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In einem Nachtzug geht Tennisdiva Anna, brachial berauscht von indischem Liebestee, dem geheimnisvollen Patchouli-Mann ins Netz. Ihre Mitreisende erlebt auf absoluter Nahdistanz eine faszinierende Performance nach dem Katze-und-Maus-Muster. Live und in 3D.
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Seitenzahl: 17
Veröffentlichungsjahr: 2022
Vanessa Vandenberg
Anna und der Patchouli-Mann
Inhalt
Vorspiel
Anna und der Patchouli-Mann
Preview: Wildwechsel
Dessert
Vorspiel
Die neue E-Book-Reihe von Vanessa Vandenberg ist gespickt mit frivolen Fantasien, heißen Affären und mitunter bizarren Exzessen. Erotischer Tatort in dieser Story: In einem Nachtzug geht Tennisdiva Anna, brachial berauscht von indischem Liebestee, dem geheimnisvollen Patchouli-Mann ins Netz. Ihre Mitreisende erlebt auf absoluter Nahdistanz eine faszinierende Performance nach dem Katz-und-Maus-Muster. Live und in 3D.
Anna und der Patchouli-Mann
Im eintönigen Rhythmus endlos ratternder Schienenstränge jagt der Schnellzug hinein in die Dunkelheit der schwülen Sommernacht. Zäh verrinnt die Zeit, am offenen Fenster säuselt sirrend der Fahrtwind. Die lange Reise hat mich müde gemacht, hier im letzten Abteil des Zuges, wo ich nun ungestört schlafen will. Ich rücke den Sitz zurecht und lehne mich zurück. Langsam legt sich sanfte Schwere auf meine Augenlider wie eine vertraute Decke. Bald versinke ich im Schlaf...
*
Das Geräusch der Abteiltür lässt mich hochfahren. Ich blicke in helle Augen, blaugrau, katzenähnlich und irgendwie geheimnisvoll. Eine Stimme, die weich klingt und ungewohnt melodisch, ganz so, als wäre sie überzogen mit dem Schmelz einer unbekannten Versuchung.
Du entschuldigst dich für die Störung und kommst herein. Ein faszinierender Schmollmund! Fein geschwungen und doch voll die Lippen, sinnlich erscheinen sie mir und verheißungsvoll weich. Helle Haare, zu einem dicken Zopf geflochten, hauteng das Kleid und sommerlich dünn. Leichte Stiefeletten mit hohen Absätzen strecken die Beine zu geradezu pulsbeschleunigender Länge.
Urplötzlich ist meine Müdigkeit verschwunden. „Sportlerin“, denke ich, als ich deinen Tenniskoffer sehe. Und noch bevor ich reagieren kann, stemmst du ihn in die Gepäckablage. So schwungvoll, dass mir der Atem stockt, sehe ich doch, wie für wenige aufpeitschende Sekunden das Kleid an Schenkeln hoch rutscht, die kräftig sind, glatt und ein wenig muskulös. Kribbelndes Verlangen steigt in mir auf. Dieser Hintern ist reif für den Playboy! Konturen einer weißen Winzigkeit blitzen für Sekundenbruchteile unter dem gelifteten Stoff, betonen die Reize köstlicher Rundungen. An eine schöne junge Tigerin erinnerst du mich, meine Gedanken machen sich sekundenlang selbständig, driften in Phantasien der außergewöhnlichen Art.