Contraire Theory - Adrian Waldhain - E-Book

Contraire Theory E-Book

Adrian Waldhain

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Beschreibung

Vor ein paar Jahren hat sich meine Wahrnehmung abrupt verändert. Alles begann mit einer Frage und eine ernüchternde Antwort. Die Realität entspricht nicht der Wahrheit, die Wahrheit ist etwas ganz anderes als was der Mensch sich als Realität vorstellt. In den letzten fünf Jahren verfolgte ich Hunderte von Hinweisen, die sich zufällig einreihten. Als ich "Eine kurze Geschichte der Zeit" las, fing ich an die wissenschaftlichen Erkenntnisse anzuzweifeln. Was ist, wenn Mr. Hawking falsch lag, was ist, wenn Einstein falsch lag? Ich versuchte eine Ausnahme in die festgefahrenen physikalischen Prinzipien der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik zu finden. Die Erkenntnisse der Wissenschaft scheinen eher eine Ausnahme zu bilden. Das ist meine treibende Kraft. Es geht nicht darum, ob ich mit meinen Gedanken falsch liege. Was aber, wenn nicht…?

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Seitenzahl: 331

Veröffentlichungsjahr: 2023

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ContraireTheory

Zeit…,

und warum das Universum doch endlich ist.

ADRIAN WALDHAIN

Auf den Spuren von Stephen Hawking vor 1988

„Erinnert euch daran,

nach oben in die Sterne zu blicken

und nicht nach unten auf eure Füße!

Versucht, dem, was ihr seht,

Sinn zu geben, und fragt euch,

was das Universum existieren lässt.

Seid neugierig.

Wie schwierig das Leben auch erscheinen mag,

es gibt immer etwas,

was ihr tun könnt

und worin ihr erfolgreich sein könnt.

Es kommt darauf an,

dass ihr nicht so leicht aufgebt.“

(Stephen Hawking 1942-2018)

„Im Grunde entspricht das chaotische Universum

der einzig existierenden Ordnungseinheit,

während die Ordnung an sich und

durch die unendlich wiederkehrenden Änderungen

die einzige Chaosform darstellt,

welche die wichtigste Eigenschaft des Chaos

widerspiegelt – die Berechenbarkeit.“

(Adrian Waldhain)

Inhalt

Einführung

Contraire Theory

Kapitel 1

Ansatz 1

Ansatz 2

Ansatz 3

Ansatz 4

Ansatz 5

Ansatz 6

Ansatz 7

Ansatz 8

Kapitel 2

Déjà-vu

Der Raum

Die Zeit

Der Äther

Materie und Energie (Inhalt des Raumes)

Das Michelson-Morley-Experiment

Materie/Energie – Masseenergie

Schwingung/Wellenlänge, Frequenz, Amplitude

Raumreisen

Zeitreisen

Ein Gespräch über Liebe, Chi und Energie

Energie – eine singuläre Vielfalt

„Am Anfang war das Licht – eine unnötige Abstraktion“

Kapitel 3

Die Ausnahme

Die Entstehung des universalen Raumes nach CT

Wechselwirkungen

Ergänzung zu CT

„Der Gedanke in der Zeitwahrnehmung“

Kapitel 4

Auszug aus dem Buch „Outsider – A.Waldhain“

Kapitel 5

Wechselwirkungen – Ansatz und Erklärung

Zusammenfassung:

Rückstrahlung

Bewusstsein schafft Realität?

Weitere Ansätze und Beispiele zu CT

Beispiel: Schrödingers Katze

Beispiel: Beziehungstrennung

Beispiel: Notiz für morgen (Zukunft)

Beispiel: Ausschluss des statischen Zustandes

Beispiel: Kierkegaard

Beispiel: Synergetische Wahrnehmung

Beispiel: Infinite-Monkey-Theorem

Beispiel: Abstraktion

Kapitel 6

Atome, Elektronen und Geschwindigkeit…

Gravitation und Wellen

Theorie der dualen Zeit

Lehre aus dem Ansatz Duale Zeit Theorie

Contraire Theory Ergebnis:

Kapitel 7

Das magische Dreieck -> Energie, Masse, Raum

Das Bermudadreieck

Der Zufall

Unverarbeitete Gedanken/Ansätze

Schlusswort

Einführung

…Fassen wir noch mal zusammen. 1988, damals war ich gerade mal acht Jahre alt und wuchs in einem relativ ruhigen Umfeld auf, im Vergleich mit der Ernsthaftigkeit mancher Erwachsener. Es gab vieles, was ich nicht verstehen konnte, und noch mehr, was mir Erwachsene um mich herum ebenfalls nicht erklären konnten. Sie alle hatten keine Zeit, denn sie waren von Sonnenaufgang bis tief in die Nacht beschäftigt. Am nächsten Tag ging der unendliche Zyklus von vorne los. Eines Tages setzte ich mich auf die Stufen der Veranda, die zu dem Eingang unserer Sommerküche führten, hin und entschied so lange nichts zu tun, bis irgendein Erwachsener mir Aufmerksamkeit schenkte. Ich hatte viele Fragen, aber keine Antworten. So beschloss ich, nicht danach zu streben, sondern zu warten. Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass sich der einzige Brunnen im Dorf direkt auf unserem Hof befand, weshalb immer ein wildes Treiben herrschte. Ein Gemisch aus Menschen und Tieren aus allen vier Windrichtungen. Nur um nachvollziehen zu können, dass meine Zweifel mit jeder Minute, die ich ignoriert wurde, stiegen. Ich saß also dort, nicht allein und nicht einsam, aber vertieft in Gedanken mit gewissen Erwartungen. Eine unserer Katzen schlich um verschiedene Ecken, näherte sich, schmiegte sich kurz an meine dürren Beine und ging weiter ihres Weges. Damals dachte ich, es wäre sinnlos gewesen, einer Katze Fragen zu stellen, denn erstens kann sie nicht sprechen und zweitens wollte ich diese Antworten von einem Erwachsenen hören, einem Menschen. Wie Sie sich vorstellen können, hatte mir diese Katze, die ich für unwichtig hielt, viele Jahre später aufgrund ihres natürlichen Verhaltens die Antworten gegeben, die ich damals wie heute im Sinne der Vergangenheit suchte bzw. suche. Natürliches Verhalten – ein Begriff, der mir beim Lesen von Stephen Hawkings Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ ebenfalls auffiel. Das war 2021, ein paar Jahre nach Mr. Hawkings Tod.

Jedenfalls entwickelten sich in meinem Kopf, während ich seine teilweise sonderbaren Theorien las, eigene Vorstellungen von der Zeit und dem Universum. Es waren Dinge, mit denen ich noch nie etwas anfangen konnte, rein wissenschaftlich und ebenso rein hypothetisch betrachtet, egal ob diese widerlegt wurden oder nicht. Das Verblüffende war, ich schien Mr. Hawking ein paar Schritte voraus zu sein, denn meine Gedanken während des Lesens spiegelten die Gedanken, die im Buch ein paar Seiten später Erklärung fanden. Man kann sagen, ich folgte einem angelegten Gedankenpfad.

Ein Beispiel: die Auffassung über die drei Formen der Zeitpfeile, die Zeitrichtung konkret, den thermodynamischen Zeitpfeil, psychologischen Zeitpfeil und kosmologischen Zeitpfeil. Ich möchte Ihnen diese drei Begriffe nicht erläutern, das würde Sie von der Versuchung abhalten, sich mit Mr. Hawkings Ansätzen über die Zeit und das Universum näher vertraut zu machen. Andererseits gehe ich fest davon aus, Mr. Hawkings „Universale“ dürfte in Ihrem allgemeinen und wissenschaftlichen Repertoire keine Lücken hinterlassen haben. Während ich also las und Mr. Hawking ein Beispiel zu den Ordnungs- und Unordnungsprinzipien in Anbetracht der Zeitpfeile mit einer fallenden Tasse erklärte, die in tausend Scherben zerbricht, erscheint mir aus dem Nichts dieses Bild, wie ich auf den Verandastufen auf ein Zeichen wartete und die einzige Aufmerksamkeit, die ich bekam, war die einer Katze, diese verfluchte Katze. Und nun habe ich 37 Jahre später diese Katze bildlich vor mir, während ich verzweifelt versuche, eine „Fehlerquelle“ in Mr. Hawkings Thesen zu finden. Voila!

E-Mail an Mr. Hawking

Mr. Hawking,

ich habe beim Lesen Ihres Buches über die Zeit etwas herausgefunden, das Sie oder Ihre Kollegen überprüfen sollten. Im Gespräch mit meinem 14-jährigen Sohn David sind wir auf eventuelle Ungereimtheiten in Einsteins Relativitätstheorie gestoßen, was die Gegenwart betrifft. Da ich weder Physiker noch Mathematiker bin, ist mein Ansatz vielleicht nicht von Bedeutung. Es ist nur so; meine Beobachtungen in den letzten drei Jahren über die Ereignisse um mich herum und die Entscheidungen, die sich aus der Wahrnehmung ergaben, führten mich zu dem Glauben, die Ereignisse in der Gegenwart würden sich in der Zukunft widerspiegeln. Das war falsch.

Die Ereignisse in der absoluten Gegenwart spiegelten sich in der Vergangenheit, was zur Folge hatte, dass sich wiederum die Gegenwart änderte. Mein Sohn und ich sind zu dem Schluss gekommen, dass die Zukunft gar nicht existiert. Wir unternehmen unzählige Zeitreisen in die Vergangenheit und landen nur in der absoluten Gegenwart. Ausgehend von diesem Ansatz lässt sich die Theorie aufstellen, dass wir uns nicht von dem Entstehungspunkt des Universums wegbewegen, sondern wir steuern auf dem Ursprung zurück. Es gibt zwei Phänomene, welche diese Theorie bestätigen: 1) den Mittelpunkt Schwarzer Löcher, der ein fester Punkt in Raum ist, und 2) die absolute Gegenwart. Beide hängen unweigerlich zusammen.

Sagen wir es mal so: Die Entscheidung, Sie zu kontaktieren, passierte jetzt, eine Entscheidung, die ich jetzt getroffen habe. Nun, falls Sie oder einer Ihrer Kollegen diese Nachricht lesen, wird es eine Reaktion geben. Diese manifestiert sich in „keine Antwort“, „eine Antwort mit der Bitte um mehr Nachweise“ oder „eine Antwort mit der Bitte, von weiteren Nachrichten Abstand zu nehmen“. Egal wie Ihre Antwort lautet, diese wird in der Vergangenheit getroffen, Ihre Vergangenheit, was wiederum Folgen für die Gegenwart hat. Dieses Phänomen betrifft alle Entscheidungen, Gedanken, Bewegungen und Veränderungen im Mikro- und Makrokosmos. Dadurch lässt sich auch erklären, dass das, was wir als Universum bezeichnen, durch einen notwendigen Fehler zufällig entstanden ist. Was daraus resultierte, obliegt aber nicht mehr dem Zufall. Es sei denn, es ist notwendig. Die Notwendigkeit ist der Zufallsgenerator des Universums.

Ich beende meine Nachricht mit den Worten: Die Zukunft existiert nicht, unsere Berechnungen über die Zeit im Universum sollten sich nach zwei Zeitzuständen richten – Zeit bewegt sich mit unendlicher Geschwindigkeit und Zeit steht still. Die Zeitdifferenz zwischen „Stillstand“ und Erreichung der beinahe unendlichen Geschwindigkeit sollte von Ihren Kolleginnen und Kollegen bei zukünftigen Modellen des Universums in Betracht gezogen werden. Verglichen mit den anderen Existenzen sollte doch klar sein, dass Zeit für uns nur eine Rolle spielt, wenn wir sie als festgelegte Einheit des menschlichen Daseins wahrnehmen können. Für den Rest im Universum spielt diese Zeit keine scheinbare Rolle, jedoch eine andere.

Mr. Hawking, ich hoffe, ich habe Ihnen damit nicht allzu viel Zeit geraubt.

Mit den besten Absichten und Grüßen

Natan

E-Mail-Ende

>>Dies ist eine imaginäre E-Mail an Mr. Hawking, eine Antwort auf das von ihm selbst der Menschheit hinterlassenen Echo über das Universum. <<

Nun sind aus diesen Zeilen, die Sie gelesen haben, Fragen entstanden. Für den Fall, dass jemandem Mr. Hawking nicht bekannt ist – einer der brillantesten Mathematiker und ein Genie des 20. Jahrhunderts. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass ein renommierter Professor der Universität Cambridge Besseres mit seiner Zeit anzufangen gewusst hätte, als sich mit einem Hirngespinst eines unbekannten und unbedeutenden Menschen unter acht Milliarden zu beschäftigen. Genau das ist der gleiche Fehler, den ich damals bei dieser Katze gemacht habe, jedoch mit einem Unterschied: Ich war acht Jahre alt und hatte von Zeit weder Ahnung noch ein Gefühl, während Mr. Hawking Zeit bewusst und selektiv wahrnahm. Ich hoffe inständig Mr. Hawking hätte schließlich erkannt, die Entscheidung, auf meine E-Mail nicht zu antworten, wäre unbedeutend gewesen, aber seitens meines Vorgehens vorausgesehen, vorausgedacht. Es war die einzig richtige Entscheidung, die, obwohl es keinem zufälligen Prinzip entspricht, letztendlich die einzige Entscheidung ist, die den Zufall beschreibt, weil die Entscheidung, nicht zu antworten, bewusst getroffen worden wäre. Diese Gegebenheit spiegelt die von meinem Sohn und mir aufgestellten Theorie bezüglich der Gegensätze im Universum, Ordnung – Unordnung, Materie – Antimaterie, Anfang – Ende, um einige Beispiele zu nennen.

Leider war es mir als Mensch nicht bestimmt, Mr. Hawking zu treffen, als er noch lebte. Umso bedeutender sind für mich die Echos, die er uns hinterlassen hat, als Wissenschaftler und als Mensch ganz besonders.

Contraire Theory

Jede Ordnung basiert auf dem Zufall. Der Zufall wird fest definiert und begrenzt sich rein auf zwei Zustände in der Zeitachse – den Anfangspunkt, der als willkürliche Aktion begonnen hat, und den Endpunkt, der die erste Veränderung des Zustandes markiert. Der Anfangspunkt und der Endpunkt spiegeln den Begriff, den wir als Zufall verstehen. Er beansprucht auf der Zeitachse nicht länger als (max.) 0,3 x 10-24 Sekunden für den gesamten Vorgang, in dem sich jeder Status von Materie, Energie und Raum in einem Ordnungszustand befindet.

Jede Unordnung im Universum gibt die Summe aller Veränderungen wieder, welche sich aus dem Zufallsprinzip ableiten. Die daraus resultierenden Prozesse entsprechen definierten Abläufen und Zuständen, die sich kontinuierlich verändern und weder ein Anfang noch ein Ende im eigentlichen Sinne durchlaufen. Die Existenz der Unordnung auf der Zeitachse wird mit der relativen Unendlichkeit verglichen.

Beide Zustände, Ordnung und Unordnung, verhalten sich gleichwertig zueinander.

Das Contraire Prinzip schließt außerdem das bekannte Raumzeit-Zusammenspiel aus und versteht die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie als zwei Ausnahmen von mehreren. Raum und Zeit agieren unabhängig voneinander.

(-1) entspricht dem Äther und ist in seinem Gesamtwert unveränderbar.

Äther ist ein anderer Begriff für Antimaterie und Antienergie zugleich. Äther ist in allen Elementen des Raumes und im Raum selbst enthalten.

Äther ist ein synergetisches Universum, ohne Raum, jedoch besitzt er Zeiteigenschaften.

Es ist der Ursprung.

Das absolute „Nichts“ hat die Wertigkeit „-1“ und nicht „0“, wie das Wort vermuten lässt.

Das „alles“ hat die Wertigkeit „∞ * (- 1)“. Das „alles“ beinhaltet das „Nichts“, und zwar so lange, bis der Wert von „alles“ die Wertigkeit „-1“ erreicht.

Die maximale Geschwindigkeit der Materie ist nicht an die Lichtgeschwindigkeit gebunden, sondern an die Frequenzübertragung der eigenen Resonanz im Äther.

Die maximale Geschwindigkeit der reinen Energie ist ebenfalls an Äther gebunden. Diese bewegt sich bis in Richtung Unendlichkeit. Die Energiegeschwindigkeit eines Mediums bestimmt die Bewegungsgeschwindigkeit des Raumes. Diese bewegt sich durch die „Nullpunktverschiebung“ zwischen beinahe absolutem „Stillstand“ und beinahe „unendlich“ aufgrund der Zeitdynamik bzw. Zeiteigenschaften, welche dynamische Prozesse definieren. Für die Extremen muss von drei Zeitdimensionen ausgegangen werden. Unser gesamtes Wissen zieht bis heute nur eine Zeitdimension in Berechnung.

Kapitel 1

Acht innere Blickrichtungen

Ansatz 1

Ich hörte eine Klingel. Zuerst klang es so, als ob jemand die Glocke einer Eingangstür beinahe ununterbrochen betätigte. Nach und nach fiel mir auf, die Pausenintervalle deuteten darauf hin, jemand mache es mit Absicht, das Klingeln meine ich. Ich ging also meinen Weg zur Arbeit und kam dem Klang immer näher. Meine Gedanken waren noch vertieft in Stephen Hawkings Beschreibung des Universums und der ambivalenten Theorien der Relativität und Quantenmechanik (Eine kurze Geschichte der Zeit). Der Weg führte wie immer am Antiquariat vorbei und wie fast jeden Montag stellte der Antiquar Bücher in einem Schuhkarton an den Straßenrand (zum Mitnehmen), Bücher, die er Sonntagabend noch aussortiert hatte. Es war für mich ein eingespieltes Ritual, in diesem Schuhkarton zu stöbern, um wie so oft das eine oder andere Buch mitzunehmen. Das ist die sogenannte Kausalität der Wiederholung, wobei ich erwähnen möchte, dass es bis heute keine genauere Wiederholung geben kann. Wenn es nicht die gleiche Uhrzeit ist, ist das Wetter anders oder die Position der Sonne oder andere Menschen begegnen mir an unterschiedlichen Punkten auf meinem Weg oder gar keine Menschen. Mal liegen leere Flaschen auf den Tischen der Lokale, mal ist der Mülleimer voll, mal ist die Bäckerin schon am Einräumen und mal eben nicht, aus welchen Gründen auch immer. Es gibt keinen Tag, keinen Moment und keinen Zeitpunkt, der sich tatsächlich wiederholt. Ich dachte immer, ein Déjà-vu beschreibt genau dieses Phänomen, ein Duplikat einer Energiesignatur, die sich bereits ereignet hat oder sich noch ereignen wird. Das würde bedeuten, dass wir ein und dasselbe erleben, mehrmals, und das kann unmöglich sein. „Un-möglich“ – ein Wort, das wiederum auf „nicht möglich“ hindeutet. Dessen Definition lautet allerdings „niemals möglich“, was wiederum die Tatsache einer Wiederholung ausschließt. Die gleiche Logik verbirgt sich in dem Wort „un-endlich“. Vergleichen wir die Erklärungsdefinition von „nicht endlich“ und „niemals endlich“, müsste uns irgendwann der Unterschied auffallen. „Nicht endlich“ bietet uns die Option, die Endlichkeit in gewissen Abständen und abhängig von der vergangenen Zeit zu messen. Die „unendliche - nicht endliche“ Form ist von der Vergangenheit abhängig und je nach Entwicklung einer Kultur/Spezies im Universum auch möglich zu erfassen, meinetwegen bis zum Urknall, und somit unser Verständnis vom Anbeginn der Zeit.

Das „niemals Endliche“ allerdings beschreibt die Ereignisse, die unsere Zukunft betreffen, die zwar unweigerlich einen Teil der Vergangenheit mittragen, sich jedoch aus der Präsenzzeit, den Gegebenheiten weiterentwickeln, die ein Ende bzw. ein voraussagendes Ende „nicht möglich“ machen. Eine unwahrscheinliche Wahrscheinlichkeit. Eine Beobachtung und Voraussagen der Zukunft sind im besten Fall „nicht möglich“ und dadurch wiederum in gewisser Weise messbar, kalkulierbar, berechenbar. Das „Un-endliche“ verbirgt sich in allen Aspekten, die wir als Zeitrechnung empfinden (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft), und bestätigt uns durch das „niemals Endliche“ ebenso eine scheinbar weitere unlösbare Theorie des „Zufalls“.

<<Mein Gott!!!>>

Bleiben wir noch einen Augenblick bei dem „Unendlichen“, was letzten Endes nichts anderes bedeuten kann, als dass es sich um eine Definition der Zeit handelt, die weder einen Faktor von Energie noch Materie in sich birgt. Da wir davon ausgehen, dass „Energie“ und „Materie“ zwei verschiedene Dinge sind, fügen wir in unserem Verständnis von Kosmos eine dritte Komponente hinzu, die „Zeit“. Wir bewegen uns auf der theoretischen Ebene, auf der alles oder/und nichts möglich ist. Wer sagt, dass Zeit nicht Energie und Materie, also Inhalt speichern kann? Eine Signatur des „nicht endlichen“ Universums, die in einer quadrillionsten Sekunde eine eigene Signatur der Energie und Materie verbirgt, an einem Punkt im universalen Raum. Wenn ich Mr. Hawkings Erklärung über die <<Raumbewegung>> in Abhängigkeit von der Zeit betrachte und dadurch nur die Gegenwart auswähle, und zwar aus dem Augenblick, den ich mit „1“ bezeichne, fällt mir auf, dass Mr. Hawkings Zeitpunkt „P“ bzw. meine „1“ im Grunde sich entzweit und sich immer weiter in die besagte vierte Größe „Raum“ voneinander fortbewegen. Die plausibelste Erklärung wäre, die Gegenwart als die einzig existierende Konstante bei allen menschlichen Berechnungen über das Universum zu betrachten. Die Gegenwart ist das Momentum, wo etwas endet und gleichzeitig etwas Neues anfängt. Nach aller menschlichen Logik lassen wir außer Acht, dass wir uns letztendlich in einem ständigen „Urknall“ befinden. Wir nehmen Messungen vor in der Vergangenheit, um herauszufinden, wann das Universum entstanden ist, wann Energie und Materie auf kleinstem Raum komprimiert waren und mit dem Urknall die Expansion des Universums und den Anfang der Zeit einleiteten. Von Mr. Hawkings Punkt „P“ betrachtet bewegen auch wir uns und unser Wissen vorwärts in die Zukunft und je weiter wir in die Zukunft vorausschauen, umso mehr verlieren wir den Blick auf die Vergangenheit und dadurch auf den Anfang. Wir sind bestrebt, den Anfang zu erklären, denn den Anfang muss es gegeben haben und das Ende können wir nur vermuten, nicht berechnen. Dadurch, dass wir denken, mit der Zukunft nähern wir uns dem Ende, entfernen wir uns gleichzeitig unweigerlich vom Anfang? Eine etwas widersprüchliche Frage, die sich wahrscheinlich Einsteins erste Ehefrau Mileva Maric in ihren frühen Gedanken über die Relativitätstheorie stellte. Sie war ein mathematisches Wunderkind. Es ist „un-wahrscheinlich“, dass sie Socken strickte, während Herr Einstein sich Gedanken über die Relativitätstheorie machte. Einiges deutet darauf hin, dass sie mindestens genauso viel dazu beitrug, wenn nicht der Hauptsatz der Relativitätstheorie ihrem Gedankenpfad entsprach, auf dem sich Albert Einstein letztendlich bewegte. Ich weiß nicht, ob ihre Theorie über Raum und Zeit alle Möglichkeiten ausschöpfte, ich bin mir nicht sicher. Dass die Zeit nicht gleich schnell verläuft, ist nichts Neues. Dass die Zeit rückwärtslaufen kann, ist genauso „un-glaublich“, wie dass sie in Mr. Hawkings Punkt „P“ stillsteht. Oder können wir uns erklären, dass für einen winzigen Moment alles im Universum stillsteht? Keine Energie oder Materie, die sich im Raum bewegt. Dieses Momentum zwischen zwei ausgestrahlten Lichtwellen im Kosmos bezeichnet mein Zeitpunkt „1“. Es ist die absolute Gegenwart und befindet sich im Stillstand, im absoluten Ordnungszustand. Mit der nächsten Lichtwelle wird ein neuer „Urknall“, zeitlich betrachtet, angestoßen. Dadurch werden im Raum „un-endliche“ (nicht endliche und niemals endliche) „Urknalle“ generiert. Gingen wir davon aus, die von uns bekannte Zeitachse ist seit dem Ursprung bekannt und zum Ende unbekannt, könnten wir doch behaupten, die Zeit speichert mit jedem „neuen Urknall“ das gesamte existierende Universum als eine einzigartige Signatur, Energie, Materie in einem endlosen sich bewegenden Raum. Wir können uns diese Singnaturen wie Blätter, die wir übereinander legen auf einem „unendlichen“ Stapel, vorstellen. Dieser Stapel stellt die vergangene Zeit in einer einzigartigen Form, welche einer Baumwurzel gleicht, dar. Es ist sehr „un-wahrscheinlich“, die Zukunft des Universums anhand der früheren Zeitblätter bzw. ihrer genauen Inhalte zu bestimmen. Wenn die Menschheit in Zukunft noch existiert und falls Zeitreisen möglich sind, würden sie zuerst nicht in der Zukunft stattfinden, sondern in der Vergangenheit. Würden wir dann aus der „aktuellen Zukunft“ zurück in die Vergangenheit reisen, könnten wir zwar den Inhalt der Zeitblätter verändern, aber wir würden nicht zurückkehren können zu dem jetzigen Punkt „P“, sondern nur zu dem Punkt „P“, der uns als Startpunkt diente, als wir die Reise in die Vergangenheit starteten. Wir reisen aus der Vergangenheit in die Vergangenheit und laufen anschließend in Richtung Gegenwart, die vor uns liegt und die wir durch den Zeitsprung verpasst haben. Angenommen, ich erfinde heute eine Zeitmaschine und reise, sagen wir mal, zwei Wochen in die Vergangenheit. Ich könnte mit meinem zukünftigen Wissen - falls ich dieses Wissen durch die Zeitreise transportieren kann - die Inhalte der zukünftigen Zeitblätter neu schreiben. Vielleicht denkt der eine oder andere: Wie viel könnte ein einziger Mensch in einem einzigen Zeitsprung schon ändern? Ich würde mal sagen, alles. Dadurch, dass alles im Universum miteinander verbunden ist, würden sich auch alle zukünftigen Inhalte in den Zeitblättern ändern. Sie würden nicht mehr ihre Ursprungsform haben, egal wie klein und unscheinbar die Änderung wäre. Zeitlich betrachtet gleicht jede Veränderung einer „temporäre Wirkung“. Ein zweiter theoretischer Ansatz führt uns zu der Überlegung, Materie (also unsere Körper) oder/und Energie (unseren lebenden oder irgendeinen lebenden Organismus) kann in einen bereits gespeicherten Raum (also Vergangenheitsraum) übertragen werden. Die Fragen, die sich ergeben, sind: Duplizieren wir bei der Zeitreise in die Vergangenheit unser eigenes „Ich“, sodass nach dem Zeitsprung zwei „Ichs“ gleichzeitig die kommenden Signaturen verändern? Wie groß ist bei einem Zeitsprung die Wahrscheinlichkeit, dass weder Materie noch Energie übertragen wird oder nur eine Form und diese nicht als ein eigenes ankommt, sondern im gleichen Körper und in der gleichen Energieform landet? Wir würden einen Wissensstand aus der Gegenwart haben, der uns verwirrt, uns verrückt macht, weil wir es nicht begreifen können, noch nicht. Würden wir dieses seltsame Gefühl als Zeitsprung definieren, gingen wir davon aus, dass wir als Bewohner dieses Planeten und andere intelligentere Wesen im Universum bereits unzählige Zeitsprünge in die Vergangenheit unternommen haben. Man könnte sich die Zukunft wie eine nach vorne aufgeschobener Gegenwart vorstellen. Diese wird wiederum umso wahrscheinlicher, je mehr Informationen aus der Vergangenheit wir mitbringen oder wie lange (zeitlich betrachtet) die Gesamtinformation des Rauminhaltes und Raumes aufrechterhalten wird.

<<Oh mein Gott!>>

Ich glaube, dieser Ansatz würde am besten das Déjà-vu-Prinzip erklären. Ist nicht diese seltsame Begegnung mit uns selbst ein Beweis, dass mindestens eine weitere Konstante notwendig wäre, um den Zeitsprung genau dorthin zu absolvieren, wo wir es uns wünschen? Wir sprechen von Energie, Materie und Raum in Abhängigkeit von der Zeit. Ich könnte ein paar kluge Köpfe zitieren, wie Mr. Hawking, die eine Theorie vom unsichtbaren, undefinierbaren und unbelegbaren Stoff mit dem Namen „Äther“ aufgestellt haben. Der „Äther“ wurde bereits als etwas „nicht Existentes“ und doch Göttliches, der das Universum zusammenhält und festhält, und zwar unabhängig vom Gegenwartpunkt „P“ oder zu irgendeinem anderen vergangenen Gegenwartpunkt P. Ich glaube, wenn unsere Spezies begriffen hätte, dass die unzähligen Zeitreisen, die wir bereits hinter uns haben, die Signatur jedes einzelnen „Urknalls“ ändern, aber nicht die einzigartige Signatur des „Äthers“, würden wir den Zufall ad acta legen. Diese Essenz kann zwischen einzelnen Zeitsignaturen nicht geändert werden und somit ist Äther die zweite Konstante neben dem Punkt P (Gegenwartskonstante), die für eine Zeitreise notwendig ist. Der Äther und der Zeitpunkt P sorgen dafür, dass Zeit, in der jeglichen Sequenz der Vergangenheit stillsteht. Der von uns erdachte Zeitsprung beginnt bei dem aktuellen Zeitpunkt „P“ und bewegt uns zu einem x-beliebigen Zeitpunkt „P“, der sich bereits in der Signatur in der Vergangenheit befindet. Dadurch, dass der Äther nicht verändert werden kann, ist er notwendig, um die Genauigkeit der Ankunft bei dem vergangenen Zeitpunkt „P“ zu berechnen und zu realisieren. Die Schwierigkeit, das mit einem Modell verständlich zu machen, besteht darin, dass die Signatur des Zeitpunktes „P“ (Stillstand zwischen zwei Photonenwellen) bzw. des Zustandes 1 den Gegenpol zum Äther darstellt. Der Äther hingegen entsteht und wandert, besser gesagt reitet mit jedem Photon im gesamten Universum mit. Diesen Zeitpunkt, zu dem sich der Äther im gesamten unendlichen Raum im Universum bewegt und verändert, bezeichne ich auf der linearen Zeitachse und von mir aus ebenso in der Raumzeit als den absoluten Zustand „0“ oder P1 (siehe Abb. 1).

(Siehe auch Blockskizzen am Ende des Buches – Duale Zeittheorie)

Am besten definiere ich es so:

Äther ist die maximale Bewegung der gesamten Energie, Materie und des universalen Raumes, welche die Zeitachse entweder vor oder nach dem Punkt „P“ durchkreuzt, aber niemals durch den Punkt „P“ verläuft. Durch die aufgestellte Contraire Theory beschreibt Äther die Unordnung im Universum, also auch die Kartei, die eine Chronologie festlegt, während der Punkt P die absolute Gegenwart, die Ordnung im Universum darstellt und dem Prinzip des Zufalls unterliegt. Der Äther füllt also nur die existierenden Lücken zwischen den einzelnen Zeitsignaturen. Somit kann davon ausgegangen werden, dass Zeit nicht kontinuierlich verläuft, sondern fragmentiert. Infolgedessen zerfällt jede Ordnung in das Chaos, welches als ein Bestandteil davon gilt, der sich immer wieder neu ordnet, aufbaut, nur um sich wieder auflösen zu können.

Im Grunde entspricht das chaotische Universum der einzigen Ordnungseinheit, während die Ordnung an sich und durch den unendlich wiederkehrenden Zerfall die einzige Chaosform darstellt, welche die wichtigste Eigenschaft des Chaos definiert – die Berechenbarkeit.

Vielleicht ist dies eine weitere Erklärung einer nahezu identischen Projektion einer Signatur, ein Déjà-vu, da die Unterbrechungen auf der Zeitachse keine Symmetrie aufweisen. Die Lücken auf der Zeitachse, sind nicht identisch und nicht symmetrisch. Ihre Größe schwankt, je nachdem, in welcher Menge und Größe der Äther den universalen Raum füllt und formt. Vielleicht hilft diese Theorie, die Entstehung und Auflösung von Schwarzen Löchern genauer aufzuzeigen. Die Fragen, die ich mir geradestelle, lauten: Können bei der Entstehung eines Schwarzen Loches Zeitsignaturen, die im Gegenwartpunkt „P“ gespeichert sind, absorbiert werden? Bekommt Äther dadurch den Zeitzustand „0“? Ich denke, Schwarze Löcher absorbieren nur Signaturen vom Zeitpunkt „P“(Gegenwart) in die Vergangenheit und befreien dadurch den Äther, der den universalen Raum erneut füllt. Man könnte denken, in der Nähe eines Schwarzen Loches existiert weder der Zeitpunkt „P“ noch die Vergangenheit. Die Zeitachse bzw. der Zeitraum existiert nicht mehr. Die Zustände nach dem Zeitpunkt „P“ erfüllt voll und ganz der Äther. Was wäre ein plausibles Ende des Universums? Ob das die maximale Expansion des Universums erklärt, kann ich nicht sagen. Wie denn auch? Aber ja, die „unendlichen Urknalle“ und somit das Verschwinden der Gegenwart, also Punkt „P“, würden rein theoretisch auch ein Ende des Universums, des Raumes bedeuten. Komischerweise fällt mir auf, dass ich das mögliche Ende des Universums nach der Theorie von Mr. Hawking verstanden habe, aber nicht, ob es einen Neuanfang des Urknalls gibt. Ich denke, die Idee (nach der ultimativen Expansion komprimiert sich das Universum erneut, um dann einen neuen Urknall zu generieren) lässt sich nur damit erklären, dass der Äther für den Anfang, das Ende und den Neuanfang verantwortlich ist. Die Wechselzustände der unendlichen Zeit werden ausgelöst, indem die Gesamtmenge des Äthers im „endlichen“ Universum konstant gehalten wird. Den Äther in seiner Fülle verändern zu wollen, führt zu einer Abgrenzung der Zeit. Ich denke, das verursacht die Endlichkeit des Kosmos und gleichzeitig des „Zeitraumes“. Letztendlich wird die Frage, was existierte vor dem Urknall, unbeantwortet bleiben. Meine einzige Antwort ist, alles ist aus Äther entstanden und irgendwann kehrt alles zum Äther zurück, Raum, Zeit, Materie, Energie, einfach alles ….

…Heute liegt nichts Brauchbares im Schuhkarton. Ich drehe mich um und sehe einen gebräunten glatzköpfigen Assi, der die Klingel eines Elektrorollers immer wieder aufs Neue quält. Er schaut mich an. In seinem Gesicht erkenne ich tiefste Befriedigung durch den Klang, der mich daran erinnern soll, dass alles im Universum einen bestimmten Sinn hat, der Assi, die Klingel, der Schuhkarton, Mr. Hawking, der Antiquar, die Bäckerin, die Katze, ich.

Lehre aus Ansatz 1

Äther ist die maximale Veränderung der gesamten Energie, Materie und des universalen Raumes, welcher die Zeitachse entweder vor oder nach dem Punkt „P“ durchkreuzt, aber niemals durch den Punkt „P“ verläuft. Durch die aufgestellte Contraire Theory beschreibt Äther die Unordnung im Universum, also auch die Kartei, die eine Chronologie festlegt, während der Punkt P die absolute Gegenwart, die Ordnung im Universum darstellt und dem Prinzip des Zufalls unterliegt. Der Äther füllt also nur die existierenden Lücken zwischen den einzelnen Zeitsignaturen. Somit lässt sich die Aussage treffen, dass Zeit nicht kontinuierlich verläuft, sondern fragmentiert.

Der „Äther“ hält das Universum zusammen und auch zeitlich fest, unabhängig von dem zuletzt generierten Punkt “P“ oder irgendeinem anderen Zeitpunkt „P“ in der Vergangenheit. Der Vorgang beschreibt die Entstehung der Chronologie.

Äther ist nichts anderes als Antimaterie und Antienergie, Synergie, Dunkle Materie, die den Raum füllt, bewegt und ununterbrochen formt.

Die Fragmentierung auf der Zeitachse und die dadurch entstandenen Lücken bzw. Synchronitätverschiebungen hinterlassen eine einzigartige Abfolge auf der Zeitachse, ähnlich einer DNA-Kette.

Zeitreisen sind möglich, wenn sich die aus der Chronologie ergebenden DNA-Signaturen der Zeit übertragen lassen. Der Ansatz und die Theorien einer Zeitreise können durch die Contraire Theory bestätigt werden, jedoch nur unter der Voraussetzung, die Lücke (Portal) auf der Zeitachse, die eine Zeitreise möglich machen soll, ist groß genug. Daraus resultiert, Zeitreisen sind als erste Konsequenz nur in der Vergangenheit möglich, wo die Zeitsignatur (Chronologie) bekannt ist, aber nicht zu jedem Zeitpunkt aufgrund der Zusammensetzung der Zeitsequenz. Zeitreisen werden also begrenzt auf wenige Zeitpunkte, in denen eine besondere Form des Äthers das Universum festhält. Beweise für Zeitreisen/Zeitsprünge, die in der menschlichen Zeit bereits stattgefunden haben, sind in den Zeitperioden zu suchen, als die gesamte Menschheit Entwicklungsschübe bekommen hatte, wie die Entwicklung der Philosophie vor zweieinhalbtausend Jahren oder die Entstehung der Pyramiden auf allen Kontinenten oder der geistige Aufbruch ab dem 18. Jahrhundert. Jede Zeitperiode kann mehrere Jahrhunderte dauern, die sichtbar gemacht werden können. Die Suche aber muss zu der ersten Veränderung am Anfang führen.

Ansatz 2

Die Chaostheorie und die Schwarzen Löcher.

Ein neunjähriger Junge erklärt sich das Schwarze Loch so: Es ist wie bei der Verdauung. Wir essen ganz viel, dann wird es verdaut und kommt klein, viel kleiner als das Essen irgendwo anders wieder raus. Aber was rauskommt, ist nicht mehr das Gleiche, was reingekommen ist. Wenn Schwarze Löcher alles schlucken und verdichten, wer kann nachweisen, dass Materieteilchen so hoch verdichtet werden? Das würde ja bedeuten, dass Trillionen hoch Trillionen von Teilchen zum Stillstand gezwungen werden. Und das, bei einer ebenfalls ultrahohen Energiedichte, die keine andere Temperatur als 0 Kelvin zulässt? Eine Energie, die eine thermische Umwandlung ausschließt? Ein Energiekollaps wäre die logische Schlussfolgerung, was dem Verdauungsprozess sehr ähnelt. Vielleicht erklärt sich die dunkle Materie in den Schwarzen Löchern durch eine Inexistenz des Äthers inmitten der Schwarzen Löcher, was wiederum bedeuten würde, dass Schwarze Löcher die einzigen Anomalien im Universum sind, die tatsächlich dem Zufall entsprechen, also der Ordnung. Eine Schlussfolgerung, wäre, betrachten wir unsere vorherigen Überlegungen über die Funktion des Äthers, Schwarze Löcher sind die einzigen ätherfreien Räume im Universum oder die einzigen Räume, die eine Verdrängung und Transformation des Äthers zulassen. Sind also Schwarze Löcher nichts anderes als Variablen, die eine Ausdehnung des endlichen Raumes ermöglichen, die Äther-Mütter des Universums? Denken wir noch weiter: Ein Teil des Äthers muss in allem im Universum existieren. Also was passiert, wenn Schwarze Löcher alles in sich hineinsaugen? Dem Ausschlussprinzip zufolge müsste in einem Schwarzen Loch das blanke Chaos herrschen, das im Universum existieren kann, das absolute, unendliche Chaos. Letztendlich konnte ich dem neunjährigen Jungen bezüglich seiner Theorie der Verdauung nicht widersprechen. Was rein kommt, wissen wir also, nur was kommt dabei in verkleinerter Form heraus und wohin? Sind Schwarze Löcher die Mühlen des Universums, die dafür sorgen, dass das Universum in jeder erdenklichen Form verständlich unendlich bleibt? Was passiert, wenn die Mühlen verschwinden? Endet dann alles im absoluten Chaos und das Universum verliert jegliche Haltungsform und verfällt voll und ganz dem Zufall, also der Ordnung?

Lehre aus Ansatz 2

In den Schwarzen Löchern durchläuft die Gesamtheit der Materie, Energie und Raum eine ständige Transformation, die in erster Instanz von dem Zerfall der Energie und Materie und Verdrängung des Raumes geprägt sind.

Schwarze Löcher entstehen aus der Inexistenz des Äthers in einem bestimmten Raumvolumen. Daraus folgt ein Anziehungseffekt naheliegenden Äther. Ein Teil des Raumes kann aber bei diesem Prozesse nicht gefüllt werden. Dieser Raum definiert den Mittelpunkt des Schwarzen Loches. Warum dieser Mittelpunkt weder Äther noch Zeit füllen kann, liegt an den Eigenschaften, die wir für Zeit und Äther definieren.

Zeit ist unendlich endlich. Die Endlichkeit der Zeit wird durch den Anfang 0 + erste 0,3 x 10

-24

Sekunde festgelegt. Der Anfang ist dadurch unendlich.

Äther ist endlich. Die Endlichkeit wird definiert durch die maximale Größe des Raumes. Diese ist ∞ * ( -1). Durch die Anziehung aller existenten Partikel in das Schwarze Loch wird Äther umgewandelt und dem Universum/Raum freigegeben. Der Prozess am Rande eines Schwarzen Loches kann zeitlich Millionen und Milliarden von Jahren weiterlaufen, während nach Innen die Prozesse zur Auflösung des Schwarzen Loches bereits vor Millionen oder Milliarden von Jahren begonnen haben.

Die Entstehung eines Schwarzen Loches dauert </= 0,3 x 10

-24

Sekunden. Die in Gang gesetzten Prozesse markieren eine Zeitperiode, die sich nach dem Erreichen eines Endpunktes mit der gleiche Zeitsignatur überlagert und rückwärtsläuft, bis zu dem Anfangspunkt. Durch diese Kontraktionsbewegung im Ursprungszustand dehnt sich der Raum, wodurch es zu einer Verdrängung/Verdichtung des Äthers auf andere Räume im Universum kommt. Diese Verdichtung ist für die Entstehung großer Lücken (Portale) in der Zeitsequenz verantwortlich.

Schwarze Löcher sind indirekt für die Entstehung der Lücken, der sogenannten Portale auf der Zeitachse verantwortlich und somit für Zeitsprünge bzw. Zeitreisen unabdingbar. Die gesamte DNA-Zeitkette betrachtend, lässt sich sagen, Schwarze Löcher existieren nur in begrenzter Anzahl und haben eine unendliche Zeitbegrenzung im Universum. Ihre geöffneten Zeitportale ermöglichen Zeitreisen. Das Problem unserer Spezies ist, unser gesamtes Wissen und die Technologie sind noch nicht ausreichend entwickelt, um vergangene Lücken in der Zeitsequenz, die für Zeitsprünge notwendig sind, zu berechnen und festzulegen. Noch nicht. Außerdem könnte die kleinstmögliche Zeit zwischen zwei Portalen mehrere Tausend oder gar Millionen von Jahren betragen, was die Wahrscheinlichkeit begrenzt, dass sich so ein Portal auf die Zeit bezogen in der gesamten menschlichen Zivilisation befindet. Wir können uns aber inmitten eines Zeitsprungs befinden und merken es nicht, da unsere gesamte Existenz bereits hineinpasst.

Die unterschiedliche Länge der Zeitportale beweist, dass Raum sich unabhängig von Zeit bewegen und verändern kann, ihre gesamte Größe aber immer absolut bleibt. „Inhaltsloser“ Raum bewegt sich zeitunabhängig, da Zeit nicht nur unter Wirkung

und Existenz des Rauminhaltes Bestand hat.

Der Vorgang zur Auflösung von Schwarzen Löchern ist nur „eine“ denkbare Ausnahme, welche der Relativitätstheorie widerspricht.

Ansatz 3

Ein weiterer Ansatz, der mir gerade durch den Kopf schießt: Kurz vor dem Urknall, als das gesamte Universum in einem Punkt von unendlicher Dichte konzentriert war und unsere Zeitskala die erste Sekunde -1 markierte, da existierte der unendliche Raum und ebenso der Äther, der den Raum komplett ausfüllte. Ich spreche gerade von zwei theoretischen Parametern, die wir im großen Ganzen nicht genau erfassen können. Weder haben wir eine Vorstellung von einer Raumabgrenzung des Kosmos noch können wir den Äther als ein „Stoff“ zuordnen. Der Raum und der Äther waren also bereits vor dem Urknall vorhanden. Denken wir ein Stück weiter zurück, vor dem Urknall, als weder Zeit noch Energie noch Materie existierte, nur Raum und Äther. Wir könnten denken, der Äther war in einem stabilen Zustand, nicht Stillstand-Zustand. Doch was war zuerst da, der Äther oder der Raum? Der Raum …, lässt mich nicht los. Wie ist der Raum entstanden? Und der Äther? Die Entstehung der Energie, muss wohl eine Abwandlung des Äthers sein, eine Abspaltung, die dadurch entstanden sein könnte, dass der unendliche Raum sich immer wieder zusammenzog und wieder ausdehnte. Durch die verursachten Raumkontraktionen transformierte sich ein Teil des Äthers in pure Energie. Aus der unendlichen Energie entstanden Partikel, die sich in Materie umwandelten. Der Rest von Äther wurde dünner und dadurch konnte sich der Raum in sich stärker bewegen bzw. die Auswirkungen waren größer. Durch die Energie und entstandene Materie kam ein weiterer Parameter hinzu. Die Materie änderte ihre Eigenschaften im Zusammenhang mit der Energie und elementare Prozesse wie z. B. Gravitation traten auf. Der Raum … Ich glaube, sich die Frage zu stellen, ob der Raum die Eigenschaft besitzt, sich zu einer Haarnadelgröße zusammenzuziehen, würde bedeuten, dass wir zumindest eine Begrenzung des Raumes definieren könnten. Umgekehrt gilt, sich die Begrenzung des unendlichen Raumes vorzustellen, wenn alle kosmischen Elemente nur für sich als Einzelpartikel existieren, ohne irgendeine Form von Zusammenhang, bis auf einen, Äther. Laut unseren menschlichen Erkenntnissen kann Energie nicht verschwinden, sie ändert nur ihre Form, ihren Zustand besser gesagt. Nur was ist, wenn der minimale Verlust, der die Transformation mit sich bringt, nur eine weitere Umwandlung in den Ursprung bedeutet, also Äther? Fassen wir zusammen: Äther wird sowohl durch die Zerlegung (Wandlung) der Energie und Materie durch Schwarze Löcher freigesetzt als auch durch den natürlichen „Verbrauch“ der kosmischen Zustände. Das wäre eine Überlegung, die uns dazu verleitet zu glauben, dass in Wirklichkeit das Universum nicht expandiert und auch nicht unendlich ist, sondern das Vorhandene in den Ursprung zurückkehrt. Durch die Schrumpfung hat es den Anschein, dass die Objekte sich von unserem Horizontpunkt entfernen. Um die Spinnerei auf die Spitze zu treiben, ohne irgendeinen Anhaltspunkt: Raum und Zeit sind aus Äther zu ungleicher Zeit entstanden und sind interdependent. Eine paradoxe Theorie, die Zeit als eine formelle Anomalie vor dem Urknall zu bezeichnen. Und wenn es doch so ist, dass Zeit nichts anderes als Speichermedium ist und der Urknall in der sich von uns vorgestellten Form zu einem viel früheren Zeitpunkt stattgefunden hat? Ist also die Abhängigkeit von Raum und Äther eine zusammenhängende Artikulation, könnte sich theoretisch der Raum an sich nicht in seiner Größe, aber in seiner Form stetig verändern wie die unregelmäßige Ansammlung des Äthers im Universum unabhängig von Zeit? Vielleicht ist Zeit der einzige Parameter, der tatsächlich unendlich ist, und wenn wir doch eines Tages zurück oder nach vorne reisen können, können wir die Ereignisse vielleicht beeinflussen, aber wir können den „Lauf“ der Zeit nicht stoppen. Der Zeitplan ist vorgegeben.

Lehre aus Ansatz 3

Der Raum gefüllt mit Äther entspricht dem Zustand „0“ des Universums.

Äther wird sowohl durch die Zerlegung der Energie und Materie durch die S

chwarzen Löcher als auch durch den natürlichen Verbrauch der kosmischen Zustände freigesetzt.

Raum und Äther sind veränderbare Formen und haben eine konstante Größe. Das Universum ist eine konstante Größe, die ihre Form ändern kann, unabhängig von der Zeit.

Ansatz 4

Als ich nach Hause kam, war mein Sohn gerade dabei, sich dünn zu machen. Anders gesagt, er ließ sich wieder bei seiner Großmutter nieder, in seinem eigenen Zimmer und mit der PS4 im Gepäck. Er beschloss, noch ein paar Minuten zu bleiben, aus irgendeinem Grund, während ich meine Zucchini Lasagne aß. Ich erzählte ihm zwischendurch, dass ich gerade Mr. Hawkings Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ lese, und versuchte ihm zu erklären, dass, obwohl ich weder ein begabter Physiker noch ein brillanter Mathematiker bin, Mr. Hawkings Art, die Astrophysik zu erklären, so verständlich klingt, dass ich es auch verstehe und nachvollziehen kann. Dann sagte ich meinem Sohn, dass mir etwas ganz Seltsames beim Lesen dieses Buches passiert. Während ich Hawkings Zeilen lese, schießen mir unzählige Geistesblitze über das Universum und alles, was so damit zusammenhängt, durch den Kopf. Ich entwickle mich immer mehr zum Theoretiker und stelle mir während des Lesens Fragen, die seltsamerweise Mr. Hawking ein paar Seiten weiter auch stellt. Je mehr ich mich in das Buch vertiefe, desto mehr registriere ich, dass ich Hawkings Gedanken voraus bin und seine Erklärungen zu meinen neu gestellten Fragen ein paar Seiten weiter auf mich warten. Ich überlegte, ob es so etwas wie eine Wiederholung des Gedankenflusses gibt oder ich nur Mr. Hawkings Gedankenecho empfange, und zwar die Gedanken, bevor er die Worte niederschrieben ließ. Genau das erzählte ich meinem Sohn David, der sich in seinem Alter gerne mit dem Sinn seiner Existenz und allem anderen beschäftigt. Er ist 14. In seinem Alter verschwendete ich gewiss keine Gedanken an das Universum, wobei ich Mädchen ebenso als unerklärtes Universum bezeichnen könnte. Er tut es doch und ich inzwischen auch – über das Universum. Und während wir uns gegenseitig erzählen, welche Theorie über die Zeit und das Universum wir im Kopf haben, entfacht sich ein Gespräch darüber, das vielleicht zu allem Bekannten über das Universum „au contraire“ ist.

David: „Inmitten eines Schwarzen Loches kann die Zeit sich nicht bewegen, also kann die Zeit nicht………… existieren, inmitten eines Schwarzen Loches und äh diese Sachen wie eintausend oder……… zweitausend und zehn oder wahr ist eigentlich nur von der Kirche, denn die haben gesagt, o.k.……… Jesus Christus ist an diesem Datum geboren, wegen der Bibel… Jahr null.“

Ich: „… unsere Zeitzählung haben wir festgelegt anhand der Rotation der Erde und der Sonne und so weiter und so fort…“

Wir versuchten, seiner Mutter zu erklären, dass wir die Einheit Zeit erfunden haben, und so können wir auch die Geschichte der Menschen erklären.

David: „… wir in unsere normale Zeit…“

Ich: „… wir haben eine Einheit erfunden oder erschaffen, wie diese Zeit definiert ist.“

Davids Mutter/die Frau in meinem Leben: „Hm…“

David: „So. Jetzt noch eine Sache. Und zwar, was ist, wenn unsere Zeit gar nicht die richtige Zeitlinie……… ist? Was ist, wenn die richtige Zeitlinie gar nicht so geradeaus führt, dass die Zeit zwar ein……… Strich ist, der Strich sich aber seitwärts bewegt? Das heißt, wir würden uns immer noch……… bewegen, das heißt die Zeit könnte immer noch existieren…“

Davids Mutter: „… Einstein hat auch…, also er wollte eigentlich damit sagen, dass……… es mehrere Welten mit mehreren Zeiten gibt, und zwar übereinandergelegt. Deswegen hat man……… das Gefühl, dass du ein Déjà-vu erlebst…“