Chronisch gesund - Ralf Meyer - E-Book

Chronisch gesund E-Book

Ralf Meyer

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Beschreibung

Die Praevention und Therapie der heutigen Zivilisationskrankheiten nach dem Originalkonzept der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer. Chronische Krankheiten werden gemäß des Cellsymbiosistherapiekonzepts nach Dr. med. Heinrich Kremer vor allem durch zunehmende Störungen der Zellatmung und Zellleistung verursacht. Ursachen dafür sind: -chronische Entzündungen -Ernährungsstörungen, Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten -Störungen der Verdauungsorgane und Schleimhäute (wie z. B. eingeschränkte Aufnahmeleistung der Darmschleimhäute, gestörte Schleimhautbarriereschranke oder herabgesetztes Darm assoziiertes Immunsystem) -Mangelzustände oder nicht gedeckte erhöhte Bedarfssituationen an Aminosäuren, Spurenelementen, Mineralstoffen, Vitaminen, Polyphenolen, essentiellen Fettsäuren und Phospholipiden -Belastungen mit Industriegiften wie z. B. Schwermetallen -Immunschwächen -chronische Infektionen -Stress -Elektrosmog -psychische Belastungen und Genmutationen. Dabei kann es zu mehr Zell- und Organabbau als Regeneration kommen, was zu den bekannten Krankheiten im Alterungsprozess führt. Das Cellsymbiosistherapiekonzept versucht diesen Aspekten in der Therapie und Prävention von Menschen gerecht zu werden und hat nicht nur wissenschaftlich Labor dokumentierte Linderung oder Heilung, sondern auch eine logische Vorsorge zum Ziel. Alleine die Kapitel Mikro-Makronährstoffe, beweisführende Labordiagnostik, Ernährung und Darm werden mit mehr als 1.000 Quellenangaben hinterlegt. Mittlerweile liegen zahlreiche Patienten- und Therapeuten-Verlaufsdokumentationen vor, welche die Effizienz dieses Labordiagnostik kontrollierbaren Behandlungskonzepts dokumentieren und helfen sollen, die Informationen dieses Buches in der Therapie wie Prävention nutzen zu können.

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Seitenzahl: 712

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Ralf Meyer

Chronisch gesund

Prinzipien einer Gesundheitspraxis

Die Prävention und Therapie der heutigen Zivilisationskrankheiten nach dem Originalkonzept der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer

 

 

 

• Grundlagenkonzept (Zellbiologie, Mitochondrien, Immunologie): Dr. med. Heinrich Kremer

• Praxistherapiekonzept (Ernährung, Infusionskonzepte, weitere Praxisbehandlungen): Hp Ralf Meyer

• Konzeptionierung therapiebegleitender oraler Supplementierungen (H. Kremer, R. Meyer, A. Hesse)

Impressum

Impressum

Das Werk ist urheberrechtlich geschÜtzt. Nachdruck, übersetzung, Entnahme von Abbildungen, Wiedergabe auf fotomechanischem oder ähnlichem Wege, Speicherung in DV-Systemen oder auf elektronischen Datenträgern sowie die Bereitstellung der Inhalte im Internet oder anderen Kommunikationsdiensten ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors und Verlages, auch nur bei auszugsweiser Verwertung, strafbar.

 

Die Ratschläge und Empfehlungen dieses Buches wurden von Autor und Verlag sorgfältig geprüft und nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet. Dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Bevor die Leserin/der Leser die Empfehlungen aus diesem Buch anwendet oder weiterempfiehlt, raten Autor und Verlag, eine(n) professionell ausgebildete(n) und zugelassene(n) Therapeuten/in (Heilpraktikerin, Heilpraktiker, Ärztin, Arzt) aufzusuchen, um hier fachmännische Diagnosen gestellt und einen individuellen Therapieplan erstellt sowie medizinische Behandlung zu bekommen. Ferner weisen Autor und Verlag darauf hin, dass ärztliche Verordnungen nicht ohne Rücksprache mit diesen reduziert oder abgesetzt werden sollten. Das hiesige Werk versteht sich als Ergänzung und Komplettierung bereits bestehender, funktionierender und anerkannter Gesundheitsempfehlungen und nicht als Ersatz für medizinische Behandlung.

Eine Haftung des Autors, Verlags und aller Personen, die an diesem Buch mitgearbeitet haben, für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden ist ausdrücklich ausgeschlossen.

 

 

 

Autor:

Ralf Meyer, Hp

Komplementärmedizinische Konzeptberatung für

Diagnostik, Therapie und Produktentwicklung

Neulandstraße 4

66976 Rodalben

www.hp-meyer.de

Realisation und Illustration:

Basislayout:

Formfish Design

 

Wolfgang Raabe

Niloofar Bijanzadeh

D – 52064 Aachen

D – 64297 Darmstadt

Tel.: (0241) 29689

 

 

 

Mitarbeit Anpassung und Grafik:

Genialine

Uwe Christoffer

D – 22085 Hamburg

 

 

 

 

 

 

 

Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.

Zum Geleit

Zum Geleit

Vor zehn Jahren habe ich die Ergebnisse einer umfassenden Analyse von bis dahin als unbestreitbar gültig angesehenen, grundlegenden medizinischen Lehrmeinungen vorgelegt. Ich kam aufgrund einer Vielzahl evolutionsbiologischer Forschungsdaten zu der Überzeugung, dass man die Ursachen lebensbedrohlicher systemischer und chronischer Erkrankungen jahrzehntelang „am falschen Tatort" in den menschlichen Zellen gesucht hatte, nämlich im so genannten Erbgut in den Genen im Zellkern.

Stattdessen postulierte ich, dass Leben und Gesundheit, Krankheit und Tod primär abhängig sind von der intakten Leistungsfähigkeit unserer Zellsymbionten in allen menschlichen Zellsystemen. Diese sind das uralte Erbe einer in der Naturgeschichte einzigartigen und einmaligen Fusion einer einfachen mikrobiellen Stammzelle mit bakteriellen Symbionten, die seit nunmehr 150 Jahren als Mitochondrien bezeichnet werden.

Diese faszinierende, aber fragile Lebensgemeinschaft, die eine Schlüsselrolle in unseren Zellen spielt, definierte ich als Cellsymbiosis. In den etwa 100 Billionen menschlichen Zellen laufen im Prinzip drei evolutionsbiologische Basisprogramme ab: die Zellteilung, die differenzierten Zellleistungen und der programmierte Zelltod. Die Logik der Evolution erfordert es, dass diese Zellprogramme in einer für uns unfassbar komplexen Weise in jedem Augenblick im Interesse des Gesamtorganismus innerhalb der Zellen und zwischen den Zellen, Geweben und Organen abgestimmt sein müssen. Dieses Erfordernis konnte nicht mehr rein biochemisch erklärt werden. Es müsste eine Leitinformation existieren, die von den Zellsymbionten, den Mitochondrien generiert wird und die intakte Cellsymbiosis gewährleistet. Aus diesen Erkenntnissen entwickelte sich das Konzept der Cellsymbiosistherapie.

 

Im Jahre 2003 lernte ich Heilpraktiker Ralf Meyer kennen. Er hatte das internationale Therapeutennetzwerk (ITN) gegründet und sich zur Aufgabe gesetzt, mit seinen Kolleginnen und Kollegen innovative Naturstoffpräparate, die garantiert frei von toxischen Begleitwirkungen sind, in der therapeutischen Praxis unter kontrollierten Bedingungen zu erproben. Ralf Meyer war sehr schnell überzeugt, dass das Grundprinzip der Cellsymbiosis, Zellen nicht mehr als bloße Wärmekraftmaschinen, sondern als informationswandelnde Medien wahrzunehmen, für die therapeutische Praxis hilfreich sein würde.

 

Im Rahmen des Gesamtkonzepts wurden mit dem Ziel der Wirkungsverstärkung durch Synergieeffekte begleitend Naturstoffkombinationen eingesetzt. Zwar waren diese Naturstoffe seit einigen Jahrtausenden in der Ethnomedizin bei einem breiten Spektrum von entzündlichen und Stresskrankheiten bis hin zu Tumorleiden als außerordentlich wirksam bekannt, ohne toxische Nebenwirkungen zu erzeugen. Sie waren auch in der modernen alternativen Medizinforschung nach rein biochemischen Kriterien an Zellkulturen und Tiermodellen sowie ansatzweise als Einzelstoffe erprobt worden.

Es fehlte aber an einem umfassenden schlüssigen cellsymbiotischen Grundlagenkonzept, von dem die informationssteuernden und regulierenden Synergieeffekte solcher Naturstoffkombinationen logisch abgeleitet werden konnten.

Aufgrund dieser Gegebenheit organisierte Hp Ralf Meyer mit außerordentlichem Engagement seit 2004 Praxisstudien mit Ärzten/-innen und Heilpraktikern/-innen, die in einer ständig zunehmenden Teilnehmerzahl im ITN kooperieren. In diesem Setting werden von diesen Therapeuten die Behandlungsergebnisse auf der Grundlage des Konzepts der Cellsymbiosistherapie labordiagnostisch dokumentiert, regelmäßige Fort- und Weiterbildungsseminare angeboten, fachliche Supervision geleistet und die Zertifizierung zum Cellsymbiosistherapeuten ermöglicht.

Bei der Lektüre seines Buches wird sehr deutlich, dass heute ein breites Spektrum naturheilkundlicher Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung steht. Es gilt nicht mehr der althergebrachte Spruch: wer heilt, hat Recht. Sondern es gilt: wer heilt und die Behandlungsergebnisse objektiv nachvollziehbar labordokumentiert unter Beweis stellen kann, hat Recht. Glücklicherweise hat inzwischen die internationale Naturstoffforschung in den letzten Jahren in zahlreichen wissenschaftlich-medizinischen Publikationen bestätigt, dass in der Cellsymbiosistherapie eingesetzte Naturstoffkombinationen „extrem sicher auch bei sehr hohen Dosierungen sind“.

Heilpraktiker Ralf Meyer hat sich unschätzbare Verdienste zur Etablierung einer rational begründeten Naturheilkunde erworben. Ich wünsche seinem Buch eine weitgehende Verbreitung, um das gemeinsame Ziel zu fördern, ein Therapiekonzept zu lehren und zu verbreiten, das die evolutionsbiologischen Grundlagen der Cellsymbiosis umfassend berücksichtigt, bei dem das aktive Mitwirken aufgeklärter Patienten unverzichtbar ist.

 

Dr. med. Heinrich Kremer, Barcelona, November 2009

Danksagung

Danksagung

Meinen aufrichtigen Dank möchte ich unter anderem folgenden Menschen zum Ausdruck bringen:

 

Herrn Dr. med. Heinrich Kremer für seine aufopferungsvolle, wissenschaftlich solide und logische Entwicklung des Konzepts der Cellsymbiosistherapie sowie jahrelange Führung, Begleitung und Unterstützung als Arzt, Wissenschaftler und Freund.

Albert Hesse und Marcus Junge als unermüdliche Wegbegleiter, mutige Mitstreiter und loyale wie zuverlässige Freunde und Partner.

Den Kolleginnen und Kollegen sowie Partnern und Belegschaft des Internationalen Therapeutennetzwerkes und der Akademie für Cellsymbiosistherapie, die als Referenten und Betreuer geholfen haben, dieses Therapiekonzept an die medizinische Kollegenschaft weiterzugeben und labordokumentierte Falldokumentationen zu erstellen sowie die zahlreichen Kollegen, welche das Konzept der Cellsymbiosistherapie erlernt und in ihrer Praxis erfolgreich integrierend anwenden und damit einen wesentlichen Beitrag der wissenschaftlichen Absicherung und Verbreitung geleistet haben und leisten und die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Ihr alle macht damit, so glaube ich, einen oder gar den wesentlichen Unterschied, denn wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch unterlassen zu tun. Drum erhebt weiter eure Stimme, solange ihr dies könnt. Dass ich eure Namen hier nicht nenne, hat einen massgeblichen schützenden Grund, den ihr kennt.

Wolfgang Raabe, in Zusammenarbeit mit Frau Bijanzadeh und Herrn Uwe Christoffer, für das Erstellen des Buchdesigns, der Bilder und Grafiken.

Den vielen Patienten, die sich hilfesuchend an uns gewendet und uns ihr Vertrauen geschenkt haben und diesen Weg der Eigenverantwortlichkeit konsequent und diszipliniert mitgegeangen sind.

Meiner Frau Michaela für ihre jahrelange Begleitung und Unterstützung.

Meinen Eltern dafür, dass ihr mir dieses Leben geschenkt habt und trotz aller Probleme, die zu meistern waren und sind, diejenigen seid, zu denen ich immer zurückgehen konnte.

 

Ralf Meyer, Pirmasens, November 2009, staatlich und staatsanwaltschaftlich geprüfter Heilpraktiker

Vorwort

Vorwort

Mit seinem Buch „Die stille Revolution der Krebs- und AIDS-Medizin, Ehlersverlag" hat Dr. Kremer den Paradigmawechsel der Medizin eingeleitet.

Ich möchte mich im Namen des von mir gegründeten Internationalen Therapeutennetzwerkes und den zahlreichen Patienten, die als „nicht therapierbar oder austherapiert“ galten, und doch erleben durften, dass Heilung mit dem originalen Behandlungskonzept des durch Herrn Dr. med. Heinrich Kremer definierten Cellsymbiosiskonzepts meist möglich ist, aufrichtig und zu tiefst bedanken.

 

Durch die 20-jährige Forschungsarbeit und Aufarbeitung unzähliger internationaler Arbeiten (es kommen alleine zum Thema Krebs monatlich über 4.000 neue Publikationen heraus) hat Dr. Kremer ein Behandlungs- wie Diagnostikkonzept entwickelt, das wir in unserer täglichen Praxis als durchschlagend und den Unterschied machend erleben dürfen und das Licht ins Dunkel der so kontroversen Aussagen zum Thema Krebs, Alterserkrankungen und der so genannten Zivilisationskrankheiten gebracht hat.

 

Ein Wissen, das auf der all unsere Körpersysteme wie Immunsystem, Zellentgiftungs- und Zellfunktionssysteme regulierenden, regenerierenden und steuernden Sauerstoff modulierten Zellatmung (durch Mitochondrien, den bakteriengleichen, lebendigen Zellbewohnern, um die es in Kapitel eins des Buches gehen wird) und u.a. auf der Basis der medizinischen Nobelpreisträger von 1998 aufbaut. Diese Erkenntnisse, die mittlerweile unser medizinisches altes Wissen nicht nur auf den Kopf stellten, sondern nachhaltig revolutioniert haben, zeigen, dass objektiv betrachtet noch heute leider auch an vielen Hochschulen für Medizin und Heilpraktikerschulen fehlerhaft auf der Grundlage von überholtem und bisher nicht korrigiertem Wissen gelehrt wird.

Die Cellsymbiosistherapie stellt ein einzigartiges Konzept dar, das wir nicht hoch genug würdigen können und das erst durch Dr. Kremers Arbeit in die Praxis umsetzbar wurde.

 

Um die Tragweite, Effizienz und Nachhaltigkeit des Therapiekonzepts von Herrn Dr. Heinrich Kremer zu beweisen und wissenschaftlich methodisch zu dokumentieren, wurde mit freundlicher und kompetenter Unterstützung durch Herrn Dr. Kremer begonnen, die dadurch erzielten Behandlungserfolge zu dokumentieren und diese Erkenntnisse der medizinischen Kollegenschaft zur Verfügung zu stellen. Somit entstand die 10 Jahres-Multipraxisstudie, in der wissenschaftlich methodisch dokumentiert wird, und es befinden sich mittlerweile über 400 Falldokumentationen der Kollegenschaft (HPs und Ärzte) auf meiner Webseite im Passwort geschützten Therapeutenbereich.

Da es in Deutschland durch das so genannte Heilmittelwerbegesetz gefordert ist, all diese Dokumentationen ausschließlich zugelassenen Therapeuten (HPs, Ärzte) zugänglich zu machen, können diese die für den Eintritt in den Therapeutenbereich notwendigen Passworte bei Ihrem bereits mit dem vorgestellten Konzept arbeitenden Kollegen oder dem Autor erfragen.

 

Patienten wollen keine Patienten sein. Sie sind nicht an ihrer Krankheit, sondern ihrer Gesundheit interessiert. Sie sind daran interessiert, was sie selbst dazu beitragen dürfen und müssen, um aus der nach unten gehenden Spirale zunehmender Erkrankungen heraus zu kommen. Es ist nicht nur sinnvoll, sondern zwingend notwendig, dass Patienten mit ihrem Therapeuten eine Art Bündnis eingehen, eine Kooperation, bei der beide Seiten das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Wiedererlangung und Stabilisierung der Gesundheit sowie ein darauf folgendes, erhaltendes Gesundheitskonzept.

 

Nur die Ergebnisse, die erzielt worden sind und wie sie erzielt worden sind, entscheiden über Wahrheit oder Ineffizienz. Glauben ist gut. Wissen ist besser.

 

Diese fünfte Auflage meines Buches Zauberpille, das Sie hier in Händen halten, beinhaltet in völliger Neuüberarbeitung alle Daten der vorherigen Ausgaben, die für mich therapeutisch relevant und effizient sind.

Kapitel 1: Grundlagen der Cellsymbiosistherapie®

1. Grundlagen der Cellsymbiosistherapie®

1. Mitochondrien

1. Mitochondrien

Dieses erste Kapitel ist entscheidend für das Verständnis des gesamten Buches und somit dem Modell der Cellsymbiosistherapie (CST).

Einleitung

Abb. 1.1 Dr. med. Heinrich Kremer, Begründer der Cellsymbiosistherapie

Die langjährige Forschungstätigkeit von Dr. Heinrich Kremer hat zu einem wesentlich erweiterten und vertieften Verständnis der Vorgänge in unseren Zellen geführt. Im Zentrum der Erkenntnisse steht die Rolle der Mitochondrien. Diese wird erst verständlich mit Hilfe des evolutionsbiologischen Wissens, wie sich zwei völlig unterschiedliche Zellarten in einem einzigartigen Akt zu einer Symbiose zusammengeschlossen haben: der Cellsymbiosis. Auf dieser Grundlage lässt sich mit einer bisher nicht gekannten Präzision darstellen, weshalb und wie unsere heutigen Zivilisationskrankheiten, einschließlich der Krebserkrankung, entstehen und wo spezifische Ansätze für die Behandlung sind. Zunächst ist es jedoch wichtig zu verstehen, worin die als revolutionär zu bezeichnenden Erkenntnisse der Cellsymbiosistherapie über die Funktion unserer Zellen bestehen.

Grundlagen

Körperliche, geistige und seelische Gesundheit ist u. a. abhängig von der Balance zwischen:

■ Zellleistung und Zellteilung

■ Zelltod und Zellerneuerung

■ Zellschädigung, Zellentzündung und Zellreparatur

■ Zellbelastung und Zellregeneration

■ Mangel und Ausgleich von Mikro-Makronährstoffen

■ Zellvergiftung und Zellentgiftung

■ Abwehr von Krankheitserregern

■ dem Erkennen zwischen „schädlich" und „unschädlich", zwischen nützlich und unbrauchbar

■ sowie der Steuerung dieser Prozesse.

 

Dies betrifft die Funktionsaufrechterhaltung aller Zellen und Organe.

Zellleistung, Zellteilung und die Zwitternatur der menschlichen Zelle

Gesundheit und Krankheit als multikausales Geschehen einem Zufallsprinzip unterworfen?

Wer oder was steuert die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit der menschlichen Zellen und Organe, wie sind diese zu erhalten und zu stabilisieren? Ist dies überhaupt möglich, oder ist ihre Funktion einem „Zufallsprinzip" unterworfen? Sind die Gene wirklich primär verantwortlich für unsere Gesundheit, oder sind genetische Programme beeinflussbar? Spielen Lebensumstände eine Rolle in der Entstehung von Krankheit und Regenerationsstörungen? Kann ein einziger Mangelzustand eines Mikro-Makronährstoffes zu schweren systemischen Störungen und Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Durchblutungsstörungen, multiple Sklerose, Impotenz, Muskelschwäche oder Alzheimer führen oder diese Krankheiten begünstigen? Welche Bedeutung spielen chronische Entzündungen für die Entstehung und Therapie chronischer Störungen? Welche Bedeutung haben dabei Umweltgifte wie z.B. Schwermetalle? Können diese wieder abgebaut und ausgeschieden werden? Welche Rolle spielen dabei unsere Schleimhäute, das Immunsystem und der Darm? Kann der Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen zur Zellregeneration, Zellentgiftung, Zelllanglebigkeit und zellulären Leistungsfähigkeit beitragen? Gibt es ein unsere Gesundheit steuerndes übergeordnetes System?

 

Abb. 1.2 Körperzelle mit Zellkern und unterschiedlich geformten Mitochondrien

Krankheitsursachen

Chronische Erkrankungen entstehen durch Störungen der Zellatmung

Nach Dr. Heinrich Kremer können chronische Krankheiten vor allem durch potentiell zunehmende Störungen der Zellatmung und Zellleistung verursacht werden. Diese Störungen werden durch die Mitochondrien der Zellen mitgesteuert. Hier setzt die Cellsymbiosistherapie an, indem sie die Funktion der Mitochondrien reguliert und ihre Struktur verbessert bzw. stabilisiert.

Als Ursachen werden u.a. chronische Entzündungen, Mangelzustände oder ein nicht gedeckter erhöhter Bedarf an Aminosäuren, Spurenelementen, Mineralstoffen, Vitaminen und Polyphenolen (Pflanzenextrakten) oder Belastungen mit Industriegiften wie z.B. Schwermetallen vermutet, aber auch Ernährungsstörungen, Immunschwächen, chronische Infektionen, Stress, Elektrosmog und Störungen der Verdauungsorgane (wie z.B. eingeschränkte Aufnahmeleistung der Darmschleimhäute oder reduzierte Verdauungsleistung) sowie psychische Belastungen und Genmutationen.

Das übergeordnete, die Zellleistung steuernde System : Mitochondrien

Stoffwechsel, Zellleistung und EntgiftungMitochondrienfunktions- und -strukturverbesserung spielen in der Cellsymbiosistherapie eine übergeordnete Rolle

In jeder Körperzelle (mit Ausnahme der roten Blutkörperchen) befinden sich durchschnittlich 1.500 Mitochondrien. In Herzmuskelzellen beträgt ihre Zahl bis zu 2.000, in Nervenzellen sogar bis zu 5.000. Im Herzen machen die Mitochondrien etwa 70 % des Gewichts aus. Mitochondrienfunktions- oder Strukturzerstörungen spielen in der Lehre der Cellsymbiosistherapie eine übergeordnete Rolle in der Entstehung und Fixierung chronischer Erkrankungen. Mitochondrien sind lebendige Zellorganellen, die sich aus Bakterien entwickelt haben. Sie steuern fast alle Stoffwechselleistungen, Energieleistungen und Entgiftungsvorgänge in allen Zellen unseres Organismus, die mit Mitochondrien besiedelt sind. Arbeiten die Mitochondrien nicht mehr normal, ist die Produktion von Energie durch die Mitochondrien „gestört". Die Energie ATP wird dann nicht mehr mit Hilfe von Sauerstoff produziert, sondern außerhalb der Mitochondrien im Zellplasma und zwar ohne Sauerstoff über die Vergärung von Blutzucker oder, bei leichteren Störungen, mit Sauerstoff, aber ohne Sauerstoffradikalbildung.

 

Abb. 1.3 Computertomographische Aufnahme des Herzens

Dabei werden nicht mehr die differenzierten Zellleistungen aller Organsysteme aufrecht erhalten, sondern der Zellteilungszyklus aktiviert. Hier bedeutet „differenzierte Zellleistung" nichts anderes, als dass unsere Organe unterschiedliche Funktionen zu erfüllen haben: Das Herz etwa ist für das Pumpen des Blutes verantwortlich; der Magen produziert Verdauungssäfte. All diese differenzierten Organleistungen werden gesteuert, sie sind abhängig von der Energieleistung der Mitochondrien. In der Cellsymbiosistherapie spielen Störungen der Funktion oder Struktur der Mitochondrien daher eine wesentliche - übergeordnete Rolle, wenn es darum geht, die Entstehung und Fixierung chronischer Erkrankungen zu verstehen.

Mögliche Krankheiten und Gesundheitsstörungen

Ist die Funktion oder Struktur der Mitochondrien gestört, können sich - unter Umständen durch weitere Faktoren begünstigt - verschiedene Krankheitsbilder entwickeln:

■ Durchblutungsstörungen - Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall

■ Bluthochdruck

 

Zuckervergärung und MitochondrienDifferenzierte Zellleistung und Zellatmung

■ Immunschwächen mit wiederkehrenden Virusinfektionen (Herpes, Ebstein-Barr, Hepatitis, etc.), Pilzinfektionen (Candida, Pneumocystis carinii, Schimmelpilze, etc.), Bakterieninfektionen (Mandel-, Bronchien-, Mittelohr-, Schleimhautentzündungen des Darmes und Magens)

■ orthopädische Erkrankungen (Arthrosen, Degeneration des Gelenk-, Knochen-, Wirbelsäulensystems)

■ Erkrankungen mit chronischen Entzündungen der inneren Organe und Schleimhäute

■ Alterskrankheiten (Alzheimer, Demenz, Parkinson)

■ psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, Schizophrenie, Neurosen

■ Allergien (Neurodermitis, Heuschnupfen, Asthma, Bindehautentzündungen)

■ Erschöpfungssyndrome, Burn-Out-Syndrom

■ Impotenz, Frigidität

■ Organdegeneration, Cholesterinerhöhung

■ Hormonbildungsstörungen

■ vorzeitiges Altern

■ Autoimmunerkrankungen

■ ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)

■ Krebs.

 

Abb. 1.4 TEM-Aufnahme von Zellorganellen einer Makrophage (Mitochondrien und Golgi)

Abb. 1.5 TEM-Aufnahme von Mitochondrien in einer Makrophage im Lungenbereich

 

Abb. 1.6 TEM-Aufnahme einer Mitochondrie in einem Dünnschnittbereich einer Säugetierlunge

Abb. 1.7 Mitochondrie und rauhes endoplasmisches Retikulum in einer Säugetierpankreaszelle

2. Die Energiegewinnung der Zelle

2. Die Energiegewinnung der Zelle

Mitochondrien werden heute als Endobionten definiert, vitale Zellorganellen, die beweglich sind, miteinander in Verbindung stehen und fusionieren können.

Energiebildung mittels Sauerstoff

Mitochondrien, Sauerstoff und ZellleistungMitochondrien steuern alle Zell- und Stoffwechselleistungen

Der Begriff Mitochondrien stammt aus dem Griechischen von „Mitos“: der Faden und „Chondron“: die Kugel. In den Mitochondrien wird mit Hilfe von Sauerstoff, wie bereits erwähnt, unsere „Zellenergie“ (ATP) gebildet, besser gesagt: moduliert. Ist die von Sauerstoff abhängige Zellatmung gestört, treten zelluläre Leistungsschwächen auf. 90 Prozent des Sauerstoffs, den wir einatmen, wird in den Mitochondrien zu dieser Energiegewinnung bzw. -modulation benötigt.

 

Abb. 1.8 Die Energiebildung in den Mitochondrien

 

Energiehochleistungsmodell, Informationsenergie, Steuerung Zellleistung

Damit werden die Zellleistungen aller Organe wie Herz, Gehirn, Immunsystem, Verdauungsorgane, Kreislaufsystem, Schleimhautfunktion, Muskelfunktion und Durchblutung gesteuert. Diese Art der Energiebildung innerhalb der Mitochondrien wird auch das „Energiehochleistungsmodell" genannt. Die dabei gebildete Energie ist nicht nur eine Wärmeenergie, sondern vor allem Informationsenergie, die Steuerfunktion besitzt, so wie ein Computer per Tastatur Steuerbefehle erhält, auf die er zu reagieren hat. Ohne Steuerbefehle gibt es auch keine Leistung.

 

Mitochondrien sind Endobionten und vitale Zellorganellen

Die dabei entstehenden Sauerstoffradikale als „potentiell zellschädigende Zwischenprodukte" werden durch diesen Zellleistung steuernden Prozess in den Mitochondrien gebildet und neutralisiert - vorausgesetzt, die Mitochondrienstruktur wurde nicht unwiderruflich zerstört und es liegen für die Verwertung des Sauerstoffs und Neutralisierung dieser Radikale ausreichend nutritive Nährstoffe vor, so genannte antioxidative Elemente. Die Mitochondrienfunktion und Zellleistung wird durch das von Dr. Kremer postulierte B-Genom gesteuert: „B" abgeleitet von Bakterien, da Mitochondrien sich aus so genannten Proteobakterien entwickelt haben. Bei diesem Vorgang entstehen zwangsläufig immer Sauerstoffradikale.

 

Abb. 1.9 Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Archaea

 

Der einmalige Fusionsakt als Voraussetzung zur MenschheitsentwicklungEnergiesparmodell, Archaea als Wirtszelle und Zellteilung

Mitochondrien werden heute als Endobionten definiert: Vitale Zellorganellen, die unsere Zellen besiedeln, beweglich sind, miteinander in Verbindung stehen und fusionieren können. Sie haben sich über mehrere hundert Millionen Jahre aus Bakterien entwickelt, die sich innerhalb unserer Zellen aufhalten. In einem bisher einmaligen Fusionsakt der Evolution sind sie von den so genannten „Archaea" als Wirtszelle aufgenommen worden. Die Archaea, die Wirts- oder Mutterzelle der Mitochondrien, wurden zum ersten Mal in mehreren hundert Metern Ozeantiefe in unmittelbarer Nähe von aktiven Vulkanen gefunden. Sie sind in der Lage, Energie (ATP) völlig ohne Sauerstoff zu bilden. Diese Energie steuert nicht die Zellleistung, sondern Zellteilung. Diese Funktionsweise der Zelle wird auch das „Energiespar- oder Zellteilungsmodell" genannt.

 

Das doppelte GenomDer Fusionsakt der Archaea und Protobakterien als einmaliges Ereignis in der Evolutionsgeschichte

Der Mensch trägt heute über 60 % des Erbguts dieser Archaea in sich. Wenn die Genanteile der Archaea aktiviert sind, wird damit gleichzeitig die Zellteilung aktiviert und zwar durch das so genannte A-Genom, „A" abgeleitet von Archaea. Somit hat Dr. Kremer das doppelte Genom in menschlichen Zellen postuliert. 40 % der Genanteile des Menschen bestehen dabei aus den Anteilen der Protobakterien, aus denen sich die Mitochondrien entwickelten. 60 % der Genanteile stammen von den Archaea ab.

 

Abb. 1.10 Cell-Symbiosis vor 2 Milliarden Jahren

 

Die Darstellung oben zeigt diesen Fusionsakt, ohne den die Entwicklung zum Menschen nicht möglich gewesen wäre. Demnach ist der menschliche Körper von mehreren Billiarden Zellorganellen besiedelt und gesteuert. Das Archaeum als Mutterzelle oder Wirtszelle ist dabei für die Zellteilung und damit Regenerationsleistung verantwortlich, die Mitochondrien für die Zellleistung. Somit leben beide in Symbiose, also in gegenseitigem Nutzen voneinander.

 

Merke:

Die Energie, die außerhalb der Mitochondrien durch die Archaea gebildet bzw. moduliert wird, steuert die Zellteilung. Die Energie, die innerhalb der Mitochondrien mit Sauerstoff gebildet bzw. moduliert wird, steuert alle differenzierten Zellleistungen.

 

Sauerstoffradikale entstehen physiologisch im Rahmen der mitochondrialen Zellatmung, die sauerstoffabhängig ist

Bei der mitochondrialen Energiebildung mit Hilfe von Sauerstoff, dem „Energiehochleistungsmodell", entstehen immer und zwangsläufig sehr reaktionsfreudige Sauerstoffradikale, die potentiell Zellen bzw. Mitochondrien schädigen. Werden diese Sauerstoffradikale nicht „entschärft" oder „neutralisiert", können zum Beispiel Zell- oder Mitochondrienmembranbestandteile oder Erbgutbruchstücke zerstört oder geschädigt werden. Das heißt, es besteht die Möglichkeit einer zellulären, mitochondrialen oder genetischen Schädigung. Bei Krebs wurden in Tumorzellen bis zu 80 % Mitochondrienverluste dokumentiert.

 

Abb. 1.11 Zerstörung der Funktionseinheiten innerhalb der Mitochondrien durch Radikale

 

Krebszellen zeigen Mitochondrienverluste von bis zu 80 % auf

Die Funktionseinheiten der Mitochondrien, die so genannten „Komplexe der Atmungskette", werden benötigt, um Sauerstoff für die Energiegewinnung bzw. -modulation verwenden zu können. Durch ihre Zerstörung fällt die Steuerung der Zell- bzw. Organleistungen und der allgemeinen Stoffwechselleistung aus oder wird reduziert. Deswegen müssen die bei der Sauerstoffverwertung innerhalb der Mitochondrien zwangsläufig anfallenden Sauerstoffradikale „entschärft" werden, also in ihrer Reaktionsfreudigkeit neutralisiert werden, so dass sie keine Zell- oder Genschädigungen verursachen können und die Balance zwischen Zellregeneration und Zelltod aufrechterhalten bleibt.

Toxine und Radikale schädigen Mitochondrien

Ein ähnlicher Entgiftungsvorgang ist für die Neutralisierung von Industriegiften von Bedeutung, die - wie Schwermetalle und Landwirtschaftsgifte - über die Nahrungskette, Wasser und Luft aufgenommen werden können. Die Entgiftung des Körpers - und im Folgenden: die reduzierte Aufnahme „neuer" Gifte - spielt im Konzept der Cellsymbiosistherapie eine wichtige Rolle, um den Bestand und die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien zu bewahren.

Mitochondrien sind für die Entgiftung des Organismus verantwortlich

Die Grafik auf der rechten Seite zeigt die so genannten „selbst produzierten freien Radikale" wie Sauerstoffradikale und Stickstoffmonoxidgas, das eine wichtige Rolle in der Abwehr von „Tumorzellen" und Krankheitserregern spielt, die sich innerhalb der Zelle vermehren. Doch dazu später mehr. Die Produktion der Sauerstoffradikale und des Stickstoffmonoxidgases ist ein völlig normaler physiologischer Vorgang, wenn auch die Neutralisierung dieser Radikale für die Gesunderhaltung des menschlichen (und übrigens auch des tierischen) Organismus unverzichtbar ist. Vor allem Schwefelverbindungen sind für die Unschädlichmachung und Neutralisierung dieser Radikale und Gifte und die Aufrechterhaltung der Mitochondrienfunktion entscheidend. Dazu zählt etwa reduziertes Glutathion, das aus drei Aminosäuren besteht und von allen Mitochondrien aus den Aminosäuren Cystein, Glutamin und Glycin selbst gebildet wird.

 

Abb. 1.12 Schwefelverbindungen und Polyphenole (gelb) sind in der Lage, Sauerstoffradikale (grau) zu neutralisieren

 

Polyphenole, Entgiftung, Regeneration und Stabilisierung der Mitochondrienfunktion

Aber auch andere in der Natur vorkommende Schwefelverbindungen und Pflanzenextrakte (Polyphenole) neutralisieren Radikale und Gifte. Diese Substanzklassen spielen im Konzept der Cellsymbiosistherapie eine wichtige Rolle, wenn es um die Regeneration und Stabilisierung der Mitochondrienfunktion und somit der zellulären Leistungsfähigkeit und Lebensdauer geht. Pflanzenextrakte, Thiole (Schwefelgruppen) und reduziertes Glutathion stellen dabei zelluläre „Entgifter" und Mitochondrien steuernde Zellleistungsstabilisatoren dar, die zudem über 3.000 Industriegifte antioxidieren können. Alle mit Mitochondrien besiedelten und gesteuerten Zellen besitzen dabei ein eigenes entgiftendes System.

 

Die Neutralisierung von Sauerstoffradikalen und Industrietoxinen hängt von der Mitochondrienleistung ab, da diese auch für die Zellentgiftung mit verantwortlich sind

Freie Radikale suchen stets Reaktionspartner in unserem Körper. Sie können regelrechte Kettenreaktionen auslösen, da sie Elektronenakzeptoren sind, d.h. sie nehmen Reaktionspartner auf. Man kann sich ein Radikal vereinfacht wie einen Magneten mit einem Südpol vorstellen. Dieser Magnet sucht einen Reaktionspartner mit einem Nordpol. Wenn Sie zwei dieser Magnete zusammenführen, entsteht ein Anziehungseffekt; die beiden Magneten „klatschen" zusammen. So können freie Radikale Fettsäuren der Zellwand oder Erbgutbruchstücke unseres Zellkerns oder Mitochondrienteile aus ihrem Verbund heraus reißen. Dadurch wird das Erbmaterial möglicherweise genetisch geschädigt.

 

Möglich sind aber auch eine Schädigung und ein Abbau der für die Energiegewinnung notwendigen und die Zellfunktionen steuernden Mitochondrien, die wesentlich empfindlicher sind als der Zellkern, da das Erbgut der Mitochondrien von einer viel dünneren, instabileren Hülle umgeben ist.

 

Zur Aufrechterhaltung der Mitochondrienfunktion und Mitochondrienstruktur, dem „Zellhochleistungsmodell" - also der Steuerung der Zellfunktion im Sinne von Energiegewinnung mit Steuerung der Zellleistungen wie auch der eigenen Zellentgiftung und Antioxidation - sind essentielle Mikro-Makronährstoffe erforderlich. Diese können nicht in Eigensynthese gebildet werden. Dazu gehören essentielle Aminosäuren, Polyphenole, Flavonoide, Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine, essentielle Fettsäuren und Phospholipide. Werden Mitochondrien zerstört oder in ihrer Funktion gestört, nimmt deren Leistung ab, also die Energiegewinnung mit Steuerung der Organ- und Entgiftungsleistungen.

 

Abb. 1.13 Neutralisierung freier Radikale (dunkelgrau) durch Schwefelverbindungen (gelb)

 

Schwermetalle können die Anzahl der Mitochondrien dezimieren

Abb. 1.14 Belastung der Zelle mit Schwermetallen (gelb)

„Schutzschaltung"

Eine Reduzierung der Antioxidationskraft der Mitochondrien führt zwangsläufig zu Zellleistungsschwächen und Aktivierung der Blutzuckervergärung mit Laktatbildung (Milchsäure)

Können zum Beispiel die bei der mitochondrialen Energiegewinnung anfallenden Sauerstoffradikale oder Industrietoxine nicht mehr antioxidiert, also „entschärft" werden, können sie schwere Schäden auf zellulärer Ebene verursachen. Um sich davor zu schützen, reduzieren die Mitochondrien ihre Aktivität. Dadurch werden zwar weniger Sauerstoffradikale gebildet - die Folge ist jedoch ein Abfall der systemischen Zellleistungen.

 

Dr. Heinrich Kremer hat diesen Vorgang „Schutzschaltung" genannt. Dabei wird die Energiebildung/-modulation aus den Mitochondrien heraus in das Zellplasma verlagert. Bei diesem Vorgehen entstehen keine Sauerstoffradikale. Das evolutionsbiologisch betrachtet ältere und von den Archaea-Anteilen gesteuerte Zellteilungsprogramm wird jedoch aktiviert. Dies geschieht in fortgeschrittenen Stadien allein mittels Nutzung von Blutzucker. Bei Fixierung führt es zwangsläufig zu Krebs, da die Blutzuckervergärung Zellteilungssignale aktiviert.

Zusammenfassung

Das Bild oben zeigt die Belastung der Zelle mit Schwermetallen, die neben anderen Giften und freien Radikalen dazu führen können, dass die Sauerstoffverwertung in den Mitochondrien und damit die Zellleistung sinken.

 

Die Energiegewinnung außerhalb der Mitochondrien (rot) mit Blutzucker aktiviert die Zellteilung; Krebszellen zeigen eine fixierte oder dominante Energiebildung außerhalb der Mitochondrien mit Ansteuerung der Zellteilung aufEnergiegewinnung innerhalb der Mitochondrien mit Sauerstoff aktiviert und steuert alle ZellleistungenDie Balance zwischen Zellleistung (B-Genom und somit Mitochondrien gesteuert) und Zellteilung (A-Genom und somit Archaea gesteuert) ist die Grundlage für einen gesunden Organismus und Hauptanliegen der CellsymbiosistherapieKrebs, Mitochondrien, krankhafter Gewichtsverlust - Kachexie - als Folge einer dauerhaften Mitochondrienstörung

Abb. 1.15 Rechts das „Energiehochleistungsmodell", links das „Energiesparmodell" der mitochondrialen Energiebildung

 

Dabei kommt es dann zur Umschaltung der Energiebildung: Die Energie wird nicht wie bisher innerhalb der Mitochondrien mit Sauerstoff gebildet, sondern außerhalb im Zellplasma - und zwar entweder mit Sauerstoff oder ohne. Ist kein Sauerstoff im Einsatz, erfolgt die Energiebildung dort ausschließlich durch Blutzuckervergärung, was die Zellleistung bremst und die Zellteilung aktiviert. Bleibt diese Störung dauerhaft bestehen und werden solche gestörten Zellen nicht durch das Immunsystem eliminiert, kann durch die anhaltenden Zellteilungssignale Krebs entstehen. Die gleiche Mitochondrienstörung entsteht auch, wenn die für die Sauerstoffverwertung notwendigen Polyphenole, essentiellen Fett- und Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente oder Mineralstoffe nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind. Dabei können auch körpereigene Eiweißstrukturen der Muskulatur und inneren Organe abgebaut und zu Blutzucker umgewandelt werden. Dieser Blutzucker wird dann wiederum den Zellen, die auf Blutzuckervergärung umgeschaltet haben, zur Verfügung gestellt. Der dabei entstehende Gewichts- und Substanzverlust wird in fortgeschrittenen Stadien auch Kachexie genannt („Auszehrung"). Er stellt ein Anzeichen der fortgeschrittenen Mitochondriopathie (Mitochondrienerkrankung) dar.

 

Abb. 1.16 Ursache für Kachexie

 

CholesterinSexualhormoneImpotenzBurn-Out

Auch Cholesterinerhöhungen sind Zeichen von Mitochondrienfunktionsstörungen, denn Cholesterin stellt einen der Bausteine der Steroid- und Sexualhormonsynthese dar. Der erste Schritt der Hormonsynthese findet in der inneren Wand der Mitochondrien statt! Ist diese Hormonbildung dort gestört, entstehen Hormonmangelzustände. Gleichzeitig steigt der Wert von Cholesterin, da dieses durch die mitochondriale Leistungsschwäche nicht mehr für die Hormonbildung verwendet werden kann. Sexuelle Lustlosigkeit, Impotenz und Frigidität können die Folge dieser Störung sein. Auch der Mangel an Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen und Hämoglobin, Anämie genannt, lässt sich aus Sicht der Cellymbiosistherapie erklären. Bei Hämoglobin handelt es sich um eine Verbindung aus Eisen und Eiweiß, die Sauerstoff transportiert. Der erste Schritt der Hämoglobinbildung findet in der inneren Membran (Haut) der Mitochondrien statt. Es scheint kein Zufall zu sein, dass bei Herzerkrankungen Mitochondrien über Verbindungskanäle von gesunden zu kranken Zellen transportiert werden. Die Zellen müssen also miteinander kommunizieren! Dabei unterstützt die gesunde Zelle die kranke, indem sie eigene, gesunde Mitochondrien zur Verfügung stellt. Ein Frühsymptom der mitochondrialen Leistungsschwäche und Leistungsstörung stellt das „Burn Out-Syndrom" dar.

 

Abb. 1.17 Folgen gestörter Mitchondrienfunktion

 

MangelernährungErhöhter Bedarf an Mikro-Makronährstoffen und ResorptionsstörungenUmschaltung von Zellleistung auf Zellteilung

Wenn die für die Entgiftung und Neutralisierung von Industriegiften und selbst gebildeten Sauerstoffradikalen notwendigen Antioxidantien und Nährstoffe wie Aminosäuren, Spurenelemente, Mineralstoffe, Thiole (Schwefelgruppen), Polyphenole, essentiellen Fettsäuren und Phospholipide nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind - bedingt etwa durch Mangelernährung, erhöhten Bedarf oder Resorptionsstörungen - kann die Mitochondrienfunktion im gesamten Organismus zunehmend gestört werden. Es kommt dabei zur reduzierten Mitochondrienleistung und somit geringeren Sauerstoffverwertung, selbst dann, wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist. Dabei entstehen zwar weniger Sauerstoffradikale und Stickstoffmonoxidradikale, die Zellschädigungen verursachen können - gleichzeitig werden aber die Zellleistungen und somit Organleistungen reduziert. Kurzum: Die gleichzeitig stattfindende Umschaltung in der Energiebildung von Sauerstoffnutzung in den Mitochondrien auf Blutzuckerverwendung außerhalb der Mitochondrien im Zellplasma (so genannte Glykolyse oder Zuckervergärung) reduziert die Zellleistung und stimuliert die Zellteilung. Bleibt dieser Zustand dauerhaft bestehen, spricht man von einer dominanten Zellsteuerung durch den Genanteil der Archaea. Dabei können Gase wie Kohlenmonoxidgas und Methangas entstehen, die zelltoxisch sind und das Atemzentrum blockieren können.

 

Abb. 1.18 Energiegewinnung durch Glykolyse (Blutzuckervergärung ohne Sauerstoff)

 

Tumorzellen sind fixiert basisch, der umliegende Zwischenzellraum ist übersäuertLaktat

Im Verlauf dieses Prozesses steigt der so genannte „Säure-Basenwert" in der Zelle. Das trägt dazu bei, dass Zellen, deren Energieproduktion gestört ist, sich dauerhaft teilen können. In allen bisher untersuchten Tumorzellen wurde nachgewiesen, dass der Säure-Basenwert zu hoch ist. Dieser so genannte PH-Wert liegt bei 7,47 bis 7,60, ist also alkalisch und nicht, wie früher angenommen, zu sauer. Die dabei anfallende Säure namens Laktat (Milchsäure) ist ein Abfallprodukt aus der Zuckervergärung. Sie befindet sich außerhalb der Zellen im „Zwischenzellraum". Die daraus folgenden therapeutischen Konsequenzen werden später beschrieben.

Interessant ist dabei die Tatsache, dass alle Möglichkeiten der Energiegewinnung, sowohl das Hochleistungs- als auch das Sparprogramm, in uns angelegt, regelrecht „verankert" und damit normal sind. Das folgende Bild zeigt zusammengefasst die beiden Modelle der Energiegewinnung bzw. Energiebildung: Links das „Hochleistungsmodell": In den Mitochondrien wird mit Sauerstoff Energie produziert; die Zellleistungen werden mit Sauerstoffradikalbildung gesteuert. Rechts: Energieproduktion außerhalb der Mitochondrien mit Blutzucker und Steuerung der Zellteilung.

 

Das notwendige Wechselspiel zwischen Zellleistung und Zellteilung

Das zuletzt genannte Modell ist für unseren Organismus von enormer Bedeutung: Es muss bei jeder Zellteilung aktiviert werden, da dabei keine zellschädigenden Sauerstoffradikale entstehen, die die sich teilende und somit empfindliche Zelle zerstören könnten. Nach abgeschlossener Zellteilung schaltet die Zelle dann wiederum von Blutzuckernutzung auf Sauerstoffverwendung, also von Teilung auf Leistung, vorausgesetzt, die Mitochondrienfunktion und Mitochondrienstruktur ist ausreichend intakt. Für die Aufrechterhaltung oder Aktivierung der Mitochondrienfunktion und -struktur sind essentielle Substanzklassen verantwortlich. Diese werden sowohl für die mitochondriale Leistungsfähigkeit, also die Informationsübertragung im quantenphysikalischen Sinn, als auch für die Eigensynthese der Antioxidantien zur zellulären Entgiftung benötigt.

 

Abb. 1.19 Modelle der ATP-Modulation (links das mitochondriale Hochleistungsmodell, rechts das Energiesparprogramm)

 

Faktoren, welche die Mitochondrienfunktion oder -struktur schädigen

Somit müssen in der Cellsymbiosistherapie die Faktoren, die nach Dr. Kremers Postulaten und internationalen wissenschaftlichen Rechercheergebnissen die Mitochondrienfunktion blockieren oder stören, korrigiert werden. Zu diesen Faktoren gehören z.B. Schwermetallintoxikationen, Darmresorptions- und Abwehrsystemstörungen, Mangel an Polyphenolen, Aminosäuren, Spurenelementen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronische Entzündungen, Sauerstoffmangel, psychische Dauerbelastungen und Elektrosmog.

 

Mikro-Makronährstoffe

Eine immer wiederkehrende Frage von Patienten und Therapeuten ist die nach der Hochwertigkeit unserer heutigen Ernährung. Deckt diese den Mikro-Makronährstoffbedarf mit essentiellen Elementen ab? Benötigen wir eine zusätzliche Versorgung mit Nährstoff- und Vitalstoffkonzentraten? Sehen Sie dazu unten die Tabelle der Nährstoffverluste in Lebensmitteln in den letzten Jahrzehnten.

 

Abb. 1.20 Quelle: 1985 Pharmakonzern Geigy (Schweiz). 1996 und 2002 Lebensmittellabor Karlsruhe/Sanatorium Oberthal.

 

Die heutigen Zivilisationskrankheiten: Systemische und organspezifische Mitochondrienerkrankungen

Nach dem Postulat von Dr. med. Heinrich Kremer sind mitochondriale Funktionsstörungen und Strukturschäden an der steigenden Zahl von Krankheiten im vergangenen Jahrhundert maßgeblich beteiligt. Demnach sind alle - die Mitochondrienfunktion und -struktur störenden oder zerstörenden - Prozesse oder Toxine potentiell daran beteiligt, das Risiko an systemischen wie organbezogenen Krankheiten zu erhöhen oder diese mit zu verursachen. Zu diesen Krankheiten gehören nach dem Verständnis der Cellsymbiosistherapie Krankheiten wie Allergien, Burn-Out, Immunschwäche, Funktionsstörungen und Entzündungen von Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse und Darm, Erkrankungen der Nieren, des Nerven-, Knochen- und Muskelsystems, Arteriosklerose, Autoimmunerkrankungen, Virus-, Bakterien- und Pilzinfektionen, Migräne, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und psychische Störungen sowie Krebs.

 

Abb. 1.21 Stäbchenmodell des Cholicalciferols (Vitamin D3)

 

Auf Grund der Zunahme der externen Toxinproduktion (z.B. von Industriegiften) und deren Aufnahme kann bei systemischen Störungen und Erkrankungen ein höherer Bedarf an essentiellen Mikro-Makronährstoffen vorliegen, da die Toxine neutralisiert werden (müssen).

Die Mikro-Makronährstoffe sind für die Aufrechterhaltung, Stabilisierung und Regeneration zellulärer Systeme unverzichtbar. Dazu gehören u.a. die bereits erwähnten und später ausführlich beschriebenen Polyphenole, alle essentiellen Aminosäuren (Eiweiße), Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine, essentiellen Fettsäuren und Phospholipide.

Vitamin D3 und Prävention

Welche Bedeutung diese Substanzklassen haben, zeigt sich u.a. bei so genannten Präventivstudien. So erkranken Frauen in der Menopause, die ausreichend mit Vitamin D3 in Kombination mit Calcium versorgt sind, signifikant seltener an Krebs. Kinder sind bei ausreichender Versorgung weniger gefährdet, an jugendlichem Diabetes zu erkranken, der als unheilbar gilt; Frauen und Männer erkranken seltener an multipler Sklerose. Auch die Anfallshäufigkeit und Intensität der MS-Schübe lässt nach. Männer leiden seltener an Alzheimer und Impotenz. Dabei sind jedoch die zu erreichenden Werte im Blut erheblich höher als die derzeit geltenden Empfehlungen.

Curcuma, Krebs und Alzheimer

In Ländern, in denen vermehrt Curry als Gewürz verzehrt wird, erkranken die Menschen seltener an Dickdarmkrebs und Alzheimer. Das darin enthaltene Polyphenol Curcumin scheint demnach die Gesundheit noch mehr zu schützen, als bisher angenommen. Dazu mehr in dem Kapitel „Mikro-Makronährstoffe".

 

Zu den Faktoren, die nach dem Verständnis der Cellsymbiosistherapie u.a. Krebs und somit eine potentiell dauerhafte Störung der Mitochondrienfunktion verursachen können, gehören Schwermetalle und andere Toxine.

 

Abb. 1.22 Magnetresonanztomographische Aufnahme der Punktion eines Lymphoms im Unterbauch

3. Störungen der Mitochondrienfunktion bzw. -struktur

3. Störungen der Mitochondrienfunktion bzw. -struktur

Die Schwächung des Immunsystems kann mit der systemischen Störung der Mitochondrien einhergehen, denn auch die Leistungskraft der Abwehrzellen ist von der Leistungsfähigkeit der innewohnenden Mitochondrien abhängig.

Schwermetalle und andere Toxine

Schwermetalle wie Quecksilber und Blei können sich in Zellen einlagern. Dadurch kann die Aufnahme von Spurenelementen wie Mangan und Molybdän blockiert werden, die essentiell für die Aufrechterhaltung des Sauerstoff abhängigen „mitochondrialen Energiehochleistungsenergiemodells" sind.

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Schwermetalle können die Mitochondrienfunktion und -struktur schädigen - eine unterschätzte Gefahr

Schwermetalle können Mitochondrien auch durch ihre toxische Wirkung zerstören oder strukturell schädigen. Sie haben also in diesem Sinn eine mehrfach schädigende Wirkung.

Ist die Mitochondrienfunktion blockiert oder die Struktur der Mitochondrien geschädigt, erfolgt zwangsläufig die Umschaltung vom mitochondrialen „Hochleistungsmodell" der Energiegewinnung mit Sauerstoff auf das „Energiesparmodell". Dabei wird die Energie ohne Sauerstoff mit Blutzucker produziert und das Signal vermehrter Zellteilung ausgegeben.

 

Abb. 1.23 Molybdänpulver

 

Krebszellen besitzen bis zu 80 % weniger Mitochondrien

Dies kann zu chronischen Störungen der Zellstoffwechselleistung, den so genannten Zivilisationserkrankungen mit reduzierter Energie- und Zellleistung führen - und letztlich Krebs zur Folge haben. Auch kann dies die Entstehung von Krankheiten begünstigen, sie sogar chronisch werden lassen – wie beispielsweise Erschöpfungszustände, Immunschwächen und -störungen wie Allergien und Neurodermitis, geistige Leistungsabfälle, Konzentrations-, Regenerations-, Ausdauer- und Durchblutungsstörungen (Arteriosklerose, Impotenz, sexuelle Lustlosigkeit), psychische Störungen wie ADHS und Depressionen, Diabetes, Bluthochdruck, Fibromyalgie, Gelenkentzündungen, Arthrose, Muskelschwächen, Muskelverletzungen und -entzündungen, Entzündungen der Schleimhäute von Magen (Gastritis), Darm (Colitis, Morbus Crohn), Leber (nicht virale Hepatitis), Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Migräne und Autoimmunerkrankungen. In schnell wachsenden Tumoren wurden Mitochondrienverluste von bis zu 80 Prozent nachgewiesen. In Tumoren bzw. Tumorzellen wurde ein Abfall der Energiegewinnung durch die Mitochondrienleistung mit Sauerstoff von bis zu 86 - 90 Prozent nachgewiesen. Die Energiegewinnung ohne Sauerstoff, aber mit Zuhilfenahme von Blutzucker, stieg dagegen auf 86 - 90 Prozent. Dies sind nach den Annahmen der CST die wirklich gefährlichen Tumorzellen, also solche, die völlig ohne Sauerstoff existieren können, exakt so wie die evolutionsbiologisch ältesten Lebewesen, die Archaea.

 

Krebs als Regression in das archaische Programm

Demnach stellt Krebs nach dem Verständnis der Cellsymbiosistherapie eine Regression dar, also eine Rückentwicklung ehemals differenziert arbeitender Zellen zu dem in jeder Zelle verankerten evolutionsbiologisch viel älteren Programm der Archaea. Dabei wird Leistung dauerhaft ohne Sauerstoffnutzung erzeugt, selbst dann, wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist.

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Abb. 1.24 Computertomographie eines Gehirntumors

 

So sind alle die Funktion und Struktur der Mitochondrien störenden oder zerstörenden Prozesse oder Toxine potentiell daran beteiligt, das Risiko an systemischen wie organbezogenen Krankheiten zu erhöhen oder diese Krankheiten mit zu verursachen.

Das doppelte Genom

Dr. Kremer hatte dies bereits im Jahr 2000 auf Grund der von ihm erarbeiteten Postulate in seinem Buch „Die stille Revolution der Krebs- und Aidsmedizin" veröffentlicht. In dem Werk zitiert Dr. Kremer mehr als 1.200 Originalpublikationen. Er leitet darin das doppelte Genom der menschlichen Zelle ab. Dabei nimmt Dr. Kremer auch Bezug auf eine frühere These des Nobelpreisträgers Prof. Warburg. Dieser ist davon ausgegangen, dass Krebs durch einen Strukturdefekt der Mitochondrien entsteht; „kaputte" Mitochondrien also Krebs auslösen würden. Dies würde bedeuten, dass Patienten mit solchen Störungen nicht erfolgreich behandelt werden könnten.

Strukturdefekt oder funktionelle Störung der MitochondrienWissenschaftlich solide Behandlungsdokumentationen zur Erfassung der Behandlungsfälle und Therapieverlaufskontrolle

Dr. Kremer dagegen vertritt zwar die Auffassung, dass „Prof. Warburg nah an der Lösung dran war". Doch handele es sich nicht um einen Mitochondrienstrukturdefekt, sondern um eine funktionelle Störung der Mitochondrienfunktion. Diese funktionelle Störung bestehe in „Komplex 4" der Atmungskette, einer Untereinheit der Mitochondrien. Wenn diese Störung ausgeglichen werden könne, führe dies zu einer Verbesserung oder Heilung von Krankheiten, bei denen die Mitochondrienfunktion gestört sei. Dabei hat Dr. Kremer niemals Heilversprechen gegeben. Seine Prämisse ist: Nur durch eine wissenschaftlich exakte Dokumentation der einzelnen Behandlungsfälle können Therapieerfolge erfasst und mögliche Behandlungsblockaden offen gelegt werden. Es ist bekannt, dass bei Tumorerkrankungen ein Enzym namens Cytochrom C, das für die Elektronenübertragung auf Sauerstoff in Komplex 4 der Mitochondrien verantwortlich ist, forciert abgebaut wird.

 

Abb. 1.25 Radiologische Aufnahme einer Metastase im linken Oberfeld

 

Dadurch kommt es nach Dr. Kremer zu einer Störung der Sauerstoff abhängigen mitochondrialen Energiebildung und somit zu systemischen Zellleistungsschwächen. Dabei wird die Energiebildung „umgeschaltet" und automatisch aus den Mitochondrien ins Zellplasma verlegt (Aktivierung des Archaea-Genoms) - bei gleichzeitiger Aktivierung der Zellteilung. Um den forcierten Abbau von Cytochrom C bei Tumorerkrankungen weiter zu ergründen, wandte sich Dr. Kremer der Quantenphysik zu, wie in seiner Abhandlung „Krebs - Kurzschluss im Photonenschalter" nachzulesen ist. Er erforschte, in welchem Wellenlängenbereich Cytochrom C Licht absorbieren würde. Das Ergebnis: Die maximale Lichtabsorption des Enzyms liegt bei 427 Nanometer.

 

Krebs: Kurzschluss im Photonenschalter der Atmungskette der MitochondrienCytochrom C und Curcumin absorbieren im gleichen Wellenlängenbereich PhotonenMitochondrien sind demnach Lichtfrequenz gesteuerte Zellorganellen

Dr. Kremer versuchte zu ergründen, wie es sein könne, dass ein Naturstoff namens Curcumin, der u.a. in Curry vorkommt, weit über 90 Signal- und Stoffwechselwege von Tumorzellen hemmen kann. Und das, obwohl Curcumin in der Zelle nur mit wenigen Enzymen Kontakt aufnimmt. Er nahm an, dass die Antwort darauf nicht in den chemischen, sondern in den quantenphysikalischen Eigenschaften dieses Stoffes zu suchen sei und ließ Curcumin auf seine maximale Licht absorbierende Wellenlänge untersuchen. Diese liegt - wie bei Cytochrom C - bei 427 Nanometer. Daraus folgerte Dr. Kremer, dass die Funktion der Mitochondrien nicht nur von chemischen Prozessen und Genprogrammen abhängig ist. Vielmehr käme es stärker auf informationsübermittelnde Trägermoleküle an. Diese Informationsübertragung in ganz bestimmten Wellenlängenbereichen sei für die Aufrechterhaltung der Zellleistungen bei gleichzeitiger Bremsung der Zellteilung verantwortlich – und Curcumin sei einer der Naturextrakte, die sich dazu eignen könnten. Da Curcumin im gleichen Wellenlängenbereich Lichtquanten absorbiert und emittiert wie das bei Krebs forciert abgebaute Enzym Cytochrom C, wären die Wirkmechanismen von Curcumin zumindest quantenphysikalisch postulierbar. Dazu mehr im Kapitel „Mikro-Makronährstoffe".

 

Abb. 1.26 Grafik Resistenz von Tumorstammzellen gegenüber Chemotherapie

Tumorstammzellen

Tumorstammzelle und Chemoresistenz - der Paradigmawechsel in der Krebsmedizin

In der Krebslehre, der Onkologie, sind die so genannten Tumorstammzellen gefürchtet, da sie auf Chemotherapie nicht oder nur sehr schwer ansprechen. Sie besitzen eine Art Pumpe, die Zellgifte nach Eintritt in die Zelle wieder herauspumpt. Gegen die Zellgifte entwickeln die Tumorstammzellen außerdem Resistenzen („multi drug resistance factor"). Nur mit sehr hohen Dosierungen von Chemotherapeutika können diese Resistenzen eliminiert werden - mit der Folge, dass die für die Blutbildung notwendigen physiologischen Stammzellen geschädigt oder zerstört werden. Nach der Cellsymbiosistherapie sind diese gefährlichen Tumorstammzellen die Rückentwicklung bzw. Aktivierung der Archaea-Genanteile in der Zelle mit potentiell ausschließlicher Nutzung von Blutzucker bei der Energiegewinnung sowie dabei potentiell entstehenden dauerhaften Zellteilungs- und -wachstumssignalen. Das bei der Zuckervergärung anfallende Laktat (Milchsäure), das sich außerhalb der Zellen im Zwischenzellraum anhäufen kann, führt dann zu einer Laktat-Gewebeübersäuerung dieser Zwischenräume (Matrix genannt). Dort fällt der Säure-Basenwert (PH-Wert) ab – bei PH-Werten unter 7,2 führt dies zur Starrheit oder zumindest Inaktivierung der großen Abwehrzellen, der Makrophagen. Dass diese Tumorstammzellen, die nach dem CST-Modell durch die Dominanz der Archaea-Gene gesteuert werden, gegen Chemotherapie resistent sein können, ergibt sich vielleicht aus dem früheren, ursprünglichen Lebensraum der Archaea, gelegen in Tiefen bis zu 3.000 Metern des Ozeans in der Nähe hochgiftiger Vulkane, wo keinerlei Sonnenlicht und Sauerstoff vorhanden war. Doch diese Lebewesen haben sich angepasst und (Entgiftungs-)Methoden entwickelt, um zu überleben.

Tumorstammzellen sind reaktivierte Archaea - Zellen, die durch deren evolutionsbiologisch älteres genetisches Programm des Archaea-Genoms dominiert werden

Die menschliche Zelle trägt in ihrem Zellkern 60 % der Genanteile der Archaea in sich (ohne dass diese mit den 40 % der Genanteile des B-Genoms, der Mitochondrien-Genanteile, verschmolzen sind). Die Zelle besitzt demnach auch die Fähigkeit, Energie ohne Sauerstoff zu produzieren und hochgiftige Substanzen herauszupumpen, was allerdings umliegendes Gewebe und gesunde Zellstrukturen verletzen oder zerstören kann.

 

Abb. 1.27 So genannter „Black Smoker", Lebensraum der Archaea

 

Interessant ist, dass die Archaea auch Sauerstoff nutzen können; hier ja allerdings auch die Zellteilungen aktiviert bzw. angesteuert werden. Die Archaea mussten diese Fähigkeit der Sauerstoffverwertung entwickeln, da nach der Eisschmelze vor etwa zwei Milliarden Jahren in der Erdatmosphäre zunehmend sauerstoffhaltige Lebensbedingungen entstanden waren.

Somit konnten die Archaea bessere Überlebensstrategien entwickeln als die Mitochondrien. Werden allerdings die Programme der Archaea in unseren Zellen dominant, herrscht im Organismus zumindest am Ort der Überaktivierung ein dominantes Zellteilungsprogramm - und nicht mehr ein Zellleistungsprogramm.

 

Dominante Zellteilung

Demnach verlangt das Cellsymbiosistherapiekonzept nach Dr. med. Heinrich Kremer die Berücksichtigung aller Faktoren, die die Struktur und Funktion der Mitochondrien sowie ihre Anzahl regenerieren, stabilisieren und verbessern können.

Schwermetalle

Dazu gehört auch die Vermeidung und fachgerechte Entlastung des Körpers von Schwermetallbelastungen und allen anderen Industriegiften. Anzustreben ist eine gesunde Balance zwischen Mitochondrienfunktion (Zellleistungssteuerung) und Archaeafunktion (Zellteilungssteuerung).

Anzustreben ist eine gesunde Balance zwischen Mitochondrien und ArchaeafunktionKrebshäufigkeit durch Chemikalien erhöhtArchaea sind Chemikalien resistent

Fehler in der Schwermetallausleitung etwa können für den Patienten erhebliche negative Konsequenzen haben. Lesen Sie dazu bitte auch das Kapitel „Schwermetalle". Bleiben Schwermetalle in den Mitochondrien zurück, lässt sich das Energiehochleistungsmodell nicht wieder (komplett) generieren oder die dafür notwendigen Enzyme bleiben blockiert oder die Mitochondrien werden gar zerstört. Dies kann potentiell auch für andere Industriegifte gelten: Ihre Aufnahme sollte gänzlich vermieden oder zumindest reduziert werden. Auch andere Chemikalien wie Chlor erhöhen das Vorkommen von Blasenkrebs und Asthma - etwa, wenn man chloriertes Wasser trinkt, sich damit wäscht oder darin schwimmt. So warnten Kinderärzte und Krebsspezialisten in Brüssel, dass die EU-Chemikalienrichtlinie nicht „aufgeweicht" werden dürfe, denn Krebsraten und Allergien würden in Europa durch Umweltgifte dramatisch ansteigen. 300 Chemikalien finden sich demnach im Blut eines Europäers. Bei Kindern würde die Krebsrate jährlich um ein Prozent steigen - Krebs stelle mittlerweile die zweithäufigste Todesursache bei Kindern dar. Nach dem Verständnis der Cellsymbiosistherapie stellt sich die Frage, ob gerade diese Chemikalien die Mitochondrienfunktion (zer-)stören, aber den archaischen Gen- und Zellanteilen nichts anhaben können, da diese ja ursprünglich an giftige Lebensraumbedingungen angepasst waren und dies immer noch zu sein scheinen. Mit diesen archaischen Gen- und Zellanteilen würden dann die überleben, die die Zellteilung steuern und bei dauerhafter Aktivierung zu Krebs führen können.

 

Abb. 1.28 Resektionsbefund eines bösartigen Nierentumors

 

Abb. 1.29 Mobilfunkmast

Elektrosmog

Die Wellen des Elektrosmogs scheinen durch „Störfrequenzen" (Störsender) die suprafein abgestimmte Funktion der Mitochondrien derart stören zu können, dass diese so blockiert und irritiert wird, dass sie ihr Hochleistungsmodell der Energiegewinnung auf Störung oder gar Dauerstörung umschaltet. Die Energiegewinnung bzw. -modulation oder „Informationsprägung und -übertragung", also Zellleistungssteuerung in den Mitochondrien, ist nach Dr. med. Kremer Lichtquanten abhängig.

 

Die Mitochondrien sind, so wie der Mensch als Ganzheit, in ihrem Überleben und bei der Aufrechterhaltung ihrer Funktion Lichtwellen abhängig von bestimmten Wellenlängenbereichen und werden dabei durch Informationsübertragungen und deren korrekte Interpretation gesteuert.

 

Mitochondrien sind Lichtfrequenz modulierte Zellorganellen, die durch Elektrosmog gestört werden können

Eine schwedische Studie zeigt im Übrigen, dass junge Menschen, die konstant ein Handy nutzen, drei Mal häufiger an einer seltenen Augenkrebserkrankung leiden als Nicht-Handynutzer. Dr. Kremer hat in diesem Zusammenhang den Begriff geprägt, dass unsere Mitochondrien „Lichtfrequenz modulierte Zellorganellen" sind. Genau wie die fein abgestimmte Informationsübertragung und Entschlüsselung bei Radiowellen scheint die Mitochondrienfunktion abhängig zu sein von störfrequenzfreien Informations- und Steuerungsabläufen. Dr. May und Dr. Mutter (Letzterer ehemals Universität Freiburg) haben hier sehr verdienstvolle Dokumentationen veröffentlicht.

 

Abb. 1.30 Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme: Erythrozyt, Thrombozyt, Leukozyt (von links nach rechts)

 

Elektrosmog

Ein weiteres Beispiel für die möglicherweise schädigende Auswirkung von Elektrosmog ist die Beobachtung, dass Menschen, die in unmittelbarer Nähe eines Funkmasts leben, häufiger an Alzheimer erkranken. Der Einfluss des Mobilfunks auf die Gesundheit scheint mannigfaltig. Berichtet wird über mögliche Folgen wie:

• Stressreaktionen, wie bei der Einwirkung von Hitze oder giftigen Chemikalien; z.B. erhöhter Puls und Blutdruck (vermehrt Hitzeschockproteine), Depressionen, Schlafstörungen

• Mattigkeit, Herzkreislaufprobleme, Muskelzuckungen, Tinnitus, Lern- und Konzentrationsstörungen

• keine Erholung nach dem Schlaf (Melatoninspiegel erniedrigt)

• beeinträchtigte Aktivität der weißen Blutkörperchen (die Folge sind häufige Infektionen)

• Blutbildveränderungen mit einem Anstieg unreifer roter Blutkörperchen (Retikulozyten)

Mannigfaltige Wirkungen von Elektrosmog?Die Wissenschaft ist sich nicht einig; die Bewertungen von Elektrosmog reichen von „ungefährlich" bis „schwerwiegende Auswirkungen" auf unsere Gesundheit

• verringerte Spermienzahl (Folge: Sterilität des Mannes, Kinderlosigkeit)

• Schäden der Erbsubstanz: Chromosomenschäden, Veränderung der DNS-Reparatur-Kapazität, Zellproliferation (Folge: erhöhte Krebsrate, Missbildungsrate, Totgeburten)

• verstärkte Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke (Die Blut-Hirnschranke verhindert die Aufnahme von Giftstoffen aus dem Blut ins Gehirn. Folge: Nervosität, Konzentrationsstörungen).

 

Es ist kaum zu fassen, dass das Deutsche Institut für Strahlenhygiene des Deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz bereits 1980 die folgenden Wirkungen von Mikrowellenbestrahlungen beschreibt:

• Beeinflussungen von Schilddrüse und Nebenniere und ihren Hormonen

• Auswirkung auf die Zusammensetzung und Funktion von Blutbestandteilen

• Aktivitätsänderungen von Enzymen und Beeinflussung enzymatischer Prozesse

• Beeinflussung des Zellwachstums und Chromosomenveränderungen

• Trübung der Augenlinsen (Grauer Star)

• Beeinflussung der Konzentration bzw. Funktion von Blutbestandteilen.

Eine Therapieempfehlung kann nur das Entfernen von Strahlenquellen sein. So genannte Entstörgeräte können laut Dr. med. Joachim Mutter zurzeit nicht empfohlen werden.

 

Abb. 1.31 Chromosomensatz des Mannes

 

Sauerstoffmangel

Die Mitochondrien sind wie unsere Zellen in der Steuerung und Aufrechterhaltung der Zellleistung von Sauerstoff abhängig. Gelangt Sauerstoff nicht mehr in die Mitochondrien, kann er nicht mehr in der Energiegewinnung genutzt werden. Die Folge: Die Zelle schaltet von Mitochondrienfunktion (Sauerstoff abhängig) auf das archaische Programm der Zelle mit Zuckervergärung und Zellteilungsaktivierung (ohne Sauerstoff möglich) oder stirbt.

 

Wenn die Sauerstoffversorgung nicht mehr gewährleistet ist, ist der Krebspatient als austherapiert anzusehen - kann Chemo und Strahlentherapie dies verursachen?Verursacht Chemo Kapillargefäß- I schaden und Sauerstoffmangel?

Bereits 2001 publizierten die beiden Wissenschaftler Vaupel und Höckel, dass ein Patient als „austherapiert anzusehen ist", wenn die Sauerstoffzufuhr (im Sinne des Transports des Sauerstoffs) in ein tumorerkranktes Gebiet nicht mehr möglich ist.

Diese Forschungsarbeit erregte großes Aufsehen, denn es ergaben sich daraus etliche Fragen: Welche Schäden werden durch Chemotherapie und Bestrahlung möglicherweise verursacht? Werden durch diese beiden Therapien die Mikrogefäßstruktur, die Kapillargefäße, durch die Sauerstoff in Zellnähe strömen kann, derart geschädigt oder zerstört, dass das erkrankte Gebiet keinen Sauerstoff mehr erhält? Führt dies dazu, dass genau die Zellen „überleben" oder sogar aktiviert werden, die für ihre Energiegewinnung keinerlei Sauerstoff benötigen? Also die Zellen, die ausschließlich durch Aktivierung des archaischen Programms überleben - die gefürchteten chemoresistenten Tumorstammzellen?

 

Abb. 1.32 Rasterelektronenmiskroskopische Aufnahme von Mitochondrien

 

Strahlentherapie bei Prostatakrebs erhöht das Risiko, an Sekundärtumoren zu erkranken

Ist die potentielle Vernichtung oder Schädigung der mikro-feinen Blutgefäße im bestrahlten oder mit Chemotherapie behandelten Tumorgebiet gar mit für den Faktor verantwortlich, der mit den bereits erwähnten Worten beschrieben wird: „Der Patient ist austherapiert?" Jedenfalls haben Patienten, deren Prostatakarzinom bestrahlt wurde, ein erhöhtes Risiko für sekundäre Krebserkrankungen der Harnblase und des Rektums.

 

Abb. 1.33 Computertomographische Aufnahme einer Lungenmetastase (links unten)

Werden Mitochondrien durch Chemotherapie (oder Bestrahlung) gestört oder zerstört? Wie viele Mitochondrien werden durch diese Therapien geschädigt oder möglicherweise irreversibel zerstört? Führt dies dann zur zwangsläufigen Umschaltung der Energiegewinnung (Blutzuckervergärung) mit der Folge von „Krebs"?

Wenn Chemotherapie (oder Bestrahlung) die Transportwege zum erkrankten Gewebe (zer)stört und damit auch den Transportweg für die eingesetzte toxisch wirkende Substanz, mit der der Krebs vernichtet werden soll, stellt sich auch die Frage, wie diese Chemotherapeutika dort hingelangen sollen und mit ihnen der molekulare Sauerstoff, der für die Wirkung etlicher Chemotherapeutika notwendig ist.

 

Das Klinikum München-Großhadern ist in einer 25-jährigen Studie über Chemotherapie zu dem Ergebnis gekommen, dass diese bei der häufigsten Krebserkrankung der Frau, dem Brustkrebs, und der häufigsten Krebserkrankung beim Mann, dem Prostatakrebs, in den letzten 25 Jahren keine zufrieden stellende Verlängerung des Lebens bewirkt hat. Die Studie bezieht sich auf Patienten mit metastasierten Formen der genannten Tumorerkrankungen.

Prof. Hölzl, Spiegel 2004: „Giftkur ohne Nutzen"

Gleiches gilt laut Studie für metastasierten Dickdarmkrebs und Lungenkrebs (Spiegel-Artikel „Giftkur ohne Nutzen", Nr. 41/2004).

Der spanische Onkologe Dr. Javier Herraez äußert sich zu dem Thema Chemotherapie wie folgt: „Der aktuelle massive Einsatz von Chemotherapie ist mit überhaupt nichts zu rechtfertigen. Das Beste, was man erreichen kann, ist, das Leben einige Wochen oder Monate zu verlängern, allerdings mit einer viel schlechteren Lebensqualität."

 

Tumorstammzellen und ChemoParadigmawechsel

Im Juni 2006 wurde über das Thema Chemotherapie im „Deutschen Ärzteblatt" berichtet: Demnach könnten Tumorstammzellen möglicherweise nur durch derart hohe, extrem toxische Chemotherapien vernichtet werden, dass dabei auch die für die Zellbildung verantwortlichen menschlichen Stammzellen vernichtet werden würden, aus denen heraus sich allerdings unsere verbrauchten Zellsysteme, wie z.B. die Blutzellen, neu bilden. Dieser Bericht stammt von der renommierten Mildred Scheel-Stiftung und hat den Titel „ Entdeckung der Tumorstammzelle leitet Paradigmenwechsel der Onkologie ein".

 

Abb. 1.34 Stäbchenmodell des Glutathions (C10H17N3O6S)

 

Zudem wurde in anderen Publikationen bereits darüber berichtet, dass Tumorstammzellen für Metastasierungen verantwortlich sind und, wie bereits erwähnt, gegen Medikamente toxischer Art eine Resistenz besitzen (die so genannte „multi drug resistance"), die dazu führt, dass Chemotherapeutika sofort wieder aus der Zelle herausgepumpt werden. Was geschieht dann mit diesen Giften, die in Kontakt zu gesunden und mitochondrienreichen Zellen kommen?

 

Metastudie zur Chemotherapie: Von über 200.000 chemobehandelten Krebspatienten überleben weniger als 3 % die 5-Jahresgrenze

Es liegt mittlerweile eine australische und amerikanische Metastudie über die 5-Jahres-Überlebensrate von über 200.000 mit Chemotherapie behandelten Patienten vor. Die Betroffenen leiden an den 22 häufigsten Tumorerkrankungen. Das Ergebnis der Studie: Nach fünf Jahren leben auf beiden Kontinenten nur noch knapp über zwei Prozent der Krebspatienten, die chemotherapiert wurden.

Glutathionmangel

Glutathion wird innerhalb der Mitochondrien aus Eiweißbausteinen, den Aminosäuren, selbst gebildet – und zwar aus den Aminosäuren Cystein, Glutamin und Glycin. Es gehört sicherlich zu den wichtigen Antioxidantien, die bei der „Neutralisierung" von Radikalen wie Sauerstoffradikalen, Stickstoffmonoxidradikalen und der Entgiftung von Umwelttoxinen nützlich sind.

 

Fehlen die für die Bildung von Glutathion notwendigen Eiweiße oder werden diese Eiweiße über gestörte und fehl funktionierende Darmschleimhäute nicht ausreichend resorbiert, können die Mitochondrien Glutathion nicht ausreichend herstellen. Dies gilt – und das betone ich – auch für alle anderen (für die Mitochondrienfunktion notwendigen) Mikro-Makronährstoffe.

Schutzschaltung

Es kommt dann zu einer reduzierten Mitochondrienfunktion mit geringerer Sauerstoffverwertung und somit geringerer Produktion von möglicherweise zellschädigenden Sauerstoffradikalen, da die Mitochondrien ihre Sauerstoffverwertung reduzieren, um weniger Zellstress und Zellschäden verursachende Sauerstoffradikale zu bilden. Die Zelle schützt sich also auf diese Weise selbst. Die Umschaltung ist praktisch ein Schutzprogramm, weswegen sie auch „Schutzschaltung" genannt wird. Die Schutzschaltung führt allerdings zu geringerer Zellleistung und möglicherweise zur Aktivierung der Archaea mit Aktivierung der Blutzuckervergärung und Steigerung der Zellteilung. Doch nicht nur ein Zuwenig, sondern auch ein Zuviel an Glutathion hat Folgen: Das Zellinnere kann basisch werden, d.h. der PH-Wert steigt, wobei wiederum Enzyme gebildet werden, die den Zellteilungszyklus anregen können. Demnach sollte die therapeutische Gabe von Glutathion Labor kontrolliert erfolgen, indem es intrazellulär (innerhalb der Zelle) gemessen wird.

Chronische Entzündungen

Abb. 1.35 Radiologische Aufnahme des DickdarmesAbb. 1.36 Radiologische Aufnahme des Magens

Die chronischen Entzündungen können einen ganz erheblichen Risiko- und Krankheitsfaktor für den Menschen darstellen. Sie können alle Organe, Blutgefäße, Nerven und Knochen betreffen und zu folgenden Krankheiten führen:

■ „Arteriosklerosis", die Entzündung der Blutgefäßinnenwände mit narbiger Umwandlung, Verstarrung und Gefäßeinengung und möglicher Folge von Durchblutungsstörungen im gesamten Organismus (Herzinfarkt, Schlaganfall, Gefäßverschlüsse an Beinen und Organen)

■ Hepatitis (Leberentzündung)

■ Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)

■ Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

■ Colitis ulcerosa (Dickdarmschleimhautentzündung mit möglicher Geschwürbildung)

■ Morbus Crohn (Dünndarm-, Dickdarmentzündung)

■ Neurodermitis (juckende Haut- und Nervenentzündung)

■ Psoriasis (Schuppenflechte)

■ allergische Rhinitis und Konjunktivitis (Nasenschleimhaut- und Bindehautentzündung)

■ Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

• multiple Sklerose (Entzündung und bindegewebsartige Umwandlung des Nervensystems)

■ Arthritis (Gelenkentzündung)

■ Fibromyalgie (schmerzhaftes „Weichteilrheuma")

■ Bronchitis (Entzündungen der Bronchien)

■ Ösophagitis (Entzündungen der Speiseröhre)

■ Zahnwurzelentzündungen

■ Muskelentzündungen (sehr häufig bei Sportlern)

■ chronisch schleichende Entzündungen des Gehirns mit Entwicklung von Alzheimer, Parkinson und Demenz

■ Diabetes (geht einher mit chronischer Entzündung des Bindegewebes).

 

Krankheiten, die eine Entzündung anzeigen, enden im schulmedizinischen Jargon immer mit „itis". Die Degeneration, also Substanzabbau, endet immer mit der Silbe „ose". Akute Entzündungen können lebensbedrohlich sein, wie z.B. die Entzündung der Hirnhäute (Meningitis), der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), des Herzens (Myokarditis) oder des Gehirns (Encephalitis).

Bösartige EntzündungEntzündung im Mikroumfeld des Tumors ist Voraussetzung für Metastasierung

Große Beachtung erhielt ein im April 2008 in der „Science" veröffentlichter Beitrag mit dem Titel „Bösartige Entzündung". Darin wurde gefordert, dass in die Krebstherapie auch antiinflammatorische (antientzündliche) Therapiemaßnahmen aufgenommen werden sollten, da eine Voraussetzung für die Metastasierung von Tumorzellen die chronische Entzündung im Tumor umliegenden Gewebe sei. Dies wurde im Tierversuch nachgewiesen. Der einzige Naturstoff, der hier therapeutisch genannt wurde, war Kurkuma.

 

In der Fachliteratur wird allerdings eine Vielzahl weiterer Pflanzenextrakte genannt, denen antientzündliche Wirkungen zugeschrieben werden, die im Rahmen des ernährungsadjuvanten Konzepts der Cellsymbiosistherapie schon seit Jahren eingesetzt werden. Dazu später mehr. Genau betrachtet können alle Systeme des menschlichen (und tierischen) Körpers entzündlich reagieren. Bei einer schwer verlaufenden oder chronischen Entzündung können mehr Zellen zu Grunde gehen, als regeneriert werden.

 

Abb. 1.37 Kurkumawurzeln und in Pulverform

 

RegenerationsteilungAndauernder entzündlicher Zellstress und Körperabbau

Bei dieser chronischen Entzündung herrscht nach dem CST-Konzept eine Dominanz der Archaea, also eine Dominanz der Zellteilung und Reduzierung der Zellleistung. Daher gehen chronische Entzündungen immer einher mit reduzierter Organstoffwechselleistung. Unser Organismus ist dabei bemüht, die Zellen, die zu Grunde gehen, durch eine Regenerationsteilung neu zu bilden. Täte er dies nicht, würden Löcher im Gewebe entstehen. Die Regenerationsteilung kann jedoch bei andauerndem entzündlichem Stress nicht mehr gelingen, und es kommt zur Umwandlung von Arbeitsgewebe in Narbengewebe (Bindegewebe). Dabei nehmen die Organleistungen zunehmend ab und ein vorzeitiger Alterungsprozesses setzt in dem betroffenen Organ, Bezirk und Zellsystem ein: Der Gesundheits- und Energiezustand sinkt, da der Abbau von Zellen höher ist als ihre Regeneration.

 

Abb. 1.38 Tierisches Gewebe mit proliferierenden Zellen. Auf der rechten Seite des Bildes mittig ist eine Zelle mit einsetzender Zellteilung dargestellt

 

AlterungsprozessTäglich sterben 1 % der menschlichen Zellen und müssen durch das Archaea-Genom gesteuerte Zellteilungsprogramm erneuert werden

Es ist ein völlig normaler Vorgang, dass Zellen im menschlichen Organismus samt Mitochondrien sterben, da diese - je nach Zelltyp und Organ - eine unterschiedlich lange Lebenszeit besitzen. Die Lebensdauer einer Zelle hängt allerdings auch von ihrer Sauerstoff- und Nährstoffversorgung und ihrer Belastung mit Giften ab. Um diese gestorbenen Zellen zu ersetzen, benötigen wir zwangsläufig die durch die Archaea gesteuerte Zellteilung zur Regeneration und Zellerneuerung. Wenn allerdings mehr Zellen zu Grunde gehen, als erneuert werden können, kommt es zum körperlichen Abbau. So entstehen bei einigen alternden Menschen mehr Krankheiten als bei anderen, bei denen Regenerationsprozesse besser funktionieren – in ihrem menschlichen „System" kommt es dann zu steigendem Mitochondrienverlust und nachlassender Organleistung und Energiebildung. Dabei können chronische Entzündungen eine maßgebliche Rolle spielen. Bei einer Entzündung können betroffene Zellen oder Organe auch Stoffwechselprodukte ins Blut abgeben, so genannte Entzündungsenzyme. Im Fall einer chronischen Entzündung bedeutet das „mehr Zelltod als Zellregeneration".

Enzymmessungen im Sinn der Untersuchung der Mitochondrienfunktionsstörung besitzen daher eine besondere Bedeutung. Gleichzeitig stellen sie eine wissenschaftlich anerkannte Therapieverlaufskontrolle dar. Mehr dazu im Kapitel „Labordiagnostik".

 

Abb. 1.39 Pestizide versprühendes Agrarflugzeug

 

Stickstoffmonoxidgas (NO-Gas), I Entzündungen und Degeneration

Bei chronischen Entzündungen produzieren die betroffenen Zellen und Immunzellen unser „Hauptkampf- oder Abwehrgas" namens Stickstoffmonoxidgas, kurz: NO-Gas, als Abwehrreaktion. Da NO-Gas auch ein freies Radikal darstellt und bis zu zwei Tage aktiv ist, kann es weitere Entzündungen und Zelldegenerationen verursachen. Bei seiner notwendigen Neutralisierung wird es ebenfalls Antioxidantien, Aminosäuren, Schwefelgruppen, Polyphenole und Glutathion verbrauchen, was wiederum zu Mitochondrienstörungen und somit Zellleistungsschwächen führen kann.

Dies kann eine lang anhaltende Überforderung des Immunsystems verursachen und Immunschwächen mit begünstigen, was wiederum die Eliminierung von Tumorzellen, Viren, Pilzen, Borrelien, Chlamydien und anderen potentiell krankmachenden Mikroben erschweren kann.

Schutzschaltung des Immunsystems

Parallel dazu kann eine Art Umschaltung oder Zuschaltung eines anderen Parts des Immunsystems entstehen, eine „Schutzschaltung des Abwehrsystems", der Hochschaltung der Antikörperproduktion, wie wir dies bei Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten finden.

Die Schwächung oder Störung des Immunsystems kann also mit der systemischen Störung der Mitochondrien einhergehen, denn auch die Leistungsfähigkeit der Abwehrzellen ist von der Leistungskraft der innewohnenden Mitochondrien abhängig; deren Störungen sollten ausbalanciert werden.

Faktoren, welche die Mitochondrienfunktion- oder -struktur stören

Eine häufige Beobachtung ist die, dass Patienten einer Cellsymbiosistherapie darüber berichten, dass sie nun gesünder „durch den Winter kommen", sie keine Infekte mehr bekommen, selbst dann nicht, wenn ihr Umfeld wiederholt erkrankt. Es scheinen etliche Faktoren zu existieren, die im Verdacht stehen, Mitochondrien in ihrer Funktion zu stören oder zu zerstören oder auf anderen Wegen schwere systemische, chronische Erkrankungen zu begünstigen:

■ Sauerstoffmangel durch Durchblutungsstörungen (Arteriosklerose), Bewegungsmangel, funktionelle Störungen und Strukturschädigungen der Mitochondrien

■ Nitroverbindungen in Medikamenten

Sind Krebs und weitere Zivilisationserkrankungen verursacht durch Industriegifte, Fehlernährung und Stress?

■ Nitrit als Konservierungsstoff

■ Drogen

■ Schmerzmittel-, Antibiotika-, Kortison- und Medikamentenüberkonsum

■ Darmstörungen, Resorptionsstörungen

■ Antioxidantienmangel, Aminosäuremangel

■ Schwermetalle

■ Insektizide, Pestizide, Fungizide

■ Ernährungsfehler (Allergien), Übersäuerung oder zu basische Ernährung

■ Darmschleimhautentzündung und somit gestörte Aufnahme von Spurenelementen, Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren

■ Wasserhaushaltsentgleisungen

■ Handystrahlung, Elektrosmog

■ toxische Substanzen, z.B. in Hygiene- und Kosmetikartikeln, Industriegifte

■ Glutathionmangel oder -überschuss

■ chronische Entzündungen

■ psychische Stressbelastungen, Dauerkonflikte, Hormone (Östrogene) und Impfungen (bestehende Mitochondrienstörung bei einem Autismusfall durch Impfung verstärkt).

Weniger Brustkrebs nach Rückgang der Hormonersatztherapien

Abb. 1.40 Mammographiegerät

 

Mit entscheidend ist die Aufklärung der BevölkerungHormone und Krebs

In den USA ist die Zahl der Brustkrebsfälle bei älteren Frauen im Jahr 2003 innerhalb weniger Monate ungewöhnlich stark gefallen - ein Effekt, der wahrscheinlich auf einen drastischen Rückgang von Hormonersatztherapien in den Wechseljahren zurückzuführen ist. Viele Frauen über fünfzig Jahren hatten diese Behandlungen abgebrochen, nachdem im Sommer 2002 eine große Studie wegen eines erhöhten Brustkrebs- und Herzinfarktrisikos durch die Hormongaben abgebrochen worden war. In genau dieser Altersgruppe betrug der Rückgang der Brustkrebsfälle zwischen den Jahren 2002 und 2003 bis zu zwölf Prozent. Das berichteten Peter Ravdin von der Universität von Texas in Houston und seine Kollegen auf einem Brustkrebssymposium in San Antonio. Eine genauere Analyse zeigte, dass der Rückgang besonders auf die Abnahme der Erkrankungen bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zurückzuführen war und hauptsächlich die Brustkrebsarten betraf, deren Wachstum durch Hormone wie Östrogene und Gestagene beschleunigt wird.

 

Abb. 1.41 Befundung Mammographie

 

In dieser Gruppe betrug die Abnahme sogar zwölf Prozent, so die Forscher. Da die Studie eine rein statistische Analyse war, könne keine sichere Aussage über die Ursache dieser ungewöhnlichen Entwicklung daraus abgeleitet werden, erklärte Ravdin. Trotzdem halten die Wissenschaftler es für so gut wie sicher, dass der Effekt auf die Veränderung bei Hormonersatztherapien zurückgeht.

Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko

An der Studie der „Women's Health Initiative" (WHI) hatten mehr als 16.000 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 63 Jahren teilgenommen. Nach fünf Jahren wurde die Studie vorzeitig beendet, da sowohl das Brustkrebs- als auch das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko in der Hormongruppe erheblich erhöht war.

 

Krankheit ist ein multifaktorielles Geschehen

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt daher allen Frauen, Nutzen und Risiken einer Hormonersatztherapie in den Wechseljahren sorgfältig abzuwägen und nur in dringenden Fällen Hormone einzunehmen. Krankheit scheint also ein multikausales Geschehen zu sein. Es sollten demnach so viele Stör- und Belastungsfaktoren wie möglich korrigiert werden. Dabei spielt auch der Zeitraum eine Rolle, wie lang potentiell belastende Faktoren auf den Menschen (oder das Tier) einwirken.

4. Immunsystem Teil 1

4. Immunsystem Teil 1

Im Rahmen des Cellsymbiosistherapiekonzepts ist die Funktionsfähigkeit der Abwehrzellen genauso von der Leistungsfähigkeit der Mitochondrien abhängig wie die aller anderen mit Mitochondrien besiedelten Zellen.

Immunsystem - Abwehrsystem

Die Schleimhäute stellen den dominanten Lebensraum des zellulären Immunsystems dar