Das Nest - Cynthia D'Aprix Sweeney - E-Book + Hörbuch

Das Nest E-Book

Cynthia D'Aprix Sweeney

4,5
10,99 €

oder
Beschreibung

Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind in ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und sie haben immer gewusst, sie würden eines Tages erben. Aber was, wenn die Erbschaft ausbleibt? Ein warmherziger, humorvoller und scharfsinniger Roman darüber, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinanderbringen kann. Als Kinder haben sie einander geneckt, als Erwachsene verbindet die Geschwister Melody, Jack, Beatrice und Leo Plumb nur noch eine gemeinsame Erbschaft. Mitten in der Finanzkrise brauchen alle dringend Geld. Melody, Hausfrau und Mutter, wachsen die Ausgaben für ihr Vorstadthäuschen und die Collegegebühren ihrer Töchter über den Kopf. Antiquitätenhändler Jack hat hinter dem Rücken seines Ehemanns das Sommerhaus verpfändet. Beatrice, erfolglose Schriftstellerin, will endlich ihr Apartment vergrößern. Doch kurz bevor das Erbe ausbezahlt wird, verwendet ihre Mutter es, um Playboy Leo aus einer Notlage zu helfen. Unfreiwillig wiedervereint, müssen die Geschwister sich mit altem Groll und falschen Gewissheiten auseinandersetzen. Aber vor allem müssen sie irgendwo frisches Geld auftreiben … Meisterhaft erzählter, böser und witziger Familienroman »Ein Roman wie gute dunkle Schokolade: elegant und bittersüß, so köstlich, dass man ihn in einer Nacht verschlingt.« Entertainment Weekly

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 491




Cynthia d’Aprix Sweeney

DAS NEST

Roman

Aus dem amerikanischen Englisch von Nicolai von Schweder-Schreiner

Klett-Cotta

Impressum

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Speicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Klett-Cotta

www.klett-cotta.de

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel »The Nest« im Verlag HarperCollins, New York

Copyright © 2016 by Cynthia D’Aprix Sweeney

Für die deutsche Ausgabe

© 2016 by J. G. Cotta’sche Buchhandlung

Nachfolger GmbH, gegr. 1659, Stuttgart

Alle deutschsprachigen Rechte vorbehalten

Umschlag: ANZINGER | WÜSCHNER | RASP, München

Unter Verwendung von Abbildungen von CSA-Printstock/i-stockphoto

Mit einem Zitat aus James Joyce: Dubliner.

Aus dem Englischen von Harald Raykowski.

© der deutschsprachigen Ausgabe: 2012

dtv Verlagsgesellschaft, München.

Datenkonvertierung: Dörlemann Satz, Lemförde

Printausgabe: ISBN 978-3-608-98000-4

E-Book: ISBN 978-3-608-10015-0

Dieses E-Book basiert auf der aktuellen Auflage der Printausgabe.

Inhalt

Prolog

Teil ISnowtober

1 

2 

3 

4 

5 

6 

7 

Teil IIDer Kuss

8 

9 

10 

11 

12 

13 

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15 

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20 

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Teil IIIFindet Leo

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40 

41 

42 

43 

44 

45 

Epilog

Danksagung

Für meine Familie: meine Eltern Roger und Theresa, meine Schwester Laura und meine Brüder Richard und Tony – für die es alle nichts Schöneres gibt als eine gute Geschichte.

That’s how I knew this story would break my heart

When you wrote it

That’s how I knew this story would break my heart

AIMEE MANN, THE FORGOTTEN ARM

PROLOG

Während die anderen Gäste unter einem Sommerabendhimmel über die Terrasse des Beach Clubs flanierten, wo sie verkniffen an ihren Cocktails nippten, um zu überprüfen, ob die Barkeeper auch wirklich den besten Stoff verwendeten, auf Papierservietten kleine Crab Cakes balancierten und dabei passend bemerkten, was für ein Glück sie mit dem Wetter hätten, morgen solle es ja wieder schwül werden, oder Unpassendes über das zu enge Satinkleid der Braut murmelten und sich fragten, ob das ausladende Dekolleté schlecht geschnitten oder schlechter Geschmack war (ein Look, wie ihre eigenen Töchter sagen würden) oder einer überraschenden Gewichtszunahme zu verdanken, und sich dann zuzwinkerten und witzelten, bald müsse sie wohl die Toaster gegen Windeln eintauschen, verließ Leo Plumb die Hochzeit seines Cousins mit einer der Kellnerinnen.

Leo war sowohl seiner Frau Victoria aus dem Weg gegangen, die kaum ein Wort mit ihm redete, als auch seiner Schwester Beatrice, die gar nicht aufhören wollte zu reden und die ganze Zeit von einem Treffen zu Thanksgiving faselte. Thanksgiving. Im Juli. Leo hatte wahrscheinlich seit zwanzig Jahren keinen Feiertag mehr mit der Familie verbracht, seit Mitte der Neunziger, wenn er sich recht erinnerte, und er hatte bestimmt keine Lust, jetzt damit anzufangen.

Leicht angetörnt und auf der Suche nach einer angeblich leeren Außenbar entdeckte Leo Matilda Rodriguez mit einem Tablett Champagnergläser. Von einem funkelnden Leuchten umgeben schob sie sich durch die Menge – teils weil die untergehende Sonne die Ostspitze von Long Island in ein unanständiges Rosa tauchte, teils dank des wirklich exzellenten Kokains, das Leos Synapsen ordentlich durcheinanderwirbelte. Die auf- und absteigenden Perlen in Matildas Gläsern erschienen ihm wie eine Einladung, eine Aufforderung nur an ihn. Das kräftige dunkle Haar hatte sie zu einem zweckdienlichen Knoten zusammengebunden, aus dem runden Gesicht strahlten tiefschwarze Augen und knallrote Lippen. Leo beobachtete ihren eleganten Hüftschwung, während sie sich an den Hochzeitsgästen vorbeischlängelte und das jetzt leere Tablett wie eine Fackel hoch über dem Kopf trug. Er schnappte sich einen Martini von einem Kellner und folgte ihr durch die aufschwingende Edelstahltür in die Küche.

Und so kam es, dass Matilda (neunzehn, aufstrebende Sängerin und zurückhaltende Kellnerin) eben noch den fünfundsiebzig Angehörigen und engen Freunden der Familie Plumb Champagner serviert hatte und im nächsten Moment in Leos nagelneuem geleasten Porsche in Richtung Long Island Sound raste, die Hand auf seiner zu engen Leinenhose, und mit dem Daumen ungeschickt die Unterseite seines Penis bearbeitete.

Anfangs hatte sie sich gewehrt, als Leo sie am Handgelenk in eine Abstellkammer ziehen wollte und mit Fragen bombardierte: »Wer bist du? Woher kommst du? Was machst du sonst? Bist du Model? Schauspielerin? Weißt du, wie schön du bist?«

Matilda wusste, was Leo wollte, sie wurde bei solchen Veranstaltungen dauernd angemacht, normalerweise allerdings von viel jüngeren Männern – oder grotesk viel älteren, steinalten – mit den üblichen lahmen Sprüchen und bornierten Schmeicheleien. (Ständig verglich man sie mit J. Lo, obwohl sie ihr überhaupt nicht ähnlich sah, außerdem waren ihre Eltern aus Mexiko und nicht aus Puerto Rico). Selbst für diese wohlhabenden Kreise kam ihr Leo unverschämt gutaussehend vor, ein Wort, das sie sonst niemals für jemanden benutzt hätte, dessen Aufmerksamkeit sie fast ein wenig genoss. Scharf hätte sie vielleicht gedacht oder süß oder sogar umwerfend, aber gutaussehend? Die Jungs, die sie kannte, waren noch nicht gutaussehend. Matilda betrachtete Leos Gesicht und versuchte herauszufinden, was genau ihn gutaussehend machte. Genau wie sie hatte er dunkle Augen, dunkles Haar und dichte Augenbrauen. Nur dass seine Züge eher kantig und scharf waren und ihre rund und weich. Im Fernsehen würde er jemand Angesehenen spielen – einen Chirurgen vielleicht, und sie wäre die sterbenskranke Patientin, die von ihm geheilt werden wollte.

Durch die Tür der Speisekammer hörte sie die Band – eigentlich eher ein Orchester, das mussten mindestens sechzehn Musiker sein – das gängige Hochzeitsprogramm spielen. Leo nahm sie bei den Händen und fing einen kleinen Two Step mit ihr an. Er sang ihr ins Ohr, und seine Stimme klang angenehm lebendig und voll. »Someday, when I’m awfully low, when the world is cold, I will dah-dah-dum just thinking of you, and the way you look tonight.«

Matilda schüttelte den Kopf, lachte kurz und wand sich aus seinem Griff. Leos Aufmerksamkeit war ihr unangenehm, andererseits brachte sie auch etwas tief in ihr zum Klingen. Und hier in der Kammer seine Avancen abzuwehren war immer noch interessanter, als in der Küche Spargel in Schinken einzuwickeln, was sie eigentlich hätte tun sollen. Als sie ihm schüchtern verriet, sie wolle Sängerin werden, bot er sofort an, sie seinen Freunden bei Columbia Records vorzustellen, die seien immer auf der Suche nach neuen Talenten. Er kam wieder näher, und wenn es sie auch kurz beunruhigte, dass er stolperte und sich an der Wand abstützen musste, verflog ihre Sorge doch gleich wieder, als er wissen wollte, ob sie ein Demo habe, irgendwas, das sie sich in seinem Wagen anhören könnten.

»Denn wenn mir das gefällt«, sagte Leo und nahm ihre langen, zarten Finger in seine, »dann würde ich gern Nägel mit Köpfen machen und dich den richtigen Leuten vorstellen.«

Während Leo Matilda unauffällig am Parkservice vorbeimanövrierte, warf sie einen Blick zurück zur Küchentür. Ihr Cousin Fernando hatte ihr den Job besorgt, er würde bestimmt stinksauer, wenn er herausfand, dass sie einfach so abgehauen war. Aber Leo hatte Columbia Records gesagt. Und dass sie immer auf der Suche nach neuen Talenten waren. Wann bekäme sie noch mal so eine Gelegenheit? Sie würde ja auch nicht lange wegbleiben, gerade mal lang genug, um einen guten Eindruck zu machen.

»Als Mariah von Tommy Mottola entdeckt wurde, war sie Kellnerin«, sagte sie, halb im Scherz, aber auch um ihr Verhalten zu rechtfertigen.

»Wirklich?« Leo schob sie weiter in Richtung Wagen und musterte dabei die Fenster des Beach Clubs über ihnen. Victoria könnte ihn von der Seitenterrasse aus sehen, wo die anderen versammelt waren, und es war durchaus wahrscheinlich, dass sie seine Abwesenheit inzwischen bemerkt hatte und wutentbrannt die Anlage nach ihm absuchte.

Matilda blieb an der Wagentür stehen und streifte ihre schwarzen Leinenschuhe ab. Aus einer Plastiktüte holte sie ein Paar silberne Stöckelschuhe.

»Du musst deswegen wirklich keine anderen Schuhe anziehen«, sagte Leo und widerstand gerade noch der Versuchung, hier vor allen Leuten seine Hände um ihre schmale Taille zu legen.

»Aber ich bekomme doch einen Drink, oder?«, fragte Matilda.

Hatte Leo etwas von einem Drink gesagt? Das war praktisch unmöglich. Jeder in diesem winzigen Ort kannte ihn, seine Familie, seine Mutter, seine Frau. Er trank seinen Martini aus und warf das leere Glas ins Gebüsch. »Wenn die Dame einen Drink möchte, kriegt sie auch einen«, sagte er.

Matilda stieg in ihre Sandaletten und schlang einen schmalen Riemen um die linke Ferse, dann um die rechte. Sie kam wieder hoch, auf Augenhöhe mit Leo. »Ich hasse flache Schuhe«, sagte sie und zog ihre taillierte weiße Bluse ein Stück runter. »In den Dingern komm ich mir insgesamt so flach vor.« Leo schob Matilda praktisch auf den Beifahrersitz, wo sie hinter den getönten Scheiben nicht mehr zu sehen war.

Matilda konnte es kaum glauben, als sie ihre blecherne, nasale Stimme aus den schon fast unanständig hochwertigen Lautsprechern kommen hörte. Aus den alten Dell-Boxen ihrer Schwester klang sie so anders. So viel besser.

Leo klopfte mit der Hand aufs Lenkrad. Sein Ehering glitzerte im Licht der Innenbeleuchtung. Verheiratet war ganz klar gegen Matildas Regeln. Sie konnte sehen, wie Leo versuchte, interessiert zu wirken, etwas an ihrer Stimme zu finden, etwas Schmeichelhaftes, das er ihr sagen konnte.

»Ich hab noch bessere Aufnahmen. Ich glaub, ich hab die falsche Version runtergeladen«, sagte Matilda. Sie spürte, wie ihre Ohren vor Scham heiß wurden. Leo sah aus dem Fenster. »Ich geh lieber zurück.« Sie fasste nach dem Türgriff.

»Bleib«, sagte Leo und legte seine Hand auf ihr Bein. Sie widerstand dem Impuls zurückzuweichen und setzte sich aufrecht hin. Ihre Gedanken überschlugen sich. Womit konnte sie sein Interesse wachhalten? Sie hasste kellnern, aber Fernando würde sie umbringen, wenn sie jetzt einfach verschwand. Leo starrte auf ihre Brust. Sie senkte den Blick und entdeckte einen Spritzer Balsamico auf ihrer schwarzen Hose. Zig Liter hatte sie angerührt. Mit dem Fingernagel kratzte sie über den Fleck. Drinnen richteten sie jetzt wahrscheinlich den Salat und die gegrillten Shrimps an und drückten das Dressing aus den Flaschen um den Tellerrand herum, in einem Muster, das wie Wellen aussehen sollte, wie wenn ein Kind das Meer malt. »Ich würde gern ans Meer«, sagte sie leise.

Und dann, so langsam, dass sie es erst gar nicht richtig begriff, nahm Leo ihre Hand in seine (einen idiotischen Moment lang dachte sie, er wolle sie, die Hand, küssen, wie in einer der Telenovelas ihrer Mutter) und legte sie in seinen Schoß. Sie würde sich immer an seinen Blick erinnern. Er schloss nicht die Augen oder legte den Kopf zurück oder stürzte sich auf sie, um sie plump zu küssen oder an ihrer Bluse herumzunesteln, er sah ihr einfach nur ganz lange in die Augen. Er sah sie.

Sie spürte, wie er unter ihrer Hand reagierte. Während Leo ihrem Blick standhielt, übte sie mit ihren Fingern leichten Druck aus, worauf sich das Kräfteverhältnis im Wagen augenblicklich zu ihren Gunsten verschob. »Ich dachte, wir fahren ans Meer«, sagte sie. Sie wollte möglichst außer Sichtweite der Küche sein. Er grinste und legte den Rückwärtsgang ein. Noch bevor er sich anschnallen konnte, hatte sie ihm den Reißverschluss geöffnet.

Man konnte es Leo kaum übel nehmen, dass er so schnell kam. Seine Frau ließ ihn schon seit Wochen nicht mehr ran, nachdem sie ihn im Sommerhaus von Freunden mit einer Babysitterin erwischt hatte. Auf der Fahrt ans Wasser hoffte Leo, die Kombination aus Alkohol, Kokain und Wellbutrin würde seine Reaktion hinauszögern, aber sobald Matildas Hand sich in Bewegung setzte, wusste er, dass alles zu schnell ging. Er schloss kurz die Augen – nur ganz kurz –, um sich zu sammeln und nicht mehr das berauschende Bild ihrer Finger vor sich zu haben, die hellblauen Nägel, die langsam auf und ab fuhren. Leo sah ihn nicht mal, den SUV, der von rechts über die Ocean Avenue direkt auf sie zuraste. Dass das Kreischen in seinen Ohren nicht Matildas Stimme aus der Anlage war, sondern etwas ganz anderes, merkte er erst, als es zu spät war.

Keiner von beiden hatte auch nur Zeit zu schreien.

TEIL I

SNOWTOBER

1

Da die drei Plumbs am Abend zuvor am Telefon übereingekommen waren, in Gegenwart ihres Bruders Leo nicht zu trinken, saßen sie alle – ohne Wissen der anderen – in verschiedenen Bars am Grand Central und gönnten sich vor dem Mittagessen heimlich einen Cocktail.

Es war ein merkwürdiger Herbstnachmittag. Zwei Tage zuvor war ein Nordoststurm über die mittelatlantische Küste gefegt und auf eine Kaltfront aus Richtung Ohio und ein aus Kanada einziehendes arktisches Tiefdruckgebiet geprallt. Der so entstandene Blizzard hatte zu teilweise rekordverdächtigen Schneefällen geführt und mit einem überraschend frühen Wintereinbruch ganze Städte von Pennsylvania bis Maine eingeschneit. In dem kleinen Vorort dreißig Meilen nördlich von Manhattan, wo Melody Plumb lebte, trugen die meisten Bäume noch ihr Herbstlaub, und viele von ihnen wurden vom Schnee und Eis zerstört oder beschädigt. Die Straßen waren übersät von Ästen, in manchen Gegenden war der Strom ausgefallen, der Bürgermeister sprach davon, Halloween abzusagen.

Trotz der anhaltenden Kälte und den vereinzelten Stromausfällen verlief Melodys Fahrt nach Manhattan ohne Zwischenfälle. Sie saß in der Lobby Bar vom Hyatt Hotel an der 42nd Street, wo sie ihren Geschwistern auf keinen Fall zufällig begegnen würde. Sie hatte vorgeschlagen, sich dort zum Lunch zu treffen anstatt wie üblich in der Oyster Bar vom Grand Central. Jack und Beatrice hatten sich lustig über sie gemacht, zumal das Hyatt nicht unbedingt auf der Liste von Orten stand, die sie für akzeptabel hielten, weil sie irgendwelchen obskuren Kriterien entsprachen, an deren Entschlüsselung Melody null Interesse hatte. Sie wollte sich den beiden nicht länger unterlegen fühlen, nur weil sie ihre Verehrung für das alte Manhattan nicht teilte.

Melody saß an den hoch aufragenden Fenstern auf der oberen Etage der riesigen Lobby (die, wie sie zugeben musste, alles andere als einladend war – zu groß, zu grau, zu modern, an der Decke eine grauenhafte Skulptur aus Stahlrohren, sie konnte quasi Jacks und Beas spitze Kommentare hören und war froh, dass sie nicht da waren), bestellte das billigste Glas Weißwein ( Dollar, mehr als sie zu Hause für eine ganze Flasche ausgab) und hoffte, der Barkeeper schenkte großzügig ein.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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