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Gedichte, Zitate, Textauszüge, Poesiealbumverse und Lieder über Veilchen (Viola) Hans Christian Andersen, Adelbert Chamisso, Johann Wolfgang von Goethe, Eduard Mörike, Rainer Maria Rilke, Friedrich Schiller, Theodor Storm, William Shakespeare und viele andere sind vertreten. Mit Farbfotos und botanischen Zeichnungen illustriert. Ein schönes Geschenkbuch für Pflanzen- und LiteraturliebhaberInnen!
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Seitenzahl: 48
Veröffentlichungsjahr: 2016
Gedichte, Zitate, Textauszüge, Poesiealbumverseund Lieder über Veilchen (Viola)mit farbigen Pflanzenfotos und historischenbotanischen Zeichnungen
BOD – Books on Demand Norderstedt 2016
Zur Herausgeberin:
Die Buchhändlerin und freie Gartenschriftstellerin Maria Mail-Brandt verbindet ihre zwei Leidenschaften Garten und Literatur in 5 Homepages, einem Gartenblog, einem Gartenforum und engagiert sich in sozialen Netzwerken. Seit vielen Jahren sammelt sie Gedichte über Pflanzen und zum Thema Garten.
Ihre Homepage garten-literatur.de
wurde 2011 als bei der Verleihung des Deutschen Gartenbuchpreises als "Bestes Garten-Online-Portal" ausgezeichnet.
Auf gartenveilchen.de bietet sie Wissenswertes über die Gattung Viola und stellt auch etliche Veilchensorten vor.
Coverfoto: Stiefmütterchen
Christian Adolph Overbeck Komm, lieber Mai
Annette von Droste-Hülshoff Es war ein still
Adalbert von Chamisso Märzveilchen
Heinrich Seidel Veilchen - in den lauen Lüften
Adolf Ey Der Sonnenschein und das Veilchen
Frank Wedekind Frühlings Erwachen)
Sidonie Grünwald-Zerkowitz Alles oder – Nichts
H. C. Andersen Die Galoschen des Glücks
Carl Preser Veilchen
Matthias Claudius Hochzeitslied
Ludwig Uhland Lob des Frühlings
Hans Sachs Das Veigerlfest
Arthur Lutze Dem Veilchen
Leo Sachse Rose und Veilchen
Eduard Mörike
Eduard Mörike Charwoche
Johann Heinrich Voss Frühlingsliebe (Auszug)
Leopold Schefer Die ersten
Johann Martin Miller Blumen und Mädchen
Friedrich Schiller Zitate
Heinrich Seidel Die armen Veilchen klagen
Heinrich Seidel Du ahnst es nicht
Hildegard von Bingen… wer an Fieber
Hildegard von Bingen
William Shakespeare aus: Hamlet
Luise Egloff Das Veilchen
Elise Sommer Das Veilchen
Max Dauthendey Mein Zimmer duftet
Adolf Schults Veilchen
Johann Wolfgang von Goethe Das Lied des gefangenen Grafen
Rainer Maria Rilke Veilchen
A. H. Hoffmann von Fallersleben Ich fand im Winter
Karl Egon Ebert Das erste Veilchen
Friedrich von Schlegel Seht der neubewachsenen Erden
Friedrich Hebbel Der Blinde sitzt im stillen Tal
Friedrich Hebbel Wie wenig Duft
M. von Strantz Lenzesweben
Friederike Kempner Dunkle Veilchen
Friederike Kempner Es grünen die Bäume
Mohammed Die Herrlichkeit des Veilchen
Siegfried August Mahlmann Der Veilchenkranz
Christian Adolph Overbeck Das Kinderspiel
Robert Burns Schneeglöckchen und Primeln
Bettina von Arnim An die Bettine
Bartholomäus Anglicus Was schlägt die Erdenuhr?
Achim von Arnim / Clemens Brentano
Arnim / Brentano Ich hör
Heinrich Christian Boie Von Moos und Blättern
Aus der vergeßensten der Blumen Stolz nun werde
Friedrich Förster Ein kleines Blau-Veilchen
Ludwig Christian Hölty Mailied
Ludwig Christian Hölty An ein Veilchen
Hermann Gilm Ein Grab
Hermann Gilm Die Verschwiegenen
Johanne Juliane Schubert Als ich am 22sten October
Eduard Mörike Wie aber
Theodor Storm Die Kinder
Theodor Storm Ritornelle
Christian Felix Weiße Warum, geliebtes Veilchen,
Volkslied
Volkslied Auf! Kinder, zum Tanze,
Karl Gerok Verfrühte Veilchen
Michael Reinhold Lenz Bebe, beb` ihr auf zu Füßen,
Volkslied Student sein, wenn die Veilchen blühen
Percy Bysshe Shelley Als dann der Frühling
Hafis Die Veilchen
Clara Müller Die Erde deckt dich zu
Sophie von Khuenberg Veilchen
Nikolaus Lenau Das Veilchen und der Schmetterling
Poesiealbum-Vers Das Veilchen am Bache
Poesiealbum-Vers Sei wie das Veilchen
Vincenz von Zusner Das Veilchen
von Arnim / Brentano Knabe und Veilchen
Georg Trakl Im Frühling
Johann Georg Jacobi Nach einem alten Liede
Eliza Wille Der Frühling und die Freude (Auszug)
Volkslied Hier sitz' ich auf Rasen
Pindar
Pindar Veilchenblüten
Christoph Christian Sturm Im Frühlingsanfang
Poesiealbum-Vers Veilchenduft
Heinrich Heine Morgens send ich dir die Veilchen,
Heinrich Heine Die blauen Veilchen
Heinrich Heine Von der Bescheidenheit der Veilchen
Franz Alfred Muth Verschiedenes Los
Ferdinand von Saar Wieder!
Friedrich Rückert Das Veilchen ist aufgeblüht,
Friedrich Rückert Mit dem Frühling
Friedrich Rückert Soll ich bringen Veilchen,
Magdalene Philippine Engelhard Im Garten
Sophie Mereau Welche Gerüche
Alain-René Lesage Die Geschichte des Gil Blas
Sebastian Franz von Daxenberger Das Veilchen
Ida von Düringsfeld Das weiße Veilchen
Salomon Geßner Die Viole
Johann Georg Jacobi An ein Veilchen
Rainer Maria Rilke Vom Glück
Christian Adolph Overbeck Blühe, liebes Veilchen
Heinrich Heine Auf Flügeln des Gesanges
Heinrich Heine Die blauen Frühlingsaugen
Karl Stelter Stiefmütterchen
Abbildungsnachweise
Autorenregister
Stiefmütterchen
Komm, lieber Mai und mache
die Bäume wieder grün
und laß mir an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn.
Wie möcht ich doch so gerne
ein Veilchen wieder sehen,
ach,, wie gerne
einmal spazierengehn!
Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel,
man kann im Schnee frisch traben
und treibt manch Abendspiel;
baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand,
auch gibt´s wohl Schlittenfahrten
aufs liebe, freie Land.
Doch wenn die Vöglein singen
Und wir dann froh und flink
Auf grünem Rasen springen
Das ist ein ander' Ding
D'rum komm und bring vor Allem
uns viele Veilchen mit
Bring auch viel Nachtigallen
Und viele Kuckucks Lied.
(vertont von Wolfgang Amadeus Mozart und Robert Schumann)
Es war ein still
und sonnig Fleckchen,
wo tausend Anemonenglöckchen
umgaukelten des Veilchens Duft.
Märzveilchen
Der Himmel wölbt sich rein und blau,
der Reif stellt Blumen aus zur Schau
Am Fenster prangt ein flimmernder Flor,
ein Jüngling steht betrachtend davor.
Und hinter den Blumen blühet noch gar,
ein blaues, ein lächelndes Augenpaar.
Märzveilchen, wie jener noch keine gesehn!
Der Reif wid angehaucht zergehn.
Eisblumen fangen zu schmelzen an,
und Gott sei gnädig dem jungem Mann.
Veilchen - in den lauen Lüften
Macht ihr mir das Herz so weit -
Süß erinnerungsvolles Düften,
Du gemahnst mich alter Zeit!
Schmeichelnd weht mir, duftgetragen,
Holde Kunde in's Gemüt
