Checkliste Gynäkologie -  - E-Book

Checkliste Gynäkologie E-Book

0,0
64,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Strukturierte Antworten für jede Frage

Du wünschst dir ein Nachschlagewerk, das dich bei deiner Arbeit schnell und zuverlässig unterstützt? Dann greife zur Checkliste Gynäkologie im kompakten Kitteltaschenformat! 

Die Checkliste Gynäkologie enthält eine Auswahl von Kapiteln aus der Referenz Gynäkologie in leicht gekürzter Form. Gut verständlich und klar strukturiert liefert das Werk verlässliche Antworten auf die Fragestellungen zu gynäkologischen Krankheitsbildern, Leitsymptomen und Methoden. Durch die übersichtliche Darstellung wird jede Frage zuverlässig, präzise und kompakt beantwortet. Ideal für alle angehenden Gynäkolog*innen und interessierte Student*innen! 

Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 730

Veröffentlichungsjahr: 2022

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Checkliste Gynäkologie

Tanja Fehm, Achim Rody, Peyman Hadji, Erich-Franz Solomayer

Kathrin Abel, Kristin Baumann, Simona Lucia Baus, Daniel Beyer, Ines Beyer, Eva-Marie Braun, Sara Yvonne Brucker, Inga Buchmann, Carlota Claussen, Thomas Dimpfl, Sebastian Findeklee, Thorben Ahrens, Thomas Fink, Dorothea Fischer, Hans Holger Fischer, Michael Friedrich, Ulrich Füllers, Lena Gabriel, Georgios Gitas, Isabell Grande-Nagel, Andreas Hackethal, Bashar Hamoud, Waltraud Anemüller, Lars C. Hanker, Tatjana Hardes, Anika von Heesen, Maximilian von Heesen, Martina Helbig, Jörg Hennefründ, Britta Hinken, Friederike Hoellen, Markus Hübner, Matthias Kalder, Pascal A. T. Baltzer, Peter Kern, Ute Kettritz, Gudula Kirtschig, Julia Christine Klüter, Helmuth Martin Knabe, Christopher Koßagk, Christos Kotanidis, Karsten Krüger, Volkmar Küppers, Ioannis Kyvernitakis, Ralph J. Lellé, Ulf Lützen, Ellen Mann, Axel S. Merseburger, Alfred O. Mück, Christoph Mundhenke, Ioannis Mylonas, Felix Neis, Frank Oehmke, David Offermann, Constanze Banz-Jansen, Peter Oppelt, Telja Pursche, Julia Radosa, Marc-Philipp Radosa, Kristin Katharina Rall, Christl Reisenauer, Susanne Reuter, Thomas Römer, Joachim Rom, Winfried G. Rossmanith, Ingo Bauerfeind, Franziska Ruf, Lukas Schlösser, Britta Schlüter, Gilda Schmidt, Günther Schneider, Rüdiger Schulz-Wendtland, Kathrin Schwedler, Sabine Segerer, Panagiotis Sklavounos, Christine Solbach, Dirk Bauerschlag, Lisa Stotz, Jonas Stroeder, Russalina Ströder, Thomas Strowitzki, Johannes Stubert, Ferenc Zoltan Takacs, Wolfgang F. Theurer, Friederike Thomasius, Joke Tio, Jan Weichert, Sascha Baum, Inka Wiegratz, Judith Riccarda Wießmeyer, Isabell Witzel

228 Abbildungen

Vorwort

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Checklisten sind im klinischen Alltag beliebt, da sie eine schnelle Orientierung ermöglichen und unterstützen, an alle notwendigen Untersuchungen oder Differentialdiagnosen zu denken. Auf Grund der hohen Akzeptanz des Standardwerkes „Referenz Gynäkologie“ haben wir die wichtigsten Kapitel zum Thema allgemeine Gynäkologie aus diesem Buch aktualisiert und für Sie als Checklisten-Kurzformat in diesem Buch zusammengestellt. Diese umfassen die präventiven und diagnostischen Grundlagen der Gynäkologie, gynäkologische Leitsymptome sowie konkrete Krankheitsbilder aus der allgemeinen Gynäkologie. Ein besonderer Fokus liegt auf der Hormonersatz – sowie Schmerztherapie im konservativen Therapieteil.

Wir hoffen, dass die Checklisten für Ihren Alltag eine wichtige Hilfestellung leisten können und Sie mit all den Informationen und Kenntnissen beliefern, die Sie benötigen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Autoren bedanken, die an der Entstehung dieses Buches mitgewirkt haben. Ebenso gilt unser Dank dem Thieme-Verlag und seinen Mitarbeitern, die dieses Projekt ermöglicht haben.

Düsseldorf, Lübeck, Frankfurt, Homburg im März 2022

Ihre

Tanja FehmAchim RodyPeyman HadjiErich Solomayer

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Vorwort

Teil I Grauer Teil: Allgemeine Maßnahmen

1 Präventive Strategien in der Gynäkologie

1.1 Gynäkologisch relevante Impfungen

1.1.1 Aktuelles

1.1.2 Definition

1.1.3 Indikationen

1.1.4 Kontraindikationen

1.1.5 Aufklärung und spezielle Risiken

1.1.6 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

1.1.7 Material

1.1.8 Durchführung

1.1.9 Mögliche Komplikationen

1.1.10 Ergebnisse

1.2 Hormonale Kontrazeption

1.2.1 Aktuelles

1.2.2 Definition

1.2.3 Indikationen

1.2.4 Kontraindikationen

1.2.5 Material

1.2.6 Durchführung

1.2.7 Mögliche Komplikationen

1.2.8 Wichtige Internetadressen

1.3 Nicht-hormonelle Kontrazeption

1.3.1 Definition

1.3.2 Indikationen

1.3.3 Kontraindikationen

1.3.4 Aufklärung und spezielle Risiken

1.3.5 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

1.3.6 Material

1.3.7 Durchführung

1.3.8 Mögliche Komplikationen

1.3.9 Postoperatives Management

1.3.10 Ergebnisse

Teil II Grauer Teil: Diagnostische Methoden in der Gynäkologie

2 Körperliche Untersuchungstechniken

2.1 Inspektion der Brust

2.1.1 Definition

2.1.2 Indikationen

2.1.3 Material

2.1.4 Durchführung

2.1.5 Mögliche Komplikationen

2.2 Palpation der Brust

2.2.1 Definition

2.2.2 Indikationen

2.2.3 Material

2.2.4 Durchführung

2.2.5 Lagerung

2.2.6 Mögliche Komplikationen

2.3 Palpation der axillären Lymphknoten

2.3.1 Definition

2.3.2 Indikationen

2.3.3 Material

2.3.4 Durchführung

2.3.5 Lagerung

2.3.6 Mögliche Komplikationen

2.4 Bimanuelle Palpation von Uterus und Adnexen

2.4.1 Definition

2.4.2 Indikationen

2.4.3 Anästhesie

2.4.4 Material

2.4.5 Durchführung

2.4.6 Mögliche Komplikationen

2.4.7 Ergebnisse

2.5 Kolposkopie

2.5.1 Aktuelles

2.5.2 Definition

2.5.3 Indikationen

2.5.4 Material

2.5.5 Durchführung

2.5.6 Mögliche Komplikationen

2.5.7 Ergebnisse

2.6 Rektovaginale Palpation

2.6.1 Definition

2.6.2 Indikationen

2.6.3 Material

2.6.4 Durchführung

2.6.5 Mögliche Komplikationen

2.7 Palpation der inguinalen Lymphknoten

2.7.1 Definition

2.7.2 Indikationen

2.7.3 Material

2.7.4 Durchführung

2.7.5 Mögliche Komplikationen

3 Probenentnahme, Histologie und Zytologie

3.1 Stanzbiopsie der Mamma

3.1.1 Definition

3.1.2 Indikationen

3.1.3 Anästhesie

3.1.4 Präinterventionelle Diagnostik

3.1.5 Material

3.1.6 Durchführung

3.1.7 Mögliche Komplikationen

3.2 Aspirationszytologie

3.2.1 Definition

3.2.2 Indikationen

3.2.3 Kontraindikationen

3.2.4 Anästhesie

3.2.5 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

3.2.6 Material

3.2.7 Durchführung

3.2.8 Mögliche Komplikationen

3.2.9 Ergebnisse

3.3 Lymphknotenbiopsie

3.3.1 Definition

3.3.2 Indikationen

3.3.3 Kontraindikationen

3.3.4 Anästhesie

3.3.5 Aufklärung und spezielle Risiken

3.3.6 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

3.3.7 Material

3.3.8 Durchführung

3.3.9 Mögliche Komplikationen

3.3.10 Postoperatives Management

3.4 Zytologische Diagnostik der Vagina

3.4.1 Aktuelles

3.4.2 Definition

3.4.3 Indikationen

3.4.4 Material

3.4.5 Durchführung

3.4.6 Mögliche Komplikationen

3.4.7 Ergebnisse

3.5 Zytologie

3.5.1 Definition

3.5.2 Indikationen

3.5.3 Material

3.5.4 Durchführung

3.5.5 Lagerung

3.5.6 Operationsschritte

3.5.7 Mögliche Komplikationen

3.5.8 Ergebnisse

3.6 Zytologische Diagnostik der Zervix

3.6.1 Aktuelles

3.6.2 Definition

3.6.3 Indikationen

3.6.4 Material

3.6.5 Durchführung

3.6.6 Ergebnisse

3.7 Endometriumbiopsie

3.7.1 Aktuelles

3.7.2 Definition

3.7.3 Indikationen

3.7.4 Kontraindikationen

3.7.5 Anästhesie

3.7.6 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

3.7.7 Material

3.7.8 Durchführung

3.7.9 Mögliche Komplikationen

3.7.10 Postoperatives Management

3.7.11 Ergebnisse

3.8 Aszitespunktion

3.8.1 Definition

3.8.2 Indikationen

3.8.3 Kontraindikationen

3.8.4 Anästhesie

3.8.5 Aufklärung und spezielle Risiken

3.8.6 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

3.8.7 Material

3.8.8 Durchführung

3.8.9 Mögliche Komplikationen

3.8.10 Postoperatives Management

3.9 Pleurapunktion

3.9.1 Definition

3.9.2 Indikationen

3.9.3 Kontraindikationen

3.9.4 Anästhesie

3.9.5 Aufklärung und spezielle Risiken

3.9.6 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

3.9.7 Material

3.9.8 Durchführung

3.9.9 Mögliche Komplikationen

3.9.10 Postoperatives Management

4 Bildgebung und instrumentelle Diagnostik

4.1 Mammasonografie

4.1.1 Aktuelles

4.1.2 Definition

4.1.3 Indikationen

4.1.4 Material

4.1.5 Durchführung

4.1.6 Mögliche Komplikationen

4.2 Lymphknotenszintigrafie

4.2.1 Definition

4.2.2 Indikationen

4.2.3 Kontraindikationen

4.2.4 Material

4.2.5 Durchführung

4.2.6 Mögliche Komplikationen

4.3 PET/CT bei gynäkologischen Tumoren

4.3.1 Definition

4.3.2 Indikationen

4.3.3 Kontraindikationen

4.3.4 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

4.3.5 Material

4.3.6 Durchführung

4.3.7 Mögliche Komplikationen

4.3.8 Ergebnisse

4.4 Skelettszintigrafie

4.4.1 Definition

4.4.2 Indikationen

4.4.3 Kontraindikationen

4.4.4 Aufklärung und spezielle Risiken

4.4.5 Material

4.4.6 Durchführung

4.4.7 Mögliche Komplikationen

4.5 Rektoskopie

4.5.1 Definition

4.5.2 Indikationen

4.5.3 Anästhesie

4.5.4 Aufklärung und spezielle Risiken

4.5.5 Material

4.5.6 Durchführung

4.5.7 Mögliche Komplikationen

4.5.8 OP-Bericht

4.6 Urethrozystoskopie

4.6.1 Definition

4.6.2 Indikationen

4.6.3 Kontraindikationen

4.6.4 Anästhesie

4.6.5 Material

4.6.6 Durchführung

4.6.7 Mögliche Komplikationen

4.7 Urodynamische Diagnostik

4.7.1 Definition

4.7.2 Indikationen

4.7.3 Kontraindikationen

4.7.4 Präinterventionelle Diagnostik

4.7.5 Material

4.7.6 Durchführung

4.7.7 Mögliche Komplikationen

4.8 Mammografie

4.8.1 Aktuelles

4.8.2 Definition

4.8.3 Indikationen

4.8.4 Kontraindikationen

4.8.5 Material

4.8.6 Durchführung

4.8.7 Mögliche Komplikationen

4.9 Kernspintomografie der Brust

4.9.1 Definition

4.9.2 Indikationen

4.9.3 Kontraindikationen

4.9.4 Material

4.9.5 Durchführung

4.9.6 Ergebnisse

4.10 Innovative Mammabildgebung: Tomosynthese

4.10.1 Definition

4.10.2 Indikationen

4.10.3 Material

4.10.4 Durchführung

4.10.5 Mögliche Komplikationen

4.11 Kontrastangehobene Dual-energy-spektrale Mammografie (CESM)

4.11.1 Definition

4.11.2 Indikationen

4.11.3 Kontraindikationen

4.11.4 Material

4.11.5 Durchführung

4.11.6 Mögliche Komplikationen

4.12 Scherwellenelastografie und Acoustic Radiation Force Impulse Imaging (ARFI)

4.12.1 Definition

4.12.2 Indikationen

4.12.3 Material

4.12.4 Durchführung

4.12.5 Mögliche Komplikationen

4.13 Diffusionsgewichtete Bildgebung (Diffusion-Weighted-Imaging, DWI)

4.13.1 Definition

4.13.2 Indikationen

4.13.3 Material

4.13.4 Durchführung

4.13.5 Mögliche Komplikationen

4.14 Galaktografie

4.14.1 Aktuelles

4.14.2 Definition

4.14.3 Indikationen

4.14.4 Kontraindikationen

4.14.5 Material

4.14.6 Durchführung

4.14.7 Mögliche Komplikationen

4.15 Transvaginale Sonografie (TVS)

4.15.1 Aktuelles

4.15.2 Definition

4.15.3 Indikationen

4.15.4 Kontraindikationen

4.15.5 Material

4.15.6 Durchführung

4.15.7 Mögliche Komplikationen

4.16 Transabdominelle Sonografie von Uterus und Adnexen

4.16.1 Definition

4.16.2 Indikationen

4.16.3 Material

4.16.4 Durchführung

4.16.5 Mögliche Komplikationen

4.17 CT Becken

4.17.1 Definition

4.17.2 Indikationen

4.17.3 Kontraindikationen

4.17.4 Aufklärung und spezielle Risiken

4.17.5 Material

4.17.6 Durchführung

4.17.7 Mögliche Komplikationen

4.17.8 Postoperatives Management

4.18 MRT Becken

4.18.1 Definition

4.18.2 Indikationen

4.18.3 Kontraindikationen

4.18.4 Material

4.18.5 Durchführung

4.18.6 Mögliche Komplikationen

5 Labordiagnostik

5.1 Endokrinologische Abklärung

5.1.1 Definition

5.1.2 Indikationen

5.1.3 Material

5.1.4 Durchführung

5.1.5 Mögliche Komplikationen

5.2 Notfalllabor

5.2.1 Definition

5.2.2 Indikationen

5.2.3 Kontraindikationen

5.2.4 Material

5.2.5 Durchführung

5.2.6 Mögliche Komplikationen

5.3 Tumormarker

5.3.1 Definition

5.3.2 Indikationen

5.3.3 Aufklärung und spezielle Risiken

5.3.4 Material

5.3.5 Durchführung

5.3.6 Mögliche Komplikationen

5.3.7 Ergebnisse

6 Endoskopische Diagnostik

6.1 Diagnostische Hysteroskopie

6.1.1 Definition

6.1.2 Indikationen

6.1.3 Kontraindikationen

6.1.4 Anästhesie

6.1.5 Aufklärung und spezielle Risiken

6.1.6 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

6.1.7 Material

6.1.8 Durchführung

6.1.9 Mögliche Komplikationen

6.1.10 OP-Bericht

6.1.11 Postoperatives Management

6.2 Diagnostische Laparoskopie

6.2.1 Definition

6.2.2 Indikationen

6.2.3 Kontraindikationen

6.2.4 Anästhesie

6.2.5 Aufklärung und spezielle Risiken

6.2.6 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

6.2.7 Material

6.2.8 Durchführung

6.2.9 Mögliche Komplikationen

6.2.10 Postoperative Komplikationen

6.2.11 OP-Bericht

6.2.12 Postoperatives Management

Teil III Grüner Teil: Leitsymptome und -befunde in der Gynäkologie

7 Allgemeine Leitsymptome

7.1 Fluor vaginalis

7.1.1 Definition

7.1.2 Epidemiologie

7.1.3 Ätiologie und Pathogenese

7.1.4 Symptomatik

7.1.5 Diagnostik

7.1.6 Differenzialdiagnosen

7.1.7 Therapie

7.1.8 Verlauf und Prognose

7.2 Stuhlinkontinenz

7.2.1 Definition

7.2.2 Epidemiologie

7.2.3 Ätiologie und Pathogenese

7.2.4 Symptomatik

7.2.5 Diagnostik

7.2.6 Differenzialdiagnosen

7.2.7 Therapie

7.2.8 Verlauf und Prognose

7.3 Pruritus vulvae

7.3.1 Definition

7.3.2 Epidemiologie

7.3.3 Ätiologie und Pathogenese

7.3.4 Symptomatik

7.3.5 Diagnostik

7.3.6 Differenzialdiagnosen

7.3.7 Therapie

7.3.8 Prävention

7.3.9 Verlauf und Prognose

7.4 Axilläre Lymphknotenschwellung

7.4.1 Definition

7.4.2 Epidemiologie

7.4.3 Ätiologie und Pathogenese

7.4.4 Symptomatik

7.4.5 Diagnostik

7.4.6 Differenzialdiagnosen

7.4.7 Therapie

7.4.8 Verlauf und Prognose

7.5 Inguinale Lymphknotenschwellung

7.5.1 Definition

7.5.2 Epidemiologie

7.5.3 Ätiologie und Pathogenese

7.5.4 Symptomatik

7.5.5 Diagnostik

7.5.6 Differenzialdiagnosen

7.5.7 Therapie

7.5.8 Nachsorge

7.5.9 Verlauf und Prognose

7.6 Unterbauchtumor

7.6.1 Definition

7.6.2 Epidemiologie

7.6.3 Ätiologie und Pathogenese

7.6.4 Symptomatik

7.6.5 Diagnostik

7.6.6 Differenzialdiagnosen

7.6.7 Therapie

7.6.8 Prävention

7.6.9 Nachsorge

7.6.10 Verlauf und Prognose

7.7 Unterbauchschmerzen

7.7.1 Definition

7.7.2 Epidemiologie

7.7.3 Ätiologie und Pathogenese

7.7.4 Symptomatik

7.7.5 Diagnostik

7.7.6 Differenzialdiagnosen

7.7.7 Therapie

7.7.8 Prävention

7.7.9 Verlauf und Prognose

7.8 Aszites

7.8.1 Definition

7.8.2 Epidemiologie

7.8.3 Ätiologie und Pathogenese

7.8.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

7.8.5 Symptomatik

7.8.6 Diagnostik

7.8.7 Differenzialdiagnosen

7.8.8 Therapie

7.8.9 Nachsorge

7.8.10 Verlauf und Prognose

7.9 Vaginale Blutung

7.9.1 Definition

7.9.2 Epidemiologie

7.9.3 Ätiologie und Pathogenese

7.9.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

7.9.5 Symptomatik

7.9.6 Diagnostik

7.9.7 Differenzialdiagnosen

7.9.8 Therapie

7.9.9 Prävention

7.9.10 Nachsorge

7.9.11 Verlauf und Prognose

7.10 Harninkontinenz

7.10.1 Definition

7.10.2 Epidemiologie

7.10.3 Ätiologie und Pathogenese

7.10.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

7.10.5 Symptomatik

7.10.6 Diagnostik

7.10.7 Differenzialdiagnosen

7.10.8 Therapie

7.10.9 Verlauf und Prognose

8 Leitsymptome und -befunde der Mamma

8.1 Mammatumor

8.1.1 Aktuelles

8.1.2 Definition

8.1.3 Epidemiologie

8.1.4 Ätiologie und Pathogenese

8.1.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

8.1.6 Symptomatik

8.1.7 Diagnostik

8.1.8 Differenzialdiagnosen

8.1.9 Therapie

8.1.10 Prävention

8.1.11 Nachsorge

8.1.12 Verlauf und Prognose

8.2 Mamillensekretion

8.2.1 Definition

8.2.2 Epidemiologie

8.2.3 Ätiologie und Pathogenese

8.2.4 Symptomatik

8.2.5 Diagnostik

8.2.6 Differenzialdiagnosen

8.2.7 Therapie

8.2.8 Verlauf und Prognose

8.3 Rötung der Mamma

8.3.1 Definition

8.3.2 Epidemiologie

8.3.3 Ätiologie und Pathogenese

8.3.4 Symptomatik

8.3.5 Diagnostik

8.3.6 Differenzialdiagnosen

8.3.7 Therapie

8.3.8 Verlauf und Prognose

8.4 Mastopathie

8.4.1 Definition

8.4.2 Epidemiologie

8.4.3 Ätiologie und Pathogenese

8.4.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

8.4.5 Symptomatik

8.4.6 Diagnostik

8.4.7 Differenzialdiagnosen

8.4.8 Therapie

8.4.9 Verlauf und Prognose

8.5 Mastodynie

8.5.1 Aktuelles

8.5.2 Definition

8.5.3 Epidemiologie

8.5.4 Ätiologie und Pathogenese

8.5.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

8.5.6 Symptomatik

8.5.7 Diagnostik

8.5.8 Differenzialdiagnosen

8.5.9 Therapie

8.5.10 Verlauf und Prognose

8.6 Makromastie

8.6.1 Definition

8.6.2 Epidemiologie

8.6.3 Ätiologie und Pathogenese

8.6.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

8.6.5 Symptomatik

8.6.6 Diagnostik

8.6.7 Differenzialdiagnosen

8.6.8 Therapie

8.6.9 Verlauf und Prognose

8.7 Mammahypoplasie

8.7.1 Definition

8.7.2 Epidemiologie

8.7.3 Ätiologie und Pathogenese

8.7.4 Symptomatik

8.7.5 Diagnostik

8.7.6 Differenzialdiagnosen

8.7.7 Therapie

8.7.8 Verlauf und Prognose

8.8 Kalkablagerungen

8.8.1 Definition

8.8.2 Epidemiologie

8.8.3 Ätiologie und Pathogenese

8.8.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

8.8.5 Symptomatik

8.8.6 Diagnostik

8.8.7 Differenzialdiagnosen

8.8.8 Therapie

8.8.9 Nachsorge

8.8.10 Verlauf und Prognose

8.9 Gynäkomastie

8.9.1 Definition

8.9.2 Epidemiologie

8.9.3 Ätiologie und Pathogenese

8.9.4 Symptomatik

8.9.5 Diagnostik

8.9.6 Differenzialdiagnosen

8.9.7 Therapie

8.9.8 Verlauf und Prognose

9 Endokrinologische Leitsymptome und -befunde

9.1 Dysmenorrhoe

9.1.1 Definition

9.1.2 Epidemiologie

9.1.3 Ätiologie und Pathogenese

9.1.4 Symptomatik

9.1.5 Diagnostik

9.1.6 Differenzialdiagnosen

9.1.7 Therapie

9.1.8 Verlauf und Prognose

9.2 Sexuelle Dysfunktion

9.2.1 Definition

9.2.2 Epidemiologie

9.2.3 Ätiologie und Pathogenese

9.2.4 Symptomatik

9.2.5 Diagnostik

9.2.6 Differenzialdiagnosen

9.2.7 Therapie

9.2.8 Verlauf und Prognose

9.3 Hyperandrogenämie und Androgenisierung

9.3.1 Definition

9.3.2 Epidemiologie

9.3.3 Ätiologie und Pathogenese

9.3.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

9.3.5 Symptomatik

9.3.6 Diagnostik

9.3.7 Differenzialdiagnosen

9.3.8 Therapie

9.3.9 Prävention

9.3.10 Nachsorge

9.3.11 Verlauf und Prognose

9.4 Galaktorrhoe

9.4.1 Definition

9.4.2 Epidemiologie

9.4.3 Ätiologie und Pathogenese

9.4.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

9.4.5 Symptomatik

9.4.6 Diagnostik

9.4.7 Differenzialdiagnosen

9.4.8 Therapie

9.4.9 Prävention

9.4.10 Verlauf und Prognose

9.5 Amenorrhoe

9.5.1 Aktuelles

9.5.2 Definition

9.5.3 Epidemiologie

9.5.4 Ätiologie und Pathogenese

9.5.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

9.5.6 Symptomatik

9.5.7 Diagnostik

9.5.8 Differenzialdiagnosen

9.5.9 Therapie

9.5.10 Prävention

9.5.11 Nachsorge

9.5.12 Verlauf und Prognose

9.6 Prämenstruelles Syndrom

9.6.1 Definition

9.6.2 Epidemiologie

9.6.3 Ätiologie und Pathogenese

9.6.4 Symptomatik

9.6.5 Diagnostik

9.6.6 Differenzialdiagnosen

9.6.7 Therapie

9.6.8 Verlauf und Prognose

9.7 Hyperprolaktinämie

9.7.1 Aktuelles

9.7.2 Definition

9.7.3 Epidemiologie

9.7.4 Ätiologie und Pathogenese

9.7.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

9.7.6 Symptomatik

9.7.7 Diagnostik

9.7.8 Differenzialdiagnosen

9.7.9 Therapie

9.7.10 Prävention

9.7.11 Nachsorge

9.7.12 Verlauf und Prognose

9.8 Abnorme uterine Blutungen

9.8.1 Definition

9.8.2 Epidemiologie

9.8.3 Ätiologie und Pathogenese

9.8.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

9.8.5 Symptomatik

9.8.6 Diagnostik

9.8.7 Differenzialdiagnosen

9.8.8 Therapie

9.8.9 Verlauf und Prognose

9.9 Zyklusstörungen

9.9.1 Definition

9.9.2 Epidemiologie

9.9.3 Ätiologie und Pathogenese

9.9.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

9.9.5 Symptomatik

9.9.6 Diagnostik

9.9.7 Differenzialdiagnosen

9.9.8 Therapie

9.9.9 Verlauf und Prognose

9.10 Infertilität

9.10.1 Definition

9.10.2 Epidemiologie

9.10.3 Ätiologie und Pathogenese

9.10.4 Symptomatik

9.10.5 Diagnostik

9.10.6 Differenzialdiagnosen

9.10.7 Therapie

9.10.8 Verlauf und Prognose

Teil IV Blauer Teil: Krankheitsbilder in der Gynäkologie

10 Entzündliche und infektiöse Krankheitsbilder

10.1 Vulvitis

10.1.1 Definition

10.1.2 Epidemiologie

10.1.3 Ätiologie und Pathogenese

10.1.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

10.1.5 Symptomatik

10.1.6 Diagnostik

10.1.7 Differenzialdiagnosen

10.1.8 Therapie

10.1.9 Verlauf und Prognose

10.2 Akute Adnexitis

10.2.1 Aktuelles

10.2.2 Definition

10.2.3 Epidemiologie

10.2.4 Ätiologie und Pathogenese

10.2.5 Symptomatik

10.2.6 Diagnostik

10.2.7 Differenzialdiagnosen

10.2.8 Therapie

10.2.9 Prävention

10.2.10 Verlauf und Prognose

10.3 Chronische Adnexitis

10.3.1 Definition

10.3.2 Epidemiologie

10.3.3 Ätiologie und Pathogenese

10.3.4 Symptomatik

10.3.5 Diagnostik

10.3.6 Differenzialdiagnosen

10.3.7 Therapie

10.3.8 Prävention

10.3.9 Verlauf und Prognose

10.4 Tuboovarialabszess

10.4.1 Aktuelles

10.4.2 Definition

10.4.3 Epidemiologie

10.4.4 Ätiologie und Pathogenese

10.4.5 Symptomatik

10.4.6 Diagnostik

10.4.7 Differenzialdiagnosen

10.4.8 Therapie

10.4.9 Verlauf und Prognose

10.5 Douglas-Abszess

10.5.1 Definition

10.5.2 Epidemiologie

10.5.3 Ätiologie und Pathogenese

10.5.4 Symptomatik

10.5.5 Diagnostik

10.5.6 Differenzialdiagnosen

10.5.7 Therapie

10.5.8 Verlauf und Prognose

10.6 Genitaltuberkulose

10.6.1 Aktuelles

10.6.2 Definition

10.6.3 Epidemiologie

10.6.4 Ätiologie und Pathogenese

10.6.5 Symptomatik

10.6.6 Diagnostik

10.6.7 Differenzialdiagnosen

10.6.8 Therapie

10.6.9 Prävention

10.6.10 Verlauf und Prognose

10.7 Gonorrhoe

10.7.1 Aktuelles

10.7.2 Definition

10.7.3 Epidemiologie

10.7.4 Ätiologie und Pathogenese

10.7.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

10.7.6 Symptomatik

10.7.7 Diagnostik

10.7.8 Differenzialdiagnosen

10.7.9 Therapie

10.7.10 Prävention

10.7.11 Nachsorge

10.7.12 Verlauf und Prognose

10.8 Syphilis

10.8.1 Aktuelles

10.8.2 Definition

10.8.3 Epidemiologie

10.8.4 Ätiologie und Pathogenese

10.8.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

10.8.6 Symptomatik

10.8.7 Diagnostik

10.8.8 Differenzialdiagnosen

10.8.9 Therapie

10.8.10 Prävention

10.8.11 Nachsorge

10.8.12 Verlauf und Prognose

10.9 Ulcus molle

10.9.1 Definition

10.9.2 Epidemiologie

10.9.3 Ätiologie und Pathogenese

10.9.4 Symptomatik

10.9.5 Diagnostik

10.9.6 Differenzialdiagnosen

10.9.7 Therapie

10.9.8 Prävention

10.9.9 Nachsorge

10.9.10 Verlauf und Prognose

10.10 Lymphogranuloma venereum

10.10.1 Definition

10.10.2 Epidemiologie

10.10.3 Ätiologie und Pathogenese

10.10.4 Symptomatik

10.10.5 Diagnostik

10.10.6 Differenzialdiagnosen

10.10.7 Therapie

10.10.8 Prävention

10.10.9 Nachsorge

10.10.10 Verlauf und Prognose

10.11 Bartholinitis

10.11.1 Definition

10.11.2 Epidemiologie

10.11.3 Ätiologie und Pathogenese

10.11.4 Symptomatik

10.11.5 Diagnostik

10.11.6 Differenzialdiagnosen

10.11.7 Therapie

10.11.8 Prävention

10.11.9 Nachsorge

10.11.10 Verlauf und Prognose

10.12 HPV-assoziierte Krankheitsbilder

10.12.1 Aktuelles

10.12.2 Definition

10.12.3 Epidemiologie

10.12.4 Ätiologie und Pathogenese

10.12.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

10.12.6 Symptomatik

10.12.7 Diagnostik

10.12.8 Differenzialdiagnosen

10.12.9 Therapie

10.12.10 Prävention

10.12.11 Nachsorge

10.12.12 Verlauf und Prognose

10.13 Harnwegsinfektion

10.13.1 Aktuelles

10.13.2 Definition

10.13.3 Epidemiologie

10.13.4 Ätiologie und Pathogenese

10.13.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

10.13.6 Symptomatik

10.13.7 Diagnostik

10.13.8 Differenzialdiagnosen

10.13.9 Therapie

10.13.10 Prävention

10.13.11 Verlauf und Prognose

10.14 Herpes simplex genitalis

10.14.1 Aktuelles

10.14.2 Definition

10.14.3 Epidemiologie

10.14.4 Ätiologie und Pathogenese

10.14.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

10.14.6 Symptomatik

10.14.7 Diagnostik

10.14.8 Differenzialdiagnosen

10.14.9 Therapie

10.14.10 Prävention

10.14.11 Verlauf und Prognose

10.15 Kondylome der Vagina

10.15.1 Definition

10.15.2 Epidemiologie

10.15.3 Ätiologie und Pathogenese

10.15.4 Symptomatik

10.15.5 Diagnostik

10.15.6 Differenzialdiagnosen

10.15.7 Therapie

10.15.8 Prävention

10.15.9 Verlauf und Prognose

10.16 Infektiöse Kolpitis

10.16.1 Aktuelles

10.16.2 Definition

10.16.3 Epidemiologie

10.16.4 Ätiologie und Pathogenese

10.16.5 Symptomatik

10.16.6 Diagnostik

10.16.7 Differenzialdiagnosen

10.16.8 Therapie

10.16.9 Prävention

10.16.10 Verlauf und Prognose

10.17 Colpitis senilis

10.17.1 Definition

10.17.2 Epidemiologie

10.17.3 Ätiologie und Pathogenese

10.17.4 Symptomatik

10.17.5 Diagnostik

10.17.6 Differenzialdiagnosen

10.17.7 Therapie

10.17.8 Verlauf und Prognose

10.18 Zervizitis

10.18.1 Definition

10.18.2 Epidemiologie

10.18.3 Ätiologie und Pathogenese

10.18.4 Symptomatik

10.18.5 Diagnostik

10.18.6 Differenzialdiagnosen

10.18.7 Therapie

10.18.8 Prävention

10.18.9 Verlauf und Prognose

10.19 Infektiöse Endometritis

10.19.1 Definition

10.19.2 Epidemiologie

10.19.3 Ätiologie und Pathogenese

10.19.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

10.19.5 Symptomatik

10.19.6 Diagnostik

10.19.7 Differenzialdiagnosen

10.19.8 Therapie

10.19.9 Prävention

10.19.10 Verlauf und Prognose

11 Urogenitale Krankheitsbilder

11.1 Descensus uteri

11.1.1 Aktuelles

11.1.2 Definition

11.1.3 Epidemiologie

11.1.4 Ätiologie und Pathogenese

11.1.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

11.1.6 Symptomatik

11.1.7 Diagnostik

11.1.8 Differenzialdiagnosen

11.1.9 Therapie

11.1.10 Prävention

11.1.11 Verlauf und Prognose

11.2 Zystozele, Rektozele

11.2.1 Definition

11.2.2 Epidemiologie

11.2.3 Ätiologie und Pathogenese

11.2.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

11.2.5 Symptomatik

11.2.6 Diagnostik

11.2.7 Differenzialdiagnosen

11.2.8 Therapie

11.2.9 Prävention

11.2.10 Verlauf und Prognose

11.3 Harnfisteln

11.3.1 Definition

11.3.2 Epidemiologie

11.3.3 Ätiologie und Pathogenese

11.3.4 Symptomatik

11.3.5 Diagnostik

11.3.6 Differenzialdiagnosen

11.3.7 Therapie

11.3.8 Verlauf und Prognose

11.4 Inkontinenz

11.4.1 Aktuelles

11.4.2 Definition

11.4.3 Epidemiologie

11.4.4 Ätiologie und Pathogenese

11.4.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

11.4.6 Symptomatik

11.4.7 Diagnostik

11.4.8 Differenzialdiagnosen

11.4.9 Therapie

11.4.10 Prävention

11.4.11 Verlauf und Prognose

11.5 Vaginalblindsackprolaps

11.5.1 Aktuelles

11.5.2 Definition

11.5.3 Epidemiologie

11.5.4 Ätiologie und Pathogenese

11.5.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

11.5.6 Symptomatik

11.5.7 Diagnostik

11.5.8 Therapie

11.5.9 Nachsorge

11.5.10 Verlauf und Prognose

12 Gynäkologische Fehlbildungen

12.1 Fehlbildungen der Vagina

12.1.1 Aktuelles

12.1.2 Definition

12.1.3 Epidemiologie

12.1.4 Ätiologie und Pathogenese

12.1.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

12.1.6 Symptomatik

12.1.7 Diagnostik

12.1.8 Differenzialdiagnosen

12.1.9 Therapie

12.1.10 Nachsorge

12.1.11 Verlauf und Prognose

12.2 Fehlbildungen des Uterus

12.2.1 Definition

12.2.2 Epidemiologie

12.2.3 Ätiologie und Pathogenese

12.2.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

12.2.5 Symptomatik

12.2.6 Diagnostik

12.2.7 Differenzialdiagnosen

12.2.8 Therapie

12.2.9 Verlauf und Prognose

13 Benigne Brusterkrankungen

13.1 Mastitis

13.1.1 Definition

13.1.2 Epidemiologie

13.1.3 Ätiologie und Pathogenese

13.1.4 Symptomatik

13.1.5 Diagnostik

13.1.6 Differenzialdiagnosen

13.1.7 Therapie

13.1.8 Verlauf und Prognose

13.2 Milchgangspapillom

13.2.1 Definition

13.2.2 Epidemiologie

13.2.3 Ätiologie und Pathogenese

13.2.4 Symptomatik

13.2.5 Diagnostik

13.2.6 Differenzialdiagnosen

13.2.7 Therapie

13.2.8 Verlauf und Prognose

13.3 Fehlbildungen der weiblichen Brust

13.3.1 Definition

13.3.2 Epidemiologie

13.3.3 Ätiologie und Pathogenese

13.3.4 Symptomatik

13.3.5 Diagnostik

13.3.6 Differenzialdiagnosen

13.3.7 Therapie

13.3.8 Verlauf und Prognose

14 Endokrinologische Krankheitsbilder

14.1 Prämature Ovarialinsuffizienz

14.1.1 Aktuelles

14.1.2 Definition

14.1.3 Epidemiologie

14.1.4 Ätiologie und Pathogenese

14.1.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

14.1.6 Symptomatik

14.1.7 Diagnostik

14.1.8 Differenzialdiagnosen

14.1.9 Therapie

14.1.10 Prävention

14.1.11 Nachsorge

14.1.12 Verlauf und Prognose

14.2 Endometriose

14.2.1 Definition

14.2.2 Epidemiologie

14.2.3 Ätiologie und Pathogenese

14.2.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

14.2.5 Symptomatik

14.2.6 Diagnostik

14.2.7 Differenzialdiagnosen

14.2.8 Therapie

14.2.9 Nachsorge

14.2.10 Verlauf und Prognose

14.3 Osteoporose

14.3.1 Aktuelles

14.3.2 Definition

14.3.3 Epidemiologie

14.3.4 Ätiologie und Pathogenese

14.3.5 Symptomatik

14.3.6 Diagnostik

14.3.7 Differenzialdiagnosen

14.3.8 Therapie

14.3.9 Nachsorge

14.3.10 Verlauf und Prognose

15 Gutartige Tumoren des inneren Genitals

15.1 Ovarialzysten

15.1.1 Definition

15.1.2 Epidemiologie

15.1.3 Ätiologie und Pathogenese

15.1.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

15.1.5 Symptomatik

15.1.6 Diagnostik

15.1.7 Differenzialdiagnosen

15.1.8 Therapie

15.1.9 Prävention

15.1.10 Nachsorge

15.1.11 Verlauf und Prognose

15.2 Uterusmyome und Uterus myomatosus

15.2.1 Definition

15.2.2 Epidemiologie

15.2.3 Ätiologie und Pathogenese

15.2.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

15.2.5 Symptomatik

15.2.6 Diagnostik

15.2.7 Differenzialdiagnosen

15.2.8 Therapie

15.2.9 Verlauf und Prognose

15.3 Adenomyose des Uterus

15.3.1 Definition

15.3.2 Epidemiologie

15.3.3 Ätiologie und Pathogenese

15.3.4 Symptomatik

15.3.5 Diagnostik

15.3.6 Differenzialdiagnosen

15.3.7 Therapie

15.3.8 Verlauf und Prognose

15.4 Seröses Zystadenom

15.4.1 Definition

15.4.2 Epidemiologie

15.4.3 Ätiologie und Pathogenese

15.4.4 Symptomatik

15.4.5 Diagnostik

15.4.6 Differenzialdiagnosen

15.4.7 Therapie

15.4.8 Verlauf und Prognose

15.5 Muzinöses Zystadenom

15.5.1 Definition

15.5.2 Epidemiologie

15.5.3 Ätiologie und Pathogenese

15.5.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

15.5.5 Symptomatik

15.5.6 Diagnostik

15.5.7 Differenzialdiagnosen

15.5.8 Therapie

15.5.9 Nachsorge

15.5.10 Verlauf und Prognose

15.6 Benigne Keimzelltumoren

15.6.1 Definition

15.6.2 Epidemiologie

15.6.3 Ätiologie und Pathogenese

15.6.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

15.6.5 Symptomatik

15.6.6 Diagnostik

15.6.7 Differenzialdiagnosen

15.6.8 Therapie

15.6.9 Verlauf und Prognose

15.7 Ovarialfibrom

15.7.1 Definition

15.7.2 Epidemiologie

15.7.3 Ätiologie und Pathogenese

15.7.4 Symptomatik

15.7.5 Diagnostik

15.7.6 Differenzialdiagnosen

15.7.7 Therapie

15.7.8 Verlauf und Prognose

15.8 Brenner-Tumor

15.8.1 Definition

15.8.2 Epidemiologie

15.8.3 Ätiologie und Pathogenese

15.8.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

15.8.5 Symptomatik

15.8.6 Diagnostik

15.8.7 Differenzialdiagnosen

15.8.8 Therapie

15.8.9 Nachsorge

15.8.10 Verlauf und Prognose

15.9 Benigne Keimstrangtumoren

15.9.1 Definition

15.9.2 Epidemiologie

15.9.3 Ätiologie und Pathogenese

15.9.4 Symptomatik

15.9.5 Diagnostik

15.9.6 Differenzialdiagnosen

15.9.7 Therapie

15.9.8 Nachsorge

15.9.9 Verlauf und Prognose

15.10 Ovarialkystom

15.10.1 Definition

15.10.2 Epidemiologie

15.10.3 Ätiologie und Pathogenese

15.10.4 Symptomatik

15.10.5 Diagnostik

15.10.6 Differenzialdiagnosen

15.10.7 Therapie

15.10.8 Therapeutisches Vorgehen

15.10.9 Verlauf und Prognose

15.11 Korpuspolypen

15.11.1 Aktuelles

15.11.2 Definition

15.11.3 Epidemiologie

15.11.4 Ätiologie und Pathogenese

15.11.5 Klassifikation und Risikostratifizierung

15.11.6 Symptomatik

15.11.7 Diagnostik

15.11.8 Differenzialdiagnosen

15.11.9 Therapie

15.11.10 Prävention

15.11.11 Nachsorge

15.11.12 Verlauf und Prognose

16 Gutartige Tumoren des äußeren Genitals

16.1 Lichen sclerosus

16.1.1 Definition

16.1.2 Epidemiologie

16.1.3 Ätiologie und Pathogenese

16.1.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

16.1.5 Symptomatik

16.1.6 Diagnostik

16.1.7 Differenzialdiagnosen

16.1.8 Therapie

16.1.9 Verlauf und Prognose

16.2 Benigne Veränderungen der Vulva

16.2.1 Aktuelles

16.2.2 Definition

16.2.3 Epidemiologie

16.2.4 Ätiologie und Pathogenese

16.2.5 Symptomatik

16.2.6 Diagnostik

16.2.7 Differenzialdiagnosen

16.2.8 Therapie

16.2.9 Prävention

16.2.10 Verlauf und Prognose

16.3 Gutartige Veränderungen der Zervix

16.3.1 Definition

16.3.2 Epidemiologie

16.3.3 Ätiologie und Pathogenese

16.3.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

16.3.5 Symptomatik

16.3.6 Diagnostik

16.3.7 Differenzialdiagnosen

16.3.8 Therapie

16.3.9 Prävention

16.3.10 Nachsorge

16.3.11 Verlauf und Prognose

16.4 Papillom der Zervix

16.4.1 Aktuelles

16.4.2 Definition

16.4.3 Epidemiologie

16.4.4 Ätiologie und Pathogenese

16.4.5 Symptomatik

16.4.6 Diagnostik

16.4.7 Differenzialdiagnosen

16.4.8 Therapie

16.4.9 Prävention

16.4.10 Nachsorge

16.4.11 Verlauf und Prognose

17 Schwangerschaftsassoziierte Beschwerden

17.1 Extrauteringravidität (EUG)

17.1.1 Definition

17.1.2 Epidemiologie

17.1.3 Ätiologie und Pathogenese

17.1.4 Klassifikation und Risikostratifizierung

17.1.5 Symptomatik

17.1.6 Diagnostik

17.1.7 Differenzialdiagnosen

17.1.8 Therapie

17.1.9 Nachsorge

17.1.10 Verlauf und Prognose

17.2 Gestörte Frühschwangerschaft, Frühaborte, habituelle Aborte, Cerclage, Komplikationen bei Aborten

17.2.1 Definition

17.2.2 Epidemiologie

17.2.3 Ätiologie und Pathogenese

17.2.4 Symptomatik

17.2.5 Diagnostik

17.2.6 Differenzialdiagnosen

17.2.7 Therapie

17.2.8 Prävention

17.2.9 Nachsorge

17.2.10 Verlauf und Prognose

Teil V Roter Teil: Therapeutische Verfahren in der Gynäkologie

18 Konservative Therapieverfahren

18.1 Hormonersatztherapie

18.1.1 Aktuelles

18.1.2 Definition

18.1.3 Indikationen

18.1.4 Kontraindikationen

18.1.5 Material

18.1.6 Durchführung

18.1.7 Mögliche Komplikationen

18.1.8 Ergebnisse

18.2 Schmerztherapie

18.2.1 Definition

18.2.2 Indikationen

18.2.3 Kontraindikationen

18.2.4 Anästhesie

18.2.5 Aufklärung und spezielle Risiken

18.2.6 Präoperative/Präinterventionelle Diagnostik

18.2.7 Material

18.2.8 Durchführung

18.2.9 Mögliche Komplikationen

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum/Access Code

Teil I Grauer Teil: Allgemeine Maßnahmen

1 Präventive Strategien in der Gynäkologie

1 Präventive Strategien in der Gynäkologie

1.1 Gynäkologisch relevante Impfungen

Simona Lucia Baus

1.1.1 Aktuelles

Der nonavalente Impfstoff Gardasil 9 ist seit 2016 auf dem deutschen Markt verfügbar.

1.1.2 Definition

Eine Impfung, auch Schutzimpfung oder Vakzination genannt, ist die Gabe eines Impfstoffes mit dem Ziel, vor einer (übertragbaren) Krankheit zu schützen. Sie dient der Aktivierung des Immunsystems gegen spezifische Stoffe. Impfungen wurden als vorbeugende Maßnahme gegen Infektionskrankheiten entwickelt.

Die HPV-Impfung ist ein aktiver Impfstoff, der Kapsidproteine L1 und L2 von HP-Viren enthält.

Die HPV-Impfung richtet sich je nach Impfstoff gegen mehrere HPV-Typen:

bivalent gegen die Typen 16 und 18 (Cervarix)

tetravalent gegen die Typen 6, 11, 16 und 18 (Gardasil)

nonavalent gegen die Typen 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52, und 58 (Gardasil 9)

Die StroVac-Impfung ist ein aktiver Impfstoff und enthält abgetötete Bakterienarten, die am häufigsten für Harnwegsinfekte verantwortlich sind:

6 verschieden Stämme von Escherichia coli

Proteus mirabilis

Morganella morganii

Enterococcus faecalis

Klebsiella pneumoniae

1.1.3 Indikationen

HPV-Impfung:

für alle Männer und Frauen vor Aufnahme des ersten Sexualkontaktes zur Vorbeugung von Vorstufen bösartiger Gewebsentartungen im Genitalbereich, von Gebärmutterhalskrebs und äußeren Feigwarzen

Die STIKO empfiehlt die Impfung für

alle Mädchen im Alter von 9–14 Jahren (Frauen profitieren in jedem Alter von einer HPV-Impfung, da lebenslang das Risiko einer HPV-Infektion besteht)

für Jungen zwischen 9 und 14 Jahren

Eine Kostenübernahme erfolgt in Deutschland bis zum 17. Lebensjahr, manche Kassen übernehmen freiwillig diese Leistung bis zum 26. Lebensjahr.

StroVac

chronische bzw. rezidivierende Harnwegsinfektionen

1.1.4 Kontraindikationen

akute fieberhafte Infekte

Schwangerschaft:

Eine Impfung während der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.

Falls jedoch bei unbekannter Schwangerschaft geimpft wurde, ist dies keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch, da es keine Hinweise für Veränderungen beim Fetus gibt.

Kinder unter 5 Jahren dürfen nicht mit StroVac geimpft werden.

Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe der Impfungen

1.1.5 Aufklärung und spezielle Risiken

Die Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung des Gebärmutterhalskrebses (Pap-Test) und anderer Läsionen im anogenitalen Bereich wird weiterhin empfohlen, da nicht alle kanzerogenen HPV-Typen durch die Impfung erfasst werden.

Der Nutzen einer HPV-Impfung sinkt mit steigendem Alter, da die Wahrscheinlichkeit steigt, bereits mit einem oder mehreren HPV-Typen infiziert zu sein.

Die HPV-Impfstoffe zeigen keine therapeutische Wirkung, keine beschleunigte Ausheilung von Infektionen oder Krebsvorstufen durch die Impfung.

Nach Sanierung einer HPV-bedingten Erkrankung (z.B. Laservaporisation, Konisation) profitieren Frauen und Männer auch von einer HPV-Impfung, da das Rezidivrisiko durch die Impfung gesenkt wird.

Bei immunsupprimierten Patienten verläuft die Immunantwort schlechter und die Effizienz kann dadurch niedriger ausfallen.

Außerhalb der Impfempfehlung der STIKO müssen die Kosten selbst getragen werden.

1.1.6 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

Ein HPV-Test ist vor der HPV-Impfung nicht zu empfehlen.

1.1.7 Material

HPV-Impfstoffe: Cervarix, Gardasil oder Gardasil 9

Impfung gegen rezidivierende HWI: StroVac

1.1.8 Durchführung

Die Impfungen erfolgen intramuskulär, meistens im Bereich des Musculus deltoideus.

HPV-Impfung:

9–13 Jahre nach 2-Dosen-Impfschema:

erste Injektion zu einem gewählten Zeitpunkt, zweite Injektion 6 Monate nach der ersten Injektion

ab 14 Jahren nach 3-Dosen-Impfschema:

erste Injektion zu einem gewählten Zeitpunkt, zweite Injektion 2 Monate nach der ersten Injektion, dritte Injektion 6 Monate nach der ersten Injektion

Die zweite Dosis sollte frühestens einen Monat nach der ersten Dosis und die dritte Dosis frühestens 3 Monate nach der zweiten Dosis verabreicht werden.

Alle 3 Dosen sollten innerhalb eines Zeitraums von 1 Jahr verabreicht werden.

Eine Impfung zur Auffrischung wird zurzeit nicht empfohlen.

StroVac:

Zuerst erfolgt die Grundimmunisierung 3-mal im Abstand von ca. 2 Wochen. Sie gewährleistet einen Schutz von etwa zwölf Monaten.

Die Auffrischung erfolgt durch den sogenannten Booster-StroVac nach ungefähr 1 Jahr.

1.1.9 Mögliche Komplikationen

Nach jeder Impfung können grundsätzlich Nebenwirkungen in Form von allergischen Reaktionen und Impfreaktionen auftreten.

gelegentliche Rötungen, Schwellungen, Spannungsgefühle und Schmerzen an der Einstichstelle, gelegentliche Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber, Schüttelfrost und Abgeschlagenheit

1.1.10 Ergebnisse

Die Zulassungsstudien für Cervarix und Gardasil zeigen eine fast 100%ige Effektivität gegen persistierenden Infektionen mit HPV 16 und 18 und gegen durch diese Viren verursachten Läsionen bei HPV-negativen Frauen:

98% Effektivität gegen zervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN) II/III und Adenocarcinoma in situ (AIS)verursacht durch HPV 16/18

75% Effektivität gegen anale intraepitheliale Neoplasie (AIN) II/III verursacht durch HPV 6,11,16 oder 18

100% Effektivität gegen vaginale intraepitheliale Neoplasie (VAIN) und vulväre intraepitheliale Neoplasie (VIN) verursacht durch HPV 16/18

99% Effektivität gegen anogenitale Kondylome verursacht durch HPV 6/11

Die Zulassungsstudie für

Gardasil 9 zeigte zusätzlich eine 97%ige Effektivität gegen persistierende Infektionen mit HPV 31, 33, 45, 52 und 58 und dessen assoziierte Läsionen,

für Gardasil bei Männern eine 89%ige Effektivität gegen anogenitale Kondylome, die durch HPV 6/11 verursacht wurden.

StroVac:

Bis zu 95 % der Patienten bleiben über einen Untersuchungszeitraum von 12 Monaten rezidivfrei.

Bei weiteren Patienten verlängert sich die Zeit zwischen den auftretenden Infekten.

1.2 Hormonale Kontrazeption

Inka Wiegratz

1.2.1 Aktuelles

Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) gehören in Deutschland zu den am häufigsten angewandten hormonalen Kontrazeptiva.

Sehr selten auftretende schwerwiegende Nebenwirkungen sind bekannt (z.B. venöse Thrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkte und Schlaganfälle), die überwiegend mit der Anwendung des synthetischen Estrogens Ethinylestradiol (EE) in Zusammenhang stehen.

Um diese Nebenwirkungen zu vermindern, wurde die Dosis des EE im Laufe der Zeit reduziert (die minimale Tagesdosis liegt aktuell bei 15 µg). Zusätzlich wurden Kombinationen entwickelt, die die natürlichen Estrogene Estradiol (E2) oder Estetrol (E4) an Stelle von EE enthalten. Die hepatischen Effekte, z.B. auch auf die Gerinnungsparameter, sind bei oraler Aufnahme von E2 bzw. E4 geringer als bei Anwendung von EE.

Die ersten klinischen Daten zeigen ein geringeres Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) während der Einnahme von KOK mit E2 im Vergleich zu KOK mit EE. Das Risiko ist im Vergleich zu Nichtanwenderinnen weiterhin erhöht.

Nach Umfragen wünscht sich etwa die Hälfte der Frauen eine Verringerung der Zahl der Menstruationen. Gewünschte Blutungsfrequenz: alle 2–3 Monate (30–35 %); alle 4–6 Monate (5–10 %); einmal jährlich (2–4 %); überhaupt keine Blutungen (15–20 %).

1.2.2 Definition

Kombinationspräparate

Kombinationspräparate enthalten immer eine Kombination von Estrogen und Gestagen. Sie sind in Deutschland in Form von Tabletten, als Pflaster und Vaginalring zugelassen. Die kontrazeptive Wirkung beruht in erster Linie auf der Ovulationshemmung, denn die Sexualsteroide (im Wesentlichen die Gestagen-, in geringerem Maße auch die Estrogenkomponente) stören die Follikelreifung und verhindern den LH-Anstieg. Beides ist für eine Ovulation entscheidend. Darüber hinaus hat das Gestagen zusätzlich einen negativen Einfluss auf den Zervixmukus, die Tubenmotilität und das Endometrium, was die kontrazeptive Effektivität verstärkt.

Gestagenmonopräparate mit Ovulationshemmung

Es handelt sich um estrogenfreie Ovulationshemmer, d. h., diese Präparate enthalten lediglich ein Gestagen. Dieses verhindert die Follikelreifung und Ovulation und wirkt negativ auf den Zervixmukus, die Tubenmotilität und das Endometrium. Es gibt orale Präparate (75 μg Desogestrel bzw. 4 mg Drospirenon), Implantate (Etonogestrel) sowie Injektionspräparate (Medroxyprogesteronacetat oder Norethisteronenantat).

Gestagenmonopräparate ohne Ovulationshemmung

Hierzu gehört die klassische Minipille mit 30 μg Levonorgestrel, deren kontrazeptive Wirkung im Wesentlichen auf den peripheren Gestageneffekten beruht (Zervixmukus, Tubenmotilität und Endometrium). Die Ovulation wird nicht sicher gehemmt.

Gestagenspiralen (levonorgestrelhaltige Intrauterinsysteme [LNG-IUS])

Die kontrazeptive Wirkung beruht auf der Akkumulation des Gestagens im Uterus, was zu einem atrophischen Endometrium führt. Darüber hinaus wird der Zervixmukus weitgehend undurchlässig. Die Ovulation wird meist nicht gehemmt.

hormonale Notfallkontrazeptiva

Hierfür gibt es 1,5 mg Levonorgestrel (LNG) und 30 mg Ulipristalacetat (UPA). Beide Präparate müssen möglichst sofort, jedoch spätestens 72 (LNG) bzw. 120 (UPA) Stunden nach dem ungeschützten Verkehr eingenommen werden. Damit wird der präovulatorische LH-Anstieg unterbunden, die Ovulation verhindert bzw. verzögert .

Merke

Bei den Kombinationspräparaten ist für die effektive Kontrazeption das Gestagen entscheidend, während das Estrogen hauptsächlich für eine gute Zykluskontrolle benötigt wird.

1.2.3 Indikationen

Wunsch nach Empfängnisverhütung mit hoher kontrazeptiver Effektivität.

Für einige hormonale Kontrazeptiva bestehen Zusatzindikationen:

Hypermenorrhoe ohne organische Ursache (KOK mit Estradiolvalerat und Dienogest (DNG) sowie das LNG-IUS)

mittelschwere Akne (KOK mit EE und DNG)

Seborrhoea oleosa, androgenetische Alopezie, Zwischenblutungen, unter anderem KOK (KOK mit 50 µg EE und Chlormadinonacetat)

1.2.4 Kontraindikationen

bestehende oder anamnestische thromboembolische Erkrankungen (Venenthrombose, Schlaganfall, Herzinfarkt)

hereditäre Thrombophilie

Antiphospholipidantikörper

Mikro- oder Makroangiopathien

Vaskulitis

Diabetes mellitus mit Angiopathien

unbehandelte Hypertonie

akute oder chronisch progrediente Lebererkrankungen (Zirrhose, Leberzelladenome, Virushepatitis)

intrahepatische Cholestase (auch anamnestisch)

akute Pankreatitis

Migräne mit Aura

Mammakarzinom

Schwangerschaft

Weitere absolute und relative Kontraindikationen für KOK und andere hormonale Kontrazeptiva können den WHO Medical eligibility criteria of contraceptive use und der S3-Leitlinie „Hormonelle Empfängnisverhütung“ entnommen werden.

Cave

Der kontrazeptive Vaginalring und das kontrazeptive Pflaster gehören zu den Kombinationspräparaten. Für beide gelten die gleichen Risiken und Kontraindikationen wie für die oralen Kombinationspräparate!

In den meisten Risikosituationen (z.B. Raucherinnen über 35 Jahre) bzw. Erkrankungen, bei denen Kombinationspräparate kontraindiziert sind, können Gestagenmonopräparate oral oder als Intrauterinsystem bzw. Implantat zur Verhütung angewandt werden.

Die Insertion eines IUS ist bei Cavumdeformationen, z.B. bei submukösen Myomen bzw. bei intramuralen Myomen, die das Cavum uteri deformieren, oder bei Uterusfehlbildungen kontraindiziert.

1.2.5 Material

Einlage eines LNG-IUS:

vor Insertion Ausschluss genitaler Infektionen, unauffällige Zervixzytologie, Vaginalsonografie

Zeitpunkt der Insertion:

innerhalb der ersten 7 Tage des Menstruationszyklus, vorzugsweise nach dem 2. bzw. 3. Zyklustag, wenn die Blutungsstärke bereits abgenommen hat

bei Insertion zu einem anderen Zeitpunkt: Schwangerschaft ausschließen!

Zervixpriming vor Insertion optional: Misoprostol 200 µg vaginal, 4–6 Stunden vor geplanter Insertion (off-label)

Schmerzmedikation 30–60 min vor Insertion optional: z.B. Ibuprofen (400–600 mg), Metamizol (500 mg) oder Midazolam (5–7,5 mg)

Insertion unter aseptischen Bedingungen ist obligat (Scheidendesinfektion, sterile Handschuhe).

1.2.6 Durchführung

▶ Abb. 1.1

zyklische Einnahme von KOK (konventionell):

Kombinationspräparate werden meist kontinuierlich über 21 Tage eingenommen, gefolgt von einem hormonfreien Intervall (HFI) von 7 Tagen (konventionelle Einnahme, 21/7), in dem es zur Hormonentzugsblutung kommt.

Es gibt auch Präparate, die für andere Einnahmeschemata zugelassen sind: 22/6, 24/4 oder 26/2. Dabei darf das HFI nicht verlängert werden, da die kontrazeptive Sicherheit sonst eingeschränkt bzw. aufgehoben ist.

Langzyklus bzw. kontinuierliche Einnahme von KOK:

Durch die kontinuierliche Einnahme von monophasischen KOK (täglich gleiche Dosis von Estrogen und Gestagen) über einen längeren Zeitraum kann die Anzahl der Tage mit Hormonentzugsblutungen reduziert werden, was viele Frauen aus verschiedenen Gründen begrüßen. Schon seit langer Zeit wird in Deutschland dieses als Langzyklus bezeichnete Einnahmeschema off-label angewandt. Die Patientin nimmt 2, 3, 4 oder auch mehr Pillenblister (KOK) kontinuierlich ein, sodass die Anzahl der HFI, in denen die Hormonentzugsblutung eintritt, reduziert wird. Die drei aktuell in Deutschland zugelassenen Langzykluspräparate sehen die kontinuierliche Tabletteneinnahme für 84 bzw. bis 120 Tage vor. Dementsprechend wird die jährliche Anzahl der geplanten Hormonentzugsblutungen von normalerweise 13 auf 2–4 vermindert. Im Gegensatz zur Einnahme der Pille im Langzyklus hat die kontinuierliche Einnahme von KOK ohne HFI (Langzeiteinnahme) das Ziel, eine komplette Blutungsfreiheit (Amenorrhoe) zu erzielen.

kontrazeptive Effektivität:

Hormonale Kontrazeptiva gehören zu den sichersten reversiblen Verhütungsmitteln. Bereits im ersten Einnahmezyklus besteht ein zuverlässiger kontrazeptiver Schutz, sofern ein regelmäßiger Zyklus vorliegt und am ersten Menstruationstag mit der Anwendung begonnen wird.

Die kontrazeptive Effektivität (Zuverlässigkeit) der jeweiligen Methode lässt sich mit dem Pearl-Index beurteilen. Dieser gibt die Zahl der (ungewollten) Schwangerschaften pro 100 Frauenjahre (1300 Anwendungszyklen) an. Hier wird zwischen dem Pearl-Index bei korrekter (ohne Anwendungsfehler) und typischer Anwendung (mit Anwendungsfehlern) unterschieden ( ▶ Tab. 1.1 ). Je niedriger der Pearl-Index, desto höher die kontrazeptive Effektivität.

Den meisten Fällen von „Pillenversagen“ liegen Einnahmefehler zugrunde. Es ist davon auszugehen, dass die kontrazeptive Sicherheit durch die Anwendung von KOK im Langzyklus oder bei KOK mit verkürztem HFI (4 statt 7 Tage) höher ist als bei der konventionellen Einnahme (21/7), da durch die längere kontinuierliche Einnahme der Präparate mehr Einnahmefehler „verziehen“ werden.

Falls eine Patientin über häufige Einnahmefehler bei der Pilleneinnahme berichtet, empfiehlt sich ein Wechsel der Verhütungsmethode auf eine langwirksame reversible Verhütungsmethode (long acting reversible contraception, LARC), wie z.B. ein LNG-IUS oder das Gestagenimplantat.

Abb. 1.1 Verschiedene Präparate-Typen zur hormonalen Kontrazeption.

Tab. 1.1 

Anzahl von Schwangerschaften im ersten Anwendungsjahr bei korrekter und typischer Anwendung verschiedener Verhütungsmethoden.

Verhütungsmethode

Pearl-Index bei korrekter Anwendung (bereinigter Pearl-Index)

Pearl-Index bei typischer Anwendung

keine Kontrazeption

85

85

Ovulationshemmer

orale Ovulationshemmer

0,3

2,2

kontrazeptive Pflaster

0,3

1,2

kontrazeptiver Vaginalring

0,3

1,2

Gestagenmonopräparate

Minipille ohne OH (30 µg LNG)

0,3

9

Minipille mit OH (75 µg DG oder 4 mg DRSP)

0,14

0,73

Depot-MPA

0,2

6

Gestagenimplantat

0,05

0,05

LNG-IUS

0,2

0,2

Sterilisation

Sterilisation der Frau

0,5

0,5

Sterilisation des Mannes

0,1

0,15

OH: Ovulationshemmung, LNG: Levonorgestrel; DG: Desogestrel; DRSP: Drospirenon; MPA: Medroxyprogesteronacetat; IUS: Intrauterinsystem

Basierend auf:

Dinger J, Minh TD, Buttmann N, Bardenheuer K. Effectiveness of oral contraceptive pills in a large U.S. cohort comparing progestogen and regimen. Obstet Gynecol 2011; 117: 33–40

Mansour D, Inki P, Gemzell-Danielsson K. Efficacy of contraceptive methods: A review of the literature. Eur J Contracept Reprod Health Care 2010; 15: 4–16

Trussell J. Contraceptive efficacy. In: Hatcher RA, Trussell J, Nelson AL, et al. (eds), Contraceptive Technology (20th revised edn). New York, NY: Ardent Media, 2011

World Health Organization (WHO). Medical Eligibility for contraceptive use. Fifth edition. Im Internet: https://www.who.int/publications/i/item/9789241549158; Zugriff: 22.01.2022

Merke

Je weniger hormonfreie Tage (z.B. durch kürzeres HFI, Langzyklen oder kontinuierliche Einnahme), desto stärker ist die kontrazeptive Effektivität.

1.2.7 Mögliche Komplikationen

Alle hormonalen Kontrazeptiva weisen systemische Wirkungen auf, die mehr oder weniger stark ausgeprägt sein können. Der Einfluss auf den Organismus kann Nebenwirkungen verursachen, die zum Teil günstig sind und sich therapeutisch nutzen lassen. Es können aber auch unerwünschte Effekte auftreten, die mit einem gesundheitlichen Risiko einhergehen. Im Vordergrund stehen hierbei die selten auftretenden vaskulären Risiken.

günstige Wirkungen bei Anwendung von KOK:

Besserung von menstruationsbezogenen Schmerzen (Dysmenorrhoe, Kopfschmerzen, menstruelle Migräne), Endometriosebeschwerden und des prämenstruellen Syndroms

Verminderung von Menorrhagie, Ovarialzysten und aszendierenden Genitalinfektionen

Besserung von Akne, Seborrhoe und Hirsutismus

Reduktion des Endometrium- und Ovarialkarzinoms um etwa 50–60 %

vaskuläre Risiken bei der Anwendung von KOK:

VTE-Risiko:

Kombinationspräparate – einschließlich der kontrazeptiven Pflaster und des Vaginalrings sowie der KOK mit natürlichem Estradiol – erhöhen das Risiko venöser Thrombosen auf das 2–4-Fache, wobei das absolute Risiko gering ist ( ▶ Tab. 1.2 ).

Bei Risikofaktoren wie Übergewicht, Adipositas, Rauchen, höherem Alter und/oder familiären Thrombophilien steigt das VTE-Risiko stark an ( ▶ Abb. 1.2). Es ist insbesondere in den ersten Anwendungszyklen erhöht und nimmt danach allmählich ab ( ▶ Abb. 1.3).

Die Datenlage hinsichtlich des Einflusses der Gestagen-Komponente auf das VTE-Risiko während der Einnahme von KOK ist heterogen. Dennoch sollte nach Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) insbesondere bei Erstanwenderinnen und Frauen unter 30 Jahren die Verordnung von levonorgestrelhaltigen KOK bevorzugt werden, da mit dieser Kombination das geringste Risiko für VTE einhergehe ( ▶ Tab. 1.2 ).

Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko:

Während der Einnahme von KOK kommt es zum Anstieg des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos, wobei das absolute Risiko sehr gering ist.

Das Herzinfarktrisiko erhöht sich bei Frauen im Alter zwischen 35 und 39 Jahren von etwa 1 auf 2 Fälle/10000 Frauen jährlich, wobei Risikofaktoren wie Rauchen, vorbestehende Gefäßschäden, Übergewicht/Adipositas und zunehmendes Alter die entscheidende Rolle spielen. In diesen Fällen können Gestagenmonopräparate (oral, LNG-IUS oder Gestagenimplantat) angewandt werden.

Abb. 1.2 Risiko für venöse Thromboembolien während der Einnahme von KOK in Abhängigkeit vom BMI. Basierend auf: Heinemann K, Heinemann L. Comparative risks of venous thromboembolism among users of oral contraceptives containing drospirenone and levonorgestrel. J Fam Plann Reprod Health Care 2011; 37(3): 132–135.

Abb. 1.3 VTE-Risiko während der Behandlung mit KOK in Abhängigkeit von der Einnahmedauer. Basierend auf: Heinemann K, Heinemann L. Comparative risks of venous thromboembolism among users of oral contraceptives containing drospirenone and levonorgestrel. J Fam Plann Reprod Health Care 2011; 37(3): 132–135.

Tab. 1.2 

Venöses Thromboserisiko während der Behandlung mit verschiedenen Kombinationspräparaten im Vergleich zu Nichtschwangeren, Schwangeren und Frauen in der Postpartalperiode.

Gestagen, welches im KOK enthalten ist, kombiniert mit EE oder Estradiol

Relatives Risiko im Vergleich zu Levonorgestrel

Geschätzte Inzidenz (pro 10000 Frauen und Anwendungsjahr)

nichtschwangere Nichtanwenderinnen (Alter 20–24 Jahre)

-

2

Schwangerschaft

-

5

postpartal (Geburt bis 3 Monate)

-

60

Levonorgestrel + EE

1,0 (Referenz)

5–7

Norgestimat/Norethisteron + EE

1,0

5–7

Dienogest + EE

1,6

8–11

Dienogest + Estradiol

-

7,1

Nomegestrolacetat + Estradiol

-

4,1

Gestoden/Desogestrel/Drospirenon + EE

1,5–2,0

9–12

Etonogestrel/Norelgestromin + EE

1,0–2,0

6–12

Chlormadinonacetat + EE

Drospirenon + Estetrol

noch zu bestätigen*

noch zu bestätigen*

KOK Kombinationspräparate; EE Ethinylestradiol * Um aussagekräftige Daten für das Risiko dieser Präparate erheben zu können, werden weitere Studien durchgeführt oder sind geplant.

Basierend auf:

ACOG Committee Opinion Number 540. Risk of venous thromboembolism among users of drospirenone-containing oral contraceptive pills. Obstet Gynecol 2012;120(5):1239–1242. doi:10.1097/AOG.0b013e318277c93b

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Im Internet: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2021/rhb-khk.html?nn=922024; Zugriff: 22.01.2022

Dinger J, Heinemann L, Kühl-Habich D. The safety of a drospirenone-containing oral contraceptive: final results from the European Active Surveillance study on Oral Contraceptives based on 142,475 women-years of observation. Contraception 2007; 72: 344–354

Dinger J, Möhner S, Heinemann K. Combined oral contraceptives containing dienogest and estradiol valerate may carry a lower risk of venous and arterial thromboembolism compared to conventional preparations: Results from the extended INAS-SCORE study. Front Womens Healt, 2020;5:1-8. doi: 10.15761/FWH.1000178

Ficheur G, Caron A, Beuscart JP et al. Case-crossover study to examine the change in postpartum risk of pulmonary embolism over time. BMC Pregnancy and Childbirth 2017; 17: 119

Im Internet: https://www.ema.europa.eu/en/documents/referral/benefits-combined-hormonalcontraceptives-chcs-continue-outweigh-risks_de.pdf; Zugriff: 22.01.2022

Im Internet: https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/referrals/combined-hormonal-contraceptives; Zugriff: 22.01.2022

Reed et al. Prospective controlled cohort study on the safety of a monophasic oral contraceptive containing nomegestrol acetate (2.5 mg) and 17b-oestradiol (1.5 mg) (PRO-E2 study): risk of venous and arterial thromboembolism. Eur J Contracept Reprod Health Care 2021; 26(6):439-46

Cave

Vor der Verschreibung von KOK ist es wichtig, dass die verschreibenden Ärzte vorhandene Risikofaktoren der Patientinnen erkennen und beachten. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat hierfür eine Checkliste für Ärzte entwickelt, die für diesen Zweck genutzt werden kann. Darüberhinaus müssen die Patientinnen über die Nebenwirkungen, insbesondere über die vaskulären Risiken der Präparate aufgeklärt werden. Der Inhalt des Aufklärungsgesprächs muss in der Patientenakte dokumentiert werden. Eine Unterschrift der Patientin über die Aufklärung und den Erhalt etwaigen Informationsmaterials ist zwar nicht zwingend erforderlich aber im Einzelfall sicher sinnvoll.

Praxistipp

Die Patientinnen müssen darüber aufgeklärt werden, wie sie selbst Anzeichen einer Thrombose oder Lungenembolie erkennen können. Es ist zu empfehlen, der Patientin nach dem Aufklärungsgespräch, zusätzlich die „Informationskarte für die Anwenderin“ des BfArM auszuhändigen. Auf der Homepage des Instituts können sowohl die „Checkliste“ als auch die „Informationskarte für die Anwenderin“ abgerufen werden.

Merke

Im Gegensatz zu den KOK führt die Behandlung mit Gestagenmonopräparaten (Minipillen mit oder ohne Ovulationshemmung, Gestagenimplantat oder LNG-IUS) nicht zu einem Anstieg des vaskulären Risikos und ist bei Patientinnen mit entsprechenden Risikofaktoren möglich.

1.2.8 Wichtige Internetadressen

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Rote Hand Brief zu kombinierten hormonalen Kontrazeptiva, einschließlich Informationsmaterialien: Risiko von venösen Thromboembolien. Im Internet: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2021/rhb-khk.html?nn=922024 Stand: 22.01.2022

1.3 Nicht-hormonelle Kontrazeption

Sebastian Findeklee

1.3.1 Definition

medizinische, mechanische und natürliche Methoden der Empfängnisverhütung ohne den Gebrauch von Gestagenen

1.3.2 Indikationen

absolute Kontraindikation gegen den Einsatz von Hormonen z.B. Hormonrezeptor-positives Mammakarzinom

Unverträglichkeit von Hormonen

Wunsch der Patientin

1.3.3 Kontraindikationen

Schwangerschaft

Mamma- oder Genitalkarzinom

beim Intrauterinsystem (IUS) Infektion des Genitaltrakts, Uterusanomalie und ausgeprägte submuköse Myome

1.3.4 Aufklärung und spezielle Risiken

bei Einsatz operativer Verfahren:

spezifische OP-Risiken (z.B. Organverletzung, Blutung/Nachblutung, Infektion, Wundheilungsstörungen, Thrombose/Embolie, Narkoserisiko)

Irreversibilität

bei Einsatz eines Intrauterinsystems aus Kupfer:

Risiko einer aszendierenden Infektion mit dem potenziellen Risiko für Endometritis und Adnexitis sowie spätere Sterilität

Gefahr der Verschlechterung einer Dysmenorrhoe

ausgeprägte Schmerzen bei der Einlage insbesondere bei Nulliparität und Zervixstenose, ggf. Notwendigkeit einer Narkose (Risiko 5–20 %)

Risiko der Dislokation und des operativen Eingriffs zur Entfernung

Zunahme einer Hypermenorrhoe

bei Einsatz mechanischer und natürlicher Methoden:

geringe Zuverlässigkeit

1.3.5 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik

vor Anwendung aller Verfahren:

Aufklärung über spezifische Risiken, Ablauf, Chancen und Kosten (keine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenversicherung ab dem Alter von 23 Jahren außer bei speziellen Indikationen wie Hypermenorrhoe oder Endometriose)

vor Anwendung operativer Verfahren:

präoperatives Labor

gynäkologische Untersuchung

OP-Aufklärung

Prämedikation und Aufklärung durch Anästhesie

vor Einlage eines Kupfer-Intrauterinsystems:

gynäkologische Untersuchung

aktueller unauffälliger PAP-Abstrich

aktueller unauffälliger mikrobiologischer Abstrich

aktueller unauffälliger Chlamydien-Abstrich

Praxistipp

Auch unmittelbar vor der Einlage eines Intrauterinsystems sollte eine Infektionsdiagnostik mittels Bestimmung des vaginalen pH-Werts und Nativpräparat erfolgen.

1.3.6 Material

▶ Tab. 1.3 

Tab. 1.3 

Materialbedarf für unterschiedliche Verhütungsmethoden.

Methode

Material

Wirkprinzip

operative Verfahren

OP-Set für Laparoskopie: Skalpell, Pinzetten, Verres-Nadel, Trokare, Gasinsufflator, Drucksonde, Kamera, scharfe/stumpfe Fasszange, Schere, Taststab, bipolare Koagulation, Nadelhalter und Nahtmaterial, Anästhesie

Verhinderung des Transports der Eizelle in das Cavum uteri

Medizinprodukte

Spekulum selbsthaltend, Kupfer-Intrauterinsystem oder Kupferkette, Ultraschallgerät

lokale Entzündungsreaktion zur Hemmung von Spermientransport und Tubenmotilität, Implantations-Hemmung

mechanische Verfahren

Kondom, Portiokappe, Scheidendiaphragma oder spermizide Substanzen

Verhinderung des Eindringens von Spermien in den weiblichen Genitaltrakt

natürliche Verfahren

Zykluskalender, Thermometer

Geschlechtsverkehr im nicht-fertilen Zeitfenster

1.3.7 Durchführung

operative Verfahren ( ▶ Abb. 1.4):

Lagerung der Patientin für operative Laparoskopie

Anlage eines Pneumoperitoneums nach subumbilikaler Inzision

Einbringen der Optik und Anlage von 2–3 weiteren Trokareinstichen unter Kamerasicht

Unterbindung der Eileiter mittels intrakorporaler Naht, alternativ bipolare Koagulation, Tubenteilentfernung oder komplette Salpingektomie beidseits

Blutstillung und Spülung

ggf. Einlage einer Drainage

Ablassen des Pneumoperitoneums

Entfernen der Instrumente und Naht der Trokareinstiche

Kupfer-Intrauterinsysteme ( ▶ Abb. 1.5▶ Abb. 1.6):

Einlage am Ende der Menstruation (ca. 5. Zyklustag)

ggf. 6 Stunden vor der Einlage Gabe von Misoprostol 200 μg oral

Spekulumeinstellung

pH-Wert-Bestimmung und Nativpräparat

Messung des Portio-Fundus-Abstands mit dem Hysterometer

Einführen der Einführhülse und Platzierung des Intrauterinsystems unterhalb des Fundus uteri

Zurückziehen der Einführhülse und Entfaltung des Intrauterinsystems im Cavum uteri

Abschneiden des Rückholfadens ca. 2 cm von der Portio entfernt

sonografische Lagekontrolle

bei Kreislaufstabilität Mobilisierung und Entlassung der Patientin

mechanische Verfahren:

Kondom für den Mann ( ▶ Abb. 1.7): Überstreifen eines Überzugs aus hochelastischem Gummi über das männliche Glied vor dem Geschlechtsverkehr

Kondom für die Frau: lockere Einlage in die Vagina vor dem Geschlechtsverkehr

Scheidendiaphragma: Einbringen des zusammengedrückten Diaphragmas vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide, wo es sich zwischen Symphyse und hinterem Scheidengewölbe entfaltet.

Portiokappe: Aufsetzen einer Kappe auf die Portio nach der Menstruation und Entfernung vor der nächsten erwarteten Menstruation durch die Frau oder Ärztin/Arzt.

Spermizide: Einbringen von Substanzen in die Vagina vor dem Koitus, die die Spermienmotilität hemmen sollen

natürliche Verfahren:

Coitus interruptus: Unterbrechung des Geschlechtsverkehrs vor der Ejakulation

Kalendermethode: Verzicht auf Geschlechtsverkehr in der potenziell fruchtbaren Zeit (9.–17. Zyklustag)

Billings-Methode: tägliche Beobachtung des Zervikalschleims durch die Frau und sexuelle Abstinenz, sobald sich die Schleimmenge an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verdoppelt

Basaltemperaturmethode: tägliche Körpertemperaturmessung durch die Frau nach der gleichen Methode immer zur gleichen Zeit, am besten nach dem morgendlichen Erwachen: Verkehr ist möglich, wenn die Temperatur an mindestens 3 aufeinanderfolgenden Tagen um mindestens 0,2 °C über der vorher ermittelten Basaltemperatur liegt, mindestens 3 vorherige Probezyklen sind notwendig.

Eine Kombination mehrerer natürlicher Methoden ist möglich.

Abb. 1.4 Anatomische Darstellung von Gebärmutter und Eileitern mit Durchtrennung der Eileiter und Einlage eines Intrauterinsystems (unten).

Abb. 1.5 Kupfer-Intrauterinsystem mit Einführhülse.

Abb. 1.6 Kupfer-Intrauterinsystem mit Rückholfaden.

Abb. 1.7 Kondom.

Merke

Das Kupfer-Intrauterinsystem kann auch zur Notfallkontrazeption innerhalb von 5 Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr verwendet werden.

Merke

Das Kondom ist die einzige kontrazeptive Methode, die einen Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen bietet.

1.3.8 Mögliche Komplikationen

operative Verfahren:

allgemeine OP-Risiken

in der Regel Irreversibilität

kein 100 %iger Konzeptionsschutz

Kupfer-Intrauterinsysteme:

Genitalinfektion im Rahmen der Einlage mit evtl. Sterilität

Schmerzen und Kreislaufbeschwerden bei der Einlage

Uterusperforation

Expulsion

Verrutschen des Intrauterinsystems

Blutungsstörungen

Verstärkung einer Dysmenorrhoe

leicht erhöhtes Risiko für Extrauteringravidität

kein 100 %iger Konzeptionsschutz

mechanische Verfahren:

allergische Reaktion

Dyspareunie

unerwünschte Schwangerschaft

natürliche Verfahren:

keine, außer unerwünschter Schwangerschaft

1.3.9 Postoperatives Management

operative Verfahren:

postoperative Kontrolle der Vitalparameter

Nierensonografie zum Ausschluss von Harnleiterverletzungen

Entlassung 1–2 Tage postoperativ

bei Eileiterentfernung: Einsehen der Histologie

Kupfer-Intrauterinsystem:

sonografische Lagekontrolle unmittelbar nach Einlage sowie 6 Wochen danach (nachdem eine Menstruation mit Intrauterinsystem stattgefunden hat)

Verzicht auf Geschlechtsverkehr und Tampon-Gebrauch in den ersten Tagen nach der Einlage

Entfernung des Systems 3–5 Jahre nach der Einlage je nach Modell

1.3.10 Ergebnisse

Pearl-Index für operative Verfahren: < 1

Pearl-Index für Kupfer-Intrauterinsysteme: 0,9–3

Pearl-Index für mechanische Verfahren: 2–12

Pearl-Index für natürliche Methoden: 0,8–18

Teil II Grauer Teil: Diagnostische Methoden in der Gynäkologie

2 Körperliche Untersuchungstechniken

3 Probenentnahme, Histologie und Zytologie

4 Bildgebung und instrumentelle Diagnostik

5 Labordiagnostik

6 Endoskopische Diagnostik

2 Körperliche Untersuchungstechniken

2.1 Inspektion der Brust

Telja Pursche

2.1.1 Definition

Die Brustinspektion beschreibt die Betrachtung der Brust und der Brustwarzen.

2.1.2 Indikationen

obligater Teil der Brustuntersuchung

2.1.3 Material

Spiegel

ruhiger Raum

gute Lichtverhältnisse

ggf. Untersuchungsliege

2.1.4 Durchführung

Betrachtung der Mammae ( ▶ Abb. 2.1):

Beginn in aufrechter Position, entspannt nach unten hängende Arme

Hände in den Hüften aufstützen und anspannen und anschließend die Arme hinter dem Kopf verschränken: dadurch Anhebung der Mamma und des M. pectoralis major.

Bei großer Brust ggf. diese anheben, um auch Submammärfalte einzusehen.

Insbesondere ist zu achten auf

Größe, Form und Symmetrie,

Hautveränderungen (Rötung, Einziehung, Vorwölbung),

Veränderungen der Brustwarzen (Schuppung, Rötung, Sekretion) und

Veränderungen etwaiger Narben.

Untersuchung der Mammae.

Abb. 2.1 Sitzende oder stehende Patientin.

Abb. 2.1a Mit hängenden Armen.

Abb. 2.1b Hände in den Hüften aufgestützt.

Abb. 2.1c Arme hinter dem Kopf verschränkt.

2.1.5 Mögliche Komplikationen

keine, da nicht-interventionelle Methode

2.2 Palpation der Brust

Telja Pursche

2.2.1 Definition

Die Brustpalpation beschreibt die manuelle Untersuchung der Brust. Durch bimanuelles Abtasten des Brustgewebes können Hinweise auf Veränderungen wie zum Beispiel Knotenbildungen erkannt werden.

2.2.2 Indikationen

obligater Teil der Brustkrebsvorsorge sowohl im Rahmen der monatlichen Selbstuntersuchung der Frau wie auch bei jeder Untersuchung der Mammae

2.2.3 Material

beide Hände

ruhige Umgebung

Untersuchungsliege

2.2.4 Durchführung

bimanuelle Abtastung im Uhrzeigersinn von außen nach innen ( ▶ Abb. 2.2)

alle vier Quadranten der Mamma sowie die Mamille

achten auf:

Verdichtungen/Knoten des Gewebes

Fixierung der Brustdrüse auf dem M. pectoralis

Druck, Spannungsgefühl, Schmerzen

Palpation der Mammae.

Abb. 2.2

Abb. 2.2a Bimanuelles Abtasten der Mammae im Uhrzeigersinn im Stehen.

Abb. 2.2b Abtasten der Mammae im Uhrzeigersinn im Liegen.

Abb. 2.2c Bimanuelles Abtasten der Mamille auf Resistenzen/Sekretion.

2.2.5 Lagerung

im Stehen oder Sitzen und in Rückenlage

Untersuchung in beiden Positionen einmal

mit entspannt hängender Mamma

mit in der Taille aufgestützten Händen

mit hinter den Kopf verschränkten Armen

2.2.6 Mögliche Komplikationen

keine, da nicht-interventionelle Methode

2.3 Palpation der axillären Lymphknoten

Telja Pursche

2.3.1 Definition

Die Palpation der Axilla beschreibt die manuelle Untersuchung der Achselhöhle auf pathologische Lymphknoten oder Karzinome im axillären Ausläufer. Beim sog. CUP-Syndrom (cancer of unknown primary) kann ein auffälliger axillärer Lymphknoten der einzige Hinweis auf eine Pathologie sein.

2.3.2 Indikationen

Die Palpation der axillären Lymphknoten komplettiert die Inspektion und Palpation der Mamma.

2.3.3 Material

beide Hände

ruhige Umgebung

Untersuchungsliege

2.3.4 Durchführung

mit zwei bis drei Fingern Abtasten des axillären Ausläufers und der Axillarregion links und rechts ( ▶ Abb. 2.3)

achten auf:

vergrößerte/verhärtete Lymphknoten im Achselbereich

Druck, Spannungsgefühl, Schmerzen

Abtasten der Axilla.

Abb. 2.3

Abb. 2.3a Abtasten der Axilla bei locker hängendem Arm und entspannter Pektoralismuskulatur.

Abb. 2.3b Abtasten der Axilla in Rückenlage mit erhobenem Arm.

2.3.5 Lagerung

im Stehen oder Sitzen und in Rückenlage

Untersuchung in beiden Positionen einmal

mit in der Taille aufgestützten Händen

mit hinter den Kopf verschränktem Arm

2.3.6 Mögliche Komplikationen

keine, da nicht-interventionelle Methode

2.4 Bimanuelle Palpation von Uterus und Adnexen

Britta Schlüter

2.4.1 Definition

Es handelt sich bei der bimanuellen Palpation von Uterus und Adnexen um eine beidhändige Untersuchung des inneren Genitales, wobei eine Hand von vaginal palpiert, den Uterus und die Adnexe Richtung Bauchdecke bewegt und die andere Hand von abdominal palpiert. Sie dient der Feststellung von Lage, Größe, Konsistenz und Schmerzhaftigkeit von Uterus und Adnexen sowie der Umgebungsstrukturen: Vagina selbst, Parametrien, Blase, Rektum.

2.4.2 Indikationen

im Rahmen der Krebsvorsorge

im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge in der Frühschwangerschaft

Unterbauchschmerzen

Blutungsstörungen

ungeklärter Ausfluss

Verdacht auf eine Vergrößerung von Uterus und Adnexen aufgrund eines benignen oder malignen Befundes

Veränderungen in der Scheide, die evtl. einer Spekulumuntersuchung entgehen könnten

im Rahmen einer fachärztlichen Untersuchung nach einer Vergewaltigung

2.4.3 Anästhesie

Für den Fall, dass eine gynäkologische Untersuchung inklusive der bimanuellen Palpation indiziert ist und die Patientin diese nicht toleriert, kann die Untersuchung in einer kurzen Allgemeinanästhesie erfolgen.

Dies kann insbesondere der Fall bei Kindern sein.

Zur Vermeidung einer Traumatisierung der Patientin ist dann die Narkoseuntersuchung in Allgemeinanästhesie zu empfehlen.

2.4.4 Material

gynäkologischer Stuhl, zur optimalen Ausrichtung der Patientin, in Höhe und Neigung verstellbar

ein paar Einmalhandschuhe

etwas Wasser oder ein mildes Schleimhautdesinfektionsmittel zum Anfeuchten der Finger, die vaginal eingeführt werden

2.4.5 Durchführung

2.4.5.1 Vor Beginn des Eingriffs

Vor der Untersuchung sollte die Harnblase der Patientin entleert werden, damit das innere Genitale nicht von einer gefüllten Harnblase aus dem kleinen Becken nach kranial gedrängt wird und die Patientin kein Gefühl des Wasserlassens hat bzw. es als schmerzhaft oder unangenehm empfindet.

Der Patientin sollten zuvor die Untersuchung und der Ablauf erläutert werden.

Die Untersuchung sollte im Beisein einer medizinischen Fachangestellten oder einer Krankenschwester erfolgen.

2.4.5.2 Lagerung

Die Patientin sollte möglichst entspannt auf dem gynäkologischen Stuhl in Steinschnittlagerung gelagert werden.

Das Gesäß ist leicht über dem Rand des Stuhles zu lagern.

Der Stuhl sollte mit der Höhe und Neigung auf den Untersucher eingestellt werden.

2.4.5.3 Operationsschritte

Die Handschuhe werden angezogen und der befeuchtete Zeigefinger- und Mittelfinger in die Vagina der Patientin eingeführt. Beim Vorschieben der Finger erfolgt der hauptsächliche Druck auf die Vaginalhinterwand. Der Daumen ist abduziert; der Ringfinger und der kleine Finger sind gebeugt und werden leicht gegen den Damm der Patientin gedrückt.

Beim Vorschieben der Finger ist auf die Beschaffenheit der Vagina zu achten, insbesondere auf Schmerzhaftigkeit und Knoten.

Dann wird die Portio palpiert und auf Größe, Lage, Konsistenz und Schmerzhaftigkeit untersucht.

Parallel wird die andere Hand auf das untere Abdomen der Patientin gelegt, ungefähr zwischen Nabel und Symphyse. Im Anschluss daran wird die Portio auf die Finger aufgeladen und der Uterus wird im kleinen Becken etwas bewegt und gegen die Bauchdecke bewegt. Die andere Hand palpiert nun die Lage, Größe und Konsistenz des Uterus. Wichtig ist hier festzustellen, ob der Uterus anteflektiert oder retroflektiert im kleinen Becken liegt. Sollte die Patientin beim Bewegen der Portio über Schmerzen klagen, handelt es sich um einen Portioschiebeschmerz.

Mit der gleichen Technik werden die Adnexe bzw. die Adnexlogen palpiert. Dabei werden zur Palpation der rechten Adnexloge die Finger in das rechte Scheidengewölbe geführt. Diese Finger bewegen nun den Adnex Richtung Bauchdecke und die Hand auf dem Abdomen wandert in den rechten Unterbauch. Die Untersuchung erfolgt anschließend auf der linken Seite. Es wird auf Schmerzreiz, Lage, Konsistenz und Größe geachtet.

Beim Entfernen der Finger aus der Vagina ist auf dem Handschuh auf Blut und suspekten Ausfluss zu achten.

Cave