen an.

Als er ihr kurz darauf einen zärtlichen Kuss auf die Schulter drückt und mich dabei keinen Moment aus den Augen lässt, gelingt es mir endlich, mich aus meiner Schockstarre zu befreien und aus dem Zimmer zu stürmen.

BROOKE2 Wochen zuvor

 

 

Heuteist mein großer Tag. Na ja, zumindest einer davon. Denn ab heute gewinne ich ein Stückchen Unabhängigkeit. Zwar nicht viel, aber für den Anfang genügt mir das.

»Brooke? Hast du deine Sachen fertig gepackt?«, ertönt die autoritäre Stimme meiner Mutter vor der Tür.

»Ich bin gleich so weit«, antworte ich ausgelassen und überhöre den unterschwelligen Vorwurf, der immer mitzuschwingen scheint, wenn sie das Wort an mich richtet.

»Du weißt, dass der Wagen in einer halben Stunde da ist und -«, zetert sie, während sie ins Zimmer stürmt und mich fassungslos anstarrt.

Ich werfe einen unauffälligen Blick nach unten, kann allerdings nicht ausmachen, was sie so schockiert hat, denn ich sehe aus wie ... ich. Die enge dunkelblaue Röhrenjeans sitzt perfekt und schmiegt sich wie eine zweite Haut an Beine und Hintern. Meine Füße sind barfuß – ich hasse Socken! – und an meinem schlichten schwarzen Top kann ich auch nichts Verwerfliches erkennen. Meine langen blonden Haare habe ich mir zu einem lässigen Knoten nach oben gebunden, damit sie mir beim Packen nicht ständig in die Augen fallen.

»Du bist gleich so weit? Hast du mal einen Blick in den Spiegel geworfen, junge Dame?«, will sie wissen und versucht, dabei nicht in Hysterie zu verfallen. Das sehe ich an ihren verdächtig aufgeblähten Nasenflügeln und ihrer Unterlippe, die minimal zu zittern beginnt. Zwei deutliche Indizien dafür, dass sie sich zusammenreißt.

»Ich w-«, aber da fällt sie mir auch schon ins Wort.

»In weniger als 30 Minuten wirst du abgeholt und du hältst es noch nicht einmal für nötig, dir etwas Anständiges anzuziehen, geschweige denn dieses grässliche Vogelnest auf deinem Kopf zu richten!« Inzwischen gibt sie sich keine Mühe mehr, nicht vor Wut zu kochen.

»Mutter, jetzt beruhige dich doch bitte«, sage ich so ruhig wie möglich und appelliere damit an ihre Vernunft.

»Wie soll ich mich beruhigen, wenn es sich meine Tochter scheinbar zur Aufgabe gemacht hat, mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu blamieren?«, keift sie und funkelt mich vorwurfsvoll an.

Es war nicht immer so zwischen uns. Als ich klein war, waren wir ein Herz und eine Seele. Ich weiß, kaum zu glauben, aber wahr. Doch seit mein Vater sie ... uns vor knapp zehn Jahren verlassen hat, ist sie wie ausgewechselt. Meine Mom gibt es schon lange nicht mehr, zurückgeblieben ist lediglich das hier.

Insgeheim weiß ich, dass sie mir die Schuld an allem gibt, obwohl sie mir das nie ins Gesicht gesagt hat. Ihr anklagender Blick, mit dem sie mich ansieht, wenn sie glaubt, ich würde nicht hinsehen, verrät sie.

Anfangs habe ich mich bemüht und versucht, es ihr irgendwie recht zu machen; mit den Jahren ist mir klar geworden, dass meine Mühen vergeblich sind. Und so wurde es irgendwann zur Gewohnheit, dass ich mich anpasse. Weniger aus dem Grund, ihr gefallen zu wollen, sondern weil es auf diese Art einfacher für mich war, damit umzugehen. Ich wollte ihr nicht noch mehr Zündstoff liefern, der ihren Hass weiter schürt, also habe ich mich für den feigen Weg entschieden und den Mund gehalten.

»Ich werde dich nicht blamieren«, erwidere ich nach wie vor ruhig und mache mich daran, meine restlichen Sachen in die Koffer zu packen. Eine Eigenschaft, die ich mir über die Jahre hinweg angeeignet habe.

»Ich werde Emilia umgehend über das Problem in Kenntnis setzen, damit sie sich darum kümmert«, lamentiert sie unbeeindruckt weiter und verlässt eilig den Raum.

Emilia ist unsere Haushälterin und das Problem, das sie meint, bin ich. Genauer gesagt mein – in ihren Augen – katastrophales Auftreten.

»Typisch«, seufze ich leicht genervt. Wie habe ich auch nur für einen einzigen Moment glauben können, dass sie mir an meinem letzten Tag keine Szene machen würde? Weil sie meine Mutter ist und mich vermissen wird?

Ja, klar!

Ihr geht es doch nur um ihr Ansehen und um ihren Status. Wenn ich genauer darüber nachdenke, kommt ihr mein Auszug sogar ziemlich gelegen. Ihre missratene Tochter ist nun endlich nicht mehr ihr Problem.

Ohne weiter über meine aktuelle Situation nachzudenken und mir damit womöglich noch denTag zu versauen, verstaue ich mein restliches Zeug, als es auch schon an der Tür klopft.

»Mir bleibt wirklich gar nichts erspart«, maule ich übellaunig und wenig amüsiert.

»Uns rennt die Zeit davon, Miss Nightengale«, legt Emilia los, als sie wie ein Wirbelwind durch mein Zimmer fegt, um alles für mein ›Makeover‹ vorzubereiten. »Sie wollen an Ihrem ersten Tag sicherlich einen guten Eindruck hinterlassen, nicht wahr?«, quasselt sie – ohne eine Antwort abzuwarten – weiter und bedeutet mir mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen und der dezenten Geste in Richtung Stuhl, mich meinem Schicksal zu fügen.

Zehn Minuten später blickt mir ein völlig neuer Mensch im Spiegel entgegen. Meine langen blonden Haare fallen mir in engelsgleichen Locken über den Rücken und mein ehemals müdes Gesicht wirkt nun ebenmäßig und frisch.

Keine Ahnung, wie sie das jedes Mal hinbekommt, aber ich mag diese aufgeweckte Frohnatur einfach.

»Danke, Emilia«, murmele ich und hauche ihr einen kleinen Kuss auf die Wange.

»Du wirst mir fehlen, Brooke«, sagt sie wehmütig und schließt mich kurz in ihre pummeligen Arme. ›Miss Nightengale‹ nennt sie mich nur dann, wenn meine Mutter in der Nähe ist; die biederen Förmlichkeiten haben wir schon vor vielen Jahren abgelegt.

»Du mir auch«, schniefe ich traurig und löse mich nur widerwillig aus ihrer Umarmung. »Meine Mitfahrgelegenheit wird in wenigen Minuten eintreffen, ich sollte meine Sachen langsam nach unten bringen, bevor meine Mutter ihren nächsten Anfall bekommt«, erwidere ich lächelnd und zwinkere ihr zu.

»Was würdest du von einem anderen Outfit halten?«, fragt sie vorsichtig. Als sie meinen finsteren Blick bemerkt, verstummt sie allerdings. »Das habe ich mir schon gedacht«, kichert sie.

»Brooke!«, donnert die Stimme meiner Mutter von unten. »Muss ich dich etwa persönlich abholen?«, droht sie.

»Ich komme!«, rufe ich gut gelaunt, den Blick auf Emilia gerichtet, die mir ein aufmunterndes Lächeln schenkt.

»Das wurde aber auch Zeit«, beschwert sie sich, als wir vollgepackt in der Eingangshalle ankommen. »Sie sollten sich lediglich um ihr Äußeres kümmern und nicht meine wertvolle Zeit verschwenden«, fügt sie mit einem tadelnden Blick in Emilias Richtung hinzu.

»Verzeihen Sie bitte, Ms Nightengale«, entschuldigt sie sich doch tatsächlich bei ihr, dabei trifft sie keinerlei Schuld. Als sie sieht, dass ich sie in Schutz nehmen möchte, schüttelt sie ihren Kopf und formt mit dem Mund ein lautloses ›Nein‹.

»Und wieso läufst du immer noch in diesen schrecklichen Lumpen herum?«, wendet sie das Wort nun wieder an mich, als sie mich von oben bis unten kritisch mustert. »Na ja, wenigstens deine Haare und dein Gesicht sehen nun ganz akzeptabel aus.«

Beruhige dich. In wenigen Minuten bist du endlich frei.

»Das sind keine Lumpen. So etwas tragen junge Frauen heutzutage«, erkläre ich, obwohl ich weiß, dass es null Sinn macht, mit meiner Mutter über meinen Kleidungsstil zu diskutieren.

Im Gegensatz zu mir sind ihre dunkelbraunen Haare stets top frisiert, ihr Gesicht makellos geschminkt und ihr Outfit auf die aktuelle Kollektion abgestimmt. Alles ausschließlich hochwertige Designerwaren, aber das versteht sich natürlich von selbst.

Gerade als sie zu einer Antwort ansetzen möchte, klingelt es an der Tür. Ich muss Shane später unbedingt für sein perfektes Timing danken.

Mit einem missmutigen Blick in meine Richtung stolziert meine Mutter hoch erhobenen Hauptes an mir vorbei zur Eingangstür.

»Shane, wie schön dich zu sehen«, empfängt sie meinen Retter und drückt ihm links und rechts ein züchtiges Küsschen auf die Wange; genau so, wie es die Gesellschaft von ihr erwartet.

»Die Freude ist ganz meinerseits, Meredith«, raunt er charmant, während er ihre Hand sanft an seine Lippen führt. Die zarte Röte, die sich kurz darauf auf ihren blassen Wangen bildet, zeigt, dass die Geste keinesfalls ihre Wirkung verfehlt hat. Er weiß eben, wie er sie um den kleinen Finger wickeln kann.

»Und wie ich sehe, ist deine bezaubernde Tochter bereit zur Abfahrt«, sagt er mit einem breiten Grinsen an mich gewandt.

»Ich kann es kaum noch erwarten«, erwidere ich – wie ich an der wenig begeisterten Miene meiner Mutter erkennen kann – eine Spur zu fröhlich.

Ein paar Minuten später sind alle meine Sachen im Auto verstaut. Meinem neuen Leben steht demnach nichts mehr im Weg; das versuche ich mir zumindest einzureden.

»Ich melde mich, wenn wir angekommen sind«, sage ich und hauche ihr anstandshalber einen kleinen Kuss auf die Wange. Bevor ich mich jedoch von Emilia verabschieden kann, hält sie mich am Oberarm fest.

»Nur ein falscher Schritt von dir und ich werde deine lächerliche Seifenblase zum Platzen bringen. Ich hoffe, ich habe mich deutlich genug ausgedrückt«, wispert sie mir eiskalt ins Ohr und lässt mich abrupt los.

Keine lieben Worte, kein ›viel Glück‹, kein ›fahrt vorsichtig, ich werde dich vermissen‹; nur pure Boshaftigkeit und Hass.

»Dafür wirst du keinen Grund haben, denn ich werde dich nicht enttäuschen«, antworte ich mit fester Stimme und wende mich ab.

»Pass auf dich auf, Brooke«, bittet Emilia. Die Frau, die die letzten Jahre über mein Fels in der Brandung war und mich aufgezogen hat.

»Wir bleiben in Kontakt. Versprochen«, flüstere ich, als ich den wehmütigen Ausdruck in ihrem Gesicht sehe.

Wer hätte zu diesem Zeitpunkt ahnen können, dass nichts mehr so sein würde, wie es einmal war?

BROOKE

 

 

DieWorte meiner Mutter wollen mir einfach nicht aus dem Kopf gehen, egal wie sehr ich mich auch bemühe, an etwas anderes, etwas Schönes zu denken. Ihre Stimme war eiskalt, als sie mir ihre Drohung leise ins Ohr geflüstert hat und bereitet mir nach wie vor eine unangenehme Gänsehaut.

Ein Fehler, nur eine kleine Unachtsamkeit und ich bin geliefert, das weiß ich. Aber diese Genugtuung werde ich ihr nicht liefern, dafür habe ich viel zu lange durchgehalten.

»Alles in Ordnung bei dir?«, will Shane wissen und reißt mich damit aus meinen trübseligen Gedanken.

»Mir geht’s gut«, antworte ich mit einem schnellen Blick in seine Richtung. Er hatte schon immer ein Talent dafür, meine Lügen zu entlarven, und die wahren Gefühle hinter der Fassade aus Gleichgültigkeit zu erkennen.

»Wie lange kennen wir uns jetzt? 14 Jahre?«, fragt er mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen.

»Lange genug, um zu wissen, dass Sie mich durchschauen, Detective«, erwidere ich schmunzelnd.

»Also? Was betrübt dich, Brooke? Hat dir deine Mutter etwa wieder irgendeinen Blödsinn eingeredet?«

Meine Antwort besteht lediglich aus einem genervten Schnauben.

»Du weißt, dass sie es nicht so meint«, sagt er ruhig. Shane ist jemand, der in jedem Menschen das Gute sieht, selbst wenn es da nichts Gutes zu sehen gibt.

»Sie meint es genau so«, beharre ich und blicke ihn eindringlich an. »Mom ist nicht mehr diejenige, die sie vor zehn Jahren einmal war, Shane. Die Trennung hat sie verändert. Sie hasst mich.«

»Tut sie nicht und das weißt du auch.«

Weiß ich das wirklich? Ich schätze, nicht mal sie kann diese Frage beantworten.

»Wir werden sehen«, murmele ich leise. »Danke übrigens für deine Unterstützung, ohne dich hätte sie mir das niemals erlaubt.«

»Du bist jederzeit herzlich willkommen bei uns«, erwidert er mit diesem ganz speziellen Lächeln, das die zahlreichen winzigen Lachfältchen in seinem Gesicht zum Vorschein bringt.

»Danke«, hauche ich, erleichtert darüber, dass er nach all der Zeit noch immer zu mir steht.

»Ich habe dich vermisst, Kleines.«

»Ich dich auch«, lautet meine ehrliche Antwort. »Wie läuft es eigentlich mit Liam und Blake? Geht’s ihnen gut?«

Früher habe ich jede einzelne freie Minute mit den beiden verbracht, sie waren fast so etwas wie meine großen Brüder. Als sie vor ein paar Jahren unerwartet umziehen mussten, ist der Kontakt allmählich abgebrochen.

»Schätze schon. Liam ist immer noch Liam und Blake hat sich, na ja ... verändert«, sagt er vorsichtig.

»Verändert? Inwiefern?«

»Er vermisst dich, Brooke. Ihr wart damals unzertrennlich. Nach unserem Umzug habe ich ihn fast nicht wiedererkannt. Irgendwas hat ihm ziemlich zugesetzt und ich bin mir sicher, dass du der Schlüssel zu allem bist.«

»Ich kann ja mal versuchen, mit ihm zu reden«, biete ich an.

»Du warst die Einzige, die immer zu ihm durchdringen konnte. Wenn er sich jemandem anvertraut, dann dir.«

»Das gilt es herauszufinden«, seufze ich.

Den Rest der Fahrt verbringen wir damit, in alten Erinnerungen zu schwelgen und uns gegenseitig zum Lachen zu bringen. Es tut unglaublich gut, endlich wieder ich sein zu dürfen und mir keine Gedanken darüber machen zu müssen, welche möglichen Konsequenzen meine Worte haben könnten. Kalifornien ist mein Sprungbrett in ein neues, glücklicheres Leben.

Auf das, was mich dort erwarten würde, hätte mich allerdings niemand vorbereiten können ...

BLAKE

 

 

»Ist heute nicht der Tag, an dem die Kleine von deinen Bildern bei euch einzieht?«, will Carter wissen und wirft mir einen eindeutigen Blick zu.

»Was interessiert dich das?«, knurre ich gereizt.

»Alter, du musst mit ihr reden«, labert mich dieser Idiot weiter voll. Er weiß wirklich nicht, wann es an der Zeit für ihn ist, die Klappe zu halten.

Ich verenge die Augen zu Schlitzen und baue mich bedrohlich vor ihm auf. »Soll ich dir mal sagen, was ich muss?«, frage ich mit gefährlich leiser Stimme.

Er weicht einen Schritt zurück und hebt abwehrend die Hände vor seinen Körper. »Ich wollte dir damit nicht zu nahe treten«, verteidigt er sich. »Denk einfach mal über meine Worte nach.«

Carter ist, seit wir unser altes Leben aufgegeben haben und nach San Francisco gezogen sind, einer meiner engsten Freunde. Falls es so was wie echte Freundschaften überhaupt noch gibt.

Ja, das hört sich pessimistisch an, aber es ist verdammt noch mal die beschissene, unverfälschte Wahrheit. Mal im Ernst, die wenigsten Freundschaften halten ein Leben lang, sie überdauern höchstens die Schulzeit und selbst die ist für viele eine unüberwindbare Hürde.

»Halt dich einfach von dem Teil meines Lebens fern«, knurre ich und zünde mir eine Kippe an.

»Ich kann ja verstehen, dass du angespannt bist«, fährt er nun die verständnisvolle Schiene. Genau das, was ich im Moment brauche. »Aber seit dich dein Vater vor vollendete Tatsachen gestellt hat, bist du ganz schön gereizt«, stellt er achselzuckend fest und zündet sich ebenfalls eine Zigarette an.

»Wundert dich das etwa?«

Er sieht mich nachdenklich an. »Na ja«, setzt er an, nimmt einen tiefen Zug und formt aus dem Rauch perfekte Kreise. »Immerhin wart ihr mal beste Freunde, oder nicht? Was ist so verkehrt daran, ein bisschen nett zu ihr zu sein?«

Scheiße. Da hat es heute aber wirklich jemand darauf angelegt, mich zu reizen.

»Kein Bedarf«, wehre ich übellaunig ab. Es ist schon schlimm genug, dass sie sich gegen meinen Willen in meinem Leben breitmacht und ab sofort bei uns wohnen wird. Und ich soll ihr dafür auch noch dankbar sein und den Arsch küssen? Darauf kann das kleine Prinzesschen lange warten.

Nur, weil sie meinen Vater mit diesen braunen Kulleraugen um ihren kleinen Finger gewickelt hat, muss ich mich nicht genauso von ihr einlullen lassen.

»Vielleicht änderst du ja deine Meinung, wenn du sie später wiedersiehst«, überlegt er laut.

Ich schnaube abfällig. »Ja, klar.«

»Warts ab«, murmelt er. »Triffst du dich heute Abend eigentlich wieder mit dieser Cindy?«, will er wissen. Sein Tonfall verrät mir, was er von der Vorstellung hält.

»Kann sein«, erwidere ich gelangweilt. »Sie wird sicher auch auf der Party sein.«

Er verengt die Augen und sieht mich abschätzend an. »Dir ist aber schon klar, welchen Ruf sie genießt, oder?«

»Das Thema hatten wir bereits«, sage ich unbeeindruckt und gehe an ihm vorbei zum Auto. »Sie ist leicht zu vögeln, macht das, was ich ihr sage und sieht gut aus. Der Rest interessiert mich nicht.«

»Und dass sie die Campusnutte ist, die es mit jedem treibt, stört dich gar nicht? Mal abgesehen davon, dass sie so intelligent wie ein Toastbrot ist, frage ich mich, was du an ihr findest.« Er schüttelt fassungslos den Kopf und zerdrückt die Kippe mit dem Fuß. »Schon mal an Geschlechtskrankheiten gedacht?«

»Steigst du jetzt ein oder soll ich dich hierlassen?«, knurre ich und starte den Motor, um ihm klarzumachen, dass es mir ernst ist.

Carter schlendert in aller Seelenruhe zum Auto und nimmt neben mir auf dem Beifahrersitz Platz. Er ist wohl davon überzeugt, dass ich ihn nicht sitzenlassen würde. In meinem derzeitigen Zustand wäre ich mir da allerdings nicht so sicher. Heute ist der Scheißtag schlechthin und er verspricht nicht besser zu werden.

»Du solltest mich eigentlich besser kennen«, gebe ich ihm mit einem düsteren Seitenblick zu verstehen und fahre los. »Wir benutzen immer Gummis. Außerdem verlange ich von ihr in regelmäßigen Abständen einen Test. Sie ist clean, der Rest interessiert mich wie gesagt nicht.«

»Sorry, ich kapier es nur einfach nicht«, seufzt er und fährt sich mit einer Hand verzweifelt durch seine blonden Locken. »Jede Frau leckt sich die Finger nach dir und würde alles für eine einzige Nacht mir dir geben und du suchst dir davon ausgerechnet so eine wie sie aus. Hilf mir, dich zu verstehen, denn ich komme nicht dahinter, was an diesem schwarzhaarigen Barbieverschnitt so toll sein soll.«

»Sie ist gut im Bett«, spreche ich das Offensichtliche aus und setze den Blinker. »Okay, eigentlich ist sie nur gut darin, sich ficken zu lassen, weil sie alles mit sich machen lässt«, korrigiere ich mich. »Außerdem verwechselt sie das, was wir teilen, nicht wie viele andere, mit einer Beziehung. Sie weiß, woran sie bei mir ist und dass ich in ihr nichts weiter als eine austauschbare Fickfreundin sehe.«

»Und damit bist du glücklich?«, hakt er nach.

»Seit wann interessiert es dich, was mich glücklich macht?«, frage ich mit hochgezogener Augenbraue.

»Ich bin hier von uns beiden nicht das gefühlskalte Arschloch«, erwidert er ruhig und sieht aus dem Fenster. »Wir sind Freunde. Natürlich interessiert mich, wie es dir dabei geht«, fügt er ernst hinzu.

Scheiße. Was ist denn in letzter Zeit plötzlich mit allen los?

Daran, dass sich mein Vater ständig in mein Leben einzumischen versucht, bin ich ja schon gewöhnt, aber jetzt auch noch meine Freunde?

Zuerst Nathan und nun Carter. Als hätten sie sich abgesprochen und gegen mich verbündet, um mich mit ihren Fragen in den Wahnsinn zu treiben.

»Mir geht’s gut«, versichere ich ihm. »Wirklich«, setze ich nach, als er mich nur zweifelnd ansieht.

»Okay.«

»Okay?«, wiederhole ich seine Antwort ungläubig. »Das wars? Du glaubst mir?«

»Was soll ich denn sonst machen? Ich kann dich ja schlecht zu deinem Glück zwingen und mit Gewalt von dieser falschen Schlange fernhalten. Du bist eben der Typ, der zuerst in sein eigenes Verderben laufen muss, damit er was an seiner Situation ändert.«

Ich umklammere das Lenkrad fester und presse den Mund zu einer harten Linie zusammen, damit ich nichts sage, was ich später womöglich noch bereuen werde. »Na, danke auch«, stoße ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, trete aufs Gas und biege extra scharf um die nächste Kurve.

»Scheiße, Blake!«, flucht er und versucht, nicht gegen die Tür zu prallen, indem er sich mit einer Hand an der Armlehne abstützt.

Habe ich schon erwähnt, dass ich mein Auto liebe?

Meinen Ford Mustang Super Snake mit der schwarzen Volllederausstattung und den 750 PS würde ich für nichts auf der Welt hergeben.

---ENDE DER LESEPROBE---