Das perfekte Würstchen - Karsten Aschenbrandt - E-Book

Das perfekte Würstchen E-Book

Karsten Aschenbrandt

4,8

  • Herausgeber: Heel
  • Kategorie: Lebensstil
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2015
Beschreibung

Gegrillt oder in der Pfanne gebraten, grob oder fein, dick oder dünn - es gibt unzählige Varianten, doch am besten schmecken sicherlich selbst gemachte Würstchen. Und dabei ist das Wursten gar nicht schwer und macht dazu noch jede Menge Spaß. Grill-Spezialist Karsten "Ted" Aschenbrandt zeigt, was in die Wurst kommt und was besser draußen bleibt, welches Zubehör man zum Wursten benötigt und worauf man achten muss, um das "perfekte Würstchen" auf dem Grill zuzubereiten. Wie das Wursten in der heimischen Küche gelingt, wird in zahlreichen Schritt-für-Schritt-Fotos erklärt, die ergänzt werden durch Rezepte mit den bekanntesten regionalen und internationalen Wurstspezialitäten. Und weil man zu Würstchen nicht immer nur Kartoffelsalat essen muss, verrät Karsten "Ted" Aschenbrandt auch noch seine besten Rezepte mit Wurst, wie Kringelburger, Brot-Wurst-Spieße oder Bratwurstkuchen.

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Seitenzahl: 69

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IMPRESSUM

HEEL Verlag GmbH

Gut Pottscheidt53639 KönigswinterTel.: 0 22 23 / 92 30-0Fax: 0 22 23 / 92 30-13E-Mail: [email protected]: www.heel-verlag.de

© 2011 by HEEL Verlag GmbH

2. Auflage, 2014

Alle Rechte, auch die des Nachdrucks, der Wiedergabe in jeder Form und der Übersetzung in andere Sprachen, behält sich der Herausgeber vor. Es ist ohne schriftliche Genehmigung des Verlages nicht erlaubt, das Buch und Teile daraus auf fotomechanischem Weg zu vervielfältigen oder unter Verwendung elektronischer bzw. mechanischer Systeme zu speichern, systematisch auszuwerten oder zu verbreiten.

Fotos: Thomas Schultze

Coverfotos: Thomas Schultze, Stockfood (untere Reihe, Mitte)

Satz und Gestaltung: Claudia Renierkens, renierkens kommunikations-design, Köln

Foodstyling: Christine Birnbaum

Lektorat: Christine Birnbaum

Dieses Kochbuch wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Weder der Verlag noch die Autoren tragen die Verantwortung für ungewollte Reaktionen oder Beeinträchtigungen, die aus der Verarbeitung der Zutaten entstehen.

– Alle Rechte vorbehalten –

– Alle Angaben ohne Gewähr –

ISBN 978-3-86852-449-9

INHALT

■Hier geht’s tatsächlich um die Wurst

■Liebling Bratwurst

■Zeittafel

■Fakten rund um die Wurst

■Hilfsmittel und Geräte

• Fleischwolf

• Wurstfüller

• Cutter

• Därme

• Zubehör

■Vom Fleisch zur Wurst

• Wolfen

• Cuttern

• Füllen

• Brühen

■Frisch oder gebrüht – die größten Unterschiede

■Das perfekte Grillwürstchen

• Hitze

• Optik

• Vorsicht heiß!

• Grilltipps

■ WURSTREZEPTE

• Die Klassiker – heimische Wurstrezepte

• Thüringer Rostbratwurst

• Nürnberger Rostbratwürstl

• Cobuger Bratwurst

• Fränkische Bratwurst

• Regensburger Bratwurst

• Rheinländer Bratwurst

• Frankfurter Bratwurst

• Pfälzer Bratwurst

• Münsterländer Milchbratwurst

• Oberländer Bratwurst

• Schlesische Weihnachtsbratwurst

• Schwäbische Bratwurst

• Würzburger oder Winzerwurst

• Steirische Bratwurst

• Berliner Currywurst

• Ungarische Bratwurst

• Hessische Bratwurst

• Extrawürste und Exoten

• Wildschweinbratwurst

• Salsiccia

• Merguez aus Lammfleisch

• Merguez aus Rindfleisch

• Hähnchenbratwurst

• Putenbratwurst

• Entenbratwurst

• Apfel-Zwiebel-Bratwurst

• Bärlauchgriller

• Forellenbratwurst

• Krabbenbratwurst

• Argentinische Chorizo

■REZEPTE MIT WURST

• Wurstbällchen mit Kartoffelchips

• Bratwurst mit Biersauce

• Spitzkohl mit Bratwurst

• Bratwurst im Schlafrock

• Belgische Wurstpuffer-Sandwiches

• Apfel-Bratwurst-Brot

• Gefüllte Bratwurst

• Bratwurststrudel

• Paprikapfanne mit Nürnberger Rostbratwürstl

• Geflügelwürstchen mit Rosenkohl

• Bratwurstkuchen

• Lauchkuchen mit Bratwurst

• Gefüllte Minipaprika

• Apfel-Bohnen-Bratwurst

• Pasta mit Salsiccia

• Tagliatelle mit Gorgonzola und Bratwurstkugeln

• Kringelburger

• Krautwurstsemmel

• Puttes

• Wurst-Brot-Spieße

• Blaue Zipfel

• Bratwurstkloß

• Bratwurst mit Spitzkohl

• Merguez mit Tomatenpolenta

• Wurstschaschlik

• Schmorgurkensuppe mit Bratwursteinlage

■Anhang

Hier geht’s tatsächlich um die Wurst

In kaum einem Land oder einer Kultur, in der man Fleisch brät oder grillt, fehlt sie. Eine Grillparty ohne Würstchen – schlicht undenkbar. Und auch die Kirmes, das Volksfest oder der Weihnachtsmarkt wäre ohne die Wurst im Brötchen nur halb so schön.

Aber auch am heimischen Esstisch war sie durch die Jahrzehnte immer ein treuer Begleiter und es gibt nur wenige Menschen in meinem Umfeld, die ohne Würstchen aufgewachsen sind.

Ich kenne Leute, die eine gute Brat- oder Grillwurst einem Stück Fleisch vorziehen und finde das auch absolut nachvollziehbar. Leider ist nicht jede Wurst so gut wie die, die es einst beim Metzger gab. Oder wie die aus dem Urlaub oder die von Onkel Heinz. Jeder kennt es, dieses nostalgische Wursterlebnis, die Erinnerung an einen ganz bestimmten, unvergleichlichen Geschmack. Also warum nicht mal Würstchen selbst machen? Es ist viel einfacher als man denkt, und die Entscheidung, was drin ist, wie dick, wie lang und wie fein sie werden, liegt allein beim „Wurstler“ selbst. Die Möglichkeiten sind unendlich und wer bringt schon selbst gemachte Würste mit zur Grillparty? Allein die ungläubigen Gesichter der übrigen Gäste sind die Arbeit wert.

Ich selbst jedenfalls war auf meine ersten Würstchen, die ich mit Hilfe einer (neuen) Silikonpistole aus dem Baumarkt gefüllt habe, mehr als stolz. Der Wurstvirus steckte schnell Freunde und Bekannte an und mittlerweile treffen wir uns ab und zu zum Wursten und natürlich zum Verkosten.

Wer dieses Buch zur Hand nimmt und darin schmökert, wird schnell ein Gefühl dafür bekommen, dass man mit einfachen Mitteln das ganz persönliche „perfekte Würstchen“ herstellen kann und dabei noch jede Menge Spaß hat.

Karsten „Ted“ Aschenbrandt, Mai 2011

Liebling Bratwurst

Die älteste bekannte

Quelle, in der eine

Wurst erwähnt

wird, findet sich in

der griechischen

Mythologie

Also wendet der Pflüger am großen brennenden Feuer Einen Ziegenmagen, mit Fett und Blute gefüllet, Hin und her, und erwartet es kaum, ihn gebraten zu sehen: Also wandte der Held sich hin und wieder, bekümmert, Wie er den schrecklichen Kampf mit den schamlosen Freiern begönne,

Homers Odyssee, 20. Gesang, Vers 25

Ein Ziegenmagen mit Fett und Blut gefüllt ist also der erste Hinweis auf ein Lebensmittel, das der Bratwurst sehr ähnlich ist. Sehr verlockend klingt das noch nicht, aber zum Glück hat man die letzten 2700 Jahre dazu genutzt, weiter zu experimentieren.

Aber nicht nur die Griechen, auch die Römer hatten schon Lust auf Wurst. Dieses Rezept aus dem Kochbuch „De re coquinaria“ (Über die Kochkunst) des Apicius, der ältesten überlieferten Rezeptsammlung der römischen Antike, hat schon eine größere Ähnlichkeit mit einer Wurst:

Pfeffer, Kümmel, Bohnenkraut, Rauke, Petersilie, Gewürze, Lorbeeren und Liqvamen (eine Würzsauce aus Fischresten); dazu gut zerstampftes Hackfleisch und alles zusammen vermengen. Dazu dann weiteres Liqvamen, ganze Pfefferkörner, reichlich Fett und Nusskerne (z. B. Pinienkerne), und anschließend das Ganze in eine sehr dünne Wursthaut einfüllen.

Diese Wurst ist eigentlich eine Räucherwurst, die aber laut Vorgabe von Meister Apicius selbst nach kurzem Anräuchern auch gut gebraten werden kann.

Spätestens hier war klar, dass man unter einer Wurst in Därme gefülltes Fleischbrät versteht. Da man so in der Lage war, selbst kleinste Abschnitte und Fleischteile noch zu nutzen, um sie wieder zu einem Ganzen zusammenzufügen, wurde diese Art der „Resteverwertung“ sehr beliebt und trat ihren Siegeszug an – beinahe um die ganze Welt. Die Rezepturen entwickelten sich durch geschmackliche Vorlieben und Verordnungen in unzählige Richtungen und es entstanden hier und da fast schon kultähnliche Richtlinien, Zusammenschlüsse, Interessengemeinschaften und Vereine rund um die Wurst.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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