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Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. Victoria konnte nicht aufhören zu weinen. Sebastian wusste nicht mehr, was er noch tun sollte. Sie hatte ihn angerufen und gebeten, zu ihr zu kommen, mit seltsam erstickter Stimme. Er war sofort losgefahren. Zur Begrüßung war sie ihm bitterlich schluchzend um den Hals gefallen, jetzt saß er neben ihr auf dem Sofa, hielt ihre Hand, umarmte sie, tätschelte ihr den Rücken und sprach ihr gut zu wie einem verzweifelten Kind, aber sie weinte weiter. Dabei wusste er noch immer nicht, was ihr eigentlich solchen Kummer machte, denn jedes Mal, wenn sie versuchte, es ihm zu erzählen, konnte sie schon nach wenigen Worten nicht weitersprechen. Er beschloss, es auf andere Art und Weise zu versuchen, und so sagte er in sehr bestimmtem Tonfall: »So geht das nicht, Vicky. Wie soll ich dir helfen, wenn ich nicht einmal weiß, warum du so verzweifelt bist? Reiß dich also jetzt bitte zusammen und klär mich auf!« Victoria zuckte erschrocken zusammen und wich ein wenig zurück, als hätte er sie geschlagen. Aber sie schluckte tapfer, bis sie den Tränenstrom eingedämmt hatte, richtete sich auf und sagte mit kläglicher Stimme: »Henry wird Vater.« Er hätte beinahe gelacht. »Meine Güte, Vicky, ich dachte schon, wer weiß was passiert ist! Ihr liebt euch, ihr wollt zusammen bleiben. Ich kann nicht sehen, was so schrecklich daran sein soll, wenn ihr jetzt schon ein Kind bekommt. Was macht das schon? Dann heiratet ihr eben schneller. Eine Familie hättet ihr über kurz oder lang doch sowieso gegründet.« Sie putzte sich die Nase und tupfte sich die Augen trocken. »Ich sagte, Henry wird Vater«
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Seitenzahl: 115
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Victoria konnte nicht aufhören zu weinen. Sebastian wusste nicht mehr, was er noch tun sollte. Sie hatte ihn angerufen und gebeten, zu ihr zu kommen, mit seltsam erstickter Stimme. Er war sofort losgefahren. Zur Begrüßung war sie ihm bitterlich schluchzend um den Hals gefallen, jetzt saß er neben ihr auf dem Sofa, hielt ihre Hand, umarmte sie, tätschelte ihr den Rücken und sprach ihr gut zu wie einem verzweifelten Kind, aber sie weinte weiter. Dabei wusste er noch immer nicht, was ihr eigentlich solchen Kummer machte, denn jedes Mal, wenn sie versuchte, es ihm zu erzählen, konnte sie schon nach wenigen Worten nicht weitersprechen.
Er beschloss, es auf andere Art und Weise zu versuchen, und so sagte er in sehr bestimmtem Tonfall: »So geht das nicht, Vicky. Wie soll ich dir helfen, wenn ich nicht einmal weiß, warum du so verzweifelt bist? Reiß dich also jetzt bitte zusammen und klär mich auf!«
Victoria zuckte erschrocken zusammen und wich ein wenig zurück, als hätte er sie geschlagen. Aber sie schluckte tapfer, bis sie den Tränenstrom eingedämmt hatte, richtete sich auf und sagte mit kläglicher Stimme: »Henry wird Vater.«
Er hätte beinahe gelacht. »Meine Güte, Vicky, ich dachte schon, wer weiß was passiert ist! Ihr liebt euch, ihr wollt zusammen bleiben. Ich kann nicht sehen, was so schrecklich daran sein soll, wenn ihr jetzt schon ein Kind bekommt. Was macht das schon? Dann heiratet ihr eben schneller. Eine Familie hättet ihr über kurz oder lang doch sowieso gegründet.«
Sie putzte sich die Nase und tupfte sich die Augen trocken. »Ich sagte, Henry wird Vater«, wiederholte sie. »Ich habe nicht gesagt, dass ich schwanger bin.«
Er brauchte mehrere Sekunden, bis er den Sinn ihrer Worte begriff. Ungläubig fragte er: »Du willst sagen, eine andere Frau erwartet ein Kind von ihm?«
Sie nickte, ihre Augen waren schon wieder nass, aber sie beherrschte sich eisern, um nicht erneut in Schluchzen auszubrechen.
»Aber …, ich dachte, ich meine …« Er brach ab. Die Neuigkeit erschütterte ihn, er konnte sie kaum glauben. Da er nicht wusste, was er sagen sollte, bat er: »Erzähl es mir bitte. Aber von Anfang an, damit ich es verstehe.«
Es fiel ihr noch immer schwer, aber jetzt schaffte sie es, ihm einigermaßen zusammenhängend zu berichten, was sie von Henry gehört hatte. Er unterbrach sie nicht und achtete darauf, sich nicht anmerken zu lassen, was ihm durch den Kopf ging. Natürlich wusste er zu wenig, um die Geschichte beurteilen zu können, aber er wusste jedenfalls, was er an Henrys Stelle jetzt getan hätte. Ganz sicher wäre er nicht so gutgläubig wie Henry gewesen, der offenbar überzeugt war, dass die Frau, mit der er eine Nacht verbracht hatte, die Wahrheit sagte.
»So, jetzt weißt du’s.« Victorias Stimme klang zittrig.
»Bist du eifersüchtig?«
»Komisch, das hat Henry mich auch gefragt. Natürlich nicht. Warum sollte ich eifersüchtig auf etwas sein, was passiert ist, als wir uns noch gar nicht kannten? Ich hatte auch Freunde vor ihm. Darum geht es mir nicht. Es geht mir darum, dass er ein Kind gezeugt hat und dass dieses Kind Teil unseres Lebens sein wird.«
»Aber das muss doch nicht sein«, meinte Sebastian. »Wenn er von Anfang an sagt, dass er keinen Kontakt wünscht …«
Victoria unterbrach ihn. »Darum geht es nicht, Bastian! Erstens ist Henry ein verantwortungsbewusster Mensch, er wird niemals sagen, dass er zu seinem Kind keinen Kontakt haben will. Aber selbst wenn er es täte: Wir können ja nicht vergessen, dass es dieses Kind gibt. Das meine ich. Es wird immer Teil unseres Lebens sein. Und wenn er keinen Kontakt hätte, dann müssten wir damit rechnen, dass dieses Kind eines Tages vor der Tür steht und Fragen stellt, zum Beispiel: Warum hast du mich nicht kennenlernen wollen? Wir werden, gleichgültig, wie wir uns verhalten, immer wissen, dass er ein Kind hat, das nicht zu unserer Familie gehört. Ich kenne Henry gut genug, um zu wissen, dass er das nicht einen Tag lang vergessen wird.«
»Und du auch nicht«, sagte Sebastian.
»Ich war so glücklich, als er mich gefragt hat, ob ich ihn heiraten will. Ich wünsche mir ein Leben mit ihm, ich möchte Kinder mit ihm haben, ich möchte mit ihm alt werden. Aber ich weiß nicht, ob ich mit dem Wissen leben kann, dass eine andere Frau gerade ein Kind von ihm austrägt.«
»Würde es denn etwas ändern, wenn das Kind schon zwei Jahre auf der Welt wäre?«
Sie legte den Kopf an Sebastians Schulter. »Ich weiß es nicht«, antwortete sie leise. »Ehrlich, Bastian, ich weiß es nicht. Ich war so unerhört glücklich, dass ich jetzt nicht begreife, wie mir geschieht. Es ist ein bisschen wie die Vertreibung aus dem Paradies.«
»Das verstehe ich. Aber, wenn ich ehrlich sein soll, ich finde es zwar auch nicht schön für dich, aber eine Katastrophe ist es doch auch nicht! Er war und ist in diese Frau nicht verliebt, es war ein Unfall mit Folgen. Für sie ist das doch viel schlimmer, denn sie kann nicht einfach sagen: Ich will mit dem Kind nichts zu tun haben.«
»Das wird Henry bestimmt nicht sagen. Er wird sich verantwortlich fühlen. Das meine ich doch gerade: Wir werden, auf die eine oder andere Weise, ständig mit diesem Kind zu tun haben. Und darüber auch mit der Frau. Die will ich aber gar nicht unbedingt kennenlernen.«
»Rede ihm zu, dass er auf jeden Fall einen Vaterschaftstest verlangt.«
»Ich habe das angesprochen, er hat sofort abgelehnt. Zu dem Thema sage ich garantiert nichts mehr, am Ende denkt er noch, dass ich doch eifersüchtig bin. Er hat gesagt, er hat mit ihr geschlafen, sie haben nicht verhütet, also kann er sich jetzt nicht aus der Verantwortung stehlen und ihr auch noch zu verstehen geben, dass er ihren Worten misstraut. Punkt.«
»Ja«, seufzte Sebastian, »ich kann es mir vorstellen.« Dann fiel ihm etwas anderes ein. »Lara weiß von der Geschichte nichts. Dabei redet er doch sonst über alles mit ihr, aber davon hat er ihr nichts erzählt. Ist das nicht seltsam?«
»Ich dachte eigentlich, dass er sie zuallererst einweihen würde.«
»Nein, sie ahnt nichts. Sie war am Wochenende mit ihm verabredet und hat ihn gerade noch vor seiner Wohnung getroffen, abreisefertig. Er hatte die Verabredung vergessen, hat sich knapp entschuldigt und gesagt, dass er wegfahren muss. Dann hat er sie stehen lassen. Sie war ziemlich fertig danach.«
»Er ist auch fertig«, murmelte Victoria. »Du hättest ihn sehen sollen! Wie ein Gespenst sah er aus. Wahrscheinlich kann er nicht mehr schlafen vor lauter Selbstvorwürfen.«
»Du bist gar nicht böse auf ihn, oder?«
»Wieso sollte ich böse auf ihn sein? Ich liebe ihn doch! Und er hat ja nichts Schlimmes getan. Er war in keiner guten Stimmung an dem Abend, hat sich betrunken und dann mit einer Frau geschlafen, für die er nichts empfindet. Das machen andere jeden Tag, ohne sich etwas dabei zu denken. Aber Henry ist anders, deshalb liebe ich ihn ja.« Sie stieß langsam die Luft aus. »Aber zugleich ist das ein Problem, er wird sich das nämlich nie verzeihen. Und auch deshalb wird uns dieses Kind unser Leben lang begleiten. Verstehst du? Davor habe ich Angst. Ich habe Angst, dass ich das eines Tages nicht mehr aushalte. Man hat in einer Familie schon genug Probleme, auch ohne dass man sich von Anfang an eine zusätzliche Belastung auflädt.«
»Du gehst aber trotz deiner Bedenken davon aus, dass ihr zusammenbleibt, scheint mir.«
Victoria ließ sich Zeit mit ihrer Antwort. »Ich bin nicht sicher«, sagte sie schließlich. »Ich möchte nicht in die Situation geraten, dass ich eines Tages, wenn wir mal einen Streit haben, die Fassung verliere und ihm diese Nacht, in der er sein erstes Kind gezeugt hat, vorwerfe. Ich weiß, wie schnell so etwas passieren kann, meine Eltern haben sich schließlich scheiden lassen, und es war eine ziemlich hässliche Scheidung. Die haben sich zum Schluss alles an den Kopf geworfen, was sich auch nur entfernt als Vorwurf eignete. Und sie haben auch mal als verliebtes junges Paar angefangen. Ich habe Angst vor solchen Geschichten, Bastian. Und erst recht fürchte ich mich vor Dingen, von denen von Anfang an klar ist, dass sie ein Problem darstellen, das man bewältigen muss. ›Liebe versetzt Berge‹ heißt es – aber es gibt ja immer Zeiten, in denen die Liebe nicht mehr ganz so heiß und innig ist wie zu Anfang.«
»Jetzt denkst du aber sehr weit voraus«, sagte Sebastian ruhig. »Ihr liebt euch, daran besteht kein Zweifel. Mit dieser Frau verbindet ihn außer dieser einen Nacht nichts. Das ist auch klar. Gefühlsverwirrungen kann es also nicht geben. Und vielleicht wird das mit dem Kind viel unproblematischer, als du jetzt denkst. Vielleicht findet es dich ganz toll, und du magst es auch. Könnte doch sein.«
Victoria antwortete nicht. Aber er merkte, dass sein Hemd an der Stelle, an der ihr Kopf lag, allmählich nass wurde. Seufzend schlang er beide Arme um sie. Er hätte ihr so gern geholfen, aber er fand offenbar nicht die richtigen Worte.
*
»Henry!« Julia hatte nicht mit einem Besuch ihres Sohnes gerechnet, schon gar nicht an einem Montagmorgen, an dem er eigentlich in der Kanzlei hätte sein müssen, in der er arbeitete. Er war in Sternberg gewesen, das hatte er ihr am Telefon gesagt, aber sie wusste nicht, warum er das Wochenende dort verbracht hatte. Das Einzige, was sie wusste, war, dass es ihm schlecht ging. Den Grund dafür kannte sie bislang nicht. Sie hoffte, ihn jetzt zu erfahren.
Er sah so schlecht aus, dass sich ihr Magen zusammenkrampfte. Etwas Schlimmes musste passiert sein, etwas wirklich Schlimmes. Ob es mit der jungen Frau zusammenhing, von der sie annahm, dass Henry sich in sie verliebt hatte? Sie hatte sie ja nur kurz gesehen, bei der Beerdigung ihrer Mutter, aber sie war eigentlich sicher gewesen, dass Henry und sie …
»Du bist doch allein?«, fragte Henry.
»Du meinst, ob dein Vater hier ist? Aber nein, natürlich nicht.«
»Ich …, ich muss mit dir reden, Mama. Ich brauche einen Rat.«
Sie nickte nur, froh, dass er zu ihr gekommen war. Ob er sich auch den Sternbergern anvertraut hatte? Ja, wahrscheinlich. Er steckte also offenbar ernsthaft in Schwierigkeiten.
Sie gingen in den Wohnsalon, wo Henry sich an eins der Fenster stellte. »Ich kann mich nicht setzen«, erklärte er. »Ich bin zu nervös. Ich …, ich muss dir zuerst sagen, worum es geht.«
»Dann sag es mir«, bat sie.
Man merkte ihm an, dass er seine Geschichte nicht zum ersten Mal erzählte, denn er stockte nicht, zögerte nicht, erzählte sie von Anfang bis zum Ende schnell, fast hastig, als wollte er den Bericht möglichst schnell hinter sich bringen.
Als sie begriffen hatte, worum es ging, war sie beinahe erleichtert. Gut, er hatte, ohne es zu wollen, ein Kind gezeugt, aber es gab wahrhaftig Schlimmeres.
Doch diese Gedanken behielt sie erst einmal für sich, als er ihr erklärte, warum ihm die Eröffnung, dass er Vater wurde, so zu schaffen machte: »Ich habe mich verliebt, Mama. Ich will Victoria heiraten. Aber wie kann ich das, wenn eine andere Frau ein Kind von mir erwartet?«
Das war in der Tat ein Problem, aber kein unüberwindliches, zumindest in ihren Augen. »Wie hat sie denn reagiert?«, fragte sie. »Deine Freundin, meine ich?«
»Sie sagt, sie muss darüber nachdenken. Sie liebt mich, aber ein Kind bedeutet Verantwortung, und wir würden, sagt sie, natürlich irgendwie immer mit ihm zu tun haben. Das stimmt ja auch. Ich kann nicht zu Katharina sagen: Ich bezahle für das Kind, aber ich will nichts mit ihm zu tun haben. Das brächte ich niemals übers Herz.«
»Katharina?«, fragte Julia.
»Ja, das ist die Frau, die …, die jetzt schwanger ist.«
»Wie ist denn der vollständige Name?«
Henry sah seine Mutter verwundert an, als fragte er sich, warum sie das wissen wollte, aber er antwortete ihr. »Katharina von Heill«, sagte er. »Sie hat gesagt, ich soll mir keine Sorgen machen, sie will nur, dass ich die Vaterschaft anerkenne und Unterhalt bezahle. Das mache ich natürlich. Aber das ist nicht mein Problem.«
Julia, die bis dahin auf einem Sessel gesessen hatte, stand auf, nun hatte auch sie keine Ruhe mehr. Nichts von dem, was sie dachte, war ihrem Gesicht anzusehen, aber innerhalb von Sekunden fällte sie mehrere Entscheidungen.
Sie stellte sich neben Henry ans Fenster. »Erstens wirst du, auch wenn du das nicht willst, einen Vaterschaftstest verlangen«, sagte sie ruhig. »Zweitens habe auch ich dir etwas mitzuteilen. Ich werde mich von deinem Vater scheiden lassen, allerdings weiß er das noch nicht, aber ich möchte, dass du es weißt, damit du dich innerlich darauf einstellen kannst. Ich habe mich jetzt lange genug von ihm betrügen lassen.«
Henrys entgeisterter Blick verriet ihr, dass er angenommen hatte, sie wisse nichts – oder zumindest nicht alles – über das außereheliche Liebesleben ihres Mannes.
»Du weißt das?«, fragte er denn auch. »Ich habe mich immer gefragt, ob du so ahnungslos sein kannst, wie du dich gegeben hast. Aber wieso hast du dir sein Verhalten denn so lange gefallen lassen, Mama?«
Sie blieb ganz ruhig und gelassen.
»Aus mehreren Gründen. Ziemlich lange hatte ich die Hoffnung, dein Vater werde irgendwann genug haben von seinen Abenteuern, und dann könnten wir endlich die glückliche Familie sein, die ich immer haben wollte. Ich dachte aber auch, dass es für dich besser wäre, wenn du bei uns beiden aufwächst und nicht bei mir allein. Und dann kam wohl auch Bequemlichkeit dazu, ich hatte mich an diesen Zustand gewöhnt, der für mich ja auch Vorteile hatte. Ich konnte mein Leben so leben wie ich wollte, weil er ohnehin ständig unterwegs war und sich für das, was ich tat, nicht interessiert hat.«
»Und was hat sich jetzt geändert?«, fragte er.
