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Der Große Dinggang ist ein Wettbewerb für Komische Lyrik, gerichtet an alle deutschsprachigen AutorInnen. Er wurde 2019 zum zweiten mal ausgetragen Aus 258 Einsendungen wurden die besten fünf Autoren zum Wettbewerb um den Publikumspreis ausgewählt. Im Mai 2019 traten die Autoren im Mendener Zimmertheater SCARAMOUCHE der Katastrophen Kultur e.V. gegeneinander an. Diese Anthologie versammelt die Gedichte der 5 Kandidaten: Moritz Hürtgen, Ingo Neumayer, Stefan Pölt, Philip Saß, Carsten Stephan.
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Seitenzahl: 31
Veröffentlichungsjahr: 2019
»Die Tradition muss weiter gehen – weiter als die Literaturpolizei erlaubt.«
F.W. Bernstein
Wer reimt, hat recht
Die Besten der Guten: 5 aus 258
Moritz Hürtgen
Ingo Neumayer
Stefan Pölt
Philip Saß
Carsten Stephan
Die Jury
Die Katastrophen Kultur e.V.
Die Förderer
Dankeschön
Wenn man etwas zum zweiten Mal macht, muss man schon gute Gründe dafür haben. Der Große Dinggang geht 2019 in die zweite Runde, weil er bei seiner Premiere 2017 ein Zeichen gesetzt hat.
Wir sind mit unserem Wettbewerb auf dem richtigen Weg: Auch in diesem Jahr haben sich weit über über 200 Autor*innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Türkei, den USA, Schweden, Spanien und Italien beteiligt. Die Vielfalt und Qualität der eingereichten Beiträge ist erstaunlich.
Allen Teilnehmenden sagen wir unseren großen Dank. So weit und breit in den Kosmos der Komischen Lyrik hineinschauen zu dürfen, war uns ein Geschenk. Mit Che Guevara rufen wir also aus: „Schaffen wir zwei, drei, viele Große Dinggangs!“ – die bräuchte man nämlich, um die Breite und Klasse der eingegangenen Beiträge angemessen darstellen zu können.
Wenn es den Großen Dinggang nicht gäbe, müsste man ihn erfinden. Und so freuen wir uns bereits auf den nächsten Wettbewerb im Mai 2021.
Bis dahin heißt es für alle Autor*innen: Immer schön dranbleiben und schreiben, bis Blut kommt :-)
Die Katastrophen Kultur e.V. in Menden (Sauerland), die schon immer ein Gespür für das Abwegige, Besondere und Unterschätzte hatte, hat den Preis für Komische Lyrik 2017 ins Werk gesetzt. Der Große Dinggang richtet sich an alle deutschsprachigen Autor*innen und teilt sich auf in einen Jury - und einen Publikumspreis. Beide Preise werden bei einer öffentlichen Wettbewerbs-Lesung vergeben und gefeiert.
Der Große Dinggang soll einen Beitrag zur verstärkten Wahrnehmung der Komischen Lyrik leisten. Er will Autor*innen ermuntern, sichtbar machen und zusammenbringen.
Zur Preisverleihung erscheint diese Anthologie mit ausgewählten Wettbewerbs-Beiträgen. Sie versammelt die Texte der fünf Autoren, die am 25. Mai 2019 im Mendener Zimmertheater SCARAMOUCHE um den Publikumspreis gelesen haben. Einer von ihnen erhielt den Jurypreis Der Große Dinggang.
Diesen Wettbewerb gäbe es nicht ohne die Katastrophen Kultur e.V. und er wäre ein gänzlich anderer ohne Janine Bauer. Das muss hier schonmal gesagt werden. Alles andere und noch mehr Dankeschöns folgen auf den nächsten Seiten.
Peter P. Neuhaus im Mai 2019
258 Beiträge wurden geprüft und sortiert: Biografien und bibliografische Informationen wurden von den zuvor anonymisierten und mit Kennworten versehenen Gedichten getrennt. Die Texte wurden der Jury zur Bewertung übergeben.
So sammelten sich im Lauf des Wettbewerbs auf den Festplatten von Corinna Stegemann, Thomas Gsella, Christian Maintz und Peter P. Neuhaus über 2.000 Seiten Komische Lyrik. Etwa zehn Gedichte pro Einsendung, ohne Hinweis auf die Verfasser*in; lyrische Schönheit in all ihrer Verspieltheit und Sprachwucht. Die Einsendungen wurden im Lauf von fünf Wochen an vier Orten der Republik jeweils komplett gelesen, bewertet, gegengelesen, verworfen, verglichen, verflucht und belacht.
Ende März 2019 einigte sich die Jury auf fünf Kandidaten für die Endrunde in Menden. Die Auswahl ist eine beinah einstimmige Entscheidung. Moritz Hürtgen, Ingo Neumayer, Stefan Pölt, Philip Saß und Carsten Stephan haben sich aufgrund der Qualität ihrer Texte durchgesetzt und sind eingeladen, sich dem Mendener Publikum zu stellen – eines der kritischsten Lyrik-Publika der bekannten westlichen Welt.
Zum Verkaufsstart dieses Buchs stehen die Gewinner des Jury- und Publikumspreises fest – und die Konfettikanonen haben geknallt. Peng!
Wir präsentieren hier die Beiträge der fünf Endrunden-Kandidaten. Viel Spaß beim Lesen!
Geboren 1989 in München, lebt in Frankfurt am Main.
Nach der Schulzeit begann er 2008 als Praktikant beim TITANIC-Magazin, danach Autor, seit 2013 Redakteur,
seit 2019 Chefredakteur.
