Blütenlese 2019 -  - E-Book

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Beschreibung

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Seitenzahl: 31

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhalt

Vorwort

Doppeltes Pech

Rache stinkt

Gülle, Gestank und Säuberung

Warum Franz kein Sauerkraut mag

Es lebe die Schlaraffia

Der furchtbare Verdacht

Bei Rheinbraun auf dem Bagger

Der Qin-Krieger

Schmuggeln an der Kaffeefront

Nachwort

Autorenvorstellung

Vorwort

Liebe Leser und Leserinnen,

Sie finden in diesem Buch Kurzgeschichten, die im Rahmen des Kurses „Kurzgeschichten – Von der Idee bis zur Publikation“ der Volkshochschule Eschweiler entstanden sind. Das Angebot der Volkshochschulen ist vielfältig und die kulturelle Bildung gehört dazu, denn kulturelle Bildung eröffnet alternativen Erfahrungsraum und fördert die Persönlichkeitsentwicklung. Kreativität und kulturelle Kompetenzen entfalten in vielen Lebensbereichen Wirkung.

Erst seit etwas mehr als einem Jahr umfasst der Bereich der Kulturellen Bildung an der Volkshochschule Eschweiler mehrere Angebote zur Literatur. Herr Opfermann stellte sich bei mir als Dozent vor und ich war glücklich endlich einen Dozenten zu dieser Rubrik gefunden zu haben. Der Kurs kam zu Stande und aufgrund des großen Engagements von Herrn Opfermann und den Teilnehmenden liegen nun die in diesem Buch veröffentlichten Werke vor. Ich bin begeistert über die Kurzgeschichten, die Sie in andere Welten entführen, Ihnen ein paar Lebensweisheiten geben und zur guten Unterhaltung beitragen.

Das vorliegende Ergebnis zeigt, ein Besuch an der Volkshochschule lohnt sich.

Eschweiler, August 2019

Silvia Hannemann

vhs-Leiterin

Doppeltes Pech

Wilfried Clermont

Doppeltes Pech erlebte ich auf La Palma, einer Insel der Kanaren. Mitte der 80er Jahre besuchte ich dort eine gute Freundin. Sie heißt Monika und lebte ziemlich versteckt im Gebirge. Ein anderer Besucher, Peter, kannte sich auf der Insel aus, und zusammen wohnten wir bei Monika.

Nachdem wir ein paar Tage dort gelebt hatten, mussten wir Lebensmittel besorgen, und wir wollten auch mal eine Kneipe besuchen. Wir machten uns auf den Weg und nach ein paar Stunden erreichten wir ein Dorf namens La Mata. Dort gab es zwei Geschäfte und eine Kneipe. Nach dem Einkauf gingen wir in die Gaststätte und tranken reichlich Bier und Wein. Es waren dort nur Einheimische, hauptsächlich Bauern und Ziegenhirten.

Irgendwann, die Sonne war schon längst untergegangen, traten wir den Rückweg an. Und da passierte das erste Missgeschick, das erste Pech! Kaum hatten wir, die schweren Säcke voller Lebensmittel geschultert, den Ort verlassen, gab es kein Laternenlicht mehr. Ich trat in ein Schlagloch und hab mir den Fuß verdreht. Am Anfang tat es gar nicht so weh, aber ich wusste gleich, das ist eine üble Verstauchung. Was machen? Uns blieb ja nichts übrig als weiter zu gehen. Die Kneipe würde bald schließen. Und was dann? Also weiter.

Nach ein paar hundert Metern trafen wir auf ein Haus. Seitlich war ein Stall, oder mehr eine Garage, dessen Tür offen stand. Es roch nach Ziege. Vorsichtig leuchteten wir mit der inzwischen schwachen Taschenlampe hinein. „Da sind ein paar alte Säcke, da legen wir uns drauf und übernachten hier”, flüsterte Peter. „Das können wir doch nicht machen”,entgegnete ich. „Was meinst du was passiert, wenn die uns erwischen. Die rufen die Bullen oder schlagen uns tot oder machen sonst was.”

„Stell dich nicht so an. Da wohnt bestimmt keiner, du siehst doch, es ist alles dunkel, im Haus brennt kein Licht. Hier gibt es viele unbewohnte Häuser. Oder die Leute kommen nur am Wochenende.”

„Aber es riecht nach Ziege, die lassen doch ihre Tiere nicht die ganze Woche allein,” entgegnete ich.

„Mir jetzt scheißegal, ich leg mich da auf die Säcke und penn”, meinte Peter und betrat den Stall. Ängstlich folgte ich ihm. Ich lauschte, ob uns