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Kinder sind sooo schlau!!! Sie wissen zum Beispiel, dass Lachen oft die beste Medizin der Welt ist! Also lachen sie und lachen, bis die Erwachsenen schon ganz müde werden. Und sie erzählen Witze über Witze. Für ihr Leben gern. Und lachen immer wieder über die gleichen! »Ich möchte eine Brille kaufen!« »Kurzsichtig oder weitsichtig?« »Durchsichtig!« Oder diesen hier. Fragt Ben seinen Vater: »Du, Papa, darf ich im Bett noch lesen, bis ich einschlafe?« »Na gut, aber keine Minute länger!« Kennen die Erwachsenen irgendwie auch schon aus ihrer Kindheit, oder? Das ist ja das Gute daran.
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Seitenzahl: 83
Veröffentlichungsjahr: 2022
DAS BUCH DER BESTEN KINDERWITZE
Herausgegeben von Dieter Schöneborn
Anaconda
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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.
© 2019 Anaconda Verlag, in der Penguin Random House
Verlagsgruppe GmbH, Neumarkter Str. 28, 81673 München.
Alle Rechte vorbehalten.
Coverillustration: Benedikt Beck, www.sheepfromouter.space
Illustrationen Innenteil: shutterstock/Sashatigar
Umschlaggestaltung: Irina Klass, Köln
Satz und Layout: Roland Poferl Print-Design, Köln
ISBN 978-3-641-29986-6V001
www.anacondaverlag.de
Vorwort
Saublöde Witze
Tierisch witzig
Zum Wiehern komisch
Unheimlich komisch
Witze aus der Schule
Sport ist Mord
Böse Witze
Es bleibt in der Familie
Alltägliche Witze
Wer verreist, der kann was erleben
Ostfriesenwitze
Häschenwitze
Dumme Fragen
Alle-Kinder-Reime
Schülerausreden
Witze zu verstehen, setzt einiges an Wissen voraus. Das hört sich erst mal seltsam an, aber es ist so.
Entweder muss man etwas über Sprache wissen. Dafür ein Beispiel: Während der Flussüberquerung mit der Fähre erklärt der Kapitän: »Die neue Fähre macht ungefähr acht Knoten in der Stunde!« – »Und wer macht die Knoten wieder auf?«, fragt ein Passagier erstaunt. Diesen Witz versteht nur, wer weiß, dass das Wort Knoten zwei verschiedene Bedeutungen hat.
Oder man muss voraussetzen, dass derjenige, der den Witz hört, das Gleiche weiß wie der Erzähler: Als Julian von der Schule nach Hause kommt, fragt sein Vater: »Welche Note hast du denn in Mathe bekommen?« – »Das, was du dir immer im Lotto wünschst, eine glatte Sechs, leider ohne Zusatzzahl!« Der Witz funktioniert eben nur, wenn man weiß, was Lotto ist, dass es dabei um sechs richtige Zahlen geht, und dass eine Sechs eine schlechte Note ist. Viele Witze, die angeblich für Kinder sind, enthalten aber leider sehr oft Begriffe, die selbst für Erwachsene nicht unbedingt geläufig oder veraltet sind: Eine Kundin im Pelz-Haus: »Hängen Sie mir den Persianer bitte zurück, bis mein Mann etwas Unverzeihliches tut«. Der Witz setzt voraus, dass man weiß, dass in einem Pelz-Haus Mäntel verkauft werden, Persianer eine bestimmte Pelzsorte ist und dass Männer früher ihren Frauen etwas Wertvolles gekauft haben, wenn sie ein schlechtes Gewissen hatten. Inzwischen sind Pelze aber, zum Glück für die Tiere, aus der Mode gekommen und somit ist dieser Witz sozusagen ausgestorben.
Wenn Witze aber klappen, dann kannst du damit eine Menge Gutes für dich und deine Freunde tun. Man darf nämlich nicht vergessen, dass Lachen gut für die Gesundheit ist. Es verbessert die Atmung, ist ein Schutzwall gegen Stress und regt das Immunsystem an. Also lasst uns mindestens fünf Minuten pro Tag aus vollem Herzen lachen.
Zu saublöden Witzen kann man eigentlich nichts Besonderes sagen. Sie sind meistens recht einfach und funktionieren, weil man ein wenig mit Sprache spielt. Der Witz ist im Grunde so dumm, dass man sich darüber wundert, warum man darüber lachen kann, dann aber losbrüllen muss, weil man sich darüber kaputt lachen möchte, wie man so dumm sein kann, über einen solchen Witz zu lachen.
Wenn das passiert, dann liegt auf jeden Fall ein saublöder Witz vor!
Der Lehrer fragt: »Wie alt bist du denn, Paula?« Paula: »Sechs.« Darauf der Lehrer: »Und was möchtest du später einmal werden?« Paula: »Sieben.«
Auweia!
»Mona erzählt ihrer besten Freundin: »Stell dir das nur mal vor, ich habe heute Nacht auf Spanisch geträumt.« – »Und worum ging es?« Mona: »Keine Ahnung, ich hab kein Wort verstanden.«
»Entschuldigen Sie bitte! Wie komme ich zum Kino?« – »Das Kino ist geradeaus.« – »Mist, immer, wenn ich ins Kino will, ist es gerade aus.«
Fragt die eine Zapfsäule die andere: »Wie geht es dir?« – »Super! Und dir?« – »Normal!«
»Ich möchte eine Brille kaufen!« – »Kurzsichtig oder weitsichtig?« – »Durchsichtig!«
»Wie läuft dein Moped?« – »Mein Moped läuft nicht, es fährt!« – »Na gut, und wie fährt dein Moped?« – »Es geht!«
»Meine Frau ist wirklich ein Engel!«, schwärmt Herr Grimm. »Meine lebt noch«, sagt Herr Kühn.
»Verzeihen Sie bitte, ich suche den Bahnhof.« – »Ich verzeihe Ihnen selbstverständlich, suchen Sie ruhig!«
»Warum stehen die Leute da alle und werfen Steine in die Nordsee?« – »Da vorne steht ein Schild Deutsche Werft.«
»Na, wie geht’s?«, fragt das Spiegelei das Rührei. »Ach, heute nicht so toll, ich fühle mich ein wenig durcheinander.«
»Kommst du mit ins Freibad?«, fragt Bernd seinen Freund Philip. »Ne, das geht nicht, ich habe Hausverbot.« – »Wieso?« – »Ich habe ins Becken gepinkelt.« – »Das machen doch ganz viele Leute.« – »Das schon, aber nicht vom Fünf-Meter-Brett!«
Der Kunde fragt im Blumenladen: »Sind diese Blumen künstlich?« Darauf der Verkäufer: »Natürlich!« Darauf der Kunde: »Was denn nun, künstlich oder natürlich?« Verkäufer: »Künstlich, natürlich!«
Treffen sich zwei Klempner. Sagt der eine: »Gestern habe ich sechzig Meter Rohr verlegt!« Beruhigt ihn der andere: »Mach dir keinen Kopf, die finden wir schon wieder!«
Wie sagt die eine Henne zur anderen? – »Ich glaube, ich brüte was aus!«
»Herr Ober, der Kaffee war eiskalt!« – »Gut, dass Sie das sagen. Eiskaffee kostet bei uns einen Euro zusätzlich.«
Herr Meier ist bekannt dafür, dass er gerne ein wenig übertreibt. Er erzählt von seiner Reise durch Afrika: »Da kam der Löwe angelaufen und ich konnte mich geistesgegenwärtig so gerade eben noch auf einen Baum retten!« Der Kollege glaubt ihm die Geschichte nicht wirklich und sagt: »Aber in der Wüste stehen doch gar keine Bäume!« – »Ach, in dem Moment war mir das doch egal.«
Klaus soll einen Aufsatz über sein Lieblingstier schreiben. Darin steht: »Ich hätte gern eine Katze. Ich darf aber nicht, weil mein Vater einen Vogel hat.«
»Leute, wir können das 50-jährige Bestehen dieser Einrichtung mit einer großen Jubiläumsfeier begehen. Haben Sie Ideen?«, fragt der Gefängnisdirektor die Häftlinge. Meldet sich einer: »Wie wärʼs denn mit einem Tag der offenen Tür, Herr Direktor?«
»Herr Doktor, alle übersehen mich immer!« – »Der Nächste, bitte!«
Sagt die eine Glühbirne zur anderen: »Komm, lass uns gemeinsam durchbrennen!«
»Weißt du, wo unser Papagei geblieben ist?« – »Nein, keine Ahnung, aber frag doch mal unsere Katze, die spricht seit gestern.«
Treffen sich zwei Milchflaschen. Sagt die eine zur anderen: »Tag, wie geht’s denn so?« Murrt die andere: »Hör bloß auf, ich bin sauer!«
»Na, wie fanden Sie denn das Wetter heute?« – »Ganz einfach. Ich ging vor die Tür, und da war es.«
Treffen sich zwei Hellseher. Sagt der eine zum anderen: »Dir geht es gut, aber wie geht es mir?«
Kommt die Ente ins Lebensmittelgeschäft. Fragt der Verkäufer: »Was darf’s denn sein?« Darauf die Ente: »Quark!«
Lisa berichtet ihrer besten Freundin: »Also ich habe endgültig genug vom Dicksein! Ab sofort mache ich zwei Diäten!« Will die Freundin wissen: » Äh, verstehe ich nicht, warum denn zwei Diäten?« Darauf Lisa: »Na von einer werde ich doch niemals satt!«
Der Vater deutet auf den Sternenhimmel und erklärt seinem Sohn: »Das da oben ist der Große Wagen!« Der Sohn ist begeistert und fragt: »Und Papa, wie viel PS hat der denn?«
»Also mein Bruder arbeitet jetzt in der Fabrik.« – »Am Band?« – »Nein, ich glaube schon, er darf frei herumlaufen!«
Ben fragt seinen Vater: »Du, Papa, darf ich im Bett noch lesen, bis ich einschlafe?« – »Na gut, aber keine Minute länger!«
»Warum siehst du denn so traurig aus, Thomas?« – »Ach, ich habe ein sehr trauriges Buch gelesen!« – »Welches denn?« – »Mein Sparbuch.«
»Woher hast du denn die dicke Beule am Kopf?« – »Siehst du die Glastür da vorne?« – »Ja!« – » Na ja, ich habe sie nicht gesehen.«
»Du, Papa, wir haben heute in der Schule gelernt, wie man Dynamit herstellt.« – »Und was macht ihr morgen in der Schule?« – »In welcher Schule?«
Treffen sich zwei auf der Straße. Meint der eine: »Mein lieber Herr Müller, Sie haben sich aber verändert. Ich erkenne Sie ja kaum wieder. Der Bauch ist weg, die Haare auch und kleiner sind Sie geworden.« – »Aber ich heiße ja auch gar nicht Müller.« – »Na so was, Müller heißen Sie auch nicht mehr?«
Die Kinder beobachten heimlich, wie der Vater im Garten Ostereier versteckt. »Hab ich es mir doch gedacht«, meint Phil, »er ist nicht nur der Weihnachtsmann, sondern auch noch der Osterhase.« Seine Schwester sagt: »Da würde ich mich gar nicht wundern, wenn er auch noch hinter dem Klapperstorch steckt!«
»Kommt eine ziemlich dicke Frau in die Bäckerei und sagt: »Ich möchte bitte Rumkugeln!« Der Bäcker entgegnet entsetzt: »Aber nicht hier in meinem Laden!«
»Hans kann nicht lügen.« – »Wieso?« – »Er ist schwindelfrei!«
Zwei Kelten laufen durch einen Schneesturm. Sagt der eine Kelte: »Scheiß Kälte!« Sagt der andere wütend: »Selber Scheißkelte!«
Über Tiere lassen sich wunderbar Witze machen, weil man dabei Wissen verarbeitet, das sehr viele Menschen gemeinsam haben. Dabei ist es auch egal, wenn vieles eben nicht stimmt. Witze über Tausendfüßler, die zwei Tage brauchen, um ins Haus zu kommen, weil sie sich einzeln die Füße abputzen müssen, funktionieren, obwohl die wenigsten Tausendfüßler wirklich so viele Füße haben.
Auch Witze über menschenfressende Löwen gibt es eine Menge, obwohl die wohl viel seltener Menschen fressen als zum Beispiel Tiger. Gut klappt ein Witz auch, wenn Haustiere vermenschlicht werden und sie plötzlich sprechen oder Dinge tun, die sonst nur Menschen machen.
