Von Engeln und Nikoläusen - M. Böttcher - E-Book

Von Engeln und Nikoläusen E-Book

M. Böttcher

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Beschreibung

Heiligabend, 11:30h, Polizeipräsidium Bielefeld: Ob es dieses Jahr ruhiger für den Kriminalbeamten Foster werden wird? - Wohl eher nicht. - Das Telefon klingelt und macht die letzte Hoffnung auf einen ruhigen Dienst am Heiligabend zunichte. Wieder gibt es Leichen zur Weihnachtszeit!

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Seitenzahl: 14

Veröffentlichungsjahr: 2020

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M. Böttcher

Von Engeln und Nikoläusen

Kurzer Weihnachtskrimi - Foster II

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1

2

3

4

5

Impressum neobooks

1

Heiligabend gegen 11:30 Uhr.

Eine angenehme Ruhe hatte sich inzwischen in den Büros des Polizeipräsidiums an der Stapenhorststraße in Bielefeld ausgebreitet, nur noch die Notbesatzung war da und verlor sich fast in den weitläufigen Fluren.

Foster lehnte sich über seinen Schreibtisch und griff ein weiteres Mal in die noch gut gefüllte Keksschale. Heute Morgen hatte er traditionell das letzte Mal Nachschub mitgebracht. Dieses Jahr hatten er und seine Kollegen auf Zimtsterne verzichten müssen. Nach dem Vorfall letzte Weihnachten hatte das Zimtsternrezept aufgehört zu existieren, im Backbuch folgte nun auf die Seite 68 sofort die 71; seine Frau hatte das Rezept kurzerhand herausgerissen und gleich mit den verhunzten Zimtsternen entsorgt.

Zunächst noch amüsiert, allmählich aber doch etwas genervt beobachtete Foster seinen Kollegen Kubitza, der rastlos in ihrem Büro umhertigerte, Dokumente von einem Stapel auf den anderen legte und einfach nicht gehen wollte.

„Na, Schwiegereltern zuhause?“

Kubitza nickte gequält. „Ja, und das schon seit drei Tagen ... Und das Schlimmste ist, ich darf noch nicht mal fragen, wann sie wieder fahren.“

Foster sah auf seine Armbanduhr und meinte: „Langsam solltest du dich aber auf die Socken machen, sonst brauchst du gar nicht mehr zuhause auftauchen.“

„Und du bekommst das hier alleine hin?“ Versuchte Kubitza nach einem Strohhalm zu greifen.

„Oh, Mann! Hau endlich ab!“

Foster schnaubte ungehalten, als das Klingeln des Telefons die nach Kubitzas Abgang gerade entstandene Gemütlichkeit störte, und ließ seinen Unmut auch deutlich durchklingen, als er ranging.