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Erstmalig werden in einem Buch alle Aspekte der HPLC-Gradientenelution in den unterschiedlichen Trennmodi umfassend behandelt. Der Anwender findet konkrete Hinweise zur Optimierung von klassischen Lösungsmittelgradienten für RP- und LC-MS-Trennungen neben wertvollen Hinweisen zum Einsatz von Salz-, pH-Wert- und Temperaturgradienten - praxisnah und mit zahlreichen Beispielen.
Teil 1
Aspekte der Gradienten-Optimierung in der RP-Chromatographie
Apparative Einflüsse auf die Qualität von Gradienten-Methoden und deren Übertragung zwischen unterschiedlichen Geräten
Optimierung einer Reversed Phase Gradiententrennung mit EXCEL
Teil 2
Die Gradientelution ionischer Verbindungen
Der Gradient in der Biochromatographie
Spezifika der Gradientenelution in der HILIC
Spezifika der Gradientenelution in der SFC
Der Gradient in LC-MS-Messungen
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Seitenzahl: 390
Veröffentlichungsjahr: 2019
Cover
Vorwort
Zum Aufbau des Buches
Zu den Autoren
Beitragsautoren
Teil 1: Die Grundsätze der Gradientenelution
1 Aspekte der Gradienten-Optimierung
1.1 Einführung
1.2 Besonderheiten des Gradienten
1.3 Einige chromatographische Größen und Formeln
1.4 Nachweisgrenze, Peakkapazität, Auflösung Möglichkeiten der Optimierung
1.5 Gradienten-„Mythen“
1.6 Beispiele zur Optimierung von Gradientenläufen: ausreichende Auflösung in einer adäquaten Zeit
1.7 Gradienten-Aphorismen
Literatur
2 Apparative Einflüsse auf die Qualität von Gradienten-Methoden und deren Übertragung zwischen unterschiedlichen Geräten
2.1 Arten der technischen Umsetzung der Gradientenelution und die jeweiligen Charakteristika
2.2 Die Bestimmung und Bedeutung des Gradientenverzögerungsvolumens der Apparatur
2.3 Die Übertragung von Gradientenmethoden zwischen unterschiedlichen HPLC-Systemen
2.4 Einfluss von Schwankungen der Eluentenzusammensetzung auf die Qualität der Detektion
2.5 Weitere Arten der praktischen Anwendung von Gradientensystemen in der HPLC
Literatur
3 Optimierung einer „Reversed-Phase“-Gradiententrennung mit EXCEL
Literatur
Teil 2: Die Spezifika des Gradienten in einzelnen Trennmodi
4 Die Gradientelution ionischer Verbindungen
4.1 Einführung
4.2 Theoretische Aspekte
4.3 Gradientenarten in der Ionenchromatographie
4.4 Wahl des Eluenten
4.5 Gradientelution von Anionen an Anionenaustauschern
4.6 Gradientelution von Kationen an Kationenaustauschern
4.7 Gradientelution von Anionen und Kationen an Mixed-mode-Phasen
Literatur
5 Der Gradient in der Biochromatographie
5.1 Biomoleküle
5.2 Biochromatographie
5.3 Der Gradient in der Biochromatographie
5.4 Gradienten bei unterschiedlichen Biochromatographietechniken
5.5 Zusammenfassung
Literatur
6 Spezifika der Gradientenelution in der HILIC
Mechanistische Hinweise zur Nutzung von Gradienten bei der HILIC
Arten von Gradienten in der HILIC
Lösungsmittelgradienten
Salzgradienten
Temperaturgradienten
pH-Wert-Gradienten
Effekte von Gradienten
Literatur
7 Spezifika der Gradientenelution in der SFC
7.1 Arten von Gradienten in der SFC
7.2 Effekte von Gradienten
Literatur
8 Der Gradient in LC-MS-Messungen
8.1 Bedeutung der Gradientelution für LC-MS
8.2 Technische Aspekte des Einsatzes von Gradientelution zur LC-MS-Analytik
8.3 Fazit
8.4 Abkürzungen
Literatur
9 Zusätzliche Werkzeuge zur Methodenverbesserung: Fluss- und Temperaturgradienten
9.1 Einleitung
9.2 Temperaturgradienten
9.3 Flussgradienten
9.4 Schlussfolgerung
Literatur
Stichwortverzeichnis
Endbenutzer-Lizenzvereinbarung
Kapitel 8
Tab. 8.1 Empfohlenes Reäquilibrierungsvolumen für eine Hochdurchsatz- und eine h...
Kapitel 1
Abb. 1.1 Einfluss der Flussrate, (a) XBridgeShield 150 × 4,6 mm, 5 μm, 0 –100 % ...
Abb. 1.2 Einfluss der Flussrate, (a) 0,6ml/min, 10 °C, (b) 1 ml/min, 10°C.
Abb. 1.3 Einfluss der Flussrate, (a) XBridgeShield, 150 × 4,6 mm, 5 μm, 50–90 %B...
Abb. 1.4 Zur notwendigen Gradientendauer; Zorbax SB C8, 150 × 4,6 mm, 5 μm, 40–9...
Abb. 1.5 Einfluss von Anfangs-%B, (a) XBridgeShield, 150 × 4,6 mm, 5 μm, 0–100 %...
Abb. 1.6 Zu den Startbedingungen bei einer kleinen Anzahl an Peaks: GeminiNX, 50...
Abb. 1.7 Einfluss von Anfangs-% B und Steilheit, (a) XBridgeShield, 150 × 4,6 mm...
Abb. 1.8 Einfluss von Anfangs-% B und Steilheit, (c) Symmetry C18 150 × 4,6 mm, ...
Abb. 1.9 Einfluss von Anfangs-% B und Gradientendauer auf Elutionsreihenfolge un...
Abb. 1.10 Einfluss der Säulenlänge, (b) Synergi FUSION RP, 150 × 4,6 mm, 4μm, (a...
Abb. 1.11 Einfluss der Gradientendauer, (c) Synergi MAX RP 20 × 4 mm, 2 μm Gradi...
Abb. 1.12 Gradiententrennungbei 35°C (a) und 15 °C (b) an LUNA Omega PS; die grö...
Abb. 1.13 Gradiententrennung bei 35 °C (a) und 15 °C (b) an Primesep C; am Mixed...
Abb. 1.14 Gradiententrennungan Cortecs C18 an zwei Anlagenmit unterschiedlichem ...
Abb. 1.15 Gradiententrennungan Poroshell EC 120-C18 an zwei Anlagenmit unterschi...
Abb. 1.16 Gradiententrennungan Cortecs Phenyl an zwei Anlagen mit unterschiedlic...
Abb. 1.17 Gradiententrennungan Atlantis T3 an zwei Anlagen mit unterschiedlichem...
Abb. 1.18 Gradiententrennungan Primesep C an zwei Anlagen mit unterschiedlichem ...
Abb. 1.19 Ein unterschiedliches Volumen der Mischkammer kann einen unterschiedli...
Abb. 1.20 Mischer unterschiedlichen Volumens ((a) 400 μl, (b) 10 μl) in einem Ho...
Kapitel 2
Abb. 2.1 Schematische Darstellung des Arbeitsprinzips von HPG-Pumpen (oft auch b...
Abb. 2.2 Illustration der resultierenden Welligkeit der Zusammensetzung der mobi...
Abb. 2.3 Schematische Darstellung des technischen Konzepts des SpinFlow™-Mischer...
Abb. 2.4 Programmiertes sinusförmiges Zusammensetzungsmuster, das mit einem HPG ...
Abb. 2.5 Programmiertes sinusförmiges Zusammensetzungsmuster mit einer HPG-Pumpe...
Abb. 2.6 Restpulsationsamplitude als Funktion des Verweilvolumens des Mischers, ...
Abb. 2.7 Darstellung des Dämpfungseffektes als Funktion der logarithmisch aufget...
Abb. 2.8 Kurven zur Volumenkontraktion beim Mischen von Wasser mit Acetonitril u...
Abb. 2.9 Diagramm (a) zeigt die programmierten Pumpenparameter eines einfachen l...
Abb. 2.10 Überlagerung von jeweils neun Läufen einer Aminosäurenmethode mit UV-D...
Abb. 2.11 Anwendung der Markerpulsmethode zur GDV-Bestimmung durch direkten Nach...
Abb. 2.12 Beispiel für ein typisches Dolan-Testergebnis. Die runden Kanten in de...
Abb. 2.13 Zwei nach Dolan beschriebene Auswertemethoden zur Bestimmung der Delay...
Abb. 2.14 Fluss- und Druckabhängigkeit des GDV gemäß Dolan Test, System 1 und Sy...
Abb. 2.15 Einfluss der GDV-Änderungbei einer USP-basierten Methode zur Bestimmun...
Abb. 2.16 Gemessene Dolan-Test-Kurven mit verschiedenen SpinFlow-Mischern (Kombi...
Abb. 2.17 Schema zur Illustration des Einflusses der Idle-Volume-Einstellung ein...
Abb. 2.18 Maßnahmen zur Übertragung der Acetaminophen-Methode (Abb. 2.16) von Ag...
Abb. 2.19 Justierung der Retentionszeit mittels Idle Volume Einstellung (s. Abb....
Abb. 2.20 Übertragung einer Gradientenmethode zur Trennung eines Pestizid-Gemisc...
Abb. 2.21 Einfluss des Injektionsvolumens auf die Peakform von 4-Aminophenol bei...
Abb. 2.22 Einfluss der unterschiedlichen Vorsäulendurchmischung bei verschiedene...
Abb. 2.23 Entstehung einer Basislinienwelligkeit im UV-Bereich durch Verwendung ...
Abb. 2.24 Amplitudenvergleich von Basislinienwelligkeiten mit TFA zum Nachweis d...
Abb. 2.25 Vergleich der Detektorbasislinie mit zwei verschiedenen Mischervolumen...
Abb. 2.26 Restwelligkeits-Amplitude in einem TFA-Gradienten mit und ohne Säule i...
Abb. 2.27 Vergleich der absoluten Grundlinienwelligkeit aus isokratischem Mische...
Abb. 2.28 Schematische Darstellung eines Systems zur automatisierten Methodenent...
Kapitel 3
Abb. 3.1 Chromatogramm an einer 150 × 4,6 mm 5 μm XBridgeShield Säule mit 30 % A...
Abb. 3.2 Wie Abb. 3.1 bei 40 % ACN.
Abb. 3.3 Die Retentionzeiten auf der y-Achse für die drei Chromatogramme bei 30 ...
Abb. 3.4 ln(k) gegen % B-Diagramm mit den Bedingungen entsprechend Abb. 3.1.
Abb. 3.5 Simuliertes Chromatogramm bei 47 % ACN nach dem LSS-Modell, bei dem nur...
Abb. 3.6 Excel Solver Anpassung durch Minimierung der Abweichungsquadrate SAQ fü...
Abb. 3.7 Mit dem Excel Solver angepasste gekrümmte Linien nach dem Neue-Modell.
Abb. 3.8 Vorhersage eines Chromatogramms nach dem LSS-Modell von Snyder.
Abb. 3.9 Vorhersage eines Chromatogramms mit den gleichen Bedingungen wie in Abb...
Kapitel 4
Abb. 4.1 Vergleich zwischen klassischem Anionenaustausch und Anionenaustausch an...
Abb. 4.2 Vergleich zwischen der isokratischen Trennung anorganischer Anionen und...
Abb. 4.3 Schematische Darstellung einer Kartusche zur kontaminationsfreien elekt...
Abb. 4.4 Trennung anorganischer Anionen mit elektrolytisch erzeugter KOH. Trenns...
Abb. 4.5 log(Vms – Vd)/Vd als Funktion von log R für verschiedene anorganische u...
Abb. 4.6 Trennung einfacher anorganischer Anionen und Oxyhalogeniden an Dionex I...
Abb. 4.7 Gradientelution von anorganischen und organischen Anionen mit elektroly...
Abb. 4.8 Hochauflösende Trennung anorganischer und organischer Anionen an Dionex...
Abb. 4.9 Gradientelution anorganischer und organischer Säuren in Bier. Trennsäul...
Abb. 4.10 Gradientelution von Hydrolysat- Aminosäuren und O-phosphorylierten Ami...
Abb. 4.11 Gradientelution von Mannose-7-Isomeren an einem pellikularen Anionenau...
Abb. 4.12 HPAE-PAD-Analyse von Inulin. Trennsäule: Dionex CarboPac PA200; Abmess...
Abb. 4.13 Gradientelution eines Oligonucleotid- Gemisches vom Typ d(AC)10−11 20–...
Abb. 4.14 Analyse von linearen Polyphosphaten mit einem Kapazitätsgradienten. Tr...
Abb. 4.15 Isokratische Elution von anorganischen Kationen und Ethylaminen im Ver...
Abb. 4.16 Gradientelution von Lanthaniden. Trennsäule: Dionex IonPac CS5A; Abmes...
Abb. 4.17 (a) Gradientelution von anorganischen Kationen und petrochemisch relev...
Abb. 4.18 Gradientelution von anorganischen Kationen und biogenen Aminen. Trenns...
Abb. 4.19 Gradientelution von anorganischen Kationen, verschiedenen Diaminen, Pa...
Abb. 4.20 Gradientelution eines monoklonalen Antikörpers mit einem MES/NaCl-Elue...
Abb. 4.21 Optimierung der Analysenzeit für die Trennung monoklonaler Antikörper ...
Abb. 4.22 Hochauflösende Trennung von mAb-Varianten an Dionex MAbPac SCX-10 unte...
Abb. 4.23 Vergleich zwischen eingestelltem und gemessenem pH-Wert bei einem line...
Abb. 4.24 Beispiel für einen linearen pH-Gradienten mit einem zwitterionischen G...
Abb. 4.25 Trennung eines Protein-Standards mit einem pH-Gradienten auf Basis Pho...
Abb. 4.26 Optimierung der Trennung von mAb-Ladungsvarianten mit einem linearen p...
Abb. 4.27 Gradientelution von basischen, neutralen und sauren pharmazeutisch rel...
Abb. 4.28 Gradientelution nativer N-Glycane aus Rinder-Fetuin mit Charged Aeroso...
Abb. 4.29 Gradientelution derivatisierter N-Glycane aus Rinder-Fetuinmit Fluores...
Abb. 4.30 Simultane Gradiententrennung von pharmazeutisch relevanten Gegen-Ionen...
Abb. 4.31 Gradientelution einer Mischung von sauren und basischen API in einer p...
Abb. 4.32 Gradientelution von mono- und multivalenten pharmazeutischen Gegen-Ion...
Kapitel 5
Abb. 5.1 Typischer Verlauf einer Size-Exclusion-Chromatography (SEC) oder auch G...
Abb. 5.2 Typischer Verlauf einer Ionenaustauschchromatographie (IEX, [2]) mit de...
Abb. 5.3 Typischer Verlauf eines Ionenaustausch-Stufengradienten [2].
Abb. 5.4 Salzreihe für die Zusammensetzung der Puffersalze für die IEX.
Abb. 5.5 Typischer Verlauf einer Chromatofokussierung [2].
Abb. 5.6 Typischer Verlauf einer HIC mit linearem Gradienten [2].
Abb. 5.7 Die HIC kann auch als Stufengradient ausgeführt werden [2].
Abb. 5.8 Die chaotrope Wirkung der Ionen nimmt von links nach rechts zu. Salze a...
Abb. 5.9 Typischer Verlauf einer Reversed-Phase-Chromatography (RPC) zur Trennun...
Abb. 5.10 Typischer Verlauf eine Affinitätschromatographie [2].
Kapitel 6
Abb. 6.1 Typischer HILIC-Gradient mit Verlauf und Zusammensetzung der mobilen Ph...
Abb. 6.2 HILIC-Trennung von 2-Aminobenzoesäure (1), 2,3-Dihydroxybenzoesäure (2)...
Kapitel 7
Abb. 7.1 UV-Chromatogramm einer SFC Trennung von Coffein (A), Theophyllin (B), T...
Abb. 7.2 Trennungsbeeinflussende Parameter in der SFC. Wechselwirkungen von Para...
Kapitel 8
Abb. 8.1 Schematisiertes RP-Retentionsdiagramm für ein kleines organisches Molek...
Abb. 8.2 Signalstärke von Leu-Enkephalin, in einer Auswahl an gängigen LC-MS-Lös...
Abb. 8.3 (a) Schematischer Aufbau eines LC-MS-Systems mit inversem Gradient und ...
Abb. 8.4 Basepeak-Chromatogramme einer UHPLC-Trennung der Diuretika Amilorid, Tr...
Abb. 8.5 Normierte Responsefaktoren und Signal-zu-Rauschen-Verhältnisse mit und ...
Abb. 8.6 Durchsatzerhöhung durch Verwendung einer zweiten Trennsäule und alterni...
Kapitel 9
Abb. 9.1 Effekt des Flussgradienten an Purospher-STAR. Hell: Konstanter Fluss vo...
Abb. 9.2 Effekt des Flussgradienten sowie des Fluss- und Temperaturgradienten au...
Abb. 9.3 Effekt eines Flussgradienten sowie eines Fluss- und Temperaturgradiente...
Cover
Inhaltsverzeichnis
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XI
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Print ISBN 978-3-527-34404-8
ePDF ISBN 978-3-527-81271-4
ePub ISBN 978-3-527-81273-8
oBook ISBN 978-3-527-81270-7
Etwa 80 % der flüssigchromatographischen Methoden sind Gradientenmethoden. Wir haben im vorliegenden Buch versucht, die „ganze“ Welt des Gradienten ausführlich und praxisnah zu beleuchten. So kommt der Einsatz von Gradienten außer in klassischen Einsatzgebieten wie RP und LC-MS-Kopplung auch in der Ionenanalytik und in der Biochromatographie zur Sprache: der Salz- und der pH-Wert-Gradient. Neuere Trenntechniken wie HILIC und SFC sowie Fluss- und Temperaturgradienten runden die Diskussion ab. Das Buch ist für den erfahrenen Anwender und den praxisorientierten Laborleiter gedacht. Es geht zwar an vielen Stellen in die Tiefe, jedoch war unser Bestreben, die Praxis stets im Blick zu behalten. Wir hoffen, der Leser findet umsetzbare Informationen und Tipps zu diesem breit eingesetzten Trennmodus. Ich danke Wiley-VCH und speziell Stefanie Volk und Frank-Otmar Weinreich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Blieskastel, im Januar 2019
Stavros Kromidas
Das Buch besteht aus zwei Teilen: Im Teil 1 wird die Gradiententechnik aus unterschiedlicher Sicht beleuchtet, es geht um grundsätzliche Informationen. Im Teil 2 werden die Spezifika des Gradienten in einzelnen Modi und Trenntechniken vorgestellt.
Im Kapitel 1 (Aspekte der Gradienten-Optimierung in der RP-Chromatographie) bespricht Stavros Kromidas in kompakter Form, worauf es bei der Gradienten-Optimierung ankommt und stellt einfache To-do-Regeln vor. Frank Steiner erläutert im Kapitel 2 (Apparative Einflüsse auf die Qualität von Gradienten-Methoden und deren Übertragung zwischen unterschiedlichen Geräten) unter anderem, inwieweit auch kleinste apparative Unterschiede zwischen HPLC-Anlagen die Chromatographie stark beeinflussen können. Teil 1 wird mit Kapitel 3 von Hans-Joachim Kuss beendet (Optimierung einer „Reversed-Phase“-Gradiententrennung mit EXCEL). Hier wird eine Möglichkeit gezeigt, wie mithilfe von EXCEL Gradienten vorhergesagt werden können.
Kapitel 4 und 5 handeln von der Trennung ionischer bzw. ionisierbarer Komponenten. Im Kapitel 4 (Die Gradientelution ionischer Verbindungen) geht Joachim Weiss sowohl auf die Trennung von kleinen Molekülen wie anorganischen Ionen als auch auf die Trennung von großen Molekülen wie monoklonalen Antikörpern ein und zeigt die Spezifika von pH-Wert- und Salzgradienten auf. Oliver Genz befasst sich im Kapitel 5 (Der Gradient in der Biochromatographie) mit den unterschiedlichen Trennmodi in der Biochromatographie, ferner was speziell hier bei Gradientenläufen zu beachten wäre. Im Kapitel 6 (Spezifika der Gradientenelution in der HILIC) diskutiert Thomas Letzel alle anwendbaren Gradienten in der HILIC, so auch Temperaturgradienten. Stefan Bieber und Thomas Letzel legen im Kapitel 7 (Spezifika der Gradientenelution in der SFC) die drei Möglichkeiten der Gradientelution in der SFC verdichtet dar. Im Kapitel 8 (Der Gradient in LC-MS-Messungen) setzt sich Markus Martin ausführlich mit Gradienten bei der LC-MS-Kopplung auseinander. Hier werden sowohl apparative Aspekte des LC- und des MS-Teils als auch das Problem der Quantifizierung bei Gradienten erörtert. Im Kapitel 9 schließlich beschäftigt sich Egidijus Machtejevas mit etwas seltenen Gradientenmodi (Zusätzliche Werkzeuge zur Methodenverbesserung: Fluss- und Temperaturgradienten – sind jene eine Option?)
Das Buch muss nicht linear gelesen werden. Die einzelnen Kapitel wurden so verfasst, dass sie abgeschlossene Module darstellen – ein „Springen“ ist jederzeit möglich. Damit haben wir versucht, dem Charakter des Buches als Nachschlagewerk gerecht zu werden. Der Leser möge davon profitieren.
Studium der Chemie und Promotion an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken über die Entwicklung von chiralen Phasen für die HPLC. Verkaufsleiter Norddeutschland bei Waters, 1989 Gründung der NOVIA GmbH und Geschäftsführung bis 2001. Seit 2001 Fachbuchautor, Berater und Referent für HPLC und Validierung. Schwerpunktthemen seiner Tätigkeit in den letzten Jahren sind Vergleich und Auswahl von stationären Phasen, Gradientenoptimierung und der Einsatz von moderner HPLC/UHPLC im Alltag.
Markus M. Martin arbeitet als Manager, Product Management UHPLC Systems bei Thermo Fisher Scientific in Germering bei München. Er begann seine dortige Laufbahn im Jahr 2010 bei der vormaligen Dionex Corporation, nun Teil von Thermo Fisher Scientific, als Solutions Manager für LC/MS, wo er im Solutions Marketing für UHPLC und LC/MS arbeitete. Martin promovierte im Jahr 2004 in Analytischer Chemie bei Prof. Heinz Engelhardt an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken mit Arbeiten zur Kapillarelektrophorese von synthetischen Polyelektrolyten. Vor seinem Eintritt bei Thermo Fisher Scientific arbeitete er als Laborleiter Analytik bei Sanofi-Aventis und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes. Der Schwerpunkt seiner fachlichen Arbeiten liegt bis heute auf Techniken der UHPLC, HPLC-MS, CE und CE-MS sowie der integrierten Probenvorbereitung.
Nach Abschluss seines Chemie-Studiums an der Technischen Universität Berlin im Jahre 1979 arbeitete er am Hahn-Meitner Institut in Berlin auf dem Gebiet der Gas- und Flüssikeitschromatographie. Im Jahre 1982 schloss er diese Arbeiten mit der Promotion in Analytischer Chemie an der Technischen Universität Berlin ab. Im Jahre 2000 berief ihn Prof. Guenther Bonn als Gastprofessor an die Leopold-Franzens Universität in Innsbruck (Österreich), wo er sich im Jahre 2002 in Analytischer Chemie habilitierte.
Seine berufliche Laufbahn startete Weiss im Jahre 1982 als Applikationschemiker bei der Dionex Corporation in Deutschland, nun ein Teil von Thermo Fisher Scientific. Seine augenblickliche Position ist die des Internationalen Technischen Direktors für Dionex-Produkte innerhalb der Chromatographie- und Massenspektrometrie-Division (CMD) von Thermo Fisher Scientific am Standort Dreieich (Deutschland). Joachim Weiss ist international als Experte auf dem Gebiet der Flüssigkeits- und Ionenchromatographie anerkannt. Die 4. Auflage seines Handbook of Ion Chromatography erschien im Jahre 2016.
Thomas Letzel ist ein habilitierter analytischer Chemiker mit fast 20 Jahren Erfahrung im Bereich der Analytischen Screening-Techniken unter Nutzung von HPLC, GC, sowie SFC in Kopplung mit MS. Er ist Leiter der Analytischen Forschungsgruppe am Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität München (TUM) und lehrt an der TUM Analytische Chemie und Bioanalytik. Er widmete sich eingehend der massenspektrometrischen Analyse verschiedenster Forschungsbereiche, darunter zählen Projekte aus der Umwelt- und Lebensmittelanalytik, aber auch aus der Pharmazeutischen Analytik und Bioanalytik. Dabei sind neue „polaritätserweiterte“ Trenntechniken wie die RPLC-HILIC-MS und SFC-MS ein besonderer Schwerpunkt, ebenso wie die Verknüpfung der Identifizierung von Molekülen mit deren funktionellen Eigenschaften. Thomas Letzel ist Autor von mehr als 150 Artikeln, Buchbeiträgen sowie von vier Büchern.
Stefan Bieber studierte Bioprozesstechnik und Pharmazeutische Bioprozesstechnik an der Technischen Universität München. Er promovierte am Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft der TU München über organische Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt und geeignete Nachweisverfahren. Seit 2018 ist er Geschäftsführer der AFIN-TS GmbH. In seiner Forschung beschäftigt er sich hauptsächlich mit trennungsmechanistischen Grundlagen der SFC. Hierdurch soll besseres Verständnis der Technik erzielt und die Anwendbarkeit der SFC erhöht werden.
Frank Steiner leitet das Marketing-Applikationslabor in der HPLC-Organisation von Thermo Fisher Scientific und hat außerdem die Funktion des Scientific Advisors. In dieser koordiniert er die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit externen Partnern zur grundlegenden Weiterentwicklung der UHPLC-Technologie. Nach seiner Promotion an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken bei Prof. Dr. Dr. Heinz Engelhardt und einem Postdoc-Aufenthalt am Kernforschungszentrum Saclay in Frankreich habilitierte er sich 2003 an der Universität des Saarlandes über elektroseparative Techniken und deren Kopplung mit der MS. 2005 wechselte er zur Dionex Softron GmbH in Germering, die heute zu Thermo Fisher Scientific gehört. Dort arbeitete er in verschiedenen Rollen im technischen Marketing stets mit einem wissenschaftlichen Fokus und begleitete die Entwicklung der UltiMate 3000 HPLC Plattform und des Vanquish UHPLC Systems.
Oliver Genz studierte Biologie und Chemie in Krefeld, Mainz und Freiburg. Nach dem Studium mehrere Jahre tätig bei Pharmacia Biotech (heute GE Healthcare) in den Bereichen Verkauf, technischer Support, Applikationslabor und zuständig für die Durchführung internationaler Kundenschulungen in den Bereichen analytische, präparative und Prozess-Biochromatographie. Danach mehrere Jahre tätig in Vertrieb, Marketing und technischem Support von Geräten für die präparative und Prozesschromatographie und stationäre Phasen, unter anderem bei YMC, Grace Davison (heute Grace) und Labomatic.
Seit 2006 Referent für Biochromatographie, Verfasser zahlreicher Artikel zum Thema präparative und Prozesschromatographie und Berater für die Bereiche präparative und Prozesschromatographie, Biochromatographie und Downstream Processing.
Nach dem Studium der Chemie in Karlsruhe Promotion auf dem Gebiet der Spektroskopie. Er arbeitete 34 Jahre lang an der Universität München in den Bereichen HPLC, GC und GC-MS. Hans-Joachim Kuss hielt mehrere Hundert Chromatographiekurse, speziell auch zu Excel-Anwendungen zur gewichteten Regression, der Vorhersage von Gradienten und Integrationsproblemen.
Egidijus Machtejevas studierte Organische Chemie und Biotechnologie an der Kaunas University of Technology, Litauen. Er promovierte in der Analytischen Chemie mit der Arbeit „Design of chiral adsorbents and enantioseparations by means of HPLC“. Anschließend arbeitete er als Postdoc bei Professor Klaus Unger an der Universität Mainz. 2008 wechselte er zur Merck KGaA in Darmstadt und beschäftigte sich fortan u. a. mit monolithischen Säulen. Egidijus Machtejevas schrieb mehr als 20 Publikationen und 10 Buchkapitel. Seine Forschungsschwerpunkte in den letzten Jahren waren multidimensionale Trennungen, Proteomics und Entwicklung von monolithischen Materialien.
Stefan BieberAFIN-TS GmbH Am Mittleren Moos 48 86167 Augsburg Deutschland
Oliver GenzBioprocess Chromatography ConsultingIn den Schliermatten 19 79219 Staufen im Breisgau Deutschland
Hans-Joachim KussNeubibergerstr. 54 85640 Putzbrunn Deutschland
Stavros KromidasBreslauer Str. 3 66440 Blieskastel Deutschland
Thomas LetzelTU MünchenLS Siedlungswasserwirtschaft Am Coulombwall 3 85748 Garching Deutschland
Egidijus MachtejevasMerck KGaAFrankfurter Str. 250, D042/208 64293 Darmstadt Deutschland
Markus MartinThermo Fisher Scientific Dornierstraße 4 82110 Germering Deutschland
Frank SteinerThermo Fisher Scientific Dornierstr. 4 82110 Germering Deutschland
Joachim WeißThermo Fisher Scientific Im Steingrund 4–6 63303 Dreieich Deutschland
