Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Ach Gott , ist das peinlich! Es gibt so viele Momente, in denen man sich für andere Menschen schämen muss. In Lifestyle-Publikationen wie NEON gab es schon unzählige Artikel - denn jeder kennt dieses Gefühl. Von "Big Brother" bis "Musikantenstadl", von "Neun Live" bis "Bauer sucht Frau", vom öffentlichen Stillzwang moderner Mütt er bis zum off enen Hosenstall der Kollegen, viele Menschen leiden unter den Peinlichkeiten ihrer Mitmenschen.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 233
Veröffentlichungsjahr: 2010
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
ANTJE STEINHÄUSER | VERONIKA IMMLER
+++ Sonnenliegenbesetzer +++ +++ Liegeradfahrer +++ +++ »Mach mir mal ’ne Latte« +++ +++ Musikantenstadl +++ +++ PowerPoint-Präsentation mit offenem Hosenstall +++ +++ Babynamen von Prominenten +++ +++ Dschungelcamp +++
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.
Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Für Fragen und Anregungen:
1. Auflage 2010
© 2010 by riva Verlag, ein Imprint der FinanzBuch Verlag GmbH, München,
Nymphenburger Straße 86
D-80636 München
Tel.: 089 651285-0
Fax: 089 652096
Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Umschlaggestaltung: Moritz Röder, München
Umschlagabbildung: Ralf Nau / Getty Images
Satz: Wahl Media GmbH
Druck: CPI – Ebner & Spiegel, Ulm
Printed in Germany
ISBN Epub 978-3-86413-002-1
Weitere Infos zum Thema:
www.rivaverlag.de
Gerne übersenden wir Ihnen unser aktuelles Verlagsprogramm.
www.fremdschaem-buch.de
Vom Umgang mit fremden Makeln
Neulich kam ein sehr freundlicher Telekom-Mechaniker zu mir nach Hause. Er krabbelte unter meinen Schreibtisch und organisierte die Telefonanschlussbuchse neu. Als er wieder auftauchte, hing aus seiner Nase ein unglaublich riesiger verdörrter Popel. Ich konnte daraufhin seinen Ausführungen über die Software für den Internetanschluss kaum mehr folgen, weil ich nur noch auf dieses Gerät starrte und überlegte, wie ich den netten Mann unauffällig auf diesen entsetzlich entstellenden Makel aufmerksam machen könnte. Bei einem derart riesigen Fremdkörper konnte ich doch darauf hoffen, dass der Herr selbst diesen irgendwann registrieren würde aber nein. Selbst mein penetrantes Zupfen an meiner eigenen Nasenspitze verleitete ihn nicht dazu, selbiges bei seiner Nase zu tun. Aber auch der Gedanke, er würde vor mir stehend den Eumel zu fassen bekommen, war mir für ihn (also den netten Mechaniker natürlich und nicht für den Popel!) unangenehm genug. Ich machte mir ernsthaft Sorgen, dass er das Ding bei mir in der Wohnung verlieren könnte und ich genau diesen Augenblick nicht beobachtete und den grünen Alien nach dessen Weggang dann vielleicht auch noch suchen müsste. Trotzdem war es mir noch unangenehmer, dem Techniker einfach nur ein Taschentuch anzubieten. Irgendwann ging er. Der Popel lag auf meinem Schreibtisch aber ich hatte wieder Internetanschluss. Sofort stellte ich in einem Chatroom die interessante Frage, warum man denn solche Hemmungen hat, Leute auf derartige Peinlichkeiten wie Popel, verlaufene Schminke, Mohn am Zahn oder einen offenen Hosenstall hinzuweisen. Niemand hatte eine wirkliche Erklärung dafür. Wie reagiert man, wenn jemand versehentlich rülpst oder pupst? Übergeht man die Situation einfach oder kommentiert man kokett den Lapsus, um die Spannung rauszunehmen, mit Sätzen wie: »Alles raus, was keine Miete zahlt!« Die meisten Leute im Chat berichteten sogar, dass sie selbst bei nahestehenden Personen und Freunden Hemmungen hätten, sie auf Nasengold, verrutschte Stillkissen, Vogelkacke auf der Schulter oder Dönerflecken auf der Krawatte hinzuweisen. Hier eine kleine Zusammenfassung der gemailten Anekdoten und Reaktionen:
RoyBär65schrieb, er hätte in Heidelberg eine Touristin beo-bachtet, der beim Aufnehmen ihres schweren Trekkingrucksackes der hintere Teil ihres Minikleides unter das schwere Gepäckstück geraten war. Die Ahnungslose sei da-raufhin, mit freier Sicht auf ihren knappen Schlüpfer, über die Alte Brücke zum Heidelberger Schloss hochmarschiert. RoyBär65 gibt zu, dem Mädchen lange gefolgt zu sein. Aber wie all die anderen tausend Touristen hätte er es nicht gewagt, die Ärmste auf das Missgeschick anzusprechen.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
