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Erotischer Tatort dieser Story : Das Cafe Obscur, versteckt gelegen in einer winkeligen Gasse im Schatten der Reeperbahn. In dem Etablissement, nur absoluten Insidern bekannt, treffen sich Menschen mit außergewöhnlichen Neigungen und geheimen Gelüsten. Ein idealer Ort, um Zeugin zu sein bei einem Dirty Ego Trip, dachte die Diva aus Amerika. Nicht wissend, dass man sie bald darauf wortwörtlich in die Hauptrolle zwängen würde.
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Seitenzahl: 17
Veröffentlichungsjahr: 2022
Vorspiel
Die Dralle Diva im Darkroom
Preview: Vol. 5
Dessert
Die neue E-Book-Reihe von Vanessa Vandenberg ist gespickt mit frivolen Fantasien, heißen Affären und bizarren Exzessen. Erotischer Tatort in dieser Story: Das „Café Obscur“, versteckt gelegen in einer winkeligen Gasse im Schatten der Reeperbahn. In dem Etablissement, nur absoluten Insidern bekannt, treffen sich Menschen mit „außergewöhnlichen“ Neigungen und geheimen Gelüsten. Ein idealer Ort, um Zeugin zu sein bei einem Dirty Ego Trip, dachte die Diva aus Amerika. Nicht wissend, dass man sie bald darauf wortwörtlich in die Hauptrolle zwängen würde.
Die Medien jubilierten. „Aufreizend wie eine vollreife Gymnastik-Göttin zeigte sich die exzentrische Diva von ihrer Schokoladenseite“, schrieben die Zeitungen über ihren Auftritt in der SpeedLine Arena in Hamburg. Hingegen kolportierten prominente Medienspötter, viel eher sei Marzipan als Material angemessen, um den Pop-Pummel aus Amerika zu modellieren. Die Bezeichnung „Marzipanschweinchen“ wurde jedoch, wahrscheinlich aus Regressgründen, vorsichtshalber nicht verwendet. Doch knappe Outfits und dralle Kurven gelten nun mal, neben tiefen Dekolletés und gekünstelten Gesten, als Markenzeichen Nummer eins von „Curry Mary“, wie sie, der optischen Würze diverser Fotos angemessen, auf einer Fan-Homepage in Szene gesetzt wird. Vorwiegend mit Kleidern der Marke Knall-eng, auf welche die „honigblonde Kernschmelzsirene aus Kentucky“ – gern genommenes Synonym ihrer Kritiker – nun mal steht. Damit die Glitzerfummel auch nahtlos sitzen, lässt sie sich direkt vor einer Show nackt darin einnähen. Sie könne es nun einmal absolut nicht leiden, wenn sich Unterwäsche abzeichne, hatte sie der Reporterin eines Regenbogenblattes verraten – selbstverständlich „ganz im Vertrauen“. Nun wusste es alle Welt.
Der privaten Einengung durch ihren Ehemann und Manager, so tuschelte man in ihrem Umfeld, begegne sie in zunehmend mit Eskapaden, die sich am ehesten mit dem Prädikat „Dirty Ego Trips“ umschreiben ließen. Begegnungen der außergewöhnlichen Art, bei denen sie ihre Lustgrenzen auslotete und ihren Anspruch auf persönliche Freiheit demonstrierte. Niemand gehört jemand anderem