Das schweigende Tal - Stewart McCole - E-Book

Das schweigende Tal E-Book

Stewart McCole

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Beschreibung

Schwäbische Alb, 1875: Seit einem schweren Reitunfall reist der aus Reutlingen stammende Schriftsteller Anton durch die Weltgeschichte, immer auf der Suche nach Einfällen und Geschichten für seine Romane. Bei einem winterlichen Besuch im Lautertal begegnen er und sein Kutscher Friedrich dem schrulligen Gutsbesitzer Christoph, seinem Knecht Ludwig und der geheimnisvollen Tochter Katharina. Einsiedler, verstoßen von der Gemeinschaft. Schon bald wird Anton wissen, wieso das Dorf schlecht über diese Familie spricht. Und stößt hierbei auf eine grässliche Vergangenheit...

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Stewart McCole

Das schweigende Tal

Für Luisa, Celine, Lena und Katharina, die als Namenspatin für dieses Buch herhalten musste. Danke für eure Freundschaft und Inspiration.BookRix GmbH & Co. KG80331 München

1

Der erste Schnee fiel nicht unerwartet, aber in großen Mengen. Es war Mitte Oktober, als er über der Alb hereinbrach. Die Landschaft in weiße Kälte verwandelte und das Vorankommen mit Kutsche oder auch nur per Pferd stellenweise fast unmöglich machte. Unselig waren die armen Teufel, die sich zu Fuß auf den Weg machten. Der Winter 1875 kam Anton Rammensee vor wie die Hölle, zumindest hier. In Reutlingen lag auch Schnee, nach seiner Meinung schon mehr als genug. Aber hier, mehr als 700 Meter über Meeresspiegel, erschien es ihm schon beängstigend. Er reiste schon mehrfach auf die Alb, erkundete das Kloster von Zwiefalten, das Lautertal, das erst vor etwa 30 Jahren errichtete Märchenschloss Lichtenstein. Ihm gefiel die Gegend, die Natur. Abseits der Stadt mit dem Getummel der Menschen, der Kopf frei für Inspiration. Eine Inspiration, die er dringend benötigte. Sein Bein, es schmerzte noch immer. Er hatte sein Medizinstudium fast beendet, als er beim Reiten verunglückte. Es geschah beim Besuch eines wohlhabenden Freundes aus Tübingen. Man ritt um die Wette, benutzte Wege, die man kaum als solche bezeichnen konnte. Querfeldein, durch Wälder und Täler. Ehe das Pferd stürzte, er wie aus einem Katapult geschossen durch die Luft flog und hart aufprallte. Der surreale Moment, den er niemals vergessen konnte. Er sah das Blut fließen, den gesplitterten Beinknochen aus der Haut hervorragen. Sein Kopf wie betäubt, seine Ohren wie taub. Alles wie in Zeitlupe. Er hörte sich selbst schreien, als stünde er neben sich. Dazu das elende Klagen des Pferdes, das sich beide Vorderläufe gebrochen hatte. Er hörte seinen Freund rufen, hörte den Schuss, der sein Pferd von den Leiden erlöste. Und schließlich wurde ihm Schwarz vor Augen.

Fast zwei Jahre war es nun her. Die Behandlung war langwierig, schmerzvoll. Und ganz verheilen würde die Verletzung nie. Er hinkte, führte einen Stock mit sich, was für einen Jüngling wie ihn schon einen lächerlichen Eindruck machte. Antons Vater war vermögend, er ermöglichte ihm das Reisen. Sein Studium unterbrach er, für ungeplante Zeit. Stattdessen wandte er sich seitdem dem Schreiben zu. Es kam noch nicht viel dabei herum, aber einige seiner Groschenromane verkauften sich bereits ganz gut in den Reutlinger Buchgeschäften. Sein Vater hätte sicherlich lieber einen Arzt als einen brotlosen Künstler als Sohn gehabt, aber sein Herz war gütig und verständnisvoll. Die meisten Väter hätten ihm Versagen vorgeworfen. Die Schwäche, eine hoffnungsvolle Laufbahn durch so etwas wie einen lächerlichen Reitunfall über den Haufen zu werfen. Doch er sah es anders. Antons Freund, Peter, ritt direkt hinter ihm, als es geschah. Und seine Worte gingen ihm nicht mehr aus dem Kopf: "Ich dachte, du wärst tot".

Ja, so schien es. Als er vom Pferd stürzte, sich das Bein zertrümmerte, mit dem Schädel auf den harten Boden aufschlug. Und wenig später die Besinnung verlor. Wie leicht hätte er sich das Genick brechen können, die Schädeldecke aufschlagen. Oder an einer Hirnblutung sterben. Es hätte nichts gegeben, um ihn zu retten. Im schlimmsten Falle wäre er nicht tot, sondern auf ewig schwachsinnig und im Rollstuhl gefesselt. Und alleine dieser Gedanke riss ihn regelmäßig aus dem Schlaf.

Seitdem war Anton eine ruhelose Seele. Auf der Reise, der Suche nach schönen und geheimnisvollen Orten, auf der Suche nach Inspiration für neue Werke. Vielleicht auch auf der Suche nach der Liebe. Vater gehörte nie zu den Menschen, die Vorgaben machten, dem eigenen Kinde den Willen aufzwangen. Doch eines wollte Vater auf jeden Fall noch erleben: Die Hochzeit des einzigen Sohnes und die Geburt eines Enkelkindes. Am liebsten zwar ein Stammeshalter, doch auch ein Mädchen wäre gerne gesehen.

Eben jene Suche führte Anton aus seiner bescheidenen Kleinstadt in die Welt. Nicht nur durch das gesamte Reich, sondern durch ganz Europa. Großstädte genauso wie das verschlafene Land. Und selbst Teile Nordamerikas durfte er letztes Jahr mit den eigenen Augen sehen, als er mit dem Dampfschiff Adriatic den stürmischen Atlantik überquerte. Doch in letzter Zeit führte es ihn wieder mehr in Umgebung seiner Heimat. Wie gesagt, die Alb bereiste Anton bereits oft. Doch nie zuvor im Winter. Er hatte oft gehört, wie extrem der Schneefall und die Kälte dort sein konnte. Glauben wollte er es nie so recht, schließlich lag kein Tagesritt zwischen Reutlingen und den ersten Dörfern der Alb wie zum Beispiel Engstingen. Doch er wurde eines Besseren belehrt: Es stimmte. Jedes einzelne Wort. Vielleicht lag es aber auch daran, dass er trotz aller Reisen und Eindrücke ewig ein verweichlichter Spross aus wohlhabenden Hause bleiben würde.

Ungeduldig und in leichter Sorge streckte Anton seinen Kopf aus dem Fenster, um mit dem Kutscher zu reden. Die beiden Gäuler taten sich schwer, durch den hohen Schnee zu kommen. Die Landschaft ein einziges weißes Panorama. An sich schön, wenn man es durchs Fenster von der warmen Stube aus betrachten konnte.

"Wie weit ist es noch, Kutscher?"

Der Mann, der die Kutsche führte, drehte sich nur kurz zu seinem nur halb so alten Fahrgast um und murmelte etwas in seinen dichten Bart, ehe er antwortete.

"Wir sind bald im Tal, schätze so in einer halben Stunde. Wir sollten dort eine Herberge oder zumindest einen Gasthof aufsuchen, die Pferde brauchen Rast!"

Anton lachte grimmig, ehe er sich wieder auf seinen Platz setzte. Wieder hatte er sich das Lautertal als Ziel ausgedacht. Nur zu einer ungeahnt schlechten Jahreszeit. Narr wie er war, konnte er weder auf den Rat seiner Eltern noch den seiner Freunde hören.

"So, Rast brauchen die? Ja, verdammt. Ich auch!"

2

Nachdem die Kutsche durch mehrere Dörfer des Tales gefahren war und man dort vergebens nach einem Gasthof Ausschau gehalten hatte, lud endlich ein hell erleuchtetes Gebäude in einem Dorf, das in seiner Größe kaum mehr als eine Ansammlung weniger Häuser bezeichnet werden konnte, zum Verweilen ein. Der knurrige Kutscher hielt hinter dem Wirtshaus, stieg ab und streichelte seine beiden Gäule, die durch den langen und beschwerlichen Ritt sichtbar erschöpft wirkten. Ein junger Knabe kam ihm zur Hilfe und führte beide Tiere zur Tränke und zu einem Trog, der jedoch nur spärlich befüllt war.

"Gehen sie schonmal herein, ich komme dann nach!" brüllte der Kutscher Anton unfreundlich entgegen. Dieser wollte seine Hilfe anbieten, entschied sich dann jedoch dagegen. Schließlich hatte er für die Fahrt bezahlt und erwartete dafür eine entsprechende Dienstleistung. Bereits auf den wenigen Metern von der Kutsche zum Eingang der Wirtschaft strauchelte Anton, sein Stock half ihm auch nicht besonders. Was war nur aus ihm geworden? Ein junger Spund, der sich bereits anstellte wie ein alter Mann. Endlich erreichte er die Türe und stieß sie auf. Die Wärme des großen Kaminofens in der Gaststube schlug ihm einladend entgegen. Als er die Wirtschaft betrat, sich den Schnee von den Schuhen klopfte und den Hut zog blickte er jedoch in unfreundliche, misstrauische Gesichter. Es schien, als hätte er durch sein Erscheinen die Zeit angehalten. Die Gäste froren in ihrer Position ein und starrten ihn an. Kein angenehmes Gefühl, aber er kannte es bereits. Es war in den Dörfern aller Welt so. Nicht überall, mancherorts war man sehr offen und gastfreundlich. Doch meistens stieß er so wie hier auf Argwohn. Und er konnte es ihnen nicht einmal verübeln. So ein Fremder, der mitten im eisigen Winter der Alb dieses verschlafene Nest im Lautertal besuchte? In den Gasthof einkehrte, mit seinen feinen Klamotten, der gestriegelten Frisur? Während Anton wie in Zeitlupe zu einem der freien Tische lief grüßte er die Gäste. Wenige nickten kurz und kaum bemerkbar, doch die Meisten taten gar nichts außer zu glotzen. Als er sich endlich niederließ kam auch schon der Wirt herbei. Ein bärtiger, rundlicher Mann mit kleinen Augen, den man schlecht einschätzen konnte.

"Was darf`s sein?"

"Ein Bier. Mein Kutscher ist noch Draußen, aber er nimmt sicher auch eines!"

Der Dicke nickte und humpelte wieder hinter den Tresen. Anton war sich unsicher, ob er eine alte Verwundung hatte, oder einfach nur seine Gelenke unter dem Gewicht litten, welches sie täglich tragen zu tragen hatten. Endlich kehrte wieder Leben ins Gasthaus ein, die Menschen verfielen aus ihrer Starre und nahmen wieder ihre Gespräche auf. Gerade als der Wirt die zwei Bier brachte kam der Kutscher herein, der sich Anton nur als Friedrich vorgestellt hatte. Er grüßte die Gäste, stieß hierbei aber auf eine ähnliche Reaktion. Nur schienen die Leute ihm wohler gesonnen zu sein. Vielleicht, weil er als Kutscher einen "normaleren" Eindruck machte als der piekfeine, junge Schnösel, der gerade ankam.

"Prost!" rief der Wirt und knallte die Gläser so fest auf den runden Tisch, dass Anton schon befürchtete, sie würden zerbersten.

"Was führt euch denn auf die Alb, zu dieser Zeit?"

Friedrich wandte seinen Blick zu Anton und trank einen kräftigen Schluck.

"Nun...zugegeben, es erscheint etwas törricht! Ich...bin ein reisender Schriftsteller. Ich...suche Inspiration. Interessante Orte, interessante Geschichten. Verstehen sie?"

Der Wirt kniff seine Augen zusammen und sah nun aus wie eine hinterhältige Sau, die gerade etwas plante.

"Schriftsteller? Also, ich habe nur zwei Bücher. Des eine ist die Bibel, des andere ist irgendein Groschenroman, den ich als Türstopper nehme. Von so einem Hansel wie dir geschrieben!"

Ein paar der alten Männer am Nachbartisch lachten. Anton nahm es locker und lächelte. Er war den Spott gewohnt.

"IST dieser Ort hier denn interessant? Ich meine, die Alb im Winter...hat doch ihre besonderen Reize!"

Der Wirt lachte verächtlich.

"Ihre Reize! Hör mal, Bursche...Die Alb hat im Winter genau zwei Dinge: Schnee und Kälte. Wenn du also abgefrorene Klöten romantisch oder reizvoll findest lautet die Antwort auf deine Frage ja. Wenn nicht, dann nein!"

"Naja, der Wald ist doch schon die ein oder andere Geschichte wert, oder?" rief auf einmal einer der alten Herren ins Gespräch. Er war hager, sah aus wie 90, obwohl er vermutlich mindestens 20 Jahre jünger war. Er trug einen ungepflegten Dreitagebart, seine Haut war ledrig und wirkte wie gegerbt. Die anderen Alten am Tisch sahen ihn entrüstet an, was er mit einem Lächeln wahrnahm.

"Was...was gibt es denn im Wald?" hakte Anton neugierig nach. Der Alte kicherte.

"Man sagt sich, dort geschieht Seltsames! Es sind dort wohl schon mehrere Leute verschwunden! Junge Frauen! Es ist lange her, bestimmt 20 Jahre. Sie verschwanden, aus diesem und den umliegenden Dörfern. Und sie kamen nie wieder! Aber angeblich kann man des Nachts ihre Schreie aus dem Walde vernehmen!"

Anton blickte den Mann gebannt an, ehe dessen Nebensitzer laut auflachte.

"Ach Junge, hör nicht auf den Alten! Der erzählt immer Märchengeschichten, am liebsten Fremden! Dann hat er Aufmerksamkeit, der alte Knurrhahn!"

"Das stimmt!" fügte der Wirt hinzu. "Hier im Dorf ist nichts Seltsames, fürchte ich. Der alte Knabe dort ist nur ein bisschen wirr im Kopf, sonst nichts. Keine Handlung für ihre Romane, wie mir scheint. Nur ein verschlafenes Nest!"

Anton nickte, während der alte Mann fast enttäuscht wieder auf seinen Platz sank und zu seinem Glas Wein griff.

"Trotzdem will ich gerne von hier aus dieses schöne Tal erkunden, ich war bisher nur im Sommer hier! Kann man bei ihnen nächtigen?"

Der Wirt nickte.

"Wir haben oben Gästezimmer. Sind sehr einfach, wird ihnen vermutlich nicht zusagen!"

"Schlichtheit ist etwas, das ich auf meinen Reisen schätzen gelernt habe! Ich nehme zwei Zimmer, für mich und meinen Kutscher Friedrich!"

Der Wirt nickte abermals, schien aber nicht sonderlich erfreut zu sein, neue Gäste zu haben.

"Ich hole die Schlüssel..."

 

Nachdem Anton sein Gepäck verstaut und seine Kleidung aufgehangen hatte blickte er aus dem Fenster. Sein Zimmer konnte keine Reize bieten, es war wie der Wirt bereits angedroht hatte ausgesprochen karg und auch recht abgewohnt. Das kleine Bett knarzte bedenklich, wenn er sich darin bewegte. Und das, obwohl Anton eine sehr schlanke Gestalt war. Manch einer hätte ihn gar als mager bezeichnet. Ansonsten gab es in dem holzvertäfelten Zimmer lediglich einen schlichten Kleiderschrank, einen Tisch mit abgenutzter Oberfläche und einen Stuhl, der schon auf den ersten Blick unglaublich unbequem wirkte. Die Aussicht aus dem besagten Fenster war jedoch ausgesprochen schön. Die Winterlandschaft lag vor ihm wie ein großflächiges Gemälde. Und auch wenn die Stube nicht gerade warm war schätzte sich Anton dennoch glücklich, diese Landschaft hinter einer Glasscheibe zu betrachten. Vermutlich hatte er sich deshalb immer so gesträubt, im Winter in diese Gegend zu reisen. Anton hasste die Kälte, die Kälte hasste Anton. Eine ganz einfache Rechnung.

Seine Augen wanderten über das verschneite Panorama, während er sich auf der Fensterbank abstützte. Wenn er wollte konnte er den halben Tag lang einfach nur die Landschaft betrachten, seine Gedanken dazu spielen lassen. Es half ihm, neue Inspiration zu finden. So manche seiner Erzählungen waren Anton auf diesem Wege in den Sinn gekommen. Während er die Bäume des nahen Waldes ansah und in ihnen mit Fantasie so manche Sagengestalt erkennen konnte hielt er plötzlich inne. Zuerst hielt er es für Einbildung, ein Streich seines Verstandes, der sich durch das ewige aus dem Fenster starren gelangweilt fühlte. Man kannte solche Phänomene. Stellte man sich vor einen Spiegel und starrte minutenlang an nur eine einzige Stelle konnte es vorkommen, dass man auf einmal eine schreckliche Gestalt erblickte. Und damit war nicht das eigene Gesicht gemeint. Das Gehirn spielte dem Betrachter Scherze, weil ihm langweilig wurde.

Anton kniff die Augen zusammen, als hätte er auf diese Weise mehr erkennen können. Nach einem Augenblick war ihm klar, dass er nicht nur phantasierte. Zwischen den Häusern des Dorfes und dem Wald lief eine zierliche, junge Frau. Er konnte sie aus der Entfernung nur undeutlich erkennen, doch schien sie ein helles Kleid zu tragen und eine ebenso helle und vor allem lange Haarpracht zu besitzen. Sie flanierte im gemächlichen Tempo quer über die Wiese, als sei dies die normalste Sache der Welt. Dabei lag der Schnee dort besonders tief, und das in diesen Klamotten! Anton wollte an die Scheibe klopfen, sie aufmerksam machen. Aber sie hätte ihn nicht gehört. Außerdem, was sollte er ihr auch schon sagen? Eine wildfremde Frau darauf aufmerksam machen, dass ihre Kleidung nicht winterfest sei? Dass sie besser auf dem befestigten Weg laufen sollte? Oder gleich, dass eine schöne Frau wie sie allgemein eher in die warme Stube als in den grimmigen Winter gehörte? Nein, das gehörte sich nicht. Außerdem war er nicht so ein Mensch. Sollte doch jeder das tun, wonach ihm ist. Solange er damit keiner anderen Seele bei der Ausübung ihres Glücks im Wege stand. Wenn sich die Dame eine wahnsinnige Erkältung oder eine Blasenentzündung holen wollte, weil sie im dünnen Sommerkleid durch den Schnee lief: Bitte. Jedoch...Anton hielt inne. Vielleicht war sie nicht Herrin ihrer Sinne? Wer würde sonst bei diesem Wetter...?