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Niemand weiß genau zu sagen, ob hoch über Bad Herrenalb auf dem Falkenstein-Felsen einst eine große Burganlage stand. Die Sage von Burg Falkenstein jedenfalls erzählt davon. Und da in jeder Sage auch ein Körnchen Wahrheit steckt, ist Heinz Kirchenmaier der Geschichte nachgegangen, hat recherchiert und viele alte Quellen studiert - und hat schließlich die Sage noch einmal ganz neu erzählt. In "Burg Falkenstein" beschreibt er spannend und lebendig, wie und was sich damals tatsächlich zugetragen haben könnte im mittelalterlichen Alb- und Murgtal unter den Grafen zu Eberstein, und entführt den Leser geschichtlich versiert in die Zeit der Minne, Ritterturniere und Frohndienste.
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Seitenzahl: 87
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Heinz Kirchenmaier
Burg Falkenstein
AQUENSISBADEN ENTDECKEN
Der Autor:
Heinz Kirchenmaier wurde 1941 in Baden-Baden geboren und verbrachte Kindheit und Jugend im nahe gelegenen Murgtal. Schon früh interessierten ihn die Sagen seiner Schwarzwälder Heimat. Heute lebt er in Bad Herrenalb und hat endlich Zeit und Muße, sein großes Wissen und seine Lust am Fabulieren zu vereinen.
Heinz Kirchenmaier:
Burg Falkenstein / Eine sagenhafte Erzählung
aus der Welt der Grafen zu Eberstein
Copyright by AQUENSIS Verlag Pressbüro Baden-Baden GmbH 2015
Alle Rechte vorbehalten. Jede Verbreitung, auch durch Film, Funk, Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe jeder Art, elektronische Daten, im Internet, auszugsweiser Nachdruck oder Einspeicherung und Rückgewinnung in Datenverarbeitungsunterlagen aller Art ist verboten.
Die Abbildungen auf den Seiten 9, 11, 18, 30, 31, 38, 40, 44, 47, 57, 58, 59, 69, 70, 72, 74, 76u, 79 stammen aus dem Archiv des Autors; alle übrigen Zeichnungen und Fotos sind vom Autor selber angefertigt.
Lektorat: Gereon Wiesehöfer
Satz, Gestaltung: Tania Stuchl, [email protected]
1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2015
ISBN 978-3-95457-133-8
www.aquensis-verlag.de
www.baden-baden-shop.de
aquensis-verlag.e-bookshelf.de
Heinz Kirchenmaier
Burg Falkenstein
Eine sagenhafte Erzählung aus der Welt der Grafen zu Eberstein
AQUENSISBADEN ENTDECKEN
Cover
Titel
Der Autor
Impressum
Burg Falkenstein
Eine Burg zwischen Dichtung und Wahrheit
Der Knabe Bertram
Eine mittelalterliche Landschaft
Die sagenhafte Burg
Alltag auf Burg Falkenstein
Arbeit, Arbeit, Müh und Plag!
Gefahren überall
Bewährungsprobe
Alle Tag´, da ist kein Sonntag!
Ein neuer Knabe
Die alte Bärin
Feierliche Einladung
Bertrams Schwertleite
Ein Abschied mit Minne-Leid
Minne und Kampf
Klostergründung
Abschied von Burg Falkenstein
Abenteuerliches
Oh süße Minne
Auf zum Heerbann
Reinhilde kommt zurück …
… und wird verheiratet
Tragischer Abschied
Unwirtliche Zeiten
Der Wolf streift seinen Schafspelz ab
Auf Nimmer-Wiedersehn?
Ein Unglück kommt selten allein
Hoffen und Bangen
Kein schneller Entschluss – ein unheimlicher Zwang
Das Leben geht weiter
Stille Sehnsucht
Altes vergeht – Neues entsteht
An langen Winterabenden
Aus Geschichte und Geologie
Der Ritter auf Burg Falkenstein hatte ein wunderhübsches Töchterlein. Als er zu einem Kriegszug gerufen wurde, hatte er dieses einer Taglöhnerin anvertraut, denn sein Weib war lange schon gestorben. Die Taglöhnerin jedoch zog weg und ging zurück in ihr Heimatdorf. Dort wuchs des Ritters Töchterlein inmitten der Dorfgemeinschaft auf und verliebte sich schließlich in einen Bauernsohn. Nach Jahren kam der Ritter wieder zurück und ließ sein Töchterlein suchen. Ihr wurden in schillerndsten Farben die Annehmlichkeiten an der Seite eines hohen Prinzen geschildert. Dem konnte sie nicht widerstehen, verließ den geliebten Bauernsohn und folgte schweren Herzens dem Boten auf die heimatliche Burg Falkenstein.
Bald nach der Hochzeit auf Burg Falkenstein zeigte sich jedoch der wahre Charakter dieses Prinzen. Er war kaum zu Hause, weil er sich weitum auf vielen Turnieren und Jagden amüsierte. War er doch mal auf Falkenstein, so behandelte er sie grob und lieblos. Darob wurde sie immer trauriger und sehnte sich nach dem Bauernsohn. Dieser jedoch konnte ihr damaliges, treuloses Verhalten nicht verwinden und schloss sich alsbald einem Kriegszug an. Niemand wusste, wo er sein könnte und ob er überhaupt noch lebte.
Aus lauter Kummer und Herzschmerz stürzte sie sich schließlich von der obersten, über dem Abgund der Felsen sich befindenden Zinne der Burg in den Tod. Dieses wiederum nahm sich ihr Vater, der Ritter, so zu Herzen, dass er hinauszog, um in irgendeinem Kampf einen heldenhaften Tod zu finden. Die Burg verfiel alsbald. Nicht einmal Ruinen sind davon erhalten geblieben. Nur die Sage von der Burg Falkenstein hat alle Zeiten überdauert.
Nun also, liebe SAGEN-Begeisterte, möchte ich Ihnen berichten, wieund wo sich alles abspielte und wie es (vielleicht) vor langer, langer Zeit zugegangen sein könnte in der Erzählung zur Sage von der geheimisumwitterten Burg Falkenstein.
Burg Falkenstein – Fantasie (1)
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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