Der Große Dinggang -  - E-Book

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Beschreibung

Der Große Dinggang 2017 Das Beste vom Guten Der Große Dinggang ist ein Wettbewerb für Komische Lyrik, gerichtet an alle deutschsprachigen AutorInnen. Er wurde 2017 zum ersten mal ausgetragen Aus 238 Einsendungen wurden die besten fünf Autoren zum Wettbewerb um den Publikumspreis ausgewählt. Im Mai 2017 traten die Autoren im Mendener Zimmertheater SCARAMOUCHE der Katastrophen Kultur e.V. gegeneinander an. Diese Anthologie versammelt die Gedichte der 5 Kandidaten.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 33

Veröffentlichungsjahr: 2017

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»Die Tradition muss weiter gehen – weiter als die Literaturpolizei erlaubt.«

F.W. Bernstein

Inhaltsverzeichnis

Wer reimt, hat recht

238 Teilnehmende

Die Besten der Guten: 5 aus 238

Gunnar Homann

Robert Koall

Stefan Pölt

Àxel Sanjosé

Philip Saß

Die Jury

Die Katastrophen Kultur e.V.

Die Förderer

Dankeschön

Wer reimt, hat recht.

Ein Wettbewerb für Komische Lyrik ist eine gleichermaßen geniale wie bescheuerte Idee, die unbedingt mal umgesetzt werden musste – bestenfalls von Menschen, die etwas davon verstehen. Die taten es aber nicht, also mussten wir ran.

Es handelt sich dabei um wahre Liebe. Denn die Komische Lyrik bespielt ja lediglich ein winzig kleines Feld in den Lachfalten des Literatur-Gottes, der sich über derlei Pläne gern mal köstlich amüsiert. Verdienen lässt sich damit jedenfalls nichts.

„Wie findste lustige Gedichte?“

„Super, zum Kringeln!“

„Schonmal ein Buch mit Komischer Lyrik gekauft? “

„Nee, wieso?“

Zwar hat die Komische Lyrik in Deutschland eine lange und große Tradition – gleichzeitig ist sie in der literarischen Wahrnehmung deutlich unterbewertet. Obwohl es gerade unter Zeitgenossen wahre Riesen dieser Literaturform gibt, fristet die Komische Lyrik weiterhin ein Nischen-Dasein.

Anthologien oder gar Einzelveröffentlichungen sind äußerst selten. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (Titanic, Wahrheit-Seite von taz, die tageszeitung, Eulenspiegel) gibt es kaum periodische Veröffentlichungsmöglichkeiten mit einem gewissen Wirkungsgrad.

Aber jetzt wird alles anders, also: besser.

Die Katastrophen Kultur e.V. in Menden (Sauerland), die schon immer ein Gespür für das Abwegige, Besondere und Unterschätzte hatte, setzt einen Preis für Komische Lyrik ins Werk. Damit soll dieser literarischen Gattung etwas mehr Luft unter die Flügel gegeben werden. Der Große Dinggang richtet sich an alle deutschsprachigen AutorInnen und teilt sich auf in einen Jury- und einen Publikumspreis. Beide Preise werden bei einer öffentlichen Wettbewerbs-Lesung vergeben und gefeiert.

Der Große Dinggang soll einen Beitrag zur verstärkten Wahrnehmung der Komischen Lyrik leisten. Er will AutorInnen ermuntern, sichtbar machen und zusammenbringen. Zur Preisverleihung erscheint diese Anthologie mit ausgewählten Wettbewerbs-Beiträgen. Sie versammelt die Texte der 5 Autoren, die am 13.5.2017 im Mendener Zimmertheater SCARAMOUCHE um den Publikumspreis gelesen haben. Einer von ihnen erhielt den Jurypreis Der Große Dinggang.

Diesen Wettbewerb gäbe es nicht ohne die Katastrophen Kultur e.V. und sie wäre eine gänzlich andere ohne Janine Bauer. Das muss hier schonmal gesagt werden. Alles andere und mehr Dankeschöns auf den nächsten Seiten.

Peter P. Neuhaus im Mai 2017

Yeah! Gute Güte! Ist ja der Hammer!238 Einsendungen!

Im Januar und Februar 2017 waren alle AutorInnen im deutschsprachigen Raum aufgerufen, am Großen Dinggang teilzunehmen. Über Online-Portale und soziale Netzwerke verbreitete sich der Aufruf bis nach Österreich und Frankreich. Es kam sogar Post aus Serbien, Spanien und Niedersachsen. Nur die deutschsprachige Schweiz: Fehlanzeige. Was ist da los, Schweiz?

Zu Beginn der Ausschreibung waren wir noch skeptisch: Mehr als 20–30 AutorInnen werden sich sicher nicht bewerben. Ja, Pustekuchen! Am Ende waren es 238 Einsendungen! Im Intervall von Amateuren bis Profis war alles dabei.

Es war ein Fest, all diese Gedichte lesen zu dürfen: Sonette und freie Formen, Schüttelreime und Knittelverse, blitzschnelle Vierzeiler und umfangreiche Balladen. Tradition und Moderne – alles war da und sichtbar und gut in Gebrauch. Lyrik-Herz, was willst du mehr.

Allen Teilnehmenden sagen wir unseren großen Dank. So weit und breit in den Kosmos der Komischen Lyrik hineinschauen zu dürfen, war uns ein Geschenk. Mit Che Guevara rufen wir also aus: „Schaffen wir zwei, drei, viele Große Dinggangs!“(Die bräuchte man nämlich, um die Breite und Klasse der eingegangenen Beiträge angemessen darstellen zu können.)

2017 haben wir uns im anonymisierten Verfahren für fünf Autoren entschieden. Das werden wir 2019 wieder tun. Bis dahin gilt: Dranbleiben, weiterreimen – und schreiben, bis Blut kommt.

Die Besten der Guten:5 aus 238

238 Umschläge wurden geöffnet, geprüft und sortiert. Biografien und bibliografische Informationen wurden von den zuvor anonymisierten und mit Kennworten versehenen Gedichten getrennt. Die Texte wurden gescannt und an die Jury vermailt.