Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbiografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Reihe change | readerBand Chancen für KinderE-Book zum Magazin change Ausgabe 2/2012
© 2012 E-Book-Ausgabe (EPUB)
© 2012 E-Book-Ausgabe
Verlag Bertelsmann Stiftung, GüterslohVerantwortlich: Christiane RaffelUmschlaggestaltung: Bertelsmann StiftungUmschlagabbildung: image100 Ltd.
ISBN : 978-3-86793-462-6
'www.bertelsmann-stiftung.de/verlag''www.bertelsmann-stiftung.de/verlag'www.change-magazin.de
Vorwort
Bildung, Integration und Beteiligung: Dies sind die zentralen Stichworte, wenn es um das Thema »Chancen für Kinder« geht. Wie können Kinder früh und stärkenorientiert gefördert werden? Warum braucht Integration faire Bildungschancen? Und wie steht es um die Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland?
Der vorliegende E-Book-Reader ergänzt die Schwerpunktausgabe »Chancen für Kinder« unseres Magazins change im Juni 2012. Die Beiträge geben Handlungsempfehlungen, präsentieren Fallbeispiele aus Handbüchern und werfen einen Blick in andere Länder. Bei den Texten handelt es sich um Auszüge aus Büchern des Verlags Bertelsmann Stiftung. Weitere Informationen zu unseren Verlagsprodukten finden Sie unter: 'www.bertelsmann-stiftung.de/verlag'.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
ReginaKörnerLeiterin Kommunikationder Bertelsmann Stiftung
Inhaltsverzeichnis
Titel
Impressum
Vorwort
Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen (Leseprobe)
Vom Lebenssinn mit Kindern
Sehnsucht nach Familie
Globalisierte Arbeitswelt und kinderarme Gesellschaft
Demographischer Wandel
Rolle der Frau
Kinderbetreuung und Bildungspolitik
Familienpolitik
Fazit
Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen — Kinder fördern von Anfang an!
Familie haben alle
Familienpolitische Forderungen
Bildung als Schlüssel
Religion, Werte und religiöse Bildung
Fazit
Literatur
Familie. Bildung. Vielfalt. (Leseprobe)
Weniger Kinder — Bildungspotenziale besser nutzen
Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Kindes- und Jugendalter
Bildung als Schlüssel zum Kompetenzerwerb im Kindes- und Jugendalter
Herausforderungen und Potenziale zentraler Bildungsorte
Kindertagesbetreuung — die Chance der frühen Jahre
Ganztagsschule — Weichenstellung für ein lebenslanges Lernen
Perspektiven
Literatur
Kommunale Netzwerke für Kinder (Leseprobe)
1 Bessere Bildungschancen für alle Kinder durch ein kommunales Netzwerk
1.1 Bildungsfördernde Lebenswelten für alle Kinder gestalten
1.2 Auf dem Weg zu einer gesamtkommunalen Verantwortungsgemeinschaft für alle Kinder
1.3 Netzwerker — Die Fäden ziehen und zusammenhalten
1.4 Von der Theorie in die Praxis
Chancen ermöglichen – Bildung stärken (Leseprobe)
Gibt es ein Recht auf frühe Bildung?
Einleitung
Frühe Bildung aus der Perspektive der Menschenrechte
Kriterien für die Umsetzung des Rechts auf frühe Bildung
Frühe Bildung für alle
Literatur
»Elementar, 5 Stunden mit Mittagessen« — Von unterschiedlichen Chancen und ...
Zukunftsträger Netzwerk
Glücksspiel Zukunft
Gewinner und Verlierer
Lokales Netzwerk: jeder Knoten zählt
Starke Kinder — starke Zukunft
Bildungswege ohne Brüche
Integration gelingt durch faire Bildungschancen (Leseprobe)
Vielfalt ist unsere Stärke: Das »Equitable Schools Program« des Toronto ...
Stärke ziehen aus der Vielfalt
Jedem Kind eine Chance geben — Herz und Hand für die individuelle Förderung
Kooperativ und partnerschaftlich
Erfolge — Folge kontinuierlicher Arbeit
Toronto als Vorbild für gelingende Integration durch Bildung
Literatur
Integration braucht faire Bildungschancen (Leseprobe)
Schule im sozialen Brennpunkt oder: Wie Integration gelingen kann
Orientierung ermöglichen: Werteerziehung als Fundament schulischer Bildungsarbeit
Das Potenzial jedes Kindes ausschöpfen: Individuelle Förderung
Eltern gewinnen: Partner im Bildungs- und Erziehungsprozess
Ein Blick in die Zukunft
Gemeinsam lernen – Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule (Leseprobe)
Education for All: A Canadian Story
Hintergründe des inklusiven Unterrichts in Manitoba und Kanada
Zur Geschichte der Sonderpädagogik in Manitoba
Der Einsatz von Lehrassistenten (Teaching Assistants)
Modelle der individuellen Unterstützung
Inklusion konkret: Schulentwicklung in Manitoba
Schlüsselaktionen im Reformprozess
Schlussfolgerungen
Literatur
Inklusion hat viele Gesichter: Schulen auf dem Weg zum Gemeinsamen Unterricht
Inklusion und Leistung sind kein Widerspruch
Qualitätsmanagement mit inklusivem Leitbild: der inklusive Anspruch von Schule
Merkmale einer inklusiven Lehr- und Lernkultur
Mitwirkungsmöglichkeiten an einer inklusiven Schule: Inklusion durch Teilhabe
Inklusive Schule gestalten mit außerschulischen Partnern
Fazit und Ausblick
Literatur
Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita (Leseprobe)
Wie gesellschaftliches Engagement in Kindertageseinrichtungen ermöglicht werden kann
Den Alltag als (mit-)gestaltbar erfahren
Themen, zu denen sich Kinder engagieren können
Punktuelles und geregeltes Engagement
Was Kinder für ihr Engagement brauchen und wie pädagogische Fachkräfte ...
Zum gesellschaftlichen Engagement Erwachsener in Kindertageseinrichtungen
Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland (Leseprobe)
Zum Nutzen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Zum Einstieg
Systematische Begründungen
Funktionale Begründungen
Alle gewinnen
Literatur
Die Kinderstube der Demokratie: Kindertageseinrichtungen
Zwischen Bildungsförderung und demokratischer Bildung
Zentrale Aspekte von Beteiligung in Kindertageseinrichtungen
Handlungsansätze für mehr Partizipation in Kindertageseinrichtungen
Partizipation: Grundlage für die Qualität von Kindertageseinrichtungen
Literatur
Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen (Leseprobe)
Auszug aus:Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehenFamilie – Erfolgsfaktor für Gesellschaft und Arbeitswelt Gütersloh 2008 ISBN 978-3-89204-979-1 © Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh
Vom Lebenssinn mit Kindern1
Renate Schmidt
Sehnsucht nach Familie
Alle Untersuchungen der jüngsten Zeit kommen zu vergleichbaren Ergebnissen: Familie ist für die allermeisten Menschen in Deutschland die wichtigste Institution für ihr Lebensglück und ihre Zufriedenheit. Sie ist in aktuellen Umfragen für über 90 Prozent wichtig bis sehr wichtig. Das sind deutlich mehr Menschen als in den angeblich heilen familienpolitischen Zeiten der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, da hatten sich nur etwa 50 Prozent zur Familie bekannt.
Warum ist das so? Wir leben in Zeiten nicht nur grundlegender, sondern vor allem schneller Veränderungen. Veränderungen, die durch Globalisierung und demographische Entwicklungen bedingt sind. Das erzeugt Unsicherheit. Um dieser Unsicherheit begegnen zu können, suchen die Menschen Verlässlichkeit, Vertrauen und Geborgenheit und — Langsamkeit. Diese Werte und Eigenschaften werden der Familie zugeschrieben. Sie wird zum Ort, an dem Gemeinschaft, Identität und Dialog noch möglich scheinen. Das ist die eine Seite der Medaille.
Die andere Seite: Noch nie gab es so wenig Kinder. Im letzten Jahr wurden in Deutschland so wenige Kinder geboren wie noch nie, 200.000 weniger als vor 20 Jahren. Der Kinderwunsch ist von ehemals 2,2 Kindern, auf 1,5 Kinder gesunken, Frauen wünschen sich durchschnittlich 1,7, Männer 1,3 Kinder. In Westeuropa teilen wir uns mit Italien, Spanien und Griechenland die Position als Schlusslicht bei den Geburtenraten.
Globalisierte Arbeitswelt und kinderarme Gesellschaft
Woran liegt es nun, dass Wunsch und Wirklichkeit so weit auseinanderklaffen? Ein Grund ist die Fiktion, wir in Deutschland seien automatisch Gewinner der Globalisierung. Natürlich gibt es die Gewinner: sehr gut ausgebildete, flexible, mobile, meist männliche mittlere und obere Führungskräfte der Wirtschaft. Aber es gibt bei uns durchaus Globalisierungsverlierer: Die Familie ist einer. Denn Familie und jederzeitige Verfügbarkeit und Flexibilität im Beruf, also Mobilität, widersprechen sich. Familie ist ortsgebunden, braucht örtliche und zeitliche Verlässlichkeit.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!