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Die Kleinsten sicher behandeln
Du wünschst dir ein Nachschlagewerk, das dich bei deiner Arbeit auf der Neugeborenenstation schnell und zuverlässig unterstützt? Dann greife zur 8., überarbeiteten Neuauflage der Checkliste Neonatologie im kompakten Kitteltaschenformat!
Alle relevanten Krankheitsbilder der Neonatologie konkret und praxisorientiert:
Die Checkliste Neonatologie gibt dir Sicherheit im Umgang mit den kleinen Patienten.
Gut zu wissen: Der Buchinhalt steht dir ohne weitere Kosten digital im Thieme Lernportal via medici und in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App hast du viele Inhalte auch offline immer griffbereit.
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Seitenzahl: 969
Veröffentlichungsjahr: 2025
Herausgegeben von
Orsolya Genzel-Boroviczény, Claudia Nußbaum
Susanne Bechtold-Dalla Pozza, Leonie Frommherz, Stephanie Gallitz, Orsolya Genzel-Boroviczény, Kathrin Giehl, Sabine Greil, Egbert Herting, Anne Hilgendorff, Johannes Hübner, Helmut D. Hummler, Franz Kainer, Marcus Benz, Kristina Kampmann, Mathias Klemme, Adelheid Kley, Katrin Knoflach, Matthias Knüpfer, Amelie Lotz-Havla, Esther Maier, Georg Marckmann, Lars Mense, Hans-Joachim Mentzel, Christoph Bidlingmaier, Walter Mihatsch, Georg Münch, Ania Muntau, Claudia Nußbaum, Martin Olivieri, Alenka Pecar, Hans Proquitté, Klemens Raile, Jörg Reichert, Anja Riecker, Oliver Blankenstein, Esther Rieger-Fackeldey, Claudia Roll, Reinhard Roos†, Andreas Rößlein, Mario Rüdiger, Irene Schmid, Susanne Schmidt, Peter Paul Schmittenbecher, Sebastian Schröpf, Alexander Strauss, Inken Brockow, Ulrich H. Thome, Ulrich von Both, Lutz T. Weber, K. Bauer, F. Baumeister, H. Brendel, W. Brunnhölzl, D. Busch, K. Döring, A. Enders, Robert Dalla Pozza, I. Engelsberger, Fr. Finkenzeller, A. Franz, B. Fumfahr, R. Grantzow, E. Grauel, M. Grimberg, H. Hammer, B. Kernert-Bader, K. Kurnik, Christof Dame, H. Küster, J. Liese, H. Mayer, U. Nennstiel, G. Notheis, A. Roscher, W. Röschinger, H. Schmidt, K. Schneider, A. Schulze, Oliver Ehrt, H. Segerer, M. Stein, U. Tenbrink, C. Thilmany, R. Wauer, A. Wendler, U. Wingergerst, Andreas W. Flemmer
8., überarbeitete Auflage
123 Abbildungen
Wir freuen uns, dass eine weitere Neuauflage der Checkliste Neonatologie „fällig“ wurde. Im Rahmen dieser Neuauflage haben wir alle Inhalte überprüft und aktualisiert, ein paar Themen, beispielsweise die differenzierte Dosierung von Antibiotika, neu hinzugenommen und einige wenige Fehler verbessert – und hoffentlich keine neuen hinzugefügt. Das nun bereits über ein paar Jahrzehnte bewährte Konzept der Checkliste Neonatologie, kein Lehrbuch, sondern ein schnelles Nachschlagwerk zu sein, haben wir natürlich beibehalten. Besonders auf dem Smartphone ist die Checkliste in vielen Kliniken Tag und Nacht eine wichtige Informationsquelle bei der Versorgung von Neu- und Frühgeborenen.
Wir danken allen „alten“ Autorinnen und Autoren, die sich wieder zur Mitarbeit bereitgefunden haben, und den „Neuen“, dass sie sich mit Begeisterung an die Aktualisierung der vorhandenen Texte gemacht haben. Es ist daraus ein echtes Gemeinschaftswerk entstanden, dessen inhaltliche Empfehlungen sich an der bestmöglichen Evidenz orientieren. Aufgrund der Auflagenhistorie des Buches haben inzwischen häufig mehrere Autorinnen und Autoren zu einem Kapitel beigetragen – um ihre Leistung zu würdigen, sind diejenigen, die nicht mehr aktiv an dieser Neuauflage beteiligt waren, zu Beginn des Buches aufgeführt.
Wir möchten unverändert betonen, dass es zwar zu vielen Fragen und Problemen Leitlinien und Metaanalysen gibt, welche aber kritisches Hinterfragen nicht ersetzen. Evidenzbasierte Medizin beruht auf dem gewissenhaften und wohlüberlegten Einsatz des derzeit aktuellen Wissensstandes zu Behandlung und Prognose. Sie relativiert Intuition, Erinnerung an eigene Erfahrung, „Expertenmeinung” als Basis für Entscheidungen und berücksichtigt die Werte und Präferenzen der Patienten (bzw. Eltern) bei der Wahl der Behandlung. Da auch die beste Evidenz einer gewissen Subjektivität und auch Irrtümern unterliegt, ist sie laufend einem Wandel unterworfen. Klinisches Handeln muss deswegen ergänzt werden durch das aus der Praxis geborene Prinzip „Überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus” (Alexander von Humboldt). Wir beanspruchen deswegen bewusst, nicht endgültige Antworten gegeben, sondern nur den „bestmöglichen Irrtum” auf aktuelle Fragen und Probleme der Neonatologie formuliert zu haben. Eigenes Nachdenken ist daher nicht nur erwünscht, sondern gefordert!
Der Alltag und die Praxis der klinischen Medizin kommen nicht ohne einen Erfahrungsschatz der Tradition aus. Da die Autorinnen und Autoren aus sehr vielen Kliniken stammen und wir uns bei der Abfassung der Texte gegenseitig kontrolliert und kritisiert haben, sollten nicht belegte oder umstrittene Methoden mit allenfalls lokaler Relevanz weitestgehend vermieden sein.
Literaturangaben gibt es im Konzept der Checkliste nicht. In der eRef-Version der Checkliste sind aber dennoch zu einzelnen Kapiteln weiterführende Literaturangaben verfügbar, soweit die Autorinnen und Autoren dies für wichtig erachtet haben. Darüber hinaus haben wir informative Internet-Seiten, z.B. AWMF-Leitlinien, und andere zugänglichen Seiten, die sich u.U. schneller ändern als eine Neuauflage der Checkliste möglich ist, in den Text integriert.
Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Thieme-Verlages, allen voran Frau Dr. Melanie Schäfer, für die offene, kompetente und sehr geduldige Zusammenarbeit recht herzlich.
Wir gedenken mit dieser 8. Auflage auch Prof. Reinhard Roos, der im März 2025 verstorben ist. Herr Prof. Roos hat aus dem „rosa“ Heft von Prof. Versmold zunächst ein „blaues“ Buch, das Neo-ABC, und dann 2001 zusammen mit dem Thieme Verlag die erste „Checkliste Neonatologie“ realisiert. Herr Prof. Roos wird uns mit dieser jahrzehntelangen Aktivität in nachhaltiger Erinnerung bleiben.
Liebe Leserinnen und Leser, trotz aller Sorgfalt lassen sich unklare Formulierungen oder fehlende Angaben auf Alternativen nicht vermeiden. Wir sind deswegen wie bisher für Ihre Hinweise auf mögliche Verbesserungen sehr dankbar!
München, April 2025
Orsolya Genzel-Boroviczény, Claudia Nußbaum
Titelei
Vorwort
Teil I Grauer Teil: Grundlagen
1 Perinatologische Definitionen
1.1 Definition einer Geburt
1.2 Definitionen des Gestationsalters und Nachgeburtsperioden
1.3 Definition des Geburtsgewichts
1.4 Definitionen der Mortalitätsziffern
1.5 Definitionen der Normgrenzen (Nomenklatur)
1.6 Geburtshilfliche Definitionen
2 Arbeitstechniken
2.1 Maskenbeatmung
2.1.1 Indikationen
2.1.2 Kontraindikation
2.1.3 Systeme für vorübergehende Atemunterstützung
2.1.4 Praktisches Vorgehen
2.2 Nicht invasive Beatmung (NIV)
2.2.1 Indikation und Durchführung
2.3 Intubation
2.3.1 Indikation
2.3.2 Praktisches Vorgehen
2.3.3 Komplikationen
2.3.4 Tipps zur Technik bei schwieriger Intubation
2.3.5 Extubation
2.3.6 Tubuswechsel
2.4 Surfactantgabe
2.4.1 Indikation und Durchführung
2.5 Legen einer Magensonde
2.5.1 Indikation und Durchführung
2.6 Gefäßzugänge
2.6.1 Vorbemerkungen
2.6.2 Nabelkatheter
2.6.3 Nabelarterienkatheter (NAK)
2.6.4 Nabelvenenkatheter (NVK)
2.6.5 Peripher-venöser Zugang
2.6.6 Peripher-arterieller Zugang
2.6.7 Zentraler Venenkatheter (ZVK)
2.6.8 PICC-Katheter (Silastik-Einschwemmkatheter)
2.6.9 Midline-Katheter (Seldinger-Technik)
2.6.10 Hickman-Katheter
2.6.11 Intraossärer Zugang
2.7 Blutentnahme
2.7.1 Kapilläre Blutentnahme
2.7.2 Venöse Blutentnahme
2.7.3 Arterielle Blutentnahme
2.7.4 Blutentnahme aus zentralvenösem Katheter (ZVK)
2.7.5 Blutentnahme aus Arterienkatheter
2.8 Lumbalpunktion
2.8.1 Indikation
2.8.2 Vorbereitungen
2.8.3 Praktisches Vorgehen
2.8.4 Normwerte
2.9 Suprapubische Blasenpunktion
2.9.1 Indikation
2.9.2 Material
2.9.3 Praktisches Vorgehen
2.10 Thoraxdrainage
2.10.1 Indikation
2.10.2 Entlastungspunktion im Notfall
2.10.3 Vorbereitungen Thoraxdrainage
2.10.4 Praktisches Vorgehen
2.10.5 Komplikationen
2.10.6 Entfernen der Thoraxdrainage
2.11 Perikardpunktion
2.11.1 Indikation
2.11.2 Material
2.11.3 Praktisches Vorgehen
2.12 Abdominalpunktion
2.12.1 Indikation
2.12.2 Material
2.12.3 Praktisches Vorgehen
2.12.4 Komplikationen
2.13 Analgosedierung
2.13.1 Berner Schmerzscore für Neugeborene – Revidiert (BSN-R)
2.13.2 Neonatal Pain, Agitation and Sedation Scale (N-PASS)
2.14 Blutdruckmessung
2.14.1 Indikation
2.14.2 Verfahren
2.14.3 Praktisches Vorgehen bei direkter Blutdruckmessung
2.15 pO2- und pCO2-Überwachung/Kapnografie
2.15.1 Indikation
2.15.2 Grundlagen
2.15.3 Transkutane Messung
2.15.4 Sauerstoffsättigung
2.15.5 Kapnografie
2.16 aEEG
2.16.1 Grundlagen
2.16.2 Indikation
2.16.3 Vorgehen
2.16.4 Beurteilung
2.17 Hypothermiebehandlung bei Asphyxie
2.17.1 Hintergrund
2.17.2 Einschlusskriterien
2.17.3 Vorbereitung
2.17.4 Supportive Maßnahmen
2.17.5 Hypothermiebehandlung im Verlauf
2.17.6 Beendigung der Hypothermie
2.18 Austauschtransfusion
2.18.1 Indikationen
2.18.2 Praktisches Vorgehen
2.19 Hörscreening
2.19.1 Regelungen zum Hörscreening
2.19.2 Risiko für Hörminderung
2.19.3 Transitorisch evozierte Otoakustische Emissionen
2.19.4 Elektrische Reaktionsaudiometrie (ERA)
2.19.5 Übersicht: Untersuchungs- und Stimulationsmöglichkeiten
2.19.6 Praktisches Vorgehen
2.20 Neugeborenen-Screening auf angeborene Störungen des Stoffwechsels, des Hormon- und Immunsystems sowie auf Mukoviszidose, Sichelzellkrankheit und spinale Muskelatrophie
2.20.1 Neugeborenen-Screening
2.20.2 Interpretation von Testergebnissen und Befundmitteilung
3 Bildgebende Diagnostik
3.1 Vorbemerkungen zur Sonografie
3.2 Zerebrale Sonografie
3.2.1 Grundlagen
3.2.2 Indikationen zur zerebralen Sonografie
3.2.3 Praktisches Vorgehen
3.3 Intrakranielle Dopplersonografie
3.3.1 Indikationen
3.3.2 Verfahren
3.3.3 Bei pathologischem Pulsdopplerbefund
3.3.4 Fontanellenkompressionstest
3.4 Echokardiografie
3.4.1 Indikationen
3.4.2 Verfahren
3.4.3 Echokardiografie bei persistierendem Ductus arteriosus (PDA)
3.5 Sonografie der Lunge
3.5.1 Grundlagen
3.5.2 Indikation
3.5.3 Technische Voraussetzungen
3.5.4 Durchführung der Untersuchung
3.5.5 Wichtige Lungenultraschall-Phänomene
3.5.6 Krankheitsbilder
3.6 Sonografie der Säuglingshüfte
3.6.1 Grundlagen
3.6.2 Definition der Hüfttypen
3.6.3 Praktisches Vorgehen
3.7 Abdominalsonografie
3.8 Röntgendiagnostik
3.8.1 Grundlagen
3.8.2 Röntgen-Thorax
3.8.3 Babygramm (Röntgen-Thorax und -Abdomen auf einem Bild)
3.8.4 Röntgen-Abdomen
3.9 CT und MRT
3.9.1 Computertomografie (CT)
3.9.2 Magnetresonanztomografie (MRT)
3.9.3 Indikationen Schnittbild Thorax
3.9.4 Indikationen Schnittbild Abdomen/Retroperitoneum
4 Elternbetreuung
4.1 Hinweise zur Betreuung der Eltern
4.1.1 Vorbemerkung
4.1.2 Kreißsaal
4.1.3 Gespräche und Besuche
4.2 Hinweise zu Elterninformation und Einverständniserklärung
4.3 Juristische und ethische Fragen
4.3.1 Schadenersatzklagen
4.3.2 Bei möglichen juristischen Problemen grundsätzlich veranlassen
4.3.3 Verweigerung lebensnotwendiger Therapie durch die Eltern
4.3.4 Beginn bzw. Fortsetzung oder Einstellung der Intensivmedizin?
4.4 Tod eines Kindes
4.4.1 Eltern
4.4.2 Postmortale Diagnostik
4.4.3 Formalien
4.4.4 Sektion verstorbener Kinder
4.4.5 Bestattung
4.4.6 Abschlussgespräch, genetische Beratung der Eltern
Teil II Grüner Teil: Leitsymptome und Notfälle
5 Wichtige Leitsymptome und Notfälle in der Neonatologie
5.1 SGA (IUGR)
5.1.1 Grundlagen und Definitionen
5.1.2 Ätiologie
5.1.3 Klinisches Vorgehen/Diagnostik
5.1.4 Therapie
5.1.5 Prognose
5.2 Zyanose
5.2.1 Grundlagen
5.2.2 Diagnostik
5.2.3 Therapie
5.3 Hypoglykämie
5.3.1 Grundlagen
5.3.2 Symptome und Schwellenwerte
5.3.3 Ursachen
5.3.4 Diagnostik
5.3.5 Therapie
5.3.6 Prävention
5.4 Hyperglykämie und neonataler Diabetes
5.4.1 Definitionen und Grundlagen
5.4.2 Diagnostik
5.4.3 Therapie
5.4.4 Persistierende Hyperglykämie und neonataler Diabetes
5.5 Azidose
5.5.1 Grundlagen
5.5.2 Ursachen der neonatalen Azidose
5.5.3 Therapie der neonatalen Azidose
5.6 Dyspnoe
5.6.1 Allgemeines
5.6.2 Die Symptome der Dyspnoe
5.6.3 Ursachen
5.7 Zerebrale Krampfanfälle
5.7.1 Grundlagen
5.7.2 Klassifikation
5.7.3 Differenzialdiagnosen
5.7.4 Diagnostik
5.7.5 Allgemeine und spezifische Therapiemaßnahmen
5.7.6 Antikonvulsiva
5.7.7 Prognose
5.8 Das kranke Neugeborene
5.9 Muskelhypotonie „Floppy Infant“
5.9.1 Grundlagen
5.9.2 Differenzialdiagnosen und Diagnostik
Teil III Blauer Teil: Versorgung gesunder und kranker Neu- und Frühgeborener
6 Geburtshilfliche Informationen
6.1 Prinzipien der Schwangerschaftsvorsorge
6.1.1 Feststellung der Schwangerschaft
6.1.2 Beratung/Verhaltensmaßregeln während der Schwangerschaft
6.1.3 Gesetzliche Bestimmungen
6.1.4 Frequenz der Vorsorgeuntersuchungen
6.1.5 Umfang und Inhalt der Vorsorgeuntersuchungen
6.2 Komplikationen im Schwangerschaftsverlauf
6.2.1 Präeklampsie
6.2.2 HELLP-Syndrom
6.3 Mehrlingsdiagnostik
6.3.1 Inzidenz von Mehrlingsgeburten
6.3.2 Sonografische Diagnostik der Chorionizität/Zygotie
6.3.3 Dichoriale diamniale Zwillingsschwangerschaft
6.3.4 Monochoriale Zwillingsschwangerschaft
6.3.5 Monochoriale monoamniale Zwillinge
6.3.6 Postnatale Diagnostik der Chorionizität/Zygotie
6.3.7 Überwachung von Mehrlingsgraviditäten
6.3.8 Besonderheiten von Mehrlingsgeburten
6.3.9 Geburtsleitung bei Mehrlingen
6.3.10 Mortalität von Zwillingen
6.4 Kardiotokografie (CTG) und fetale Mikroblutuntersuchung (MBU)
6.4.1 CTG: Grundlagen
6.4.2 Beurteilung des CTG
6.4.3 Fetale Mikroblutuntersuchung (MBU)
6.5 Frühgeburtlichkeit
6.5.1 Grundlagen
6.5.2 Diagnostik
6.5.3 Vorgehen bei Frühgeburtsbestrebungen
6.5.4 Tokolyse
6.5.5 Geburtsmodus
7 Geburt und Versorgung des Neu- und Frühgeborenen
7.1 Organisation im Kreißsaal
7.1.1 Grundlagen
7.1.2 Wann Kinderärzte im Kreißsaal?
7.1.3 Notwendige Voraussetzungen für die Reanimation und Versorgung Risikoneugeborener und Frühgeborener
7.2 NG- und FG-Scores zur Reife- bzw. Vitalitätsbestimmung
7.2.1 Petrussa-Index
7.2.2 Apgar-Score
7.2.3 CRIB-Score
7.3 Erstversorgung im Kreißsaal
7.3.1 Grundlagen
7.3.2 Absaugen
7.3.3 Abtrocknen und taktile Stimulation
7.3.4 Abnabeln
7.3.5 Blutgasanalyse aus Nabelschnurblut
7.3.6 Apgar-Wert festlegen
7.3.7 Medizinische Erstversorgung
7.3.8 Kriterien für die weitere Überwachung
7.3.9 Verlegung aus dem Kreißsaal (Transport)
7.3.10 Nach ambulanter Geburt
7.3.11 Aufnahme und Betreuung auf der Wochenstation
7.3.12 Entlassung von der Wochenstation
7.3.13 Umstellungsprozesse im Rahmen der Geburt
7.3.14 Erstversorgung des deprimierten Neugeborenen und Reanimation
7.4 Besonderheiten bei extrem unreifen Frühgeborenen
7.4.1 Pränatale Vorbereitung
7.4.2 Vorgehen an der Grenze der Lebensfähigkeit
7.4.3 Versorgung im Kreißsaal
7.5 Hydrops fetalis
7.5.1 Definition
7.5.2 Ursachen
7.5.3 Pränatale Maßnahmen
7.5.4 Probleme der Erstversorgung
7.5.5 Maßnahmen vor der Entbindung
7.5.6 Maßnahmen nach der Geburt
7.5.7 Maßnahmen auf der Neugeborenen-Intensivstation
7.6 Zwerchfellhernie und Zwerchfelldefekt (CDH)
7.6.1 Grundlagen
7.6.2 Maßnahmen vor der Entbindung
7.6.3 Postnatale Leitsymptome der CDH
7.6.4 Maßnahmen nach der Geburt
7.6.5 Maßnahmen auf der Neugeborenen-Intensivstation
7.7 Perinatale Asphyxie/Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie
7.7.1 Definitionen
7.7.2 Ursachen
7.7.3 Erstversorgung im Kreißsaal
7.7.4 Diagnostik
7.7.5 Therapie/Prophylaxe
7.7.6 Prognose
7.8 Erstversorgung von Neugeborenen mit chirurgisch relevanten Fehlbildungen
7.8.1 Grundlagen
7.8.2 Prognose
7.8.3 Versorgung im Kreißsaal
7.8.4 OP/Intensivstation
7.9 Aufnahme auf die Intensivstation
7.9.1 Grundlagen
7.9.2 Status erheben
7.9.3 Dokumentation
7.9.4 Labor bei Aufnahme
7.9.5 Sonstige Untersuchungen
7.9.6 Weitere wichtige Punkte
7.10 Entlassung/Verlegung von der Intensivstation
7.10.1 Vorbereitung
7.10.2 Verlegung und Entlassung
7.11 Geburtstraumen
7.11.1 Vakuum- und Zangengeburt (Forceps)
7.11.2 Hautverletzungen
7.11.3 Caput succedaneum (Geburtsgeschwulst)
7.11.4 Kephalhämatom
7.11.5 Subgaleatische Blutung
7.11.6 Subduralhämatom
7.11.7 Hämatom des M. sternocleidomastoideus
7.11.8 Klavikulafraktur
7.11.9 Schädelfraktur
7.11.10 Epiphysenlösung des Humerus
7.11.11 Plexusparesen
7.11.12 Fazialisparese
7.11.13 Rückenmarkverletzungen
7.11.14 Verletzung innerer Organe
7.12 Kind einer diabetischen Mutter
7.12.1 Steckbrief
7.12.2 Definition
7.12.3 Epidemiologie
7.12.4 Ätiologie und Pathogenese
7.12.5 Symptomatik
7.12.6 Diagnostik
7.12.7 Differenzialdiagnosen
7.12.8 Therapie
7.12.9 Verlauf und Prognose
7.12.10 Prävention
7.13 Neugeborene nach Drogenabusus in der Schwangerschaft
7.13.1 Grundlagen
7.13.2 Symptome
7.13.3 Diagnostik
7.13.4 Pflege
7.13.5 Medikamentöse Therapie
8 Wärmehaushalt
8.1 Körpertemperatur
8.1.1 Grundlagen
8.1.2 Besonderheiten der Thermoregulation sehr unreifer Frühgeborener
8.1.3 Temperaturmessung (Referenzbereiche, Messort, Besonderheiten)
8.1.4 Messgeräte
8.2 Optimale Umgebungstemperatur
8.2.1 Thermische Neutralzone
8.2.2 „Komfortzone“
8.2.3 Thermische Stabilität
8.2.4 Einstellung der Lufttemperatur im Inkubator
8.3 Wärmezufuhr
8.3.1 Allgemeines
8.3.2 Wärmegeräte
8.3.3 Besonderheiten der verschiedenen Wärmegeräte
8.4 Hypothermie
8.4.1 Grundlagen
8.4.2 Folgen
8.4.3 Prophylaxe bei der Erstversorgung und auf Station
8.4.4 Therapie
8.5 Hyperthermie
8.5.1 Grundlagen
8.5.2 Folgen
8.5.3 Prophylaxe
8.5.4 Therapie
9 Ernährung
9.1 Enterale Ernährung
9.1.1 Allgemeine Hinweise
9.1.2 Wegweiser: Ernährung je nach Reifegrad
9.1.3 Stillen: Grundlagen und Vorgehen
9.1.4 Vorgehen bei Stillproblemen
9.1.5 Stillen: Kontraindikationen
9.1.6 Bakteriologische Überwachung und Lagerung der Muttermilch
9.1.7 Stillen und Infektionen
9.1.8 Stillen und Rauchen
9.1.9 Formulaernährung
9.1.10 Glukose-Elektrolyt-Lösungen für reife Neugeborene
9.1.11 Gesunde Frühgeborene und wachstumsretardierte Kinder
9.1.12 Kranke Neu- und Frühgeborene: Menge der enteral zugeführten Nahrung
9.1.13 Kranke Neu- und Frühgeborene: Übersicht enterale Nahrungen
9.1.14 Kranke Neu- und Frühgeborene: Probleme bei der enteralen Ernährung
9.1.15 Supplementierungen
9.1.16 Spezialnahrungen und Supplemente
9.1.17 Wachstumsretardierte Kinder und Frühgeborene <2000 g Geburtsgewicht: Entlassung nach Hause
9.2 Infusionstherapie/parenterale Ernährung
9.2.1 Grundlagen und Indikationen
9.2.2 Infusionsmenge und -zusammensetzung
9.3 Hinweise zur parenteralen Ernährung
9.4 Bilanzierung
9.5 Untersuchungen zur Kontrolle der Ernährung
9.6 Komplikationen der parenteralen Ernährung
9.7 Spezielle Ernährungsprobleme
9.7.1 Nahrungsintoleranz, verzögerter Nahrungsaufbau
9.7.2 Chylothorax
10 Erkrankungen der Atemwege und Beatmung
10.1 Apnoen und Bradykardien
10.1.1 Grundlagen
10.1.2 Untersuchungen
10.1.3 Monitoring
10.1.4 Therapie
10.2 Nasse-Lunge-Syndrom
10.2.1 Grundlagen
10.2.2 Untersuchungen
10.2.3 Differenzialdiagnosen
10.2.4 Therapie
10.2.5 Prognose
10.3 Neonatales Atemnotsyndrom (RDS)/Surfactanttherapie
10.3.1 Grundlagen
10.3.2 Untersuchungen
10.3.3 Differenzialdiagnosen
10.3.4 Therapie
10.3.5 Surfactanttherapie
10.3.6 Vorgehen bei Problemen
10.3.7 Prävention des Atemnotsyndroms
10.3.8 Prognose
10.4 Bronchopulmonale Dysplasie (BPD)
10.4.1 Grundlagen
10.4.2 Definitionen
10.4.3 Symptome
10.4.4 Diagnostik
10.4.5 Differenzialdiagnosen
10.4.6 Prävention
10.4.7 Therapie
10.5 Pneumothorax des Neugeborenen
10.5.1 Vorbemerkung
10.5.2 Ätiologie und Pathogenese
10.5.3 Prädisponierende Faktoren
10.5.4 Klinische Zeichen
10.5.5 Diagnose
10.5.6 Therapie
10.5.7 Allgemeine Maßnahmen
10.6 Atelektasen
10.6.1 Vorbemerkungen
10.6.2 Pathogenese
10.6.3 Diagnosestellung
10.6.4 Therapie
10.7 Mekoniumaspirationssyndrom (MAS)
10.7.1 Definitionen
10.7.2 Vorkommen
10.7.3 Maßnahmen im Kreißsaal
10.7.4 Maßnahmen auf Station
10.7.5 Outcome
10.7.6 Prophylaxe
10.8 Sauerstofftherapie
10.8.1 Ziele der Sauerstofftherapie
10.8.2 Klinische Zeichen von Hypoxämie
10.8.3 Indikationen zur O2-Gabe
10.8.4 Applikation
10.8.5 Bedenke die Folgen der Sauerstofftoxizität!
10.8.6 Vermeidung unnötiger Sauerstofftoxizität
10.9 Continuous positive airway pressure (CPAP)/Nicht-invasive Beatmung
10.9.1 Grundlagen
10.9.2 Indikationen
10.9.3 Praktisches Vorgehen
10.10 Konventionelle maschinelle Beatmung
10.10.1 Abkürzungen/Definitionen
10.10.2 Vorbemerkungen
10.10.3 Grundprinzipien der Säuglingsbeatmung
10.10.4 Indikationen zur invasiven Beatmung (mit Intubation)
10.10.5 Ziele der Beatmung
10.10.6 Grundeinstellung und Steuerung der Beatmung
10.10.7 Überwachung der Beatmung
10.10.8 Analgosedierung/Relaxierung
10.10.9 Physiotherapie
10.10.10 Entwöhnung vom Respirator (Weaning)
10.11 Synchronisierte mechanische Beatmung
10.11.1 Grundlagen
10.11.2 Erläuterung verschiedener Triggersysteme
10.11.3 Nomenklatur verschiedener synchronisierter Beatmungsformen
10.12 Hochfrequenz-Oszillationsbeatmung (HFOV)
10.12.1 Grundlagen
10.12.2 Indikationen
10.12.3 Praktisches Vorgehen
10.12.4 Komplikationen
10.12.5 Umstellen von HFOV auf konventionelle Beatmung
10.12.6 Entwöhnung von der HFOV
10.13 Inhalative Stickstoffmonoxid-Therapie (iNO)
10.13.1 Grundlagen
10.13.2 Indikationen
10.13.3 Gefahren
10.13.4 Voraussetzungen
10.13.5 Praktisches Vorgehen
10.13.6 Alternative Behandlungsmethode: Prostaglandine [E3]
10.14 Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)
10.14.1 Grundlagen
10.14.2 Indikationen
10.14.3 Kontraindikationen
10.14.4 Vorgehensweise
10.14.5 Komplikationen
10.14.6 Prognose
10.14.7 Neonatale ECMO-Zentren
10.15 Beatmung in besonderen Situationen
10.15.1 Beatmung bei ungleicher Obstruktion der Atemwege
10.15.2 Beatmung bei vermehrtem Flüssigkeitsgehalt der Lungen
10.15.3 Beatmung bei Lungenblutung
10.15.4 Beatmung bei Mekoniumaspiration
11 Infektionen
11.1 Infektionsverdacht
11.1.1 Grundlagen
11.1.2 Perinatale Risikofaktoren
11.1.3 Klinische Zeichen
11.1.4 Diagnostik
11.1.5 Therapieindikationen
11.1.6 Grundsätze der antibiotischen Therapie
11.1.7 Initialtherapie bei Infektionen innerhalb der ersten 3–5 Lebenstage
11.1.8 Therapie bei nosokomialen Infektionen > 3.–5. Lebenstag und/oder nach 1. Therapie
11.1.9 Beendigung der Antibiotikatherapie
11.1.10 Therapiekontrolle
11.1.11 Adjuvante Therapie
11.2 Prophylaxe von Streptokokken-B-Infektionen
11.2.1 Grundlagen
11.2.2 Praktisches Vorgehen
11.3 Konnatale und perinatale Infektion: Grundlagen
11.3.1 Verdacht auf konnatale Infektion
11.3.2 Verdacht auf perinatal erworbene Virusinfektion
11.4 Konnatale und perinatale Virusinfektionen
11.4.1 Enteroviren
11.4.2 Epstein-Barr-Virus (EBV)
11.4.3 Hepatitis A
11.4.4 Hepatitis B
11.4.5 Hepatitis C
11.4.6 Hepatitis E
11.4.7 Herpes-simplex-Virus (HSV)
11.4.8 Humanes Immundefizienz-Virus (HIV)
11.4.9 Humanes Herpesvirus 6 (HHV 6)
11.4.10 Humanes Papillomavirus (HPV)
11.4.11 Influenza A und B
11.4.12 Masern
11.4.13 Mumps
11.4.14 Parvovirus B19
11.4.15 Röteln
11.4.16 Rotaviren (Gruppen A–E)
11.4.17 RSV (respiratory syncytial virus)
11.4.18 SARS-CoV-2, COVID-19
11.4.19 Varicella-Zoster-Virus (VZV)
11.4.20 Zika-Virus (ZIKV)
11.4.21 Zytomegalie
11.5 Konnatale und perinatale bakterielle Infektionen
11.5.1 Chlamydia trachomatis
11.5.2 Syphilis
11.5.3 Offene Tuberkulose der Mutter (oder Verdacht)
11.5.4 Ureaplasma urealyticum und Mycoplasma hominis
11.6 Weitere konnatale Infektionen
11.6.1 Toxoplasmose
11.6.2 Mykosen
11.7 Versand von Untersuchungsmaterial
11.7.1 Zum Nachweis bakterieller Erreger
11.7.2 Zum Nachweis einer Virusinfektion
11.8 Impfempfehlungen für Frühgeborene
11.8.1 Vorbemerkung
11.8.2 Impfempfehlungen
11.8.3 Vorgehen
11.9 Nosokomiale Infektionen
11.9.1 Grundlagen
11.9.2 Prävention nosokomialer Infektionen
11.9.3 Hygienischer Umgang mit Zugängen, Infusionen, Inkubatoren und Beatmungsschläuchen
11.9.4 Maßnahmen zur Verminderung der Selektion multiresistenter Erreger
11.9.5 Patientenbezogenes mikrobiologisches Monitoring
12 Herz/Kreislauf
12.1 Übersicht: EKG-Befunde
12.1.1 Lagetypen
12.1.2 Zeiten
12.1.3 P-Welle
12.1.4 Rhythmus
12.1.5 Belastungszeichen
12.1.6 Erregungsrückbildung – Normalbefund
12.1.7 Charakteristische Diagnosen
12.2 Herzrhythmusstörungen
12.2.1 Vorbemerkungen
12.2.2 Allgemeine Sofortmaßnahmen
12.2.3 Tachykardien mit schlanken Kammerkomplexen
12.2.4 Tachykardien mit breiten Kammerkomplexen
12.2.5 Bradykardien
12.2.6 Unregelmäßige Rhythmen
12.3 Blutdruck und Perfusion
12.3.1 Normalwerte
12.3.2 Hypotension
12.3.3 Hypertonus
12.4 Persistierender Ductus arteriosus (PDA)
12.4.1 Grundlagen
12.4.2 Hämodynamische Auswirkungen
12.4.3 Klinische Zeichen
12.4.4 Diagnostik
12.4.5 Therapie
12.4.6 Nachsorge
12.5 Persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN)
12.5.1 Grundlagen
12.5.2 Klinik
12.5.3 Diagnostik
12.5.4 Therapie
12.5.5 Ultima Ratio
12.5.6 Nachsorgeuntersuchungen
12.6 Verdacht auf konnatale Vitien
12.6.1 Vorbemerkungen
12.6.2 Anamnestische Hinweise
12.6.3 Auffällige klinische Symptome des Neugeborenen
12.6.4 Diagnostik
12.7 Vorgehen bei Verdacht auf angeborenen Herzfehler
12.7.1 Grundlagen
12.7.2 Duktusabhängige Systemperfusion (Linksherzobstruktion)
12.7.3 Duktusabhängige Lungenperfusion
12.7.4 Parallelzirkulation des Lungen- und Systemkreislaufs
12.7.5 Vitien mit kompletter intrakardialer Blutmischung
12.7.6 Vitien mit inkompletter intrakardialer Blutmischung, z. B. mit Links-rechts-Shunt
12.8 Postoperative Versorgung Herzoperierter
12.8.1 Informationen vor Ankunft der Patienten auf der Intensivstation
12.8.2 Übergabe der Patienten
12.8.3 Umlagern der Patienten und Wechsel der Überwachung vom Transportsystem auf das stationäre System
12.8.4 Obligate Diagnostik
12.8.5 Mögliche Probleme nach kardiochirurgischen Eingriffen mit ECC
12.8.6 Basistherapie
13 Hämatologie
13.1 Icterus neonatorum
13.1.1 Grundlagen
13.1.2 Methoden zur Bilirubinmessung
13.1.3 Diagnostik
13.1.4 Kritische Bewertung einer Hyperbilirubinämie
13.1.5 Therapie
13.1.6 Praktisches Vorgehen
13.1.7 Kontraindikation für Fototherapie
13.1.8 Nebenwirkungen
13.1.9 Weiterführende Informationen
13.2 Blutgruppeninkompatibilitäten
13.2.1 Grundlagen
13.2.2 Rhesus-Inkompatibilität
13.2.3 AB0-Inkompatibilität
13.3 Anämie
13.3.1 Grundlagen
13.3.2 Ätiologie der neonatalen Anämie
13.3.3 Hämatokrit- und Volumen-Kontrolle
13.3.4 Prävention und Therapie der Anämie
13.4 Polyglobulie
13.4.1 Grundlagen
13.4.2 Ursachen
13.4.3 Klinik
13.4.4 Diagnostik
13.4.5 Therapie
13.5 Methämoglobinämie
13.6 Thrombozytopenie und Thrombozytose
13.6.1 Thrombozytopenie Grundlagen
13.6.2 Thrombozytopenie Diagnostik
13.6.3 Vorgehen und Therapie bei Thrombozytopenie
13.6.4 Transfusion von Thrombozyten-Konzentrat
13.6.5 Thrombozytose Grundlagen
13.6.6 Thrombozytose Diagnostik
13.6.7 Vorgehen und Therapie bei Thrombozytose
13.7 Bluttransfusion und Blutprodukte
13.7.1 Indikationsstellung und Risiko
13.7.2 Rechtliche Grundlagen
13.7.3 Blutprodukte
13.7.4 Bestellung von Blutprodukten und Vorbereitung der Bluttransfusion
13.7.5 Durchführung der Bluttransfusion
13.7.6 Besonderheiten
13.7.7 Transfusionsindikationen für EK
13.7.8 Hinweise zur Verabreichung von Blutprodukten
13.8 Blutgerinnung bei Neu- und Frühgeborenen
13.8.1 Grundlagen
13.8.2 Normwerte
13.9 Blutungen bei Neu- und Frühgeborenen
13.9.1 Grundlagen
13.9.2 Klinik und Diagnostik
13.9.3 Therapiegrundlagen
13.9.4 Angeborene Blutungsprobleme
13.9.5 Verbrauchskoagulopathie
13.9.6 Weitere erworbene Blutungsprobleme
13.10 Thrombosen bei Neu- und Frühgeborenen
13.10.1 Grundlagen
13.10.2 Klinik und Diagnostik
13.10.3 Therapieprinzipien
13.10.4 Thrombolyse mit rtPA (rekombinanter Tissue-Plasminogenaktivator)
13.10.5 Reokklusionsprophylaxe
13.11 Hämatoonkologische Erkrankungen
13.11.1 Vorbemerkung
13.11.2 Akute lymphatische Leukämie (ALL)
13.11.3 Akute myeloische Leukämie (AML)
13.11.4 Neuroblastom
13.11.5 Keimzelltumor
14 Endokrinologie und Stoffwechsel
14.1 Erstuntersuchungen bei V. a. Stoffwechseldefekt
14.1.1 Grundlagen
14.1.2 Verdachtsmomente
14.1.3 Primärdiagnostik
14.2 Spezialdiagnostik und Notfalltherapie
14.2.1 Hyperammonämie (NH3 > 200 μmol/l, > 345 μg/dl)
14.2.2 Notfalltherapie bei Hyperammonämie > 200 µmol/l (345 µg/dl)
14.2.3 Laktatazidose (Laktat > 3 mmol/l, > 27,3 mg/dl)
14.2.4 Notfalltherapie bei Laktatazidose
14.2.5 Zerebrale Krampfanfälle bei Stoffwechseldefekten
14.2.6 Notfalltherapie bei Krampfanfällen
14.3 Probenentnahme/Asservierung bei Stoffwechselstörungen
14.4 Elektrolytstörungen
14.4.1 Hyponatriämie
14.4.2 Hypernatriämie
14.4.3 Hypokaliämie
14.4.4 Hyperkaliämie
14.4.5 Hypokalzämie
14.4.6 Hyperkalzämie
14.5 Erkrankungen der Schilddrüse
14.5.1 Grundlagen
14.5.2 Konnatale (angeborene) Hyperthyreose des Neugeborenen
14.5.3 Konnatale Hypothyreose /Euthyreote Struma
14.6 Varianten der Geschlechtsentwicklung
14.6.1 Grundlagen
14.6.2 Definition
14.6.3 Epidemiologie
14.6.4 Ätiologie und Pathogenese
14.6.5 Symptomatik
14.6.6 Diagnostik
14.6.7 Differenzialdiagnostisches Vorgehen
14.6.8 Therapeutisches Vorgehen
14.6.9 Verlauf und Prognose
14.7 Adrenogenitales Syndrom (AGS)
14.7.1 Grundlagen
14.7.2 Definition
14.7.3 Epidemiologie
14.7.4 Ätiologie und Pathogenese
14.7.5 Symptomatik
14.7.6 Diagnostik
14.7.7 Therapie
14.7.8 Verlauf und Prognose
14.7.9 Prävention
15 Neurologie
15.1 Entwicklungsneurologische/sozialpädiatrische Nachsorge
15.1.1 Hintergrund zur entwicklungsneurologischen Nachsorge
15.1.2 Indikationen zur entwicklungsneurologischen Untersuchung
15.1.3 Aufgaben der Entwicklungsneurologie und sozialmedizinischen Nachsorge
15.1.4 Termine der entwicklungsneurologischen Nachuntersuchungen
15.1.5 Therapiekonzept zur Entwicklungsförderung
15.2 Hirnblutungen
15.2.1 Grundlagen
15.2.2 Klassifikationen
15.2.3 Sonografische Untersuchung
15.2.4 Ursachen bei Reifgeborenen
15.2.5 Prophylaxe und Therapie
15.2.6 Prognose
15.3 Leukomalazie
15.3.1 Zystische periventrikuläre Leukomalazie (cPVL)
15.3.2 Diffuse Schädigung der weißen Substanz
15.3.3 Prognose
15.4 Hydrozephalus und posthämorrhagische Ventrikelerweiterung (PHVD)
15.4.1 Definitionen
15.4.2 Pathophysiologie der (progredienten) PHVD
15.4.3 Inzidenz der PHVD
15.4.4 Klinik bei erhöhtem intrakraniellem Druck
15.4.5 Diagnostik und Verlaufsbeurteilung
15.4.6 Therapie der progredienten PHVD – Hintergrund
15.4.7 Liquordrainagetechniken, Indikationen und praktisches Vorgehen
15.4.8 Prognose
16 Renale Erkrankungen
16.1 Akutes Nierenversagen
16.1.1 Klinisch relevante Besonderheiten der Nierenphysiologie bei Neu- und Frühgeborenen
16.1.2 Definitionen
16.1.3 Ursachen für akutes Nierenversagen beim Neugeborenen
16.1.4 Stufendiagnostik bei Oligurie/Anurie
16.1.5 Therapieprinzipien und praktisches Vorgehen bei akutem Nierenversagen (Oligurie/Anurie)
16.1.6 Dialyseverfahren
16.1.7 Prognose
16.2 Peritonealdialyse
16.2.1 Praktisches Vorgehen
16.2.2 Peritonealdialyselösungen
16.2.3 Kontrollen
16.2.4 Gefahren der Dialyse
16.3 Kongenitale Nierenerkrankungen
16.3.1 Vorbemerkung
16.3.2 Prärenale Ursachen und Erkrankungen
16.3.3 Renale Ursachen und Erkrankungen
16.3.4 Postrenale Ursachen und Erkrankungen
17 Weitere wichtige Krankheitsbilder
17.1 Frühgeborenenretinopathie (ROP)
17.1.1 Synonyme
17.1.2 Definition
17.1.3 Epidemiologie
17.1.4 Pathogenese
17.1.5 Diagnostik, Klassifikation
17.1.6 Differenzialdiagnosen
17.1.7 Indikationen für augenärztliche Untersuchung
17.1.8 Zeitpunkt und Frequenz von Fundusuntersuchungen
17.1.9 Praktisches Vorgehen
17.1.10 Therapie
17.1.11 Prognose
17.1.12 Nachuntersuchung aller FG < 36 SSW
17.1.13 Prävention
17.2 Nekrotisierende Enterokolitis (NEK)
17.2.1 Grundlagen
17.2.2 Klinik
17.2.3 Diagnostik
17.2.4 Einteilung
17.2.5 Differenzialdiagnose
17.2.6 Therapie
17.2.7 Prognose und Prophylaxe
17.2.8 Isolierte Darmperforation
17.2.9 Weiterführende Informationen
17.3 Unerwartete lebensbedrohliche Ereignisse
17.3.1 Definitionen
17.3.2 Häufigkeit und Zeitpunkt des Auftretens
17.3.3 Ursachen und Risiken
17.3.4 Empfehlungen zur Risikominimierung
17.3.5 Diagnostisches Vorgehen
17.3.6 Heimmonitoring
17.3.7 Vorgehen im Todesfall
17.4 Veränderungen der Haut und der Gefäße
17.4.1 Transiente Hautveränderungen
17.4.2 Pigmentveränderungen
17.4.3 Vaskuläre Malformationen
17.4.4 Genetische Hautkrankheiten: Allgemeines
17.4.5 Genetische Hautkrankheiten mit Leitsymptomen Schuppung und Erythrodermie
17.4.6 Genetische Hautkrankheiten mit Leitsymptom Blasenbildung
17.4.7 Sonstige Erkrankungen mit Manifestationen an der Haut
18 Kinderchirurgie
18.1 Kinderchirurgische Krankheitsbilder
18.1.1 Vorbemerkung
18.1.2 Neuralrohrdefekte (Enzephalozele, Meningomyelozele)
18.1.3 Hydrozephalus
18.1.4 Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte
18.1.5 Choanalatresie
18.1.6 Obstruktionen des Gastrointestinaltraktes
18.1.7 Bauchwanddefekte
18.1.8 Intraabdominelle Raumforderung
18.1.9 Steißbeinteratom
18.1.10 Gallengangatresie
18.1.11 Harnwegsfehlbildungen
18.1.12 Hernien und Hodenfehllage
18.1.13 Pulmonale Fehlbildungen
18.1.14 Fehlbildungen der Haut, der Weichteile und des Skeletts
Teil IV Roter Teil: Reanimation und Pharmakologie
19 Reanimation und Hirntod
19.1 Reanimation
19.1.1 Erstmaßnahme: Bewusstseinslage prüfen
19.1.2 A – Atemwege freimachen/freihalten, Atmung prüfen
19.1.3 B – Beatmung
19.1.4 C – Circulation (Herzdruckmassage)
19.1.5 D – Drugs (Medikamente)
19.1.6 E – Elektrotherapie (Defibrillation)
19.1.7 Zusammenfassung
19.1.8 DOPES
19.2 Weiteres Vorgehen im Rahmen einer Reanimation
19.2.1 Abbruch einer Reanimation
19.3 Hirntoddiagnostik
19.3.1 Grundlagen
19.3.2 Voraussetzungen
19.3.3 Klinische Ausfallsymptome
19.3.4 Ergänzende Untersuchungen
19.3.5 Beobachtungszeitraum
19.3.6 Organspende
20 Pharmakologie
20.1 Vorbemerkungen
20.2 Vancomycin und Aminoglykoside
20.2.1 Vancomycin
20.2.2 Tobramycin, Netilmicin, Gentamicin
20.2.3 Spiegelkontrollen
20.3 Methylxanthine – Coffein
20.3.1 Allgemeine Information, Wirkung und Nebenwirkung
20.4 Katecholamine und vasoaktive Substanzen
20.4.1 Allgemeine Informationen und Hinweise
20.4.2 Zubereitungen und Standarddosen von Katecholaminen
20.4.3 Dobutamin
20.4.4 Dopamin
20.4.5 Adrenalin (Suprarenin, Epinephrin)
20.4.6 Noradrenalin (Arterenol)
20.4.7 Milrinon
20.4.8 Levosimendan
20.5 Diuretika
20.5.1 Indikationen
20.5.2 Hydrochlorothiazid
20.5.3 Spironolacton
20.5.4 Furosemid
20.5.5 Etacrynsäure
20.5.6 Bumetanid
20.6 Analgetika
20.6.1 Vorbemerkung
20.6.2 Indikationen: Übersicht
20.6.3 Substanzen zur lokalen Analgesie
20.6.4 Paracetamol
20.6.5 Ibuprofen
20.6.6 Metamizol
20.6.7 Fentanyl
20.6.8 Morphin
20.6.9 Hydromorphon
20.6.10 Remifentanil
20.6.11 Sufentanil
20.7 Sedativa
20.7.1 Indikationen
20.7.2 Phenobarbital
20.7.3 Diazepam
20.7.4 Midazolam
20.7.5 Propofol 1 % (10 mg/ml)
20.7.6 Clonidin
20.7.7 Dexmedetomidin
20.8 Steroide
20.8.1 Vorbemerkungen
20.8.2 Dexamethason
20.8.3 Hydrokortison
20.9 Erythropoetin
20.9.1 Grundlagen
20.10 Pharmazeutische Aspekte/Inkompatibilitäten
20.10.1 pH-Wert-Unterschiede bei Arzneimitteln
20.10.2 Inkompatibilität intravenöser Medikamente
20.10.3 Kompatibilität von Arzneimitteln und Ernährungsinfusionen
20.11 Maximale Konzentration parenteraler Medikamente
20.12 Medikamente: Dosierungen/Besonderheiten
20.12.1 Medikamente für Neugeborene und Säuglinge: Dosierungen/Besonderheiten
20.13 Antibiotika: Dosierungen
20.13.1 Definitionen
20.13.2 Dosierungen Antibiotika nach Gestations- und Lebensalter
Teil V Grauer Teil: Anhang
21 Formblätter und Perzentilen-Kurven
21.1 Protokoll für die Erstversorgung
21.2 Perzentilen-Kurven
21.2.1 Geburtsperzentilen
21.2.2 Postnatale Wachstumskurven
22 Labor-Normalwerte
22.1 Labor-Normalwerte
22.2 Nomogramm
22.2.1 Evidenzangaben
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
Access Code
Wichtige Hinweise
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Impressum
1 Perinatologische Definitionen
2 Arbeitstechniken
3 Bildgebende Diagnostik
4 Elternbetreuung
Roos†
Geburt:
Eine Geburt beginnt mit Einsetzen der Eröffnungswehen und endet juristisch „mit dem vollständigen Austritt des Kindes aus dem Mutterleib, ohne dass die Nabelschnur durchtrennt sein muss“ (BGB §1). Eine Geburt ist dem Standesamt, in dessen Bezirk sie stattgefunden hat, binnen 1 Woche anzuzeigen.
Als Geschlecht wird „männlich“, „weiblich“ oder bei unklarer Zuordnung „divers“ angegeben.
Ist das Kind unmittelbar nach der Geburt verstorben, sind Geburt und Tod standesamtlich anzuzeigen.
Mit der Geburt beginnt:
Die Rechtsfähigkeit als Voraussetzung für die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu werden.
Der Beginn der Personensorge, inkl. Sorgerecht, durch die rechtlichen Eltern.
Die Bestimmung der Staatsangehörigkeit.
Lebendgeburt (live birth): Vorliegen von Lebenszeichen des Kindes „nach Trennung vom Mutterleib“, unabhängig vom Gewicht, wenn
entweder das Herz geschlagen
oder die Nabelschnur pulsiert
oder die natürliche Lungenatmung eingesetzt hat
oder deutliche Bewegung der willkürlichen Muskulatur sichtbar ist.
In der Schweiz und in Österreich ist diese Definition entsprechend.
Die Lebendgeburt wird in das Geburtenbuch eingetragen.
Totgeburt (stillbirth): Keine Lebenszeichen (s. Lebendgeburt) eines Kindes
mit Geburtsgewicht (s.u.) >500 g
oder <500 g, aber die 24. SSW erreicht
oder bei Mehrlingsgeburten, wenn mindestens ein Kind als Lebendgeburt oder Totgeburt registriert wurde.
Es gelten die Regelungen des Mutterschutzes.
In der Schweiz gilt statt dem Geburtsgewicht eine Körperlange von ≥30 cm, in Österreich ≥35 cm.
Wird standesamtlich im Sterbebuch ohne Vornamen registriert.
Hinweis: Die Bestattungspflicht bzw. das -recht ist in der BRD Ländersache und unterschiedlich geregelt. Bei Lebendgeburt und bei Totgeburt >500 g Geburtsgewicht besteht i.d.R. eine individuelle Bestattungspflicht. Bei Totgeburten wird das Geburtsgewicht berücksichtigt. In einigen Ländern können Totgeburten <1000g in sog. Gräberfeldern bestattet werden.
Fehlgeburt: Die komplette Ausstoßung oder Extraktion eines Fetus oder Embryos < 500 g und < 24. SSW, sofern keine Lebenszeichen (s. oben) vorliegen, unabhängig ob die Fehlgeburt spontan oder induziert war.
Frühe Fehlgeburt: tot geborenes Kind <500 g GG bis zur 12. SSW.
Späte Fehlgeburt: tot geborenes Kind <500 g GG ab der 12. SSW.
Embryo: Kind bis zur 11. SSW, Organbildung noch nicht abgeschlossen.
Fetus/Fötus: Kind ab der 11. SSW (Organbildung abgeschlossen) bis zur Geburt.
Es gilt nicht der Mutterschutz, sondern die allg. Regeln der ärztlichen Betreuung und Behandlung.
In Österreich gilt als Fehlgeburt, wenn bei einer Leibesfrucht keines der Lebenszeichen vorhanden und die Mindestlänge von 35 cm nicht erreicht ist.
„Sternenkinder“: Kinder, die mit einem Geburtsgewicht <500 g tot geboren wurden, unabhängig von SSW oder einem Mindestgewicht (aus einer Publikation des Familienministeriums der BRD).
Für diese Kinder können (!) beim Standesamt der vorgesehene Vor- und Familienname, Geschlecht, Geburtstag und Geburtsort dokumentiert werden. Angaben zu Mutter und Vater sowie Religion können registriert werden.
Die Registrierung ist bis zu 10 Jahre nachträglich möglich.
Individuelle oder anonyme Bestattung, z.B in Kindergräberfeldern, sind möglich, s. ▶ Bestattungsrecht.
Gestationsalter: Entspricht der Dauer der Gestation, gerechnet vom 1. Tag der letzten normalen Menstruation (1.Tag gleich Tag 0). Das Gestationsalter wird in vollendeten Wochen und Tagen ausgedrückt. Beispiel: 36 2/7 = 36 Wochen und 2 Tage.
Frühgeborenes Kind (preterm): Neugeborenes von < 37 vollendeten Wochen (< 259 Tage).
Termingeborenes Kind (term): Neugeborenes von 37 bis < 42 vollendeten Wochen (259–293 Tage).
Übertragenes Kind (postterm): Neugeborenes von ≥ 42 vollendeten Wochen (≥ 294 Tage).
Perinatalperiode: beginnt mit Vollendung der 22. SSW (154 Tage p.m.) und endet mit Vollendung des 7. Tages nach Geburt.
Neonatalperiode: beginnt mit der Geburt und endet mit Vollendung des 28. Tages nach der Geburt.
Geburtsgewicht: Das erste Gewicht des Fetus oder Neugeborenen innerhalb der ersten Lebensstunden nach der Geburt, bevor der postnatale Gewichtsverlust begonnen hat.
Untergewicht für Gestationsalter (SGA, small for gestational age): Geburtsgewicht < 10. Perzentile der populationsspezifischen intrauterinen Wachstumskurve. Hypotrophe Neugeborene.
Andere Definition: Unterschiedliche Angaben in der Literatur: ≤2 SD oder ≤2,3. bzw. 3. oder 5. Perzentile des populationsspezifischen Geburtsgewichts.
LBW-infant (low birth weight): Geburtsgewicht < 2500 g.
VLBW-infant (very low birth weight): Geburtsgewicht < 1500 g.
ELBW-infant (extremely low birth weight): Geburtsgewicht < 1000 g.
Übergewicht für Gestationsalter (LGA, large for gestational age): Geburtsgewicht > 90. Perzentile der populationsspezifischen intrauterinen Wachstumskurve. Hypertrophe Neugeborene.
Intrauterine Sterblichkeit: Fehlgeburten, Totgeburten und Schwangerschaftsabbrüche.
Früher neonataler Tod (early neonatal death): Tod eines lebend geborenen Kindes während der ersten 7 Lebenstage (168 Lebensstunden).
Später neonataler Tod (late neonatal death): Tod eines lebend geborenen Kindes nach 7, aber vor 28 vollendeten Lebenstagen.
Nachsterblichkeit: Tod eines lebend geborenen Kindes ab dem 29. Lebenstag bis zum vollendeten 1. Lebensjahr.
Späte Sterblichkeit: Spätsterblichkeit (später neonataler Tod) + Nachsterblichkeit.
Frühneonatale Mortalität (early neonatal mortality rate): Zahl der frühen neonatalen Todesfälle auf 1000 Lebendgeburten.
Spätneonatale Mortalität: Zahl der späten neonatalen Todesfälle auf 1000 Lebendgeburten.
Perinatale Mortalität (perinatal mortality): Zahl der tot geborenen Kinder und an frühem neonatalen Tod verstorbenen Kinder auf 1000 Geburten (Tot- + Lebendgeburten).
Neonatale Mortalität: Zahl der früh- und spätneonatalen Todesfälle auf 1000 Lebendgeburten.
Säuglingssterblichkeit (infant mortality): Zahl der Todesfälle < 1 Jahr auf 1000 Lebendgeburten.
Müttersterbefall: Tod einer Schwangeren oder innerhalb von 42 Tagen nach Ende der Schwangerschaft, unabhängig von der Dauer der Schwangerschaft in Beziehung zur Schwangerschaft, nicht z.B. durch Unfall.
Später Müttersterbefall: Tod einer Frau aufgrund direkter und indirekter gestationsbedingter Ursache später als 42 Tage nach Ende der Schwangerschaft aber vor Ablauf eines Jahres.
Nach Gestationsalter – WHO-Definitionen:
Frühgeborene (FG): < 37 Wochen (< 259 Tage).
Termingeborene (TG): 259–294 Tage.
Übertragene: > 42 Wochen (> 294 Tage).
Nach Gestationsalter und Geburtsgewicht: ▶ Intrauterine Wachstumskurve.
Nach Gestationsalter und Geburtslänge: ▶ Intrauterine Wachstumskurve.
Klein für GA (SGA): < 10. Perzentile oder 2 Standardabweichungen unterhalb des Mittelwertes.
Groß für GA (LGA): > 90. Perzentile oder 2 Standardabweichungen oberhalb des Mittelwertes.
Nach Gestationsalter und Kopfumfang: ▶ Intrauterine Wachstumskurve.
Kleiner Kopf für GA: < 10. Perzentile.
Großer Kopf für GA: > 90. Perzentile.
Frühzeitiger Blasensprung: Blasensprung mit Wehen bei Muttermundweite < 6 cm.
Vorzeitiger Blasensprung: Blasensprung ohne regelmäßige Wehen.
Vorzeitige Wehen: Wehen vor der 37 + 0 SSW.
