BLUTROT ZIMT - M. Böttcher - E-Book

BLUTROT ZIMT E-Book

M. Böttcher

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Beschreibung

Die Adventszeit scheint nicht unbedingt die beste Zeit des Jahres für das Aufklären von Mordfällen zu sein. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Foster und seine beiden Kollegen Kubitza und Langenheim von der Polizei Bielefeld tappen im Dunkeln. Erst durch weihnachtliche Zufälle kommen sie dem Täter auf die Spur.

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Seitenzahl: 14

Veröffentlichungsjahr: 2020

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M. Böttcher

BLUTROT ZIMT

Kurzer Weihnachtskrimi - Foster I

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1

2

3

4

Impressum neobooks

1

Aus einem Radio im Wohnzimmer dudelte irgend so ein Weihnachtssong, der einem, zigmal gespielt, schon seit dem ersten Advent auf die Nerven ging. Foster schnaubte unwillig, pfriemelte eine Pfefferminzpastille aus der Verpackung und schob sie sich in den Mund. Obwohl es nicht seine erste Leiche war, würgte es ihn jedes Mal wieder aufs Neue. Irgendwie war er dankbar dafür, so fühlte er sich wenigstens noch menschlich.

Während er den Ausführungen seines Kollegen Kubitza zuhörte, inspizierten seine Augen den Tatort in der Hoffnung, Hinweise zu entdecken, die sie möglichst rasch auf die Spur des Täters brachten; meistens, eigentlich fast immer wurde er enttäuscht, aber dennoch hielt er daran fest, vor allem so kurz vor Jahresende – einen ungelösten Fall mit ins nächste Jahr zu nehmen, würde nichts Gutes verheißen, und was das anging, war Foster etwas abergläubisch.

„Die Tote ist Claudia Thiel. 35 Jahre. Wohnt, laut Vermieter, allein hier ...“

Sie standen in der kleinen Küche einer Zweizimmerwohnung im Bielefelder Osten, nicht unbedingt die beste Wohngegend, vor allem nicht dieses Haus, das direkt an der Herforder Straße lag.

„Sieben Messerstiche. Der Doc meint, dass es nach Tauchermesser aussähe ...“

Foster besah den Leichnam und brummte vage. Die Stichverletzungen erschienen ihm irgendwie wahllos, über ihren gesamten Körper verteilt; die Stichwunde am Hals war vermutlich die tödliche.

Foster erhob sich und ging langsam rückwärts aus der Küche zurück in den Flur; dies geschah nicht nur aufgrund seines Aberglaubens, sondern war eine seiner Eigenarten, um sich den Tatort besser einzuprägen.